
Neue Granaten-Produktionsfabrik in Niedersachen
Die Militarisierung Deutschlands und der EU hat in Niedersachsen ein neues Zentrum gefunden. Rheinmetall hat die größte Munitionsfabrik der EU eröffnet.
Letzte Woche eröffnete Rheinmetall nach einer Investition von einer halben Milliarden Euro die „größte Munitionsfabrik Europas“. Die Anlage in Unterlüß, Niedersachsen, wurde innerhalb von 15 Monaten errichtet und soll die Rüstungsversorgung von Deutschland und NATO-Staaten verbessern.
Die „privat-öffentliche Partnerschaft“ schlug sich auch in der Eröffnungsfeier nieder. So waren unter den Gästen auch Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil, Verteidigungsminister Boris Pistorius, NATO-Generalsekretär Mark Rutte sowie der bulgarische Präsident Rumen Radev. Das private Kapital freut sich – Rheinmetall-Chef Armin Papperger betonte die Geschwindigkeit des Projekts: „Vom Spatenstich bis zur Produktion in nur 15 Monaten – das ist ein echter Wendepunkt im Rheinmetall-Tempo.“
Finanzminister Klingbeil hob die Sicherheitsrelevanz hervor: „Hiermit investieren wir in unsere Sicherheit. Diese Anlage zeigt, dass wir handeln.“ Verteidigungsminister Pistorius lobte die Industrie: „Wir wollen, dass Sie erfolgreich sind, denn Ihr Erfolg bedeutet Sicherheit für unser Land.“ NATO-Boss Rutte pries Rheinmetall als „stark und erfolgreich“.
Das neue Werk Niedersachsen umfasst rund 30.000 Quadratmeter und ist auf die Produktion von Artilleriegeschossen spezialisiert, insbesondere 155-mm-Granaten. Diese Granaten wurden im ukrainisch-russischen Stellungskrieg neben den Drohnen zur wichtigsten Kriegswaffe. NATO-Staaten haben ihre Lager teilweise ordentlich geleert.
Bis 2027 soll das Werk jährlich bis zu 350.000 Schuss herstellen. Damit wird die Kriegsfabrik jedenalls eine der größten Munitionsanlagen Europas. Schon 2025 sollen 25.000 Granaten vom Band rollen, 2026 sollen es 140.000 sein. Laut dem Rheinmetall-CEO soll das Werk ein Vorbild ffür ähnliche Werke in anderen NATO-Staaten werden.
Bei der Eröffnung unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit dem rumänischen Wirtschaftsminister Radu-Dinel Miruță für eine neue Fabrik in Rumänien mit einer Investition von rund 550 Millionen Euro.
Kritische Einwände zur euphorischen deutschen Kriegspropaganda kommen (ironischerweise) aus der Ukraine. Das ukrainische Militärmagazin Defense Express kritisiert nicht nur den schrittweisen Produktionsaufbau, der die „dringenden Bedürfnisse der Ukraine“ verzögert. Denn ein wesentliches Problem für die EU/NATO-Produktion sei der Engpass beim Schießpulver, der die gesamte europäische Rüstungsindustrie behindert.
Der Standort Unterlüß, seit 1899 im Besitz von Rheinmetall, ist der größte des Konzerns weltweit mit 3.200 Mitarbeitern. Über 60 Quadratkilometer umfasst er Produktionshallen, Testgelände und Waldflächen. Hier entwickelt das Unternehmen Waffensysteme, unterstützt Kettenfahrzeuge und testet Munition.
Bild „El cañón Rheinmetall L-55 de 120 mm“ by Contando Estrelas is licensed under CC BY-SA 2.0.
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Neue Munitionsfabrik in Ukraine: Rheinmetall erhält Auftrag
Selenski wollte 2022 Krieg!!
Deutscher Diplomat: Westliche Mächte sabotierten Friedensdeal zwischen Ukraine und Russland
2023_11_21
https://www.epochtimes.de/politik/ausland/deutscher-diplomat-westliche-maechte-sabotierten-friedensdeal-zwischen-ukraine-und-russland-a4487889.html
• Dieser Artikel erschien im Original
US, UK Sabotaged Potential Peace Deal Between Ukraine and Russia, Says Former UN Assistant Secretary General
https://www.theepochtimes.com/world/us-uk-sabotaged-potential-peace-deal-between-ukraine-and-russia-says-former-un-assistant-secretary-general-5532685
• Ukraines gescheiterte Friedensverhandlungen
2023_11_14
https://michael-von-der-schulenburg.com/ukraines-gescheiterte-friedensverhandlungen/
Russland zog sich vor Kiew freiwillig zurück
2023_06_19
https://tkp.at/2023/06/19/russland-zog-sich-vor-kiew-freiwillig-zurueck/
Putin zeigt Vertrag von 2022 und Kennedy bestätigt es
https://x.com/ZentraleV/status/1670302822259384320
https://x.com/FreeSpeech_on_X/status/1858408435097702589
There could be peace since May 2025 if Zelensky wanted to
New York Post
Trump gives Zelensky dire warning on Russia-Ukraine war — accept peace or risk ‚losing the whole country‘
2025_04_23
https://nypost.com/2025/04/23/us-news/trump-gives-zelensky-dire-warning-on-russia-ukraine-war-accept-peace-or-risk-losing-the-whole-country/
Wie seit 2014 bekannt
ARD 2014
https://t.co/d58CT67zUl
https://www.deutschlandfunk.de/krim-referendum-95-prozent-stimmen-fuer-russland-beitritt-100.html
EILMELDUNG: Die USA werfen der EU Sabotage am Friedensprozess vor
„Höhere Beamte des Weißen Hauses glauben, dass einige europäische Führer Präsident Trumps Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges öffentlich unterstützen – während sie hinter den Kulissen versuchen, die Fortschritte seit dem Alaska-Gipfel rückgängig zu machen”, berichtet Axios.
2025_09_01
https://x.com/PolitRealist/status/1962454461097316835
Jaja die Prognosen, wo kommt der Sprengstoff her, der ja bekanntlich aus Ammonium hergestellt wird, dessen Grundstoff Erdgas ist.
Wo kommt die Baumwolle her.. Die EU will ja deren Import verbieten da nicht grün genug.
Auch die prognostiziert 350k jährlich sind recht mager, Russland produziert über 3 Million Granaten jährlich, oder kurz gesagt, das was die deutschen im Jahr produzieren wollen, machen die Russen in 1,5 Monat.
Die Produkte der Granatenfabrik werden vermutlich alle in die Ukraine verschenkt, was die Fabrik für den deutschen Steuerzahler zu einer Verlustmaschine machen wird.
Eine Schande für jeden, der sich dort anstellen lässt und mit dem Tod sein Geld verdient!
Auch die Bewohner sollten anstatt zu jubeln lieber Angst haben, denn sie sind nun ein neues potentielles Ziel für russische Hyperschallraketen, vielleicht sogar nuklear! Glückwunsch!
Ostfriesland war einmal meine Lieblings – Reisedestination, leider gehört es zu Niedersachsen und ist keine Option mehr.
Wo kommt der Stahl für die Granaten her? Der ist doch hoffentlich GRÜN und garantiert biologisch abbaubar.
Von wem kam denn die Halbe Milliarde?
Mit Vernunft kommen wir aus dieser Nummer nicht mehr raus.
Jetzt erst verstehe ich den Unterricht meines früheren Geschichtelehrers, Gott hab ihn selig: es ging nie darum, aus der Geschichte zu lernen, sondern für das Leben – es war also nie Versuch der Verhinderung vergangener Katastrophen in der Zukunft, sondern die Vorbereitung darauf, was kommt.
Zumindest beobachte ich heute das auf offener Straße, was ich damals im Unterricht nicht nachvollziehen konnte. Schon ein bizarres Schauspiel, wie die EU-Nasen Kriegswirtschaft betreiben und sich gleichzeitig versuchen als Friedensengel zu inszenieren – und die Presse hilft eifrig dabei.
Ich habe mich nur im Datum geirrt: es ist nicht 1989, es ist 1939.
Auf 60Km² 3200 Mitarbeiter? Wenns stimmt!
Die sind ja wirklich wichtig!!! Da gehört ein großes rotes Kreuz in die Mitte!
Darf man dort urlauben?
Das wäre wirklich etwas für den geschichtsbewußten Bürger!
Alle Klassenfahrten und Heizdecken Verkaufsfahrten nichts wie dorthin.
Die CDU ist dort auch unangetastet.
Wie schön kann doch Heimat sein!
Aufrüstung und Zwangsarbeit
Ehemalige NS-Lager in Unterlüß; „Standort“ = Gedenkstätte – Männerlager III = heute Dorf-/Fußballplatz
Im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht wurde das Werk ab 1934 erweitert. Rheinmetall und Borsig wurden verstaatlicht und fusionierten zu Rheinmetall-Borsig. Im heutigen Ortsteil Hohenrieth (1942 eingemeindet) wurde 1936 eine Werkssiedlung errichtet. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 wurden polnische Zwangsarbeiter im Rheinmetall-Borsig-Werk eingesetzt, nach 1941 auch sowjetische Zwangsarbeiter. Daran erinnert ein im Februar 2022 eingerichteter Gedenkort.[3] In Unterlüß befand sich im Ortsteil Hohenrieth am Frauenlager I auch eine Ausländerkinder-Pflegestätte, ein Säuglingsheim mit Entbindungsstation für Zwangsarbeiterinnen. Die Kinder (in der Nazi-Terminologie: „rassisch minderwertiger Nachwuchs“) sollten, „entweder durch Abtreibung oder durch kalkulierte Vernachlässigung nach der Geburt getötet“ werden. Im Januar 1945 war es mit 47 Kindern, darunter zwölf über Einjährigen, belegt. Die Todesfälle lassen sich den einzelnen Lagern nicht zuordnen. In Unterlüß sind 59 Geburten und 40 Todesfälle sowjetischer Kinder registriert; bei den polnischen Kindern kamen 16 Todesfälle auf 61 Geburten.[4] 1944 wurden ungarische Jüdinnen durch Rheinmetall-Borsig in einem Außenlager Unterlüß des KZ Bergen-Belsen in der Produktion beschäftigt. Nach Kriegsende 1945 wurde der Ort von den Briten besetzt und die teilweise zerstörten Werksanlagen sowie die Werkssiedlungen wurden beschlagnahmt. Im Ort existierten etwa zwanzig Barackenlager für mehr als 4000 ausländische Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene (etwa 2500 Polen, 1000 Sowjetbürger, 500 Jugoslawen und 1000 aus anderen Ländern).
Seit 2017 gibt es in dieser Gegend diesen Verein! „Rheinmetall entwaffnen!
Beiträge
Veröffentlicht am2. September 2025
Dokumentation/Bildmaterial der Polizeigewalt am 30.08.2025 in Köln
Habt ihr im Rahmen der Parade gegen den Krieg am 30.08. in Köln Polizeigewalt erlebt und/oder dokumentiert? Dann schreibt uns: rheinmetall-entwaffnen [at] riseup.net
Schickt uns euer Bildmaterial zu.
(Bei Bedarf organisieren wir jeweils eine sichere Übergabe.)
Wir sind solidarisch mit euch! Tauscht euch mit euren Genossinnen und Freundinnen aus – jede*r geht anders mit Erfahrungen von Polizeigewalt um.
Ihr seid nicht allein!
Euer Material wird:
-> zur Dokumentation und ggf. für juristische Schritte genutzt
-> ggf. zur medialen Veröffentlichung verwendet (Nur nach Rück- und Absprache!).
Mit euren Beiträgen gehen wir sensibel und verantwortungsvoll um.
Schreibt auch Gedächtnisprotokolle und lasst sie uns über einen sicheren Weg zukommen.
Solidarische Grüße
Rheinmetall Entwaffnen
PS: Wir bereiten eine Klage gegen die Auflösung unserer Parade und die Kesselung der Teilnehmenden vor. Mehr Informationen dazu werden folgen.
Veröffentlicht am1. September 2025
Massive Polizeigewalt gegen Abschlussparade des Rheinmetall-Entwaffnen-Bündnisses
Pressemitteilung: Veranstalter:innen sprechen von politisch motiviertem Angriff und prüfen Klage gegen die Auflösung der Versammlung und den Kölner Kessel
Die Antimilitär-Parade des Bündnisses „Rheinmetall-Entwaffnen“ am 30. August 2025 in Köln wurde von der Polizei angegriffen. Schon zu Beginn der Demonstration verzögerte die Polizei den geplanten Start, beispielsweise, weil sie die TÜV-Kennzeichnungen der Lautsprecherwagen überprüfen wollte.
Gegen 18 Uhr kündigte die Polizei an, einen Lautsprecherwagen nach verbotenen Gegenständen untersuchen zu wollen und griff unmittelbar danach massiv einen Teil der Demonstration an. Es wurden gezielte Schläge auf die Hände und in die Magengrube sowie Pfefferspray eingesetzt, 147 Personen wurden durch das Vorgehen der Polizei verletzt und von den Sanitäter:innen behandelt, 18 Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Gewalt ging von der Polizei aus
„Eine so brutale Eskalation der Polizei ist ein politischer Skandal“, so Luca Hirsch vom Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“. „Die Polizei hat Menschen notärztliche Behandlung verwehrt, sie hat unsere Anwältin körperlich angegriffen, anwesende Presse festgenommen und den festgesetzten Personen wurde zeitweise Zugang zu Trinken und Toiletten verwehrt.
Das reiht sich ein in eine Vielzahl von politischen Angriffen der Polizei, den wir schon mit dem rechtswidrigen Verbotsversuch unseres Camps sowie der Verbotsdrohung gegen die anderen Versammlungen im Rahmen unserer Aktionstage erleben konnten. Unser legitimer und notwendiger Protest gegen die Militarisierung soll so kriminalisiert bekämpft und letztlich verhindert werden.“ Gefunden habe die Polizei im durchsuchten Lautsprecherwagen nur Heliumkartuschen für Luftballons, so Hirsch.
Die Parade fand im Rahmen der Camp- und Aktionstage des „Rheinmetall-Entwaffnen“-Bündnisses in Köln statt. Auf dem Camp waren gegen Ende bis zu 1500 Menschen gleichzeitig, insgesamt haben über 2000 das Camp besucht. Das Bündnis zeigt sich entschlossen, die am 30./31. August erlebten Angriffe politisch aufzugreifen und zieht trotz allem ein positives Fazit der Woche. Hirsch bekräftigt: „Wir lassen uns von der Polizei nicht einschüchtern! Wir kommen wieder!“
„Massive Polizeigewalt gegen Abschlussparade des Rheinmetall-Entwaffnen-Bündnisses“weiterlesen
Veröffentlicht am29. August 2025
Rede von »Palestinians and Jews for Peace« für Rheinmetall Entwaffnen