Passend zur Verhandlung gegen Deutschland in Den Haag wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen in Palästina: Wie vorausgesagt greift der vermutliche Völkermord nun von Gaza auf das Westjordanland über.
Israels Kriegsminister sagt, Israel bereite sich auf „Totalen Krieg“ im Westjordanland vor. Er benutzte offensichtlich genau diese historisch belasteten Worte.
Hebräische Medien berichten, dass der israelische Kriegsminister Israel Katz und Premierminister Benjamin Netanjahu die israelischen Besatzungstruppen angewiesen haben, sich auf den Start eines „totalen Kriegs“ gegen hochrangige Beamte und Mechanismen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und ihrer Verbündeten vorzubereiten „um ihre vollständige Niederlage rasch herbeizuführen“.
„Wir werden eine Rückkehr zur Realität einer mehrjährigen anhaltenden Intifada, wie sie in der Vergangenheit bestand, nicht zulassen, sondern vielmehr eine umfassende Kampagne gegen die PA [Palästinensische Autonomiebehörde] und alle Terrorinfrastrukturen im [Westjordanland] starten, einschließlich gezielter Eliminierungen hochrangiger Beamter, der Evakuierung von Bewohnern aus Städten und Dörfern, von denen aus Terroraktivitäten durchgeführt werden, der Eliminierung von Terroristen, der Zerstörung aller lokalen Terrorinfrastrukturen und des Verbleibs der [israelischen Besatzungstruppen] im evakuierten Gebiet – genau wie wir es in den Sicherheitszonen in Gaza und Libanon getan haben“, sagte Katz.
Aus „Hamas“ wurde nun „Palästinensische Autonomiebehörde“. Völkermord und ethnische Vertreibung mit Ansage, im Westen „Selbstverteidigung“ genannt. Allerdings wird Israel nicht die totale Zerstörung durch Bombardierungen durchführen, denn es gibt keinen Widerstand wie durch die Hamas in Gaza.
Reaktion zu spät und viel zu schwach
Der Westen reagiert zunehmend mit Sanktionen. Die britische Regierung bereitet Berichten zufolge neue Sanktionen gegen Akteure im Westjordanland vor. Zudem haben sieben westliche Staaten (darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien) Israel erst kürzlich offiziell aufgefordert, umstrittene Siedlungsprojekte im Westjordanland (wie das E1-Projekt) zu stoppen, da diese das Völkerrecht verletze. Gerade so, als ob es das erste Mal wäre, da Israel das Völkerrecht und Menschenrechte ignoriert.
Bild: Screenshot von x.com-Beitrag
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