Mücksteins Antworten sind da: Flucht nach vorne

25. Februar 2022von 3.7 Minuten Lesezeit

Keine Widersprüche, alles vernünftig und alternativlos: In etwa so ließe sich das Weltbild des Gesundheitsministeriums nach den Antworten an den Verfassungsgerichtshof zusammenfassen. Seit einigen Stunden kursiert das Dokument im Internet. Die Echtheit ist gesichert. Jetzt liegt der Ball beim Verfassungsgerichtshof, denn dieser berät ab Montag über eine größere Menge an Covid-Beschwerden. Ob sich das Gesundheitsministerium mit seinen Antworten einen Dienst getan hat, wird sich dann zeigen.

Von Waldo Holz*

Am Donnerstagabend fanden die Antworten von Wolfgang Mückstein und seinem Ministerium auf den Fragebogen des VfGH das Licht der Öffentlichkeit. Immerhin: Ganze 57 Seiten verfasste das Ministerium, um dem plötzlichen Interesse des Höchstgerichts an zentralen Säulen der Covid-Politk gerecht zu werden. Im Internet kursiert das Dokument. Für Zweifelnde: Die Echtheit des Dokuments ist nach TKP-Recherche gesichert.

Alles notwendig und alternativlos

Aber was steht drin? Viele hatten eigentlich mit wenig Inhalt gerechnet, da das Ministerium jene Daten, die zur Beantwortung der Fragen notwendig sind, nicht haben dürfte. Aber Mückstein liefert eindrucksvoll den Beweis: Ein wissenschaftsfeindlicher Kult braucht keine Evidenz, um sich erklären zu können.

Alle Widersprüche, – ob es die FFP2-Maskenpflicht, die Impfung, „Kontaktreduktion“ oder falsch-positive PCR-Tests betrifft – das Ministerium sieht nirgendwo Widersprüche. Mit allen möglichen Kunstgriffen legitimiert man das eigene politische Handeln. Das Durchschnittsalter der Covid-Toten beträgt über 82 Jahre – aber für das Ministerium kein Grund, die drakonische Politik der letzten zwei Jahre deshalb zu hinterfragen.

Fragwürdige Annahmen

So gibt das Ministerium etwa zu, dass die “Reduktion der Infektionswahrscheinlichkeit“ durch den sogenannten „Lockdown für Ungeimpfte“ praktisch nicht messbar ist. Allerdings könnte man dann eine Infektionsübertragung im Gasthaus ausschließen, wenn Ungeimpfte nicht hineindürfen. Das sei legitim, da das Ministerium weiter damit rechnet, dass Geimpfte ein niedrigeres Infektionsrisiko als Ungeimpfte hätten. (Dem hat mittlerweile aber sogar GECKO widersprochen).

Das argumentiert man mit der „höheren Inzidenz“ bei Ungeimpften. Das Ungeimpfte etwa auch häufiger testen gehen, wird unter den Tisch gekehrt. Dieser Umstand passt nicht ins Narrativ. Auch dass der „Impfschutz“ nach 2 Wochen bei maximal 55 Prozent liegt, führt zu keinen weiteren Fragen für die Verantwortlichen. Stattdessen sieht man das als Bestätigung für die eigene Politik.

Was auch nicht stimmt: Bei der  Antwort zur Inzidenz im Januar sind vor allem die Kinder eingegangen.  Daher sind die Fallzahlen bei den Ungeimpften erst mal angestiegen, weil die Welle bei den jungen durchlief.

Im Februar kehrt sich das um, wie das auch an den Daten der AGES sichtbar wird.

Immerhin liefern die Antworten einen detaillierten Bericht zu den Impfquoten innerhalb der verschiedenen Altersgruppen. Auch eine dermaßen genaue Auflistung hatte bisher gefehlt.

Die letzte Frage des VfGH war wohl die brisanteste. Sinngemäß wurde gefragt, ob die aktuelle Übersterblichkeit auch mit der Impfkampagne zu tun haben könnte. Die wenig überraschende Erklärung des Ministeriums: Natürlich nicht! Die knapp 5.000 Toten 2021, die es nicht hätte geben dürfen, wenn man sich im Jahresdurchschnitt bewegt hätte, lägen ausschließlich an Covid.

Auch die FFP2-Maskenpflicht, die neben Österreich nur in Deutschland teilweise zur Pflicht wurde, ist für Mückstein sinnvoll. Sie trage „jedenfalls“ zur Reduktion des Infektionsgeschehens bei.

High-Noon am VfGH

Eine weitere entscheidende Frage, die Differenzierung zwischen „an und mit Corona“ erklärt umfassend, laienhaft und beruhend auf fragwürdigen Daten. Ein Twitter-User fasste es so zusammen: „Das sind keine sauberen Statistiken, das sind 50 Prozent Beamten-Blabla und 50 Prozent gegoogelte Tricks, wie man mit Microsoft Word seine Semesterarbeit länger ausschauen lassen kann.“

Ab nächster Woche berät sich der Verfassungsgerichtshof zu Corona-Verordnungen. Die Erklärung von Mückstein wird zweifellos als Grundlage für die Entscheidung dienen.

Hier finden Sie das gesamte Dokument des Gesundheitsministeriums an das Verfassungsgericht.

Bild wikicommons

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21 Kommentare

  1. Karl Prodinger 26. Februar 2022 at 22:46Antworten

    Im Mückstein-Schreiben wird nicht auf die Zählweise für die Coronafälle eingegangen. Nach den noch immer geltenden Spielregeln gilt jeder Geimpfte für 14 Tage oder auch länger als UNGEIMPFT! In dieser Zeit treten die meisten „Nebenwirkungen“, besser Schädigungen, auf. Mit diesem Taschenspielertrick werden die Probleme mit den Impfstoffen den Ungeimpften in die Schuhe geschoben.

  2. audiatur et altera pars 26. Februar 2022 at 12:35Antworten

    Never forget Rudolf A.

    Das offizielle (gesetz- und beipackzettelwidrige) Nichtunterscheiden zwischen der Krankheit Covid-19 und dem Virus SarsCoV-2 ist auf seinem amtlichen Mist gewachsen. Wie das Durchschnittsalter der Toten vor Impfstart im Bereich der normalen Lebenserwartung beweist, war es auch unerlässlich für die weltweit inszenierte Panik u.a. mittels WWWeltmeisterschaft im TTTesten.

    Eine Panik, die Rudolf A. bereits im März 2020 im Ö1-Radiointerview mit der Klimaagenda zu verknüpfen wusste. Vorlauter als der Bundespräsident, der diese erst bei den Salzburger Festspielen 2021 auf die Bühne bat. Aber ebenso vorsätzlich.

    Übrigens: Im Gegensatz zum relativ „braven“ Herrn Mückstein antwortete Rudolf A. dem VfGH recht rotzfrech, indem er diesen ignorierte bzw. leere Akten ablieferte. Und das mehrfach. Für seinen Parteifreund in der Hofburg war das nicht die Rede wert. Mir san jo net aso! Mir san jo die Guten! Gell, Rudi?
    Künstlerpech, wenn gar so viele Menschen zugeschaut haben beim Net-Aso-Sein.

  3. Andy 25. Februar 2022 at 20:42Antworten

    Vergleiche die 7 Tage Inzidenz vom Januar mal mit der Ages Webseite ;)
    Die werden doch nicht das Verfassungsgericht anlügen, hihi.
    Die Ages hat Ihre Inzidenzzahlen massiv nach unten korrigiert gerade.

    • inkognito 26. Februar 2022 at 15:30Antworten

      genau das ist mir auch aufgefallen! Faktor fünf bei allen ohne Impfung bei der Inzidenz. Im Sommer hieß es hier in Deutschland Faktor 20, wenn nicht geimpft. Mittlerweile öffentlich bekannter Stand, dass das eine Lüge war. Aber was sollen solche Kleinigkeiten!? Hoffentlich können die Richter daraus den richtigen Schluss ziehen. Unglaublich, dass man es derart dämlich anstellt und im selben Dokument ausführt, dass nach 20 Wochen noch 10 % Schutz gegenüber Omikron anzunehmen sind, also de facto kein Schutz. die Welt wartet gespannt auf das österreichische Wundermittel, das die Inzidenzen fünfmal niedriger macht als ohne Impfung …

  4. Veron 25. Februar 2022 at 17:12Antworten

    Ich finde, Herr Mückstein spielt seine Rolle als unbeirrbarer und unbeeindruckbarer Minister sehr überzeugend. Kann mir nicht vorstellen, dass ihm die Widersprüche und Unsinnigkeiten nicht bewusst sind, aber was soll er denn machen, nachdem er sich darauf eingelassen hat? Den Leuten sagen, dass sie bewusst belogen wurden, weil man der WHO / dem amerikanischen Präsidenten / wem auch immer versprochen hat, die Impfquote in die Höhe zu treiben? Wenn er weiter mitspielt, kann er auf irgendeine Art Happy End für sich hoffen, wenn er aussteigt, dann ganz bestimmt nicht.

  5. Klaus C. 25. Februar 2022 at 16:21Antworten

    Sorry, aber dem OBERSTEN (!) Gericht eines Landes, Antworten und Begründungen in dieser Form vorzulegen (es ist so, weil es so ist), also Behauptungen als Antworten vorzulegen, die jeweils durch Behauptungen begründet werden, zeugt von tiefer Respektlosigkeit und Missachtung gegenüber dem Gericht. Dass eine Gesellschaft in der öffentlichen Diskussion dieses zulässt, lässt tief blicken in Bezug auf die Güte des sog. demokratischen Rechtsstaates. Viel ist davon jedenfalls nicht mehr übrig.

  6. Sunny 25. Februar 2022 at 14:46Antworten

    Es gibt keine Regierungsverlautbarung PCR betreffend in dem nicht der völlig lächerliche, sinnentleerte Begriff „Goldstandard“ auftaucht. Auf dass niemand wage an der Zuverlässigkeit dieses Pseudotests zu zweifeln. Dabei sagte einer der Berliner Hersteller selbst, dass er mehr oder weniger nicht tauge – zumindest nicht zum nicht-normalisierten MassenScreening.
    Es bleibt so simpel für die Einpeitscher: krank ist jeder, der einen positiven Test hat, nicht etwa der, der krank ist.

  7. Fritz Madersbacher 25. Februar 2022 at 14:25Antworten

    Es gibt nur einen Ariadne-Faden, der aus dem Labyrinth des „Pandemie“-Weltbildes herausführt: die Grundannahme vom tödlichern Atemwegsvirus ist zwar angsteinflößend, aber falsch. Wer sich wie Theseus‘ zahlreiche Vorgänger ohne diesen Ariadnefaden in das Labyrinth, im vorliegenden Fall in den etwas mickriger geratenen „Denk“(Schwurbel?)-Käfig des „Gesundheits“ministeriums begibt, verläuft sich und wird irgendeinmal vom Minotaurus, der „alternativlosen Wissenschaft“ gefressen. Es ist der Pandemie-Sekte nur noch schwer beizukommen, wenn man sich auf ihr mühsam stupides Wirrwarr widersprüchlicher Annahmen, Schlußfolgerungen, Maßnahmen etc. im Detail einläßt. Zwei Jahre bieten viel Zeit für Unmassen von haarsträubendem Unsinn, diesen hinterher wieder zu entwirren ist grausam. Die bessere Lösung wäre: vergessen wir den Minotaurus und sein Labyrinth, schreiten wir zum nächsten Bild und durchschlagen wir einfach wie Alexander diesen gordischen Knoten, entwirrbar ist er nicht mehr!

  8. andi pi 25. Februar 2022 at 13:46Antworten

    ich hab mir das dokument jetzt mal durchgelesen – ein paar anmerkungen von mir dazu:

    – laut tabelle 2 waren also 28% derer, die angeblich wegen covid-19 auf der intensivstation lagen, in wirklichkeit aus anderen gründen dort. wer das früher behauptet hat, galt bislang als schwurbelnder aluhut.

    – die anzahl der covid-bedingten hospitalisierungen betrug (laut tabelle 8, über 2 jahre verteilt) 34.445, macht also rund 18.000 pro jahr (habe aufgerundet, da 2021 der dezember fehlt). 2017 gab es (steht nicht im dokument, sondern kann man bei statistik austria nachrecherchieren) 15.612 grippebedingte hospitalisierungen – mit dem unterschied, dass wohl bei allen grippebedingten hospitalisierungen die grippe die hauptdiagnose war. damit ist die hypothese, wonach covid-19 viel gefährlicher als die grippe wäre, recht eindeutig widerlegt.

    – thema masken: ich zitiere aus dem dokument:
    „Zu beachten gilt, dass ausgeatmete Aerosolpartikel durch anhaftende Feuchtigkeit relativ groß sind und somit auch von einfachen Masken effektiv zurückgehalten werden. Da diese Partikel aber mit der Zeit in der Raumluft schrumpfen, sind einfache Mund-Nasen-Bedeckungen für den Selbstschutz weniger wirksam als Atemschutzmasken, die auch für feine Partikel eine hohe Abscheidung zeigen.“
    moment, also sie werden von „einfachen“ masken ohnehin effektiv zurückgehalten, verbreiten sich also nicht. und um sich vor den sich NICHT verbreitenden aerosolen zu schützen, müssen statt „einfachen“ masken FFP2-masken getragen werden? logik ging früher irgendwie anders…

    – zu den „studien“ bezüglich der FFP2-kostümierungen:
    „Hier ist allerdings zu beachten, dass die zitierten Studien großteils unter Laborbedingungen durchgeführt wurden oder theoretische Analysen darstellen“
    aha…theoretische analysen also. ich kann auch eine theoretische analyse aufstellen, die besagt, die sonne würde sich um die erde drehen. hätte in etwa den gleichen wissenschaftlichen gehalt.

    – laut abbildung 3 waren unter den in der letzten dargestellten woche (rund um den 31.1.2022) von den rund 1.900 hospitalisierten rund 1.000 geimpft. wer noch immer behauptet, in den spitälern würden nur ungeimpfte liegen, kann also nunmehr nachweislich der lüge bezichtigt werden.

    – ich zitiere wieder:
    „Einige Studien weisen bei Infektionen mit der Delta-Variante auf erhöhte und bei Geimpften und Ungeimpften vergleichbare Viruslasten hin“
    tja, die nächste bisherige „verschwörungstheorie“, die nun vom gesundheitsministerium bestätigt wird…

    – und dann noch zu den PCR-tests:
    „Obwohl ein PCR-Test schon relativ geringe Mengen an Virusmaterial nachweisen kann und daher als „Goldstandard“ für die Diagnose einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu betrachten ist, weicht die tatsächliche Sensitivität („real-life sensitivity“) von der analytischen Sensitivität ab, sodass der Anteil falsch-negativer Ergebnisse tatsächlich bis ungefähr 30 % reichen kann“
    ein wahrlich zuverlässiger test, der selbst laut gesundheitsministerium 30% falsch-negative ergebnisse liefert. und die falsch-positiven sind da noch nicht mal angeführt…

    zusammenfassend: wenn man das übliche blabla von der angeblichen sinnhaftigkeit aller maßnahmen weglässt und sich auf die wirklich entscheidenden sätze konzentriert, dann widerlegt das gesundheitsministerium in wirklichkeit so ziemlich alles, das es bestätigen möchte.

  9. anamcara 25. Februar 2022 at 13:20Antworten

    “Eine weitere entscheidende Frage, die Differenzierung zwischen „an und mit Corona“ erklärt umfassend, laienhaft und beruhend auf fragwürdigen Daten”

    “Zu Hospitalisierung und Sterblichkeit: “Mit oder wegen” Corona sind zwei Analysen interessant::

    -Analyse aufgrund von offiziellen Daten sowie Berichten zu Omikron von tropeninstitut

    Auszug:
    “Sterblichkeitsfälle mit positivem Test deutlich häufiger als Todesfälle mit Covid-19 als Hauptursache (England und Dänemark)
    -Hospitalisierung: 40 bis 60% aller Corona-Fälle in der Klinik sind nicht ursächlich wegen Covid-19 in Behandlung (Deutschland und Dänemark) „

    https://tropeninstitut.de/aktuelle-krankheitsmeldungen/31.12.2021-welt-omikron

    -Analyse aufgrund von Abrechnungsdaten der Krankenkassen zu Delta.

    Nur jeder zweite „Corona-Patient“ wegen Corona-Verdacht im Krankenhaus von multipolar

    Auszug:
    „.Nur rund die Hälfte aller hospitalisierten COVID-19-Fälle des vergangenen Winters wurde mit akuten Atemwegserkrankungen ins Krankenhaus aufgenommen – alle anderen „Corona-Patienten“ hingegen wegen ganz anderer Krankheitsbilder.

    Mit viel Geduld und Aufwand ist es Multipolar gelungen, die Abrechnungsdaten der Krankenhäuser für die Jahre 2019, 2020 und die ersten fünf Monate des Jahres 2021 sicherzustellen.
    Diese fördern erstaunliche Erkenntnisse zu Tage.“

    https://multipolar-magazin.de/artikel/abrechnungsdaten-krankenkassen

  10. quantumonly 25. Februar 2022 at 13:11Antworten

    Mückstein bestätigt dass er nichts weiß, ist ja auch schon was.

  11. Monika 25. Februar 2022 at 13:08Antworten

    Ich bin dem oben angeführten Link zur Antwort des Gesundheitsminsteriums gefolgt. Und wenn ich mich jetzt nicht ganz grob irre, dann ist in der Amtssignatur als Unterzeichner „Verfassungsgerichtshof Österreich“ angegeben.
    Für mich stellt sich also die Frage, wie das sein kann und ob das Dokument tatsächlich echt ist – weiß da jemand genaueres?

    • federkiel 25. Februar 2022 at 14:38Antworten

      @Monika

      Das hat mich im ersten Moment auch stutzig gemacht, aber da steht auch „Beilage“. Es wird einfach Bezug genommen zu den Fragen.

    • Nightbird 25. Februar 2022 at 15:57Antworten

      @ Monika

      Du hast recht. Dein Mißtrauen ist begründet.

      Auch als Antwort an den VFGH als Fragesteller hat das Antwort-Dokument mit jener Signatur des
      Antwort-Verfassers, in diesem Fall jenem des Gesundheitsministeriums, signiert zu sein.

      Wenn ich auf einen Brief antworte, unterschreibe ich ja auch mit meiner Unterschrift und nicht mit der,
      die in dem Brief steht, auf den ich antworte.

      Beilage(n) werden üblicherwiese am Fuß des Antwortschreibens unter „Anlagen“ vermerkt.
      Daher reichen mir die Worte „als Beilage“ nicht.

      Die Signatur des Anfragestellers, in dem Fall jene des VFGH, per copy & paste hineinzukopieren erscheint
      mir als Dokumenten-/Urkundenfälschung gemäß StGB § 223.

      Zudem hat meine Überprüfung auf http://www.signaturpruefung.gv.at/ folgendes Ergebnis erbracht:
      „Es konnten keine prüfbaren Signaturen/Siegel gefunden werden.“

      Sollte es doch echt sein, zeigt es nur, wie schleissig Mücksteins Palladine arbeiten.
      Wäre ich dort Sekretariatsmitarbeiterin, würde ich so einen Pfusch sicher nicht durchgehen lassen.

      BTW. auf der Homepage des Sozialministeriums habe ich diese Antwort an den VFGH nicht gefunden.

      lG, Nightbird

    • Monika 25. Februar 2022 at 19:52Antworten

      Ich habe in der Zwischenzeit von anderer Seite die Auskunft bekommen – und das gebe ich wieder, ohne es überprüfen zu können: Die Amtssignatur des VfGH auf dem Schreiben des Gesundheitsministeriums sei so etwas wie ein „Posteingangsstempel“.

  12. Toni 25. Februar 2022 at 12:46Antworten

    Das System Mückstein wankt schon bedenklich. Ein System aus glatten Lügen, halben Wahrheiten und Vertuschung. Panikmache den ganzen Tag, aber wahrscheinlich hat er auch selbst viel zu verlieren, wenn man an einer Firma beteiligt ist, die gut am Vermieten von Testcontainern verdient. Die bald abgebaut werden, siehe Island. Dann ist Schluss mit einer gigantischen Umverteilung von unten nach oben, wie es die beiden letzten Jahre erfolgt ist.

    Wie müssen die Politik und diese Protagonisten an die kurze Leine nehmen, sonst verschwenden sie weiter unser Steuergeld.

    Glück auf, Toni

  13. Jens Tiefschneider 25. Februar 2022 at 12:28Antworten

    Mückstein ist ein useful idiot vom Schlage Christian Drosten oder Karl Lauterbach. Man könnte noch etwa 100 Andere nennen. Dumm, arrogant und sich seiner Macht verdächtig sicher. Wer garantiert ihm, dass er nicht irgendwann vom Mob gelyncht wird, wegen Verbrechen an der Menschlichkeit? Geschichte wiederholt sich. Vielleicht auch die der Französischen Revolution.

    • Helmut Brandl 25. Februar 2022 at 19:46Antworten

      Ich plädiere schon lange für die französische oder rumänische Lösung😜

  14. avstriavsky 25. Februar 2022 at 12:04Antworten

    Das Imperium der Lügen mit einem weiteren Versuch, die falschen Statisiken und Argumente so wahr wie möglich aussehen zu lassen. So viel Verlogenheit, unfassbar.

    Vielleicht glauben sie ihre Lügen bereits selbst. Anders kann man sich diese Realitätsferne nicht erklären.

    Widerstand gegen diese verlogene Coronapolitik – Widerstand gegen diese Chaostruppe!

    Das US-Pharma-EU-System der Sklaverei muss beendet werden. Sofort, unverzüglich!

    • 1150 25. Februar 2022 at 12:24Antworten

      an der wallstreet wird schon daran gearbeitet,
      da gibt es eine unmenge betrogener, welche mit dieser lobby abrechnen wollen und werden.
      eigentlich leben wir in spannenden zeiten

  15. Michael R 25. Februar 2022 at 12:01Antworten

    Jetzt bin ich gespannt, ob sich der VfGH täuschen lässt oder nicht. Üblicherweise wird er Gutachter bestellen (müssen) um zu prüfen, inwieweit die Antworten stichhaltig sind oder gar der Wahrheit entsprechen (so weit sind wir schon). Vorerst glaube ich, dass der österreichische VfGH besser funktioniert als unser Bundesverfassungsgericht (seit der Bestellung des neuen Vorsitzenden).

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