Übersterblichkeit in Griechenland und in Europa: je mehr geimpft desto höher

3. November 2022von 3,3 Minuten Lesezeit

Griechenland erließ drakonische Maßnahmen als Corona Politik. Eine Zeit lang musst man per SMS vom Gesundheitsamt die Erlaubnis zum Verlassen der Wohnung anfordern. Es gab frühzeitig den Impfpass und Impfpflicht für über 50-Jährige. Auch Griechenland liefert den Beweis, dass rigorose Einschränkungen von Grundrechten und Impfung der Gesundheit schaden.

Im Folgenden ein Auszug von unserem Partnermedium E.Y.E Wide Open über die Lage in Griechenland. Wer TKP-Artikel auf Griechisch lesen will ist hier richtig – oder natürlich über den Button in der obersten Zeile „Sprache auswählen“. Aber nun zur Analyse unserer Kollegen von E.Y.E:

In Griechenland beobachten wir, wie in mehreren Ländern der Europäischen Union, eine erhöhte Übersterblichkeit, die laut offiziellen Statistiken nicht auf Covid-19 und das Virus zurückzuführen ist, sondern eher auf die Maßnahmen, die während der sogenannten „Pandemie“ ergriffen wurden.

Die für Griechenland spezifischen Zahlen sind alarmierend. Nach den vorläufigen Daten des Hellenic Statistical Service gibt es einen enormen Anstieg der Gesamtsterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren und insbesondere zum Jahr 2020, als SARS-CoV-2 bereits im Umlauf war. Erinnern wir uns hier daran, dass die „rettenden“ Impfstoffe, die der allgemeinen Bevölkerung gewaltsam aufgezwungen wurden, im Jahr 2021 in Umlauf gebracht wurden.

Quelle: Wöchentliche Todesdaten (Woche 1 – 30)

Wir haben bereits in wiederholten Briefen an ELSTAT (griechisches Statistikamt)appelliert, die ICD-10-Indikatoren (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten ICD-10) zu veröffentlichen, und die Antwort, die wir erhalten haben, war, zwei Jahre zu warten.

Im April 2022 wurde die Studie mit dem Titel „Schätzung der Exzessmortalität aufgrund der COVID-19-Pandemie: Systematische Analyse der Mortalität im Zusammenhang mit COVID-19, 2020-21“ in The Lancet veröffentlicht. Die Studie stellt in ihren Ergebnissen unter anderem fest:

Obwohl zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2021 insgesamt 5,94 Millionen Todesfälle durch COVID-19 gemeldet wurden, schätzen wir, dass weltweit 18,2 Millionen (95 %-KI 17,1–19,6) Menschen an gder COVID-19-Pandemie starben (gemessen anhand der Übersterblichkeit). während dieser Zeit. Die globale Übersterblichkeitsrate aller Altersgruppen aufgrund der COVID-19-Pandemie betrug 120,3 Todesfälle (113,1-129,3) pro 100 000 Einwohner, während die Übersterblichkeitsrate in 21 Ländern 300 Todesfälle pro 100 000 Einwohner überstieg.

Tatsächlich kam die spezifische Studie unter anderem zu folgendem Schluss:

Die vollen Auswirkungen der Pandemie waren weitaus größer, als die gemeldeten Todesfälle durch COVID-19 allein vermuten lassen.

In der Analyse, die wir vor einigen Monaten durchgeführt haben, konnten wir bereits feststellen, dass sowohl die Anzahl der Dosen als auch die Schwere der Maßnahmen in Relation zu der in Griechenland beobachteten erhöhten Sterblichkeit stehen.

Die offiziellen Zahlen des Europäischen Statistikamts (Eurostat) und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) bestätigen, was viele seit Monaten betonen:

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und der Anzahl der Dosen, die die Bewohner haben pro Land erhalten.

Monatliche Übersterblichkeit im Juli 2022
(% Unterschied im Vergleich zu den durchschnittlichen monatlichen Todesfällen in den Jahren 2016-2019)
Quelle: Eurostat

Gesamtassimilation (% der Bevölkerung) des Grundimpfzyklus in der Gesamtbevölkerung der EU-Länder, 06.10.2022
Quelle: ECDC

Wir stellen fest, dass die Länder mit erhöhten Sterblichkeitsraten (im Vergleich zum Mittel der Jahre 2016-2019) die Länder mit den höchsten Raten der sogenannten „Impfung gegen Covid-19“ sind. Anders ausgedrückt: Die „am stärksten geimpften“ Länder sind dieselben Länder mit dem größten Anstieg der Gesamtsterblichkeit. Und nein, die Übersterblichkeit ist nicht auf Covid-19 zurückzuführen.

Der gesamte Beitrag in deutscher Übersetzung ist hier zu finden.

Bild von Christo Anestev auf Pixabay

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15 Kommentare

  1. rudi & Maria fluegl 4. November 2022 at 13:35Antworten

    Willi@
    Sie haben die Antworten schon x mal ausführlich bekommen!
    Zu der einfachen Frage zu Gibraltar, einer homogenen Gentherapiegemeinschaft mit extremen Impfschadensfällen, fällt Ihnen gar nichts ein.
    Große Länder mit unterschiedlichsten Regionen und unterschiedlicher Herangehensweise zwischen Stadt und Land untersuchen Sie nicht einmal im Ansatz differenziert, wie schon x mal darauf aufmerksam gemacht.
    Alleine in den USA können sie je nach Bundesstaat, verschiedenen Herangehensweisen unterschiedlichste excess mortality feststellen.
    Wie z.B. in der Lombardei oder Restitalien.
    Dass einem Troll das alles viel zu mühsam ist haben wir auch schon x mal festgestellt.
    Wir füttern nicht Sie sondern ev. Lese,r die um differenzierte Info bemüht sind und sich selber ein Bild machen können.
    sie wollen nicht informieren sondern nur Angst verbreiten!

  2. Peter Siegfried Krug 3. November 2022 at 21:03Antworten

    Allein die Tatsache, dass in den Mainstreams so gut wie nie von Nebenwirkungen, oder Bedenken bezüglich der Impfstoffe berichtet wird, und kritische Ärzte rausgeschmissen werden zeigt mir, dass ich der Impfkampagne nicht vertrauen kann.

  3. Jens Tiefschneider 3. November 2022 at 17:44Antworten

    Ich war immer großer Bewunderer der Griechen, habe dort 20 Jahre lang Urlaub gemacht. Das zutiefst menschenverachtende Handeln des Staates während der Plandemie hat mich so entsetzt, dass ich so schnell keinen Fuß mehr dorthin setzen werde. Faschistische Regime unterstütze ich nicht.

    • Willi 3. November 2022 at 18:22Antworten

      Jens Tiefschneider
      3. November 2022 at 17:44Antworten
      Gut dass sie Griechenland nicht mehr bereisen.
      Stänkernde Deutsche sind sowieso weltweit unbeliebt.

  4. Willi 3. November 2022 at 14:06Antworten

    Wie immer hängt es von der Betrachtungsweise ab was man sehen will oder kann.
    Schaut man sich die ÜbersterblichkeitsTodesfälle (Alle Todesarten) „seit Beginn der Pamdemie bis heute“ , dann schneiden Länder mit niedrigen Impfraten deutlich schlechter ab als Länder mit hohen Impfraten.
    Nur als Beispiel:

    Bulgarien 23 %
    Südafrika 20%
    Rumänien 17%
    Portugal 9%
    Österreich 8%
    Malta 7%
    Island 6%
    Deutschland 5%
    (Alle Werte aufgerundet)
    Our world in data

    • rudi & Maria fluegl 3. November 2022 at 15:27Antworten

      Bulgarien und Rumänien kennen wir ja schon zur Genüge und die Behauptungen wurden x mal länger widerlegt.
      Schon wieder diese vereinfachenden Datenauszüge.
      Bukarest mit seinem Impf-Weltmeister Dr. Sowieso.
      Falsch -Behandlungen zum Exzess. Südafrika mit der Statistik wo Trauerfälle gleichzeitig mit Test positiv Kurven auftreten. Und so weiter.
      Sie wurden auch x mal auf Gibraltar hingewiesen.
      Wie oft wollen Sie das noch versuchen???
      Der Troll heißt zur Zeit Willi! Wir hatten uns eh schon gefragt wo Sie geblieben sind.
      Rudi Fluegl

      • Willi 3. November 2022 at 15:57

        rudi & Maria fluegl
        3. November 2022 at 15:27Antworten

        Ich erwarte mir eine plausible Antwort, warum die Zahlen sind wie sie eben sind aber so kann man auch argunmetieren wenn man sich den Zhaken nicht stellen will oder kann.
        Gibraltar liegt übrigenbs bei kummulierten 6 % ( Ende der Aufzeichnungen Dez. 21)
        Die 7 Tage Inzidenz leiegt aktuell bei Null !

      • rudi & Maria fluegl 4. November 2022 at 13:35

        Willi@
        Sie haben die Antworten schon x mal ausführlich bekommen!
        Zu der einfachen Frage zu Gibraltar, einer homogenen Gentherapiegemeinschaft mit extremen Impfschadensfällen, fällt Ihnen gar nichts ein.
        Große Länder mit unterschiedlichsten Regionen und unterschiedlicher Herangehensweise zwischen Stadt und Land untersuchen Sie nicht einmal im Ansatz differenziert, wie schon x mal darauf aufmerksam gemacht.
        Alleine in den USA können sie je nach Bundesstaat, verschiedenen Herangehensweisen unterschiedlichste excess mortality feststellen.
        Wie z.B. in der Lombardei oder Restitalien.
        Dass einem Troll das alles viel zu mühsam ist haben wir auch schon x mal festgestellt.
        Wir füttern nicht Sie sondern ev. Lese,r die um differenzierte Info bemüht sind und sich selber ein Bild machen können.
        sie wollen nicht informieren sondern nur Angst verbreiten!

      • rudi & Maria fluegl 7. November 2022 at 15:23

        Nett dass Sie sich mit Gibraltar auseinandersetzen.
        Da können bezüglich Schadensfälle durch Gentherapie ja keine Fragen mehr offen bleiben.
        besonders lieb ist aber der Hinweis auf die 7 Tage Inzidenz!
        Bitte, wen wollen Sie damit auf den Arm nehmen???
        Rudi Fluegl

    • HelmutK 3. November 2022 at 18:19Antworten

      @Willi (Maximilian, Karl, Mia, … oder wie sich auch sonst gerade verleugnen)

      Die Ukraine hat eine sehr niedrige Impfquote und hohe Übersterblichkeit. Für unseren Troll ist damit ganz klar, das die Ungeimpften daran schuld sind.

      Und was war gleich nochmal die sofort erkennbare Gemeinsamkeit aller Länder mit mRNA-Biowaffe bzgl. des zeitlichen Verlaufs der Übersterblichkeit?

      • Willi 3. November 2022 at 18:48

        HelmutK
        3. November 2022 at 18:19Antworten

        Und was war gleich nochmal die sofort erkennbare Gemeinsamkeit der Länder „ohne“ mrnA-Biowaffe bzgl. des zeitlichen Verlaufs der Übersterblichkeit?

        Bis heute ist es niemand gelungen eine Kausalität herzustellen.

      • HelmutK 3. November 2022 at 19:37

        Positive Korrelation liegt vor. Mit bekanntem Ursache-Wirkungszusammenhang (durch Studien belegt) wird daraus Kausalität.

        Nur weil sie die nicht kennen (wollen), heißt das noch lange nicht das diese nicht vorliegen würde.

        Außerdem ist es sinnvoll beim fischen in unbekannten Gewässern eine positive Korrelation sofort als Warnhinweis zu verstehen. Mit ihrer Einstellung würden sie in der Natur auf sich selbst gestellt nicht lange überleben.

  5. Andreas I. 3. November 2022 at 12:58Antworten

    Hallo,
    mal zum Vergleich:
    „Im Jahr 2021 ist im vierten Jahr infolge ein Anstieg der an Drogen verstorbenen Menschen zu verzeichnen. Starben im Jahr 2017 noch 1.272, so waren es 2021 1.826 Menschen.“
    Quelle: Webseite bundesdrogenbeauftragter
    (Mit „Drogen“ meinen die verbotene Substanzen und Alkohol, Nikotin und Zucker (ja auch Zucker kann … ) sind da nicht enthalten, die Zahlen wären größer, aber das sind ja erlaubte Drogen, das interessiert dann nicht.)

    Bei verbotenen Drogen wird aber ein riesen Aufwand betrieben, die Verbote durchzusetzen – hingegen bei den mRNA-Spritzen wird ein riesen Aufwand betrieben, die Spritzungen durchzusetzen.

    Und noch ein Vergleich:
    20.000 bis 30.000 schätzungsweise durch multiresistente Krankenhauskeime, noch mehr dauerhaft Geschädigte (oft Infektionen bei Gelenkoperationen), hauptsächlich MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus).
    Und dagegen könnte man mit Testen usw. etwas machen, aber mit dem Problem kann man nicht durch pharmazeutische Wundermittel Gewinne scheffeln, sondern das Problem ist durch pharmazeutische Wundermittel entstanden.
    Wenn man dem Problem multiresistenter Keime Aufmerksamkeit schenken würde, dann würde die Verbundenheit von Hochschulmedizin und Pharma in etwas weniger angenehmen Farben schillern.
    Denn es ist nicht alles aussichtslos, wenn Keime resistent gegen pharmazeutische Antibiotika sind, sondern es sind mal wieder Pflanzen (pflanzliche Wirkstoffe in ihrer natürlichen Form), deren antibiotische Eigenschaften auch gegen MRSA wirkungsvoll sind (und zwar nach bisherigen Kenntnissen ohne dass die Bakterien dagegen resistent würden) und das wird ja auch hier und da in der Hochschulmedizin erforscht (oder wiederentdeckt), aber gleichzeitig geht der hemmungslose Einsatz pharmazeutischer Antibiotika flächendeckend weiter, nicht nur in Krankenhäusern, auch in Arztpraxen.

  6. Frühling 3. November 2022 at 11:52Antworten

    Kann denn impfen Sünde sein? Nein, hätte ich bis Dezember 2020 noch reichlich naiv gedacht. Nachdem aber der „liebevolle Druck“ auf Frauen, Männer und Kinder mit jedem Monat stetig zunahm, kamen mir erste Bedenken. Wenn etwas wirklich so grandios ist bedarf es keiner Anpreisungen und schon gar keines Psychodrucks. Diejenigen, an denen der Kelch mit schweren Impfschäden vorüber ging, zeigen einmal mehr ihr „solidarisches Gesicht“. Es interessiert sie null, ob es anderen durch die Impfungen elend geht oder sie gar dadurch das Zeitliche segneten. Hauptsache sie selbst haben ihre Schäfchen im vermeintlich trockenen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wäre ich mit dem Genzeug geimpft, würde mich ein leicht mulmiges und blümerantes Gefühl stets begleiten. Aber jeder Jeck ist anders. Na dann, fröhliches weiterimpfen….

  7. Fritz Madersbacher 3. November 2022 at 11:11Antworten

    „Und nein, die Übersterblichkeit ist nicht auf Covid-19 zurückzuführen“
    Der Viruswahn ist viel gefährlicher für die Gesundheit der Menschen als jedes Atemwegsvirus. Er ist das Mittel / Instrument einer Industrie, die – auf Kosten der Menschen – gezwungen ist, schwarze Zahlen zu schreiben und dafür bereit sein muss, auch über Leichen zu gehen, um in der Konkurrenz mit den „Mitbewerbern“ – die zum gleichen Vorgehen bereit und gezwungen sind – nicht unterzugehen. Das ist die Essenz des Kapitalismus, der sich „freie Marktwirtschaft“ und dergleichen nennt und angeblichen „Vorrang des Individuums“ vor der Gemeinschaft preist. Die noch nicht beendete „Pandemie“ ist ein Lehrbeispiel dafür, wohin das führt. Jeder etwas gründlicher denkende Mensch sollte sich eingehend damit auseinandersetzen …

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