WEF- „Young Global Leader“ und die „digitale Identität“

19. Februar 2022von 7,5 Minuten Lesezeit

Der „digitalen Identität“, die große Sehnsucht des WEF (Weltwirtschaftsforum), dient der Impfpass „von Natur aus“, schreibt das Davoser Forum in einem aktuellen Bericht. Wenig später sorgt ein Investigativ-Bericht über die „Young Global Leader“ für Aufsehen. Einer von ihnen, Justin Trudeau, ruft fast zur selben Zeit den Ausnahmezustand aus, lässt Bankkonten einfrieren und Trucker festnehmen. Ob in Ottawa oder in Wien – Davos spielt immer mit und bastelt an der digitalen Identität.

Von Waldo Holz*

Für viele ist es die eigentliche Agenda hinter der sogenannten Pandemie: die digitale Identität. Dass die digitale Identität impfbasiert sein soll, war bereits absehbar. So ist etwa GAVI („Global Alliance for Vaccines and Immunization“, Sitz in Genf) am Projekt ID2020 für digitale Identität involviert.

Digitale Identität

So deutlich wie in einem aktuellen WEF-Bericht vom Februar, dürfte die geplante Verschmelzung von Impfpass und digitalem Ausweis, aber zumindest vom einflussreichen Davoser Weltwirtschaftsforum noch nie formuliert worden sein. Im neu erschienen WEF-Bericht „Advancing Digital Agency“ überlegt man sich die neuen politischen Chancen im wachsenden „Daten-Ökosystem“.

Nur in einem kleinen Absatz des 46 Seiten starken Berichts kommt man auf die digitalen Impfzertifikate, die uns die politische Pandemie beschert hat, zu sprechen: „The COVID 19 pandemic has led to a heightened focus on the power of medical data, specifically so-called vaccine passports. These passports by nature serve as a form of digital identity.”

“Von Natur aus” würden die „sogenannten Impfpässe“ als eine „Form der digitalen Identität dienen“. Im Absatz davor erklärt man uns, dass eine „digitale Identität“ das Potential zum „Datenaustausch zwischen Menschen und Technologie“ erhöhen. Auch eine gewisse „Müdigkeit“, die neuen (Überwachungs-)Technologien zu nutzen, könne damit überwunden werden. Der „Grüne Pass“: ein feuchter Traum des WEF.

WEF: Der große Player

Spätestens seit der Veröffentlichung von Klaus Schwabs „The Great Reset“ im Juli 2020 stand das WEF im Zentrum der kritischen Öffentlichkeit. Die Frage, wie sich der Großteil der Welt, in eine dermaßen einheitliche und orchestrierte Public-Health-Politik stürzen konnte, führt häufig zum WEF zurück. Vielleicht auch, weil das WEF das Gegenteil einer Verschwörung ist: Die NGO ist zwar das exklusivste private Netzwerk der Welt, ihre Agenda wird aber breit beworben und die Mitgliedschaft ist alles andere als geheim.

„Heute kann ich mit Stolz sagen, dass wir die offizielle internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit geworden sind, die von der Schweizer Regierung ernannt wurde, ein Status ähnlich dem des Internationalen Roten Kreuzes oder des Olympischen Komitees“, so der Gründer Klaus Schwab im Jahr 2015.

Das WEF, von Schwab 1972 im Alter von nur 32 Jahren gegründet hat, wird mittlerweile von bis zu 1.000 multinationalen Konzernen finanziell unterstützt. Zugleich sind auch die Verschränkungen des WEF mit führenden Politikern hinlänglich bekannt. Das Forum „Young Global Leader“ (YGL), eine WEF-Institution, „wird von einem Vorstand aus führenden Persönlichkeiten der Welt und der Industrie geleitet“, lautet die Selbstbeschreibung.

Weiter geht es durchaus „esoterisch“: „Nach einer transformativen persönlichen und beruflichen Reise als Young Global Leader sind unsere Mitglieder eingeladen, der YGL Alumni Community beizutreten. Als Verwalter des Forums der Young Global Leaders verkörpert die YGL-Alumni-Gemeinschaft den YGL-Ethos und erhält ihn aufrecht.“

Das Forum beschleunige „die Wirkung einer vielfältigen Gemeinschaft verantwortungsbewusster Führungskräfte über Grenzen und Sektoren hinweg, um eine integrativere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten.“ Mehr als 600 Alumnis aus über 90 Länder soll es laut YGL geben.

Nachhaltig, integrativ, vielfältig und verantwortungsbewusst: Menschenfreundlich, weltoffen und nur mit besten Absichten tritt das WEF heutzutage auf die öffentliche Bühne.

„Smash the WEF“

War die Kritik am WEF bis in die 2000er Jahre noch eine Sache „linker Globalisierungspolitik“, kommt von dort mittlerweile kaum mehr Widerstand gegen den Einfluss des WEF auf Politik und Wirtschaft. Ein kleiner Blick ins Archiv: Bei den WEF-Tagen 2001 in Salzburg demonstrierte man unter dem Titel „Smash the WEF“ („Zerschlagt das WEF“) und Sprüchen wie „Brecht die Macht der Banken und Konzerne“, das WEF sei „Forum der Ausbeutung von Arbeitern“. Das wird sich nicht geändert haben, doch große Teile der Linken beschäftigen sich aktuell gemeinsam mit dem WEF damit, wie mehr Impfstoff in die Körper kommt. Wer einen Körper hat, der hat ein Pech.

Der Neoliberalismus, wie er sich zunächst in Chiles faschistischer Diktatur und dann über Ronald Reagan und Margerete Thatcher als Politik ausgedrückt hatte, hat sich die linke Lifestylepolitik einverleibt.

Ganz deutlich zu sehen, ist das beim WEF: Klimawandel und Green New Deal, Critical Race und Gender Studies, die Regenbogenbewegung und Diversitypolitik sind nur ein paar Punkte, wo herrschende linke Politik mit der WEF-Agenda mehr oder minder ident werden.

Die marxistische Philosophin Elena Louisa Lange schreibt in einem kürzlich erschienen Essay: „Dass die Linke einmal die totale Verdinglichung der Gesellschaft als erstrebenswertes Ziel vorschlagen würde, hatte ich lange Zeit für widersinnig, absurd, unmöglich gehalten. Und doch: wir sind genau an diesem Punkt.“

Während man in den 1990ern und 2000ern gerne dachte, der Neoliberalismus würde etwas Rechtes werden, wurde er tatsächlich zu etwas Linkem. Sehr erfolgreich konnte man damit fast jede Opposition zerschmettern. In der aktuellen Freiheitsbewegung baut sie sich zumindest auf den Straßen wieder auf.

Die größten Namen

Zurück zu den „Young Global Leaders“. Ein anonymer Verfasser mit dem Namen „Nakadai“ veröffentlichte vor einigen Tagen einen investigativen Artikel zu den YGL. Die „Leaders“ sind das Nachfolgeprogramm der „Global Leaders for Tomorrow“. 2004 wurde es als „Young Global Leaders“ wiedergegründet.

Auf der sozialen Publikationsmedium „Substack“ sind im ausführlichen Artikel „WEF/Young Global Leaders“ dutzende Absolventen der „transformierenden Persönlichkeitsreise“ aufgelistet. Viele bedeutende Namen sind darunter: Angela Merkel, Wladimir Putin, Victor Orban, Tony Blair, Nicolas Sarkozy, Bill Gates – waren nur die Bekanntesten, welche den ersten Jahrgang 1992/93 abgeschlossen hatte.

Selbst die unvollständige Liste wäre zu umfangreich, um hier Platz zu finden. Offensichtlich ist aber, dass gerade aktuelle Young Global Leaders besonders kompromisslos die Covid-Politik durchziehen. Etwa Jacinda Ardern (Neuseeland) oder Justin Trudeau (Kanada), auch Emmanuel Macron (Frankreich), Sebastian Kurz und (vermutlich) auch Boris Johnson sind YGL.

Allesamt sind sie Verfechter des digitalen Covid-Zertifikates, der plötzlich für Grenzübertritte innerhalb des Schengenraums benötigt wurde. Die politische Begründung: Um das Reisen wieder möglich zu machen. Eine beispiellose Verdrehung. Doch es ist der Weg in die digitale Identität, „von Natur aus“, wie man im WEF-Bericht lesen darf.

Aus dem aktuellen WEF-Bericht.

Im Fahrplan?

In Kanada, bei Justin Trudeau, bauten die Trucker so viel Druck durch die Blockade der Hauptstadt Ottawa auf, dass die Forderung nach einer Rücknahme aller Covid-Gesetz kaum mehr zu überhören war. Justin Trudeau steht enorm unter Druck. Doch anstatt nachzugeben, erließ er einen „Emergency Act“ und erweiterte seine Befugnisse. In Ottawa kommt es mittlerweile zu Verhaftungen, Bankkonten werden eingefroren.

Alles für die digitale Identität? Sie soll immerhin das „menschliche Handeln unterstützen“ und „ist das elektronische Äquivalent eines Personalausweises. Sie ist eine Möglichkeit zur Bereitstellung verifizierter persönlicher Informationen, die von einer Software gelesen und verarbeitet werden können.“

„All in one“ bei der digitalen Identität: Aus dem aktuellen WEF-Bericht.

Im kleinen Absatz über die Impfpässe wird die „natürliche digitale Identität“ spezifiziert. Man benötige sie (weil es gesetzlich vorgeschrieben wird, Anm.) „bei Reisen und auf lokaler Ebene, etwa beim Betreten von Speiselokalen“, oder sonst wo.

Selbstverständlich sieht das WEF in der digitalen Identität ausschließlich Vorteile. Der Mensch wird effizienter, produktiver und man schütze damit auch noch seine Privatsphäre (welch Ironie!).

Ob dem aber so ist, könnte man etwa auch Justizministerien Alma Zadic fragen. Sie ist „Global Shaper“ ein ähnliches Forum wie der YGL, hat aber schon über 4.000 Absolventen. Ein weiterer österreichischer „Shaper“ sitzt für die NEOS im Parlament. Eine andere kandidierte gemeinsam mit Alma Zadic bei der Nationalratswahl im Jahr 2017 auf derselben Liste. Der letzte Gesundheitsminister Deutschlands, Jens Spahn, ist auch ein „Shaper“.

Ein beeindruckendes Netzwerk, das der Welt die „digitale Identität“ verkaufen will. Impfbasiert versteht sich. Der Covid-Pass war ein großer Schritt in diese Richtung. Gleichzeitig dürfte auch der Spruch „Smash the WEF“ weit mehr Anklang finden als im Jahr 2001. Demokratie sieht man eher als Hindernis, Monopolkapitalismus attraktiv. Philosophin Elena Lange: „Die autoritär-technologische Transformation hat begonnen – aber nicht ohne Widerstand.“

Bild wikicommons

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32 Kommentare

  1. Brigitte 20. Februar 2022 at 13:32Antworten

    Nun es waren sehr schöne Überlegungen zum Recht und zur Demokratie in diesen Kommentaren hier zu finden.
    Aber ich denke des Pudels Kern aktuell ist, dass das Recht dem Einhalt zu gebieten existent ist, aber aktuell nicht durchgesetzt werden kann. Denn Rechte, die man nicht durchsetzen kann, sind zwecklos also quasi nicht existent.
    Was müsste also geändert werden, damit sichergestellt wird, dass das Volk jederzeit ohne Umwege über eventuell korrupte Stellen, das Recht einfordern und vollstrecken kann ? Und wie kann sichergestellt werden, dass die Bürgerrechte in den Verfassungen der verschiedenen Länder nicht mehr geändert oder ausgesetzt werden können ?

  2. Franz M 19. Februar 2022 at 15:44Antworten

    Eine sehr gute Analyse, woher der Wind weht. Bleibt die Frage, wie das Gebläse abgestellt werden kann. Und auch da liefert der Artikel wichtige Hinweise. Die Herrschaften des WEF (aber durchaus auch die Vanguard-Aktionäre) wollen
    – anonym und unbekannt bleiben
    – ihr Investment der letzten 3 Jahrzehnte mit Zinsen ausbezahlt bekommen
    – nachhaltig die Macht auf sich selbst konzentrieren

    Das heißt im Umkehrschluss:
    – Namen und Funktionen öffentlich machen (sehr wichtig, auch mit Bildern)
    – die laufenden Aktivitäten dieser Kreaturen erschweren (z. B. der Herr Schwab „lebt“ hauptsächlich vom
    Nestle-Vermögen, also Kaufboykott von Nestle-Produkten und schon wird diese Figur ärmer)
    – mit Füßen und Rechtsmittel (also Demos und Klagen) die Macht schwerer machen

    Ich bin überzeugt, wenn die Kosten den Nutzen der Weltrevolution von oben übersteigen, wird die Lust
    auf das Vernichten der Menschheit schwinden.

    Ohne Geld macht die Macht keine Lust, ohne Macht ist das Geldverdienen schwieriger, bleiben wir also
    nur superreich, statt hyperreich werden zu wollen.

  3. Tony Malony 19. Februar 2022 at 15:20Antworten

    In der Aufzählung der ygl fehlt neben anderen Annalena Baerbock, die sich in kürzestes Zeit von der Friedensbotschafterin zur Kriegstreiberin gemausert hat. So nebenbei noch von Julian Assange nichts mehr wissen will, ganz im Gegensatz zu ihren Aussagen im Wahlkampf. Sie ist eine der typischsten Marionetten dieser Herren, jünger, weiblich, hübsches Gesicht, angeblich ökologisch (was ich bestreite), angeblich feministisch (was ich noch mehr bestreite) und angeblich sozial (was der Zynismus pur ist). In Davos ausgebildet, 1 Jahr Stuidium (?) in England trotz sehr bescheidener Englischkenntnisse, Ehemann aus der Werbebranche, lügt schamlos beim Lebenslauf, lügt schamlos beim Bücherschreiben, vergisst Nebeneinkünfte usw., das alles schadet ihr kaum, man schickt sie zu Biden, Putin und Macron, wo sie ablesen darf, was man ihr geschrieben hat. Natürlich impfbegeistert und impfzwangsbegeistert wie auch der Kollege Habeck, der schon letztes Jahr für Waffenexporte in die Ukranine gerittert hat.

  4. Taktgefühl 19. Februar 2022 at 14:42Antworten

    Nuoviso hatte irgendwann einen Wissenschaftler eingeladen, der einen Vortrag über das Erdöl hielt. Der war ein Anhänger der abiotischen Entstehung. Die alternativen Medien klammern sich an die abiotische Entstehung. Meine Einschätzung dazu:

    Nur, weil Erdöl eine abiotische Entstehung nachgesagt wird, bedeutet das nicht, Erdöl wäre endlos vorhanden.

    Jährlich werden derzeit 34 Mrd. Barrel Rohöl gefördert, das sind 5,4 Kubikkilometer. Förderung und Verbrauch wären in 30 Jahren damit 162 Kubikkilometer!

    Die tiefste Tiefe, aus der Öl gefördert wird, liegt wohl bei 10 Kilometern.

    Nehmen wir als Zahl für alle Förderung 500 Kubikkilometer an. Nun stelle man sich ein Loch in der Erde mit der Kantenlänge von 500 Kilometern vor.
    Irgendwo in der Erde sollte ein solcher Rauminhalt fehlen?

    Langstreckenflugzeuge können wir vom Boden aus sehen. Sie fliegen in einer Höhe zwischen 10 und 12 Kilometern. Bei 500 Kilometern beginnt der Weltraum.

    Die Theoretiker des abiotischen Öls hinterfragen ihre Postulate nicht. Sie glauben, weil sie eine andere Entstehungstheorie haben, können sie auf Beweise verzichten, und behaupten, Öl bilde sich immer neu und fließe nach. Angeblich füllen sich die Felder wie von Geisterhand selber.
    Warum fracken die Amerikaner dann im Schiefergestein und nehmen das unwirtliche, teuere Öl, warum benutzen sie nicht ihre alten Felder in Texas? Schließlich waren die USA mal das größte Förderland?
    Warum betreiben die Kanadier Bergbau und raffinieren Ölsand?

    Öl fließt nicht ständig nach, das wäre Zauberei. Nur bei einem einzigen Ölfeld in Russland konnte sich nachweisen lassen, daß Öl nachgeflossen ist. Alle anderen Felder sind leer geblieben. Am Ende wird nur noch Wasser gefördert.

    Hubbard hatte für die USA exakt den Peak Oil berechnet und vorhergesagt. In den 70er Jahren war der erreicht und heute stehen die Pumpen still. Man wird sicher nachgeschaut haben, ob sich die Felder erneut gefüllt haben. Da ist nichts.

    Meines Erachtens geht es beim Krieg um die Ukraine vor allem ums Öl. Das Öl geht dem Ende zu und Öl ist die wahre Macht. Alleine für ihre Militärmaschinerie verbrauchen die USA soviel Öl im Jahr wie Schweden!

    Bei der Produktion von Windrädern wird ebenso in großen Mengen gebraucht wie bei den Lieferketten, dem Frachtschiffverkerht, der sich in den letzten 20 Jahren auf den Weltmeeren um ds 4 fache gestigert hat, und für die Elektronik. Für einen Chip bedarf es zur Herstellung die 30 fache Menge Erdöls!

    Für mich liegt darin eine Hoffnung.

  5. Heizer 19. Februar 2022 at 14:40Antworten

    SIe wissen doch noch wo der erste Corona Fall in Deutschland auftrat,oder?

    Diese Liste hat damit rein gar nichts zu tun:

    https://www.handelsblatt.com/archiv/liste-aller-global-leaders-aus-deutschland-die-deutsche-hoffnung/2213222.html

    • Michael R 20. Februar 2022 at 11:01Antworten

      @Heizer: Die Liste stammt vom 03.12.2002. 21 Jahre alt. Bitte vor dem Posten genauer hinschauen.

  6. anamcara 19. Februar 2022 at 14:22Antworten

    Zur Errinnerung:

    Das einzigartige Netzwerkdokument* das, das komplexe Beziehungsgeflecht von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Unternehmen, Dokumenten und Personen aufzeigt.“

    Das 170-seitige Dokument enthält mehr als 7.200 Verknüpfungen zwischen 6.500 Entitäten und Objekten, einschließlich Zahlungsströmen und Investitionen.

    Im Fall der Bill & Melinda Gates Foundation sieht man auf Seite 4 des Dokuments, dass diese Stiftung bereits im Zeitraum von 1994 bis 2001 allein in den USA 43 Milliarden US-Dollar gespendet hat und in dieser Zeit rund eine halbe Milliarde Dollar in Deutschland

    Rote Pfeile werden im gesamten Dokument verwendet, um Geldflüsse wie Zuschüsse, Spenden und andere Zahlungen anzuzeigen.

    Als ein Beispiel, wie auf Seite 3 des Dokuments gezeigt, werden mindestens 21 US-Universitäten von und durch nur drei Schlüsselorganisationen finanziert:

    Die Bill & Melinda Gates Foundation
    Das Open Philanthropy-Projekt, eine Forschungs- und Stipendienstiftung, die Verbindungen zu dem WEF hat
    The Wellcome Trust, die zweitgrößte Gesundheitsstiftung der Welt mit Sitz in Großbritannien

    * https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/09/Netzwerkanalyse-Corona-Komplex.pdf

  7. Taktgefühl 19. Februar 2022 at 13:26Antworten

    Merkel, Blair, Gates, Macron, Scholz, Trittin, Lindner sind Bilderberger. Orban hat sich an die Chinesen verkauft genauso wie damals Tsipras (Griechenland). Seitdem blockieren Orban und Mitsotakis (Nachfolgerin Tsipras) EU-Entscheidungen gegen China.

    Ich habe eine interessante Aufklärung über China auf Youtube gefunden, „Chinas Archillesferse“ eines kleinen Kanals. Der Kanal stellt China vom Kopf auf die Füße und öffnet einen Blick in die wirklichen Daten. China ist total überschuldet und ein wankender Riese, korrupt, von innen blockiert, geldverschwenderisch. Schon die gewaltigen Geisterstädte, die China gebaut hat, sind ein wahre Geldvernichtung. Everglade, der größte Baukonzern Chinas mit 1200 Baustellen fällt gerade in die Grube.
    Der wirtschaftliche Abstand zwischen China und den USA hat sich nicht verringert, der ist in den letzten 40 Jahren immer größer geworden. Die Wirtschaft Chinas ist ineffizient und generiert kaum Gewinnen im Gegensatz zu den USA.
    Die USA bleiben die Weltpolizei.

    Die USA sind heute genauso unterwandert von den Neureichen, Gates, Soros, Buffet und gehen damit ihrem Ende entgegen.

    „Österreich: ein wiederauferstandenes Drittes Reich?

    Paul Craig Roberts (antikrieg)

    Die Österreicher sollen zur Covid-Zwangsimpfung verpflichtet werden. Dies ist ein direkter Verstoß gegen die Nürnberger Gesetze. Wird das Hakenkreuz in ganz Europa aufgehängt?

    Gibt es in der österreichischen Regierung auch nur ein Quäntchen Intelligenz und Integrität? Es ist eine erwiesene Tatsache, dass der Covid-Impfstoff nicht schützt. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass Covid nur für diejenigen tödlich ist, die an Komorbiditäten leiden und nicht mit wirksamen Mitteln wie HCQ, Ivermectin oder monoklonalen Antikörpern behandelt werden. Es ist erwiesen, dass der Covid-Impfstoff zu einer hohen Rate an Gesundheitsschäden und Todesfällen führt. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass die Massenimpfung neue Varianten hervorbringt. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass der Impfstoff daher kontraproduktiv ist.“

    Nicht alle Amerikaner sind böse.

    Die Parteien bei uns orientieren sich an der KPCh, die sich mit Zähnen und Klauen an die Macht klammert. Deshalb kommen die morbiden und einseitigen Ideen, Digitalismus, Windräder, Kollektivismus aus der Partei. Man blockiert sich gegenseitig innovative Projekte wie in China, weil man sich die Butter auf dem Brot nicht gönnt.
    Die machen nur Lärm, das wird nicht anders in Österreich sein als in Deutschland, und übersäen das Land mit Baustellen.

    Diktaturen zeichen sich nicht durch Tun aus, sondern durchs Verhindern.

  8. gelegentlich 19. Februar 2022 at 13:25Antworten

    Fangen wir an bei Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit. – Rechts stellt „Freiheit“ in den Vordergrund, zusammen immer mit klaren Ausgrenzungen für wen die volle Freiheit nicht gelten darf. Die etatistische LInke stellt Gleichheit obenan (untrennbar verbunden mit mehr Freiheit nur für die welche top down die Gleichheit überwachen). Die nicht-etatistische Linke Gleichheit nur zusammen mit Brüderlichkeit. So gesehen ist die Bezeichnung „links“ für den WEF oder z.B. die Kurz-ÖVP nur ulkig.
    Da wir gerade in einer Zivilisationskrise leben sind die überkommenen Lager eh zusammengebrochen. Das gilt nicht nur für den größten Teil der ehemaligen Linken, jetzt Wadenbeißer des Regimes. Es gilt genauso für die AfD (die als erste Partei den Kopf verloren hat im März 2020: es konnte nicht schmissig-autoritär genug zugehen) und die nach wie vor korruptionsfreundliche FPÖ (Strache).

  9. Klaus C. 19. Februar 2022 at 13:24Antworten

    So ist es. Dies ist der Frontlinie. Wir hier, die Y´s bzw. globale Mafia auf der anderen Seite. Wollen wir wieder in Frieden und glücklich leben, müssen die Y´s zumindest aus den Institutionen raus. Ich befürchte nur, dass dies mit friedlichen Mitteln nicht gehen wird. Mittlerweile sind Angeklagter und Richter hier eines geworden. Noch dazu kommt: Die Aufgewachten sind in der Bevölkerung nach wie vor in der Minderheit. Die Demos mögen groß aussehen. Anteilig ist es aber ein kleiner Teil der Bevölkerung. Klausi war ja clever genug, die Medien gleich mit zu unterwandern. Und ja, mir fällt es leider doch auch immer wieder auf, wie wenig viele Mitmenschen informiert sind. Das ist erschreckend. Selbst die Situation in Kanada, lässt viele nicht aufwachen; bereitwillig wird das Handy an der Kasse zum Bezahlen benutzt. Fast schon vorwurfsvoll der Blick , wenn das noch nicht geht. Auch wenn Omikron die Fahrt verlangsamt hat, Klausi und Billy sind immer noch klar auf der Gewinnerseite.

  10. gelegentlich 19. Februar 2022 at 11:25Antworten

    „…Klimawandel und Green New Deal, Critical Race und Gender Studies, die Regenbogenbewegung und Diversitypolitik sind nur ein paar Punkte, wo herrschende linke Politik mit der WEF-Agenda mehr oder minder ident werden.“ – Mit Verlaub: was ist das denn für ein Schwachsinn? Die herrschende Politik soll eine „linke Politik“ sein?
    „Während man in den 1990ern und 2000ern gerne dachte, der Neoliberalismus würde etwas Rechtes werden, wurde er tatsächlich zu etwas Linkem.“ Nein, er ist und bleibt genuin rechts. Und die Leute, die vor, sagen wir Ende März 2020, zum rechten Lager zählten sind allerhöchstens vorübergehend Bündnispartner im Kampf dagegen. Die Zukunft ist vor uns, nicht hinter uns. Man muss nicht den Kopf an der Kasse abgeben um das zu verstehen.

    • Michael R 19. Februar 2022 at 12:24Antworten

      Klaus Schwab folgt der einfachen Devise „Kannst du deinen Feind nicht besiegen, verbünde dich mit ihm!“. Den Linken, den Grünen, den Umweltaktivisten wie Green Peace nimmt er so den Wind aus den Segeln, in dem er sich scheinbar(!) mit ihnen zusammentut. Dennoch heisst das „Forum“ (für mich eindeutig eine Sekte) immer noch WEF – Welt WIRTSCHAFTS Forum. Und Wirtschaft und Umwelt sind traditionell nicht miteinander vereinbar, das war nie anders. Selbst für grüne Windkraftanlagen werden Quadratkilometer Wald gerodet und für „umweltfreundliche“ Elektromobile Gewässer trockengelegt und die Erde aufgerissen.

    • Michael R 19. Februar 2022 at 12:27Antworten

      Bitte definieren Sie „Links“ und „Rechts“. So wie SIE das sehen, keine Kopie aus Wikipedia o.ä. Es würde mich wirklich interessieren, welche Begriffe Sie mit Links und Rechts verbinden.

    • Es gibt noch einen anderen Grund dafür, dass die „woken“ Ideologeme von den Globalisten aufgenommen wurden. Der Weltstaat braucht eine Staatsideologie und das kann logischerweise weder Nationalismus oder Imperialismus sein, sondern es muss sich um „gesellschaftlich imaginäre Bedeutungen“ (C. Castoriadis) handeln, die potenziell für die ganze Weltbevölkerung akzeptabel sind. Hinzu tritt der Pseudosanitismus, die Gesundheitsreligion (Pseudo, weil die Medikalisierung ja in Wirklichkeit krank macht).

      Ich habe 2019 noch gedacht, das Weltstaatsprojekt könnte daran scheitern, dass es keine transnationale Ideologie gibt. („The Autocatalytic Sprawl of Pseudorational Mastery“, Abschnitt 5.3, Review of Capital as Power. Vol. 1. No. 4. May 2019, pp. 1-30, online: BNArchives, 606)

    • Taktgefühl 19. Februar 2022 at 13:46Antworten

      Ich definiere Links und Rechts, weil Links und Rechts im Netz zu Propgaganda-Begriffe mutiert sind und der WEF, Bill Gates und George Soros überraschenderweise Linke wären.

      Linkspolitik ist die Verstaatlichung, Rechtspolitik die Privatisierung. Praktisch sind Links und Rechts nur graduell verschieden, je mehr verstaatlicht wird, desto mehr rutscht das System nach Links. Je mehr privatisiert wird, desto mehr rutscht das System nach Rechts.

      Der Kapitalismus ist politisch Rechts. Das ist sehr leicht zu beweisen nämlich mit „Das Kapital“ von Karl Marx. Übersteigerter Kapitalismus ist Faschismus. Übersteigerter Sozialismus ist Kommunismus.

      („Kapitalismus Faschismus“ suchen)

      Die DDR hat alle Privatunternehmen verstaatlicht, alles Land war staatlich, es gab kaum Privatbesitz. Praktisch wäre das Land nach der sog. Wiedervereinigung „Volkseigentum“ gewesen. Die Parteien haben das Volkseigentum sofort an Agrokonzerne verschleudet, natürlich zu unserem Besten. Haben sie immer gesagt, danach wird’s allen besser gehen.

      Auch in Österreich sind Post, Bahn, Krankenhäuser, Telekommunikation, Wasserwerke und vor allem die Energieversorger früher staatliche Betriebe gewesen. Das ist alles privatisiert worden. Heute redet man sogar darüber, Berge zu pivatisieren!

      An den Aussenenden wird der Kapitalismus zum Monopolkapitalismus, entweder entscheiden die Parteien über Investitionen, oder die Konzerne.

      Konzerndiktatur ist Rechts! Und die haben wir in Europa. Auch das läßt sich leicht beweisen:

      „EUR-Lex – l26041 – EN – EUR-Lex“ suchen! EU-Richtlinie zur Verschmelzung von Kapitalgesellschaften! Corporatismus!

      „Soziale Marktwirtschaft“ ist in der Mitte zwischen Links und Rechts. Die Politik schafft einen Rahmen für privates Unternehmertum und behält die Macht mit staatlichen Betrieben, um bei Kartellverstößen ggf. den Strom abstellen zu können. Deshalb haben Medwedjew und Putin die Ölindustrie wieder verstaatlicht! Da übrigens drehte sich der Wind und Putin galt als Diktator. Für die USA ist Verstaatlichung „Kommunismus“ und der Regime-Change muß her.

    • pantau 20. Februar 2022 at 20:48Antworten

      Ist doch simpel: links ist das, was der Neoliberalismus, also die weitere Machtexpansion der Reichsten, als ihre nützlichen Idioten, als Schmiermittel und zudem als Marketing benutzen. Rechts ist das, was diese Idiotisierten und Instrumentalisierten als Rechts ausgeben: alles, was nicht ihrer Meinung ist. Dadurch ist rechts ein negativ konnotierter, maximal schwammiger und rein strategischer Begriff, die Tonne, in die alles Abweichende kommt. Der Begriff ist dadurch nicht nur wertmäßig, sondern auch formal maximal asymmetrisch, sodass man nicht einfach sagen kann, die Mitte dazwischen wäre irgendetwas bezeichenbares, wünschenswertes o.Ä.

  11. Karl Svozil 19. Februar 2022 at 9:31Antworten

    Hier noch als Gegendosis zu „Davos“ Auszüge aus der FESTREDE,DES REKTORS PROF. DR. ZACCARIA GIACOMETTI,gehalten an der 121. Stiftungsfeier der Universität Zürich am 29. April 1954:

    Die Menschenrechte, das sind die Freiheitsrechte, sollen die
    Freiheit und Würde der Menschen gegenüber der Staatsgewalt
    schützen, die Entfaltung der Persönlichkeit ermöglichen und damit
    einen rechtlichen Damm gegen die Aktualisierung der Staatsallmacht
    bilden. Sie sind eine Errungenschaft des abendländischen
    Humanismus, da sie, ideengeschichtlich betrachtet, auf Antike
    und Christentum zurückgehen.

    Nur durch Bindung der Staatsorgane an das Recht kann jedoch
    die staatsgewaltsfreie Sphäre der Einzelnen, die das Gemeinwesen
    in der Gestalt von Freiheitsrechten gewährleistet,
    sichergestellt werden.

    Neben ihrem primären freiheitlichen Zweck im Sinne der
    Gewährleistung der individuellen Freiheit erfüllen aber die Freiheitsrechte
    noch eine andere wichtige Aufgabe im staatlichen
    Leben. Sie bilden die ideelle und infolgedessen auch die funktionelle
    Voraussetzung der Demokratie; sie allein ermöglichen
    die politische Freiheit, das heißt die demokratische Staatsform.
    Ohne individuelle Freiheit gibt es keine politische Freiheit und
    damit keine echte Demokratie.

    Die ideelle Grundlage der Demokratie bilden die Freiheitsrechte
    in der Weise, daß die demokratische Staatsform die letzte
    Folgerung der Idee der individuellen Freiheit ist; die Demokratie
    stellt nämlich die Lösung des Problems Individuum und Kollektivität
    im individualistischen· Sinne, im Sinne einer möglichst
    umfassenden Selbstbestimmung des Einzelnen im Staate dar. Die
    Freiheit vom Staate führt, konsequenterweise zu Ende gedacht
    und verwirklicht, zur Freiheit im Staat.

    Die menschliche Freiheit und Würde erscheint eben erst dann restlos
    sichergestellt, wenn der Einzelne über Freiheitsrechte und freiheitliche Rechtsordnung
    hinaus auch Subjekt und nicht nur Objekt
    der staatlichen Rechtsordnung ist.

    … persönlichen Freiheit. Diese bildet die Prämisse jener Freiheitsrechte.
    Ohne Sicherheit der Person in der Gestalt vorab der
    Bewegungsfreiheit des Menschen wären die genannten Freiheitsrechte
    praktisch bedeutungslos und damit die politische Selbstbestimmung
    des Einzelnen in der Bedeutung der freien Stimmabgabe
    verunmöglicht, was z.B. dann in Frage käme, wenn der
    Aktivbürger zur Urne geschleppt oder zur Ausfüllung des Stimmzettels
    in einem bestimmten Sinne gezwungen werden könnte.
    Ebenso ist zweifellos auch ein wesentliches Stück Wirtschaftsfreiheit
    notwendige Voraussetzung der Demokratie; die demokratische
    Willensbildung erschiene im Falle einer umfassenden
    staatlichen Wirtschaftslenkung oder gar einer Gemeinwirtschaft
    nicht mehr möglich. Ohne Freiheitsrechte würde die Referendumsdemokratie
    zur plebiszitären Despotie.

    Der menschlichen Natur ist
    jedoch die Begierde nach Macht angeboren. Daher besteht, wie
    schon Montesquieu feststellte, die Gefahr, daß die Staatsmacht
    mißbraucht werde, und daß infolgedessen auch die rechtlich
    unbeschränkte Verfassung- und Gesetzgebungsgewalt von Volk
    und Volksvertretung zum Nachteile, ja zum Verderben der
    Freiheitsrechte eingesetzt werde; dies um so mehr, da die Macht
    nach Jakob Burckhardt an sich böse ist. Die Volksvertretung
    kann aber ihre Macht zum Schaden der Menschenrechte in der
    Weise mißbrauchen, daß sie Gesetze und Verfassungsrevisionen
    beschließt, die die Freiheitsrechte über Gebühr beeinträchtigen
    oder gar beseitigen, oder daß sie die Exekutive hiezu ermächtigt,
    und das Volk seinerseits dadurch, daß es solche Vorlagen annimmt
    oder freiheitswidrigen Volksinitiativen zustimmt.

    Die Unterwerfung der verfassungsgebenden Gewalt unter die
    Verfassung erscheint aber offensichtlich juristisch unmöglich, da
    sich der Verfassungsgesetzgeber logischerweise nicht selber rechtlich
    verpflichten kann, nachdem das Recht ein heteronomes Sollen
    ist.

    Ist wirklich das Volk als
    Träger der Freiheitsrechte zugleich stets deren Feind ?

    Erstens muß die Freiheitsidee im Individuum
    und im Volke lebendig und das rechtsstaatliche Naturrecht zwar
    nicht als Recht, aber als ethische Kraft wirksam sein; es müssen
    mit anderen Worten freiheitliche Wertvorstellungen herrschen,
    aber nicht als vom Augenblick geborene euphoristische Stimmungen
    oder opportunistische Eingebungen, sondern als tiefe politische
    Überzeugungen, die das Bewußtsein des Volkes dauernd
    beherrschen und von den treibenden Kräften des politischen
    Lebens getragen werden. Zweitens muß das Volk eine freiheitliche
    Tradition besitzen. Seine freiheitlichen -Oberzeugungen
    müssen in einer solchen Tradition verwurzelt sein.

    Drittens muß sich die lebende Generation diesen
    ererbten Schatz an freiheitlichen politischen Einsichten und an
    freiheitlichen politischen Erfahrungen ihrerseits aneignen, ja erkämpfen
    durch entsprechende politische Erziehung, Erprobung
    und Bewährung als Verfassungsgesetzgeber und einfacher Gesetzgeber
    einer echten Demokratie. Ein großes politisches Erziehungsmittel
    ist dabei in der unmittelbaren Demokratie, wie Fritz
    Fleiner gezeigt hat, das Referendum. Es gilt auch hier das Dichterwort:
    “ Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu
    besitzen.“

    Als keine echte Demokratie und daher nicht lebensfähig
    noch lebenswert erscheint infolgedessen jener Staat, in dem dem
    Volke die Ausübung seiner Rechte als verfassungsgebende und
    gesetzgebende Gewalt aus der Befürchtung heraus vorenthalten
    wird, daß es sich möglicherweise unter bestimmten Parteieinflüssen
    in totalitäre Abenteuer stürzen könnte.

    [[Zur schweizer Situation]]

    Diese Geschichte zeigt im allgemeinen eine starke
    Abneigung des Volkes gegen staatliche Eingriffe in die Freiheitssphäre
    der Einzelnen.

    Indem somit das Volk durch das Mittel von Referendum und
    Initiative Garant der Freiheitsrechte ist, wird gewissermaßen zugleich
    die Forderung Montesquieus, wonach sich die Gewalten
    im Interesse der individuellen Freiheit hemmen sollen, in dem
    Sinne erfüllt, daß die Aktivbürgerschaft als Teilorgan der verfassungsgebenden
    und der Gesetzgebungsgewalt sowie der Exekutive
    diese hemmende Funktion gegenüber anderen Teilorganen
    derselben Gewalten, nämlich gegenüber dem Parlament und der
    Verwaltung wahrnimmt.
    Daß die Aktivbürger in der Eidgenossenschaft wirklich Hüter
    der Freiheitsrechte sind, zeigt auch die Notrechtspraxis des
    Bundes, die längere Zeit dem Volke die Ausübung d~r Volksrechte
    unter Anrufung eines Notrechtes in der Gestalt der dringlichen
    Bundesbeschlüsse und der Kriegsvollmachten weitgehend
    vorenthielt.


    Indem aber diese ablehnenden
    Volksabstimmungen, wie bemerkt, weitgehend der .Abwehr
    von Freiheitsbeschränkungen dienten, so beruhte die durch die
    Furcht vor negativen Volksentscheiden mitbedingte .Ausschaltung
    des Referendums auf Grund des Notrechts zweifellos auch
    auf der Furcht vor dem Volk als Hüter der Freiheitsrechte.
    Daher hat das Volk dieses Wächteramt auch bei der ,.Annahme
    der Volksinitiative für die Rückkehr zur direkten Demokratie,
    die der Dringlichkeitspraxis einen starken Riegel vorschob, versehen. .
    Auch mit der Dringlichkeitspraxis und dem Vollmachtenregime
    erfolgte eine Hemmung eines Teilorganes der verfassungsgebenden
    und gesetzgebenden Gewalt, nämlich des Volkes,
    durch ein anderes solches Teilorgan, durch die Bundesbehörden,
    aber primär nicht zum Schutze der Freiheit im Sinne Montesquieus,
    sondern aus Gründen der Staatsraison, aus etatistischen
    Motiven oder aus dem Machtstreben der Bureaukratie.

    Die Tendenz
    zu umfassenden Gesetzesermächtigungen an die Exekutive und
    damit zur Verschiebung des Schwergewichtes der Rechtsetzung
    vom Gesetzgeber auf die Verwaltung und infolgedessen der Zusammenballung
    der politischen Macht bei der letzteren wird immer
    stärker.

    Das Wächteramt des Volkes als Hüter der Freiheitsrechte
    wäre offenbar noch viel augenfälliger, wenn nicht immer mehr
    zur Rechtssatzform der Verordnung gegriffen würde, wenn man
    umgekehrt zum Beispiel die verschiedenen, Statuten genannten
    Rechtsetzungsakte des wirtschaftlichen Dirigismus dem Referendum
    unterstellte. Falls überhaupt heute in der Eidgenossenschaft
    gewisse Gefahren für die Freiheitsrechte lauern, so drohen
    sie unmittelbar ‚von der Verordnungshypertrophie, das ist aber
    von der Verwaltung her, bei der sich auf Grund der Gesetzesdelegation
    die Macht immer mehr anhäuft, und indirekt von der
    Bundesversammlung, die eine solche Delegationspraxis duldet
    und sich damit teilweise selber entmachtet.

  12. Karl Svozil 19. Februar 2022 at 9:27Antworten

    Die meisten sind sich noch gar nicht im Klaren welches Monster die EU und unsere Regierung mit „ELGA“ geschaffen hat und verwechseln das mit der Datenbank zur „grünen Karte“.

    Wichtigstes Merkmal: opt out ist unmöglich.

    Und was wird erfasst? Alles: hier der O-Ton auf Elga:

    „Nach dem ELGA-Rollout im niedergelassenen Bereich besteht für die niedergelassenen Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner („praktische Ärztinnen und Ärzte“) Speicherpflicht für die Medikationsdaten, d.h. alle niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sind ab diesem Zeitpunkt verpflichtet, die verordneten Medikamente in die e-Medikationsdatenbank einzutragen.

    Apotheken sind ebenso ab diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Abgabe von Medikamenten einzutragen. Dies gilt für verschreibungspflichtige (rezeptpflichtige) sowie für wechselwirkungsrelevante nicht verschreibungspflichtige Medikamente.“

    In der Sowjetunion gab es so etwas Ähnliches, nämlich den sogenannten „Probusk“. Der diente als Zugangskontrolle zu Allem; zB zu einem Restaurant, zur Uni, zum Verlassen eines Verwaltungsbezirkes, ….

    Der feuchte Traum einer überbordenden Demokratie.

    • Gast22 19. Februar 2022 at 9:59Antworten

      https://www.gesundheit.gv.at/elga/was-ist-elga/e-medikation

      ELGA: e-Medikation

      Alle Medikamente auf einen Blick: dafür sorgt die e-Medikation, eine Funktion der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA), die österreichweit in Apotheken, Kassenordinationen und öffentlichen Krankenhäusern zur Verfügung steht. Von Ärztinnen/Ärzten verordnete und in der Apotheke abgegebene Medikamente werden in Form einer sogenannten „e‑Medikationsliste“ für 18 Monate in ELGA verfügbar gemacht. ELGA-Teilnehmerinnen/ELGA-Teilnehmer können über das ELGA-Portal ihre e-Medikationsliste einsehen. In ihrer e-Medikationsliste am ELGA-Portal sehen sie sowohl ihre verschriebenen und in der Apotheke bereits abgeholten Medikamente, als auch noch offene Rezepte. Einträge, die älter als 18 Monate sind, werden automatisch aus der e-Medikationsliste entfernt.

      Rezeptverschreibung ohne Arztkontakt mit e-Medikation: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, können Kassenärztinnen und Kassenärzte Medikamente verschreiben, ohne dass Patientinnen und Patienten dafür eine Arztordination aufsuchen müssen. Dies trägt dazu bei, die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu reduzieren. Dieses neue Service kann bei Kassenärztinnen und Kassenärzten in Anspruch genommen werden, die mit e-Medikation arbeiten. Diese Regelung gilt für die Dauer der Corona-Pandemie. Mehr Infos unter http://www.chipkarte.at.

  13. Gast22 19. Februar 2022 at 9:25Antworten

    Was die EuropäerInnen von diesem Covidpass halten, kommt in der aktuellen Umfrage der EU-Kommission „Extension of EU Digital COVID Certificate Regulation“ ans Licht. Ich verfolge die Kommentare seit Tagen und habe noch keinen gefunden, der sich für die Verlängerung des Grünen Passes ausspricht!
    Bis zum 8.April 2022 kann man sich an dieser Umfrage noch beteiligen. Vor allem aus Deutschland sind noch viel zu wenige kritische Kommentare enthalten. Führend sind vor den Franzosen die Italiener. Von dort kommen richtige Hilferufe! Folgenden vom 18.2.22 habe ich übersetzt:
    „Die soziale Lage in Italien schwindet. Diejenigen, die sich entschieden haben, nicht «impften» ist DISKRIMINIERT bedroht..Meine Tochter hat ihren Job verloren, mein Sohn hat sich geimpft, um nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen werden..Meine Frau und ich sind am Ende…Die Selbstmordfälle nehmen ständig zu. Die Nutzung des Green Passes schliesst Millionen von Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben aus und entzieht Millionen von Menschen ihr Einkommen. HILFE Wir leben in einem Rassentrennungsstaat, in dem die in der Verfassung verankerten natürlichen Rechte mit Füssen getreten werden… HIIIILFEEE..“
    Hier geht´s zur Umfrage:
    https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/13375-Extension-of-EU-Digital-COVID-Certificate-Regulation_de

    • Wilhelm Scheidl 19. Februar 2022 at 19:47Antworten

      Es muss noch dicker kommen, bis die Deutschen aufwachen.

  14. Margo Ploemen 19. Februar 2022 at 8:56Antworten

    Die EU-Kommission hat die Absicht den digitale EU-Covid-Pass (Verordnung 2021/953 vom 14. Juni 2021) unter falsche Einwendungen bis Juni 2023 zu verlängern, weil damit Bewegungsfreiheit erleichtert wird!!
    Es wird ohne wissenschaftliche Belegungen u.A. behauptet, dass das Covid-Zertifikat einen wirksamen Schutz gegen die Verbreitung des Virus darstellt. Dieses Dokument dient jetzt schon dazu Millionen Menschen zu diskriminieren, ihre Existenzgrundlage zu vernichten, sie zu verbieten Arbeiten zu gehen und Teilnahme zu haben an die Gesellschaft, das Recht auf Bildung zu verwehren und und….
    Die Bescheinigung über Impfstatus stellt somit ein gravierendes Diskriminierungsinstrument dar. Die soll nun laut Entwurf-Schreiben über den Notstand hinaus, und über die Pandemie hinaus, als „Präventiv-Instrument“ aufrechterhalten bleiben? Außerdem sollen die Staaten die Möglichkeit erhalten, die Funktionen auszudehnen – auf zum Beispiel den finanziellen Bereich?
    Damit wäre ein Instrument eingeführt, dass den Staaten unabhängig von gesundheitlichen Interessen gegenüber seinen Bürgern Macht und Kontrolle gibt. Dies schwächt unsere Demokratien erheblich und legitimiert und „normalisiert“ Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft.
    Europa wird damit das neue China der westlichen Welt! Und das ist Absicht.

    Diese Verordnung und ihre Verlängerung verstößt gegen den EU-Vertrag (Art. 4 und 5), worin die Freizügigkeit geregelt worden ist. Diese darf nicht systematisch beschränkt werden, was schon jetzt mit dem Covid-Pass der Fall ist. Auch ein Verstoß gegen u.A. Art. 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Diskriminierung aufgrund des Status von Personen) liegt vor, sowie für die Niederlande die Verfassungswidrigkeit. Es ist eine unglaubliche Frechheit.
    Dazu kommt noch dass die EU-Kommission, dass Subsidiaritätsprinzip missachtet. Die EU kann im Gesundheitsbereich nur etwas regeln, wenn die Staaten selbst dazu nicht in der Lage sind. Das ist hier nicht der Fall.
    Außerdem reichen die nationalen Reisepässe zur Bewegungsfreiheit mehr als aus. Dazu braucht man keine digitale EU-ID!

    Auf die Webseite der EU kann zur diese Verlängerung in die eigene Sprache eine Stellungnahme abgegeben werden bis zum 8. April 2022. Für Deutschland:
    https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/13375-Extension-of-EU-Digital-COVID-Certificate-Regulation_de

    Wehren wir uns gegen diesen Übergriff auf unsere Freiheit!

    • Wilhelm Scheidl 19. Februar 2022 at 19:36Antworten

      Auch das Gerichtswesen ist von der Parteipolitik infiltriert. Nur das Volk kann es ändern.

  15. Rosa 19. Februar 2022 at 8:20Antworten
  16. 1150 19. Februar 2022 at 8:02Antworten

    girokonten bis auf fixkosten leeren, sparguthaben, ansparverträge auflösen, weitgehender verzicht von kartenzahlungen, in physische edelmetalle umsteigen,
    das system kollabiert, wenn jeder seine barücklagen auflöst

    • thinkpositv 19. Februar 2022 at 11:04Antworten

      Richtig, dazu gehört aber auch die drastische Reduktion des IT. Den auch hier liegt eine ungeheure Gefahr für die Menschheit. Wenn wir aufhören bzw. das dramatisch reduzieren, können wir schon einiges verändern. Wir wissen wo sie ansetzen wollen um uns Klein zu kriegen. Also müssen wir uns dagegen stemmen. Oder sehe ich das falsch?

  17. Martin 19. Februar 2022 at 7:58Antworten

    es ist der nächste logische Schritt im Zeitalter des Überwachungskapitalismus.

    In China ist es der Überwachungssozialismus.

    Also, eine völlig normale Entwicklung, wozu aufregen?

    • Markus 19. Februar 2022 at 9:47Antworten

      ja wenn wir so denken wie Sie dann haben diese Eliten ja ganz leichtes Spiel und können mit uns tun was sie wollen- so weit darf es nicht kommen

  18. Jens Tiefschneider 19. Februar 2022 at 7:40Antworten

    Globalisierungs-Faschisten, nicht weiter. Schwab und seine YGL-Verbrecher gehörten vor internationales Gericht.

    • thinkpositv 19. Februar 2022 at 11:01Antworten

      Sehe ich genau so. Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum finden sich nicht einige Juristen, die diese Bande endlich vor ein internationales Gericht bringt. Es kann doch nicht sein, dass einige menschenverachtende Kreaturen (der Begriff Menschen würde hier denen nicht zustehen) die ganze Welt da unterjochen wollen. Die gehören alle lebenslang hinter Schloss und Riegel. Das angehäufte Vermögen an die Staaten und ihre Bürger zurück gegeben.
      Gleiches Prozedere gilt auch für die Pharmakonzerne und den digitalen Komplex. Denn, wenn nicht, getraue ich mir, obwohl ich leider keine Glaskugel besitze, vorauszusagen, dass es früher oder später zu einem weltweiten Bürgerkrieg kommen wird. Es wird über die Menschen hinweg entschieden und Dinge umgesetzt, die sie nicht wollen und die sie nicht brauchen. Von Kreaturen, die ohne Seele und Empathie sind, jedoch Geld- und Machtgierig und einem unvorstellbaren Rausch. Schluss damit, es reicht!

    • Karsten Mitka 19. Februar 2022 at 16:07Antworten

      Welches internationale Gericht sollte das noch sein? Es gibt da nichts mehr, was sich dieser Verbrecher annehmen wird.

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