Abgesandte von US-Präsident Trump waren gerade in Moskau, und ex-Präsident Clinton, der die NATO-Osterweiterung startete, warnte bereits vor „Unterwerfung“. Sie sind jetzt in Kiew und schlagen Kiew und den europäischen NATO-Länder vor, was Putin zur Beendigung der Tötungen erklärt hatte.
Putin soll deutlich gemacht haben, dass die russische Armee bis Januar oder Februar 20272 den Rest der Donbass-Region befreit haben wird. Aber wenn die Ukraine, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, sich jetzt daraus zurückzieht, werde man die Grenze akzeptieren und nicht weiter vordringen, als die Verfassung der russischen Föderation vorsieht. Damit wäre der Konflikt eingefroren.
Natürlich nur so lange, bis der nächste Präsident/In der USA, die möglicherweise aus der konkurrierenden Partei stammt, ihn wieder anfachen wird. Insofern haben wir ein Minsk2 Problem.
Zwischen Waffenstillstand und neuem Krieg: Die Ukraine im Schatten geopolitischer Deals
Die Debatte um ein Ende des Krieges in der Ukraine hat in den letzten Monaten eine neue, brisante Phase erreicht. Im Zentrum stehen dabei die Friedensinitiativen der neuen US-Administration unter Präsident Donald Trump. Dessen Abgesandte haben in Moskau und Kiew vorgelegt, was Kritiker als Anpassung an russische Maximalforderungen werten. Der Druck auf die Ukraine und europäische NATO-Partner, einem Einfrieren des Konflikts zuzustimmen, ist enorm.
Die Realität an der Front
Die russische Führung hatte erklärt, die noch von der Ukraine gehaltenen Gebiete im Donbass bis zum frühen Jahreswechsel 2027 vollständig einzunehmen. Der Kreml nutzt dies, um einen Deal anzubieten: Ein Rückzug Kiews aus bestimmten Gebieten würde im Tausch gegen das Einfrieren der aktuellen Frontlinie und einen Verzicht auf weitere territoriale Forderungen Russlands angeboten werden. Wer sich selbst einen Eindruck von der Entwicklung des Krieges bilden will, sei einer der Frontberichterstatter ohne eindeutige Parteinahme empfohlen, z.B. Military Summery Channel.
Warnungen aus den USA
Dass diese Debatte überhaupt geführt wird, stößt auch in den USA auf gemischte Reaktionen. Ex-Präsident Bill Clinton, der in den 1990er Jahren die erste Welle der NATO-Osterweiterung maßgeblich vorantrieb, hat kürzlich eindringlich vor den Folgen eines solchen Deals gewarnt. Er sieht in einem erzwungenen Frieden die Gefahr einer dauerhaften „Unterwerfung“ der ukrainischen Souveränität und räumte eigene geopolitische Versäumnisse des Westens ein. Auf der anderen Seite warnen Stimmen in Russland davor, wieder in die gleiche Falle zu laufen wie 2015, als Russland durch Minsk2 ermöglichte, dass die Ukraine eine Armee nach NATO-Standard aufbaute, und die nach Autonomie strebenden Gebiete des Osten des Landes acht Jahre bombardierten.
Das Gespenst von Minsk
Geopolitische Analysten betrachten die mögliche Vereinbarung mit großer Skepsis. Das Kernproblem: Ein Waffenstillstand, der auf der bloßen Erschöpfung der Parteien beruht, löst keine der ursächlichen Konflikte. Es droht das sogenannte „Minsk-Problem“. Die Minsker Abkommen von 2014 und 2015 sollten den Krieg im Donbass beenden, dienten am Ende aber beiden Seiten, und ganz besonders der Ukraine und der NATO nach eigener Aussage, primär dazu, Zeit für die Aufrüstung zu gewinnen.
Ohne einklagbare völkerrechtliche Garantien und eine politische Lösung bleibt jeder noch so mühsam ausgehandelte Waffenstillstand nur eine Atempause. Die große Sorge in Europa ist daher, dass ein eingefrorener Konflikt in der Ukraine lediglich darauf wartet, von einer zukünftigen US-Regierung oder einer veränderten geopolitischen Lage wieder entfacht zu werden – mit potenziell noch verheerenderen Folgen.
Bild: Screenshot von Video über den Besuch in Kiew
UPDATE
Im Laufe des 7. September wurde bekannt, dass Selenskyj den Vorschlag Russlands ablehnt, anscheinend mit dem Hinweis, dass man 2027 über ein eigenes Abwehrsystem gegen ballistische Raketen verfügen werden und neue Abwehrraketen aus den USA erwarte. Gleichzeitig wurde verbreitet, dass Russland daraufhin einen massiven Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur plane, und angreifen werde, sobald das „Luftabwehrsystem Witkoff / Kushner“ Kiew verlassen haben.
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8 Kommentare
@“… Im Laufe des 7. September wurde bekannt, dass Selenskyj den Vorschlag Russlands ablehnt, anscheinend mit dem Hinweis, dass man 2027 über ein eigenes Abwehrsystem gegen ballistische Raketen verfügen werden und neue Abwehrraketen aus den USA erwarte. …“
Das war auch zu erwarten – es ist bekannt, dass er den Krieg weder beenden will noch kann. Der länger schon prognostizierte Zusammenbruch des Banderastans müsste irgendwann kommen? Erst dann wird der Spuk tatsächlich beendet.
Rööööö_p_e_r berichtet, dass sich Ukro-Geheimdienste GUR und SBU gegenseitig beschießen – ob mit Handfeuerwaffen oder auch Drohnen. Ein tüchtiger Bürgerkrieg unter den Banderas würde den Spuk noch schneller beenden.
Die russischen und iranischen Hyperschallraketen können derzeit mit keinem Waffensystem der Welt erfolgreich bekämpft werden, aber die Ukraine schafft das bis 2027. Die Ukraine hat heute nicht einmal mehr eine funktionierende Artillerie. Selenskyj ist grössenwahnsinnig oder irrsinnig oder beides.
Die Publikationen in der US-Presse sind mit grosser Vorsicht zu geniessen. Was Vladimir Putin gesagt hat, ist allenfalls der russischen Presse zu entnehmen. Ein Einfrieren des Konfliktes erscheint nach mir für Russland unakzeptabel, weil das korrupte Selenskyj – Regime erhalten bliebe.
Man kann nur hoffen, dass die Russen begreifen, wer ihr tatsächlicher Gegner beim Kampf um die Ukraine ist. Es sind seit Jahrzehnten die USA, die sich jetzt als Friedensvermittler tarnen.
Jeder halbwegs intelligente Russe muss sich beim Thema Minsk2 nur eine Frage stellen: weshalb wurden Deutschland und Frankreich als Garantiemächte eingesetzt und nicht z.B. die USA und England?
Die Antwort ist sehr einfach: damit die USA und England das Abkommen unterlaufen können. Wer hatte denn der Ukraine zwischen 2014 und 2022 geholfen, „stärker zu werden“? Merkels Job war lediglich, nicht hinzuschauen, wer das sein könnte. Darauf konnte man sich bei ihr schon immer verlassen.
Wenn Trump Frieden verhandelt, muss Pinocchio gehen und Cruella wird in den Orkus geworfen. Die einzige Chance, die die CDU jetzt noch hat, ist innerparteiliche Opposition samt Umschwenken. Aber ob Wüst das so sieht?
Die Maximalforderung der deutsch geführten EU ist die Rückgabe der Krim. Das bedingt einen Zerfall Russlands. Danach würden die Chinesen in Sibirien einfallen, die Iraner am Kaspischen Meer und auch im Kaukasus würde es Krieg geben. Wie wollte man darauf reagieren? Pinocchio und Cruella denken nicht, das ist das Problem.
Wenn aber die Russen gewinnen, was wird dann passieren? Man wird sagen, Deutschland hat drei Weltkriege gestartet und verloren, jetzt muss man dafür sorgen, dass das nie wieder geschehen kann!
Wie könnte man das machen? Eine Atombombe auf Hamburg, eine auf Berlin, eine auf Hannover, auf Main, Frankfurt, Wūrzburg, Nürnberg, München? Damit Ihr nicht in wenigen Jahren mit WK4 beginnt?
Wenn Russland „gewinnt“ holen sich die Ukrainer ihre Demokratie zurück, die mit dem US-Putsch 2014 abhanden kam und Russland hilft dem Iran die USA im Nahen Osten fertigzumachen.
Wie oft denn noch? Waffenstillstand bedeutet nur, dass die NATO nachliefern kann. Und wenn ich die beiden Verhandler sehe, kommt mir mittlerweile das Kotzen. Es ist ein Affront, sie zu schicken, ebenso wie gegenüber dem Iran. Von Diplomatie hat Trump leider keine Ahnung…
404 sollte zwischen polen und dem donbass als das glacis russlands total entvölkert werden und sich wieder in urwald und sumpf ohne menschlichen eingriff selbst renaturieren
ein beispiel gibt es ja dort schon
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