Über die alten neuen Heiden in der Kirche und ihr Verhalten in Zeiten von Corona

17. Dezember 2022von 12,5 Minuten Lesezeit

1958 veröffentlichte der junge Theologe Joseph Ratzinger seinen ersten wissenschaftlichen Artikel „Über die neuen Heiden und die Kirche“. Darin gab er zu bedenken, dass, trotz der damals noch voller Kirchen, viele derer, die sich Christen nennen, faktisch Heiden seien, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie weit der junge Ratzinger seiner Zeit voraus war, können wir daran erkennen, wie die Kirchen mit dem Thema Corona umgingen. Ein Rückblick.

Wenn man sich heute mit seinen Mitmenschen darüber unterhält, was wohl der Grund dafür sei, dass das Christentum in Europa an Strahlkraft verliert und weshalb die Kirche so massiv an Einfluss eingebüßt hat, so landet man sehr schnell bei den Themen sexueller Missbrauch und Missbrauch von Macht, sowie, zumindest bei den Katholiken, bei der Frage des Zölibats und der Rolle der Frau in der Amtskirche.

Interessant bei den beiden letztgenannten Punkten ist, dass sowohl die vermeintlich Progressiven, wie auch die vermeintlich Konservativen sich, trotz konträrer Ansichten, darüber einig zu sein scheinen, dass das Thema Geschlecht und Familienstand des geistlichen Bodenpersonals der archimedische Punkt schlechthin sei, der darüber entscheide, ob die Kirche noch eine Zukunft habe oder nicht. Gerade in Deutschland wird über diesen Punkt ausführlich und genüsslich debattiert.

Ob man damit womöglich einem gewaltigen Selbstbetrug aufsitzt? Darüber wird kaum gesprochen. Und doch stellt sich, angesichts des Geschehens der letzten drei Jahre, genau diese Frage.

Will man den Coronajahren etwas Positives abgewinnen, so kann man zu dem Schluss kommen, dass diese Zeit uns, wie in einem Brennglas, die Baustellen vor Augen geführt hat, die wir schon lange, vielleicht zu lange, vernachlässigt haben.

Ob nun in der Medizin, der Wissenschaft, den Medien, der Politik oder unserem Rechtssystem – überall können wir ein systemisches Versagen feststellen. Ärzte haben ihre Patienten im Stich gelassen, Wissenschaftler sich den Interessen von Politik und Großkonzernen gebeugt. Zu viele Journalisten haben offenkundige Missstände nicht angesprochen, sondern geholfen, sie zu vertuschen, während sich gleichzeitig auch viele Richterinnen und Richter weigerten, hinzuschauen und über offenkundige Rechtsbrüche achtlos hinweggingen.

Über all diese Themen wurde und wird viel geschrieben – zuallererst in den alternativen, bzw. neuen Medien. Seit ein paar Monaten traut sich auch die Mainstreampresse, sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zaghaft an die heißen Eisen heran, die man über fast drei Jahre links hat liegen lassen.

Über die Kirchen wird dabei relativ wenig berichtet, was den Eindruck erweckt, als würde man von ihnen nichts erwarten, als gäbe es nichts Substanzielles mehr, was Christen zum gesellschaftlichen Leben beitragen könnten.

Würden wir Christen uns die Mühe machen, genauer hinzusehen, so würden wir erkennen, dass es in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Gelegenheiten gab, wo wir und unser Glaube gefragt waren – Gelegenheiten, die die meisten von uns allesamt haben verstreichen lassen:

Als zum Beispiel die Alten in den Heimen einsam starben und niemand sie besuchen durfte – wo waren wir Christen da? Haben wir protestiert? Haben wir darauf hingewiesen, wie absurd das wahnhafte Festhalten an Maskenpflicht und Hygienevorschriften im Angesicht des Todes ist? Wir haben es, mit wenigen Ausnahmen, nicht getan.Wir haben es mehrheitlich völlig überarbeiteten Pflegekräften überlassen, das letzte bisschen Kraft und Zeit, das sie besaßen, für die Sterbenden aufzuopfern. Nicht wenige Pflegerinnen und Pfleger sind, angesichts des Leids, das sie, trotz all ihrer Mühen, nur bedingt lindern konnten, körperlich wie seelisch zerbrochen. Auch die Pflegekräfte hätten unseren Beistand gebraucht – und mit Beistand sind weder Sonntagsreden noch sinnloses Balkongeklatsche gemeint.

Mit den Kranken verhielt es sich nicht anders. Auch sie haben wir in den Coronajahren viel zu oft allein gelassen. Und das, obwohl uns seit bald 2000 Jahren ins Stammbuch geschrieben steht, dass, wer die Kranken nicht besucht, Gott selbst im Stich lässt. Über all die Jahrhunderte hinweg, haben sich Christen deshalb, dem Beispiel Jesu folgend, um Kranke gekümmert und den Kontakt mit ihnen nicht gescheut. „Unsere Herren, die Kranken“ war ein Prinzip, dem sich zahlreiche Orden verpflichtet sahen. Was ist von dieser langen Tradition geblieben? Nicht viel, wie die letzten drei Jahre gezeigt haben. Dabei hätte eine Gesellschaft, die in einer Heidenangst vor einer Mikrobe gefangen war, gelebte christliche Hoffnung und Nächstenliebe bitter nötig gehabt.

Wenn wir Christen versuchen würden, die Zeichen der Zeit zu erkennen, so fiele uns vielleicht auf, dass wir in einer Zeit leben, in der wir die Konsequenzen unseres Tuns und unseres Nicht-Tuns rasend schnell gespiegelt bekommen.

Die Worte Jesu: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, waren selten so aktuell wie heute, denn die Früchte unseres Handelns sehen wir zum Teil schon binnen weniger Monate.

So hatten bereits zu Beginn der Coronakrise Ärzte vor den dramatischen gesundheitlichen Folgen gewarnt, die die Maßnahmen insbesondere für die Gesundheit der Kinder mit sich brächten. Kinder seien auf vielfältige Sozialkontakte mehr als jeder andere angewiesen, um sich adäquat entwickeln zu können und ihr Immunsystem zu trainieren.

Wir haben die Kinder trotzdem vereinzelt, separiert und zugelassen, dass sie mit Pestratten gleichgesetzt wurden obwohl von ihnen nie eine Gefahr für die Gesundheit anderer ausging, im Gegenteil: Wer als Erwachsener regelmäßigen Umgang mit Kindern pflegt, verfügt über ein hervorragend trainiertes Immunsystem – auch gegenüber Corona.

Trotzdem haben wir den Kleinsten unserer Gesellschaft das Leben zur Hölle gemacht, ihnen tägliche sinnlose Tests und, vor allem: Masken aufgezwungen. Kein Tier würde auf die Idee kommen, dem eigenen Nachwuchs vorsätzlich das Atmen zu erschweren. Nur der Mensch, die „Krone der Schöpfung“, ist dazu fähig.

Die ersten Folgen unseres Handelns sahen wir binnen Jahresfrist: Kinder- und Jugendpsychiatrien liefen derart voll, dass den ersten Einrichtungen die Triage drohte. Jetzt, kurz vor Weihnachten 2022, erfahren wir, welche Konsequenzen es für Kinder hat, wenn sie ihr Immunsystem nicht auf natürliche Weise trainieren konnten und stattdessen einem hochgefährlichen Genexperiment ausgesetzt waren: Kinderkliniken und – intensivstationen sind überfüllt, die Kindersterblichkeit in Europa steigt kontinuierlich, ohne das sich ein Ende der Entwicklung abzeichnen würde.

Alldem haben wir Christen, mehrheitlich schweigend, zugesehen. Mehr noch: Wir haben es mit betrieben. Wir, die wir vorgaben, aus den Missbrauchsskandalen innerhalb der Kirchen gelernt zu haben, haben angesichts des wohl größten Kindesmissbrauchs der Geschichte, der sich direkt vor unseren Augen abspielte, den Mund gehalten und mitgemacht. Nicht Karl Lauterbach hat unsere Kinder gezwungen, stundenlang Maske zu tragen. Wir waren das. Wie gehen wir mit all dem Schmerz und dem Leid der Kleinsten um, das aus unserem Tun erwachsen ist? Was sollen wir den Kindern in den Kliniken und in den Psychiatrien sagen?

Apropos Kliniken: Wo waren wir Christen eigentlich, als die Impfpflicht im Gesundheitswesen eingeführt wurde? Wo haben wir versucht, die Gründe derer zu verstehen, die sich diesem Genexperiment nicht unterziehen wollten? Wo haben wir ihnen beigestanden? Viel zu viele von uns haben auch hier geschwiegen.

Und auch hier zeigen sich die Früchte unseres Handelns binnen Jahresfrist. Viele Ungeimpfte, die bis dato dem Gesundheitswesen noch die Treue gehalten hatten, sind entweder selbst entnervt gegangen oder wurden mit Betretungsverboten und Kündigungen belegt. Unserem Gesundheitssystem, das bereits vor Corona nicht auf Rosen gebettet war, was die Personalsituation betraf, droht nun der Kollaps. Die ungeimpften Mitarbeiter fehlen – auch weil die geimpften ständig krank sind. Auch hier stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung, deren Ende sich noch nicht absehen lässt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und es zeigte sich nicht nur beim Thema Corona, dass wir, die wir uns Christen nennen, mehrheitlich nicht da waren, als wir gebraucht wurden. Wie ist es zum Beispiel mit unserem Einsatz für den Frieden in der Welt und ganz besonders im europäischen Haus? Auch hier bekamen wir binnen nur eines einzigen Jahres vor Augen geführt: Hätten wir bei unserem Einsatz für den Frieden in Europa mehr Gas gegeben, so würde es uns wahrscheinlich heute nicht fehlen. Der inneren Energiekrise folgt die äußere.

Wenn wir als Christen ernsthaft glaubten, dass Gott der Herr über die Geschichte ist, so müssten wir angesichts der aktuellen Ereignisse eigentlich ins Grübeln kommen. Denn wenn sich die äußeren Baustellen häufen, sollte das für gläubige Menschen ein Zeichen dafür sein, dass wir uns unseren inneren Baustellen, zu wenig gewidmet haben. Die äußerliche Krise ruft zur inneren Umkehr und die innere Umkehr bewirkt ein anderes Handeln in der Welt, die uns umgibt. Damit hat die Krise ihren Zweck erfüllt. Die Bibel ist vollgestopft mit derlei Beispielen. Doch wem fällt das heute noch auf?

Vielleicht stünde es uns Christen auch gut an, einmal in in unsere Geschichte zu schauen und diese mit den Ereignissen der letzten drei Jahre abzugleichen, getreu dem Motto „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich“.

Wir müssten nicht lange suchen, um zu erkennen, dass es zu den Grunderfahrungen der ersten Christen gehörte, staatlichen Repressalien ausgesetzt zu sein.  Zur Zeit der Christenverfolgungen durch den römischen Staat nötigte dieser die Christen dazu, sich am Kaiserkult zu beteiligen, indem sie beispielsweise ein paar Körnchen Weihrauch als Brandopfer darbrachten. Bei Weigerung drohte der Tod. Der Ruf Jesu: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ – für die Christen jener Zeit war er erschreckend wörtlich zu verstehen.

Diejenigen, die damals nicht mitmachten, feiert die Kirche bis heute für ihren Mut, da sie – zurecht – der Überzeugung ist, dass es dieser Bekennermut war und ist, der den christlichen Glauben, über bald zwei Jahrtausende hinweg, lebendig gehalten hat.

Diese Radikalität der Nachfolge Jesu scheinen wir Christen allerdings heutzutage, zumindest in der westlichen Welt, großteils vergessen zu haben. Stattdessen versuchen wir, den radikalen Ruf zur Nachfolge Jesu mit der gutbürgerlichen Vollkaskomentalität in Einklang zu bringen, in der wir uns so schön häuslich eingerichtet haben. Das kann nicht funktionieren.

Wir müssen uns entscheiden: Entweder wir geben die Vollkaskomentalität auf oder das Kreuz. Ein Großteil der Christen scheint sich für Letzteres entschieden zu haben. Somit war es nur konsequent, als die Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhardt Kardinal Marx 2016, bei ihrem Besuch des Jerusalemer Tempelberges, auf das Tragen ihrer Kreuze verzichteten. Sie zeigten damit lediglich nach außen sichtbar an, was ein großer Teil der Christen aller Konfessionen bereits lange innerlich vollzogen hatte.

Bekennermut – von den alten neuen Heiden in der Kirche war und ist er nicht zu erwarten.

Schauen wir uns dagegen die letzten drei Jahre noch einmal genauer an, so werden wir feststellen, dass es durchaus Menschen gab, die Bekennermut zeigten – nur waren dies eher weniger Vertreter der Kirche (obgleich es auch diese gab und gibt) , sondern vielmehr Frauen und Männer außerhalb von ihr. Da waren die Wissenschaftler, die die Coronapolitik kritisierten und nicht müde wurden, Evidenz und Objektivität einzufordern. Sie taten dies selbst dann, als sie diffamiert und beschimpft wurden oder ihren Arbeitsplatz verloren. Da waren die Ärzte, die das Wohl ihrer Patienten über die Coronaverordnung stellten, auch wenn es ihnen Haus- und Praxisdurchsuchungen oder gar Gerichtsprozesse eintrug.

Zu guter Letzt waren und sind da die vielen Menschen jeden Alters, Geschlechts, Glaubens, sowie jeder sozialen Schicht, die das Pandemiespiel durchschauten, nicht mitmachten und sich bis zuletzt allen Repressalien seitens des Staates oder andere Institutionen widersetzten, die sie dazu nötigen sollten, sich an einem hochgefährlichen Genexperiment zu beteiligen, das selbst von höchsten kirchlichen Stellen als ein „Akt der Liebe“beworben wurde – ohne zu erkennen, dass ein erzwungener Liebesakt immer noch eine Vergewaltigung darstellt. Das Thema Missbrauch in der Kirche, es klingt auch hier durch.

Die Ungeimpften inner- und außerhalb der Kirche haben mit den Bekennern des frühen Christentums mehr gemein, als ihnen und der schweigenden Mehrheit der heutigen Christen bewusst sein dürfte. Sie haben ein hohes Maß an Wahrheitsliebe, kritischem Denkvermögen, Leidensfähigkeit und Willensstärke gezeigt. Nicht wenige von ihnen haben, selbst in der Zeit der schärfsten Ausgrenzung, noch nach Wegen gesucht, wie sie ihren geimpften Mitmenschen helfen könnten, sollten die unvermeidbaren Nebenwirkungen eintreten. Das kommt vielen Geschädigten heute zugute. Auch diese Haltung ist der Botschaft Jesu weit näher, als die Äußerungen so mancher kirchlichen Würdenträger.

Die Bilanz der Kirchen für die Coronajahre ist verheerend. Fast schon mag man, in Anlehnung an Wolfgangs Kubickis einstiger Abrechnung mit der eigenen Partei, sagen, die Kirchen hätten „als Marke generell verschissen“. So wie sie während der Coronazeit mehrheitlich agierten, braucht sie kein Mensch und auch kein Gott – synodaler Weg hin oder her.

Was hingegen Hoffnung gibt, sind die Bekenner der neuen Zeit. Nicht jeder von ihnen würde sich als Christ bezeichnen, geschweige denn Kirchensteuer zahlen. Das ist auch gar nicht nötig. Taten sind lauter als Worte.

Christen, denen es in den Coronajahren an Bekennermut fehlte, sind aufgerufen, an diesem lebendigen Beispiel zu lernen, umzudenken und sich neu auf den auszurichten, dessen Geburt wir in einigen Tagen feiern. Dadurch würden sie sich auch in die Lage versetzen, sich an dem Versöhnungsprozess zu beteiligen, den unsere Gesellschaft so dringend braucht, ganz besonders angesichts der Zeiten, die uns bevorstehen.

Wie die Welt in ein paar Jahren genau aussehen mag, lässt sich heute nicht sicher sagen, dafür sind zu viele Dinge im Fluss. Kurzfristig werden wir wohl mit Krisen in allen Bereichen unserer Gesellschaft rechnen müssen. Mittel- bis langfristig dagegen dürfte die Saat aufgehen, die vor allem die Ungeimpften durch ihr Handeln ausgebracht haben und nach wie vor ausbringen. Viele von ihnen denken, im wahrsten Sinne des Wortes, neu über Gott und die Welt nach, revidieren alte Überzeugungen und Meinungen und entwickeln darüber hinaus eine Kreativität und Tatkraft, die viele, die in den letzten Jahren geschlafen haben, überraschen dürfte. Wer einmal in die zahlreichen Netzwerke und Gruppen, die sich während der Coronazeit bildeten, hineingeschnuppert hat, weiß, wovon ich spreche.

Somit kommt einiges an Neuem und Gutem auf uns zu, mit dem die Klaus Schwabs dieser Welt nicht gerechnet haben dürften. Wer mag, kann darin gern das Wirken des Heiligen Geistes sehen.

Uns Menschen steht dabei die Entscheidung frei, worauf wir uns ausrichten: Auf das Alte, das im Begriff ist, zu gehen oder auf das Neue, das sich anschickt, in unsere Welt zu kommen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Liebsten noch einen gesegneten Advent und ein frohes Weihnachtsfest!

Bild von Peter H auf Pixabay

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34 Kommentare

  1. Jürgen R. 19. Dezember 2022 at 17:30Antworten

    Die Kirche geht mir am Allerwertesten vorbei.

  2. Matthias N. 19. Dezember 2022 at 14:14Antworten

    Ohne es wirklich zu wissen, habe ich auf genau so einen Artikel gewartet. Alles was da drin steht, entspricht in meinen Augen der Wahrheit und spricht mir aus der Seele.
    Ich selbst habe ich die Kirche aber schon vor Jahren verlassen. Die Gründe jedoch sind ähnlich gelagert.
    Wo ist denn die Kirche bei den vielen Obdachlosen im Lande?
    Was tut denn die Kirche gegen die Armut?
    Parteien wie die CDU & CSU ziehen die christlichen Werte derart druch den DRECK, dass ich nicht mehr Bestandteil dieser Gemeinschaft sein wollte. Denn die Gemeinschaft tut nichts dagegen!

    Viele Dank, für diesen Artikel.

  3. kath. Impfverweigerer 18. Dezember 2022 at 18:14Antworten

    Ließ mich nicht impfen, aber zog mich gesellschaftlich völlig zurück (und war letztes Weihnachtsfest absichtlich allein geblieben). Ist das nun Sünde? Konnte diese Hetze nicht ertragen (galt als asozial.)

    Nun zeigte ein Antikörpertest, daß auch der Genesenenstatus willkürlich begrenzt wurde
    (hatte vor Ostern dieses C**, aber verbrachte die Quarantäne daheim und von wegen eine
    Klinik aufsuchen, das war überflüssig: letztendlich war es wie ein stärkerer grippaler Infekt).

    • Lisa Lisa 20. Dezember 2022 at 15:31Antworten

      Vielen Dank für dieseb treffenden Artikel. Er beschreibt sehr guty wie es uns in unserer Kirche (weder katholisch noch evangelisch) ergangen ist. Die Denunzierung machte auch bei langjährigen Glaubensgeschwistern und Familie nicht halt.

  4. Caren 17. Dezember 2022 at 20:15Antworten

    Für mich war der endgültige Grund für den Austritt aus der Ev. Kirche das österliche Plädoyer der deutschen Kirchen für Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet! Dieser Eimer voller Tropfen hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

  5. Andreas I. 17. Dezember 2022 at 19:43Antworten

    Hallo,
    „Und das, obwohl uns seit bald 2000 Jahren ins Stammbuch geschrieben steht, dass, wer die Kranken nicht besucht, Gott selbst im Stich lässt. Über all die Jahrhunderte hinweg, haben sich Christen deshalb, dem Beispiel Jesu folgend, um Kranke gekümmert … “

    Das sehe ich im Zusammenhang mit verordneter Hilfsbereitschaft allgemein.
    Kurz gesagt: Helfersyndrom.

    Nun muß man für ein Helfersyndrom kein Christ sein, sondern vor allem unverarbeitete Traumatisierungen mit sich rumschleppen. Darum finden sich Helfersyndrome gleichmäßig verteilt über alle Weltanschauungen, in verschiedenen Erscheinungsformen.
    Das christliche Gebot zu helfen führt nur zu einer speziellen christlichen Art von Helfersyndrom.
    Und das ist nichts neues, aber gerade weil das sozusagen schon lange tradiert ist, passt da nahtlos hinein, dass auch mRNA-Injektionen, Grundrechtsverletzungen usw. als „Hilfe“ angesehen werden können, wenn es nur um das Selbstbild des „Helfenden“ geht und die Frage, was für den Betroffenen Hilfe ist, gar nicht vorkommt, sondern es nur darum geht, dass es gut gemeint ist.
    Da war die Geschichte mit dem Virus nur eine von vielen.

    Es ist an sich ganz einfach, bevor man hilft mal kurz darüber nachzudenken, ob das für den Betroffenen auch Hilfe ist.

    Das Problem dabei ist m.E. für Christen folgendermaßen paradox:
    Der hohe Wert, den Helfen im Christentum hat, und gleichzeitig wie böse Eigennutz ist, genau das erschwert das Reflektieren darüber, ob es Hilfe oder „Hilfe“ ist.
    Denn damit steht und fällt das Selbstbild eines christlich-gläubigen Menschen, aber es ist verboten „schlecht“ zu sein – und dementsprechend groß ist die Barriere, überhaupt den Gedanken zulassen zu können, dass die „Hilfe“, die man anderen angedeihen lässt, eigennützig sein könnte, vor allem zur Stützung des Selbstbildes dienen könnte.
    Dann wäre man ja irgendwie ein Stückchen böse, aber genau das darf man doch keinesfalls sein, das darf nicht sein …
    Da besteht eine extra Hürde, überhaupt darüber nachzudenken, ob etwas für den Betroffenen Hilfe oder „Hilfe“ ist.
    Ein kleiner Trick wäre, einfach die Betroffenen zu fragen, was sie brauchen. :-)

    • I.B. 18. Dezember 2022 at 15:00Antworten

      Wenn es ein Helfersyndrom gibt, gibt es dann auch ein Kritikersyndrom?
      Kritik zu üben, um das Falsche, Böse aufzuzeigen und/oder sich selbst dabei als Ideal hinzustellen, als jemand, der die Sachlage zweifelsfrei durchschaut, der besser, großartiger ist als der andere, kurz: um sich selbst darzustellen?

      Das ist nicht auf Sie persönlich gemünzt. Sie könnten mir ja mit dem beliebten Satz erwidern: Wer mit dem Zeigefinger auf einen zeigt, zeigt mit drei anderen Fingern auf sich zurück.

      Sind wir denn nicht ganz allgemein nicht davor gefeit, uns hin und wieder ein bisschen selbst darzustellen, uns ins rechte Licht zu rücken. Sind wir nicht erfreut über die Zustimmung der eigenen Kritik – zumindest ein klitzekleines bisschen? Sollte man das dann bereits als Kritikersyndrom bezeichnen? Sind wir immer und jederzeit resistent gegenüber der Versuchung, kleine Dinge zu kritisieren, die gar nicht so wichtig sind, oder immer und überall ein Haar in der Suppe zu finden?

      Unter „Helfen“ hat Jesus sicherlich nicht gemeint, jemandem, der es nicht braucht und nicht will, seine „Hilfe“ aufzuzwängen. Wenn das in christlichen (und anderen) Gemeinschaften so durchgeführt werden sollte, dann ist eben etwas ziemlich daneben gegangen, wie ja auch die Hexenverbrennungen bestimmt nicht in der Lehre Jesu vorkommt. Warum aber soll man sich nicht freuen dürfen, wenn man jemandem helfen konnte/durfte? Es ist doch bestimmt falsch zu glauben, nur wenn man sich bis zur Erschöpfung aufreibt, (obwohl das zB gar nicht notwendig wäre) und verbittert wird, sei man gut und christlich. Warum darf es keine FREUDIGE Anstrengung sein? Warum ist das dann gleich ein Helfersyndrom, also etwas Krankhaftes?

      Liebe deinen Nächsten wie dich selbst verstehe ich so: Liebe deinen Nächsten als wäre er du selbst.
      Wer sich das bewusst macht, der erkennt, wie schwer das ist – und er darf sich freuen, wenn es ihm hin und wieder gelingt. Insofern ist es für mich kein Syndrom, wenn man einmal dem eigenen Egoismus etwas Nächstenliebe entgegen hält.

  6. Lessbachtaler 17. Dezember 2022 at 17:37Antworten

    „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Die Jahreslosung wurde mit den 2G-Regeln ad absurdum geführt. Aufgrund eines körperlichen Merkmals den Gottesdienst nicht besuchen zu dürfen ist übelste Diskriminierung und das Gegenteil der Jahreslosung.

  7. Jan 17. Dezember 2022 at 17:12Antworten

    Es geht nicht um Christen und Heiden, sondern um Satanisten!

    Drei Eigenschaften zeichnen den Weg mit Gott aus: Die Suche nach Wahrheit, Vertrauen in Menschen und Vertrauen in die Welt als Lebensraum.

    Alles dies wurde ersetzt in die unbedingte Gefolgschaft von Scharlatanen, dubiose Argumentationsketten und Egozentrismus.

    Von der Bosheit, Kleinkindern das Autoimmunreaktionen auslösende Serum zu spritzen ganz zu schweigen. Die Alten, die Impfrendi gewählt haben, sind an ihrem Versterben zumindest mitschuldig.

    Die gemarterten Kleinkinder sind unschuldige Opferlämmer von Dr. Faustus und der Kirche des Satans.

  8. Pierre 17. Dezember 2022 at 16:21Antworten

    Ich würde mich nicht als Christ sehen, obwohl gefirmt. Die ganze katholische Lithurgie und diese Rituale usw. gingen mir immer sehr auf den Keks.

    Aber die eigentlichen Werte, die Jesus gepredigt hatte, sind eine gute Richtschnur für das eigene Handeln.

    Leider haben selbst die sogenannten Christlichen Parteien diese Werte völlig vergessen. Insbesondere in den letzten 3 Jahren war das gut zu beobachten.

    Statt Nächstenliebe gabs Diskriminierung und Ausgrenzung. Statt Kranken beizustehen, wurden sie weggesperrt und allein gelassen. Statt die Kinder zu schützen, wurden sie misshandelt und missbraucht, um vermeintlich die Alten zu retten (was Quatsch war).

    Jesus hätte meiner Meinung nach eher auf der Seite vieler Querdenker gestanden.

  9. Dr. No 17. Dezember 2022 at 15:52Antworten

    Was die katholische Kirche in Sachen Corona getan hat, lässt die Taten Pius XII. daneben erblassen, möge Gott sie nie verzeihen, denn sie wussten genau was sie getan haben. Ob Heiden ihre Tempeln und Kultstätten in Impfzentren umgewandelt hätten, um arglose Bürger zu vergiften, wage ich zu bezweifeln, denn während manche Heiden menschliche Opfergaben ihren Naturgöttern in dunklen Zeiten präsentierten, was die frommen Christen verächtlich finden, wurde bereits im Stephansdom in Wien zur Corona-Zeit dasselbe betrieben, mit dem Unterschied, dass diese Opfergaben waren nicht um irgend welche Götter milde zu stimmen, sondern aus reiner Habgier und Raffsucht war.

  10. federkiel 17. Dezember 2022 at 15:10Antworten

    Dazu eine Geschichte, die sich erst kürzlich zugetragen hat.
    „Am Mittwoch sorgte im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss ein unfreundlicher Sager von SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer für Aufregung. Bernhard Ebner, Landesgeschäftsführer der NÖ-Volkspartei begrüßte die Anwesenden mit einem „Grüß Gott“, woraufhin Krainer ihm entgegengeworfen haben soll: „In Wien heißt das nicht Grüß Gott, sondern guten Tag!“
    vom 3.12.2022

  11. Fritz Madersbacher 17. Dezember 2022 at 14:20Antworten

    Wiederum ein hervorragender Beitrag unseres “historisch sehr beschlagenen TKP-Lesers”, aufwühlend und an Herz und Verstand rührend, dafür meine Hochachtung! Ich wünsche mir zu Weihnachten (natürlich auch sonst), dass solche Menschen viel Einfluß gewinnen auf die zukünftige Entwicklung Österreichs!
    “Die Bilanz der Kirchen für die Coronajahre ist verheerend”
    Das ist bis zu einem gewissen Grad verständlich, vor allem aus zwei Gründen: die Inszenierung der “Pandemie” berief sich auf die “Wissenschaft” und ihre Erkenntnisse. Aufgrund ihrer Geschichte ist die (katholische) Kirche natürlich sehr vorsichtig, in den Ruf von “Wissenschaftsfeindlichkeit” und damit in das Visier der Panik-Medien zu gelangen. Der zweite Grund war die Angst “vor dem Virus”, die auch große Teile der Schäfchen bis hinauf zu ihren Hirten ergriffen hatte, sodass sogar Gebete zum Himmel geschickt wurden, Gott möge Hirn auf die unbotmäßigen Pandemie-Häretiker regnen lassen.
    Ich bin nicht berufen, über religiöse, christliche oder gar kirchliche Angelegenheiten zu urteilen. Aber was (mir) vom ersten Moment der Virus-Panikmacherei auffiel, war das dieser Pandemie-Inszenierung zugrundeliegende Menschenbild ‘Homo homini lupus’: Menschen, sogar Kinder, sind einander gefährlich, stecken sich “asymptomatisch” an und müssen darum Abstand halten, sich möglichst ferne bleiben und aus dem Weg gehen (sich auch durch Maskierung unkenntlich machen). Das widerspricht diametral dem neutestamentlichen Jesus, der zu den Aussätzigen ohne Angst hinging und sie berührte, der Kinder bei sich haben wollte und alles verurteilte, was Kindern Böses zufügt. Er war damit ein Beispiel für angewandte Psychoneuroimmunologie, ein leuchtendes Vorbild dafür, wie wir aus dieser Schwindelpandemie mit ihrer erbärmlichen Angst wieder hinausfinden. Und wir müssen und werden hinausfinden, schon unserer Kinder wegen!

  12. Roland 17. Dezember 2022 at 14:05Antworten

    Im Hinblick auf die Katholische Kirche muss man es aber leider noch deutlicher sagen: Es war Verrat. Wer Ostern nur in einer Krypta feiert und virtuell verbreitet, wer Messen blockiert mit 2G, der verrät die Realpräsenz der Eucharestie, also den Kern der katholischen Gemeinschaft. Und es ist auch wahr, daß eine Impfpflicht in jedem Fall die Nötigung ist, sich vergewaltigen zu lassen. Der Vatikan hat die sogenannte Coronaimpfpflicht als erster eingeführt und damit ein ungeheuerliches Zeichen gesetzt. Die Bischöfe verfügen eigentlich durch die zahlreichen medizinischen Einrichtungen in katholischer Trägerschaft über eine gute Expertise im eigenen Haus. Der wissenschaftliche Sachverhalt war also von Beginn an unabhängig zu analysieren, die echten Zahlen lagen sowieso auf dem Tisch, aber so gut wie alle Würdenträger haben lieber den Lügen gekaufter Wissenschaft, Medien und Politiker stattgegeben. Jetzt kommen die Folgen und sie schweigen noch immer. Man nenne diese Leute nicht Hirten, es sind keine, wenn der Wolf heult.

  13. Bettina 17. Dezember 2022 at 12:28Antworten

    tja … Ärzte behandeln ungespritzte nicht mehr
    in Spitälern brauchst du einen Idiotentest, sonst wirst du nicht behandelt
    weiß nicht, wer schlimmer ist (außerdem wird es auch unter Spitalspersonal Christen geben)

  14. Dirk 17. Dezember 2022 at 12:14Antworten

    Wow! Ein Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft! Sehr gut! Ich wäre nur zurückhaltender, was eine Gleichsetzung von frühen christlichen Märtyrern mit den Kritikern der Politik der letzten Jahre betrifft. Die einen erduldeten Leiden, weil ihr Bekenntnis auf Christus bezogen war. Die anderen erdulden Leiden, weil sie dem offiziellen Narrativ widersprechen. Ein feiner Unterschied.
    Dennoch ist die obige Analyse in weiten Teilen sehr gut! Danke!

  15. Gabriele 17. Dezember 2022 at 12:07Antworten

    Übrigens wird der Begriff „Heiden“ hier vielleicht im Kontext sehr missverständlich verwendet.
    Wir wissen schließlich alle, dass die von einer Amtskirche so Genannten – wie auch heute sehr viele „Atheisten“ – menschlich gesehen oft die besseren Christen sind. Ihnen und uns allen wünsche ich den inneren Frieden, den wir doch alle ersehnen und nur so Wenige von uns finden…Gott wird niemals nach einem lächerlichen Religionsbekenntnis fragen, sondern ins Herz des Menschen blicken, weil sich nur dort die Wahrheit finden lässt. Verstehen wir den Text also richtig…hat etwa Christus seine Mitgekreuzigten gefragt, ob sie einem menschengemachten Verein angehören?

    • alexandrariegler 17. Dezember 2022 at 13:30Antworten

      Wir (bis vor kurzem beide Mitglieder der evangelischen Kirche) haben uns nach parlamentarischem Beschluss der I.- Pflicht in Österreich an unseren (ehemaligen) Bischof und unseren Pfarrer gewandt, mit der Bitte um Beistand und Schutz. Beide haben sich mit leeren Worthülsen ihrer Verantwortung entzogen- daraufhin sind wir aus der Kirche ausgetreten. Detail am Rande: Mein Mann, der jährlich einen nennenswerten Betrag einzahlte, wurde aufgefordert, seine Entscheidung doch bitte zu überdenken, ich zahlte hingegen einen geringeren Betrag, mein Austritt wurde kommentarlos akzeptiert.

    • Andreas I. 17. Dezember 2022 at 20:51Antworten

      Hallo,
      wenn dann im weiteren Text beschrieben wird, dass auch Ungläubige einige „christliche“ Werte gelebt haben, dann gleicht es sich ja aus.
      Daraus entsteht zwar der Widerspruch, warum die „unchristlichen Christen“ ausgerechnet „Heiden“ sein sollen und was an den „christlichen“ Werten so besonders christlich sein soll, wenn sie von Nicht-Christen auch gelebt werden, aber naja.

      Ich finde sowas in anderer Hinsicht interessant:
      Heutzutage wird bei vielem sehr auf die Wortwahl geachtet – und bei anderem gar nicht.
      Es ist so wie von höherer Ebene verordnet, welche Wörter tabu sind, wo man besonders drauf achten muss … aber in anderen Bereichen ist es egal, so als ob man nicht selbst verpflichtet ist oder sich nicht selbst verpflichtet fühlt, selber drüber nachzudenken.
      Ansonsten könnte Nachdenken zu der Frage führen, warum „Heiden“ kein menschliches Sozialverhalten haben sollten. Dann stünde für Leute mit asozialem Verhalten nicht „Heiden“, sondern eben „Asoziale“.
      Jedenfalls würden Philosophen so rangehen, um die jeweils passenden Worte zu finden, aber naja, Philosophen sind ja auch eher Agnostiker, also eher „Heiden“. :-)

  16. niklant 17. Dezember 2022 at 12:06Antworten

    Es gibt für mich nur einen Abschied, den von der Kirche! Wer Massen-Seuchen durch Injektionen unterstützt, der darf nicht erwarten, das Menschen diese miesen Verhältnisse auch noch mit Geld belohnen. Die Kirche ist schon seit langem nicht mehr Gottes-Nah, sie ist Milliarden Euro davon entfernt! Aus der Kirche austreten ist die einzig richte Antwort darauf!

  17. Gabriele 17. Dezember 2022 at 11:47Antworten

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Als „Märtyrerin“ fühle ich mich noch nicht, aber meinen Teil habe ich beigetragen zur Wahrheit und werde das auch weiterhin tun. Damit auch meinen Glauben an einen gerechten „Gott“ nicht verlieren, denn ich weiß, dass es ihn/sie/es gibt – dafür ist er mir schon oft genug im tiefsten Inneren, aber auch im Außen begegnet…Ihn zu verhöhnen, mag Einigen Spaß machen, aber was danach kommt, weiß wiederum nur „er“ allein und das ist gut so.

  18. Dr. Rolf Lindner 17. Dezember 2022 at 11:43Antworten

    Advent 2022

    Wenn wir heut‘ Lichter anzünden,
    Kerzen, die leuchten im Advent,
    wird Dunkelheit doch nicht verschwinden,
    solang‘ der Deutsche Michel pennt.

    Trampelt wie einst vor vielen Jahren,
    während der braunen Diktatur,
    Politclowns hinterher in Scharen,
    dumm wie die dümmste Kreatur.

    Dummschafe heut‘ Vetrauen setzen
    in Strolche, die nichts andres können,
    als gegen jenige zu hetzen,
    die Lüge eine Lüge nennen.

    Die Impfstofflüge ist allein
    nicht die einzige im Spektrum,
    mit Klima, Gender im Verein
    macht sie naive Menschen dumm.

    So ist geprägt in diesen Tagen
    die Freude auf das Weihnachtsfest
    durch Menschen, die zu sagen wagen:
    Euer Impfstoff wirkt wie die Pest.

    Menschen, die mit Hirn und Herzen
    gegen die Politlügner streiten,
    sind wie einst auch heut‘ die Kerzen,
    die Hoffnung im Advent verbreiten.

  19. D. K. 17. Dezember 2022 at 11:24Antworten

    Wir sind gezwungen uns von vieles zu verabschieden. Wir revidieren alte Überzeugungen und Meinungen und viele, die in den letzten Jahren geschlafen haben, wundern sich über dies und jenes. Nein, vom Gutem auf uns zukommen sind wir abgekommen und sorgen täglich dafür. Worauf wir uns ausrichten wird Gewicht haben, also sollten wir gut das Neue wählen. Es darf kein Platz geben, um diffamiert und beschimpft zu werden. Damit bestraft sich der Mensch selbst.

  20. alexandrabader 17. Dezember 2022 at 11:06Antworten

    Geht’s noch? Solche Christen mit Heiden gleichsetzen? Es gibt eine Menge Neopagane, die nicht mitmachten!

    • I.B. 17. Dezember 2022 at 13:54Antworten

      Die Metapher nicht verstanden oder nicht akzeptiert?

      • alexandrabader 17. Dezember 2022 at 23:14

        Gut, dann tauschen wir „Heiden“ aus durch „Neger“. Alles klar?

      • alexandrabader 17. Dezember 2022 at 23:15

        Gut, dann tauschen wir „Heiden“ durch „Neger“ aus! Alles klar?

      • I.B. 18. Dezember 2022 at 11:18

        Dann haben Sie also die Metapher wirklich nicht verstanden, nicht verstanden, wofür „Christentum“ eigentlich stehen sollte, obwohl es doch klar ausgedrückt wurde.

        Die Heiden, das waren früher bei den Juden die Nicht-Juden, wenn schon nicht immer „ungläubig“, so waren sie zumindest unrein.
        Jesus: Wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Jesus erhebt höhere ethische Ansprüche als die Heiden, Sünder, Zöllner.
        Christen sollten diesen Ansprüchen folgen.
        Das hat mit Rassismus (Neger) aber auch schon gar nichts zu tun.

  21. Vietato Fumare 17. Dezember 2022 at 11:03Antworten

    Warum der Papst die totale Herdenimmunität will (Gastbeitrag von Prof. Dr. Hubertus Mynarek)

    https://www.nachrichtenspiegel.de/2022/02/16/warum-der-papst-die-totale-herdenimmunitaet-will-gastbeitrag-von-prof-dr-hubertus-mynarek/

  22. Martin 17. Dezember 2022 at 10:59Antworten

    Mit dem “wir” im Kontext Christentum fängt mich längst keiner mehr. Und ich rate niemandem dazu.

    Das, was die “christlichen Werte” bedeuten und ausmachen lässt sich auf den Humanismus reduzieren, nur mit weniger Geschwafel und mehr Eigenverantwortung, also Hirn und Herz gleichermaßen zu benutzen.

    Deswegen erachte ich auch als einzig annehmbaren Text aus der Bibel die Bergpredigt, und vielleicht noch die 10 Gebote, alles andere ist undurchsichtiges, belangloses Interpretationsgeschwafel.

    Cogito, ergo sum. Ich denke, also bin ich.

    Dafür brauch ich kein einzelnes Buch, keinen Pfaffen, und bestimmt keine Dachorganisation mit weltlichen Ambitionen und Hang zur Pädophilie.

    Und das sag ich Hauptschüler mit meinem Asterix Latein.

    Das System Christentum hat Zeit seiner Existenz immer wieder eines bewiesen. Es ist anfällig für die Taktik: “Halt du sie arm, ich halt sie dumm”.

    Deswegen, bitte klammert mich, auch bei gleichem Verhalten, aus diesem Christentum aus.
    Nicht meine Baustelle!

  23. Dr. med. Veronika Rampold 17. Dezember 2022 at 10:56Antworten

    DANKE auch von mir –
    an alle Kollegen (m/w) ausm Gesundheitswesen, die es geschafft haben, mehr gegen diese wahnsinnige Kampagne zu tun als nur wie ich zu fliehen, um nicht mitschuldig zu werden.

    Nicht mal das hätte geklappt, wäre ich nicht bereits medizinische Dissidentin und tief enttäuscht gewesen. Es war nicht mein Verdienst. Es war “gütiges Schicksal”. Als “Erfolgreiche” wär ich voll mit reingefallen!

    Jesus sagt: “Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten” …
    und der Volksmund: “Seltn a Schodn wo net a Nutzn dabei is” 😉

    Frohe Weihnachten!

  24. audiatur et altera pars 17. Dezember 2022 at 10:45Antworten

    Unlängst las ich hier einen (durchaus treffenden) Kommentar, wonach den alternativen Medien nichts mehr einfiele. Den alternativen Lesern offenbar schon. „Viele von ihnen denken […] neu über Gott und die Welt nach, revidieren alte Überzeugungen und Meinungen und entwickeln darüber hinaus eine Kreativität und Tatkraft, die viele, die in den letzten Jahren geschlafen haben, überraschen dürfte.“ Als in den vorletzten Jahren quasi Beischlafender stelle ich fest: Selten liegen Wort und Tat so nahe beisammen wie in diesem ausgezeichneten Beitrag. Eine (um vermutlich nicht nur eine Woche verfrühte) frohe Botschaft.
    [Im wahrsten Sinne des Wortes]!

  25. Die hören nicht auf... 17. Dezember 2022 at 10:29Antworten

    D A N K E ! ! !
    …von ganzem Herzen…

  26. Marcel R. 17. Dezember 2022 at 10:09Antworten

    Guter Artikel. Das Einzige was mich stört, dass vom „Genexperiment“ gesprochen wird.

    Es sollte klar werden, dass es kein Experiment ist, sondern, alle Folgen bereits bekannt waren und das Zeug genau das tut, was es tun soll.

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