Zunehmend greift die die EU das bürgerliche Grundrecht auf Privateigentum an. Die Bankeinlage der Bürger ist das Ziel und damit das Privateigentum als Schutzwall vor einem übergriffigen Staat.
In einer Rede vor französischen Wirtschaftsführern beim MEDEF-Treffen „La Rencontre des Entrepreneurs de France“ in Paris sprach von der Leyen davon, die Bankeinlagen der EU-Bürger zu nutzen, um die kränkelnde Eurozone und die europäische Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen. TKP hat berichtet. Der deutsche Ökonom Thomas Kolbe sagt dazu: „Die Botschaft ist unmissverständlich: In den Augen der obersten Eurokratin hat das Privateigentum als Schutzwall der Bürger gegen einen übergriffigen Staat seine zivilisatorische Funktion erfüllt.“
Er schreibt für das US-Wirtschaftsmagazin ZeroHedge:
„Angesichts erdrückender Staatsverschuldung und Kapitalflucht vom alten Kontinent, in deren Sog Tausende Patente und Zehntausende hochqualifizierte Fachkräfte mitgerissen werden, weckt der Wohlstand der Bürger zwangsläufig politische Begehrlichkeiten. Eine rücksichtslose Enteignung oder die angeordnete Umleitung von Bargeld, wie es im feinsten bürokratischen Deutsch heißt, soll die Probleme lösen, die Brüssel selbst durch seine sture Klimapolitik, Überregulierung und den anhaltenden Interventionismuswahnsinn verursacht hat.
Vor den Wirtschaftsführern wurde von der Leyen deutlich: Europa habe Ersparnisse, sagte sie, doch leider lägen diese ungenutzt am Rand. Zehn Billionen Euro lägen als Bargeldersparnisse in den Händen privater Haushalte auf Bankkonten, dozierte von der Leyen im Ton einer klassischen Zentralplanerin, die den Blick nicht mehr vom Vermögen der Bürger lassen kann. Die europäische Wirtschaft müsse dieses Kapital nun für ihre Unternehmen arbeiten lassen, verfügte die Chef-Bürokratin. Das klingt nicht nur nach Erich Honecker. Von der Leyen entwickelt sich zunehmend zur geistigen Schwester dieses verheerenden Regimes.“
Dabei dürfte Leyen im Gleichschritt mit Merz agieren, „auch Friedrich Merz hat die Bargeldbestände der Deutschen vor mehr als einem Jahr als politisches Kapital für sich entdeckt. Ursula von der Leyen und Friedrich Merz offenbaren nicht nur einen ethischen und ideologischen Abgrund; sie denken über diktatorische Kontrolle über das Privatvermögen noch souveräner Bürger nach.“
Der Ökonom weiter:
Bankeinlagen sind keineswegs nutzloses Bargeld. Aus Sicht des Bankensektors sind Kundeneinlagen eine zentrale Refinanzierungs- und Liquiditätsquelle, eingebettet in den Geld- und Kreditkreislauf und Voraussetzung für die Kreditvergabe. Bankkredit entsteht im modernen Geldsystem nicht einfach dadurch, dass vorhandene Einlagen weitergereicht werden. Geschäftsbanken schaffen durch Kreditvergabe neues Giralgeld, auch wenn dieser Prozess nicht einfach als mechanisches „Hebelwirken“ bestehender Einlagen verstanden werden kann. Kundeneinlagen erfüllen zahlreiche Funktionen: von der privaten Liquiditätsplanung und der Kassenhaltung bis zur Finanzierung und Steuerung bankinterner Prozesse.
Ein derart massiver Eingriff in die hochkomplexe und fragile Liquiditäts- und Kreditstruktur des Bankensektors wäre nicht nur ein barbarischer Akt des Sozialismus – er wäre ein Frontalangriff auf die Funktionsfähigkeit des Bankensystems selbst.
Dennoch wird die EU zu massiven Eingriffen greifen – finanziell ist sie schließlich gegen die Wand gelaufen.
Ab 2028 wird die Rückzahlung der 800-Milliarden-Euro-Eurobonds „NextGenerationEU“ fällig. Von der Leyens Rede vor den Wirtschaftsführern war vordergründig an die Privatwirtschaft gerichtet, galt in Wahrheit aber der Finanzierung des europäischen Schuldenclubs, der nun jede Finanzquelle anzapfen will, die das Ponzi-Schema europäischer Kreditwürdigkeit am Leben hält – die Aktivierung von Bargeld scheint eine dieser Quellen zu sein.
Frankreich steckt in einer Schuldenspirale, mit einer Neuverschuldung von 5,7 Prozent des BIP in diesem Jahr und einer parlamentarischen Blockade, die jede Form fiskalischer Konsolidierung ausschließt.
Auch Deutschland wird im kommenden Jahr eine Neuverschuldung von mehr als 5 Prozent ausweisen, wenn man kommunale Defizite, Sondervermögen und Sozialversicherungskassen einbezieht – wodurch eine gemeinsame Finanzierung über Eurobonds, die Zusammenfassung des Schuldenbergs unter dem Dach der Europäischen Kommission und mit aktiver Liquiditätshilfe der EZB immer wahrscheinlicher wird.
Hier schließt sich der Kreis.
Während Kapital den alten Kontinent über jeden noch offenen Kanal verlässt, wachsen die Finanzierungsbedürfnisse des ideologischen Großexperiments der EU und ihrer Nationalstaaten ins Maßlose.
Allein die grüne Subventionsmaschine vernichtet Jahr für Jahr Milliarden. Den letzten Stoß über die wirtschaftliche Klippe wird jedoch Europas wiederentdeckte Lust am Militarismus geben. Militärischer Keynesianismus ist indes keine wirtschaftliche Alternative zum freien Markt. Er ist nur ein weiteres fiskalisches Grab, das die politische Führung in ihrer Panik in diesen Monaten gräbt.
Das letzte Kapitel ist im Wesentlichen bekannt: Brüssel wird sich für massive Kapitalverkehrskontrollen entscheiden.
Der Rahmen dafür zeichnet sich bereits ab: In zwei Jahren soll der digitale Euro eingeführt werden, zunächst als Pilotphase und später mit hoher Wahrscheinlichkeit als Währungsstandard, der Brüssel vollständige Kontrolle über Auslandsüberweisungen ermöglicht.
Ein Verbot ausländischer Bankkonten für EU-Bürger steht ebenfalls im Raum und wird schrittweise eingeführt – ebenso wie die digitale ID und die harte Regulierung des Krypto-Sektors. Langsam, aber stetig schließen sich die Tore.
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Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 
Brüssel nimmt die privaten Sparbücher ins Visier
Wie will die EU faulem Sparergeld Beine machen?
7 Kommentare
……Kreditstruktur des Bankensektors wäre nicht nur ein barbarischer Akt des Sozialismus –…….
Die haben alle, wirklich alle Mikrothrombosen im Gehirn!!!!!!
„Die sterbende Schlange beißt am stärksten!“
Schön zu sehen, wie sie in Panik wirklich noch das letzte Feigenblatt abrupfen. (Bitte, bitte, nicht wörtlich nehmen, Uschi!) Dazu nur: Auch das engste Netz hat Maschen. 😉
Ich bin allerdings gespannt, wie die (technische) Umsetzung laufen soll. Den Kapazitäten der EU traue ich nämlich nicht wirklich viel zu …
Geldschöpfung aus dem Nichts ist ein Verbrechen.
Deshalb lasse man niemals Geld auf dem Konto, geschweige denn auf irgendwelchen „Sparbüchern“ oder sonstigem Quatsch.
Ich lasse schon lange nur mehr so viel Geld auf dem Konto, dass die monatlichen Fixkosten gedeckt sind, auf eventuelle paar Prozenterl verzichte ich gerne und habe es wo anders deponiert und habe zum Glück schon vor Jahren in Gold und Silver veranlagt und in einem Tresor gesichert
Der beste Schutz vor zukünftigen Problemen, ist ein Systemwechsel im Sinne der 99%.
Alle anderen Arten sich zu schützen, sind nur das Ausweichen vor dem eigentlichen Akt des Tuns, was getan werden muss.
Der Crash hat den Sinn und Zweck, alles einzuebnen, bis auf den Anspruch der Crashverursacher versteht sich.
Wir können auch jetzt alles zu einem guten System umbauen, ganz ohne Crash, dann müssen aber die Werte verteilt und das System geändert werden und zwar grundsätzlich im Kern.
Mit einem Crash, soll genau dies aber verhindert werden.
Ein Crash soll uns alle wieder verarmen, um dann im Kontrollsystem der Verursacher der Probleme zu landen.
Kein Gold, Silber wird uns vor dem bewahren was kommt.
Das hat sicherlich vor 150 Jahren noch funktioniert.
Heute stehen wir vor völlig anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Der Glaube an Gold/Silber, ist der Glaube, dass danach die gleiche Systemgrundlage wieder existiert.
Ich sichere mich gegen die Verarmung ab und stelle mich somit gegenüber vielen Mitmenschen besser, sobald die Auslöschung der bestehenden Wohlstandsstruktur durch ist.
Das wird nicht mehr funktionieren, weil es ja konträr zu den bestehenden Agenden der Besitzenden steht.
Alle müssen die neue Weltordnung akzeptieren, sprich ihr digitales Dasein mittellos und unter Vollkontrolle durch Technik.
Zudem wir so oder so, auch ohne Machtsekte und pyramidale Ordnung, einen Wandel brauchen.
Die Arbeit machen von jetzt an immer mehr die Maschinen. Somit ist der alte Kreislauf der Klassengesellschaft gestört und kann nicht mehr funktionieren.
Sollten die Besitzenden damit durchkommen, sind wir alle so oder so arm und total fremdbestimmt/überwacht.
Wenn nicht, dann brauchen wir trotzdem ein System der Verteilung der Werte auf gutem Niveau, weil der Fortschritt es nunmal erzwingt.
Alternativ wäre also nur eine Unterdrückung der Technik möglich, damit wir die alten Strukturen der letzten hundert Jahre beibehalten und immer neue Erfindungen vom Beschäftigung für die Masse, samt wieder wegnehmen, damit keine Freiheit daraus erwächst.
Das lehne ich aber konsequent ab.
Die Gründe sind ziemlich simpel und auf einen einfachen Satz zusammengefasst, bevor ich ein riesen Text verfasse.. Ich bin ungern ein Sklave, bzw. mache ich dieses System nicht mit, wo ich systematisch niedergehalten werde, damit es überhaupt funktioniert…
The government knows best what is best for the government. Your money.
Die ferngesteuerten kranken (EU-)Verbrecher kann man doch nicht mehr ernstnehmen. Wer glauben die eigentlich zu sein?
Ich wäre froh drum, wenn diese selbsternannten „Eliten“ mindestens zehnfach „gegen“ „C“ geschlumpft wären. Flintenuschi halte ich für eine lupenreine kleptokratische N.zi.
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