
BP beendet „grüne“ Ambitionen – erhöht Produktion von Erdöl und Erdgas
BP hat angekündigt, die Ausgaben für Öl und Gas auf 10 Milliarden US-Dollar (9,53 Milliarden Euro) pro Jahr zu erhöhen – und seine Interessen im Bereich „grüner“ Energie fallen zu lassen. Ende Februar kündigte der in Großbritannien ansässige multinationale Konzern eine grundlegende Änderung seiner Strategie an und entschied sich für Kohlenwasserstoffe, um Gewinne zu erzielen.
Im starken Gegensatz zu seinem ursprünglichen Ziel, die Produktion auf 1,5 Millionen Barrel Öl pro Tag zu reduzieren, gab BP bekannt, dass es nun davon ausgeht, bis zum Ende des Jahrzehnts zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Barrel pro Tag zu fördern.
„Heute haben wir die Strategie von BP grundlegend neu ausgerichtet. Wir reduzieren und verlagern die Kapitalausgaben auf unsere rentabelsten Geschäftsbereiche, um das Wachstum voranzutreiben, und streben unermüdlich nach Leistungsverbesserungen und Kosteneffizienz“, sagte CEO Murray Auchincloss.
„Dies alles dient dem Ziel, den Cashflow und die Renditen nachhaltig zu steigern.
„Wir werden die vorgelagerten Investitionen und die Produktion steigern, um auch in den kommenden Jahren Energie mit hohen Margen produzieren zu können. Wir werden uns im nachgelagerten Bereich auf Märkte konzentrieren, in denen wir führende integrierte Positionen haben.
„Und wir werden bei unseren Investitionen in den Übergang sehr selektiv vorgehen, auch durch innovative kapitalarme Plattformen.“
Auchincloss schloss: „Dies ist ein Neustart für BP, mit einem unerschütterlichen Fokus auf die Steigerung des langfristigen Unternehmenswerts.“
Nach der Ankündigung erklärte Auchincloss den Investoren, dass der Glaube des Unternehmens an die grüne Energiewende „unangebracht“ gewesen sei und dass es in den letzten Jahren „zu weit, zu schnell“ gegangen sei.
Er erklärte auch, dass es noch „Jahrzehnte lang“ einen Bedarf an Öl und Gas geben werde.
Im Jahr 2020 versprach BP unter Auchincloss‘ Vorgänger Bernard Looney, die Öl- und Gasproduktion bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren und gleichzeitig die Solar- und Windenergie rasch auszubauen. Im Jahr 2023 senkte BP das Reduktionsziel auf 25 Prozent.
Die Kehrtwende von BP erfolgte auch deshalb, weil der Druck der Investoren zunahm.
Die EU und vor allem Deutschland täten gut daran die Zerstörung der Wirtschaft durch die „grüne“ Agenda zu beenden und wieder zu einer vernünftigen Energiepolitik zurückzukehren. Deutschland droht bereits Gasmangellage und seit mehr als drei Monaten reicht die Stromproduktion durch Windanalgen nicht aus um den Bedarf zu decken.
Bild von Nicola Giordano auf Pixabay
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
GASmangellage wird in Deutschland immer wahrscheinlicher
Europas Gaspreise auf 2-Jahres-Hoch bremsen Industrie
Ölbranche erwartet steigende Prise dank Trumps Nahost-Politik
Zitat: „Dies alles dient dem Ziel, den Cashflow und die Renditen nachhaltig zu steigern“.
Na, das nenne ich doch mal ne ehrliche Ansage des Kapitalismus im Endstadium.
Deutschland hat keine sichere Energie. Man könnte sich vieles denken, aber man müsste es anfangen zu tun. Welchen Ideen man auch immer folgt, der Erfolgseintritt braucht Zeit, sei es Fracking oder Tiefenbohrungen oder die enge, diplomatische Verbindung mit einem Förderland. Das ist eine politische Entscheidung und kann nicht marktwirtschaftlich entstehen, weil die Regulierung so groß ist.
Die Forderung der Investoren ist der Beweis, dass Wind und Solar nicht wie professoral angekündigt zu Selbstläufern werden. Alternative werden trotz künstlicher Preiserhöhung nicht rentabler als die Ölförderung. Das war anders prognostiziert. Es ist Zeit füe eine neue Strategie!
Deutschland hat Braunkohle für etwa 100 Jahre Strom. Der Primärenergieverbrauch ist aber so hoch, dass Kohlenwasserstoffe benötigt werden. Ähnliches trifft auf AKWs zu.
Die Interessen im „Grünen Bereich“ bestanden sowieso nur im Abgreifen von Subventionen.
Uhum, die Erfinder des CO2 Abdruckes lassen ihre Maske fallen.
Alles was zählt ist der Gewinn für die Eliten. Und der Zeitpunkt
könnte nicht besser sein.TRump unterstützt seine “ Kollegen“.