Rückblick #6 „Soldaten für Neutralität“: Die Rede von Gottfried Pausch

8. Oktober 2022von 1,7 Minuten Lesezeit

„Österreichs Neutralität ist wichtiger denn je!“ Titel und Inhalt der Rede des Oberst i.R. im Österreichischen Bundesheeres sind bei der derzeitigen geopolitischen Lage brandaktuell. Mit der Veröffentlichung seiner Rede schließt die Rückschau auf die Kundgebung am Tag des Weltfriedens in Wien. Gottfried Pausch und seine Kameraden haben am 21.9.22 das ihnen mögliche gemacht und öffentlich ihre Stimme erhoben. Es liegt an der Bevölkerung in Österreich, es ihnen gleichzutun und damit ihren Beitrag für Frieden zu leisten.

Mit dem EU-Beitritt Österreichs (Jänner 1995), der nachfolgenden Teilnahme an der NATO-Partnerschaft für den Frieden (seit Februar 1995) und der Mitwirkung im Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat (seit 1997) hat unser Land die gesetzlich verankerte Verpflichtung zur immerwährenden Neutralität „aufgeweicht“ und damit viel an Reputation als Ort der Begegnung und Vermittlung zwischen Konfliktparteien verloren. Je unverantwortlicher österreichische Politiker den Wert unserer Neutralität hinterfragen, desto wichtiger ist es, dass die Bevölkerung unseres Landes (als SOUVERÄN!) ihre Stimme erhebt und deutlich hörbar die Beibehaltung der immerwährenden Neutralität einfordert! Sie ist wichtiger denn je und darf nicht aufgegeben werden!

Die Rede

Zur Person

Auf seinen Grundwehrdienst im Österreichischen Bundesheer (ÖBH) 1975/1976 folgte 1977 bis 1980 die Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie. Von 1981 bis 2000 war er Infanterieoffizier im Truppendienst, dann Stabsoffizier beim Korpskommando II, Kommando Landstreitkräfte, von 2001 bis 2019 beim Streitkräfteführungskommando und Kommando Luftstreitkräfte und fand temporäre Verwendungen als Projektoffizier im Verteidigungsministerium (2003, 2004, 2005, 2006, 2018, 2019). Seit Juli 2019 ist er im Ruhestand.

Hintergrund-Informationen zu der Kundgebung und ihrer Motivation findet man unter www.soldaten-fuer-neutralitaet.at


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9 Kommentare

  1. rudi & Maria fluegl 8. Oktober 2022 at 17:53Antworten

    Grog@
    Ich hatte nicht gedacht, darum habe ich es bisher verachtet, dass durch Tatstaturen und Fernübertragung hindurch, der Geruch von Drogenabhängigkeit merkbar wird.
    Mittels kaum glaublicher Intensität der Ausdrucksweise, welcher nur einem geschlechtsreif gewordenen Bonobo, der durch Taifun und anderen Schlechtwetterereignissen von der Quasi Erlösung abgehalten wurde, angedacht werden kann, ist dass nunmehr auch möglich.
    Intensität ist natürlich zu unrecht positiv konnotiert.
    Ich denke da eher zum Beispiel an einen Herrn Trump der sich absolut im privaten wähnt und alles denkmögliche anstellt um dann bei seinen öffentlichen Entgleisungen, nicht durch geringste Schamesröte aufzufallen.
    Man muss zusätzlich neurolinguistisch programmiert sein und zwar in Zeiträumen, die eher einer Psychoanalyse entsprechen, um es zu wagen derartige Verdrehungen auf seine Mitmenschen los zu lassen.
    Ich muss aufhören da ich vor lachen zu Fehleranfällig bin und mir wirklich nichts absurdes, passend zu diesem Troll, oder dem eh bekannten, leider deformiert durch Verstopfungen bekannter Art in entscheidenden Bereichen, mehr einfällt.
    Rudi Fluegl

    • Greg 8. Oktober 2022 at 18:05Antworten

      rudi & Maria fluegl
      8. Oktober 2022 at 17:53Antworten
      „ Ich hatte nicht gedacht, darum habe ich es bisher verachtet, dass durch Tatstaturen und Fernübertragung hindurch, der Geruch von Drogenabhängigkeit merkbar wird.“
      Zählt der gute „Rote“ für sie auch zu den Drogen?
      Der Geruch kommt bei mir immer an wenn ich ihre Kommentare lese.
      Passen‘s auf, auf sich. 400.000 Alkoholkranke in Österreich sind mehr als genug. Es müssen doch nicht 400.001 werden.

      • rudi & Maria fluegl 8. Oktober 2022 at 18:30

        Ich hatte nur an Alkohol gedacht!
        Einem Law and Order Typen irgend etwas anderes anzudichten, eventuell sogar das Mittel auf das die am allermeisten dagegen fahren, wäre zwar wegen der krampflösenden Wirkung, das einzig richtige, aber im Pharmafundus wird sich für sie, trotz Versagen bezüglich Verdienste, gnadenhalber auch noch etwas finden!
        Ansonsten empfehle ich wirklich Rotwein aus der Gegend zwischen Deutschkreuz, Neckenmarkt , Horitschon. Falls Sie wider erwarten Genießer sind?
        Anderweitige Suchtformen, die auch bösartig, orales bedienen sind mir leider nicht bekannt. Da müssen Sie schon laut bei Ihren Schreibereien mitgrölen!
        Rudi Fluegl

  2. Fritz Madersbacher 8. Oktober 2022 at 14:15Antworten

    Wie Oberst i.R. Pausch in seiner Rede ausführte, ist die Neutralität Österreichs spätestens seit dem EU-Beitritt unglaubwürdig. Dieses Problem lässt sich mit einer Aufrüstung des Bundesheeres nicht lösen. Der im Bundesheer gern verwendete Begriff „Wehrhaftigkeit“ hat infolge der NATO-Affinität der Armeeführung wie des aktuellen Personals in der Politik nicht die Bedeutung „Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit Österreichs gegen jede Bedrohung von außen“, wie die aktuellen Kriegsereignisse in der Ukraine zeigen. Nicht umsonst hat sich ja die Initiative „Soldaten für Neutralität“ gegründet.
    1938 waren Teile des Bundesheeres bereit, gegen die Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland Widerstand zu leisten. Alfred Jansa, Chef des Generalstabs, schrieb in seinen Memoiren: „Um die Abwehr in Funktion treten zu lassen, bedurfte es nur mehr des Befehls“. Aber dieser Befehl kam nicht. Jansa war schon im Februar 1938 nach dem Canossa-Gang Schuschniggs nach Berchtesgaden auf Druck Hitlers abgesetzt worden. Der Historiker Norbert Schausberger schrieb dazu: „Damit entpuppte sich das austrofaschistische Regime … nicht als Verfechter der österreichischen Unabhängigkeit. Die Gewalt, die man vier Jahre vorher gegen jene angewandt hatte, die die Demokratie verteidigten, versagte man sich jenen gegenüber, für die sie die einzige Antwort gewesen wäre“ („Der Griff nach Österreich“, Wien 1978). Er spielt damit natürlich auf den Februar 1934 an, als das Bundesheer gegen österreichische Arbeiter eingesetzt wurde, die dem austrofaschistischen Regime Widerstand leisteten.
    Die Neutralität Österreichs ist aktuell eine unglaubwürdige Mogelpackung, es fehlt der politische Wille dazu, sie mit Leben zu erfüllen. Die Aufrüstung des Bundesheeres ist dazu überhaupt nicht geeignet, wie die Ereignisse im März 1938 zeigen. Wir selbst müssen aktiv für die Wahrung der Neutralität und Unabhängigkeit Österreichs eintreten, über die Parteigrenzen hinweg. Die ins Stocken geratene Schwindelpandemie hat gezeigt, dass wir dazu imstande sind!

  3. Gabriele 8. Oktober 2022 at 9:58Antworten

    @ Greg: Sie haben selbstverständlich Recht – und ich wünsche Ihnen auch einen schönen trolligen Sonntag.

  4. Gabriele 8. Oktober 2022 at 9:35Antworten

    Da sicher schon alle die Meldung von der bombardierten Brücke gelesen haben…sage ich es einmal offen: Es sollte sofort einmal dieser irre Kriegstreiber Selenski gestoppt werden und auf die Sekunde sollte Österreich sich aus den Sanktionen verabschieden und sich zu 100 Prozent heraushalten. Aber morgen werden wir ja sehen, ob unser kluges „Volk“ wieder in die Knie geht, statt aufzustehen…meine Hoffnung ist aus mehreren Gründen nicht übergroß…

  5. Gabriele 8. Oktober 2022 at 9:16Antworten

    Guten Morgen – und an dieser Stelle nur kurz off topic:
    Danke Herr Oysmüller und besonderen Dank an Elisabeth, dass ich ich „echte“ Gabriele bleiben darf.
    Ich glaube, es wird in den Hirnen insgesamt und überall immer schlimmer…dazu nur ein Beispiel: Da in meinem Fall der Friedhoft mit dem Familiengrab sehr entfernt liegt und ich kein Auto habe, also nicht ständig hinkomme, um jedes „Unkraut“ am Grab zu jäten, schnauzte mich gestern meine „Nachbarin“ dort deswegen an – während sie auf ihrem pikfeinen mit schneeweißem Kies belegten Designergrüftchen gerade die Umrandung polierte…zweifellos für den Wahltag, weil daneben ist das Gemeindeamt und viele spazieren dann nach dem Wählen auf den Friedhof, um die Lage zu checken. Ist so üblich „auf dem Dorf“.
    Ich habe sie gefragt, ob sie sich um die Lebenden auch so gut kümmert und ob es eine Spezialpolitur ist, die sie aufträgt, damit es weithin glänzt. Und ob das ihre einzigen Sorgen sind…Daraufhin bestand kurz die Gefahr, sie würde körperlich auf mich losgehen…Was ich damit sagen will: Sogar am Friedhof herrscht „Mainstream“, wer ausschert, wird gemaßregelt. Ich gebe zu, es hat mich mehr getroffen, als es sollte…einfach weil die Verrückten und Denunzianten immer mehr werden…
    Einfach nur schrecklich.

    • Greg 8. Oktober 2022 at 9:43Antworten

      Gabriele
      8. Oktober 2022 at 9:16Antworten
      „Ich gebe zu, es hat mich mehr getroffen, als es sollte…einfach weil die Verrückten und Denunzianten immer mehr werden…“
      Das ist ganz und gar nicht so wie sie es sehen.
      Die klar und logisch Denkenden ware schon immer in der Überzahl.
      Das sind keine Verrückten und Denunzianten sondern der Teil der Gesellschaft der zu Allgemeinwohl beiträgt.
      Haben sie sich schon mal gefragt was ihr Beitrag zum Wohl der Gesellschaft ist ?
      Ihr Rumgenörgle sicher nicht.
      Sie sollten sich veiellecht auch einmal fragen warum sie soviel Gegenwind erhalten.
      Könnte es sein dass es an ihnen liegt ?
      Die Nörglern und Raunzer gab es schon immer und wird es immer geben Dennocvh ware sie und werden sie immer eine kleinen unbedeutende Minderheit bleiben.

      • rudi & Maria fluegl 9. Oktober 2022 at 2:03

        1938

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