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Im Gespräch

Kann die WHO-Immunität aufgehoben werden? Im Gespräch mit Christian Oesch

0 Kommentare 8. September 2026 5 Minuten Lesezeit von Mascha Orel

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Jede positive Veränderung war und bleibt Menschen zu verdanken, die nicht aufgeben, wie Christian Oesch. Der Präsident des schweizerischen Vereins WIR geht aufs Ganze und versucht mithilfe eines Gesetzes aus dem Jahr 1948, den WHO-Verantwortlichen die diplomatische Immunität wegzunehmen.

Restaurantbesitzer, Leistungssportler, internationaler Unternehmer im Gesundheitsbereich, das klingt nach Erfolg, nach gehobenem Lebensstandard. Das alles hat Christian Oesch aufgegeben, um sich dem Widerstand zu widmen. Aus seiner Sicht ist Aktivismus kein Hobby, sondern Vollzeitjob. Und er ist ein Macher, ein Visionär.

„Ich habe früh gelernt, wenn du keine Vision hast, hast du überhaupt keine Chance, etwas zu erreichen. Also setze deine Ziele ganz weit und hoch und versuche absolut alles“, sagt Christian Oesch.

Der schweizerische Verein WIR (Wirksamkeit, Intuition, Respekt), dem Christian als Präsident vorsteht, wird mit Disziplin und Fokussierung geführt, die einem Leistungssportler eigen sind. Die Hingabe zahlt sich aus. Der Verein genießt Vertrauen und Unterstützung und hat bereits einige bemerkenswerte Erfolge zu verzeichnen. Im Gespräch geht es aber vor allem um die Projekte, die nicht auf die Schweiz begrenzt sind, sondern international an Sichtbarkeit und Bedeutung gewinnen. Im Fokus sind die Reise in die Vereinigten Staaten, das Biolabor in Spiez und der Vorstoß, die Immunität der WHO aufzuheben.

In den letzten Jahren wurde es zunehmend deutlich, dass viel Unheil seinen Ursprung in den USA findet. Und so scheint es logisch, dort auch nach Antworten zu suchen. Christian Oesch hat einen wesentlichen Teil seines Erwachsenenlebens in den USA verbracht und setzt auf die Erkenntnisse und Lösungen, die nach seiner Auffassung, nur dort möglich sind. Er setzt auf die Gunst der politischen Zusammenhänge und Zusammenwirkungen, er setzt auf die wertvollen Kontakte, die er dort geknüpft hat, er setzt auf Robert F. Kennedy, Jr., zu dem er einen persönlichen Kontakt pflegt und ihm ebenso wie Mary Holland trotz allen Kontroversen vertraut.

Christian Oesch begleitete die AfD-Delegation auf der Reise in die US (Gespräch mit Dr. Christina Baum) und stellte dort sein Insiderwissen und seine Kontakte zur Verfügung mit dem primären Ziel, Unterstützung für die politisch verfolgten Ärzte und Wissenschaftler in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zu bekommen. Steffi Behrends, Präsidentin der Transatlantic Strategic Advisory Group organisierte die Termine mit der gewohnten Effizienz und Professionalität. Das Auskommen lässt sich sehen: Das Thema ist in den Vereinigten Staaten medial präsent, und es wird unabhängige Prozessbeobachter aus dem US Congress geben. Allerdings sollten sich die Betroffenen unbedingt auf der Seite https://aerzte-mit-gewissen.org/ melden.

Insgesamt drei Wochen, auch noch nach der Abreise der AfD-Delegation, blieb Ösch in den Vereinigten Staaten und machte weitere Fortschritte. Er ist dabei zu beweisen, dass das Biolabor in Spiez, Schweiz, am Gain of Function arbeitet und aus den US finanziert wird. Der Jahresbericht des Labors liest sich wie ein modernes Frankenstein-Szenario: Es ist von „Reprogrammierung des genetischen Codes“ die Rede, von „Veränderung der RNA“, von „Selbstfahrenden Laboren zur autonomen Navigation durch die Protein-Fitness-Landschaft“…

Besonders brisant dürfte das „Washington Package“ sein – Dokumente, die Oesch dem Präsidenten Donald Trump, dem Kongress und RFK, Jr. vorgelegt hat. „Ihr seid uns weit voraus“, kommentierte Kennedy das Material.

Es geht um den Versuch, die Immunität der WHO aufzuheben. Auch hier liegt die Antwort nicht in der Schweiz, wo sich die WHO mit ihrem Hauptoffice niedergelassen hat, sondern in den Vereinigten Staaten. Christian Oesch beruft sich auf den International Organizations Immunities Act (IOIA). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde 1948 als öffentliche internationale Organisation bezeichnet, die gemäß dem International Organizations Immunities Act von 1945 (IOIA) Anspruch auf Privilegien, Befreiungen und Immunitäten hat. Präsident Harry S. Truman nahm diese Bezeichnung durch die Executive Order 10025 vom 30. Dezember 1948 vor. Laut §1 des IOIA hat US-Präsident die Befugnisse

  • ggf. durch eine entsprechende Durchführungsverordnung (Executive Order) einer solchen Organisation oder ihren Amtsträgern oder Mitarbeitern die Vorrechte, Befreiungen und Immunität vorzuenthalten oder zu entziehen sowie
  • jederzeit die Einstufung einer internationalen Organisation komplett zu widerrufen, wenn nach seinem Ermessen eine solche Maßnahme aufgrund des Missbrauchs der Privilegien oder aus einem anderen Grund gerechtfertigt ist.

Der US-Präsident kann also per Executive Order die WHO-Immunität einseitig streichen, ohne Zustimmung des Kongresses, ohne gerichtliche Überprüfung, und sogar „for any other reason“. Laut Christian Oesch hat Präsident Trump bereits signalisiert, diese Möglichkeit zu erwägen. Dies ist noch nie zuvor passiert, und die Chancen stehen 50:50, doch ist es ein Versuch wert. Das Kräftemessen zwischen USA und China könnten dazu motivieren, den Schritt zu gehen.

Es gibt keine Erfolgsgarantie, doch ist Misserfolgsgarantie gegeben, wenn wir nichts unternehmen.

„Ich bin ein Macher, ein Tue, ein Geschäftsmann. Ich habe es satt, dass nur geplaudert wird. Ich will Resultate sehen, und ich gebe nicht auf, bis ich Resultate habe“, sagt Christian Oesch. Es war ein energiegeladenes, hoffnungspendendes Gespräch:


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Mascha Orel stammt aus der Ukraine als Nachgeborene von Holocaust-Überlebenden. und Gründerin der ‚We for Humanity“ Initiative.


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