56. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – weder Krieg noch Frieden (Ticker 16:00 Uhr)

24. April 2026von 10,7 Minuten Lesezeit

US-Navy-Sekretär gefeuert, Israel will Südlibanon „kontrollieren“und Trump predigt „Frieden“. Der US-israelische Angriffskrieg gegen Iran und den Libanon eskaliert weiter – und die internen Risse im US-Militärapparat werden sichtbar. US-Navy-Sekretär John Phelan ist genau in dem Moment zurückgetreten (oder gefeuert worden), als die dritte US-Flugzeugträger-Gruppe im Iran-Theater eintrifft – das Timing ist kein Zufall. Es signalisiert tiefe Zerwürfnisse im Pentagon über die Blockade des Golfs von Hormuz und die strategische Überdehnung der US-Streitkräfte.

Phelan musste gehen, weil er offenbar nicht mehr mit der Linie von Verteidigungsminister Hegseth und dem Weißen Haus konform ging. Gleichzeitig meldet das Pentagon den Einsatz des dritten Flugzeugträgers (USS George H.W. Bush) neben Abraham Lincoln und Gerald R. Ford. Trump befiehlt der Navy, iranische Minenleger im Hormuz zu „zerstören“, und behauptet, die USA hätten „totale Kontrolle“ über die Meerenge. Die Realität sieht anders aus: Iranische Schnellboote und Drohnen kontrollieren weiterhin die Wasserstraße, die für 20 Prozent des Weltöls entscheidend ist. Simplicius76 zitiert US-Geheimdienstberichte: Trotz aller US-Schläge ist die Hälfte der iranischen ballistischen Raketen intakt, 60 Prozent der IRGC-Marine einsatzbereit und zwei Drittel der Luftwaffe noch intakt – laut den Daten von US-Medien. Die US-Munitionsvorräte sind so ausgeblutet, dass eine Taiwan-Verteidigung gegen China derzeit unmöglich wäre. Das ist kein Sieg – das ist strategische Erschöpfung.

Parallel dazu geht der Bodenkrieg im Libanon weiter. Israel erklärt offen, es wolle Brücken und das Gebiet südlich des Litani-Flusses „kontrollieren“ – also de facto annektieren. Trotz angeblicher Waffenruhe gibt es  weiter israelische Luftangriffe auf den Südlibanon: Drei Tote in Nabatieh und Yater, darunter die Journalistin Amal Khalil, über 420 zerstörte Häuser in einer Woche, Plünderungen durch israelische Soldaten. Hezbollah antwortet mit Raketen auf Nordisrael.

Die libanesische Waffenruhe wurde von Trump gerade um drei Wochen verlängert – und wird gleichzeitig von Israel ignoriert. Das Muster ist bekannt: Schein-Frieden als Deckung für Expansion. Israel sucht bei den USA „grünes Licht“ für weitere Eskalationen, während Trump Israel-Libanon-Gespräche im Weißen Haus ankündigt.

Die iranischen Medien zeichnen eine andere Realität: „Operation True Promise 4“ hat das US-Kriegssystem in Westasien erschüttert. Iranische Luftabwehr hat über 170 US-israelische Drohnen abgeschossen . Die IRGC hat Schiffe im Hormuz gekapert, Brücken in Rekordzeit wiederaufgebaut und droht mit „schockierenden Ereignissen“ jenseits aller feindlichen Kalkulationen. Die Einheit von Volk, Regierung und Streitkräften sei „eiserne Einheit“ – Trumps Versuche, Spaltung zu säen, scheitern kläglich.

Die US-Blockade wird zu wirtschaftlichen Selbstmord führen: Ölpreise über 106 Dollar, globale Lieferketten kollabieren, während Iran seine strategische Position am Hormuz als „Kill-Zone“ für Aggressoren ausbaut.

Al Jazeera bestätigt die humanitäre Katastrophe: Über 3.375 Tote allein im Iran, 2.294 im Libanon durch US-israelische Operationen. Iran weist Trumps Behauptungen von Führungsspaltung zurück: „Die Nation ist eine Seele.“ Gleichzeitig steigen die Ölpreise und die Profite der Rüstungsindustrie – ein klassischer Kriegsgewinnler-Effekt, während die Bevölkerungen beider Seiten die Zeche zahlen.

Das Gesamtbild sieht so aus: Ein US-Präsident, der „Friedensgespräche“ ankündigt, während seine Navy den dritten Träger schickt und den Golf von Hormuz abriegeln soll. Israel nutzt jede Pause zur Gebietsausweitung im Libanon. Iran hingegen zeigt Resilienz und strategische Tiefe – genau das, was westliche „Experten“ nie erwartet haben.

Irans Warnschuss: Internet- und Daten-Kabel im Fadenkreuz

Unter den geschäftigen Gewässern der Straße von Hormuz befindet sich ein Schwachpunkt, der das Internet für Millionen lahmlegen könnte. Der Iran hat gerade eine detaillierte Karte veröffentlicht, die genau zeigt, wo die wichtigsten unterseeischen Internetkabel verlaufen – und bezeichnet sie als sehr anfällig.

Für ein Land, das wenig zu verlieren hat, ist dies eine clevere, kostengünstige Möglichkeit, zurückzuschlagen. Wenn die Spannungen mit der Trump-Administration zunehmen, könnte der Iran diese Kabel ohne einen einzigen Raketenstart stören. Es ist klassische asymmetrische Kriegsführung im digitalen Zeitalter.

Die schockierenden Zahlen:

  • Mindestens 7 wichtige unterseeische Kabel verlaufen durch die enge Straße von Hormuz.
  • Diese Kabel transportieren über 97% des Internetverkehrs der Region für E-Commerce, Cloud-Dienste, Bankwesen und Kommunikation.
  • Der eigene Bericht des Iran bezeichnet die Straße als einen „anfälligen Punkt für die digitale Wirtschaft der Golfstaaten“.

Ähnliche Kabel im Roten Meer wurden während der jüngsten Konflikte beschädigt, was beweist, dass diese Angriffe möglich und effektiv sind. Ein einziger Schnitt hier könnte den globalen Handel verlangsamen, Finanztransaktionen einfrieren und Online-Dienste im gesamten Nahen Osten und darüber hinaus lahmlegen.

Die moderne Wirtschaft läuft auf unsichtbaren Daten, die unter dem Ozean fließen. Der Iran hat der Welt gerade gezeigt, wie einfach es wäre, den Stecker zu ziehen. Mit zunehmendem Druck dient diese Karte sowohl als Warnung als auch als Blaupause für das Chaos.

07 Uhr 30:

  • Der Nachrichtensender „Lebanon 24“ berichtete von zwei israelischen Angriffen im Südlibanon, nur wenige Stunden nachdem Präsident Trump bekannt gegeben hatte, dass Israel und der Libanon sich auf eine Verlängerung des Waffenstillstands um drei Wochen geeinigt hätten.
  • Das israelische Militär teilte mit, dass „mehrere Raketen“ in Richtung Nordisrael abgefeuert worden seien.
  • Die US-Staatsanwältin Jeanine Pirro erklärte, ihre Behörde habe Haftbefehle beantragt, damit US-Streitkräfte zwei Öltanker mit einer Ladung von 3,8 Millionen Barrel iranischem Öl beschlagnahmen könnten.
  • Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, Israel sei „bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen“ und würde das Land „in die Steinzeit“ zurückbomben, sollte Washington grünes Licht geben.
  • Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die staatlichen Institutionen würden weiterhin „mit Einigkeit, Zielstrebigkeit und Disziplin handeln“, nachdem Trump interne Spaltungen in Teheran behauptet hatte.

09 Uhr 00:

E-Mail des Pentagons erwägt Ausschluss Spaniens aus der NATO: Bericht

Eine interne E-Mail des Pentagons enthält Optionen für die USA, um NATO-Verbündete zu bestrafen, die nach Ansicht der USA die von Washington im Iran durchgeführten Operationen nicht unterstützt haben, berichtete Reuters. Dazu gehörten der Ausschluss Spaniens aus dem Bündnis sowie eine Überprüfung der Haltung Washingtons zum Anspruch Großbritanniens auf die Falklandinseln, wie ein US-Beamter zitiert wurde.

Iran gewährt „befreundeten“ Ländern Gebührenbefreiung für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus

Der Iran hat „befreundeten“ Staaten, die die Straße von Hormus passieren, eine Gebührenbefreiung gewährt, berichtete die russische staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Wir haben Ausnahmen für einige Länder gewährt. Ich weiß nicht, was in Zukunft passieren wird“, sagte der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Jalali, gegenüber der Nachrichtenagentur.

US-Armee entwickelt Pläne für Angriffe auf die Straße von Hormus, falls das Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran scheitert

Laut einem CNN-Bericht entwickeln US-Militärvertreter neue Pläne für Angriffe auf die Straße von Hormus für den Fall, dass der Waffenstillstand mit dem Iran scheitert. Zu den Optionen gehören Angriffe mit einem „besonderen Fokus auf das ‚dynamische Targeting‘ der iranischen Kapazitäten rund um die Straße von Hormus, den südlichen Arabischen Golf und den Golf von Oman“, heißt es in dem Bericht. Der Bericht fügt hinzu, dass auch gezielte Angriffe auf einzelne iranische Führer für das US-Militär im Raum stehen.

Neueste israelische Angriffe zielen auf die südlibanesischen Städte Touline und Khirbet Selm

Israel startete neue Angriffe auf den Südlibanon, nur wenige Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump eine dreiwöchige Verlängerung des Waffenstillstands zwischen Tel Aviv und Beirut angekündigt hatte. Zwei Angriffe richteten sich gegen die Stadt Touline, während ein weiterer Khirbet Selm traf. Auch Artilleriefeuer wurde am Stadtrand von Touline gemeldet.

11 Uhr 30:

Der iranische Außenminister und pakistanische Regierungsvertreter besprechen den Waffenstillstand

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sprach am Freitag in einem Telefonat mit hochrangigen pakistanischen Regierungs- und Militärvertretern, darunter dem stellvertretenden Premierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar sowie Feldmarschall Asim Munir, wie Al Jazeera berichtete.

Israelisches Militär zerstört Häuser im Südlibanon

Das israelische Militär hat laut Al Jazeera Häuser in der Stadt Khiam im Südlibanon gesprengt. Die israelischen Angriffe halten trotz der Ankündigung einer dreiwöchigen Verlängerung des Waffenstillstandsabkommens im Libanon an.

Israelische Streitkräfte greifen Flüchtlingslager an und schießen auf Kind in Beit Lahia, Gaza

Israelische Streitkräfte griffen am Freitagmorgen ein Flüchtlingslager in Beit Lahia, Gaza, mit scharfer Munition an, wie die Nachrichtenagentur Wafa berichtet. Wafa berichtete, dass das israelische Militär bei dem Angriff ein Kind angeschossen und verletzt habe, während mehrere andere durch Schüsse und Granaten verletzt wurden. Laut dem Bericht von Wafa beschossen israelische Streitkräfte zudem Stadtteile in der Nähe von Gaza-Stadt und Khan Yunis.

US Seeblockade wenig wirksam

Eine US-Marineblockade, die auf iranische Häfen abzielt, hat Teile der Öloperationen des Landes gestört, aber die wichtigste Exportinfrastruktur bleibt intakt, und die Lieferungen gehen weiter, insbesondere in Richtung China, so das maritime Analyseunternehmen Kpler. Daten von Kpler zeigen, dass Tankschiffe immer noch innerhalb der Ladezonen des Iran operieren, wobei die Rohöllieferungen nach China im ersten Aprilhalbjahr durchschnittlich etwa 985.000 Barrel pro Tag betrugen und seitdem ohne Unterbrechung fortgesetzt wurden.

16 Uhr 00:

Meinungsumfrage im Iran, Zustimmung oder Ablehnung:

  1. Einschränkung des iranischen Raketenprogramms: 85,7% lehnen ab

  2. Ein vollständiger Stopp der Urananreicherung zur Beendigung des Krieges: 79,4% lehnen ab

  3. Freie Durchfahrt durch die Straße von Hormuz als Bedingung für ein Ende des Krieges: 73,7% lehnen ab

  4. Aufgabe der Widerstandsachse zum Ende des Krieges: 68,1% lehnen ab

ls Reaktion auf israelische Waffenstillstandsverletzungen führte die Hisbollah bisher zwei Operationen durch

Abschuss einer israelischen ‚Hermes-450‘-Drohne in Tyrus.

Angriff auf eine Versammlung israelischer Soldaten in der Stadt Qantara im südlichen Libanon mit einer FPV-Drohne — mit bestätigten Opfern

Das Haus, das bei einem Luftangriff in der südlichen Stadt Touline während des sogenannten Waffenstillstands zum Ziel wurde

Massive israelische Zerstörungen von zivilen Häusern in Khiyam und in einer ganzen Reihe von andern Orten im Bekaa Tal.

Der iranische Außenminister besucht Pakistan – ein Zeichen für Schritte in Richtung Gespräche mit den USA

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi wird laut Al Jazeera mit einer Delegation von Beamten nach Islamabad reisen, was ein Zeichen für Schritte in Richtung einer Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Konflikts darstellt.

Laut iranischen Staatsmedien soll der Minister mit pakistanischen Beamten zusammentreffen und anschließend nach Moskau und Maskat weiterreisen.

Hochrangiger US-Militärvertreter erörtert anhaltende Blockade der Straße von Hormus

Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der Vereinigten Staaten, Dan Caine, gab in einer Pressekonferenz gemeinsam mit US-Kriegsminister Pete Hegseth aktuelle Informationen zur US-Blockade der Straße von Hormus und zu den laufenden Seeoperationen gegen den Iran.

Caine lobte die „Disziplin, das Engagement und die Professionalität“ der gemeinsamen Streitkräfte und fügte hinzu, dass es „weiterhin darum geht, sicherzustellen, dass das iranische Regime weder unseren Interessen noch denen unserer Verbündeten und Partner schaden kann“.

US-Kriegsminister Hegseth: „Der Iran wird keine Atomwaffe haben“

US-Kriegsminister Pete Hegseth sprach am Freitagmorgen auf einer Pressekonferenz vor Journalisten und erklärte, dass „der Iran letztendlich keine Atomwaffe haben wird“. Der Minister kündigte eine „neue Phase“ im Krieg an, in der der Iran vor einer „wichtigen Entscheidung“ stehe, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schließen.statt „schicke Konferenzen in Europa“ abzuhalten.

US-Geheimdienste sind zu der Einschätzung gelangt, dass der Iran keine Atomwaffe aktiv entwickelt und keine nukleare Bedrohung darstellt.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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55. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – See-Blockade und Zerstörung des Südlibanon (Ticker 17:30 Uhr)

54. Tag im Angriffskrieg von USA und Israel gegen den Iran und den Libanon – „Waffenstillstand“ eine Farce (Ticker 21:00 Uhr)

52./53. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Tagesbericht

51. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und den Libanon – US-Blockade

50. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran- Tageszusammenfassung

49. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran und Libanon – Waffenstillstand

48. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und Libanon

47. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran – Blockade

46. Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Zerstörung Libanons

45. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – US-Blockade?

44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen gescheitert

43. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen starten

Links zu den weiteren Ticker-Artikel finden sich am Ende des 43. Tages.

5 Kommentare

  1. therMOnukular 24. April 2026 um 12:42 Uhr - Antworten

    Was für eine verfahrene Situation. Aber zum Glück hatte ein US-Senator die zündende Idee:
    “We should shoot everybody who doesn’t want peace” (wir sollten jeden erschießen, der keinen Frieden will)

    Nähme er diese Aussage ernst (und würde ihren Inhalt begreifen), dann müsste er sich eigentlich schnellstmöglich ins Pendel hauen: er selbst will den Frieden wohl am allerwenigsten, da Morden kein Frieden ist.

    Wir sind leider mittlerweile in einer Situation, wo der Rotzlöffel von der Kindergartengruppe nicht nur wild herumschreit, sich auf den Boden wirft und zappelt, weil dem Schauer sein Eis zerschmolzen ist – er zertrümmert längst das Mobiliar, schlägt andere Kinder der Gruppe…usw.
    Der perfekte Zeitpunkt für eine “gesunde Watschen”, auf etwas anderes “hört” der nicht mehr, versteht er gar nicht, ist ihm fremd.

    Funfact: wie hier mal geschrieben, halte ich die “Hungersnot” in der US-Navy für übertrieben, hier der bestätigte Grund:
    Der Iran hat die Basis der 5. US-Flotte unbrauchbar geschossen. Dabei wurde auch das Logistiklager inkl. Poststelle zerstört, gemeinsam mit anderen Vorratsgütern. Ziel war es, die logistische Versorgung der 5. Flotte ebenso zu unterbrechen, wie deren Kommunikation und Überwachungstechnik.
    Die Engpässe bei der Nahrungsversorgung treffen nun also “nur” jene Schiffe der 5. Flotte, die über diesen Knotenpunkt in Bahrain versorgt wurden – den es nicht mehr gibt. Andere US-Navy-Schiffe in der Region werden über Kreta usw. versorgt, deren Logistik funktioniert noch.
    Es ist also kein allgemeines Problem der US-Navy, die schon zusammenbrechen würde – es sind direkte Folgen iranischer Strategie gegen US-Militär in/aus der Region..
    ….und wie man jetzt an der Bush gesehen hat, traut sich nicht einmal mehr eine US-Träger-Gruppe an den Houthies vorbei, da werden quasi unbewaffnete Transportschiffe lieber auch Afrika umrunden (und einige Tage länger brauchen), bis sie die 5. Flotte versorgen können.

    Nehmt den Amis endlich die Navy weg! Dann können sie maximal noch Mexiko und Kuba terrorisieren, oder die geduldigen Kanadier tratzen.

  2. Varus 24. April 2026 um 11:10 Uhr - Antworten

    Böses Medium heute über jenes Land, wo „1984“ geschrieben und einige Jahrzehnte später umgesetzt wurde: „Großbritannien wird zionistischer Polizeistaat, um Israel zu schützen“ – „… Glücklicherweise ist der entstehende Starmersche Polizei- und Zensurstaat kaum imstande, seine Untertanen völlig zu isolieren. Aber das ändert nichts daran, dass wir hier einen dreisten Versuch sehen, eine massive Erosion der Menschenrechte, der bürgerlichen Freiheiten und, nicht zuletzt, des Rechtsstaats durchzusetzen. … Und all das im Dienste Israels. … Im Westen hat der Schutz Israels in vielen Ländern zu ähnlichen Folgen geführt, darunter in Deutschland, Australien und natürlich den USA. …“

    Während so oft Islamisierung Westeuropas beklagt wird, anscheinend herrscht weiterhin die Ideologie der westlichen Oberen Menschen bis hin zu solchen exzessiven Auswüchsen wie der berüchtigte „Zionistische Einblick“. Mancherorts wird die Kriminalitätsstatistik beklagt (wenn man absolut jeden holt…), doch bisher sehe ich nicht, dass die Gesellschaften durch Migration im Schnitt klüger geworden wären und sich den Eroberung-Narrativen widersetzen. Den anderen staatlichen Narrativen wie Klimagedöns übrigens auch nicht.

  3. Varus 24. April 2026 um 10:08 Uhr - Antworten

    Paul Craig Roberts im Artikel vom 22.04: „Washington Chose Wars for Israel instead of Health Care for the American People“ – „… According to research at Brown University’s Watson School of International and Public Affairs, Washington’s 21st century wars in behalf of the Zionist agenda of Greater Israel have cost American taxpayers about 10 trillion dollars. Twenty-five percent of the US national debt, the interest cost of which is approaching one trillion dollars annually, is the price imposed on Americans by Washington fighting Israel’s wars for Israel. …“ – Weiter wird aufgeschlüsselt, wie sich die 10 Billionen zusammensetzen. 1/4 der gesamten USA-Schulden für Isr.-Eroberungen ausgegeben.

  4. Varus 24. April 2026 um 9:42 Uhr - Antworten

    Die US-Staatsanwältin Jeanine Pirro erklärte, ihre Behörde habe Haftbefehle beantragt, damit US-Streitkräfte zwei Öltanker mit einer Ladung von 3,8 Millionen Barrel iranischem Öl beschlagnahmen könnten.

    Lächerlicher Versuch eines „legalen“ Anstrichs – die Tanker befinden sich sicherlich nicht in den Hoheitsgebieten der USA. Es zeigt nur, wie korrumpiert die US-Justiz ist.

    Gestern schrieb TKP, die Türkei wird zunehmend zum Feind erklärt – das Land wird auch im „Isr.“ zunehmend zum „neuen Iran“ erklärt, welch Zufall. Müsste es nicht vorsorglich helfen, den gemeinsamen Feind etlicher Nahost-Länder zu besiegen?

    • therMOnukular 24. April 2026 um 13:34 Uhr - Antworten

      Aber jetzt sehen wir, was mit der „Aufhebung der Öl-Sanktionen gegen den Iran“ wirklich gemeint war: das iranische Öl, das man stiehlt. Bennet hat es von Anfang an frei herausgeplaudert, dass es um die „legale Weitergabe“ von „konfisziertem“ Öl geht.

      Funksprüche der US-Navy legten bereits offen, dass man mit „international law“ argumentiert, während man gerade dabei ist, jenes zu brechen (zb die „Konversation“ der iran Marine mit der Fregatte (?) 121 der USA)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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