
Was passiert in Washington D.C.? – Im Gespräch mit Leland Lehrman
„Du hast keine Ahnung, wie gefährlich es in Washington ist.“ Leland Lehrman, bekannt für seinen mutigen Einsatz gegen politische Verfolgung in Deutschland, liefert im Gespräch einen ruhigen, philosophischen Einblick in die US-Politik. Ein wertvoller Dialog über die Grenzen der Macht, der zeigt: Es ist noch lange nicht zu Ende.
Leland Lehrman ist in Deutschland vor allem als unermüdlicher Anwalt der politisch Verfolgten bekannt. Es war seine Vorarbeit, seine Recherche, die letztendlich Robert F. Kennedy Jr. für die Zustände in Deutschland sensibilisierte. Leland besuchte Reiner Füllmich und Bianca Witschel im Gefängnis und schickte einen Amicus Curiae-Brief an die sächsische Justizministerin.
Gebildet und erfahren in der Politik, liefert Leland im neusten Gespräch einen nüchternen, philosophischen und gelegentlich überraschenden Einblick in die aktuelle Lage in Washington D.C.
Leland, der als enger Vertrauter von Robert F. Kennedy Jr. insbesondere während der Wahl- und Gestaltung der MAHA-Kampagne fungierte, widerlegt das Narrativ des gescheiterten Ministers, ohne dabei in falschen Optimismus zu verfallen. Er berichtet über die E-Mail-Kommunikation, die zwischen dem Gesundheitsminister Kennedy und CDC geführt wurde. Die E-Mails zeigen: Hinter den Kulissen kämpft Kennedy nach Kräften um das, was ihm wichtig ist (die E-Mails sind dem Artikel beigefügt). Leland rechnet Bobby Kennedy an, dass er die Aufklärungszensur gebrochen und dafür gesorgt hat, dass nur noch 55% der Amerikaner das Impfprogramm vorbehaltlos akzeptieren; vor Kennedys Amtsübernahme waren das etwa 95%.
Während seine Loyalität und Vertrauen weiterhin Robert F. Kennedy Jr. gelten, ist Leland in seiner eigenen Mission unterwegs, um nicht nur gegen Lockdowns, Zwangsmedizin und Diktatur, sondern gegen „die ganze Ideologie, das gesamte wissenschaftliche, religiöse und politische Weltbild, die dies ermöglichen“ vorzugehen. Man muss sich der Entscheidung stellen, wieweit man mit mächtigen Menschen Kompromisse eingehen darf, um seine Mission zu erfüllen. Und dann muss man sich auch die andere Frage stellen, nämlich: Wieweit darf man Kompromisse mit mächtigen Menschen ablehnen, um die gleiche Mission noch effektiver zu erfüllen. So sieht das Leland und geht seinen eigenen Weg – verbunden, loyal, aber der Administration und derer Selbsterhaltungsmaßnahmen fern.
Leland spricht auch darüber, welche Entscheidungen Kennedy und Trump getroffen haben, und warum – schonungslos und verständnisvoll zugleich. Könnte die Trump-Administration mehr tun? Könnte Bobby Kennedy mehr tun? Ja. Doch darf das Machtgefuge in Washington nicht unterschätzt werden. Und niemand sollte von einem anderen Menschen verlangen, dass er sein Leben riskiert.
„Vergiss die Vorstellung, dass eine Heldengestalt oder eine andere in der Lage sein wird, alles ganz allein zu erledigen. Das wird nicht passieren,“ schließt Leland ab. Stattdessen muss sich „die Gesundheitsfreiheits-Bewegung von einer organisierten Gemeinschaft, die Beschwerden verteilt, zu einer organisierten Handlungsmacht entwickeln“.
Leland Lehrman ist ein interessanter, kurzweilige Gesprächspartner, der sich mehreren kritischen Themen fundiert widmet: Konflikt im Nahost, Intrigen der Mächtigen, Verantwortlichkeit und Aufarbeitung. Es wird weitere Gespräche geben.
Interne E-Mail-Kommunikation zwischen RFK, Jr. und CDC:
Sanders‘ Presseerklärung zur internen Kommunikation
E-Mails im PDF-Format
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Mascha Orel stammt aus der Ukraine als Nachgeborene von Holocaust-Überlebenden. Sie ist Gründerin der ‚We for Humanity“ Initiative.
Pepe Escobar meint, diese Administration (vorwiegend Deep State mit Hochfinanz) habe entschieden, die Weltwirtschaft zu demontieren – wenn die USA eh nicht mehr die Welt beherrschen können. Mehr tun – was denn, gleich ein Nuklearkrieg?
„Was passiert in Washington D.C.?“ Das, was überall passiert.
„Governments are not in charge. They serve as front organisations for the transnational capitalist oligarchy—the parasite class. Governments and all the pointless party political shenanigans exist to maintain our misplaced faith in alleged “representative democracy”, which is the antithesis of democracy. Thus, we waste our time and energy on futile political debates and campaigns while the oligarchy gets on with business without any scrutiny.“
— We Have a Choice. – https://iaindavis.substack.com/p/we-have-a-choice