Wie Aktivisten WHO-Austritt der Schweiz durchsetzen wollen

6. Juni 2022von 2.6 Minuten Lesezeit

Durch die Schweizer Instrumente der direkten Demokratie raus aus der WHO? In etwa so ist der Plan, der neuen Kampagne einer eidgenössischen Bürgerrechtsbewegung.

Die Schweizer Gruppe „Mass-Voll“ rund um den Bürgerrechtler Nicolas Rimoldi, machte sich innerhalb der deutschsprachigen Freiheitsbewegung einen Namen. Nun arbeitet man an einem neuen, großen Ziel: Die Gruppe plant eine sogenannte „Volksinitiative“, bei der am Ende der Austritt der Schweiz aus der Weltgesundheitsorganisation stehen soll.

Volksinitiative für die Souveränität

Der erste Schritt ist eine Petition, doch das ist nur der erste Schritt. Ernst wird es mit der sogenannten „Volksinitiative“. Die Volksinitiative ist neben der Volksabstimmung das zweite Instrument, mit dem das Volks direkt demokratisch politische Einflussnahme ergreifen kann. Damit kann über die Aufnahme einer neuen Bestimmung in die Verfassung entschieden werde. Mit der Initiative soll die Souveränität der Schweiz gegenüber den globalen Institutionen gesichert werden.

Für Rimoldi, der früher Mitglied der liberalen Partei war, sei „die Politik der WHO eine existenzielle Gefahr für das Erfolgsmodell Schweiz.“ Die Souveränität der Schweiz, die durch Pandemievertrag und neuen internationalen Gesundheitsrichtlinien unterlaufen werde, sei nicht mit der Schweizer Verfassung vereinbar. Rimoldi: „Das ist ein Angriff gegen die nationale Souveränität ihrer Mitgliedstaaten, den wir nicht dulden!“

Trotzdem hatte die Schweiz den Antrag der USA, die Gesundheitsrichtlinien abzuändern zugestimmt. Die Zustimmung gab der Bundesrat Alain Berset sogar schon im Jänner bekannt, als ihr Inhalt noch gar nicht bekannt gewesen war. Blockiert wurde der Plan von USA und EU vor allem durch Afrika – TKP berichtete. Schon im Vorfeld der WHO-Generalversammlung sagte „Mass-Voll“: Das Schweizer Volk hat nie eingewilligt, der WHO Regierungsgewalt abzutreten. Bundesrat Berset hat kein Recht, den Antrag der USA zu unterstützen. Wir fordern Sie dringlich auf, die Interessen der Schweiz zu vertreten und zu verteidigen.“

Auch Volksbegehren in Österreich

Das geschah nicht und deshalb hat die Bürgerrechtsbewegung eine „Souveränitätsinitiative“ (https://souveraenitaetsinitiative.ch) ins Leben gerufen. Der Beginn ist eine Petition, doch bei ausreichender Zustimmung könnte wohl auch eine Volksabstimmung folgen. Das Bestreben wird durch mehrere andere Bürgerrechtsgruppen unterstützt.

Wann das Volksbegehren startet, ist noch offen. Die „Weltwoche“ lobt die Initiative: Unabhängig davon, was man vom Ansinnen hält: Der Schweiz stünde auf jeden Fall eine spannende Grundsatzdebatte bevor. Welchen Einfluss und Macht können internationale Organisationen in einer globalisierten Welt auf Nationalstaaten wie die Schweiz ausüben? Was ist sinnvoll, oder gibt es Grenzen?“

Pikanterweise ist der Hauptsitz der WHO im Schweizer Genf auch deshalb dürfte ein Erfolg der Initiative ein besonders weiter und anstrengender Weg sein.

Auch in Österreich wird es zu einem Volksbegehren gegen den WHO-Pandemievertrag kommen. Aktuell sammelt das Volksbegehren „Kein WHO/EU-Gesundheitsdiktat!“ Unterstützungserklärungen. Initiiert wurde es vom rebellischen Unternehmer Max Pucher.

Bild freiheitstrychler

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11 Kommentare

  1. Rolf 16. Juni 2022 at 20:04Antworten

    Als Schweizer kann ich euch sagen, dass diese Initiative leider NULL Chancen beim Stimmbürger haben wird. Aber es wäre schon ein Erfolg, falls die Initiative zur Abstimmung kommt. Dann muss nämlich über diese Thema diskutiert werden und dem einen oder anderen Schlafschaf werden vielleicht die Augen aufgehen.

  2. Edwina 9. Juni 2022 at 21:19Antworten

    Bravo!!! Nichtsdestotrotz, mir schwant Übles… Das Schweizervolk scheint mir (seit einigen Jahren Wahlschweizer und daher in der Mitte des Geschehens) immer noch zu naiv zu sein und zu leicht einschüchterbar. Es hat vor ein paar Jahren die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bezüglich gruppenbezogener Impfpflicht genehmigt, aus Angst vor tödlichen Seuchen. Es hat sich entwaffnen lassen mit der Drohung, andernfalls aus dem Schengenraum ausgeschlossen zu werden und dann keine auslands-geheimdienstlichen Warnungen vor akuter Terrorgefahr mehr zu erhalten. Es hat die COVID19-Gesetzgebung gebilligt wegen der Drohung, daß andernfalls die staatlichen Unterstützungen bei vorübergehenden Betriebsschliessungen wegfallen würden. Es hat die Begrenzung der Zuwanderung abgelehnt wegen der Drohung, andernfalls selbst aus dem Schengenraum ausgeschlossen zu werden. Und erst kürzlich hat es den Behörden die Oberhoheit über die eigenen Körperorgane erteilt – genauer gesagt: die ex-ante-Widerspruchspflicht für Organspenden-Unwillige im Rahmen des Transplantationsgesetzes genehmigt – aus Angst, im Bedarfsfall selbst kein Spenderorgan zu erhalten. Positiv zu beurteilen ist die Ablehnung des E-ID-Gesetzes, aber das kommt ja nun durch die Hintertür.

  3. Klaus C. 7. Juni 2022 at 8:33Antworten

    Mir ist ehrlich gesagt der Vorgang ein Rätsel: Wie kann es rechtlich, parlamentarisch gedeckt sein, dass ein Mini-Abgeordneter (egal ob nun in D, CH, oder Ö) sich stellvertretend für ein ganzes Land einem Vorlage anschließt, die von derart großer Tragweite für das gesamte Land ist und sogar Verfassungsregeln des Landes aushebeln, für die sonst 2/3 Mehrheiten notwendig wären. Das ist völlig irre.

  4. Roland Lüthi 6. Juni 2022 at 21:08Antworten

    Dieser Austritt ist überfällig. Die WHO hat 2020 einige Erfolgsversprechende Studien, verschwinden lassen. So zum Beispiel die Ivermectin Studie. Dafür hat sie Studien zugelassen, welche nicht einmal einem ordentlichen Peer-Review unterzogen wurden zum Beispiel das Corman-Drosten Protokoll. Mit Ivermectin hatten ein Bundesstaat in Indien durchschlagenden Erfolg. Der Generaldirektor der WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus hat in seiner Amtszeit als Gesundheitsminister in Äthiopien einem ganzen Volksstamm, dringend benötigte Medikamente vorenthalten. Zudem ist er Mitglied einer Partei, welche vom CIA als Terrorgruppe eingestuft wird.

  5. rudi & Maria fluegl 6. Juni 2022 at 16:26Antworten

    Na ja!
    So schlecht ist die Idee einer WHO nicht. Das Ergebnis schon!
    Globalisierung als Produkt von Marktmechanismen, gestartet von frühen abenteuerlustigen die reich werden wollten und so nebenbei die „Existenz“ der Kugel bewiesen.
    Aufklärung bekräftigten und zeigten, dass Machtkonzentration in Händen weniger sehr übel ist!
    Die wollen Milliarden entindividualisierter am Gängelband.
    Wir wollen Mitspracherecht, Vielfal,t Beteiligung an der Gestaltung der Welt für alle. Wie wir meinen in kleinräumigen Einheiten! In Regionen. „Small is beautiful“ Leopold Kor . 1 Kor ist 22km! Der konnte seine Experimente auch nur im Rahmen von GB geschaffenen Strukturen machen. „GB -artiges“ wäre allerdings für das hier gemeinte viel zu mächtig und zentral! Kleine Inseln haben die einfach übersehen!
    Die Wertflüsse und deren Verteilung von unten nach oben! Föderalismus in Kleinstruktur. Demokratie detto mit Mitbestimmungsrecht bei der „Zentrale“ Gebt dem (Staate) Kaiser was des Kaisers ist, ist falsch!
    Gebt dem auch etwas, falls seine Funktion Gemeinwohl fördert, würde passen!
    Es hieß einmal die EU der Regionen. Als ein Schritt in die richtige Richtung.
    Die Zentrale ist dafür da um Prinzipien, Kommunikation, Regeln zwischen den Regionen aufrecht zu erhalten.
    Als Supervisoren, nicht als Supermächtige.
    Ergo, die WHO muss ein Bestandteil der demokratischen Instanzen werden,
    Das Geld dafür wird von denen eingehoben die meinen mittels Ihrer Geldflüsse, Macht über alle gewinnen zu können.
    Ein bisschen Utopie in Gemeinwohlrichtung, entgegengesetzt den Utopischen Visionen eines Orwell, Huxley, die gerade umgesetzt werden.
    Leider müssen die entstandenen Strukturen, sehr umfassend für einen Umbau aufgebrochen werden,
    Es ging schon sehr lange bei zu vielem und zu großem in die falsche Richtung!
    Die falsche Richtung, die durch kleinräumige, vielfältige Strukturen auf harmlosere Weise aufgezeigt würde, wird gerade im Hyperexperiment gezeigt!
    Ausgesetzt zu sein, irgendwelchen Kleinstaatkaisern, die sehr nahe ihrer Pfründe zu besichtigen sind, (ev. durch kugelsicheres Glas) , ohne dies durch die inzwischen „zerkorrumpierte“ 4te Macht auch vernünftigen weltweit, aufzeigen zu können, ist auch kein erstrebenswertes Ziel!

  6. rudi & Maria fluegl 6. Juni 2022 at 15:38Antworten

    , dass…….! Elendiglich!!!

    • Esther Moser 6. Juni 2022 at 17:31Antworten

      Es würde mich sehr erstaunen, wenn diese iniative erfolg hat. Es geht um zuviel geld und macht, und viele menschen in der schweiz, folgen hyberbrav dem narrativ. Wäre es nicht klüger, sich mit den ländern zu vernetzen, die den pandemievertrag abgelehnt haben. Das gibt wieder ein 28 november, und dann heisst es vollgas für die WHO, und zwar nur in der Schweiz.

      • Erna Siegfried 7. Juni 2022 at 10:18

        Frau Moser ich kann Ihnen vollkommen zustimmen. Hier wäre eine Zusammenarbeit mit den Nachbarländern sicher optimal. Wir müssen lernen zusammenhalten. Auch über die Grenzen hinweg. Zusammen sind wir stark. Unsere Nachbarländer haben das gleiche Problem wie wir. Die gekaufte Marionetten Regierungen welche kein Rückgrat haben, müssen gestürzt oder gezwungen werden, zu Gunsten ihres Arbeitgebers (dem Volk) zu regieren.

  7. Veron 6. Juni 2022 at 14:38Antworten

    Darauf habe ich sehnsüchtig gewartet, denn ein Volksbegehren gegen die Impfpflicht, während Österreich an die WHO quasi verschachert wird, ist sowieso sinnlos, selbst wenn es von der Regierung nicht ignoriert werden würde. Jetzt wünsche ich mir nur noch eine größere Verbreitung dieses Wissens in der Bevölkerung .. ..

    • 1150 6. Juni 2022 at 16:51Antworten

      @veron,
      ein frommer wunsch, der durch die aufopfernde arbeit der msm, nicht in erfüllung gehen wird
      (wieviele systemlinge laufen noch mit dem gesslerausweis vor der visage herum?)
      also…..vergiss es

    • Vortex 6. Juni 2022 at 17:39Antworten

      Wenn wir unsere Lebensqualität zurückgewinnen bzw. weiterhin erhalten wollen, dann sollte jedermann seine Umgebung informieren, auch Kettenbriefe per E-Mail könnten helfen oder auch mal vor einer Schule die Jugendlichen anzusprechen, die sind meist noch offen für solche aufklärenden und lebensrettenden Informationen, wie sie hier auf TKP zu lesen sind.

      Einfach was Intelligentes unternehmen, solange wir noch die Freiheitsgrade dafür haben, kämpfen bis zum letzten Atemzug.

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