Erika Seebacher, 64, Berlin. Vier Universitätskliniken bescheinigten ihr, dass ihr Zustand mit der Corona-Impfung zusammenhängt. Vier Gutachten, vier Diagnosen, ein Befund. Dann kam das Versorgungsamt — und es sagte nein.
Die Berliner Zeitung hat ihren Fall im August 2025 dokumentiert. Sie ist kein Einzelfall. Sie ist die Ausnahme, die die Regel belegt: Denn von 9.670 entschiedenen Anträgen auf Anerkennung eines Impfschadens hat der deutsche Staat lediglich 633 anerkannt — 6,5 % — bei über 14.000 gestellten Anträgen und über 1.000 anhängigen Klagen.
Seebachers Geschichte ist der Einstieg in einen Artikel, der drei Dinge getrennt halten will: was die viral kursierenden Anti-mRNA-Daten falsch sagen, was die reale Kritik an der Plattform ist — und was beides mit den Menschen zu tun hat, die in der Klemme dazwischen feststecken. Denn an der Klemme dazwischen sterben Menschen. Und zwar nicht in Kurven, sondern in Zimmern.
Singapur: Daten, die sich beugen lassen, bis sie passen
Ein im Internet kursierender Text behauptet: 93 % geimpft, Todesfälle steigen um 20 % und fallen nie wieder, die Top-3-Todesursachen „offenbaren die exakte molekulare Signatur der mRNA-Plattform„. Falsch!
Die korrekten Zahlen: Singapur hatte 2016 nicht 20.000, sondern 26.914 Todesfälle — und die Kurve ist kein Sprung, sondern ein Anstieg seit 2010 (22.339 → 28.520 in 2019 → 35.513 in 2022 → 36.222 in 2024). Treibende Kraft: die demografische Alterung. Der erste markante Sprung fällt auf 2020 (29.567) — mitten in der Pandemie, vor den Booster-Runden. 2023 lag über 2022, 2024 darunter. Auch „nie wieder sinken“ stimmt buchstäblich nicht. 86,6 % der 2022 Verstorbenen waren über 60.
Und die „molekulare Signatur“? Krebs, Pneumonie, Herzischämie sind Singapurs Top-3 seit 2006 — dieselben drei, vor jeder Dosis (data.gov.sg, HealthHub). In der Impf-Hochphase 2021/22 fiel der Krebs-Anteil von 28,6 % auf 23,9 %. Was aber wahr ist und in der Debatte untergeht: Eine systematische Review von 2026 dokumentiert, dass Impfstoff-Derivate bei manchen Personen bis zu 709 Tage nach der letzten Dosis nachweisbar blieben. Die Autoren schreiben dazu: „warrants deeper investigation“ — bedarf tieferer Untersuchung. Dieser eine Satz ist die ehrliche Mitte, die der Debatte fehlt.
Warum Falschdaten eine Waffe sind
Der Mechanismus ist ein (beabsichtigter oder nicht beabsichtigter) doppelter FalseFlag: Ist ein vielzitiertes, weil einfach zu verstehendes Argument eines Lagers widerlegbar falsch, darf das andere Lager alles aus diesem Lager abtun — die 28-Jährige mit 50 Symptomen genauso wie die Forscherin mit der offenen Biodistributions-Frage. Jede Person mit einem echten Gesundheitsschaden verliert Glaubwürdigkeit, ohne etwas dazu beigetragen zu haben.
Und umgekehrt gilt das Gleiche: Auch die Impfseite hat mit falschen Prämissen gearbeitet, allerdings nicht als doppelter FalseFlag, sondern in der Hoffnung, dass Lüge zur Realität werden würde. Der „sterile Schutz vor Weitergabe“ war aber keine Realität (real, aber variantenabhängig und erodierend); die Schwere des Virus wurde 2020/21 in der öffentlichen Kommunikation massiv überhöht — bei einer geschätzten IFR von ~0,7 % und einem Mortalitätsschaden, der in den USA das 5,7-Fache der Grippesaison 2017/18 betrug. Wenn beide Seiten mit falschen Prämissen argumentieren, überlebt darin keine Kritik. Die Frage ist also nicht, wer recht hat. Die Frage ist: Wird diese Debatte überhaupt mit überprüfbaren Daten geführt — und wer profitiert, wenn nicht? Offensichtlich sind es jene, welche die Medienmehrheit haben.
Die echte Kritik — dokumentiert
(a) Taxonomie. Ob man es Impfung oder Gentherapie nennt: Die Plattform ist neuartig, und die Institutionen haben das inzwischen selbst erkannt. Die US-CDC hat 2025 eine ACIP-Arbeitsgruppe „Safety Uncertainties of mRNA COVID Vaccines„ eingesetzt, die Biodistribution, Persistenz und nicht-Spike-Produkte als offene Fragen führt. Die Debatte über die Einordnung ist legitim. Abgestraft wurde sie trotzdem.
(b) Die Langzeit-Lücke. Es gibt keine abgeschlossene Kohortenstudie mit mehr als fünf Jahren Follow-up. Das ist ein Skandal, angesichts der Breite der Anwendung, die beabsichtigt war, und er wird nicht kleiner, indem man ihn weglächelt. Die größten Kohorten zeigen bislang keine Übersterblichkeit jedenfalls wenn man bisherigen mehrheitlichen wissenschaftlichen Arbeiten glaubt— das ist der Stand, und er darf weder über- noch unterbewertet werden.
(c) Die Kommunikation. Die Bevölkerung wurde 2020/21 mit dem Wort „Impfung“ auf eine Plattform vorbereitet, die pharmakologisch etwas anderes ist. Was daraus folgt, ist nicht, dass sie gefährlich ist. Sondern: Niemand wurde in ihrer tatsächlichen Natur informiert. Das ist kein Vorwurf an eine Technologie. Das ist ein Vorwurf an die, die sie ausgerollt haben.
Die Nebenwirkungen sind real. Die Leugnung ist das eigentliche Verbrechen.
Was in Deutschland dokumentiert ist, braucht keine erfundene Kurve. Das Paul-Ehrlich-Institut zählte bis Ende 2024 350.868 gemeldete Verdachtsfälle, 63.909 schwerwiegende, über 1,01 Millionen einzelne Reaktionen auf 6.466 Symptome. Myo- und Perikarditis wurde nach Zulassung in die Fachinformation aufgenommen. Im Vereinigten Kingdom stellte ein Coroner offiziell fest: ADEM „vaccine-induced“ — die Immobilität, die aus „sehr seltenen“ Impfnebenwirkung resultierte, trug zum Tod des 52-Jährigen bei. Wer heute sagt, „die Nebenwirkungen seien nicht real„, lügt — und weiß es.
Long-COVID: Die „Behauptung„, die sich gegen ihre Skeptiker wandte. 2021/22 wurde es von vielen als psychosomatisch abgetan. Heute: G-BA-Richtlinie (seit Mai 2024), eigene EBM-Abrechnungspositionen ab 2025. Die frühe Leugnung war im Rückblick falsch und teuer — jedes Jahr der Abwertung war ein Jahr verzögerter Diagnose. Umstritten ist dagegen das Post-Vac-Syndrom nach Impfung statt Infektion, dessen Kausalität das PEI nicht bestätigt. Die Differenzierung ist legitim — aber sie darf nicht so klingen, wie sie klang: „Das gibt’s nicht.“ Die Geschichte zeigt, dass es wesentlich schwieriger ist, Behauptungen GEGEN den Mainstream zu beweisen als diesen unterstütztende.
„Es ist alles hysterisch„: Wenn reale Leiden zur Diagnose werden. Die dramatischen Viral-Videos wurden von Neurologen teils als funktionelle Neurologische Disorder (FND) eingeordnet — eine reale Erkrankung, aber nicht durch Impfstoffbestandteile verursacht. Und: Es gab dokumentierte Fälle von Neu-Psychosen nach mRNA-Impfung (24 Fälle, systematische Review). Der eigentliche Skandal ist die Zwei-Stufen-Leugnung: Erst wird das Leiden abgetan („nur psychogen„), dann wird selbst die legitime FND-Diagnose instrumentalisiert, um organische Ereignisse (Myokarditis, Thrombosen, ADEM) unterzubringen. Der Schaden war nie die Diagnose. Der Schaden war die Verweigerung von Untersuchung — das MRT, das erst bestellt wurde, als der Arzt den Patienten für „verrückt“ hielt; die Autopsie, die nie stattfand; das Gutachten, das nie eingeholt wurde.
Die Endstation: Suizid und Euthanasie
Hier werden die Vorwürfe am schwersten.
Sarah Buckel, 28, Deutschland. Dreifach geimpft, dann über 50 Symptome, jahrelang abgewinkt, Diagnosen blieben aus. Am Ende wählte sie den begleiteten Suizid. Ihr letzter Post ging viral — ebenso wie der kalte Kommentar eines Gesundheitsministers: „Forschung laufe, Heilung sei nah.“ Für sie war es zu spät.
Pascal Mertens, 37, Hagen. 2022 Lähmungserscheinungen nach der BioNTech-Impfung, Ausweitung, Abmagerung, kein eigenständiges Essen mehr. Sterbehilfe nach jahrelangem Kampf — gerichtlich gewährt. Arte-Dokumentation, Oktober 2025.
„Mr. A“, Ende 40, Kanada. Offiziell dokumentiert im MAID Death Review Committee Report: Euthanasie gewährt, weil die Prüfer „Post-Vakzination-Syndrom“ als vernünftigste Diagnose für den Funktionsverfall einstuften — gleichzeitig fragte das Review-Gremium, ob eine „bisher in der Medizin nicht anerkannte“ Erkrankung als unheilbar gelten dürfe.
Schweiz: Die NZZ (März 2025) zitiert die Sterbehilfeorganisation Exit mit einer „stark erhöhten Suizidalität“ bei Long-COVID/ME-CFS-Patienten; Betroffene treten vorsorglich bei. Niederlande: Die Euthanasie-Kommissionen registrierten 2022–2024 neun postcovid-Patienten, die Euthanasie wählten — in 2025 allein zehn (EenVandaag). Man bedenke, dass Kritiker „postcovid“ als „post-vaccine“, als Folge der mRNA-Behandlung ansehen, was noch vehement bestritten wird.
ME/CFS und Long-COVID, so die bisherigen(!) mehrheitlichen wissenschaftlichen Untersuchungen, können auch nach Infektion auftreten; die Kausalität „Impfung“ ist in Einzelfällen strittig — im Mr.-A-Fall ausdrücklich. Und genau das ist der Punkt. In einem System, das Kausalität nicht ernsthaft prüft — das Beweisanträge ohne Gutachten ablehnt, das Post-Vac offiziell nicht als Impffolge anerkennt, dessen Versorgungsämter bei einer Anerkennungsquote von 6,5 % bleiben — bleibt dem Schwerstbetroffenen nur noch ein Gremium, das ihn zuvor abgewickelt hat: das Euthanasie-Gremium. Die Sterbehilfe ist in diesen Fällen keine medizinische Entscheidung. Sie ist der Nachweis, dass das Versorgungssystem versagt hat.
Die 6,5-Prozent-Justiz
In der Erstinstanz wiesen Gerichte Klagen ab, ohne die beantragte Beweisaufnahme durchzuführen — meist mit Verweis auf die „Tatbestandswirkung“ der EU-Zulassungsbeschlüsse (LG München II). Im dokumentierten Fall des LBSG Brandenburg diente das Epidemiologische Bulletin des RKI — einer Behörde des exakt gleichen Staates, der die Impfung empfohlen hatte — als „antizipiertes Sachverständigengutachten„, mit dem der Beweisantrag des Klägers abgewiesen wurde. Und die Frage, die sich aufdrängt —
wie kann man ein neutrales Urteil erwarten, wenn der Staat Förderer, Adjudikator und Haftungsnehmer in einer Hand ist? —
hat eine dokumentierte Antwort: Im ungeschwärzten EU-Kaufvertrag mit Pfizer/BioNTech halten die Mitgliedstaaten den Hersteller von allen Drittansprüchen frei — inklusive „angemessener Anwaltsgebühren und sonstiger Kosten„. Die EU-Kommission hatte die Haftungssektion in der veröffentlichten Fassung durchgehend geschwärzt; das EU-Gericht erklärte die Schwärzung 2024 für rechtswidrig, die EU-Staatsanwaltschaft ermittelt. Ein belgisches Anwaltsgutachten nannte die Klauseln „auf den ersten Blick ungültig„. Gleichzeitig bleibt dem Patienten die Haftung des Herstellers nach der EU-Produkthaftungsrichtlinie vertraglich nicht wegzunehmen — das Geld kommt de facto vom Steuerzahler. Der Anspruch bleibt dem Opfer. Die Rechnung zahlt die Gesellschaft. Der Hersteller zahlt keinen müden Euro.
Das ist kein Komplott. Es ist ein strukturiertes Machtverhältnis, und es hat in den Verfahren der Jahre 2022–2025 Spuren hinterlassen, die man lesen kann, wenn man will.
Die Korrektur — und der offene Test
Die Justiz war nicht tatenlos. Der BGH hat am 9. März 2026 (VI ZR 335/24) die Praxis korrigiert: Ein Auskunftsanspruch besteht auch dann, wenn mehr gegen als für den Impfstoff als Schadensursache spricht — und die Zulassungsentscheidung verliert ihre starre Bindungswirkung. Das OLG Hamm hat im April 2026 in einem Comirnaty-Fall Beweiserhebung angeordnet. Aber das kommt viel zu spät. Und der wirkliche Test steht aus: Ob die jetzt angeordnete Beweisaufnahme dazu führt, dass die internen Hersteller-Dokumente in die Verfahren einfließen — und ob die 6,5-Prozent-Quote sich bewegt. Das ist der Punkt, an dem die Kritik gerade erfolgreich ansetzt: In den Akten.
Das 70-Prozent-Ziel: Die ethische Rechnung
Wie lässt sich verteidigen, was damals als Bedingung für das Ende der Pandemie verkündet wurde? Die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan im November 2020: 70 % der Weltbevölkerung müssten immunisiert sein, damit die Pandemie endet. Biden machte daraus 2021 ein globales Ziel — „Um die Pandemie hier zu beenden, müssen wir sie überall bekämpfen“.
Die ethische Frage, die diese Formulierung aufwirft, ist keine Verschwörung. Sie ist ein Lehrbuchfall:
Eine Plattform, die pharmakologisch neuartig war, deren Langzeitsicherheit bis heute nicht abschließend erforscht ist, deren Biodistribution im Menschen bis zu 709 Tage offene Fragen aufwirft — wurde zur Bedingung erklärt, unter der die Pandemie „vorbei“ sei. Für die Weltbevölkerung. Ohne individuelle Aufklärung über die Plattform. Ohne einheitliche nationale Pharmakovigilanz in den meisten Ländern.
Die Rechnung lautet: Die, die am wenigsten Daten, Infrastruktur und Verhandlungsmacht hatten, wurden zu dem ersten und größten Labor für die Langzeitfolgen der Plattform. Und ihre Schäden — wenn sie sie hatten — fanden in den Anerkennungssystemen der reichen Länder kein Gegenstück, weil dort 6,5 % die Regel waren. Das ist die ethische Frage, die keine Datenfälschung braucht. Sie steht im Wortlaut der WHO-Strategie, in den COVAX-Berichten und in den geleakten Verträgen.
Was mit Singapur also?
Der Singapur-Text zeigt, was passiert, wenn Daten als Waffe eingesetzt werden: Er ist in seinen Zahlen falsch und damit ein Geschenk an alle, die jede Kritik abtun wollen. Die echte Kritik — die Langzeit-Lücke, die Taxonomie-Frage, die CDC, die die Plattform inzwischen mit Gentherapie-Maßstäben behandelt, die 6,5-Prozent-Quote, die Euthanasie-Dossiers, die verweigerten Gutachten, die COVAX-Lücke — braucht keine erfundenen Kurven. Sie steht in Inquest-Reports, in geleakten Verträgen, in PEI-Meldedaten, in Arte-Dokumentationen und in einem BGH-Urteil, das drei Jahre zu spät kam.
Und sie kann nicht als Verschwörung abgetan werden. Weil sie in den Akten steht.
Bild: Screenshot von Video über mRNA-Nebenwirkungen (vor 1. Jahr)
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3 Kommentare
Zitat:
„…das Geld [für die Entschädigung] kommt de facto vom Steuerzahler…Der Hersteller zahlt keinen müden Euro.
Das ist kein Komplott. Es ist ein strukturiertes Machtverhältnis…“
Aha!
Nach Wikipedia (ausnahmsweise) ist (Zitat) „eine Verschwörung oder Komplott eine geheime Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter“.
Die „Impf“-Stoff-Lieferverträge sind GEHEIMGEHALTENE (und lediglich geleakte) Absprachen, die aus der GEHEIMEN Zusammenarbeit zwischen den Herstellern und den Regierungen (also mehreren Personen oder Parteien) zum NACHTEL DRITTER (hier der Geimpften durch Inkaufnahme unbestimmter Gesundheits-Risiken, tatsächlicher Impfschäden, Impfopfer-Entschädigungen, die vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen und NICHT durch den Schadenverursacher usw.)
Gegenfrage: Was ist daran KEIN Komplott , erfüllt es doch ALLE Bedingungen für ein Komplott zwischen Staat (konkret: der Regierung) und Wirtschaft (konkret: der modRNA-Industrie)?
(Übrigens hat Mussolini so etwas als ein Kennzeichen des Faschismus bezeichnet).
Und was bitte ist ein „strukturiertes Machtverhältnis“?
Vielleicht ein „freundlicheres“ Wort für ein Komplott, an dem die Regierung direkt zum Schaden ihrer Bürger beteiligt ist?
CoShit-Injektionen: Töten der Alten und Gebrechlichen, die dem Staat auf der Tasche liegen, und Transformieren der restlichen Sklaven in Cyborgs mit Hilfe der Nanosubstanzen (Nanoroboter etc.) in den Injektionen, die biologisches Leben nach und nach durch synthetisches „Leben“ ersetzen.
Das Versorgungsamt Berlin bei LaSoz will nur nicht zahlen. Das ist alles. Man kann nur hoffen, dass bei LaSoz es mal paar Mitarbeiter (m, w) gibt, die plötzlich und unerwartet sterben. Nur aus eigenem Schaden werden diese Beamten (m, w) selber klug. Hoffentlich.
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