In Griechenland herrscht eine Diktatur – und die Welt soll’s wissen

10. August 2022von 3,7 Minuten Lesezeit

An die letzte Militärdiktatur (1967-74) erinnern Inspiration und Denkweise in der Haltung der griechischen Regierung gegenüber dem suspendierten Gesundheitspersonal – ihr Kampf geht das ganze Volk an!

In einem beispiellosen Akt von Autoritarismus, Rachsucht, Unmenschlichkeit und Willkür stellt die Regierung Mitsotakis achtunddreißig Beschäftigte des Gesundheitswesens (drei Ärzte, neunundzwanzig Krankenschwestern und sechs Sanitäter) als Angeklagte vor Gericht, unter falscher Anschuldigung, weil sie es gewagt hatten, etwa zwanzig Minuten lang in der Nähe des Hauses des Premierministers gegen ihre elfmonatige, ununterbrochene Suspendierung und den gleichzeitigen Entzug ihrer Gehälter zu demonstrieren. Dies geschah, nachdem er sie zunächst völlig grundlos etwa zwanzig Stunden lang bei der Generaldirektion der attischen Polizei (GADA) und der Kriminalpolizei festgehalten und ihnen sogar Handschellen angelegt hatte. Zur gleichen Zeit wurden in Komotini (Nord-Griechenland) sechs weitere ihrer Kollegen vorsorglich festgenommen, um sie daran zu hindern, auf dem zentralen Platz der Stadt zu protestieren.

Unabhängig davon, wie man zur Frage der Impfpflicht steht, beweist diese Entwicklung eindeutig, dass das große Problem derzeit ein Demokratie-Problem ist. Die Regierung versucht, die Doktrin von “Recht und Ordnung” in einer extremen Version eines De-facto-Verbots der “störendsten” Versammlungen durchzusetzen. Und sie hält zwanghaft Tausende von nicht geimpften Gesundheitsbediensteten von der Arbeit und ohne Bezahlung fern und treibt ihre kämpferische Vorhut hinter Gitter, und das zu einer Zeit, in der es keine anderen Schutzmaßnahmen gibt, alle Menschen unterwegs sind, arbeiten (mit Ausnahme der wöchentlichen Rapid Tests) und frei herumlaufen, die öffentlichen Krankenhäuser unter Personalmangel leiden und – wie der Slogan lautet – “angesteckt und erkrankt sind alle, bis hin zu den Bahren”.

Diese erschöpfende Wut gegen unbezwingbare Mitarbeiter des Gesundheitswesens ist wahrscheinlich eine Weltneuheit, denn selbst in Frankreich, wo es eine ähnliche Maßnahme gibt, wird ihnen die Hälfte ihres Gehalts gezahlt.

In Bezug auf das inzwischen leidgeprüfte Coronavirus gibt es unzählige wissenschaftliche Argumente, die das seit zwei Jahren vorherrschende Narrativ kompromittieren. Nach offiziellen Angaben des Ministeriums sind sechzig Prozent der Patienten auf den Intensivstationen dreifach geimpft, und von den übrigen vierzig sind die meisten doppelt oder einfach geimpft. Selbst der zuständige Regierungsvertreter Prof. Mosialos gab zu, dass es keine Belege für die vierte Dosis gibt. Und die “Mauer der Immunität” ist längst verschwunden.

Dennoch kultivieren die Regierung und die gleichgeschalteten Medien die Panikmache, um ein Klima der Angst und der Unterwerfung in der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, eine Situation, die ideal ist, um konservative Reflexe zu aktivieren und eine Reihe von reaktionären Maßnahmen ohne Widerstand zu verabschieden.

Wir sollten uns keine Illusionen mehr machen. Die Regierung versucht, mit Hilfe eines inzwischen stark geschwächten Virus und vor allem mit der Dämonisierung einer Berufsgruppe von Tausenden von Arbeitnehmern, die sich nicht erpressen lassen, jeden Widerstand (sozialer, gewerkschaftlicher, demokratischer, politischer Art) zu brechen und allgemeinen Terror und Friedhofsruhe durchzusetzen.

Die Angelegenheit geht alle Menschen an. Kein demokratischer Bürger sollte gleichgültig bleiben. Es ist unser aller Pflicht, die verfolgten und suspendierten Beschäftigten des Gesundheitswesens aktiv zu unterstützen und die sofortige Einstellung ihrer strafrechtlichen Verfolgung, die sofortige Aufhebung ihrer Suspendierung und die Rückzahlung der elf Monatsgehälter zu fordern, die ihnen zu Unrecht und in erpresserischer Weise vorenthalten wurden. Wir müssen dem Versuch Einhalt gebieten, Versammlungen faktisch zu verbieten und einen allgemeinen Polizeiterror durchzusetzen. Nicht der Angst vor dem Virus zu erliegen, die absichtlich und systematisch von den Medien, der Regierung und den von den Pharmaunternehmen gekauften “Wissenschaftlern” verbreitet wird.

Die suspendierten Gesundheitsbediensteten rufen laut aus: “Es ist nicht das Virus, es ist der Faschismus! Der Terror wird nicht durchkommen! Kämpft bis zum Sieg!

Interessant auch zu wissen, dass es in Griechenland gerade einen großen Skandal gibt. Der Premierminister Mitsotakis hat das Telefon des Oppositionsführers “ angezapft „. Es stellte sich heraus, dass Tausende von Bürgern aus Gründen der nationalen Sicherheit vom Staat mit Hilfe einer israelischen Software überwacht werden…

Nichts in den deutschen Medien über das griechische „Watergate“…


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht unsere. Wir veröffentlichen sie gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser von TKP sind in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Vasilis Papanikolaou  ist Rechtsanwalt.

Der Artikel erschien zuerst in E.Y.E Επιστήμονες για την Υγεία και την Ελευθερία


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13 Kommentare

  1. Kriegsgegner 10. August 2022 at 13:36Antworten

    Es ist die moderne Spielart der Diktatur, einer neuen im Grunde nationalsozialistisch geprägten Denk- und Politkultur. Die neuen „Bösen“, in Wahrheit harmlose Demonstranten, werden meist als im alten Sinne böse und – wie kann es in einer Schwarz/Weisswelt anders sein – als rechtsgerichtete Störenfriede bezeichnet, mundtot gemacht, verunglimpft und verfolgt.

    Während in Wahrheit natürlich gerade die Vorgehensweise der heutigen ach so „liberalen“ und „demokratischen“ Regierungen sehr stark an dunkle Zeiten erinnert, die wir endgültig für überwunden hielten. Eben nicht ein durch Ewiggestrigkeit geprägter „Neonazismus“, sondern ein „neuer Nationalsozialismus“. Dessen Methodik ist dieselbe, nur die fiktiven Feinbilder mit denen Angst gemacht wird, sind andere.

    Das (wenn auch nicht abgsichert) Ignazio Silone zugeschriebene Zitat „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“ bewahrheitet sich gerade heute auf beängstigende Art und Weise.

    Wenn wir nicht alle aufstehen, erleben wir dies nicht nur in Griechenland, sondern auch in unseren Theatern.

    • OMS 10. August 2022 at 14:18Antworten

      Das ist kein Nationalsozialismus, sondern ein International geführter Kommunismus mit Zerstörung aller nationalstaatlicher Ordnung und Hinführung zur Weltregierung. Schwab hat Stalin im Regal stehen und vertritt auch dessen Ansichten. Darum ist auch alles Rechtsradikal, weil die Ansichten dieser NWO linksextremer Natur ist. Das große Vorbild ist China und dessen System der Unterdrückung der Massen und des Hofierens der Elite mit Geld wie Heu.

      • David K. 10. August 2022 at 15:32

        Ist es nicht egal, wie man totalitäre Systeme bezeichnet? Wichtig ist, sie zu erkennen und gegen sie vorzugehen. Mich würden die meisten Menschen ins linke Eck schieben, andere bezeichnen mich aber als rechts, weil ich gegen Covidmaßnahmen bin. Also, welchen Sinn hat es, Dingen einen Namen zu geben?

        Bleibt ungeimpft,
        David

      • Kriegsgegner 11. August 2022 at 10:11

        Nationalsozialismus ist auch Sozialismus, bzw. eine Vorstufe davon, die sich von letzterem nur durch 2 Merkmale unterscheidet. Einmal dass er nicht den Anspruch des Internationalismus vertritt, zum anderen durch einen geringeren Grad der Sozialisierung von Produktionsmitteln und geringere Einschränkungen beim Privateigentum.

        Gemeinsam ist ihnen jedenfalls die systemimmanente Tendenz zu Einschränkungen bei der persönlichen Freiheit und den Grundrechten (das ständige Hinweisen auf die „Menschenrechte“ belegt lediglich, dass sie es im Sinne von eigentlich jedem Menschen zustehenden vorstaatlichen Naturrechten gar nicht mehr gibt), Aufrechterhaltung einer bestenfalls als „Scheindemokratie“ zu bezeichnenden Herrschaftsform, die sich durch übermächtige Propaganda, Zensur, Gewalt und Menschenverachtung auszeichnet.

        Egal ob Nationalsozialismus, Sozialismus oder Kommunismus, sie sind allesamt technokratische und undzutiefst undemokratische Herrschaftsformen die sehr nahe verwandt sind.

  2. Jens Tiefschneider 10. August 2022 at 11:46Antworten

    Ist ja eigentlich überall so, dass Corona dazu instrumentalisiert, Pardon, installiert wurde, um totalitäre Systeme zu errichten. In Neu-Nazi-Dummland nicht anders, als in Griechenland. Hier werden Kritiker ebenfalls verhaftet, ihre Wohnungen durchsucht und Konten und Eigentum gepfändet (Dr. Hockertz). Das WEF-Regime plant die totalitäre Weltregierung, mit der WHO als Weltpolizei und einem aus ihren Reihen als Führer, vermutlich Klaus Schwab selbst. Würde passen, ist ja von Grund auf Nazi und stammt auch aus einer Nazi-Familie. Gilt es unbedingt zu verhindern! Mit allen Mitteln.

  3. avstriavsky 10. August 2022 at 11:20Antworten

    Um zu lernen, wer über dich herrscht, musst du herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.
    (Voltaire)

    Europa muss sich von den VSA lösen (das ist derzeit Wunschdenken), sonst sieht es bitter aus. Man kann nur hoffen, dass die Länder im Osten den VSA Widerstand bieten werden. Die Macht des Dollars gehört reduziert, das würde zwangsläufig auch die Waffenerzeugung der VSA drastisch einschränken. Die Europäer agieren derzeit jedoch wie ein Vasallenstaat der VSA. Die Europäer sind den Amerikanern (und einigen anderen „Freunden“) ganz gewaltig auf den Leim gegangen. Das ist kaum mehr zu reparieren.

    Die Parlamente bestehen fast nur mehr aus Beamten und Juristen die sich gegenseitig verwalten. Diese Klasse ist nicht wirklich an Reformen oder Fortschritten in interessiert, sondern lediglich am Stoff für ihre Zeitungen, Auftritte, Expertenkommentare usw. – und, dass das Geld hübsch dort bleibt wo es hingehört.

    Das bedeutet aber auch, dass die Vergangenheit (und deren Konsequenz) bewusst in Kauf genommen wird. Verarmung weiter Teile der Bevölkerung gab es bereits, Inflation und Hunger ebenfalls, Lohn- und Sozialdumping fanden statt, hohe Arbeitslosigkeit trotz guter Wirtschaftslage war damals Usus und hart erkämpfte gewerkschaftliche sowie soziale Erungenschaften wurden einfach abgeschafft. Die Folge war eine Destabilisierung der sozialen Strukturen, einhergehend mit Klassenkämpfen sowie dem Ende einer demokratischen Ordnung zugunsten eines diktatorischen Systems.

    Die Ursachen sind nunmehr wohlbekannt. Dass diese oder ähnliche Zustände wiederkehren könnten, davor haben uns Sozial- sowie Wirtschaftswissenschaftler bereits vor 50 Jahren aufgeklärt und Lösungen präsentiert. Und dennoch, die Gegenwart ist doch entsetzlich. Wir leben in genau dem zynischen Alptraum, vor dem wir in den Sechzigern des 20. Jahrhunderts immer gewarnt wurden. Überaus interessant ist dennoch, wie sich das bestehende System, das solche offensichtlichen Ungerechtigkeiten ermöglicht, mit Klauen und Zähnen verteidigt.

    Das Problem ist nur, dass die Plutokraten die Massen nieder halten. Ihre Stimmen sind lauter, die schrillen Medien gehören ihnen, sie verachten den Pöbel und wollen ihn marginalisieren, aus der Politik drängen, überwachen und entrechten. Und je mehr der Durchschnittsmensch mit den existenziellen Kämpfen beschäftigt ist und mit Mehrarbeit versorgt wird, desto weniger Raum bleibt ihm für Kritik oder Rebellion. Wir sollten die Werte unserer Gesellschaft hinterfragen und die Privilegien/Macht unserer Führungselite ernsthaft einschränken. Demokratie ist das nicht wirklich. Das sind die Vorboten einer Zuspitzung zu einem Weltkonflikt.

    Wir nähern uns rapide einem Polizei- und Überwachungsstaat. Es ist erschreckend wie wenigen Bürgern das überhaupt auffällt. Vielleicht sollte man die Verschärfung der Antiterrorparagraphen und das Sammeln von Daten als Angst vor den eigenen Bürgern sehen, die irgendwann die Schnauze von der alternativlosen, marktkonformen „Demokratie“ voll haben.

    Die Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf das Zusammenleben der Menschen werden dramatisch und massiv sein. Einem nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung in Europa wird das Gefühl vermittelt, sie hätten mit dem staatlichen Gesellschaftsgebilde eine Rechnung offen. Eine für uns Europäer früher selbstverständliche Kultur der Solidarität verschwindet merkbar und es vergiftet sich die Atmosphäre deutlich.

    Wir befinden uns bereits in einer richtigen Postdemokratie – die Bevölkerung hat keinen Einfluss mehr auf die politische Kultur – und die ist systemimmanent. Allerdings hat man auch zu lange dem Treiben zugeschaut. Das Gros der Menschen in den EU-Staaten hat vielleicht auch kein echtes Interesse daran, dass sich etwas ändert. Und vielleicht lässt sich auch gar nichts mehr daran ändern?

    Irgendwie, so scheint es, haben sie es geschafft, uns den neuen, idealen Staat zu verkaufen. Ob es da wirklich um unsere Interessen und um unser uneingeschränktes Wohl gehen mag? Wir müssen ihnen vertrauen? Wirklich! Vielleicht durchschauen ganz einfach viel zu wenige Menschen diese unverschämte Heuchelei um das Gemeinwohl und um die so genannten Menschenrechte? Sie überwachen und entrechten uns in einem ziemlich atemberaubenden Tempo.

    • Charly1 10. August 2022 at 17:28Antworten

      Europa will und kann nicht, sich von USA trennen!!!!
      Deutschland ist ein besetztes Land ohne Friedensvertrag und somit ein Protektorat der USA.
      Es gibt nur 8 Länder wo die USA nichts zu sagen hat!!!

      • avstriavsky 10. August 2022 at 17:49

        Tja, Deutschland … Deutschland über allen.

        Dann muss sich Europa eben auch von DE trennen. Es ist doch sowieso eine Kolonie der Amis, welche durch seine Politik immensen Schaden für Resteuropa bringt. Dieses Deutschland agiert und agitiert mit seiner VSA-hörigen Politik gegen alles und jeden in Europa. Diese Amipolitik mit seinen sinnlosen Sanktionen und seiner von den VSA bestellten Coronapolitik bringt neues Leid zu uns, es bringt Wohlstandsverlust und Krieg. Die Politiker in DE sind willfährige Marionetten der Amis und sie handeln zu unser aller Schaden: Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

        Überheblich, überlegen, übernehmen, übergeben, überraschen, überfallen: Deutschland, Deutschland über allen. Übermächtig, überflüssig, über Menschen überdrüssig. Wer hoch steigt, der wird tief fallen: Deutschland, Deutschland über allen.

    • Vortex 10. August 2022 at 21:56Antworten

      Auf der anderen Seite der Welt, das US-Militär-Personal tinyurl.com/yckjs87e wurde ausgedünnt, sodass das US-Militär arg geschwächt wurde, wird demnächst die USA von einer fremden Macht vollständig übernommen?

  4. Glass Steagall Act 10. August 2022 at 10:32Antworten

    Wahrscheinlich hat der Plan des WEF einen gewissen Spielraum für die Länderchefs vorgesehen, mit dem sie die einzusetzende Härte gegen das eigene Volk nach eigenem ermessen durchsetzen können.

    Vielleicht will man auch testen, wie weit man gehen kann, bis der Widerstand im Volk wächst. Allerdings könnte es dann sehr hässlich werden, wenn das Volk erst einmal erwacht.

    Auch die Gegenmaßnahmen von diversen Staatschefs gegen Proteste ist scheinbar ebenfalls gleichgeschaltet und hat den Rahmen einer Demokratie längst verlassen. Das geht von polizeilichen Maßnahmen, über die Art und Weise wie man Bürger denunziert, bis hin zu den Bestrafungs-Maßnahmen mit ungewöhnlicher Härte. Wieder eine Parallele zum „Lockstep“ Szenario. Ich gehe jedenfalls von einem klar vorgegebenen Plan aus, denn zu ähnlich und zu gleichgeschaltet sind die weltweiten Aktionen der Länder. Meist wird in jedem Land eine leicht modifizierte Variante ausgetestet.

    Aber wie gesagt, die Eliten mit ihren Handlangern bzw. Polit-Marionetten spielen mit dem Feuer! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen der Welt sich das alles so gefallen lassen werden. Allerdings wird es keinen ruhigen Ausgang dabei geben, das ist zumindest sicher.

  5. Taktgefühl 10. August 2022 at 9:53Antworten

    In einem Rechtsstaat kann es über derlei Skandale, wie richterlich nicht genehmigte Abhöraktionen, keine zwei Meinungen geben. Da müßte sich der Staatsanwalt einschalten.
    Die Skandale sind also schön älter und es geht darum, mit Skandalen die Sitten zu verderben, beziehungsweise, den Rechtsstaat zu untergraben; denn die Führungsetagen klammern sich an die Macht und finden für ihre „Politik“ keine Mehrheiten mehr.
    Ich bin überzeugt, daß die US-Administration die Bilder aus Abu Ghraib lanciert hat, einerseits zur Einschüchterung des Volkes, andererseits, weil der Offenbarungsdrang Teil ihrer nervenkranken Natur ist.
    Das antike Griechenland ist die Wiege der Demokratie, aber schon damals hat die nicht funktioniert und es kamen Tyrannen wie Jason (Wenn ich nicht herrsche, verschmachte ich) an die Macht. Als Sokrates lebte, was die Demokratie auch gerade wieder umgekippt und die Unterschicht bot ihm den Schierlingsbecher an.
    Wo es Demonstrationen gibt, ist die Demokratie schon am Ende. Die Demonstranten sind zunächst mal eine Minorität, der, weil sie besonders laut auftritt, politisch oft Recht gegeben wird. Das ist ein fauler Trick! Die Majorität wird damit überrumpelt, die müßte jetzt genauso laut auftreten und kundtun, wie sie die Sache sieht!
    Wir sehen daran auch, daß alle Demonstrationen gelenkt werden. Die Grünen waren Mittel zum Zweck und sind auch an die Macht „gelenkt“ worden, der DDR-Schutzwall ist „gelenkt“ umgefallen.
    Und „normalerweise“ lebt die marxistische Ideologie von – vermeintlichen – Märtyrern, aber die Ideologen schweigen. Das kommt, weil die entweder links und rechts nicht mehr unterscheiden können, oder längst die Fahne gewechselt haben.
    (viele Worte sind immer die beste Methode, in die Moderation zu rutschen)

    Der Mensch sieht nur, was vor Augen ist. Der ist demokratieunfähig. Und das Internet hat die Fronten noch verhärtet. Das müßte auch weg.

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