Die Corona-Evidenz sieht anders aus als von Politikern vermittelt

Es wird uns noch immer das Bild vermittelt, dass wir gerade in einer höchst gefährlichen Phase der Corona Pandemie stecken. Gesundheits- und Innenminister warnen vor kommenden Phasen, wobei nicht klar ist wie und wodurch sich diese unterscheiden, und es wird an Ampelsystemen gebastelt, die unter dem Strich nichts anderes verursachen werden als Bezirke und Regionen gegeneinander aufzubringen.

Alle diese Maßnahmen fußen auf einem PCR-Test, der keine Viren, sondern nur kleine Fragmente davon nachweisen kann; keine Aussage darüber treffen kann, ob jemand überhaupt infiziert ist; schon gar nicht ob jemand krank ist oder andere Menschen infizieren kann. Warum das so ist, findet ihr hier im Detail beschrieben.

Aber dank stark erhöhter Testzahlen gibt es täglich „neue Fälle“, auch wenn es nur falsch-positive oder sonstwie nicht aussagekräftige sind. Damit kann der Eindruck aufrecht erhalten werden, dass die Infektion noch grassiert. Dabei haben wir aber längst andere Probleme.

Untersterblichkeit in englischen Pflegeheimen

Welche das sind, das hat für England Carl Heneghan. Professor für Evidence-based Medicine an der University of Oxford Und Direktor des Centre for Evidence-Based Medicine, erhoben und im Spectator veröffentlicht.

Er berichtet, dass bis 24. Juli nunmehr seit sechs Wochen in England und Wales um insgesamt 1.413 weniger Todesfälle als erwartet gezählt wurden. Vor allem liegt die Zahl der Todesfälle in Pflegeheimen und Krankenhäusern nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt.

Übersterblichkeit in Privathaushalten

Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Todesfälle in Privathaushalten nach wie vor deutlich höher als der Fünfjahresdurchschnitt. In der Woche, die am 30. Juli endete, gab es 727 zusätzliche Todesfälle in Privathaushalten.

Die Zahl der Todesfälle zu Hause war in den letzten sechs Wochen fast 40 Prozent höher als die Zahl, die davor inklusive Covid-19 Todesfällen registriert wurde (4.526 gegenüber 2.799).

Heneghan vermutet, dass ein Großteil von den zusätzlichen Todesfallen vermeidbar gewesen wäre. Besonders dann, wenn es sich um Personen handelt, die vom Besuch von Krankenhäusern abgehalten wurden. Die englische Gesundheitsbehörde (Public Health England) vermutet, dass dies der Fall sein könnte, und es handelt sich dabei um ein erhebliches Problem – die Hälfte der von ihr befragten Personen mit einem sich verschlechternden Gesundheitszustand hat keinen Rat für ihren Zustand eingeholt. Als häufigster Grund wurde angegeben, Druck auf das Spitalssystem zu vermeiden.

Ähnliches berichten übrigens auch Ärzte aus Österreich, offizielle Daten fehlen, wie leider nicht anders zu erwarten.

Heneghan folgert daraus:

Die Analyse der NHS-Daten zeigt die tödlichen Folgen der Botschaft der Regierung, „zu Hause zu bleiben, Leben zu retten, das NHS zu schützen“. Während des Lockdown kam es zu einem Rückgang der Einweisungen wegen Herzinfarktes um fast 50 Prozent. Die Risiken von Covid-19 überwogen das Risiko, eine Behandlung durch das NHS in Anspruch zu nehmen, obwohl sich die Symptome für viele Menschen verschlechterten: 40 Prozent mehr Menschen starben an Herzinfarkten, die mit einem geringeren Risiko behandelbar gewesen wären. Bei Schlaganfällen wird die Situation noch dadurch verschlimmert, wenn man allein lebt und keine Besucher hat, da 98 Prozent der Notrufe bei Schlaganfällen von jemand anderem getätigt werden.“

Bei Kindern gab es sieben registrierte Todesfälle mit Covid-29, aber laut einer Umfrage unter Ärzten könnten Verzögerungen bei der Suche nach medizinischer Hilfe zum Tod von mindestens neun Kindern beigetragen haben. Ein Drittel der 241 befragten Notfall-Kinderärzte waren Zeuge verspäteter Spitalsbesuche geworden.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der britischen Regierung geht davon aus, dass 200.000 Menschen aufgrund von Verzögerungen in der Gesundheitsversorgung und den wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Covid-19 Lockdown sterben könnten. Das wird durch Daten des des NHS untermauert, die zeigen, dass Krebsüberweisungen englischer Hausärzte im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent zurückgegangen sind; 26.000 Menschen warten seit über einem Jahr auf Routineoperationen, und über eine halbe Million Menschen wartet seit über sechs Wochen auf wichtige Tests.

Unter dem Strich haben England und Wales also wahrscheinlich vier Mal mehr Todesfälle durch die Wirkungen der Corona Maßnahmen zu erwarten als durch das Virus selbst. Vermutlich wird die Lage bei uns nicht so viel anders sein.

Corona-Folge: Millionen zusätzliche Tote durch Tuberkulose, HIV und Malaria 

Lockdown hat laut Studie im UK zusätzlich 21.000 Menschen getötet 

ILO: Verlust von weltweit 1,6 Milliarden Arbeitsplätzen durch Corona Maßnahmen

Bild: Pixabay

2 Kommentare zu „Die Corona-Evidenz sieht anders aus als von Politikern vermittelt

  1. here just some thoughts:
    By Stephen Heyns

    Sweden’s Success Is Kryptonite For Lockdown And Mask Advocates

    In Sweden, there’s no mandatory masks, no mandatory lockdown, no vaccine, and most importantly, no problem.

    Life has largely returned to normal in Sweden, and it all happened without the economy-destroying non-pharmaceutical interventions (NPI) demanded by the “public health expert” class, who guaranteed that chaos would come to every country that disobeyed their commands to hit the self-destruct button for their nations.

    The Swedish government has provided its advanced metrics on the COVID-19 pandemic to the public, and the data includes the ever-important statistics on actual day of death, and other useful information. I ran the numbers month by month so you can get a very clear picture of Sweden’s downward trend.

    In August, Sweden has registered just one death (!) with/from the coronavirus. Yes, you read that correctly. One death so far.

    For the month of July, Sweden reported 226 deaths. They’ve accounted for 805 June deaths, 1646 in May, and 2572 in April. The deaths attributed to COVID-19 went from about a 50% reduction to falling off of a cliff.

    The story is the same in the hospitals. COVID-19 is hardly registering as a blip on the radar. Sweden has reported just 4 new COVID-19 patients in their ICUs in August. The month of July saw only 52 COVID-19 patients in ICUs.

    It doesn’t take a math whiz to come to the conclusion that the epidemic appears to have been wrapped up in Sweden for months. It’s unclear whether this is a result of having achieved the herd immunity threshold, or if the seasonality of the virus is providing indefinite relief. But it’s become absolutely clear that Sweden’s long term pandemic strategy is working.

    Sweden did not do everything perfectly. Stockholm, like much of the West, failed to protect its nursing home population. The majority of the COVID-19 deaths in Sweden have come from the senior care population, with the average age of death (82) being the same as the average lifespan in the country. But remember, people in nursing homes are not mobile. They live in their own ecosystems and are not particularly impacted by COVID-19 policies. It was Sweden’s general population that was supposed to be plagued by their open society model to respond to the virus. We were told that the hospitals would be overrun, and that bodies of all ages would be dropping in the streets. This dystopian pandemia projection never came to fruition. Even during the worst months of the pandemic, Sweden’s general population never pressed their healthcare system. The same is true in the United States, but for whatever reason, many U.S. officials and “public health experts” have pushed the idea that everyone is equally impacted, which could not be further from the truth.

    For this pandemic, the global public health expert class threw the pandemic playbook out the window, disregarding hundreds of years of proven science on herd immunity, in order to attempt to assert human control over a submicroscopic infectious particle. It hasn’t worked, to say the least. There is no evidence anywhere in the world that lockdowns or masks have *stopped* the spread of the virus. Sweden was one of the few places where cooler heads prevailed, and the scientists realized that attempts to stop the virus would be worse than the disease itself, in the form of economic and social ruin.

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