SARS-CoV-2 bereits 2019 in den USA bei Wildtieren nachweisbar

24. November 2022von 1,8 Minuten Lesezeit

Es gab bereits 2020 eine Reihe von Nachweisen, dass es bereits 2019 SARS-CoV-2 Infektionen gab. So wurden in Italien und Frankreich spezifische Antikörper in Blutproben aus 2019 nachgewiesen und in Barcelona fand man Spuren des Virus in Abwasserproben, die aus dem März 2019 stammten. Auch in den USA sind für 2019 SARS-CoV-2 Infektionen nachweisbar.

Diese Art der Coronaviren können in Zellen eindringen und sich dort vermehren, die über einen ACE2 Rezeptor verfügen. Das ist bei Weißwedelhirschen (Odocoileus virginianus) der Fall, wie eine Studie mit dem TitelSARS-CoV-2 exposure in wild white-tailed deer (Odocoileus virginianus)“ (SARS-CoV-2-Exposition bei wildlebenden Weißwedelhirschen (Odocoileus virginianus)) gezeigt hat.

Weitverbreitete SARS-CoV-2-Infektionen beim Menschen in Verbindung mit Interaktionen zwischen Mensch und Wildtieren bergen das Potenzial für eine umgekehrte Zoonose vom Menschen auf Wildtiere. Die Forscher hatten Weißwedelhirsche (Odocoileus virginianus) untersucht, „da diese Hirsche nachweislich ACE2-Rezeptoren mit hoher Affinität für SARS-CoV-2 besitzen, für eine Infektion empfänglich sind, eine anhaltende Virusausscheidung aufweisen, auf Artgenossen übertragen werden können, ein soziales Verhalten zeigen und in der Nähe städtischer Zentren häufig anzutreffen sind.“

Sie untersuchten 624 prä- und postpandemische Serumproben von Wildhirschen aus vier US-Bundesstaaten auf eine SARS-CoV-2-Exposition. In 152 Proben (40 %) aus dem Jahr 2021 wurden SARS-CoV-2 Antikörper nachgewiesen.

Antikörper wurden auch in drei Proben aus dem Jahr 2020 (3 %) und einer Probe aus dem Jahr 2019 (2 %) nachgewiesen. In Proben aus den Jahren 2011 bis 2018 wurden keine Antikörper gefunden.

Offenbar war SARS-CpV-2 also auch in den USA schon vor dem offiziellen Beginn der Pandemie präsent. Die Geschichte vom hochgefährlichen Virus, das unbemerkt ein Jahr lang mindestens in einer Reihe von Ländern unterwegs war, ist offensichtlich unhaltbar. Oder wie der deutsche Virologe Christian Drosten feststelle:

Man muss sich mal klarmachen, wenn wir nicht testen würden, dann wüssten wir in vielen Ländern nicht, dass es dieses Virus überhaupt gibt.“

Bild von hashan auf Pixabay

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14 Kommentare

  1. suedtiroler 26. November 2022 at 19:50Antworten

    das Virus wurde erst gefährlich, als es die politische und mediale Aufmerksamkeit bekam.
    klingt erstmal komisch, ist aber so

  2. Guensen 25. November 2022 at 7:31Antworten

    Beim oben angefügten Bild handelt es sich nicht um einen Weißwedelhirsch sondeern um einen Damhirsch.

    • Fritz Madersbacher 25. November 2022 at 18:15Antworten

      @Guensen
      25. November 2022 at 7:31
      Beim unten angefügten Bild handelt es sich um ein ‚cornua‘ (lat. ‚Geweih‘), oder ist es ein ‚cervus sine cornibus‘ (ein geweihloser Hirsch)? Ich bin nicht ganz schlüssig …

  3. Roland Kaschek 24. November 2022 at 18:32Antworten

    Gefundene Antikörper gegen SarsCoV beweisen nicht die Exposition zu diesem Virus.

    • suedtiroler 26. November 2022 at 19:51Antworten

      soso, was beweisen spezifische Anti-Körper denn sonst?
      hmmm

  4. OMS 24. November 2022 at 15:22Antworten

    Eine Testpandemie. Universitätsprofessor Dr. Franz Allerberger – Zitat:
    „Wenn es weltweit keine PCR-Tests gegeben hätte, wäre es nach meinem Dafürhalten niemandem aufgefallen.“
    Nur wollte auf diese Aussagen und Menschen niemand hören und sie wurden abgestempelt und verteufelt!

  5. Justus Verus 24. November 2022 at 14:05Antworten

    Wenn ich zu diesem Artikel folgende NEUE Informationen hinzufüge, wird das Bild rund:

    Dr. Bryan Ardis (führend) weist zwingend logisch nach, dass es „Corona-Symptome“ dieselben sind wie die Vergiftungserscheinungen durch ** => Schlangengift(e) ** !
    Von Lähmungen, Entzündungen, Herzinfarkten, Blutgerinseln etc. bis hin zu Geruchs- und Geschmacksverlust (!) gehören sämtliche „Covid-Symptome“ zu den Vergiftungssymptomen verschiedener Schlangengifte.

    Wer sich näher informieren möchte:
    Suche nach Videos insb. auf rumble.com mit Dr. Bryan Ardis und Dr. Jane Ruby führen zu den entsprechenden Interviews mit den stichhaltigen Argumenten…

    =>
    Schlangengifte werden mittlerweile synthetisch in großen Mengen hergestellt.
    Schlangengifte können sich besonders gut auf e.coli-Bakterien, auf Hefe und – sehr langsam – in Zellen von Säugetieren vermehren.
    Und:
    Schlangengifte können „aerosolisiert“ werden.
    => Ein regelmäßiger Blick in den Himmel (Die „Kondensstreifen“ – LOL!!) reicht aus, um begründet zu vermuten, dass das Zeugs zumindest probeweise bereits in der Natur ausgebracht wurde. Daher – zwingend logisch – auch das Vorhandensein in der Tierwelt.
    Gegenmittel sind die (gezielt?) von CDC und Medien verunglimpften Mittel wie z.B. Ivermectin, diverse Nahrungsergänzungen, die dem Körper helfen, extrem wirksame Anti-Oxidatien selbst zu produzieren oder auch Nikotin (!), welches Nikotin-Rezeptoren besetzt, die von Schlangengift zur Schädigung genutzt werden.

    • Jan 25. November 2022 at 6:03Antworten

      „Schlangengifte können sich besonders gut auf e.coli-Bakterien, auf Hefe und – sehr langsam – in Zellen von Säugetieren vermehren.“

      Schlangengifte sind Enzyme, v.a. Hydrolasen aber auch Proteine, die Proteine zerlegen oder es sind von Bakterien produzierte Proteine. Wie könnten sich diese auf einem geigneten Substrat „vermehren“?

      Entweder sind es Ausscheidungen von Bakterien, Hefen oder Pilzen unter bestimmten Umständen, die man begünstigt, oder sie werden in Giftdrüsen produziert. Wenn sie sich „vermehren“, muss man irgendwo ein anderes Konzept annehmen. Dass diese Bakterien, Hefe oder Pilze begünstigt werden, oder dass zB ein Virus oder eine mRNA Zellen dazu bringt, diese Substanzen direkt zu produzieren. Es gibt also eine Leerstelle in der Argumentation, die offen bleibt.

      Alle Symptome lassen sich sehr gut durch das Spike-Protein erklären, das auch in entzündeten Geweben nachgewiesen wurde. Inwiefern wird unser Modell besser, wenn wir das Spike-Protein durch Schlangengift ersetzen?

      Wenn flächendeckend gesprüht würde, müssten dann Symptome nicht gleichermaßen die Ungeimpften erreichen?

  6. magerbaer 24. November 2022 at 13:34Antworten

    Ich finde die Beurteilung solcher Nachrichten auf Glaubwürdigkeit äußerst schwierig, weil die Corona-Pandemie von Anfang mit propagandistisch auffälligen und manchen wohl finanziell gelenkten wissenschaftlichen Irreführungen einherging. Wie sollen jetzt die Beweise aussehen, welche Proben wirklich wann wo und aus welcher Quelle gesammelt und geprüft wurden, und wie unabhängig die Analysten dabei waren? Woher die Verzögerungen solcher Meldungen? Selbst die Geheimdienste werden sich bei der Kontrolle von Vorgängen in Hochsicherheits-Biolaboren schwer tun. Und jetzt kommen solche Daten daher, die dann auch als Argumente gegen die „Lab-Leak-Theorie“ ins Feld geführt werden können. Welche Interessen und Lobbys sind da mit im Spiel? Wie schon anfangs vermerkt: Ich finde die Beurteilung solcher Nachrichten auf Glaubwürdigkeit äußerst schwierig – ja für Außenstehende sogar unmöglich ….

  7. Glass Steagall Act 24. November 2022 at 12:54Antworten

    Was sagt uns jetzt der Beitrag? Ich ziehe wie immer folgendes Fazit:

    ein Leben ohne Viren ist nicht möglich. Sie gehören zu unserem Körper wie alles andere auch.

    Dann weiterhin auf unser Immunsystem vertrauen anstatt auf sogenannte Experten aus Funk, Fernsehen und Mainstream Medien! Vor allem sich immun gegen jede mediale Panikmache zeigen. Dazu das eigene Immunsystem stärken, sich vernünftig ernähren und auf ausreichend Bewegung achten und zugleich Stress vermeiden. Und schon ist die Pharmaindustrie arbeitslos.

    • Fritz Madersbacher 24. November 2022 at 20:15Antworten

      @Glass Steagall Act
      24. November 2022 at 12:54
      Ganz bei Ihnen …

  8. Wahrheit-Sucher 24. November 2022 at 10:52Antworten

    Ergebnisse der Gain-of-Function Forschung wurden ja bereits 3 Jahre VOR Sars-CoV1 zur Publikation vorgelegt und später publiziert, etwa von
    Kuo et al. – Retargeting of Coronavirus by Subst of Spike Glycoprotein Ectodomain – crossing host cell species barrier. J Virol 2000
    Die Befunde belegen zwar das Zirkulieren eines ‚Virus‘ mit bestimmten Eigenschaften. Aber längst nicht irgendeinen Ursprung bei Tieren mit diesen Eigenschaften.

    Bemerkenswert ist zudem ja, dass die Daten aus einer Studie stammen, die ausgerechnet jener Uni in Auftrag gegeben wurde, die
    — auch den Theragripper (zu mRNA-Injektionen und Intoxikationen mittels Nasenstäbchen) VOR 2019 entwickelte,
    — danach das bekannte Planspiel zu einem Coronavirus-Ausbruch in Brasilien organisierte (an dem aber nicht die brasilianische, sondern die chinesische Seuchenbehörde teilnahm) und
    — mehr als 1x von der Gates-Foundation bedacht wurde (die übrigens auch weitere Studien dieser Art in Auftrag gab … auch die Eco Health Alliance profitierte mehrfach indirekt).

  9. Jurgen 24. November 2022 at 10:46Antworten

    Und welche Testmethode? Wieder der nichtssagende, indirekte PCR-Test, der nicht zwischen Influenza und Corona unterscheiden kann? Oder wurde mal anders (d.h. direkt und richtig) getestet? Im Artikel fehlt die Information.

    • Heiko B. 24. November 2022 at 12:19Antworten

      Laut Text, wurde auf spezifische Antikörper getestet. D.h. Antikörperbestimmung im Blut, also per indirektem Nachweisverfahren. PCR spielt also keine Rolle!

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