Rückblick #5 „Soldaten für Neutralität“: Die Rede von Hermann Mitterer

6. Oktober 2022von 1,1 Minuten Lesezeit

Unter dem Titel „Neutralität: Sicherheitspolitisches Instrument und wesentliches Element der österreichischen Identität“ geht Hermann Mitterer auf die Bedeutung der Neutralität für Österreich ein.

Er meint: „Österreichische Politiker wählten die Neutralität nach „Schweizer Vorbild“ nicht aus moralischen, sondern aus Gründen der Zweckmäßigkeit. Neben der sicherheitspolitischen Funktion der Neutralität wurde diese die identitätsstiftende Institution der Zweiten Republik. Eigenstaatlichkeit und Selbstbestimmung wurden nun massiv beschädigt. Wir müssen dem „Primat der Politik“ das „Primat des Souveräns, des Volkes“ gegenüberstellen!

Die Rede

Zur Person

Hermann Mitterer verfügt beruflich über einen militärischen Hintergrund, sprach auf der Kundgebung aber als Privatperson. Er verfügt über einen Magister in Politikwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft, einen MBA in Bildungsmanagement und ist Autor der Bücher „Bevölkerungsaustausch in Europa“ und „Mit einer Schein-Pandemie in die Knechtschaft“.

Hintergrund-Informationen zu der Kundgebung und ihrer Motivation findet man unter www.soldaten-fuer-neutralitaet.at.


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Rückblick #3 „Soldaten für Neutralität“: Die Rede von Oliver Jeschonek

Rückblick #2 „Soldaten für Neutralität“: Die Rede von Hans Gaiswinkler

Rückblick #1 „Soldaten für Neutralität“: DI Mag. Günther Greindl General i.R

 

3 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 6. Oktober 2022 at 16:55Antworten

    „Wie weit rechts agieren einzelne Offiziere beim Bundesheer? Die Grünen richten hierzu eine parlamentarische Anfrage an Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) … Anlass für die Anfrage bildet eine Kundgebung am 21. September in Wien … Angemeldet wurde die Kundgebung von der rechten Gruppierung „Soldaten für Neutralität“. Diese Gruppe spricht sich unter anderem gegen Russland-Sanktionen und gegen die Kooperation der heimischen Nachrichtendienste mit den USA aus. Aktiv teilgenommen haben zwei aktive Offiziere. Brigadier Johann Gaiswinkler und Oberst Hermann Mitterer hielten dort eine Rede“ („Tiroler Tageszeitung“, 06/10/2022)
    Oberst Hermann Mitterer hat eine ausgezeichnete Rede im Sinne der Neutralität Österreichs gehalten. Möglicherweise hat er einen deutschnationalen Hintergrund. Das deutschnationale („dritte“) Lager in Österreich war strikt gegen eine (Selbst-)Verpflichtung Österreichs zu einer immerwährenden Neutralität nach Schweizer Vorbild und für eine Mitgliedschaft in der EWG, weil es weiterhin einer möglichst engen Verbindung mit Deutschland nachhing. Da damit die BRD gemeint war, war die Westorientierung „automatisch“ mitgegeben.
    Aber ‚tempora mutantur‘, die Nähe zum „besten aller bisherigen Deutschlands“ (wie es von unseren deutschen Mitkommentatoren/-innen sarkastisch genannt wird) ist zur Unterordnung unter die imperialistischen Interessen des einstigen Kriegsgegners USA geworden. Österreichs Neutralität ist heute außen am meisten vom US-Imperialismus und EU-Lakaien, innen von deren Fünfter Kolonne unter der ‚false flag‘ „liberale Demokratie“ bedroht: und diese NATO-Quislinge diffamieren (wie bei der Schwindelpandemie) alles und jeden, der nicht hinter ihnen hertrotten will.
    Die unumstößliche historische Lehre für Österreich aus über hundert Jahren imperialistischer Kriege ist jedoch: Neutralität ist antiimperialistisch – oder sie ist keine! NIE WIEDER „PFLICHTERFÜLLUNG“ FÜR GROSSMACHTINTERESSEN!

  2. Hanna 6. Oktober 2022 at 11:50Antworten

    »Könnte ein KLEINER ATOMKRIEG die GLOBALE ERWÄRMUNG UMKEHREN?« –

    Dieser befremdlichen Frage geht die US-Online-Zeitung HUFFPOST NEWS in einem älteren Beitrag nach, u.a. mit Verweis auf »National Geographic«,

    » Während die durch einen Supermacht-gegen-Supermacht-Krieg verursachte globale Abkühlung katastrophal sein könnte (daher der Begriff „Nuklearer Winter“), könnte ein kleiner Krieg Auswirkungen auf das Weltklima haben, sagt National Geographic. Modelle deuten darauf hin, dass, obwohl sich die Welt derzeit in einem Erwärmungstrend befindet, ein kleiner Krieg die globalen Temperaturen für zwei bis drei Jahre nach dem Krieg um 2,25 Grad Fahrenheit senken könnte. « –

    HUFFPOST’s Fazit:

    »Im Falle einer globalen Abkühlung, die selbst durch einen kleinen Atomkrieg verursacht wird, scheinen die Nachteile die Vorteile zu überwiegen.« –

    huffpost.com/entry/nuclear-war-global-warming_n_828496 – 26. Feb. 2011

    Meine persönliche Anmerkung:

    Im Lichte dessen, was offenbar schon alles in Betracht gezogen worden ist – inkl. „Geoengineering mit nuklearen Mitteln“ -, wundert es mich nun nicht mehr, warum sich weltweit gerade DIE GRÜNEN zu begeisterten Anfeuerern und in Kriege hinein Treibern, bis hin zur Bejahung, ATOMKRAFT anzuwenden, gewandelt haben.

    • Hanna 6. Oktober 2022 at 16:16Antworten

      Ad) GEOENGINEERING – hier die sehenswerte Dokumentation

      »The Dimming, Full Length Engineering Documentary« –

      zum Thema »Klimamanipulation«, basierend auf wissenschaftlich erhobenen Resultaten, und zwar aus der Arbeit eines Forscherteams, das die Atmosphäre auf Nano-Materialien in der Luft untersucht und analysiert hat. Mit in der Tat beunruhigenden Ergebnissen.

      geoengineeringwatch.org/the-dimming-full-length-climate-engineering-documentary

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