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Wirtschaft

Kanada widersteht, die EU kapitulierte: Zwei Antworten auf denselben Druck

8 Kommentare 23. August 2026 5 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Am Wochenende sind die Handelsgespräche zwischen Ottawa und Washington endgültig geplatzt. Washington reagierte mit 50-Prozent-Strafzöllen auf kanadische Waren im Wert von rund 28 Milliarden US-Dollar, Kanada kündigte Vergeltungszölle in gleicher Höhe an. Der Fall lohnt einen Vergleich – nicht weil er neu wäre, sondern weil die Europäische Union im Sommer 2025 vor derselben Drohkulisse stand und sich für den entgegengesetzten Weg entschied.

Premierminister Mark Carney teilte am Samstag mit, dass die USA nach dem Scheitern der Verhandlungen 50-Prozent-Zölle auf kanadische Güter verhängt haben und Kanada „Dollar für Dollar“ Zölle beantworten ab 8. September beantworten werde. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer machte Kanada für das Scheitern verantwortlich: Ottawa habe sich geweigert, den bereits ausgehandelten Kompromiss zu unterschreiben, weil neue kanadische Forderungen das erreichte Gleichgewicht wieder ins Wanken gebracht hätten.

Carney selbst stellte es umgekehrt dar: Die neuen US-Zölle seien darauf angelegt, Kanada zu schaden und das Land zu spalten. Man könne das amerikanische Angebot nicht annehmen und werde nicht liefern, was Washington verlange. Ausgangspunkt der Eskalation waren, laut Carney, immer neue Vorwände auf US-Seite – von Fentanyl-Vorwürfen über Waldbrandrauch bis zu einem kanadischen Werbespot mit Ronald Reagan – begleitet von Trumps wiederholt geäußerter Idee, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen.

Man vergleiche mit der Verhandlungsführung der EU

Was in der aktuellen Berichterstattung fehlt, ist der Vergleich zum transatlantischen Pendant. Im Juli 2025 stand die EU vor derselben Drohung: US-Zölle von bis zu 50 Prozent auf praktisch alle Warengruppen. Kommissionspräsidentin von der Leyen reiste dafür auf den schottischen Golfplatz Trumps in Turnberry – ein Umstand, den selbst wohlwollende Kommentatoren als Affront werteten. Das Ergebnis: ein Pauschalzoll von 15 Prozent auf die meisten EU-Exporte in die USA, während die EU im Gegenzug ihre Zölle auf US-Industriegüter auf null senkte – zusätzlich zu Investitionszusagen in Höhe von 600 Milliarden Dollar und Energiekäufen von 750 Milliarden Dollar.

Der Rechtswissenschaftler-Fachdienst LTO brachte die Debatte auf den Punkt: Während Trump vom größten Handelsdeal aller Zeiten sprach, werteten Kritiker die Einigung als Unterwerfung und Kapitulation der EU gegenüber einer irrationalen US-Handelspolitik. Die Analyseplattform Verfassungsblog beschreibt den Pakt als unter beispiellosem Druck geschnürt, um eine wirtschaftliche Katastrophe abzuwenden. Die Kreditversicherung Coface bezifferte die Belastung konkret: 15 Prozent gelten für rund 70 Prozent aller EU-Exporte in die USA – mehr als das Zehnfache des vorherigen Satzes von 1,2 Prozent, während Stahl und Aluminium weiterhin mit 50 Prozent belegt bleiben.

Selbst als der US-Supreme-Court die rechtliche Grundlage der Trump-Zölle aus 2025 später für rechtswidrig erklärte, hielt Brüssel an der 15-Prozent-Obergrenze fest – man nannte neue US-Zölle zwar „nicht gerechtfertigt“, das Hauptziel bleibe aber die Einhaltung des Abkommens. Das Europäische Parlament fror die Ratifizierung zwischenzeitlich zwar ein, gab aber im März 2026 grünes Licht – mit Auflagen, aber ohne den Kern des Abkommens infrage.

Diese Fragen sollten erlaubt sein

  • Warum ist eine Regierung, die wirtschaftlich enger mit den USA verflochten ist als die EU – Kanada bezieht rund drei Viertel seiner Exporte in den US-Markt –, in der Lage, ein aus ihrer Sicht schlechtes Angebot abzulehnen und offen mit Vergeltung zu drohen, während ein Staatenverbund von 27 Mitgliedern mit vergleichbarem Handelsvolumen ein deutlich asymmetrischeres Ergebnis als Erfolg verkaufte?
  • Warum sprach EU-Handelskommissar Šefčovič nach der Einigung von einem Durchbruch, der „neue Stabilität“ bringe, während dieselbe Kommission intern wusste, dass Mitgliedstaaten und Wirtschaftsverbände das Abkommen als einseitig kritisierten? Und warum wurde dieser Widerspruch in der Kommunikation kaum aufgelöst, sondern schlicht überspielt?
  • Warum konnte der Regierungschef Kanadas in den Abbruch folgenden Erklärungen darauf hinweisen, dass man intensiv daran arbeite, alternative Handelsverbindungen zu intensivieren, und damit unter anderem China meinte, mit denen bereits im Vorfeld Gespräche geführt worden waren, während die EU über Sanktionen gegen den möglicherweise in Zukunft wichtigsten Handelspartner nachdenkt?
  • Und schließlich: Wieso gilt das Scheitern der kanadischen Gespräche in der Berichterstattung als Ausdruck von Prinzipientreue und Selbstbehauptung, während die europäische Zustimmung zu ungünstigeren Bedingungen fast durchgehend als „Stabilität“ oder „Planungssicherheit“ dargestellt wurde? Beide Regierungen standen vor derselben Drohkulisse. Nur eine hat verhandelt, bis der Deal platzte – die andere hat unterschrieben, bevor er zerbrach.

Muss man das erklären?

Der eigentliche blinde Fleck liegt nicht in den Zollsätzen selbst, sondern in der Doppelmoral der Bewertung. Souveräne Gegenwehr wird nur dann als legitim erzählt, wenn sie von einem Staat kommt, der ohnehin als „loyaler Verbündeter“ gilt und dessen Widerstand keine strukturellen Fragen an das transatlantische Bündnis selbst aufwirft. Die EU-Kommission dagegen handelte faktisch ohne belastbares Mandat des Rates auf Augenhöhe – sie akzeptierte eine Vorlage, verhandelte über Monate nur noch am Rand nach und stellte die Grundarchitektur (15 Prozent gegen null Prozent, plus Kapitalzusagen in Billionenhöhe) nie ernsthaft infrage.

Diese strukturelle Passivität wird in der Berichterstattung selten benannt, weil sie unbequeme Fragen zur politischen Handlungsfähigkeit der EU als Ganzes aufwirft:

eine Kommission ohne eigene demokratische Legitimation für Handelsabkommen dieser Tragweite, ein Rat, der nachträglich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, und ein Parlament, das zwar protestierte, am Ende aber zustimmte. Der Kontrast zu Kanada zeigt vor allem eines: Wirtschaftliche Abhängigkeit allein erklärt nicht, wer sich unterwirft und wer nicht – politischer Wille und institutionelle Handlungsfähigkeit tun es.

Bild: Screenshot über Videobericht zum Thema

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8 Kommentare

  1. Jurgen
    Antworten

    Oder man denkt mal historischer darüber nach. Ist Washington DC nicht eine britische Firma und Kanada war/ist im britischen Commonwealth. Warum wohl sonst ist der Harry dahin? Die Fädenzieher sind demnach britisch in beiden Fällen. Warum also sollten die Briten sich einer Zoll-Steuer aus USA freiwillig unterwerfen?
    Die EU hingegen ist kapituliertes Gebiet, das den Alliierten untersteht. Zu den Alliierten gehören die Briten, die USA und sogar die Kanadier. Es könnte sich daher in allen Fällen um genau dieselben Drahtzieher handeln…
    VdL als Alliiertenmagd hat also nur die Anweisungen von oben ausgeführt…

  2. 1150
    Antworten

    die kanadier haben etwas, was es in europa nicht gibt:
    nämlich das passende öl für die veralteten amerikanischen raffinerien,
    die können ihr eigens, leichtes schieferöl nicht verarbeiten.
    zusätzlich versorgt kanada praktisch den ganzen norden der usa mit dem notwendigen öl.
    übrigens, kanadisches erdöl und erdölprodukte sind von den zöllen ausgenommen …..

  3. Fritz Madersbacher
    Antworten

    Zur Erinnerung:

    „China, Canada lay foundation for ’new strategic partnership‘ as Carney visits Beijing – Ottawa is seeking to diversify its non-US exports amid growing uncertainty from Washington’s tariffs and threats of annexation

    Canadian Prime Minister Mark Carney celebrated on 15 January his country’s improving „strategic partnership“ with China during a four-day visit to Beijing for trade talks with President Xi Jinping and other Chinese Communist Party (CCP) leaders … In a meeting with China’s Premier Li Qiang, Carney said that both countries have been working to put in place the foundation for the new partnership between Canada and China that will prepare both countries for the new world order. Canada’s relations with China have improved after years of tension under former prime minister Justin Trudeau …
    Canada is seeking to diversify its export markets after US President Donald Trump imposed tariffs on Canada last year … Foreign Affairs Minister Anita Anand said on Wednesday that talks to persuade China to lower its tariffs on the agricultural sector were continuing and „productive.“ „It is necessary for us to diversify our trading partners and to grow non-US trade by at least 50 percent over the next 10 years,“ the foreign minister stated in response to a question about efforts to improve ties with Beijing“
    („The Cradle“, JAN 15, 2026)

    „Canada PM hails strategic partnership with China to adapt to ‘new global realities’

    Canada’s prime minister, Mark Carney, has hailed a “new strategic partnership” with China as he held talks in Beijing with President Xi Jinping, the first visit by a Canadian leader in eight years.
    Addressing Xi in the Great Hall of the People, Carney said: “Together we can build on the best of what this relationship has been in the past to create a new one adapted to new global realities.”
    Carney announced on Friday that Canada and China had reached a preliminary trade deal aimed at reducing tariffs, including a commitment to import 49,000 electric vehicles from China at preferential tariff rates.
    Engagement and cooperation would form “the foundation of our new strategic partnership”, Carney said, adding that agriculture, energy, finance offered opportunities for the most immediate progress.
    Canada and China had been locked in years of diplomatic spats after the retaliatory arrests of each other’s citizens and a series of tit-for-tat trade disputes.
    But Carney has sought to reset ties as part of a broader effort to reduce Canada’s reliance on the US, its principal economic partner, after President Donald Trump sharply raised tariffs on Canadian goods. Carney’s state visit, the result of careful diplomatic calculations, underscores the strain of Canada’s trade war with the US and the urgent need to expand exports to offset mounting economic pressure from its neighbour and largest trading partner“
    („The Guardian“ / „Agence France Press“, 16 Jan 2026)

    1. Fritz Madersbacher
      Antworten

      „Trump Threatens Canada With 100% Tariffs Over China Trade Deal

      President Donald Trump has vowed to impose a 100% tariff on Canadian goods should Ottawa strike a new trade deal with Beijing, after Canada agreed to slash duties on Chinese electric vehicles earlier this month.
      Trump made the threat from his Truth Social account on Saturday, taking a jab at Canadian Prime Minister Mark Carney, who he dubbed a “governor” – likely a reference to his previous suggestion to make Canada the next US state.
      “If Canada makes a deal with China, it will immediately be hit with a 100% tariff against all Canadian goods and products coming into the USA,” the president said, adding “If Governor Carney thinks he is going to make Canada a ‘Drop Off Port’ for China to send goods and products into the United States, he is sorely mistaken. China will eat Canada alive, completely devour it, including the destruction of their businesses, social fabric, and general way of life.”
      („Antiwar.com“, January 25, 2026)

  4. Jochen Mitschka
    Antworten

    Zitat:

    Kanada startet einen „Gegenangriff nach chinesischem Vorbild“ – ein schwerer Schlag: Leitartikel der Global Times
    Angesichts der von Washington verhängten Zölle hat Kanada eine Art „chinesischen Gegenangriff“ gestartet: Es reagiert entschieden und verhältnismäßig, verteidigt seine Souveränität kompromisslos und greift auf Regeln und legitime Gegenmaßnahmen zurück. Als einer der ehemals engsten Verbündeten der USA spiegelt Kanadas Vorgehen einen zunehmend klaren Konsens wider: Kein Land hat das Recht, die Regeln zu monopolisieren oder über das Schicksal anderer zu bestimmen.

    Washington hätte sich wohl nie vorstellen können, dass Ottawa einen „Gegenangriff nach chinesischem Vorbild“ starten würde. Als Reaktion auf die US-Zölle von 50 Prozent auf kanadische Produkte im Wert von 20 Milliarden Dollar kündigte der kanadische Premierminister Mark Carney am Samstag in einer Fernsehansprache an die Nation an, Kanada werde „die neuen Zölle Washingtons eins zu eins erwidern“. Ab dem 8. September wird Kanada Vergeltungszölle auf US-Sektoren wie Stahl, Milchprodukte, Haushaltsgeräte, Landmaschinen, Zellstoff und Papier sowie Elektronik erheben.

    Kanada, Mitglied der Five-Eyes-Allianz und der NATO, hat es nun gewagt, sich gegen Washington zu stellen und mit Vergeltungszöllen zu reagieren. Die Tragweite dieses Schrittes reicht weit über den Rahmen eines nordamerikanischen Handelsstreits hinaus. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer verglich Kanadas Vergeltungsmaßnahme abfällig mit „dem, was China tun würde do.“ In einem Interview mit US-Medien behauptete er, dass, nachdem Washington Handelspolitiken eingeführt hatte, die darauf abzielten, die Produktion zurückzuholen und amerikanische Arbeitsplätze zu schützen, „zwei Länder der Welt Vergeltungsmaßnahmen gegen uns ergriffen haben: die Volksrepublik China und Kanada“.

    China und Kanada sind die einzigen Länder, die es wagen, dem Druck der USA mit Gegenmaßnahmen zu begegnen. Dies deutet darauf hin, dass der sogenannte „chinesische Gegenangriff“ in Wirklichkeit nichts anderes bedeutet als die Weigerung, einseitigen Druck zu akzeptieren. Kanadas Reaktion gibt der Welt einen Einblick in das, wofür China seit Langem steht: entschieden und verhältnismäßig zu reagieren, die Souveränität kompromisslos zu verteidigen und auf Regeln und legitime Gegenmaßnahmen zurückzugreifen. Genauer gesagt handelt es sich hierbei nicht um einen rein chinesischen Ansatz, sondern um das grundlegendste Prinzip der Gegenseitigkeit im internationalen Handel. Kanadas Entscheidung für diesen Weg ist daher nicht überraschend. Sie ist eine legitime Reaktion auf einseitige Einschüchterung – ein Schutzschild gegen den Druck. Der „chinesische Gegenangriff“ schützt nicht nur die eigenen Interessen, sondern sichert auch die Stabilität globaler Lieferketten und die Fairness der internationalen Handelsordnung.

    Kanadas Vorgehen zeigt, dass sich „strategische Autonomie“ von einem gemeinsamen Ziel der Länder des Globalen Südens allmählich zu einem realen Problem für die Verbündeten der USA entwickelt. Immer mehr Länder erkennen, dass Zugeständnisse an die USA nicht zwangsläufig Respekt und Stabilität bringen und dass sie nur durch mehr Partner, mehr Märkte und mehr Handlungsspielraum die nötige Verhandlungsmacht und die Stärke zum Selbstschutz erlangen können. Kanadas Entscheidung, auf die USA auf „chinesische Art“ zu reagieren, verdeutlicht eine Tatsache: Angesichts von Zöllen bietet die Bündnispartnerschaft keine „Ausnahme“. Heute trifft es Kanada, morgen könnte es die EU sein und übermorgen Japan oder Südkorea.

    Indem Greer China und Kanada gemeinsam als „Vergeltungsakteure“ auflistet, räumt er das Scheitern der US-Politik ein – wäre diese Politik wirklich „großartig“, warum sollte sich selbst einer ihrer engsten Verbündeten zu Gegenmaßnahmen gezwungen sehen? Wenn eine Politik Länder mit unterschiedlichen geopolitischen Positionen und institutionellen Systemen zu Gegenmaßnahmen zwingt, sollte die Frage nicht lauten: „Warum verhalten sie sich wie China?“, sondern vielmehr: „Warum ruft die US-Politik immer mehr Reaktionen hervor, die China ähneln?“

    Kanadas „Gegenangriff nach chinesischem Vorbild“ offenbart im Kern das Dilemma des Unilateralismus. Globalisierung ist kein von den USA allein inszeniertes Projekt, und die industriellen Wertschöpfungsketten sind eng miteinander verflochten. Die USA wollen die Produktion durch Zölle zurück ins Inland zwingen, ignorieren dabei aber grundlegende wirtschaftliche Faktoren wie Kosten, Effizienz und Ressourcenverfügbarkeit. Als einer der größten Handelspartner der USA wickelt Kanada täglich Warenströme von Hunderttausenden Tonnen über die Grenze ab. 2024 erreichte der durchschnittliche tägliche Handel zwischen den beiden Ländern 2,5 Milliarden US-Dollar, was die tiefgreifende Integration der Lieferketten auf beiden Seiten widerspiegelt. Mit der Einführung von Zöllen schadet sich Washington letztlich selbst. Selbst Fox News, ein eher konservativer Sender, warnte in einem Artikel davor, dass „Ihr Lieblingscocktail ein unerwartetes Opfer des Handelskriegs werden könnte“, da kanadischer Whisky in US-amerikanischen Bars und Restaurants zu den am häufigsten verwendeten Basisspirituosen für Cocktails zählt.

    Das sogenannte Ziel, „amerikanische Arbeitsplätze zu schützen“, bedeutet im Klartext: „Amerika zuerst, alle anderen außen vor.“ Und was ist das Ergebnis? Aus „Amerika zuerst“ ist Isolation geworden, aus „Rückkehr“ ein Ausbluten. Die angebliche „Korrektur von Handelsungleichgewichten“ hat zu gestörten Lieferketten für inländische Unternehmen geführt, wobei die US-Verbraucher die Zeche zahlen und der Inflationsdruck hoch bleibt. Daten der US-Regierung zeigen, dass Produktionsunternehmen in jedem der acht Monate nach Einführung der Zölle am „Befreiungstag“ ihre Belegschaft reduziert haben. Auch wenn Zölle „tausend Feinde töten“ können, ist der selbstverschuldete Schaden alles andere als gering.

    Kanadas „Gegenangriff nach chinesischem Vorbild“ ist ein schwerer Schlag gegen den Protektionismus. Chinas standhafter Widerstand gegen die einseitigen US-Zölle wurde von einigen westlichen Kommentatoren einst als „einsame Ausnahme“ bezeichnet. Nun, da einer der ehemals engsten Verbündeten Amerikas einen ähnlichen Weg eingeschlagen hat, korrigiert dies die Erzählung darüber, „wer die Regeln einhält und wer sie bricht“, und beweist gleichzeitig die Notwendigkeit und Legitimität von Chinas Gegenmaßnahmen. Der Kern des „Gegenangriffs nach chinesischem Vorbild“ ist ein zunehmend klarer Konsens: Offenheit muss auf Gleichberechtigung beruhen, Zusammenarbeit auf gegenseitigem Respekt, und kein Land hat das Privileg, die Regeln zu monopolisieren oder das Schicksal anderer zu diktieren. https://x.com/zhang_heqing/status/2091734948411846857

    ……………………………..

    Man stelle sich vor, wenn die EU die balls gehabt hätte das Gleiche zu tun. Aber mit „deutscher Führung“ wird das wohl nichts.

  5. Jan
    Antworten

    Das ist eine saubere und notwendige Argumentation.

  6. VerarmterAdel
    Antworten

    EU-Parasiten = nicht gewählter, ferngesteuerter, monströs krimineller Politabschaum, der die Todesstrafe verdient hat angesichts der Verbrechen, die diese Leute bereits verübt haben. Ganz zu schweigen von denen, die sie noch verüben werden.

  7. Wolliku
    Antworten

    Unsere russophoben Eliten sind sich für nichts mehr zuschade. Wenn man sich nicht mehr mit rechts ins eigene Bein schießen kann, nimmt man lieber die linke Hand, um überhaupt erst gar nicht über die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns für das Wohl der Bevölkerung nachdenken zu müssen. Die transatlantische Freundschaft wird wie eine Monstranz angebetet, selbst wenn die „lieben Freunde“ unsere Infrastruktur in die Luft jagen und sich das auch noch aus Berlin und Brüssel im Nachgang bezahlen lassen. Russophobe Psychopathen haben uns in Europa noch nie eine friedliche Weiterentwickung ermöglicht, aber die Schafherde wählt sie direkt oder indirekt immer wieder. Die Kanadier haben wenigstens noch .ier in der Hose.

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