Sanktionsregime der EU gegen eigene Staatsbürger

6. April 2026von 8,8 Minuten Lesezeit

Nie wieder? Der neue Autoritarismus in Europa richtet sich gegen die eigenen Bürger und droht, ihre Existenz zu vernichten.

Von nur 560 Euro im Monat bis zu eingefrorenen Konten der Ehefrau und drohendem Gefängnis für Babybrei – wie EU und Deutschland einem deutschen Journalisten die totale bürgerliche Existenzvernichtung auferlegen, weil er den Gaza-Genozid beim Namen nennt.

Kein Prozess, kein Verbrechen: Deutschlands erster Bürger, den die EU sanktioniert

Hüseyin Doğru, deutscher Staatsbürger türkisch-kurdischer Herkunft mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit, der in Berlin lebt, ist der erste und bisher einzige deutsche Bürger innerhalb Deutschlands, der auf die EU-Russland-Sanktionsliste gesetzt wurde.
Doğru wurde am 20. Mai 2025 im Rahmen des 17. EU-Sanktionspakets gegen Russland sanktioniert. Der EU-Rat (27 Außenminister) traf diese Entscheidung hinter verschlossenen Türen – ohne Vorwarnung, ohne Anhörung, ohne Prozess, ohne Zugang zu Beweisen und ohne jede Möglichkeit zur Verteidigung.
Über das Schicksal eines unbescholtenen Mannes und seiner Familie wird hinter verschlossenen Türen entschieden – eine Vorgehensweise, wie man sie von totalitären Regimen kennt.

Begründung der Sanktionen

Die offizielle Begründung lautet „enge Verbindungen zu russischen Staatsakteuren und sogenannten Staatspropaganda-Betreibern“. Nach Doğrus Angaben war der eigentliche Auslöser seine journalistische Arbeit als Gründer der unabhängigen Plattform red.media, insbesondere seine Berichterstattung über:

  • Israels Vorgehen in Gaza (das er als Genozid in Palästina bezeichnet),
  • die Unterdrückung pro-palästinensischer Demonstrationen und sozialer Proteste in ganz Europa,
  • die Rolle der deutschen Regierung bei diesen Vorgängen,
  • die pro-palästinensische Besetzung der Humboldt-Universität in Berlin.

Hüseyin Doğru wird zusammen mit seiner Frau und seinen Neugeborenen ausgehungert, weil er den virulentesten Antisemitismus unserer Zeit beim Namen nennt – jenen, den niemand anerkennen will. (Bild: Al Jazeera)

Die Logik der EU: Seine Berichterstattung habe „Zwietracht“ unter EU-Bürgern gesät und die Stabilität der EU untergraben. Da angeblich nur Russland von einer solchen Berichterstattung profitieren könne, mache ihn das zu einem „russischen Desinformations-Propagandisten“.
Die Sanktionen werden vom EU selbst ausdrücklich als Instrument beschrieben, „nicht rechtswidriges Verhalten“ einer Person zu ändern – also um die Ausrichtung an den außenpolitischen Interessen der EU zu erzwingen, selbst wenn kein Verbrechen vorliegt.

Sofortige und anhaltende Folgen der Sanktionen

Sanktionen sind eine außergerichtliche Strafe mit umgekehrter Beweislast: Doğru muss seine Unschuld beweisen. Über Nacht wurden ihm sämtliche bürgerlichen Rechte entzogen:

  • Bankkonten eingefroren (außer einer humanitären Mindestfreigabe von ca. 560–600 Euro pro Monat).
  • Kein normaler Zugang zu Geld – er kann den kleinen Betrag nur bar über eine spezielle App in bestimmten Geschäften abheben; keine Karte, kein Geldautomat, keine Überweisungen.
  • Unfähigkeit, Anwälte, Rechnungen, Miete oder vor den Sanktionen abgeschlossene Verträge zu bezahlen.
  • Eingeschränkte Reisefreiheit und Arbeitsmöglichkeiten.
  • Kein Recht, die Entscheidung vorher in einem normalen Gerichtsverfahren anzufechten.

Die EU behauptet, die Menschenrechte seien gewahrt, weil er beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Klage einreichen könne – praktisch ist das jedoch ohne Geld für Anwälte unmöglich.

Aktuelles deutsches Gerichtsurteil (wichtiger Präzedenzfall)

Doğrus Bank weigerte sich, selbst die kleine humanitäre Freigabe für grundlegende Bedürfnisse (Miete, Essen, Rechnungen, Telekommunikation) zu verarbeiten. Er klagte vor einem deutschen Gericht. Das Gericht urteilte:

  • Diese Zahlungen dienten nicht den „Grundbedürfnissen“.
  • Jegliche negativen finanziellen oder rechtlichen Folgen (Schulden, mögliche Haft wegen unbezahlter Rechnungen) seien einfach „Teil der Sanktionen“.
  • Das Gericht räumte den Schaden ausdrücklich ein, erklärte aber, er spiele keine Rolle.

Dieses Urteil zeigt, wie EU-Sanktionen deutsche Verfassungsrechte außer Kraft setzen. Deutsche Behörden verweisen Betroffene auf die EU-Ebene, die EU verweist zurück nach Deutschland – es entsteht ein „rechtliches Schwarzes Loch“. Doğrus Anwälte weisen darauf hin, dass selbst ein Gutachten eines ehemaligen EuGH-Richters zu dem Schluss kommt, die Sanktionen verletzten jedes grundlegende Recht in den EU-Mitgliedstaaten und entzögen sich jeglicher gerichtlicher Kontrolle.

Neueste Eskalationen

Konten der Ehefrau eingefroren: Die Ehefrau (nicht sanktioniert, keinerlei Beteiligung) hatte ihre Ersparnisse und sämtliche Bankkonten durch das deutsche Zentralamt für Sanktionsdurchsetzung (ZfS, unter dem Finanz-/Wirtschaftsministerium) eingefroren – ohne Gerichtsbeschluss.

  • Begründung: (1) Sie ist mit ihm verheiratet und sie haben drei Kinder (Beweis für „enge Verbindungen“ und angebliche Umgehung); (2) Sie zahlt nun die Kfz-Versicherung für das gemeinsame Familienauto (zuvor von Doğru bezahlt), was als „verdächtig“ gilt.
  • Die Entscheidung wurde als sexistisch kritisiert: Sie unterstellt, der Ehemann kontrolliere das Geld der Ehefrau.
  • Ergebnis: Die fünfköpfige Familie (Doğru, Ehefrau, fast 7-jähriges Kind und zwei Neugeborene) muss nun von insgesamt ca. 560 Euro pro Monat leben. Zum Zeitpunkt des Einfrierens waren nur noch etwa 104 Euro übrig.
  • Die Miete kann nicht bezahlt werden, Lebensmitteleinkäufe sind unmöglich. Doğru erklärt, die deutsche Regierung bringe das Leben seiner Babys bewusst in Gefahr.

Neues deutsches Sanktionsumsetzungsgesetz (Mitte Januar 2026)

Deutschland hat ein besonders aggressives Gesetz verabschiedet (von Doğrus Anwalt als „extra für dich gemacht“ bezeichnet). Es ist das strengste in Europa:

  • Jede Unterstützung für Doğrus Familie – z. B. das Schenken von Windeln, Babybrei oder das direkte Bezahlen der Miete – kann als „Umgehung“ gewertet und mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.
  • Das Gesetz ist bewusst vage formuliert, sodass fast jede Hilfe darunter fällt.
  • Doğru warnt Unterstützer: Schickt kein Geld, keine Geschenke und keine direkte Hilfe – es wird gegen Geber und Empfänger verwendet.

Hunger als Waffe: Die Drohung, die Kinder zu verlieren

  • Jugendamt: Das deutsche Recht erlaubt die Wegnahme von Kindern, wenn Eltern nicht für deren Sicherheit und Gesundheit sorgen können. Doğru und seine Frau befinden sich nun in dieser Lage; die Behörden könnten die Kinder rechtmäßig entziehen.
  • Selbstbelastungsfalle: Wer öffentlich über die humanitäre Krise spricht, liefert den Behörden mehr „Beweise“, um weiter zu eskalieren.

Von einem Journalisten zu allen Kritikern: Die EU-Strategie aus einschüchternden Sanktionen und vorauseilendem Gehorsam

Doğru bezeichnet seinen Fall als bewusst gewählten Testfall für „interne“ EU-Sanktionen gegen Bürger innerhalb Europas (vorherige Fälle betrafen meist Personen außerhalb der EU). Deutschland und Frankreich gelten als treibende Kräfte. Das Ziel:

  • Ein Präzedenzfall schaffen, um Journalisten, Aktivisten und Kritiker einzuschüchtern.
  • Rechtliche und institutionelle Strukturen in der gesamten EU für die Unterdrückung von Dissens vorzubereiten.
  • Dies passt zu Deutschlands Kurs der Militarisierung, Kriegsvorbereitung (z. B. Umrüstung von Teilen der Autoindustrie auf Rüstungsproduktion) und wirtschaftlichen Umstrukturierung.

Das fügt sich in ein Muster ein aus:

  • Gleichschaltung (Begriff für die Zwangsausrichtung aller Institutionen und Einzelpersonen),
  • vorauseilendem Gehorsam – einem typisch deutschen Begriff für das vorauseilende Befolgen vermeintlicher Autoritäten.

Die Journalisten-Gewerkschaften (DJU, VDA), denen Doğru angehört, verweigern ihm jede Unterstützung. Sie beteiligten sich bereits vor den Sanktionen an Rufmordkampagnen („russischer Agent“, „Terror-Unterstützer“ etc.) und schließen sich nun der Linie des Auswärtigen Amts an. Die Mainstream-Medien schweigen weitgehend; nur wenige unabhängige Journalisten berichten.
Früher hieß es „Nie wieder“. Doch nun kommen sie wieder – zuerst für die Journalisten, für Menschen wie Doğru, die aussprechen, was die Mächtigen lieber nicht hören wollen.

Ursprünglich ein Sympathisant der NSDAP, wurde der protestantische Pfarrer Martin Niemöller zu einem der entschiedensten öffentlichen Gegner Hitlers. Von 1938 bis 1945 war er inhaftiert – zuerst im KZ Sachsenhausen, später im KZ Dachau. Er entging nur knapp der Hinrichtung, weil er zu bekannt war, um ihn unauffällig zu ermorden.
Er schrieb obiges Gedicht als mahnende Erinnerung an künftige Generationen: dass sich das Böse wiederholen kann – etwas, das wir gerade jetzt in Europa wieder erleben.

Rechtliche Strategie und Ausblick

  • Derzeit anhängig beim Europäischen Gericht (Urteil in 2–3 Monaten erwartet). Doğru rechnet mit einer Niederlage aus „verfahrensrechtlichen“ Gründen (keine Fehler im politischen Prozess).
  • Nächste Instanz: Europäischer Gerichtshof (1–3 Jahre).
  • Spätere Möglichkeiten: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg) oder UN-Mechanismen.
  • Problem: Gerichtsverfahren sind extrem teuer (150.000–300.000 €+), und Urteile werden oft ignoriert (Beispiele: EuGH hebt Russland-Sanktionen auf, die Mitgliedstaaten setzen nicht um; Deutschland ignoriert den Haftbefehl des IStGH gegen Netanjahu).
  • Der EU-Rat kann die Begründung einfach umschreiben und das Verfahren neu starten.

Wie Sie unterstützen können / Aufruf zum Handeln

Direkte finanzielle oder materielle Hilfe ist rechtlich gefährlich. Empfohlene Schritte:

  • Protestbriefe/E-Mails an Politiker und Gewerkschaften in Ihrem Land schicken.
  • Eine unabhängige Untersuchung und die Aufhebung des gesamten Sanktionsregimes fordern.
  • Politische Bewegungen gegen das gesamte Sanktionssystem aufbauen (einige Abgeordnete und andere organisieren bereits).
  • Unabhängig recherchieren und keiner Seite blind vertrauen.
  • Für die Grundsätze der Meinungsfreiheit und des Journalismus eintreten – das betrifft uns alle.

Doğru betont: Dies ist nicht nur sein Fall, sondern ein Test für alle kritischen Stimmen. Weitere genannte Beispiele sind:

  • Nathalie Yamb (schweizerisch-kamerunische Aktivistin, sanktioniert und mit EU-Einreiseverbot),
  • Jacques Baud (ehemaliger Schweizer Geheimdienstoffizier und Oberst, sanktioniert, obwohl er in Brüssel lebt),
  • Shahin Hazamy (französisch-iranischer Journalist, von Anti-Terror-Polizei durchsucht),
  • diverse Debanking-Fälle von Aktivisten und Organisationen.

Es gibt bereits Unterstützung, die über ideologische Grenzen hinweg reicht. Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maassen, ein konservativer Jurist, hat die Maßnahmen als politische Repression kritisiert, die nur politisch gelöst werden könne.
Der neue Autoritarismus Europas braucht keine Panzer oder Diktatoren – nur Sanktionen und Schweigen. Die Zeit, die Meinungsfreiheit für alle zu verteidigen, ist jetzt.
Diese politischen Sanktionen sind Teil eines neuen autoritären Mechanismus in Europa: Wirtschaftskrise + politische Repression + institutionelle Gleichschaltung, ohne eine klassische Diktatur zu brauchen. Die Verteidigung der Meinungsfreiheit in Deutschland und Europa – auch für unbequeme Stimmen – ist jetzt entscheidend. Wer wartet, bis es „50 % der Bevölkerung“ trifft, wird zu spät kommen. Es gibt Hoffnung bei prinzipientreuen Menschen quer durch das politische Spektrum, die das Recht zu sprechen verteidigen, auch wenn sie mit dem Inhalt nicht einverstanden sind.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Autor und Reiseblogger auf Substack: https://felixabt.substack.com.


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14 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 6. April 2026 um 21:11 Uhr - Antworten

    Party is over

    Kodex und deutsche Grundgesetze
    betrachten sie als Dreck
    oder als üble rechte Hetze,
    müssen deshalb bald weg.

    Zu gerne wären sie bereit,
    den Stasiknast zu aktivieren,
    müssen jedoch mit Stasi-light
    ihr Wolfsgesicht bisher maskieren.

    Die Wut, die in ihnen hochkocht,
    schlecht getarnt sie die verstecken,
    auf jeden, der auf Rechte pocht,
    an ihrem Gift nicht zu verrecken.

    Wenn Ärzte vor Gericht sie zerren,
    schicken zur Razzia ihre Schergen,
    von Aufrechten sie Konten sperren,
    Wahrheit lässt sich so nicht verbergen.

    Klarnamen sie jetzt schützen sollen
    vor Schmähung und harscher Kritik,
    glauben, Menschen weniger grollen,
    die schweigend ziehen sich zurück.

    Mit oder ohne Widerworte,
    mit oder ohne Polizei,
    aufgegessen ist die Torte,
    Deutschland, die Party ist vorbei.

  2. Pfeiffer C 6. April 2026 um 18:28 Uhr - Antworten

    Kennt Ihr die deutschen Polit-Apparatschiks immer noch nicht? – Waren die Jahre 33 – 45 noch nicht genug?

    Und erst unsere österreichischen Apparatschiks ??? Die damalige Verfassungsministerin, die in der Impfzwangwoche öffentlich verkündete: „Wer nicht damit einverstanden ist, dem steht es frei, die Republik für immer zu verlassen ! “ –

    Vergessen ???

  3. Der Zivilist 6. April 2026 um 15:19 Uhr - Antworten

    Die Menschenrechte: Recht auf Leben, davon abgeleitet weitere Rechte, darunter Recht auf Eigentum, in D Art 14 GG, einschränkbar durch Gesetz, das fehlt hier, es gibt kein D Gesetz gegen Dogru

  4. Glass Steagall Act 6. April 2026 um 12:57 Uhr - Antworten

    Der Angriff gegen unerwünschte Systemkritiker in Form von Journalisten, ist mehr oder weniger als Blaupause für jeden Bürger Europas zu sehen! Wir sollten alle gewarnt sein, denn das wird alles mit Einführung der digitalen ID per Knopfdruck möglich sein, ohne vorher auf die Sanktionsliste gesetzt zu werden! Wer also denkt, das betrifft nur Journalisten, wird bald eines Besseren belehrt.

    Zu diesem Thema passt auch ein anderes Gesetzt namens „Tipping off“. Es handelt sich um ein Geldwäschegesetz, welches den meisten unbekannt sein dürfte. Es bedeutet, eine Bank kann ihrem Kunden einfach das Konto sperren oder kündigen, wenn ein begründeter oder sogar unbegründeter Verdacht auf Geldwäsche vorliegt! Der Verdacht allein reicht aus und der Kunde wird darüber nicht informiert, warum ihm das Konto gesperrt oder gekündigt wird, da nach dem Geldwäschegesetz der „Täter“ keine Informationen erhalten darf! Das bedeutet, die Bank entscheidet, ob diese oder jene Überweisung verdächtigt ist oder nicht und sie braucht ihre Entscheidung auch nicht zu begründen! Einem Freund von mir in Schweden ist genau das passiert und er musste sogar eine Strafzahlung tätigen, nachdem sein Konto wegen einer angeblich verdächtigen Zahlung gekündigt wurde. Obwohl er die Zahlung klar offengelegt hatte, interessierte sich die Bank dafür nicht und blieb stur. So einfach geht das heute schon mit dem „Tipping off“ Gesetz!

  5. Jan 6. April 2026 um 11:52 Uhr - Antworten

    Journalismus ermöglicht zwei Funktionen neben Propaganda: Die Korrektur fehlerhafter Maßnahmen und die Konstruktion alternativer, der Realität besser angepasster Sichtweisen, die zu einem Paradigmenwechsel und effizienteren Lösungen führen.

    Dem Ausschalten dieser Funktionen wohnt bereits das Eingeständnis inne, dass die eigenen Entscheidungen fehlerhaft sind, und man Kritik nicht hören möchte.

    Entscheidungen werden immer in einem Feld unterschiedlicher Sichtweisen getroffen. Manche mögen dabei auch Putin gefallen. Das ist wichtig, da sich dadurch Win-Win-Situationen auftun, die die Basis für Frieden sind.

    Ein Rechtsstaat muss Kritik aushalten. Es besteht ein Unterschied zwischen Kritik, die meist in einer Nische stattfindet, und Kampagnen, also dem Ausrollen von Narrativem zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Wir haben aber in der Corona-Zeit gesehen, dass der Staat kein Problem mit Kampagnen hat, die aus dem Ausland gesteuert werden, obwohl diese Kampagnen den Staat zur Abnahme gefährlicher und unwirksamer Injektionen gedrängt haben. Das rechtliche Instrument, Einfluss auf Kampagnen zu nehmen, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Außerdem sind viele Printmedien in Parteibesitz oder es gibt ein Naheverhältnis. Es gibt außerdem die Möglichkeit, über die Regulierungsbehörden, Maßnahmen einzuleiten. Eine übliche Maßnahme ist auch, kritischen Medien Geld anzubieten, um bestimmte Kampagnen zu ersetzen. Es gibt Medien, die nur davon leben.

    Der Entzug von Lebensbedarf ohne rechtliche Grundlage gilt regelmäßig als schwere Nötigung. Dass der Rat hier eine parallele Exekutive neben der Justiz aufbaut, ist klar verfassungswidrig. Dazu kommt: Ausgeführt von einer deutschen Behörde muss Rechtsschutz in Deutschland gewährt werden, nicht alleine vor dem EuGH.

    Es gibt eine Reihe von Entscheidungen, die man nur als Provokation der rechtstreuen Bevölkerung auffassen kann.

  6. Daisy 6. April 2026 um 11:19 Uhr - Antworten

    Es ist unfassbar, dass sowas möglich ist. Die lassen wegen anderer Meinung eine ganze Familie verhungern. Alle machen mit. Und wieder schauen alle zu, und schon wieder die Deutschen…

  7. local.man 6. April 2026 um 10:54 Uhr - Antworten

    Ein Vorgeschmack, was alles möglich wird mittels der geplanten Zukunft uns über technische Mittel noch weiter einzukerkern als ohnehin schon und zwar noch wesentlich perfekter und strukturell brutaler.

    Das Problem durch die heutige(seit einigen Jahrzehnten schon) strukturelle Gewalt, sie wirkt nicht wie Gewalt. Sie ist zudem für alle anderen unsichtbar. Der Betroffene wirkt nach Außen hin unauffällig und niemand sieht was los ist. Aber drinnen, steht er unter Peitschenhieben durch Ausschluss, Not, Angst, Erpressung, Gesetzesbruch, oder Willkür und am Ende Verelendung. Man wird gezüchtigt und keiner kann dir helfen, weil dies sofort sichtbar wird in der digitalen Welt und ebenso dort dann beim Helfer zu Repressionen führt.
    Und dann wird Mittels Propaganda noch eine verzerrte Realität erschaffen, oder man ist politisch unbedeutend und muss eben still leiden und nachgeben, oder kriminell werden um zu überleben, was weiß ich…

    Und oftmals ist es ja so, wenn man selber nicht betroffen ist und es weit weg wirkt, kommt da eher ein Schulterzucken.
    Es ist so wie im Artikel beschrieben steht in der Nazi-Zeit.. Alle werden immer weiter unterworfen, in dem Falle abgeholt, bis niemand mehr da ist, der helfen kann.

    Wir nähern uns einer schrecklichen Dystopie an. Ein Systemwandel ist nötig. Zudem es global aufgebaut wird, was ein Entkommen unmöglich macht.
    Nur leider müssen dazu die Unterworfenen den Aufstand proben und sich auch ein System einfallen lassen, welches dann Machtkonstrukte über Reichtumsakkumulation usw. verhindert, Medien neutral bleiben etc. Und die Unterworfenen wissen nicht wie, sie haben keine Kontrolle und Angst über ihren Schatten zu springen.
    Lieber verstecken und abwarten.. es geht ja noch und ich komme durch. Das betrifft vor allem jene, die in den Ämtern und Büros sitzen und diese Gewalt mitmachen. Endet dann aber auch beim Arbeiter, der sich alles gefallen lässt hat man ihm doch weiß gemacht, dass dies alles Normalität sei.

    Eine Sache kann ich jetzt schon prophezeien. Ohne Widerstand werden die Herrschenden nicht aufhören und es wird Jahr für Jahr, ja im Grunde sind wir schon fast bei Monaten angekommen, für die 80-90% schlimmer und schlimmer. Am Ende werden auch die Mittäter der neuen Weltordnung der kleinen Machtsekte zum Opfer fallen.. Die brauchen nur mehr Fortschritt in der Hand. Drohnen, Roboter, Satellitenüberwachung, digitale Welt in der alle drinhängen und Nummern sind, die überall überwacht und verfolgt werden.

    Was wird dann wohl passieren? Thema: Unnütze Menschen und so aus dem Mündern der Sprecher dieser Leute.
    Aber warten wir noch ein wenig ab.. Ich stehe schon in Kontakt mit dem Nikolaus und dem Osterhasen der gestern zu besuch war.. Die regeln das für uns..

    • LmaA 7. April 2026 um 20:05 Uhr - Antworten

      Gormanika wird seit 3+3 von NutzMenschen bevölkert. Die machen alles was ihnen die Obrigkeit befiehlt, ohne sich über die Auswirkungen Gedanken zu machen und gehen somit genau wie das liebe Nutzvieh mit fröhlichen Schritten ihren Schlächter hinterher

  8. Varus 6. April 2026 um 10:21 Uhr - Antworten

    wie EU und Deutschland einem deutschen Journalisten die totale bürgerliche Existenzvernichtung auferlegen, weil er den Gaza-Gen@zid beim Namen nennt

    Gleich sieht man, auf welcher Seite die EUdSSR steht. Noch ein Grund, wieso das Gebilde asap verschwinden sollte.

    • Daisy 6. April 2026 um 12:17 Uhr - Antworten

      Sowjetunion reloaded…

  9. OMS 6. April 2026 um 8:09 Uhr - Antworten

    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    Diese Sanktionen gegen Privatpersonen (kein staatlicher Posten, keine staatliche Funktion) sind in einem Rechtsstaat, und das sollte Deutschland ja sein, eindeutig rechtswidrig. Die Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz ist ein Verbrechenstatbestand. Und wen Richter dieses nicht sehen wollen, sind sie um keinen Deut besser als die Richter in der Führer Zeit. Hier wird eindeutig ein Missbrauch einer amtlichen Funktion betrieben, weil die EU ein faschistoider Haufen geworfen ist (oder war er doch so geplant?). Dagegen kann die „Antifa“ auftrete und die Omas gegen rechts protestieren. Dagegen müsste die Brandmauer der CDU/CSU, Grüne, Linke, SPD aufgezogen werden. Aber nein, da wird der Schwanz eingezogen und gekuscht! Heute trifft es Journalisten oder Aktivisten, aber Morgen werte Gesellschaft kann es jeden treffen, der seine Meinung öffentlich ausspricht. Die EU-Bürokratie hat mit ihren Sanktionsregime den Bürgern den Krieg erklärt. Und dieser Artikel hier bezeugt es eindeutig!

  10. Hello 6. April 2026 um 7:36 Uhr - Antworten

    „Bankkonten eingefroren (außer einer humanitären Mindestfreigabe von ca. 56–60 Euro pro Monat).“

    Es handelt sich nicht um 56-60 Euro, sondern um 560 Euro.
    Das ist trotzdem völlig illegal und verheerend. Abe man sollte schon richtig berichten.

    Ein deutsches Gericht hat die Sperrung der Konten der Ehefrau von Hüseyin Dogru durch die Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung unter Finanzminister Lars Klingbeil als unrechtmäßig aufgehoben. (https://norberthaering.de/)

    • Hello 6. April 2026 um 21:20 Uhr - Antworten

      506 Euro, nicht 560

  11. fdik 6. April 2026 um 7:08 Uhr - Antworten

    Passend dazu: «Wal soll doch noch gerettet werden: Tierschützer bilden Menschenkette» im Nordkurier vom 2.4.2026.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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