Area 51 wird erweitert

14. Mai 2026von 1,9 Minuten Lesezeit

Während Washington die „UFO-Files“ groß inszeniert veröffentlicht, hat man heimlich still und leise Area 51 massiv ausgebaut.

Mythos Area 51: Was die USA dort wirklich treiben, bleibt streng geheim. Was man jedoch erfährt: Die Geheimbasis in Nevada wird seit März um fast 100 Quadratkilometer erweitert. Betroffen ist vor allem Tikaboo Peak – jahrzehntelang der letzte legale Aussichtspunkt, von dem aus man die Basis bei Groom Lake aus rund 42 Kilometern Entfernung beobachten konnte. Auch ein weiterer entlegener Berg, den Area-51-Forscher als „No Name Peak“ bezeichnen, liegt nun im Sperrgebiet.

Die Entscheidung traf das Bureau of Land Management (BLM) im Auftrag der US Air Force. In einem kurzen Beschluss ohne öffentliche Anhörung und ohne weitere Prüfung wird die Schließung mit „Schutz von Personen, Eigentum und Ressourcen“ begründet. Die Sperrung gilt zunächst für ein Jahr oder bis „die Bedingungen als sicher gelten“. Neue Warnschilder tauchten erst Anfang Mai 2026 auf – obwohl die Anordnung bereits zwei Monate früher in Kraft getreten war. Wanderer berichteten noch Mitte April von ungestörten Touren zum Gipfel. Damit dürfte es jetzt vorbei sein.

Area-51-Beobachter sprechen von einem klaren „Land Grab“. Tikaboo Peak war der letzte gute legale Blick auf die Basis. Andere Beobachtungshügel waren bereits bei einer Sperrgebiets-Erweiterung im Jahr 1995 unzugänglich gemacht worden.

Von Tikaboo aus wurden Flugbewegungen und Lichter am Nachthimmel dokumentiert. Aufgrund der großen Distanz konnten jedoch keine Details festgehalten werden. Dennoch wird nun ein riesiges Gebiet abgeriegelt, das weit über die unmittelbare Sichtlinie hinausgeht. Kritiker haben Einspruch beim Innenministerium eingelegt – wie groß die Aussichten auf Erfolg sind, bleibt allerdings fraglich.

Joerg Arnu vom Portal Dreamland Resort kritisiert das Vorgehen als undemokratisch und übertrieben: „Die Begründung ‚Sicherheit‘ ist vorgeschoben. Es gab dort jahrzehntelang keine nennenswerten Unfälle.“ Viele sehen die BLM lediglich als Strohmann der Air Force. Statt die militärische Restricted Area offiziell zu erweitern, nutzt man die Behörde für öffentliches Land – ohne große öffentliche Aufmerksamkeit. Area 51 soll noch unsichtbarer werden. Anders als bei den UFO-Akten wird diese Erweiterung kaum diskutiert.


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Ein Kommentar

  1. local.man 14. Mai 2026 um 15:48 Uhr - Antworten

    Oh Gott.. Was wir dort wohl betrieben? Ich tippe auf schlimmste Versuche im Bereich Forschung und Entwicklung.

    Den Außerirdischen Kram, damit kann ich absolut gar nichts anfangen und es interessiert mich daran maximal ein cooler Scifi-Horror-Film irgendwo mit einer Station im All mit fiesen Weltall Monstern, oder einer Invasion.

    Den Rest dieser Märchen können sie für sich behalten. Wenn ich eine solche Zauberwelt erleben will, gehe ich in ein Rollerenspiel am PC und spiele einen dort einen bösen Hexenmeister oder eine liebliche Bogenschützen-Elfe..
    Damit ist mein Bedarf an kindliche Erlebniswelt abgedeckt.

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