
Ungarn kippt um: US-Lobbyistin Anita Orbán als Vize-Premierministerin und Außenministerin
Am 9. Mai 2026 wird Anita Orbán (keine Verwandtschaft mit Viktor) als stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin vereidigt. Die Frau ist keine neutrale Diplomatin – sie ist eine durch US-Globalisten-Think-Tanks geschulte PR-Agentin für amerikanische Flüssiggas-Exporte.
Das schreibt der renommierte Ökonom Professor Richard A. Werner heute auf X in aller Deutlichkeit. Werner, einer der schärfsten Kritiker der westlichen Energie- und Ukraine-Politik, nennt es beim Namen: „Anita Orban wird heute als Vize-Ministerpräsidentin und Außenministerin von Ungarn vereidigt, wodurch sie die Energiepolitik Ungarns drastisch in Richtung der Interessen der USA und der Ukraine umlenkt und die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation des Krieges in Europa erhöht.“
Anita Orban will be sworn in today as deputy prime minister and foreign minister of Hungary, switching Hungary’s energy policy drastically towards US and Ukrainian interests, and increasing the likelihood of an escalation of the war in Europe.
She is a US policy lobbyist who… https://t.co/S5EsOan3PB
— Richard Werner (@scientificecon) May 9, 2026
Und weiter: Sie sei eine US-Politik-Lobbyistin, die schon 2014 vor dem US-Kongress russisches Gas als „aggressiv“ und „Bedrohung“ brandmarkte und für amerikanische LNG-Lieferungen warb. Eingeführt wurde sie früh von Ex-CIA-Chef George Bush senior. Jetzt ist sie die eigentliche Speerspitze der atlantistischen, Soros/CIA/MI6-gestützten Kräfte hinter dem neuen Premierminister Péter Magyar (den Werner spöttisch „Peter Paprika“ nennt).
Und genau das bestätigt jetzt auch der kanadische Wissenschaftler Denis Rancourt in einem weiteren brisanten Beitrag. Er schreibt wörtlich:
„Dieser Bericht der unabhängigen Journalistin @_taylorhudak zeigt die geopolitische Maschinerie der USA in Europa und wie Ungarn nun unter seiner neu gewählten Führung gefangen ist, die den anti-globalistischen, anti-EU-Vorgaben-Viktor Orbán ersetzt hat.“
This report by independent journalist @_taylorhudak shows the USA geopolitical machinery in Europe and how Hungary is now captured under its newly elected leadership that replaced the anti-globalist anti-EU-impositions Victor Orban. https://t.co/2ELRox71FF
— Denis Rancourt (@denisrancourt) May 9, 2026
Rancourt verweist dabei auf die detaillierte Recherche der unabhängigen Journalistin Taylor Hudak, die die engen Verbindungen Anita Orbáns zur US-Regierung, zur Bush-Familie und zu ihren Auftritten vor dem US-Kongress aufdeckt, wo sie bereits 2014 russisches Gas als „aggressiv“ und „Bedrohung“ brandmarkte – während sie für amerikanische LNG-Lieferungen warb.
Der perfekte Timing: Nach dem Wahlsieg der Tisza-Partei
Im April 2026 hat Péter Magyars Tisza-Partei Viktor Orbán und Fidesz mit Zweidrittelmehrheit aus dem Amt gefegt. Die neue Regierung schwenkt sofort auf die Linie Brüssel/Washington um. Weg mit der blockierenden Haltung gegen Sanktionen, weg mit der pragmatischen Energiepolitik, die Ungarn (und weite Teile Mitteleuropas) jahrelang vor dem Totalzusammenbruch bewahrt hat.
Dieser Wechsel hat erhebliches Potenzial, die ohnehin angespannte Lage in Europa weiter zu verschärfen. Ungarn war bislang einer der wenigen EU-Staaten, die eine eigenständige, auf Energieversorgungssicherheit und Verhandlungen ausgerichtete Position vertraten. Mit der neuen Führung droht Budapest nun, sich der harten anti-russischen Linie Brüssels und Washingtons anzuschließen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation des Ukraine-Konflikts – genau das, was Werner als „Likelihood of escalation of the war in Europe“ beschreibt.
Für die EU bedeutet dies einen weiteren Schritt in Richtung Zentralisierung und Konfrontation. Statt auf Diplomatie und wirtschaftliche Vernunft zu setzen, wird die Abhängigkeit von teurem US-LNG gefestigt. Europäische Bürger zahlen bereits seit Jahren die Rechnung in Form explodierender Energiepreise, Deindustrialisierung und sinkender Wettbewerbsfähigkeit. Eine Verhärtung der Fronten gegenüber Russland würde diese Krise weiter verschärfen – mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen für den gesamten Kontinent.
Die Konsequenzen für die EU: Energiepreis-Explosion und Deindustrialisierung 2.0
Ungarn war bisher der letzte relevante Bremser in der EU. Mit Anita Orbán an den Schalthebeln der Außen- und Energiepolitik fällt diese Bremse weg. Die Folge:
- Noch höhere Energiepreise für die gesamte EU. US-LNG ist teurer, weniger zuverlässig und geopolitisch erpressbar. Deutschland, das schon nach dem Nord-Stream-Sprengung seine Industrie verliert, wird weiter bluten.
- Vollständige Abhängigkeit von amerikanischen Energielieferungen – genau das, was die US-Lobby seit Jahren anstrebt. Billiges russisches Pipeline-Gas war „aggressiv“, teures amerikanisches Fracking-Gas ist plötzlich „strategische Partnerschaft“.
- Weitere Fragmentierung der EU-Wirtschaft. Während Osteuropa teils noch halbwegs durchhält, treibt Westeuropa (allen voran Deutschland) in die Rezession.
Die Konsequenzen für den Ukraine-Krieg: Eskalation statt Verhandlung
Anita Orbán steht für eine harte anti-russische Linie. Werner warnt explizit: Diese Personalie erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation des Krieges in Europa. Ungarn blockierte bisher Waffenlieferungen, Sanktionspakete und NATO-Erweiterungen. Jetzt wird Budapest zum willigen Erfüllungsgehilfen Kiews und Washingtons.Das passt perfekt zu den ohnehin schon offenen Kriegsplänen von EU und Deutschland gegen Russland:
- Die Bundesregierung und die EU-Kommission reden längst offen von „Zeitenwende 2.0“, von „kriegstüchtiger Bundeswehr“ bis 2029 und von der Notwendigkeit, „Russland militärisch zu stoppen“. Man plant nicht nur Verteidigung – man bereitet den Boden für eine direkte Konfrontation vor.
- Verteidigungsminister Boris Pistorius und hohe Generäle sprechen offen von möglichen russischen Angriffen auf NATO-Territorium bereits in den kommenden Jahren. Geheime Operationspläne für einen Großkrieg, Verlegung Hunderttausender Soldaten Richtung Osten und die Beschaffung weitreichender Waffensysteme laufen auf Hochtouren, so das Militärmagazin Defense News.
- Neue Sanktionswellen, weitere Waffenlieferungen, mögliche Truppenentsendungen unter EU-Flagge – mit Ungarn im Boot fehlt der letzte interne Widerspruch.
- Das Ziel ist klar: Russland wirtschaftlich und militärisch zermürben, um die eigene energiepolitische und geopolitische Niederlage zu kaschieren. Dass dabei Europa selbst zum Schlachtfeld werden könnte, wird billigend in Kauf genommen.
Was heute in Budapest passiert, ist kein Zufall und kein „demokratischer Wandel“. Es ist der gezielte Austausch einer pragmatischen, energieorientierten Regierung durch atlantistische Hardliner, die exakt das tun, was US-Think-Tanks und LNG-Konzerne seit Jahren fordern: Russland isolieren, Europa schwächen, amerikanische Energie teuer verkaufen.
Die Ernennung in Ungarn passt perfekt ins Bild: Atlanticistische Netzwerke, US-Energieinteressen und eine willige politische Klasse in Europa arbeiten Hand in Hand, um eine echte Friedenslösung im Ukraine-Konflikt zu verhindern. Stattdessen wird die Eskalationsspirale weiter angeheizt – auf Kosten der europäischen Souveränität, Wirtschaft und Sicherheit.
Und noch eins scheint sicher: Anita Orbán wird sich mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas blendend verstehen, ebenso mit Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Die Namenswahl war sicher nicht zufällig… Die Ungarn werden jetzt zerlegt bis 2030 und alle Deutschen, die dort hingegangen sind, um sich neu aufzustellen, werden sich bald umgucken, wie schnell die EU das Zepter schwingen wird…
Die Ungarn sind keine Duckmäuser wie die Dt. und Ö. Sie werden aufstehen…
Dann marschiert der Ami ein und zerkloppt mit seinem Militär Ungarn. Der Ami wird das genau so handhaben, wie er das in der Ukraine gehandhabt hat und noch weiter handhabt. Es wird erst Ruhe „im Karton“ sein, da die Haselnüsse über’m Pentagon und anderswo, zum Beispiel auf die Bankster, in den USA abgeregnet wurden.
Der republikan. Ami ist ein Freund Orbans und der Meinungsfreiheit, der macht das also sicher nicht, aber der k-istische Russe hat das schon mal getan und zwar 1956…
Was ist heute das Pendant zur Sowjetunion? Richtig, die EUdSSR wird einmarschieren, denn Magyar ist ja ein EU-Büttel….dennoch werden die Ungarn es schaffen, denn die Amis und Putin werden ihnen helfen…
Bitte logisch denken, Vance hatte Orban im Wahlkampf unterstützt. Die Amis sind doch nicht pro EUdSSR…im Gegenteil.
https://tkp.at/2026/04/07/vance-zerlegt-die-eu/
„……Der republikan. Ami ist ein Freund Orbans und der Meinungsfreiheit…..“
……..
„……..Bitte logisch denken…….“
Ihre Welt ist pure Phantasie. Weil der rep Ami so sehr auf Meinungsfreiheit steht, werden in den USA Menschen gekündigt, bestraft und eingesperrt, wenn sie das Falsche über Issreael denken/sagen. So meinungsfrei, dass man US-Medien politisch-juristisch verfolgt, wenn sie zu viel Kritisches über den Iran-Krieg berichten. usw usf.
„Being an enemy to the US ist dangerous – being a friend of the US is lethal“
Kissinger
Sie sind gehirngewaschen – aber deshalb noch lange nicht „sauber“.
In Bezug auf Isr. mag das so sein. Das ist ja auch bei uns ein Paragraph, schon noch in der Zeit gewesen, als wir noch nicht bei der EUdSSR waren. Das ist eine Ausnahme, weicht sich jetzt aber auch auf, durch den Iran-Krieg, s. Kritik von Tucker Carlson. Ansonsten trat Vance bei der Sicherheitskonferrenz in München auf und gemahnte Europa, die Meinungsfreiheit zu wahren. Das tun sie immer wieder. Besonders auch Musks X setzt man ja sehr zu. Allgemein ist es so, dass die EU immer mehr 10suhr einführt und die Republikaner das kritisieren.
Ein Fehler in der Logik ist es, vom Besonderen aufs Allgemeine zu schließen. Das ist entweder dumm oder halt die Rhetorik eines krankhaften Rechthabers und Besserwissers. Auch Komplexler, die es nicht verkraften können, abgeblitzt zu sein, haben ein Motiv… Mich als „gehirngewaschen“ und „nicht sauber“ zu bezeichnen, ist ein neuer Tiefpunkt Ihres Feldzuges gegen meine Person…naja, kennt sich eh jeder aus.
Ich kann meine Behauptungen ja immer nachweisen…
https://weltwoche.ch/daily/j-d-vance-hatte-recht-europa-hat-ein-problem-mit-der-meinungsfreiheit-so-der-economist/
Ein neues „Modell Kallas“?
Eine überarbeitete Version des Vorgängermodells „Uschi“?
Da muss man ja fast schon dankbar sein, dass sie seit den Bausatz-Problemen des Prototypen „Angi“ wenigstens Schablonen gefunden haben, die auch ihre Form behalten. Nur die Fäden sind immer noch deutlich sichtbar…..