Nach Thrombose: Erfolg gegen Astrazeneca vor Gericht

30. Oktober 2024von 1,6 Minuten Lesezeit

Weitere Niederlage für Astrazeneca vor Gericht: Eine Leipziger Medizinstudentin hatte den Pharmariesen nach einem schweren Impfschaden geklagt. 

Eine Studentin aus Leipzig kämpft mit einem Impfschaden. Nach einer Impfung mit Astrazeneca gegen Covid hatte sie eine Thrombose bekommen. Die Medizinstudentin klagte den Hersteller auf Schadensersatz. Am Oberlandesgericht in Dresden konnte sie nun einen ersten Teilerfolg erzielen.

Offenlegung

Ihre Forderung nach mindestens 150.000 Euro ist noch nicht erfüllt, doch immerhin wird sie inzwischen „geprüft“, wie es Medienberichten zufolge heißt. Für den britisch-schwedischen Impfhersteller wird es enger. Er muss, so das Urteil aus Dresden, nun alle dem Konzern bekannten Nebenwirkungen der Covid-Impfung offenlegen. Mittlerweile hat der Impfstoff „Vaxzevria“ keine Zulassung mehr – TKP hat berichtet.

Ursprünglich war die Klage vom Landgericht Leipzig abgewiesen worden. In Dresden sieht es gegenwärtig besser aus, wo Berufung eingelegt worden war.

Die Frau litt nach der Impfung unter einer Hirnvenenthrombose. Nach einer Operation war sie zu längeren Krankenhausaufenthalten gezwungen, zudem kämpft sie mit Folgebeeinträchtigungen. Sie wirft dem Hersteller vor, das Thromboserisiko systematisch verharmlost zu haben. Sie verlangt deshalb Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Astra wehrt sich wie üblich und verweist auf eine Studie mit mehr als 24.000 Testpersonen, wonach es keine erhöhte Thrombose-Gefahr gegeben hätte. Außerdem hafte der Pharmariese nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Ein voller Erfolg für die junge Frau ist also noch nicht absehbar. Immerhin muss Astra nun umfassend offenlegen, was man selbst zum Impfstoff weiß. Ein ähnliches Urteil war bereits im April vom Oberlandesgericht Bamberg gefällt worden – TKP hat berichtet.

In Großbritannien ist man bereits etwas weiter. Dort hat Astra vor Gericht bereits zugegeben, dass der Impfstoff „in seltenen Fällen“ zu Thrombose führen kann – TKP hat berichtet.

Bild „Oxford AstraZeneca COVID-19 vaccine (Fiocruz version) 2021 P“ by Governo do Estado de São Paulo is licensed under CC BY 2.0.

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8 Kommentare

  1. Informationsbefreier 31. Oktober 2024 um 19:33 Uhr - Antworten

    Klingt für mich zunächst danach, als ob man AstraZeneca opfert, um Bioncash zu retten. Nach dem Motto: „unfähige Briten vs. gute deutsche Wertarbeit“. Dies ist mein Eindruck, seit AstraZeneca 2021 von den Medien zum Abschuss freigegeben wurde und dann hierzulande vom Markt genommen wurde. Mein Kollege meinte dazu, dass die bekanntgewordenen Nebenwirkungen von AstraZeneca doch schnell dazu geführt haben, dass das Medikament hier nicht mehr empfohlen wurde, und daran könne man doch erkennen, dass die Zulassungsbehörden ihre Arbeit tun. Ich denke, das war und ist die unterschwellige Botschaft, die dem Uneingeweihten untergejubelt werden soll. „Good cop, bad cop“ heißt das anderswo. Oder auch „limited hangout“.

  2. Jan 30. Oktober 2024 um 22:00 Uhr - Antworten

    Wem nützt ein abgeschlossenes Studium, wenn man hinterher zu krank ist, um zu arbeiten?

  3. Jan 30. Oktober 2024 um 21:59 Uhr - Antworten

    Ich verzichte freiwillig auf 150.000 EUR, wenn ich mir eine Hirnvenenthrombose erspare.

  4. Karsten Mitka 30. Oktober 2024 um 17:17 Uhr - Antworten

    Erst lassen sie sich alle diesen Müll spritzen, obwohl alles vorab bekannt war und dann werden sie klagewütig. Naja, „Medizinstudentin“, sagt ja schon alles …

    • Reinhard Hardtke 30. Oktober 2024 um 21:44 Uhr - Antworten

      Nein, so pauschal kann man das nicht sagen. Für Studenten wäre es damals das Ende des Studiums gewesen. Ohne Behandlung kam man nicht mehr in die Vorlesungen oder anderen Veranstaltungen hinein. Die „freie Impfentscheidung“ wurde einem also von der Uni Leitung abgenommen/kassiert. Diese Leute sollten ebenfalls nicht davon kommen.

      • Dorothea 31. Oktober 2024 um 8:28 Uhr

        Mein Enkelkind studiert auf Lehramt, sie ist ungeimpft. Natürlich war es für sie sehr zeit- und nervenaufreibend, vom Waldviertel aus, zu einem rechtzeitigen Testergebnis zu kommen, um in Wien den Zutritt in die Universität sicherzustellen. Aber immer noch besser, als sich der Geninjektion zu unterziehen.
        Es war wie beim Gesundheitspersonal, man redete sich ein, man „muss“ sich impfen lassen. Der wahre Grund war Unterwürfigkeit, Gruppenzwang, Obrigkeitshörigkeit!
        Ohne diese Eigenschaften wäre es niemals zu dieser hohen Impfquote in Österreich gekommen.

      • Karsten Mitka 31. Oktober 2024 um 15:42 Uhr

        @Reinhard Hardtke
        Doch, so pauschal kann man es sagen, muß man sogar!
        Studium und Giftspritze oder kein Studium und Gesundheit, jedermanns eigene Entscheidung.
        Impfpflichten und Co. funktionieren nur, weil fast alle brav mitmachen, würde sich jedoch ein erheblicher Teil weigern und in allen Bereichen fehlt dann plötzlich massenhaft Personal, weil freigestellt etc., wäre soetwas garnicht mehr durchsetzbar und man würde schnellst zurückrudern.
        Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!
        „Ich habe mich spritzen lassen, weil …“ ist für mich nur eine fadenscheinige Ausrede. In diesem Fall kein Mitleid bei Nebenwirkungen.
        Und ja, selbstverständlich müssen auch Uni-Leitung und sonstige Verantwortliche bestraft werden.

    • Nurmalso 30. Oktober 2024 um 22:13 Uhr - Antworten

      Ganz meiner Meinung. „Medizinstudentin“ sagt schon alles. Die werden heute sogar indoktriniert mit der Klima-Agenda der Globalisten. Die privaten milliardenschweren Globalisten haben in den westlichen Regierungen ihre Agenden regelrecht durchfilzt. Heute noch ein Medizinstudium zu machen heißt in der Zukunft, wie Roboter zu funktionieren. Immer so was der Vorgesetzte will und was am meisten Geld bringt. Widerspenstige erhalten die Kündigung oder Berufsverbot.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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