Ein „westlicher“ Blick auf den Krieg in der Ukraine

31. Dezember 2022von 1,7 Minuten Lesezeit

Billy Six ist kein Mainstream-Journalist. Er war nicht nur in Syrien und Venezuale, als es dort „brannte“. Er war auf dem Maidan, im Donbass und auch in Odessa. Und er hat das, was den Menschen dort an Leid zugefügt wurde, entsprechend in verschiedenen Videos gezeigt.

Diesmal war er auf der ukrainischen Seite des Krieges – und zeigt, dass dort genauso Menschen leiden, wie wir es auf der russischen Seite des Donbass dank Alina Lipp, Thomas Röper oder Patrick Lancaster kennen.

Auch dieser Film ist nicht „die Wahrheit“. Es ist das, was er vor Ort sehen und hören konnte – und was die Menschen in eine Kamera sagen können bzw. dürfen. Aber es ist um ein Vielfaches „wahrer“ als das, was uns ARD, DLF & Co täglich präsentieren.

Danke für Film, der bei Nuoviso / Nuoflix erschien, genauso wie sein Film über MH17.

Auch bei dem Film über den Abschuss der Boeing MH17 im Jahr 2014, recherchierte er selbst vor Ort in der Ukraine und befragte Augenzeugen und Militärangehörige und kam zu anderen Schlussfolgerungen als “correctiv”, einem sogenannten „Recherche-Netzwerk des Mainstream“. Er sprach dort mit den „Quellen“ aus der Webreportage von correctiv und stellte fest, dass viele Aussagen zurechtgebogen, sinnentstellt und ins Gegenteil verkehrt wurden. Der Mainstream hat sich seit damals nicht geändert.

Ich mag Ohren und Augen, denen ich vertrauen kann und die mir ermöglichen, mehrere Seiten zu sehen. Eine Meinung kann man sich nur bilden, wenn alle Seiten zu Wort kommen.


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10 Kommentare

  1. PALLA Manfred 31. Dezember 2022 at 22:49Antworten

    . . . und zum ABSCHUSS des Malayischen Passagier-Fliegers „MH 17“ hat der dt. EX-Pilot/Verleger/Autor Peter HAISENKO just im November ’22 auf „anderweltonline.com“ den Artikel: – > „MH 17 – das politische Urteil eines Schauprozesses“ < (so googeln) veröffentlicht (mit weiteren Verweisen darunter) und einem „geretteten“ Foto eines Trümmer-Teils !!! – übrigens war „zur gleichen Zeit“ PUTIN mit seinem „farblich sehr ähnlichen“ RegierungsFlieger „nicht weit entfernt“ !?!?!? ;-)

  2. Peter Ruzsicska 31. Dezember 2022 at 13:30Antworten

    Zur Erinnerung:

    Sinngemäß nach Bertolt Brecht

    Die Ursache jedes Verbrechens hat immer zumindest einen Namen und eine Adresse.

    Hast Du die Gewalt, Gesetze zu erstellen und jene durchzusetzen,
    bestimmst Du, was ein Verbrechen ist.

    Es gibt Verbrechen, die ihre Feststellung durch Gesetzte nicht benötigen.
    Wenn der gute Bürgersmensch Gesetze befolgt, die sein und anderer Leben bedrohen,
    offenbart sich das Verbrechen im Augenblick. – Dazu ist kein Gesetz nötig –
    Der korrekte Bürgersmensch hat gelernt,
    genau in diesem Augenblick wegzusehen, nicht aufzuhören und zu schweigen.
    Der Rest ist durch einfache Logik bestimmt und lange kann es dauern bis der Tod eintritt.
    Die Frage drängt sich auf: Zu wessen Gunsten?

    Gesetze können, gewitzt gesetzt, jede Art von Verbrechen legitimieren.
    Das ist der Normalfall, nicht nur hier zu Lande. Nichts weiter, als eine Art des Krieges.

    Der Krieg dient immer jenen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.
    Aber besonders dient der Krieg immer jenen,
    welchen letztere bedingen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.

    Die Pflege und Darstellung des Leidens dient immer der Vertuschung allen Unrechts.
    Das Ende allen Leidens ist die Stille nach der Schlacht,
    eine Art von Schönheit,
    wie ein Ort des Friedens
    für Gewinner – und Verlierer,
    sofern bei letzteren bereits der Tod eintrat…

    21.03.2012

    Das Recht des Erfolges
    zeigt sich eben oftmals als Triumph des siegreichen Kriegers über den verreckenden Besiegten auf dem Schlachtfeld – nicht mehr und nicht weniger.

    Solange es Sieger und Besiegte, Herren und Sklaven, Täter und Opfer gibt, ist das Schlachtmahl bestens bereitet – Die Ruhe nach der Schlacht ist wohl nicht der Friede – Obgleich die Sehnsucht nach letzterem über den Siechenden und Siegreichen einen Augenblick schwelt, welcher nahezu ewig anzudauern scheint und nach dem Siegesmahl im Saufgelage ins gütige Vergessen zerrinnt. Und zur nächsten mutmaßlich siegreichen Schlacht wähnt sich der Sieger voll Zuversicht der Morgensonne entgegen…

    24.05.2015, 22:59 Uhr anlässlich des BIK-Hungerstreiks,
    Gerhard Männl und Hans Missliwetz gewidmet.

  3. Jurgen 31. Dezember 2022 at 13:04Antworten

    Lange nicht so schlimm wie die 1000 Städte Bombardements in Deutschland mit Millionen Toten Zivilisten durch die Alliierten gegen Ende WK2.

    • Peter Ruzsicska 31. Dezember 2022 at 14:28Antworten

      Vorsicht!
      Zahlenmäßiges Abwägen von Kriegsgräuel jeder Art dient zumeist dazu, elegant als auch unelegant, den Blick auf grundlegend innewohnende Gewaltprinzipien jedweden Krieges abzulenken…

    • rudi & Maria fluegl 31. Dezember 2022 at 17:34Antworten

      Picasso wäre wohl Guernica, als Motiv für sein Gemälde, zu viel gewesen!

      • Peter Ruzsicska 31. Dezember 2022 at 19:01

        Picasso’s Bild von Guernica erweist sich selbst als überwältigend hinsichtlich dessen formaler wie tief ins Innenleben des Betrachters wirkender Kraft (grundeinschließlich trefflichster Behandlung der Kriegsthematik) – Als hätte sich das Grauen aller Kriege in Wirklichkeit nie ereignet…
        Nicht nur aus solchärtlichen Gründen erbaut es die geneigte Herrschaft, sich in Luce allärtlicher Kunst zu inszenieren um ihre banalest Bestialität prächtigst zu camouflieren…

      • Peter Ruzsicska 31. Dezember 2022 at 19:06

        Sorry, Tippfehlerberichtigung:
        banalste

  4. alexandrabader 31. Dezember 2022 at 11:47Antworten

    Gilt das auch für Österreich? Oder wollen Sie lieber nicht hören, was Ihren festgefahrenen Vorstellungen zuwiderläuft?

  5. Peter Pan 31. Dezember 2022 at 10:51Antworten

    Für mich als Naturwissenschaftler ist es ganz wichtig, Dinge von verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Im Gegensatz zu so komischen Vögeln wie den „Faktencheckern“ lege ich neue Informationen erst einmal beiseite, ohne sofort zu einem Schluss zu kommen, um sie im Laufe der Zeit mit verschiedensten Hypothesen immer wieder zu betrachten. „Ich weis es nicht“ ist dabei nicht nur eine wichtige Erkenntnis, die man akzeptieren muss. Sie dient mir unter anderem als Motivation für neue Recherchen, Forschungen, Gedankenspielen und um voreilige Schlüsse zu vermeiden. Ein zeitlicher Abstand zu neuen Informationen hilft mir vor allem dabei, mit Gegenthesen die Informationen und mein vermeintliches Wissen zu hinterfragen.

    Es gab mal eine Zeit, so um den Beginn des World Wide Webs herum, als Qualitätsjournalisten behaupteten, sie müssten in stets kürzer werdenden Zeitintervallen immer mehr „Nachrichten produzieren“. Das gilt für diese Leute heute noch und das ist so was von falsch. Recherchen kosten Zeit und enorm viel Mühe.

    Ein Blick nach Florida – ich hoffe der geht nicht verloren:
    nypost.com/2022/12/22/florida-supreme-court-rules-that-desantis-can-impanel-grand-jury-to-investigate-covid-19-vaccine-makers/
    (Artikel ebenso unter web.archive.org zu finden, Quellenangabe zur Feststellung des Gerichts im Artikel)

    • Jurgen 31. Dezember 2022 at 13:20Antworten

      Man braucht sich nur anzugewöhnen, jeder Information, die man erhält, eine Wahrscheinlichkeit zuzuordnen. Öftere Wiederholung in den Medien, ohne Darlegung der Faktenlage deuten immer auf 0% Wahrscheinlichkeit hin. Höhere Wahrscheinlichkeit haben nur mit Daten unterlegte Informationen, jedoch Vorsicht bei Statistiken. Z.B. hatten die englischen Todesfallzahlen eine logarithmische Skaleneinteilung, so dass die Höhe der Balken ziemlich gleich aussah, obwohl bei linearer Skala astronomische Unterschiede sichtbar wurden.

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