Veto aus Afrika: Diese Länder blockierten die WHO-Pläne

1. Juni 2022von 3.1 Minuten Lesezeit

Die westlichen WHO-Pläne sind vergangene Woche gescheitert. Aus dem Afrika-Büro der WHO kam geschlossen ein Veto. Brasilien erklärte sogar, dass man eher aus der WHO austreten würde als den Vertrag zu unterzeichnen.

Die Pläne der WHO, einen weitreichenden Pandemievertrag umzusetzen, sind vorerst gescheitert (TKP berichtete). Einen Strich durch die Rechnung der USA und EU machten vor allem afrikanische Länder, sowie die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), Iran und Malaysia.

WHO muss „nationale Souveränität respektieren“

Brasilien ging noch einen Schritt weiter und sagte, man würde die WHO eher verlassen, bevor „ihre Bevölkerung den neuen Änderungen unterworfen“ werde. Aber auch die Länder Afrikas traten geschlossen gegen die Pläne auf.

Botswana erklärte im Namen der 47 Staaten, die zum afrikanischen Regionalbüro der WHO zählen, dass man die Unterstützung zum Vertrag verweigern würde, da viele afrikanische Staaten sehr besorgt darüber seien. In der Verkündung des afrikanischen Vetos sagte der Vertreter von Botswana, dass man „vollen Respekt vor der nationalen Souveränität der Mitgliedstaaten“ fordere.

Das afrikanische Veto hat die Kraft, den gesamten Prozess des Pandemievertrags, der geht es nach den USA und der EU, 2024 zum Abschluss kommen soll, hinauszuzögern. Die WHO hat das afrikanische Veto nicht erwähnt und auch internationale Medien gehen bisher nicht darauf ein. Prinzipiell können die jetzt zurückgezogenen Punkte bei jeder Jahresversammlung neu eingebracht werden.

Die von den USA vorgeschlagenen 13 Änderungen zu den internationalen Gesundheitsvorschriften wurden vor allem vom Westen, den USA, der EU, Großbritannien und Australien nachdrücklich unterstützt. Sie forderten auch die anderen Länder auf, mitzugehen. Wohl eine große Niederlage für die USA, denn zumindest für 2022 musste man die Absichten zurückziehen.

Das Veto Afrikas hat die Pläne aber keinesfalls gestoppt. Auf Wunsch des Westens wurde sogleich eine neue „Arbeitsgruppe“ einberufen, die „die „technische Empfehlungen zu den vorgeschlagenen Änderungen“ abgeben soll. Diese soll geänderte „Vorschläge“ ausarbeiten, die zusammen mit dem Pandemievertrag auf der 77. Sitzung der Gesundheitsversammlung im Jahr 2024 erneut vorgelegt werden soll.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Denn auch in den USA beginnt sich interner Widerstand vor allem durch die Republikaner zu formieren. TKP berichtete: Gesetzentwurf im US-Senat soll Abtretung der Souveränität an WHO verhindern. Die Position des republikanischen Senators Ron Johnson ist simple: „Die Souveränität der Vereinigten Staaten ist nicht verhandelbar.“

Am Afrikatag Souveränität verteidigt

Pikanterweise kam das Veto Afrikas am „Afrikatag“. Dieser wird am 25. Mai gefeiert und erinnert an die Gründung der „Organisation für Afrikanische Einheit“ am 25. Mai 1963. Sie ist die Vorgängerorganisation der „Afrikanischen Union“ und war im Zuge der Entkolonialisierungsbewegungen in Afrika entstanden.

Die Organisation kam somit zusammen, um Afrikas Unabhängigkeit und Souveränität vom Westen aufzubauen und zu verteidigen. Der große afrikanische Freiheitskämpfer und Vorkämpfer afrikanischer Unabhängigkeitsbewegungen, Patrice Lumumba, wurde zweieinhalb Jahre zuvor auf Bestreben der CIA ermordet. Er war der erste Premierminister des unabhängigen Kongos.

Botswana widerspricht für fast ganz Afrika.

Der Sitz des afrikanisches WHO-Regionalbüros ist in Brazzaville, das gleich neben Kinshasa, der Hauptstadt der heutigen Demokratischen Republik Kongo, liegt. Nur der Kongofluss trennt die beiden Metropolen.

Zum „Regional Office in Africa” der WHO zählen nicht die afrikanischen Länder Marokko, Tunesien, Ägypten, Libyen, Somalia, Sudan, Dschibuti. Diese sind im „Regional Office for the Eastern Mediterranean“ organisiert.


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16 Kommentare

  1. Martin 2. Juni 2022 at 6:18Antworten

    Danke, Afrika unsere Politsprechpuppen sind leider wie die Medien gekauft und das Volk blöd.

    • Harald Eitzinger 2. Juni 2022 at 12:44Antworten

      Richtig, nur naive Staaten wie die der EU wollen sich dem WHO-Diktat unterwerfen und ihre Souveränität dort abgeben. Ist das einmal geschehen, können die Globalisten das nächste Ziel, die Abschaffung des Bargeldes in Angriff nehmen.Wie sagte einmal ein Juncker: „Wir beschließen was, stellen es in den Raum……….“

  2. Elisabeth 2. Juni 2022 at 5:09Antworten

    Erstaunlich, dass es noch Länder gibt, die sich Gates & Co noch nicht unter den Nagel gerissen haben und wo es noch Politiker gibt, die ihrem Land dienen. Wow! Danke!

    Österreich indes ist das Zentrum der Globalisten, was man gut an den menschenverachtenden Irrsinnsverordnungen erkennen kann. Die SEÖ (VP, SP, Grüne, Neos) setzt brutal und heftig die Pläne zur Zerstörung unseres Wohlstands um (zwecks Neustart), ohne Rücksicht auf Menschen und Verluste. Sofort haben diese Verräter die Pläne der WHO unterschrieben. Sofort wollten sie das Ölembargo usw. Damit wollen sie wahrscheinlich den grünen Traum austesten, dass Benzin soviel kosten soll, dass es sich nur noch Parteibonzen leisten können. Man sieht sie gehässig grinsen beim Anblick hungernder verzeifelter Menschen und schon sinnieren, womit man als nächstes Kinder zur Spritze zwingen könnte. Ist ja alles durch – Mobbing in der Schule, Kontaktverbote, dauerndes testen mit giftigen Substanzen, Psychoterror (sie gefährdetet Mama und Oma), keine Parties, kein Club, nix. Stundenlanges Maskentragen bis zum Kollaps. Also, ihr Letztklassigen, was kommt da noch? Wollt ihr den Eltern die Kinder wegnehmen? Wollt ihr sie mit dem Impfgewehr abknallen? Euch traue ich jede Schweinerei zu, denn ihr seid keine Menschen!

    • Elisabeth 2. Juni 2022 at 6:00Antworten

      Deutsche Innenministerkonferenz – jetzt will man es hart angehen. Die EU unter Führung der Globalisten verlangt noch mehr Zensur zum Schutze der Lügenplandemie und sonstiger Projekte zur Zerstörung unserer Welt zwecks „Neustart“ á la Schwab.

      „Die bewusste und gezielte Verbreitung von Lügen in der Absicht, zu spalten und Haß zu verbreiten, ist keine schützenswerte Meinungsäußerung“, begründete Herrmann das Vorgehen. „Irreführende und falsche Informationen gefährden unsere Demokratie.“ Die gezielte Verbreitung von Desinformation sei aus seiner Sicht bei bestimmten Voraussetzungen unter Strafe zu stellen. „Für vergleichbare Tatbestände wie Volksverhetzung oder die Billigung eines Angriffskriegs gilt das ja auch.“ Gefunden bei Junge Freiheit.

      Das gilt ja vor allem für die Marionettenregierungen!

      Hat nicht Nehammer alle Demonstranten pauschal als Rechtse x treme bezeichnet und ihnen unterstellt, sie hätten gar das Parlament gestürmt? Ist es nicht Volksverhetzung, wenn man den gesunden Ungeimpften unterstellt, sie wären an der Pandemie schuld, obwohl man längst wusste, dass vor allem die Gespritzten den Schnupfen verbreiten, weil man ihnen gesagt hat, sie wären immun? Das alles hat man damals ja schon gewusst! Ist es nicht Diskriminierung, wenn man Ungeimpfte einsperrt und gegen sie husst und hetzt? Sind es nicht gravierende Lügen und Desinformationen, wenn man Genesene impfen möchte? Dies tut man ja doch nur, um ihnen ihr gutes Immunsystem zu zerstören, denn die „Impfung“ schwächt nachweislich das Immunsystem – je öfter umso mehr, weshalb es ja mind. drei Impfungen sein sollen.

      Sie hassen ja UNS! Wir möchten ihnen diesen Hass auf UNS verbieten.

    • Peter Pan 2. Juni 2022 at 8:11Antworten

      Norbert Häring hat unter dem Stichwort „Better Than Cash Alliance“ wunderbar dokumentiert, wie die US-amerikanischen Größenwahnsinnigen über Jahre hinweg versucht haben die Afrikaner für blöd zu verkaufen. Das funktioniert zum Glück nicht mehr.

      In der EU haben wir Qualitätsmedien (insbesondere die zwangsfinanzierten Berufslügner), die erfolgreich einen sehr großen Teil der Bevölkerung manipuliert haben.

    • Rebekka 2. Juni 2022 at 11:19Antworten

      Congrats BRIC & Africa!!!

  3. Dr. No 1. Juni 2022 at 22:05Antworten

    Was nennt man Politiker die die Souveränität ihres eigenen Landes an einer von wildfremden Personen finanzierte Organisation abgeben?

  4. Glass Steagall Act 1. Juni 2022 at 21:54Antworten

    Ich bin erfreut über den Sachverstand afrikanischer Länder. Allerdings werden sie die Rache der weißen westlichen (Sklavenhändler) Eliten noch zu spüren bekommen. Ein Mittel werden Lebensmittelverknappungen sein oder noch mehr Landgrabbing.

  5. PETER Siegfried KRUG 1. Juni 2022 at 20:57Antworten

    Die Gleichschaltung seit Corona 2020 ist schon ein Gruselkabinett. Klaus Schwalb schrieb sogar ein Buch
    mit dem Titel „Great reset“.
    Es hat mich deshalb sehr gefreut, dass große Teile der Welt dem Diktat der WHO nicht mehr unterwerfen wollen!

  6. Oswald 1. Juni 2022 at 20:25Antworten

    Warum unterstützt der Westen diese 13 Änderungen zu den internationalen Gesundheitsvorschriften? Ausser für die WHO ergäbe sich doch für keinen Staat, nicht mal für deren Regierungen, einen Vorteil? Und warum nicht aus der WHO austreten? Was hätte das schon für Folgen?

    • Bettina K. 7. Juni 2022 at 11:21Antworten

      …weil der Westen, vorallem Deutschland unter Einfluss der USA stehen und tun müssen, was verlangt wird. Zu erkennen auch daran, dass sämtliche Bemühungen der letzen Jahre von Seiten Putins zu gegenseitiger Akzeptanz und Beachtung der Sicherheitsregeln von den USA abgeschmettert und vollkommen ignoriert wurden (2+4 Vertrag) und statt dessen massiv in vorgesehenen Sicherheitszonen aufgerüstet wurde und wird.

  7. Kurt R. 1. Juni 2022 at 20:08Antworten

    Es ist erfreulich, daß es noch Länder gibt, deren regierende Politiker noch nicht von den Globalisierungsfaschisten enthirnt wurden!

  8. cg 1. Juni 2022 at 19:57Antworten

    Ein großer Dank an ALLE, die dazu Nein gesagt haben!

  9. cppilia 1. Juni 2022 at 19:14Antworten

    _Dank an Botswana!

  10. MBE 1. Juni 2022 at 18:15Antworten

    Danke, Afrika.
    Vom ganzen Herzen: Danke.

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