WHO will mit Pandemievertrag Verfassungen der Mitgliedsländer ausschalten

21. Februar 2022von 7,1 Minuten Lesezeit

Die Globalisierungstendenzen gewinnen weiter an Fahrt. Ziel dabei ist es, die demokratische Kontrolle durch die Staatsbürger in den einzelnen Ländern auszuschalten. Wir sehen bereits jetzt, wie Demokratie und Grundrechte mit Füßen getreten werden und die Gesundheitsminister auf Befehl der WHO wie autokratische Diktatoren im Alleingang schalten und walten. Noch schützen uns zum Teil die Gerichte, aber auch das soll ausgehebelt werden. Eine WHO, die privaten Profitinteressen dient, soll in Zukunft noch unkontrollierter und gegen den Willen der Bevölkerung schalten und walten können. Wie es dazu kommen soll, beschreibt

Gastautorin Birgit Falkensteiner

1948 wurde die Weltgesundheitsorganisation als ein Organ der Vereinten Nationen gegründet. Heute zählt sie 194 Mitgliedsstaaten. Ihr Sitz ist in Genf, ihr Ziel ist die Koordination des internationalen öffentlichen Gesundheitswesens, die Hauptaufgaben sind die Bekämpfung von Erkrankungen, speziell von Infektionskrankheiten und die Förderung der allgemeinen Gesundheit der Menschen weltweit.

Eine gute Sache, wenn die Staaten der Welt sich für die Gesundheit der Menschen zusammentun. Leider waren diese Staaten dann aber doch zu geizig, als dass die Mitgliedsbeiträge gereicht hätten, um die wichtigen Aufgaben zu erfüllen. Public-Private-Partnerships sollten dem abhelfen, indem finanzstarke Stiftungen Projekte fördern sollten.

Die Impfallianz GAVI (gegründet 2000 am Weltwirtschaftsforum in Davos) und die Bill & Melinda Gates Stiftung halten gemeinsam ca. 20% der Finanzierung der WHO.

Mai 2020 ZDF Nachrichten:

Zu 80 Prozent muss sich die WHO durch freiwillige Zuwendungen finanzieren. Die Spenden kommen teilweise von den Mitgliedstaaten und von privaten Stiftungen oder von Pharma-Unternehmen. Ein Großteil dieser Spenden sind zweckgebunden (2018/2019: 3,6 Milliarden US-Dollar, 2020/2021: rund 4,8 Milliarden US-Dollar). Das heißt, der Spender legt fest, wofür die WHO dieses Geld ausgeben darf. Also welche Forschung gefördert wird, welche medizinischen Maßnahmen ergriffen werden und in welchem Land.

Kritiker sagen, durch die zweckgebundenen Spenden sei die WHO bei der Erfüllung dieses Ziels aber massiv gehemmt. Sie könne nicht unabhängig handeln. Stattdessen würden die Geldgeber die Agenda der Organisation setzen. Außerdem habe die WHO keine Sanktionsmöglichkeiten, um ihr Ziel durchzusetzen, den bestmöglichen Gesundheitszustand zu erreichen“. (2)

Der erste Kritikpunkt – die Sorge um die Unabhängigkeit der WHO – ist absolut nachvollziehbar. An dem 2. Punkt – dem der Sanktionsmöglichkeiten – soll jetzt ein neuer Vertrag ansetzen:

(Videounterschrift auf deutsch): WHO Director-General Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus und Executive Director of the WHO Emergencies Programme Dr Mike Ryan beschreiben die bevorstehende “World Health Assembly Special Session”, 29.11.-1-12.2021. Dort wird ein internationales Abkommen zu „pandemic prevention, preparedness and response“ (Vorbereitetsein und Reaktion auf eine pandemische Lage) geprüft.

Tatsächlich wurde am 1. Dezember, auf der Weltgesundheitsversammlung (dem höchsten Entscheidungsgremium der WHO, beschickt von den Gesundheitsexpert*innen der Mitgliedsstaaten) ein Konsens erzielt, einen Vertrag zu entwerfen und zu verhandeln, der unter der Constitution der WHO die Prävention, das Vorbereitetsein und die Reaktion auf eine pandemische Lage regeln wird.

Nun wird ein Verhandlungsgremium auf der Ebene der Regierungen eingesetzt, das seine erste Sitzung bis zum 1. März 2022 (zur Vereinbarung von Arbeitsverfahren und Fristen) und seine zweite Sitzung bis zum 1. August 2022 (zur Erörterung der Fortschritte einer Arbeitsfassung) abhalten wird. Es wird anschließend der 76. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2023 einen Fortschrittsbericht mit dem Ziel vorlegen, das Instrument bis 2024 zu verabschieden. Ein Übereinkommen, eine Vereinbarung oder ein anderes internationales Instrument ist völkerrechtlich rechtsverbindlich.

Wohin das führen kann, beschreibt Dr. Astrid Stuckelberger – Privatdozentin der Medizin an den medizinischen Fakultäten in Genf und Lausanne als Expertin für internationale Gesundheit und Forschungswissenschaft. Immer wieder hat sie auch mit der WHO zusammengearbeitet:

„In der letzten Januarwoche 2022 hielt die WHO in Genf eine Dringlichkeitssitzung und Beratungen über die Ausweitung ihrer Befugnisse ab, alle Mitgliedstaaten im Falle einer Pandemie und „jeder anderen Form von Bedrohung oder Katastrophe“ zu übernehmen. Die WHO möchte, dass die Mitgliedstaaten einen neuen Vertrag über Covid-19 unterzeichnen, der den Vertrag von 2005 erweitert. Nach der Unterzeichnung durch die Gesundheitsminister hat die WHO-Verfassung (gemäß ihrem Artikel 9) bei Naturkatastrophen oder Pandemien Vorrang vor der Verfassung eines Landes (189 Länder haben den Vertrag von 2005 unterzeichnet). Seit die Definition von Pandemie vor einigen Jahren geändert wurde (Fälle auf der Grundlage des PCR-Tests), können sie in jedem Land Gehorsam durchsetzen und der Öffentlichkeit die WHO-Richtlinien aufzwingen, die obligatorisch und nicht nur empfohlen werden. Und das klingt nach Macht über das Land und die Welt“.

Sie beschreibt auch, wie die WHO schon jetzt mit ihrer Macht umgeht:

„Sie können sich diese „Internationalen Gesundheitsvorschriften“ ansehen. Ihre Artikel speziell zu den Menschenrechten schützen die Bewegungsfreiheit, sie schützen das Transportwesen und die Wirtschaft. Zweitens: Sie schützen Ihre privaten Daten. Und das wird jetzt nicht angewandt. Das ist, wie ich finde, alles eine Verletzung der „Internationalen Gesundheitsvorschriften“.“

Die WHO heute, so wie sie ist, respektiert weder ethische Empfehlungen, noch den ethischen Rahmen, den sie selber aufgebaut hat. Ich war vier Jahre lang Mitglied der Ethikkommission, der Prüfungskommission, und zwar als eine Externe, denn man braucht immer einen externen Experten. Und wenn es um Ethik geht, gibt es vier ganz einfache Dinge: Tue Gutes, schade nicht, behandle alle gleich, und lass jeden selbst entscheiden – sie sind autonom. Das ist die Grundlage.

Frau Mag. Dr. iur. Silvia Behrendt ist österreichische Verwaltungsjuristin und hat über die Internationalen Gesundheitsvorschriften an der Universität St. Gallen/Georgetown University Law Center, Washington D.C., promoviert. Sie war «WHO expert consultant» und hat eng mit dem WHO Sekretariat der Internationalen Gesundheitsvorschriften, Epidemic Alert and Response, in Genf zusammengearbeitet.

Sie erklärt, wie der Covid-19-PHEIC (Public Health Emergency of International Concern – gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite) entstanden ist: Nach Meldungen aus China zum Auftreten atypischer Lungenentzündungen in Wuhan an die WHO im Dezember 2019 hat der WHO-Generaldirektor am 22./23. Januar 2020 einen Notfallausschuss einberufen. Dieser entschied gegen die Ausrufung einer gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite. Man kam überein, das Infektionsgeschehen innerhalb von 10 Tagen erneut zu überprüfen. Inzwischen war das PCR-Testprotokoll von Prof. Christian Drosten zur Verfügung und die Fallzahlen (dadurch) exponentiell gestiegen. Der Ausrufung der „Pandemie“ stand damit nichts mehr im Weg.

Auch sie kritisiert, dass die WHO, die auf Völkerrecht beruht, gegen dieses verstößt, indem sie nur auf „Response“ (Maßnahmen) schaut und „Object“ und „Purpose“ (Gegenstand und Ziel), also die Verhältnismäßigkeit und das Einbinden in größere Zusammenhänge, ignoriert. „Ein völkerrechtlicher Vertrag braucht eine gesamthafte Implementierung“. Die Public-Private-Partnerships fördern diesen falschen Rechtsansatz. Auch das Emergency-Use-Listing von medizinischen Behandlungen oder Diagnostika innerhalb der WHO ist völlig neu und ihrer Meinung nach nicht in der Kompetenz der WHO. „Alle Bestrebungen gehen in die Richtung – Emergency-Laws, alles aussetzen, keine Rechtfertigung bringen, keine fundamentalen Grundrechte beachten, jede Gesundheitsmaßnahme ist recht – auch entgegen der Würde des Menschen. Also ein vollkommen rechtskonträrer Ansatz, der eben mit diesem einzigen internationalen Gesundheitsvorschriftsvertrag eigentlich nicht zu rechtfertigen ist.“
Die WHO hält auch Regelungen zum „Infodemic-Management“ bereit, die alles erklären, was wir derzeit medial erleben. Für die, die es im Detail interessiert – hier ist ein Ausschnitt aus einem Artikel von Silvia Behrendt/Amrei Müller:

Behrendt, Müller Das Infodemic Management der WHO -1
Auswege: Geträumt habe ich heute Nacht, dass wir als Chor in Rechtsanwaltkanzleien über das alles singen sollen. Jetzt – wach geworden – freue ich mich eher über Initiativen von Völkerrechtler*innen wie Dr. Sylvia Behrendt, die bei der Global Jury aussagt und eine schöne NGO-Website gegründet hat: http://www.ghr.agency oder die Grand Jury https://www.grand-jury.net

Ja und klar: Auf der Straße bleiben, von Politiker*innen aller Länder verlangen, dass sie solchen Verträgen nicht zustimmen und das so bald wie möglich schriftlich kundtun. Notfalls ein Ausstieg aus der WHO.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.


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26 Kommentare

  1. Hella-Maria Schier 12. April 2022 at 11:18Antworten

    Man muss den Organisatoren der ‚Spaziergönge“ und anderer Proteste klar machen, dass sie dem machtgeilen Großkapital und seiner Machtübernahme in die Hände arbeiten, wenn sie sich weiter auf die Nationalregierungen fokussieren. Da deren Versagen ja eingeplant istum sie dann zu entmachten und die Macht WHO, EU und dann der Weltregierung zu übertragen. Der Protest muss sich gegen die obersten Drahtzieher von GAVI und WEF richten!!!

    • Markus 21. April 2022 at 18:35Antworten

      genau diese Machtstellen gehören zerschlagen- Gavi, WHO, WEf sind alles stellen die privat sind und die alle mit geld von gates , etc. funktionieren- es wird daher zeit diese inzwischen verbrecherischen Stellen den Wind aus den Segeln zu nehmen- diese Weltregierung muss scheitern

  2. Joris Förster 28. Februar 2022 at 8:44Antworten

    Hallo, ich habe eine Weile recherchiert und kann den besagten „Artikel 9“, der die WHO-Verfassung bei Naturkatastrophen oder Pandemien über die Verfassungen der einzelnen Länder stellen würde, nicht im Internet finden. Der aktuelle Artikel 9 der WHO-Verfassung besagt etwas anderes. Können Sie mir bitte sagen, woher diese Information stammt, damit ich sie selbst nachvollziehen kann? Im Moment bin ich vorsichtig, was Falschmeldungen angeht. Vielen Dank.

    • pfm 28. Februar 2022 at 9:35Antworten

      Die Änderungen sind erst in Arbeit wie aus dem Artikel hervorgeht, daher finden Sie noch kein fertiges Schriftstück. Was geplant ist steht im Artikel, bzw ist in den Videos zu hören.

  3. Peter Pan 22. Februar 2022 at 13:09Antworten

    Ich frage mich immer wieder, auch nachdem ich diesen Bericht las, warum man nichts von den vielen unabhängigen Unternehmern in der EU und den USA hört. Können die sich nicht vorstellen, was passiert, wenn kriminelle Superreiche mithilfe ihrer Konzerne über die WHO in den Ländern die Verfassung auf einen Schlag außer Kraft setzen? So viele Inseln gibt es nicht.

  4. Markus 22. Februar 2022 at 7:43Antworten

    Trump hat der WHO gezeigt was er tut wenn er an der Macht ist. Der hat genau gewusst was das für ein Korruptenstadel ist. Diese WHO hat keine berechtuigung die ganze Menschheit mit ihren dubiosen Machtgelüsten in Haft zu nehmen- schon gar nicht dieser Chef der WHO.

  5. Hanna 21. Februar 2022 at 19:55Antworten

    Peu à peu kommt SCHWAB direkt zur Sache: Governance 4.0 alias Weltherrschaft.

    Bestehende Institutionen und Demokratien sollen, so der WEF-Chef, angesichts ihrer Schwäche im Corona-Management abgeschafft werden, denn nunmehr wären sie »nicht mehr zweckmäßig«, so sein Fazit. Das »operative Krisenmanagement« in den Ländern habe auf »Versuch und Irrtum« basiert, was zu einem »planlosen Umgang mit der Pandemie und ihren sozioökonomischen Folgen geführt« habe.

    Wie es zu erwarten war: Die Nationen sollten so schlecht agieren, daß globale Führerschaft als „einziger Ausweg“ erscheinen sollte. – No way, Mr. Super Dictator.

    https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-governance-4-0-diese-drei-aspekte-machen-die-neue-form-des-fuehrens-aus/27989084.html?ticket=ST-262078-xVxgYbkQJYMyhNeN3EFj-ap5

  6. Veron 21. Februar 2022 at 13:55Antworten

    „Nach der Unterzeichnung durch die Gesund-heitsminister hat die WHO-Verfassung (gemäß ihrem Artikel 9) bei Naturkatastrophen oder Pandemien Vorrang vor der Verfassung eines Landes“
    Ich frage mich, was einen Politiker (bzw. die ganze Regierung) dazu bringt, einer Institution zu erlauben, über das Land, das sie regieren, zu bestimmen. Sich einfach ausschalten lassen .. .. weil sie meinen, die können das besser? Sie sind dann nicht verantwortlich für das, was passiert? Oder es steckt noch mehr dahinter .. ..

  7. rudi & Maria fluegl 21. Februar 2022 at 12:51Antworten

    @Gelegentlich

    Ein Nebeneffekt!
    In der Hand hatten die „Investoren“ auch vor der EU das wesentliche.
    Und mit angestellten Rechtsverdrehern und Kapital auch die notwendigen Werkzeuge.
    Die EU wäre eine Chance gewesen dem etwas entgegenzustellen.
    Verharrend in Kleinstaaterei und abhängiger von lokalen „Denkern“ hätte es nichts weiter gebracht.
    Die Eu war ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht als Machtzentrum sondern als Koordination von Regionen und sozialem und der Menschenrechte.
    Dafür bin ich vor über 20 Jahren mit dem Rad nach Den Haag zur entsprechenden Demo gefahren.
    Jetzt haben die Konzerne mit Hilfe auch lokaler und auch abgeschobenen Politikern alles verhindert vor dem sie sich gefürchtet hatten.
    Weitere Schritte in Richtung Rechte für die Normalbürger und Umwelt, weltweit, fallen immer schwerer.
    Die befürchtete Trutz-Raubritter-Burg Europa ist Wirklichkeit
    Zumindest funktioniert der notwendige internationaler Austausch über die Machthaber dieser Welt und ihren antihumanitären Anwandlungen noch!

    • Hella-Maria Schier 12. April 2022 at 11:39Antworten

      Ja, wenn die EU ein demokratisches Konstrukt wäre, was sie aber nicht ist. Die Demokratie beruht noch immer auf den Nationalverfassungen. Vorerst müsswn wir uns auf diese stützen. Und wenn Linke und andere „Progressive“ sich nicht ideologisch zieren,sondern dabei konstruktiv mitgestalten wird das auch nicht „rechts“. Wenn die Progressiven ihre Mitarbeit verweigern wahrscheinlich schon! Rechte fassen viel eher Fuß, wo Linke sich zurückziehen! S o herum ist es.

  8. gelegentlich 21. Februar 2022 at 11:52Antworten

    „Ziel dabei ist es, die demokratische Kontrolle durch die Staatsbürger in den einzelnen Ländern auszuschalten.“
    Ob es das Ziel war oder ein hingenommener Nebeneffekt wissen wir nicht, auch Sie nicht. Wie dem auch sei. Es ist wohl zu spät. Eine Lösung wird auf keinen Fall in regressiver Form durch das „Rückbesinnen“ auf das Nationale gelingen, von poltischem Schwachsinn wie „Identät“ ganz abgesehen.

    • Hella-Maria Schier 12. April 2022 at 12:35Antworten

      Natürlich ist die Entmachtung des Individuums das Ziel. Da brauchen Sie sich nur die transhumanistischen Konzepte von Schwab & Co. durchzulesen. Außerdem ist das immer das Ziel von Soziopathen. Sie werden doch nicht netterweise darauf verzichten, wenn sie die Möglichkeit haben und niemand sie hindern kann,.jedenfalls würde ich nicht treudoof darauf vertrauen wollen, dass sie zu lieb dafür sind! Es war eine von oben gern geförderte Schnapsidee der Linken, dass das globale Kapital mittels Weltregierung die Welt vor Nationalismus retten sollte. DenTeufel mit dem Beelzebub austreiben ist das. Das gleiche Großkapital brachte auch den Nationalismus hervor. Mit Global Governance rutscht das Ganze einfach eine Ebene höher.Einen äußeren Feind gäbe es dann nicht mehr! Also richtet sich die ganze Aggression der Herrschenden nach unten auf die Bevölkerung. Und man kann nirgendwohin vor ihnen flüchten – gibt ja kein Ausland mehr unter einer Weltregierung.Sie kann machen was sie wiil und sie hat das technische know how. Die transhumanistische Agenda liefert dazu noch einen ganz neuen Rassismus. Internazis sind derzeit die gefährlichsten. Wenn wir jetzt die Nationalstaaten abservieren, helfen wir nicht uns, sondern ihnen – und das nützt uns auf keinen Fall. Es ist Teil des Konzepts, dass die Nationalstaaten scheitern! Und das alles ist n i c h t links und n i c h t progressiv. So ködern sie nur die Linken. Es ist purer entfesselter Imperialismus, nichts sonst! Auch Imperien mögen “ No Borders No Nations“ – weil sie a l l e s besitzen wollen.Aber es ist ihren Zwecken dienlicher, wenn das irgendwie links klingt.
      Und auch Sklaven im Neofeudalismus besitzen nichts – nicht nur Enteignete im kommunistischen System. Die Sklaven sind sogar selbst nur Eigentum. Wir müssen derzeit die Nationalstaaten erhalten um unsere Grundrechte zu ehjalten.
      Und wenn die “ Progressiven“ sich konstruktiv beteiligen wird das auch nicht nationalistisch. Das wird es nur, wenn man es den Rechten überlässt. Ein Nationalstaat muss nicht nationalistisch sein.

      Und was die kulturelle „Identität“ angeht so erklären Sie doch mal der Bevölkerung von Vanuatu, die gerade gegen die WHO kämpft, dass sie der WHO freie Impfhand lassen soll und ihre Identität zugunsten der Weltregierung aufgeben solle! Impetialismus ist sowas!

  9. Michael R 21. Februar 2022 at 11:20Antworten

    》Ziel dabei ist es, die demokratische Kontrolle durch die Staatsbürger in den einzelnen Ländern auszuschalten.《
    Das Ziel ist in der EU schon weitgehend erreicht. Gerade in der Corona Krise, insbesondere beim Thema Impfen, wurde dies wieder deutlich. Die EU war von Anfang an ein undemokratisches Konstrukt. Das Sagen hat alleine die EU Kommission mit dem/der Kommissionspräsident/in an der Spitze. Und diese Kommission wird nicht vom EU Volk gewählt.

  10. Frank 21. Februar 2022 at 10:44Antworten

    Die WHO ist massiv gehemmt und kann auch nicht unabhängig handeln durch die Spenden. Wundert mich nicht. Macht über das Land und die Welt ist Gang und Gebe. Corona bringt vieles ans Tageslicht und wir werden weiter große Augen machen, wenn der Knall kommt. Und der kommt.

  11. Taktgefühl 21. Februar 2022 at 9:52Antworten

    Wenn ich eine kritische Anmerkung machen darf: Ich weiß nicht, ob das gut ist, darüber zu sprechen, was die alles wollen und welche Fortschritte die gemacht haben.

    Das Internet, mit dem wir uns notgedrungen beschäftigen, was klar in der Absicht der Beschränkungen liegt und die Digitaldiktatur vorantreibt, ist offen. Zudem finanziert man genau das, was man nicht will.
    Und die neuen Medien laufen ungewollt für das System Reklame.

    Das Internet ist sehr zweischneidig. Und die allgemeine Ohnmacht kann es nicht beseitigen. Lese beim Spiegel und der Tagesschau, das verstärkt die Ohnmacht. Aber es ist nicht nur das, es sind auch die Nachbarn.

    Scholz und Tschentscher haben eine Anzeige gekriegt von einem berüchtigten Staranwalt. Die Presse schweigt dazu, was einen unglaublichen Fäulnis-Gestank verbreitet.

  12. Brigitte 21. Februar 2022 at 9:51Antworten

    Naja, ich habe festgestellt in letzter Zeit werden Marx Ideen wieder gehypt. Ein Ausbeutersystem auf der einen Seite und das gleiche Ausbeutersystem mit anderem Logo auf der anderen Seite. Wenn A nicht mehr funktioniert mache man B , wenn B nicht mehr funktioniert versuche man wieder A und so weiter. Hauptsache der Regisseur hinter dem Vorhang des Theaterstücks ändert sich nicht und nur die Darsteller auf der Bühne wechseln und statt einer eigenen Idee bekriegen sich die weidlich gesteuerten und gegeneinander gehetzten Anhänger gegenseitig ob nun A oder B die bessere Idee sei. Das ist dann wohl eher das Perpetuum mobile. Wobei was das gegeneinander Hetzen und die Einschränkung der präsentierten ‚ Wahlmöglichkeiten‘ angeht, haben wir ja direkt sehr viele Perpetuum mobiles aktuell. Jetzt stellt sich halt die Frage ist das Publikum so schlecht , sind die Darsteller so schlecht oder ist der Regisseur so schlecht ? Oder alle zusammen , oder ? Ja Fragen über Fragen.

    • Egon Erwin 22. Februar 2022 at 8:57Antworten

      Wohlstandsverwahrlosung hat auch dazu geführt, daß Menschen kein politisches Bewußtsein
      haben und es an Klassenbewußtsein fehlt. Schauen wir in den Osten von Deutschland, da kann
      man diese wichtigen Elemente noch rudimentär erkennen.

  13. Fritz Madersbacher 21. Februar 2022 at 9:16Antworten

    „Ja und klar: Auf der Straße bleiben, von Politiker*innen aller Länder verlangen, dass sie solchen Verträgen nicht zustimmen … Notfalls ein Ausstieg aus der WHO“
    Dem ist nichts hinzuzufügen …

    • 1150 21. Februar 2022 at 10:05Antworten

      die marionetten und initatoren des young global faschistenclubs und deren helfershelfer in instituionen, medien, usw. hinwegfegen, vor ein gericht stellen,verurteilen, taschenpfändung und lebenslänglich wegsperren auf deren eigene kosten, für den anfang erstmal.

  14. Gast 21. Februar 2022 at 9:10Antworten

    Der VfGH stellt an das Gesundheitsministerium essentielle Fragen, deren Frist zur Beantwortung abgelaufen ist.
    Keine Antwort.
    Was bedeutet das?
    Im Zweifel für den Angeklagten? Im Zweifel die Aufhebung aller Freiheitseinschränkungen? Jetzt sofort?
    Worauf sollen wir noch warten?!

  15. avstriavsky 21. Februar 2022 at 8:35Antworten

    Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister.
    (Richard Coudenhove-Kalergi)

    Politiker die dagegen ankämpfen könnten, sind entweder zu geldgeilen Konzernnutten verkommen, neudeutsch Lobbyisten, oder derart in ihrer Ideenlosigkeit und Belanglosigkeit gefesselt, wie es seit längerer Zeit die Linke und die Sozialdemokratie in Europa bildlich vorzeigt, dass daraus keine Wesentliche Opposition gegen die Abzocker aus den Reihen des Großkapitals entstehen wird. Erwünscht ist stattdessen, die Arbeitsbedingungen sowie den Preis für die Ware Arbeit so niedrig wie möglich zu halten. Denn nur dann sind wir alle fit für die – versprochen! – allerletzte Schlacht um den Weltmarkt. Eventuelle Verlierer in diesem Spiel fallen hier unter die Rubrik Kollateralschäden, denn es gibt natürlich auch ein der Rendite unwertes Leben, das muss uns doch sicherlich klar sein. Das größte Problem ist, daß wir unseren sozialen Frieden riskieren und mit immer höherer Wahrscheinlichkeit auch verlieren werden.

    Am 28. Juni 1863 wurde in einem Brief der Bankiers Gebrüder Rothschild aus dem Büro in London an einen Geschäftspartner festgehalten: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.“

    Apropos „Krieg“: Die Eliten wollen ihre Margen sichern, nicht mehr und nicht weniger, denn die Auswirkungen durch Krisen, absackender Wirtschaft oder gar durch Konflikte stecken sie immer und jederzeit weg. Ein wirtschaftlicher Kollaps, eine Finanzkrise oder ein Krieg hat auf die Reichsten und Mächtigsten keinen, und auf die Reichen und Mächtigen nur marginale Auswirkungen. Deswegen, weil das Akkumulierungspotenzial an Ländereien, Immobilien, Ressourcen, Nahrung, Energie, etc. Dimensionen hat, wo auch entsprechende Verluste locker ausgeglichen werden können. Darum (und nur darum) akkumulieren sie mit Höchstleistung, unter Mithilfe der globalen Lobbyregierungen. Selbst bei Kriegen, wo man die Opfer fast durchwegs in der armen und ärmeren Bevölkerung zählt, profitieren sie, weil eben nur ein kleiner Teil der Reichen und Mächtigen bei den Kriegsopfern zu finden ist. Exponentialität ist ein perpetuum mobile, von einem Knall zum nächsten.

  16. unkas 21. Februar 2022 at 7:32Antworten

    Ich verstehe immer noch nicht wozu solche Einschränkungen gut sein sollten. Das hilft doch niemanden, nicht einmal der Wirtschaft..

    • Reinhard 21. Februar 2022 at 8:13Antworten

      Soll der Wirtschaft ja auch nicht helfen. Ein Ziel der Agenda ist ja, Klein- und Mittelbetriebe zu beseitigen.
      Oder ein weiteres Ziel:
      2010 – Gates behauptet, dass wir die Weltbevölkerung vielleicht um 10 bis 15 % senken können, wenn wir mit Impfstoffen wirklich gute Arbeit leisten.

    • avstriavsky 21. Februar 2022 at 8:16Antworten

      Falscher Denkansatz … wem es „hilft“ hier eine kleine Auswahl:

      – dem (vorwiegend US-amerikanischen) Großkapital unsere Gesundheitssysteme zu plündern
      – den (vorwiegend US-amerikanischen) geopolitischen und geostrategischen globalen Zielen
      – den US-amerikanischen Zielen (über ihre NGO´s) zur Sicherung der Macht über die EU-Vasallen
      – den zur Unterwerfung der Vasallen erdachten Programmen des Verbrechervereines WEF
      – der Versorgung der Lobbyisten/Experten die sich in den Staaten der EU für den Hegemon USA einsetzen
      – den (gekauften) Politikern der EU-Staaten, um ihre Macht aufzubauen und zu halten
      – den vielen Mitläufern, die nun ihre Chance auf Geld und Einfluß wittern

      Diese Liste kann beliebig verlängert werden. Was wir zur Zeit erleben: wir werden ausgesaugt und abgeimpft von einem kapitalgetriebenen WHO-WEF-US-Oligarchentum, während die Mainstream-Journaille uns mit Falschinformation und mit dreisten Lügen den Blick auf die wahren Tatsachen nimmt. Diese Plandemie ist ein gezielter Anschlag auf unsere Rechte, auf unsere Sozialsysteme, auf unsere Solidargemeinschaft, auf unsere Gesundheit … das Ziel ist die Abschaffung unserer Freiheit und unserer Demokratien in Europa.

    • OMS 90 21. Februar 2022 at 8:18Antworten

      Um so größer die Not und die Angst, um so leichter lassen sich Menschen zu etwas bewegen was ihnen nicht nützt. Krieg ist das beste Beispiel dafür. Nutznießer immer nur eine ganz kleine Menschengruppe. Die großen Wirtschaftsunternehmen profitieren und die kleinen und mittleren Betriebe verschwinden. Wer die Gewinner sind, ist klar erkennbar.

  17. Markus Schwarz-Greindl 21. Februar 2022 at 6:01Antworten

    Aus economies of scale wurden diseconomies of scale.

    Die WHO ist die „Welt-Landwirtschaftskammer.“

    Impfungen sind die „Düngemittel“.

    Negative Skaleneffekte (oder fallende Skalenerträge, diseconomies of scale) (Skalenelastizität kleiner 1) kommen beispielsweise in der landwirtschaftlichen Produktion vor, wenn mit steigendem Einsatz der Produktionsfaktoren wie Arbeit und Düngemittel keine Ertragssteigerung um den gleichen Faktor mehr möglich ist.

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