Schweden klarer Sieger im Pandemie Marathon – geringste Übersterblichkeit weltweit

9. November 2022von 5,3 Minuten Lesezeit

Schweden hatte unter der Leitung der Epidemiologen und Public Health Experten Anders Tegnell und Johan Giesecke einen anderen Kurs bei den Corona Maßnahmen eingeschlagen als von der WHO, EU und anderen internationalen Körperschaften verordnet. Es gab keine Lockdowns, keine Schulschließungen, Restaurants und Geschäfte waren immer offen und Masken wurden nie vorgeschrieben und auch nicht getragen. Dieser den langjährigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechende Weg zog wütende Angriffe der Konzern-Medien der WHO und von Politikern  anderer Länder nach sich.

Die Verantwortlichen hatten immer gesagt, dass erst nach einiger Zeit Erfolg oder Misserfolg des einen oder anderen Weges nachzuweisen sein wird. Und der Erfolg steht fest: Schweden ist der klare Gewinner mit der weltweit geringsten Übersterblichkeit seit 2020.

Aber bevor wir uns dem zuwenden noch ein kurzer Rückblick auf April 2020. In ganz Europa war bereits Anfang April vollkommen klar, dass der Höhepunkt der Infektionswelle überschritten war, wie das übrigens in so gut wie jedem Jahr davor der Fall war. Bei den durch Atemwegserkrankungen verursachten Todesfällen zeigt sich das allerdings erst mit einer Verzögerung von etwa drei bis fünf Wochen – Inkubationszeit und Dauer des Verlaufs einer Erkrankung summieren sich in der Regel auf etwa drei bis fünf Wochen, bevor der Körper den Kampf gegen eine Infektion und Erkrankung verliert.

Detailliert beschrieben habe ich das am Beispiel Schweden in einem Artikel vom 26.4.2020 inklusive einer Auswertung der von Schweden veröffentlichten Daten. Der Titel „Schweden: Epidemie geht ohne Lockdown zu Ende“ war etwas provokant und der Artikel zog auf meinbezirk.at, wo ich bis November 2020 auch alle TKP-Artikel parallel veröffentlichte, nicht nur viele Leser, sondern teils auch wütende Kritiken an. Der Artikel fiel dann einem „Serverabsturz“ zum Opfer, nachdem er über 683.000 Zugriffe erreicht hatte.

Die in dem Artikel gemachten Aussagen sind auch im Rückblick völlig richtig, zum Beispiel diese hier:

„Es ist davon auszugehen, dass Covid19 in der schwedischen Gesamtsterblichkeit 2020 nicht sichtbar sein wird. Das schwedische Beispiel zeigt, dass „Lockdowns“ medizinisch unnötig oder sogar kontraproduktiv sowie gesellschaftlich und ökonomisch verheerend waren.“

Solche Aussagen waren und sind zwar richtig und mittlerweile in Studien tausendfach bewiesen, aber sie wurden von Faktencheckern, sozialen Medien und den gekauften Medien intensiv bekämpft. Eine Anerkennung hätte die Impfkampagne und vor allem die Impfpässe überflüssig gemacht, die zum Beispiel die EU schon seit 2018 vorbereitet hat, wie TKP gestern ausführlich berichtet hat.

Joel Smalley, über dessen Auswertungen der Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern TKP immer wieder berichtet hat, hat in seinem Substack diese aktuelle Auswertung veröffentlicht.

Damit haben also Tegnell und Gieseke recht behalten, die von einem Marathon und einer Abrechnung am Ende sprachen. Zum Stichtag 19. Juni 2022 hat Schweden von allen von der OECD analysierten Ländern die niedrigste Gesamtzahl an überzähligen Todesfällen zu verzeichnen.

Die Analyse der einzelnen Länder führt Joel Smalley zu drei wesentlichen Schlussfolgerungen:

Erstens: Covid existiert und ist für einige tödlich. Dies zeigt sich an den sehr starken und konsistenten Korrelationen zwischen den wöchentlichen überzähligen Todesfällen und den wöchentlich gemeldeten Covid-Todesfällen. Ich denke, es ist auch wichtig, diese Tatsache zu akzeptieren, da es kaum noch Widerstand gegen die Behauptung gibt, dass Covid in einem Biolabor hergestellt wurde. Diejenigen, die für die Herstellung von Covid verantwortlich sind, sind auch für die Millionen von Todesfällen verantwortlich, die es verursacht hat.

Zweitens zeigen experimentelle Versuche, die Ausbreitung des Virus durch verschiedene „soziale Distanzierungsmaßnahmen“ einzudämmen, darunter die Schließung von Schulen und Geschäften, das Einsperren gesunder Menschen in ihren Häusern, das erzwungene Tragen von Masken usw., nur sehr wenige Anzeichen für einen Nutzen. Alle fadenscheinigen Beweise von Gefängnisinseln (Australien und Neuseeland) erweisen sich letztlich als nutzlos, wie von den beiden besten Epidemiologen der Welt (Giesecke und Tegnell) vorausgesagt. Die Schäden dieser Maßnahmen zeigen sich auch in der hohen Zahl der Todesfälle. Diejenigen, die für die Durchführung dieser Maßnahmen verantwortlich sind, sollten für die von ihnen verursachten Todesfälle zur Rechenschaft gezogen werden.

Drittens: Das Einzige, was Covid noch schlimmer gemacht hätte, wäre gewesen, die gleichen Leute, die für die Herstellung von Covid verantwortlich sind, auch mit der Herstellung des Gegenmittels zu betrauen. Das ist ein bisschen so, als würde man den Brandstiftern die Verantwortung für die Feuerpolitik übertragen, nachdem sie die Stadt niedergebrannt haben. Aber genau das ist mit Covid geschehen. Es ist völlig klar, dass die Massenverabreichung des experimentellen „Impfstoffs“ nicht zu einer Verringerung der Covid-Todesfälle geführt hat. Da wir logischerweise erwarten sollten, dass es nach einer übermäßigen Sterblichkeit, wie sie in den neun Monaten vor dem medizinischen Experiment auftrat, zu Defiziten kommt und ein größerer Schutz durch die Herdenimmunität und die natürliche Selektion weniger virulenter Varianten besteht, ist es schwierig, gegen die Behauptung zu argumentieren, dass das Experiment in irgendeiner Weise zum Fortbestehen von Covid und nicht zu seinem Niedergang beigetragen hat. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sowohl Covid als auch die überzähligen Todesfälle zurückgehen, wenn die Gesellschaft zu der Erkenntnis gelangt, dass sie sich nicht weiter an dem Experiment beteiligen sollte.

Womit diese Daten und Erkenntnisse auch aufräumen sind Ausreden, dass man zu Beginn nichts gewusst hätte. Das Gegenteil ist wahr. Wie das Beispiel Schweden zeigt, waren die epidemiologischen Grundlagen der Reaktion auf grassierende Atemwegserkrankungen geklärt und bekannt Stattdessen hat man neue und unerprobte Wege beschritten.

In einem Artikel vom 15. April 2020 mit dem Titel „Modell Schweden zur Bewältigung der Coronakrise erfolgreich“ ist nachzulesen:

Ein schwedischer Publizist erklärt im britischen Spectator: „Es ist nicht Schweden, das ein Massenexperiment durchführt. Es sind alle anderen Länder, die das tun.“

Wie die Kritiker des Experiments eben bereits ab März 2020 vorhergesagt haben, ist das Experiment krachend gescheitert.


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18 Kommentare

  1. stormymondayblues 9. November 2022 at 22:13Antworten

    Zu erklären wäre allerdings noch, warum Schweden bei den Corona-Toten nur Mittelmass ist, und was z.B. Länder wie Israel, Neuseelsnd oder Australien besser gemacht haben.

  2. Heiko 9. November 2022 at 20:54Antworten

    Wie will man denn bei einer real nicht existenten Pandemie reale Zahlen generieren?

  3. Petzold 9. November 2022 at 15:38Antworten

    Schweden zeigt immer wie man Wege richtig geht. Fast immer.

  4. Gerald 9. November 2022 at 15:23Antworten

    Dann sollten wir mal ein Resümee ziehen.

    Schweden hat nach dieser Tabelle,im Moment also die niedrigste Übersterblichkeit weltweit.
    Dies allerdings bei einer höheren Covid Sterblichkeit pro einer Million Einwohner als Deutschland.
    Beide Länder haben eine Impfrate (vollständig geimpft) von ca. 75 %
    Auch wenn mann der Theorie “ how bad is your batch“ anhängig ist, kann man statistisch auschließen dass die Schweden, innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren immer nur das “ gute Zeug bekommen haben“
    Die Impfung als Hauptgrund für die Übersterblichkeit, auch in Anbetracht dass es sehr hohe Übersterblichkeiten, in Ländern mit sehr niedrigen Impraten gibt, ist daher auszuschließen.
    Bleiben die Maßnahmen, die dadurch verschobenen Vorsorgeuntersuchungen, die gesundheitlich negativen Nachwirkungen von Corona Erkrankungen.
    Es ist unrichtig dass es in Schweden keinen Maßnahmen gegeben hat.
    Ich möchte sie hier nicht alle aufzählen, aber es waren viele.
    Und noch etwas Wesentliches unterscheidet die Schweden von den Deutschen.
    In Schweden reichen auch Empfehlungen, weil sich dort die meisten Menschen daran halten, ganz im Gegensatz zu Deutschland.

    • Michael R 10. November 2022 at 11:03Antworten

      Und noch etwas unterscheidet Schweden von Deutschland: In Schweden erhalten durch die Schweinegrippe-Impfung Geschädigte bis zu 1 Million Euro, in Deutschland eine monatliche Rente von ca. 280 Euro. Um die erst, nachdem sie über 9 Jahre geklagt haben.

  5. myusernam3e 9. November 2022 at 14:02Antworten

    Schweden bräuchte die Maßnahmen gar nicht einführen, da das Land schon lange vor Corona, auf die Einführung eines CBDC vorbereitet wurde.

  6. I.Mason 9. November 2022 at 11:08Antworten

    Sg. Klaus C. Das war genau mein erster Gedanke. Gibt es ein „aber“?

  7. Jens Tiefschneider 9. November 2022 at 11:06Antworten

    Obwohl komplett durch“geimpft“! Das muss in die Überlegung, ob die weltweite Übersterblichkeit nur von den Spritzen kommt, mit einbezogen werden. Unter Umständen haben auch andere Maßnahmen zur Übersterblichkeit beigetragen.

    • Karsten Mitka 9. November 2022 at 13:41Antworten

      Beigetragen ja, aber nur zusätzlch zu den Spritzen. Wer sein Immunsystem mit Spritze, Maske und fehlenden Kontakt zur Außenwelt zerstört (Lockdown), der ist vielleicht eher von Übersterblichkeit betroffen, als nur gespritzte.

  8. Michael R 9. November 2022 at 10:55Antworten

    Natürlich kommt es darauf an, wir man die Übersterblichkeit berechnet. Nicht verkehrt dürfte sein, die Sterbezahlen der Jahre vor der Pandemie heranzuziehen, zum Beispiel 2016 bis 2019, und diese mit den Jahren 2020, 2021 und 2022 zu vergleichen. DESTATIS bietet das Datenmaterial im einer wöchentlich fortgeschriebenen Datenreihe an. Ich habe, wie schon einmal berichtet, eine entsprechende Auswertung gemacht. Für den Oktober stehen die Zahlen bislang nur auf Wochenbasis zur Verfügung. Um einen Eindruck zu erhalten, wie hoch die Übersterblichkeit momentan ist, genügt es aber, die Daten letzten verfügbaren, vier Kalenderwochen, KW 40 bis 43 zu verwenden. Aus diesen Zahlen, nach obiger Prozedur berechnet, erhält man den erschreckenden Wert von nicht weniger als 22,8 Prozent. Noch im Vormonat September waren es „nur“ 14,7 Prozent, im Vorjahresmonat zirka 12 Prozent, jeweils verglichen mit dem Mittelwert der Jahre 2016 bis 2019.

  9. Rosa 9. November 2022 at 10:41Antworten

    „Der Artikel fiel dann einem „Serverabsturz“ zum Opfer, nachdem er über 683.000 Zugriffe erreicht hatte.“

    … und kein Upload mehr, nehme ich an.

    Dieser Beitrag war für die Styria Mediengruppe wohl zu schwergewichtig …

  10. suedtiroler 9. November 2022 at 10:37Antworten

    schön auch zu sehen hier die Diskrepanz zwischen Übersterblichkeit und „Covid-Toten“!

    Die Übersterblichkeit hingegen ist ein einfach festzustellender Wert. Die Zahl der „Covid-Toten“ aber hängt maßgeblich von der DEFINITION ab (Stichwort „mit oder an“) und vor allem wie und wie viel GETESTET wurde und wird!

    • Peter Pan 9. November 2022 at 11:17Antworten

      Zu der Manipulation per „mit oder an“ kommt noch ein weiterer Punkt hinzu:

      Der Sterbeprozess dauert oft Monate und ist in solchen Fällen kein plötzlich eintretendes Ereignis. Erfahrene Ärzte können die verbleibende Lebenszeit von sterbenden Patienten recht gut abschätzen.
      Der lange dauernde Sterbeprozess selbst wurde zur Inszenierung der „Pandemie“ missbraucht. Ein positives Testergebnis reichte aus, um einem sterbenden Menschen ein „Corona“ Opfer zu machen. Mehr noch, und das wird zu wenig berücksichtigt, ist der Sterbeprozess irreversibel und führt zum fortschreitenden Versagen der Organe und des gesamten Organismus, einschließlich des Immunsystems. In diesem Zustand kann jede Infektion den Prozess beschleunigen oder gar zum schnellen Tod führen. Solche Fälle werden nun als „Corona“ Tote gezählt und (!) mit all den anderen manipulierten Zahlen ohne Differenzierung in einen Topf geworfen.

      Anschließend glauben die Kinder und Enkelkinder noch, nachdem sie zuvor von einer kriminellen Bande monatelang manipuliert wurden, dass sie die Eltern oder Großeltern womöglich umgebracht haben.

      PS: Das Regime in Deutschland hat unzählige Menschen von Pflegestationen und der Paleativversorgung in Intensivstationen verlegt, um die „Corona“ Fälle auf den Intensivstationen in die Höhe zu treiben. Auf den Intensivstationen waren die langsam sterbenden Menschen plötzlich einem hohen Stress ausgesetzt und sind dort einsam verstorben. Man hat den armen Menschen noch nicht einmal einen würdevollen Tod gewährt. Tom Lausen hat das Vorgehen des Regimes anhand von Zahlen der Krankenhäuser belegt.

  11. Klaus C. 9. November 2022 at 10:35Antworten

    Da Schweden dennoch eine hohe Impfquote hat, würde daraus logisch folgen, dass nicht die Impfung sondern die Maßnahmen zur hohen Überdterblichkeit führen.

    • Michael R 9. November 2022 at 11:04Antworten

      Schweden hat schon sehr früh den Impfstoff Astrazeneca ausgesetzt, ich denke es war Februar 2021? und Moderna wurde für jüngere ab etwa Oktober 21 ausgesetzt. Überwiegend kam, glaube ich, Biontech zum Einsatz.

    • Kriegsgegner 9. November 2022 at 12:55Antworten

      Es gibt aber auch Hinweise, dass sogar innerhalb der Impfstoffe desselben Herstellers es Chargen mit verschiedener Wirksamkeit (d.h. Impfschadensrisiko) gibt. Aber egal ob die verkehrten bis kriminellen Massnahmen, die unterschiedliche Impfquote oder wieder andere nicht dem Covid-Menschheitsverbrechen direkt zuzuschreibenden Ursachen zur Übersterblichkeit beitrugen, bzw. in welchem Ausmass, Schweden hat sicher mehr richtig gemacht als andere von Covid-Irren regierte Staaten.

      • Karsten Mitka 9. November 2022 at 13:46

        How bad is my batch?

        howbad. info

    • Zimmer 10. November 2022 at 9:05Antworten

      Wenn alle anderen hochgeimpften Länder eine Übersterblichkeit haben und Ungeimpfte nicht, dann sollte man in Schweden genauer suchen.
      Kann ja auch sein, daß Schweden in 2022 ein Untersterblichkeit hätte.
      In diesem Fall kommt es nur zu einer geringen Übersterblichkeit.
      Die Masse bestimmt hier die Regel.
      Und die sagt eindeutig, daß es nur die Impfung sein kann.
      Es sind dabei nicht die Toten durch Impfung, sondern die Toten durch Schwächung des Immunsystems durch Impfung.
      Vieleicht haben ja die Schweden ein stärkeres Immunsystem wie der Rest in Europa.
      Alles ist möglich.
      Man kann es nur zu 100%analysieren,wenn man die Übersterblichkeit von Geimpften zu Ungeimpften vergleicht und das am selben Ort.

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