
3.000 Jahre Klimageschichte: Was Sonnenzyklen mit der Temperaturentwicklung zu tun haben
Wenn wir über die Temperaturentwicklung der letzten drei Jahrtausende sprechen, betreten wir ein Minenfeld. Wenige wissenschaftliche Themen sind derart politisiert, derart von institutionellen Narrativen durchdrungen — und derart anfällig für methodische Tricksereien — wie die Rekonstruktion vergangener Temperaturen. Dabei ist die Datenlage, nüchtern betrachtet, erstaunlich klar. Man muss sie nur unvoreingenommen lesen.
Die holozäne Temperaturgeschichte: Was die Proxydaten tatsächlich zeigen
Das Holozän ist die seit etwa 11.700 Jahren andauernde Warmzeit, jedoch mit erheblichen Temperaturvariationen. Die umfassendste verfügbare Rekonstruktion, die Temperature 12k-Datenbank, 2020 in Nature Scientific Data publiziert, fasst 73 globale Proxy-Zeitreihen zusammen und wendet fünf verschiedene statistische Methoden an, um die Unsicherheit realistisch abzubilden.
Das zentrale Ergebnis: Das holozäne thermische Maximum lag vor etwa 6.500 Jahren. Die globale Mitteltemperatur war damals im wärmsten 200-Jahre-Fenster um 0,7 °C (Spanne 0,3 bis 1,8 °C) wärmer als im 19. Jahrhundert. Danach setzte eine langsame, aber stetige Abkühlung ein — über fünf Jahrtausende hinweg.
Das ist die holozäne Langzeittendenz: Abkühlung. Kein Hockey-Schläger. Kein exponentieller Anstieg im Industriezeitalter, der sich aus den Proxy-Daten selbst ergibt — sondern ein sägezahnartiger Abwärtstrend mit überlagerten Schwingungen.
Das Marcott-Problem: Wenn die Grafik nicht zu den Rohdaten passt
Die 2013 in Science erschienene Rekonstruktion von Marcott et al. (DOI: 10.1126/science.1228026) wurde medial als Beleg dafür gefeiert, dass die heutigen Temperaturen „beispiellos“ seien. Die berühmte Hockeyschläger-Grafik zeigte einen dramatischen Temperatursprung im 20. Jahrhundert.
Was in der Berichterstattung weitgehend unterging: Die Rohdaten im begleitenden Excel-File zeigen diesen Sprung nicht. Die Proxy-Daten enden de facto um 1850, teilweise um 1900. Der dramatische Anstieg am rechten Rand der Grafik ist ein statistisches Artefakt — die Mittelung weniger, rauschbehafteter Datenpunkte am Ende der Zeitreihe. Die Doktorarbeit des Erstautors, die mit denselben Datensätzen arbeitete, zeigt bezeichnenderweise keinen solchen Sprung. Sie wird im Science-Paper nicht zitiert.
Das ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster, das sich durch die paläoklimatologische Literatur zieht: Je näher man an die Gegenwart rückt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Proxydaten und instrumentellen Messungen, zwischen Rekonstruktion und Modellannahme.
Die letzten 3.000 Jahre: Vom Römischen Optimum zur Kleinen Eiszeit
Für die spezifische Periode, die uns hier interessiert — die letzten drei Jahrtausende, also von etwa 1.000 BCE (Before Common Era) bis heute — liegen inzwischen hervorragende Sonnenaktivitätsrekonstruktionen vor, die das klimatische Geschehen in einen kausalen Rahmen stellen.
Eine Messgröße für die Sonnenaktivität sind die Sonnenflecken. Gibt es eine größere Zahl, trifft etwas mehr Energie auf die Erde, sind es weniger so reduziert sich die totale Einstrahlung. Parallel dazu ändert sich das riesige solare Magnetfeld. Und dieses schirmt hochenergetische kosmische Strahlung von der Erde ab, wenn es stark ist. Gibt es weniger Sonnenflecken und damit ein schwächeres Magnetfeld, so kommt mehr Strahlung durch. Es entsteht das Isotop Be-10 (Beryllium-10), das sonst auf der Erde nicht vorkommt. Außerdem kommt es zu Kollisionen mit Stickstoff, woraus C14, das radioaktive Isotop des Kohlenstoff, entsteht.
Sowohl Be-10 als auch C-14 lagern sich in den Wachstumsringen von Bäumen ein und ermöglichen damit eine Altersbestimmung. Und die kosmische Strahlung fördert die Wolkenbildung, was weniger Sonnenstrahlung zum Boden durchlasst.
Die jährlich aufgelösten C14-Datensätze stammen aus zwei bahnbrechenden Arbeiten:
- Für das zweite Jahrtausend CE (969–1933 CE) lieferten Brehm et al. (2021) in Nature Geoscience die erste durchgehende Jahresauflösung. Der mittlere Schwabe-Zyklus von 10,5 Jahren mit einer Amplitude von etwa 0,4‰ Δ¹⁴C wurde über den gesamten Zeitraum nachgewiesen — ebenso wie das 993er-SEP-Ereignis und zwei neue Kandidaten (1052 und 1279 n. Chr.).
- Für das erste Jahrtausend BCE (1000–2 BCE) legten Brehm et al. (2025) in Nature Communications die entsprechende Rekonstruktion vor. 1.127 hochpräzise C14-Messungen an 824 Jahresringen aus Irland und den Alpen, ergänzt durch die bestehenden Daten von Fahrni et al., schufen einen lückenlosen 1.000-Jahre-Datensatz. Das Ergebnis: ein mittlerer Sonnenzyklus von 10,5 Jahren — identisch zum zweiten Jahrtausend — und keine neuen Miyake-Ereignisse in dieser Periode. Während der Großen Solaren Minima verschwindet das 11-Jahres-Signal nahezu vollständig.
Die aus diesen Daten rekonstruierte Sonnenaktivität korreliert bemerkenswert gut mit den bekannten Klimaperioden der letzten drei Jahrtausende:
Das Römische Klimaoptimum (~250 BCE – 400 CE)
Über die neue Studie von Studie von Jian Wang et al (2026) hat TKP am 17 Juli hier berichtet. Sie identifiziert in dieser Periode hohe solare Modulationsparameter — also starke heliomagnetische Abschirmung, entsprechend hoher Sonnenaktivität. Die Temperaturen lagen im Mittelmeerraum schätzungsweise 1–2 °C über dem vorindustriellen Niveau. Die Alpenpässe waren gangbar, in Britannien gedieh Weinbau bis zum Hadrianswall. Die Getreideproduktion in Nordafrika — der Kornkammer Roms — erreichte ihr Maximum.
Die Völkerwanderungszeit und das Frühmittelalter (~400–750 CE)
Die Wang-Daten zeigen in dieser Periode zwei massive Einbrüche der Sonnenaktivität: das Große Solare Minimum 400–450 CE (+13,45‰ Δ¹⁴C) und das Horrebow-Minimum 640–730CE. (+19,93‰). Letzteres ist das stärkste Minimum des ersten Jahrtausends. Die Temperaturen fielen — in Europa um geschätzt 1–2 °C, mit katastrophalen Missernten, die in den historischen Quellen als „Jahre ohne Sommer“ dokumentiert sind. Die justinianische Pest (ab 541 n. Chr.) fällt mitten in diese Kälteperiode.
Die Mittelalterliche Warmzeit (~900–1300 CE)
Die Brehm-2021-Daten zeigen für diesen Zeitraum eine robuste, aktive Sonne mit klar ausgeprägtem 11-Jahres-Zyklus. Die Wikinger besiedelten Grönland, in England gedieh Weinbau bis Yorkshire, die landwirtschaftliche Produktivität Europas erreichte ein Niveau, das erst im 18. Jahrhundert wieder übertroffen wurde. Die Baumgrenze in den Alpen lag 100–200 Meter höher als heute.
Die Kleine Eiszeit (~1300–1850 n. Chr.)
Das Spörer-Minimum (~1460–1550), das Maunder-Minimum (1645–1715) und das Dalton-Minimum (~1790–1830) — alle von Brehm et al. in den C14-Daten klar identifiziert — markieren den Tiefpunkt der spätholozänen Abkühlung. Das Maunder-Minimum fällt mit der kältesten Phase der Kleinen Eiszeit zusammen: Die Themse fror regelmäßig zu, in Schottland verschwanden die letzten Gletscher erst im 19. Jahrhundert, und in Mitteleuropa lagen die Wintertemperaturen um 1,5–2 °C unter dem Mittel des 20. Jahrhunderts.
Der solare Fingerabdruck: Mehr als nur Korrelation
Der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und irdischen Temperaturen ist physikalisch fundamental. Die Sonne liefert den primären Energieinput in das Erdsystem. Die solare Gesamteinstrahlung (TSI) variiert im Schwabe-Zyklus um etwa 0,1 % — das klingt nach wenig, aber integriert über Jahrzehnte und verstärkt durch Rückkopplungsmechanismen (Wolkenbildung über kosmische Strahlung, UV-getriebene Ozonveränderungen in der Stratosphäre) reicht es aus, um Klimaperioden zu prägen.
Die Frequency-optimised temperature record von 2023 (DOI: 10.1088/1748-9326/ad0065) bestätigt: Das Holozäne Klimaoptimum (~7.000–4.000 Jahre vor heute) war im Mittel 0,40 °C wärmer als der holozäne Durchschnitt. Die Abkühlung danach kulminierte in der Kleinen Eiszeit. Die Erwärmung seit 1850 ist real — aber sie beginnt vom kältesten Punkt der gesamten Zwischeneiszeit aus.
Was die institutionelle Klimawissenschaft gern verschweigt
Drei Punkte werden in der öffentlichen Diskussion systematisch ausgeblendet:
Erstens: Die holozäne Langzeittendenz ist Abkühlung, nicht Erwärmung. Mit oder ohne anthropogenen Einfluss bewegen wir uns — mit zyklischen Schwankungen — langsam auf die nächste Eiszeit zu. Die Frage ist nicht, ob die Temperaturen steigen, sondern ob der menschliche Einfluss die natürliche Abkühlung überkompensiert.
Zweitens: Die Proxy-Rekonstruktionen zeigen durchgehend, dass frühere Warmphasen — Römisches Optimum, Mittelalterliche Warmzeit — Temperaturen erreichten, die über den heutigen Werten gelgen sind , und das bei angeblich 280 ppm CO2. Der monokausale CO2-Determinismus, den das IPCC kultiviert, wird durch die paläoklimatologischen Daten nicht gestützt.
Drittens: Die Unsicherheiten in den Temperaturrekonstruktionen sind erheblich — die Temperature 12k-Analyse gibt für das holozäne Maximum eine Spanne von 0,3 bis 1,8 °C über dem 19. Jahrhundert an. Das ist eine Unsicherheit von 1,5 °C.
Die 3.000-Jahre-Perspektive in Zahlen
Die Temperaturgeschichte der letzten drei Jahrtausende lässt sich, basierend auf den verfügbaren Multi-Proxy-Rekonstruktionen und den neuen solaren C14-Daten, wie folgt skizzieren:
- 1.000–500 BCE: Abkühlung aus der späten Bronzezeit, Übergang in die Eisenzeit. Sonnenaktivität moderat, ein Großes Solares Minimum um 750–650 v. Chr. (in den Brehm-2025-Daten als Phase schwacher 11-Jahres-Zyklen erkennbar). Temperaturen im nordatlantischen Raum etwa 0,3–0,5 °C unter dem holozänen Mittel.
- 500–200 BCE: Leichte Erholung, Beginn des Römischen Optimums. Die Brehm-Daten zeigen zunehmende Sonnenaktivität.
- 200 BCE – 200 CE.: Römisches Klimaoptimum. Temperaturen im Mittelmeerraum und Mitteleuropa schätzungsweise 1–2 °C über vorindustriellem Niveau.
- 200–400 CE: Übergangsphase mit dem GSM 200–280 n. Chr. Temperaturen rückläufig, aber noch über dem Langzeitmittel.
- 400–750 CE: Krise der Spätantike und Frühmittelalter. Zwei aufeinanderfolgende Große Solare Minima (400–450 und 640–730 n. Chr.). Kälteste Phase des ersten Jahrtausends, Temperaturen in Europa etwa 1–2 °C unter dem römischen Niveau. Die justinianische Pest, Missernten, Bevölkerungsrückgang.
- 750–900 n. Chr.: Erholung, karolingische Warmphase. Sonnenaktivität steigt an. Temperaturen nähern sich wieder dem Langzeitmittel.
- 900–1300 CE: Mittelalterliche Warmzeit. In den Brehm-2021-Daten klar als Phase hoher und stabiler Sonnenaktivität erkennbar. Temperaturen vergleichbar mit dem 20. Jahrhundert, regional darüber. Besiedlung Grönlands, Weinbau in England, Alpenpässe eisfrei.
- 1300–1450 CE: Übergang zur Kleinen Eiszeit. Wolf-Minimum (1280–1350) als erstes der spätmittelalterlichen GSM. Temperaturen fallen, erste Missernten in Nordeuropa.
- 1450–1850 CE: Kleine Eiszeit. Spörer-, Maunder- und Dalton-Minimum. Temperaturen im globalen Mittel etwa 0,5–1,0 °C unter dem 20. Jahrhundert, regional in Europa bis zu 2 °C darunter. Gletschervorstöße in den Alpen, Zufrieren der Themse, Hungerjahre.
- 1850–heute: Erwärmung aus der kältesten Phase des Holozäns heraus. Etwa 0,8–1,2 °C globaler Temperaturanstieg, davon ein Teil natürliche Erholung aus der Kleinen Eiszeit.
Fazit: Die Sonne schreibt die Klimageschichte
Was die jährlich aufgelösten C14-Daten von Brehm et al. (2021), Brehm et al. (2025) und Wang et al. (2026) eindrucksvoll belegen, ist die enge Kopplung zwischen Sonnenaktivität und irdischem Klima über drei Jahrtausende. Jede größere Klimaperiode — Römisches Optimum, Völkerwanderungskälte, Mittelalterliche Warmzeit, Kleine Eiszeit — hat ihr direktes solares Gegenstück in den Baumring-Chroniken.
Es bedeutet, dass die monokausale Zuschreibung der Temperaturentwicklung an Treibhausgase — wie sie in den IPCC-Sachstandsberichten und der sie begleitenden Medienkampagne zelebriert wird — wissenschaftlich falsch ist. Das Klima ist ein multipel determiniertes, nichtlineares System. Die Sonne ist darin der mit Abstand wichtigste externe Antriebsfaktor.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Klimaerwärmung durch Reduzierung der Wolkendecke – je sauberer unsere Industrien werden, desto weniger Smog und desto mehr Sonne. Das kapierten selbst die Durchschnittsbürger – in den guten alten Zeiten vor der milliardenschwer subventionierten Klimapanik (nämlich in den Smog-Jahrzehnten 1950 – 1970, bevor das Rauchgas dann endlich entschwefelt und entrußt wurde).
Die ab 1970 nach und nach „menschengemacht“ (von Ruß und Schwefel, nicht hingegen von CO₂) gesäuberte Luft führte zu weniger Atemwegserkrankungen und der dem CO₂ geschuldete Nebeneffekt (mehr Sonne / Wärme) galt in den 1970ern allgemein als wünschenswert (vgl. Rudi Carrells Hit von 1975: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“).
Die Rolle eines Dämons kam also dem Ruß zu, allenfalls dem Schwefeldioxid, keineswegs dem Engel Kohlendioxid.
Aber Zeiten ändern sich und manchmal ganz gründlich – alles wird auf den Kopf gestellt.
Als in den 1980ern Gorbatschow an die Macht kam und die Angst vor Russen-Invasionen schwand, wurde eine neue Angstkulisse benötigt, um das Volk (ab-)lenken zu können. Hierzu dienten zunächst Schwefeldioxid, saurer Regen und darauf aufbauend das berühmt-berüchtigte Waldsterben. Aber nur vorläufig, die Rauchgas-Entschwefelung machte nämlich bereits große Fortschritte – und warum sollte man dann vorm Schwefel ernsthaft mehr Angst haben als noch in den gerade endenden Smog-Zeiten?
Es wurde Zeit für die Weltherrschaft des CO₂-Horror-Märchens: der Weltklimarat IPCC erblickte 1988 das Licht der Welt.
Das Märchen wuchs aus zum Wahn – binnen 30 Jahren, in den man nicht nur gründlich vergaß, dass Umweltschutz eigentlich deutlich mehr (und auch etwas Handfesteres) ist als „Klimaschutz“.
Nein, man vergaß auch die alte Angstkulisse des Waldsterbens samt seiner Ursache – Schwefel in der Luft.
Die nützliche Rolle des Dämons hatte er ja bereits an an den Ex-Engel Kohlenstoff (CO₂) abgegeben.
Ohne großen Protest-Sturm erhielt der alte Dämon Atmosphären-Schwefel daher vom Impf- und Klima-Messias Bill Gates die Taufe zum Heilmittel, zum erlösenden Himmel-Manna, das er ganz selbstlos (oder höchstens zum „Selbstkostenpreis“?) im Himmel über uns deponieren will.
Nicht empörte Wut und gesunder Menschenverstand der Gutmenschen brachte den zum Oligarchen (sorry: Philanthropen) aufgestiegenen bzw. angehimmelten Studienabbrecher zum Umdenken, sondern ausgerechnet das Enfant terrible Donald Trump. Der gute Bill hat nämlich keine wissenschaftliche Erleuchtung durchgemacht, sondern schlicht gemerkt, dass seine Rubel besser rollen, wenn er mit Trumps Strom schwimmt statt gegen diesen Strom.
Und gute Profite zählen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten schon immer mehr als gute Prinzipien.
Das war und ist beim anderen großen „Philanthropen“ – George Soros – nicht anders.
Und erst recht nicht bei Al Gore, dem gescheiterten Präsidentschafts-Kandidaten und Wissenschafts-Laien, der sich dann geschickt als gescheiter Klima-Kundiger verkaufte: Eine „unbequeme Wahrheit“ war laut Film-Titel für ihn die hartnäckig verschwenderische Produktion von CO₂ durch die modernen Menschen.
Eine Ausnahme macht Al Gore allerdings für reiche Menschen (einschließlich seiner Wenigkeit):
Wer genug (monetäre) Kohle hat, um Ablassgebühren zahlen zu können, der darf (analog den Vor-Luther-Zeiten) auch tüchtig auf die (CO₂-)Kohle-Pauke hauen und riesige Villen bewohnen!
Die wirklich „unbequeme Wahrheit“ bei Al Gore ist allerdings, dass sein Reichtum nicht irgendwoher kommt, sondern ausgerechnet Ergebnis seiner CO₂-Moralpredigten ist, mittels derer er anderen das schlechte Gewissen macht, das er bezüglich seines eingenen Lebenswandel nicht hat!
Die CO₂-Moralpredigten machten aus dem ursprünglich „nur“ 10-fachen Millionär nämlich einen Milliardär – eine schlappe Ver-100-fachung seines Geldhaufens!
Evangelikale Prediger werden in den USA oft reich durch ihre Moralpredigten. Das nimmt ihnen dort niemand übel, solange sie ihren Reichtum nicht ins Puff tragen, denn in Sachen Sex-Moral versteht man in God’s Own Land keinen Spaß.
Aber Al Gore verprasst seinen Reichtum ja nur in CO₂-Bordellen – die sind sex-frei und daher o.k.
Pecunia non olet: Geld stinkt nicht.