57. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – Verhandlungen oder Neustart des Krieges? (Ticker 10:00 Uhr)

25. April 2026von 6,1 Minuten Lesezeit

Israel will Brücken und Gebiet südlich des Litani „kontrollieren“ – trotz angeblicher Waffenruhe 3.375 Tote in Iran, 2.294 in Libanon. Gleichzeitig laufen in Pakistan Vermittlungsgespräche – US-Unterhändler Witkoff und Kushner sind vor Ort, während Irans Außenminister Araghchi eintrifft.

Während westliche Medien von „Diplomatie“ und „verlängerten Waffenruhen“ sprechen, zeigt die Realität ein anderes Bild: Der US-israelische Angriffskrieg gegen Iran und den Libanon geht am 57. Kriegstag unvermindert weiter. Israel kündigt offen an, Brücken zu zerstören und das Gebiet südlich des Litani-Flusses dauerhaft zu „kontrollieren“ – de facto eine Annexion. Die iranische Seite meldet massive militärische Erfolge: Über 170 US-israelische Drohnen abgeschossen, die Operation „True Promise 4“ als „Blitzkrieg“ gegen das US-Kriegssystem in Westasien.

Die libanesische Front bleibt hochbrisant. Trotz einer von Trump um drei Wochen verlängerten Waffenruhe greift Israel weiter an. Es gibt anhaltende Luftangriffe auf den Südlibanon und die offene israelische Absicht, das Gebiet südlich des Litani-Flusses unter Kontrolle zu bringen – inklusive Brückenzerstörung und Gebietskontrolle. Hezbollah antwortet mit Raketen auf Nordisrael und schwört, die Waffen erst niederzulegen, wenn die israelische Besatzung endet. Libanesische Politiker sprechen von „US-gestütztem Plan zur Entwaffnung“ und von Kriegsverbrechen durch Israel.

Iran zeigt sich unbeeindruckt und militärisch resilient. PressTV berichtet von der IRGC, die Schnellboote und unbemannte Unterwasserfahrzeuge für US-Schiffe im Golf von Hormuz bereithält. Die Meerenge wurde zur „Kill-Zone“ für Aggressoren ausgebaut – Ghadir-U-Boote, Sejjil-2-Raketen und Luftabwehr, die über 170 Drohnen zerstörte, haben die Drohnenkriegsdoktrin neu geschrieben. Die Operation True Promise 4 wird als Schlag gegen das US-Kriegssystem gefeiert. Irans Führung betont die „eiserne Einheit“ von Volk, Regierung und Streitkräften. Gleichzeitig wurde ein US-kollaborierendes Schiff gekapert.

Fars News Agency unterstreicht die innere Geschlossenheit Irans und die Erinnerung an Märtyrer wie General Soleimani – ein klares Signal, dass der Widerstand nicht brechen wird. Die diplomatische Schiene läuft parallel: Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington, Ägypten zeigt sich optimistisch. Doch Trump steht unter Zeitdruck – am 1. Mai läuft die Frist des War Powers Act ab, eine Verlängerung des Krieges ohne Kongress wäre illegal.

Die US-Blockadeversuche im Hormuz kosten die Weltwirtschaft Milliarden und treiben Ölpreise in die Höhe.

08 Uhr 30:

Auf X/Twitter dominieren die Themen Hormuz-Blockade, dritte US-Flugzeugträger-Gruppe und die Frage, ob der Krieg schon verloren ist. Nutzer sprechen von strategischer Erschöpfung der USA und von Israels Expansionsdrang, der jede Pause zur Gebietsgewinnung nutzt. Die Realität ist eindeutig: Schein-Diplomatie als Deckmantel für anhaltende Aggression.

Iran und Hezbollah zeigen, dass asymmetrische Kriegsführung und Einheit stärker sind als hochtechnisierte Übermacht. Die Opferzahlen und die Zerstörung kultureller Stätten (150 historische Orte in Iran beschädigt) sind das bittere Ergebnis einer Politik, die mit „Selbstverteidigung“ begründet wird, aber pure Expansion ist.Die Bürger in Europa und den USA finanzieren mit ihren Steuern und ihrer NATO-Mitgliedschaft einen Konflikt, der die Weltwirtschaft an den Abgrund treibt und Tausende unschuldige Menschen das Leben kostet. Zeit, die wahren Kriegsherren beim Namen zu nennen – und die eigenen Regierungen zur Verantwortung zu ziehen.

09 Uhr 00:

Islamabad abgeriegelt – Gesandte treffen zu Gesprächen ein

Weite Teile von Islamabad standen mehr als eine Woche lang unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, da weiterhin Unsicherheit über eine zweite Gesprächsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran herrschte. Wichtige Straßen wurden gesperrt, und die „Rote Zone“, in der sich Regierungsgebäude und diplomatische Vertretungen befinden, stand unter strengem Sicherheitsaufgebot, während es in der „Blauen Zone“ zu Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs kam.

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sollten zu Gesprächen eintreffen, doch iranische Beamte erklärten, es seien keine direkten Gespräche geplant. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hält sich in Islamabad auf, um sich mit pakistanischen Beamten zu treffen, während die Vermittlungsbemühungen weitergehen.

Iran: Tief vergrabene „Bunkerbrecher“-Bombe entschärft

Eine bei Angriffen auf den Iran abgeworfene, nicht explodierte „Bunkerbrecher“-Bombe wurde laut der Nachrichtenagentur Tasnim in der Provinz Yazd sicher entschärft. Die Bombe war etwa 13 Meter unter der Erde in einem Wohngebiet vergraben, nachdem sie nicht detoniert war.

Beamte sagten, die risikoreiche Operation sei gemeinsam vom Korps der Islamischen Revolutionsgarden und lokalen Bombenräumkommandos durchgeführt worden, wobei die Gefahr erfolgreich und ohne Zwischenfälle beseitigt worden sei.

10 Uhr 00:

In einem brisanten Interview bei Tucker Carlson warnt der US-Ökonom Jeffrey Sachs vor katastrophalen folgen für die Weltwirtschaft, falls USA und Israel nicht bald den Krieg gegen den Iran und Libanon beenden:

Tucker Carlson und Jeffrey Sachs schlagen Alarm: Hormuz-Blockade treibt Weltwirtschaft in den Kollaps

10 Uhr Update – Hier sind die neuesten Meldungen:

Die diplomatischen Bemühungen stehen auf der Kippe, da Islamabad weiterhin abgeriegelt ist und gemischte Signale bezüglich der Gespräche zwischen den USA und dem Iran anhalten. Unterdessen wirkt sich die Krise an der Straße von Hormuz auf den globalen Handel, die Energiemärkte und die regionale Sicherheit aus.

  • Islamabad abgeriegelt, während Gesandte eintreffen: US-Vertreter landen zu Gesprächen, doch der Iran beharrt darauf, dass kein direktes Treffen geplant sei.
  • Gespräche in der Schwebe trotz Vermittlungsbemühungen. Teheran erklärt, seine Position nur über Pakistan zu übermitteln, was die Unsicherheit noch verstärkt.
  • Die Pattsituation am Hormuz-Kanal spitzt sich weiter zu, da Tausende von Seeleuten gestrandet bleiben und maritime Spannungen eine der verkehrsreichsten Routen der Welt lahmlegen.
  • GlobaleHandelsrouten stehen weiterhin unter Druck, da die Gebühren für den Panamakanal auf 4 Millionen Dollar steigen, während Schiffe umgeleitet werden, um die Straße von Hormus zu meiden.
  • Die USA verschärfen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran, wobei Washington Ausnahmegenehmigungen für Ölexporte ausschließt und Vermögenswerte in Höhe von 344 Millionen Dollar, die mit dem Iran in Verbindung stehen, einfriert.
  • Der Iran signalisiert militärische Stärke: Beamte sagen, dass ein Großteil seiner Raketenkapazitäten trotz wochenlanger Konflikte ungenutzt bleibt.
  • Die israelischen Angriffe im Gazastreifen und im Westjordanland gehen weiter, wobei neue Angriffe im Gazastreifen gemeldet werden und die Verhaftungen im Westjordanland zunehmen.Die regionalen Spannungen weiten sich über den Iran hinaus aus, da die Hisbollah Anschläge im Südlibanon für sich beansprucht, während die libanesische Führung es ablehnt, in regionale Verhandlungen hineingezogen zu werden.

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50. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran- Tageszusammenfassung

49. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran und Libanon – Waffenstillstand

48. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und Libanon

47. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran – Blockade

46. Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Zerstörung Libanons

Links zu den weiteren Ticker-Artikel finden sich am Ende des 46. Tages.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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