
Was wir seit 2020 lernten, ein satirischer Meinungsbeitrag
Corona, Klima, Völkermord, Massenimmigration, Deindustrialisierung und Angriffskriege können die Deutschen nicht mehr wirklich aus dem Sofa motivieren. Der Autor fragt, wird sich das auch bei der offensichtlichen Kriegsvorbereitung gegen Russland weiter so darstellen? Schauen wir uns an, was sich einem Beobachter des „deutschen Gemütes“ in letzten Jahren erschloss.
2020 war das Jahr, in dem die erste „grüne“ Politik richtig ihre Wirkung entwickelte. Und die Deutschen unterwarfen sich mit Begeisterung Entscheidungen, welche von diesen Querdenkern als ein Bruch der Verfassung bezeichnet wurden, ließen sich experimentelle Mittel in die Muskeln spritzen und behandelten Dissidenten, welche der weltweiten „Impf-„Kampagne kritisch gegenüberstanden, wie Aussätzige. Und die meisten haben sich selbst das bis heute nicht als Fehler zugegeben. Was weitgehend für die meisten deutschsprachigen Länder, also auch Österreich und Teile der Schweiz zutreffen dürfte.
Die logische Folge
2022 folgte dann das Anziehen der Klimaschraube mit zusätzlichen „Luft„Steuern, und dem Versucht, Elektromobilität mit Milliardensubventionen durchzusetzen, obwohl absehbar war, dass das Ladenetz, die Stromversorgung und die Technologie noch nicht so weit war. Und das bei gleichzeitiger bewusster auch physischer endgültiger Zerstörung von modernen Kern- und Kohlekraftwerken, was das Ziel der Elektromobilität noch weiter als nicht erreichbar errechnen ließ. Glaube versetzt Berge, aber erzeugt keine Eletrizität.
2023 folgte dann der Beginn der heißen Phase der seit 1948 anhaltenden ethnischen Säuberung Palästinas von einheimischen Menschen zugunsten eingewanderten Siedlern, die sich kurz darauf als Genozid darstellte, ohne dass dies Einfluss auf die deutsche Staatsräson gehabt hätte. Eine Staatsräson, welche Israel unter allen Umständen verteidigt, und sich sogar selbst neben das Land auf die Anklagebank des IGH setzt. Die „Erbsünde“ sollte durch Unterstützung einer weiteren gesühnt werden, schien es.
2024 begann sich herauszustellen, dass die Kombination von Akzeptanz eines Attentats auf die wichtige NordStream-Pipeline, Sanktionen gegen Russland und gleichzeitiger „Klimawandel„-Politik zu einer Deindustrialisierung des Landes führen wird. Aber nichts tat sich. Keine Massendemonstrationen, kein Generalstreik (weil Streik aus politischen Gründen ist ja in Deutschland verboten), keine Belagerung des Bundestages (obwohl ja schon der Umbau zur Wasserburg in Arbeit war). Der alte Spruch, dass Deutsche vor der Revolution eine Bahnsteigkarte ziehen (Ältere werden das noch kennen), schien wieder zuzutreffen.
2025 dann die historische Verschuldung Deutschlands noch vor der Wahl des neuen Bundeskanzlers, damit der neu gewählte Bundestag nicht die schöne Aufrüstungsplanungen stören konnte. (Ihr wisst schon … „Wir sind jetzt alle Patrioten“…) Dann die indirekte Unterstützung des diesmal wirklich unprovozierten 12-Tage Angriffskrieges gegen den Iran, durch Waffenlieferungen und Ramstein als Drehkreuz der US-Militärbewegungen, und die Erweiterungskriege Israels in Richtung Großisrael. Was von führenden Politikern als erklärtes Ziel vorgegeben wurde. Während gleichzeitig Demonstrationen gegen Völkermord und für die Rechte der Palästinenser mit härtesten polizeilichen Mitteln behandelt wurden. Alles regelbasiert, versteht sich.
2026 dann das Wideraufflammen des Angriffskriegs gegen den Iran, der nach Aussage des Bundeskanzler ja sinngemäß die „Drecksarbeit“ für Deutschland war. Und voraussehbar die Sperrung der Straße von Hormus und die Unterbrechung von Lieferketten, die sich in den nächsten Monaten auf die ohnehin schwächelnde deutsche Wirtschaft, das Schlusslicht Europas, als verheerend erweisen wird. Im gleichen Jahr dann die Umstellung der zivilen Wirtschaft auf Rüstungswirtschaft. Eine Umstellung, welche deutlich macht, dass auf einen Krieg mit Russland hin gearbeitet wird, weil die Elite des Landes keine andere Möglichkeit mehr sieht, um aus der selbst verursachten Sackgasse des wirtschaftlichen Niedergangs heraus zu kommen. Natürlich gehört dazu auch die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht. Alles begleitet von einer immer schärferen Bekämpfung von Dissens, bis hin zu Menschen zerstörenden Sanktionen der EU gegen Journalisten, welche es wagen, andere Sichtweisen als die der Herrschenden zu verbreiten. Deutschlands alternativlose Politik halt.
Wie sieht man das in Russland?
Nichts passierte. Woraus ein Beobachter nur schließen kann, dass die deutsche Bevölkerung durch seine Elite so gut unter Kontrolle gehalten wird, dass auch ein Krieg sie nicht gegen sie aufbringen werde. Und in Russland überlegt man daher, ob der nächste Krieg evt. abkürzbar sein wird, wenn das Land dem Angriff mit einem Enthauptungsschlag durch spezielle Kernwaffen auf die politischen Entscheider begegnen würde. Wenn man also die Elite bombardiert, statt Massenbombardierungen von Städten, wie einst im 2. Weltkrieg, oder wie Kernwaffen gegen zwei zivile Städte in Japan.
Seit dem Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien bzw. Serbien im Kosowo-Krieg, bei dem gezielt Medien bombardiert wurden, und seit der gezielten Ermordung von hunderten von Journalisten in Palästina und im Libanon durch Israel, wissen wir, dass Medien, entgegen der Annahme des verstorbenen Völkerrechts, offensichtlich legitime Ziele in einem militärischen Konflikt sind. So dass man davon ausgehen muss, dass neben den politischen Entscheidungsträgern, ebenfalls die medialen Meinungsbildner in diesem Fall angegriffen würden. Und vermutlich würde die Welt genau so zusehen, wie sie nun zusieht, wie die USA und Israel genau das Gleiche tun.
Fazit
Wenn man davon ausgeht, dass diese Militarisierung Deutschlands und der EU nicht mehr aufgehalten werden kann, muss man annehmen, dass auch der folgende Krieg unausweichlich ist. Weil, wenn das Strohfeuer der BIP-Stabilisierung durch Rüstungsgütreproduktion zu Asche wird, wurde nichts wirklich Produktives erschaffen, sondern nur Destruktives. Und wenn das nicht zum Einsatz kommt, wäre das so offensichtlich, dass die Elite fürchten müsste, dass Guillotinen auf die Marktplätze gerollt werden. Aber in dem zwangsläufig gegen Russland entstehende Krieg bleibt der Hoffnungsschimmer für den Normalbürger, dass dieser Krieg nicht nur kurz sein wird, sondern auch die breite Masse weitgehend verschonen könnte, wenn Russland das realisiert, was im Angriffskrieg gegen den Iran schief gegangen ist: Enthauptung des „Regimes“. Schlechte Aussichten für Weltuntergangspropheten also.
Vielleicht wird das der so genannte „Great Reset“, von dem so viel geredet wird. Jedenfalls müsste NSA & Co ganz neu mit der Datensammlung beginnen. Allerdings … wenn das mit den international geänderten Grundsätzen der Anwendung von Kernwaffen hin zum Schlachtfeldeinsatz kritisch sieht, könnte zu der Meinung kommen, dass nicht viel „Reset“ übrig bleiben wird.
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Die offensichtlichen Fehler der Weltenlenker
Das Verbrechen Gott zu spielen
Stimmt schon, was die allgemeine Passivität gegenüber katastrophalen Weichenstellungen seitens der gesteuerten Politikdarsteller betrifft. Aber wer hier im Westen der Vollkasko- Mentalität will schon sein Leben für irgendeine Idee sinnlos hinopfern? Sicher auch nicht die zahlreichen jungen Muslime, die in Wien ziemlich viele sind. Bürgermeister Ludwig hat angesichts von Demos zum Songcontest gemeint: Wir lassen uns das Miteinander nicht wegterrorisieren.
Aber die meisten vor allem jungen Bürger lassen sich schon gar nicht schulmeisternd hinterrorisieren zu sinnlosen Kriegen, die hauptsächlich nur die Lebensqualität selbsternannten Eliten hinterherschmeißen helfen.
Die Stimmungslage rund um den Songcontest erfüllt nicht die Erwartungen. Mit politischer Feigheit kriegt man doch nicht so viel Geschäft.
die ethnische säuberung gibt es zunehmend spätestens seit °°wir schaffen das°° auch im ehemals deutschsprachigen zentraleuropa wegen seiner °°erbschuld°° und kulturellen einfältgkeit.
nur der slawische teil europas bleibt (wie lange noch?) verschont.
immerhin, ungarn bröckelt seit kurzem auch
„…Wenn man davon ausgeht, dass diese Militarisierung Deutschlands und der EU nicht mehr aufgehalten werden kann, muss man annehmen, dass auch der folgende Krieg unausweichlich ist….“
Ich sehe das nicht ganz so hoffnungslos. Es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten, wie alles vorbei sein kann, bevor es begonnen hat. Ich nehme einmal das wichtigste Vorzeichen heraus, das der Autor übersieht, oder zu wenig beachtet:
Der letzte große Krieg von deutschem Boden fand zu einer Zeit statt, in der der Westen noch die meisten Bereiche kontrollierte oder anführte. Von der technologischen Innovation bis zur Produktion war man die 1. Welt. Die 2. und 3. Welt mussten unsere Waffen fürchten und waren gezwungen, zu gehorchen.
Heute ist das diametral anders, wir sind in kaum noch einem Bereich die 1. Welt, egal wie viele „Gremien“ wir noch aus vergangener Machtfülle kontrollieren. Der Rest gründet einfach neue Gremien, siehe BRICS. Heute würde der Westen nicht nur produktiv, sondern auch technologisch unterlegen gegen Russland starten – damals war man zunächst in beiden Belangen weit voraus, technologisch bis zum Schluss.
Der Westen kann diese Welt zwar immer noch mehrfach (atomar) vernichten – aber er macht seine Niederlage dadurch noch größer, gewinnen kann er nichts mehr.
Und wenn die Bevölkerung so „zach“ ist wie beschrieben, dann wird sie wohl auch kaum frenetisch jubeln, wenn sie erneut nach dem totalen Krieg gefragt wird.
Es würde eher so ablaufen wie gegen den Iran: ein gescheiterter Versuch, nach wenigen Tagen hat man nix mehr aufzubieten – eine Pause zum Nachrüsten von ein paar Monaten, dann ein weiterer gescheiterter Versuch, wieder nach einigen Tagen alles verschossen ohne Ergebnis, eine neue Pause muss her…..etc.
Bestes Bsp: „Dark Angel“ – und schon behauptet die USA/der Westen militärisch ebenbürtig zu sein. Dabei erfüllt diese Rakete gerade einmal die Minimalspezifikationen von Hyperschall und zweitens hat man bisher 8 Stück davon produziert, alles Prototypen, es gibt keine serielle Produktion bislang.
Mehr heiße Luft als sonstwas. So auch viel des Geredes von der großen Aufrüstung. Ich glaube nicht, dass die fähig sind, etwas auf die Beine zu stellen. Teuer wird’s natürlich trotzdem.
Man kann das alles in einem Satz zusammenfassen:
Das Kapital hat seine Hausaufgaben gemacht.
Militarisierung Deutschlands? Wo soll das genau sein? Ich kenne nur die ehemals deutschen Gebiete, die zur völkerrechtlichen Neuaufstellung aufgerufen sind. Bis dahin gilt nur das Handelsrecht, welches ausschließlich freiwillige Verträge kennt. Wer sich damit auskennt, schickt keine ausgefüllten Erfassungsbögen zurück, sondern lehnt den angebotenen Vertrag per Einschreiben ab und legt den Erfassungsbogen natürlich unausgefüllt zur Retoure bei…