Mykotherapie – Heilpilze: Uraltes Medizinwissen im neuen Kleid

2. November 2022von 10,9 Minuten Lesezeit

Immer, wenn die chemisch-technische Wissenschaft in einer Sache – ganz besonders natürlich Krebs – nicht weiterkommt, will sie plötzlich traditionelles, Jahrtausende altes Heilwissen neu entdecken. So auch im Falle der ältesten Lebewesen auf Erden – der Pilze. Ihre Anwendung in der Medizin nennt sich Mykotherapie.

Wie die in diesem Artikel aufgezeigten Studien beweisen und Insidern längst bekannt ist, wurde in Asien, speziell China, aber auch in Japan, schon immer mit Heilpilzen gearbeitet. Sie gehören dort und in vielen weiteren Ländern zur regulär genutzten, nicht von oben herab taxierten traditionellen Medizin – ebenso wie etwa die Apitherapie (Bienenheilkunde) in Russland, Bulgarien oder Rumänien.

Seriöse Studien sind hier zweifellos gut und nötig, aber beide Wissensgebiete versucht man regelmäßig auch für die „moderne Medizin“ zu vereinnahmen, was nicht selten damit endet, dass sich das Endprodukt um ein Vielfaches verteuert, weil ja „die Forschung“ mitbezahlt werden muss und ein bestimmtes Präparat patentiert werden soll. Häufig verpasst man einem Pilz oder einer Pflanze einen auffälligen Namen oder fügt am Ende dem Produkt noch kleine „Beigaben“ hinzu, um sich gegen mögliche andere Hersteller abzugrenzen. In den Studien wird meist mit speziellen Extrakten gearbeitet, um einen eindeutigen Erfolg in maximal kurzer Zeit erreichen zu können.

Noch immer zu wenig bekannt ist aber, dass Heilpilze in guter Qualität regulär erhältlich und für jeden durchaus leistbar sind. Man spricht hier in der Regel nur von „Vitalpilzen“ – aus Gründen der Marktfähigkeit und Rechtssicherheit, weil es streng genommen ja um ein Lebensmittel geht, für das man, wie bei „Nahrungsergänzungsmitteln“ (NEMs), zwar mit Gesundheitsvorsorge, nicht aber mit bestimmten Heilwirkungen werben darf; ganz egal wie wirksam sie sein mögen. Mit Pilzen ist es wie bei naturbelassenen Tees oder Kräutern – sie sind in Reinform nicht patentierbar, bringen also der Industrie auf diese Art keine Millionen. Infos zur Wirkung sollte man sich am besten selbst auf einschlägigen Portalen und aus guten Büchern anlesen. In Deutschland kennt sich auch mancher Heilpraktiker oder sogar Arzt mit Heilpilzen sehr gut aus, für Österreich vermute ich Letzteres eher nicht.

Pioniere der Heilpilzkunde

Einer der ersten Sprecher für die Mykotherapie in Deutschland war schon 1997 Jan Lelley, Professor für Mykologie an der Universität Bonn und Leiter der Versuchsanstalt für Pilzanbau in Krefeld, mit seinem Buch „Die Heilkraft der Pilze“. Hier erläutert der Autor nicht nur die therapeutischen Möglichkeiten diverser, auch heimischer Pilzarten, er lieferte überdies Rezepte und besprach den Selbstanbau in Haus und Garten.

Denn auch in Europa war die Heilwirkung vieler Pilze bereits im Mittelalter bekannt. Wer weiß etwa schon, dass sogar der gewöhnliche Kultur- bzw. Wiesen-Champignon (lat. Agaricus bisporus / campester) solche hat? Er ist z. B. ein idealer Speisepilz bei Übergewicht, Diabetes und Gicht oder, wegen seines Gehalts an dem Enzym Tyrosin, auch bei hohem Blutdruck – allerdings frisch, nicht aus der Dose. Der französische Wissenschaftler Jean Larousse legte dazu erste Arbeiten vor.

In China gilt der Wiesenchampignon als Helfer gegen Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden oder Zahnfleischbluten – er schützt vor Vitaminmangelstörungen wie Beriberi und Pellagra. Diese sind sogar in modernen Zeiten durch massive Fehlernährung (vielleicht auch bald wieder definitiv durch Hunger) häufiger, als man denkt. Wöchentlich zwei bis drei Mal sollte man 100 bis 150 Gramm Bio-Champignons essen, um eine positive Wirkung zu erzielen.

In Deutschland gründete der international bekannte Heilpilz-Experte Franz Schmaus das deutsche MykoTroph-Institut in Limeshain-Rommelshausen. Heute ist dies eine der besten Online-Info-Seiten, sogar mit Erklärvideos und einer Kundenberatung. Ein weiteres sehr gutes Portal, jenes der Gesellschaft für Vitalpilzkunde, finden Sie hier. Franz Schmaus war selbst von Blutkrebs betroffen und erinnerte sich dabei an sein Wissen, das er auf Kongressen in Taipeh oder Tokio über Heilpilze erworben hatte. Zwar mit Chemotherapie, aber zusätzlich durch eine Behandlung mit Mykotherapie, wurde er wieder vollkommen gesund. 4000 Jahre asiatischer Heilkunst hatten einmal mehr ihre Wirkung getan. Damals wie heute sind Vitalpilze ein absoluter „Geheimtipp“ gegen unterschiedlichste Leiden, vor allem aber zur klugen Gesundheitsvorsorge. Schon der legendäre „Ötzi“ trug einen Birkenporling bei sich.

Wer übrigens glaubt, das größte Lebewesen auf Erden sei der Walfisch oder irgendein Mammutbaum, der irrt. Das gewaltigste Lebewesen ist ein weit über 2000 Jahre alter Hallimasch-Pilz in Oregon. Sein unterirdisches Geflecht (Myzel) erstreckt sich über neun Quadratkilometer und würde 400.000 kg auf die Waage bringen. Die zusätzlichen Wurzelstränge jedes Hallimaschs wachsen zwei Meter pro Jahr. Pilzen wohnt eine Kraft inne, die man nicht hoch genug einschätzen kann. Nicht umsonst sind gewisse Exemplare auch derart giftig. Pilze sind in jeder Hinsicht Überlebenskünstler.

Krebs im Zentrum der Aufmerksamkeit

Man darf wohl sagen „dank“ Covid und fragwürdiger „Impfungen“, stehen auch massive Krebsfälle wieder stark im Zentrum von Diskussionen. Aber natürlich haben spontanes Tumorwachstum oder auftretender Turbokrebs nach Impfungen „absolut nichts mit der Impfung zu tun“. Ganz gleich, wie sehr eindeutige Zusammenhänge ins Auge fallen – alles nur Verschwörungskram. Schließlich wird es bald Genspritzen gegen diverse Krebsarten, Autoimmunstörungen und einfach alles geben, was das Covid-Chaos-Universum samt „Maßnahmen“ künftig an Folgeschäden zu bieten hat.

Ein offensichtliches Problem wird zur neuen Lösung erklärt, weil keinesfalls sein darf, was man nicht brauchen kann. Viele Betroffene wollen aber über den Tellerrand hinausblicken und suchen anderweitig Hilfe. Schon immer galt aber fast jeder, der Alternativbehandlungen bei Krebs anbot oder zuließ, als Quacksalber, paramedizinischer Gefährder und Dummkopf, selbst wenn es „austherapierte“ Patienten betraf und man große Erfolge erzielte. Ich erinnere mich an die 80er, als man kaum das Wort Homöopathie laut aussprechen durfte oder die TCM bzw. Akupunktur noch als kompletter „Humbug“ bezeichnet wurden. Seit man viel mehr über Chinas Medizin weiß, hat sich das wenigstens minimal geändert, auch betreffend Kräuter und Heilpilze. Es gibt immer mehr Studien und Versuchsreihen, die sich nicht wegleugnen lassen.

Der durch eine Studie aus 2020 (siehe oben) herausgearbeitete Antikrebs-Effekt von „Huaier Pilzen“ beruht auf den lange bekannten Wirkungen einer bestimmten Pilzgruppe – so genannter Trameten oder Porlinge (in diesem Fall Trametes robiniophila Murr.). All diese Pilze haben starke immunregulatorische Effekte, die natürlich vor allem bei Krebs sehr nützlich sind. Wie gut Heilpilze die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien mildern können, ist längst bekannt. Jeder gute Mykologie-Experte weiß das und würde eine begleitende Therapie mit Heilpilzen bei Krebs und Tumoren (egal welcher Art) sicher empfehlen.

Genauso aber zum Schutz vor Covid-Infektionen oder Grippe. Hier eignet sich besonders der problemlos erhältliche, auch in Europa vorkommende Schmetterlingsporling (lat. Coriolus / Trametes versicolor), genommen als Pulver (meist präventiv), bei bestehenden Erkrankungen wohl besser als Extrakt. Coriolus wächst als „Schädling“ auf Totholz, er ist kein Speisepilz. Bei Asiaten löst aber jeder Fund Begeisterung aus, denn in Japan und China nutzt man ihn bei Tumoren oder Hepatitis, weiters gegen alle Infekte der Atemwege. Das enthaltene Krestin wirkt nachweislich auf Tumorzellen, stabilisiert das Immunsystem und half in Studien Metastasen zu verhindern. Der Pilz stimuliert u. a. die Interferonproduktion und hemmt das Tumorwachstum auch durch die Substanz PSP – so bereits nachzulesen bei Prof. Lelley, der diverse Versuchsreihen in seinem Buch vorstellt. Krestin erwies sich als generell immunstärkend. Es konnten sogar Sarkome, Haut- oder Speiseröhrenkrebs mit Coriolus in einer Menge von fünf Gramm täglich positiv beeinflusst werden.

Ein sehr bekannter Vertreter der Porlinge ist der Schiefe Schillerporling, besser bekannt als Chaga. Er wächst parasitär auf Birken, aber auch Eichen, Buchen oder Ahornbäumen, denen er meist schadet. Umso wertvoller ist sein Heilpotenzial, das in der russischen Volksmedizin, aber auch in Polen oder Finnland, hoch geschätzt wird. Man trinkt dort Chaga-Tee, der als blutreinigendes „Lebenselixier“ gelobt wird. Chaga enthält hauptsächlich diverse Triterpene, Tannine und organische Säuren. Welche Substanz hier für eine „zusammenziehende“, sprich tumorhemmende Wirkung verantwortlich zeichnet, ist zu wenig erforscht, aber auch der Chaga hat offenbar dieses Potenzial. Weitere potente Vitalpilze bei Krebs, sind auch der Shiitake (wirkt u. a. schmerzlindernd), der ABM (Agaricus blazei Murrill) sowie Reishi und Cordiceps (siehe unten). Bei den nun so massiv auftretenden Gefäßschäden und Thrombosen wirkt übrigens das „Judasohr“ (Auricularia polytricha) als natürlicher „Blutverdünner“.

Als wichtigste Substanzen in Heilpilzen, die allesamt entzündungswidrig und antioxidativ sind, findet man Triterpene (wirken antiviral und antimikrobiell) und spezielle Betaglukane (Polysaccharide), also Zuckerstoffe. Diese stabilisieren die Zellwände und greifen und immunmodulierend ein. Meist ist auch recht viel Zink enthalten sowie Ergosterin, eine Vorstufe von Vitamin D3. Dazu enthält jeder Pilz weitere Substanzen, die ihn besonders auszeichnen. Bis zu fünf Heilpilze kann man sinnvoll kombinieren – fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen, ist empfehlenswert. Heilpilze können jede (schul)medizinische Therapie perfekt begleiten. Alles, was günstig auf das Immunsystem wirkt, sollte uns in diesen Zeiten willkommen sein und die Pilzgruppe der Trameten oder Porlinge trägt dem vollends Rechnung. Parasitierende Pilze wirken besonders gut gegen den „Parasiten“ Krebs, was für ein interessantes Ähnlichkeitsprinzip – ganz wie aus der Homöopathie bekannt.

Zwei herausragende Heilpilze der chinesischen und tibetischen Medizin

Wer unsicher ist, mit welchem Pilz man beginnen soll, liegt mit Reishi (chin. Ling Zhi, lat. Ganoderma lucidum), dem wunderschönen Lackporling, immer richtig. Seine Wirkungen sind so umfassend, dass sie dem Immunsystem auf jeden Fall helfen, Infektionen abzuwehren und die Funktion aller Organe bzw. Körpersysteme zu verbessern. Der Reishi ist Teil eines jeden Therapieschemas bei chronisch-systemischen Erkrankungen. Seit den 90ern lobt man ihn als wahres Wundermittel, in China hat er seit Jahrtausenden diesen Ruf. Nur die Kaiser und ihr Umfeld durften Reishi einst nutzen (wie das auch für exzellenten Pu-Erh-Tee bekannt ist).

Ein weiterer, vor allem in Tibet sehr begehrter Vertreter der Mykotherapie ist der chinesische Raupenpilz (Cordiceps sinensis), auch Puppenkernkeule genannt. Er entwickelt sich, indem seine Sporen eine Raupenart infiltrieren, auf der er dann wächst – die Natur ist gnadenlos. Es gibt hier noch immer zu viel Raubbau, denn ganze Familien gehen in Tibet oder Nepal regelmäßig auf die Suche nach ihm. Die Wildform ist so wertvoll wie Gold – soll dieser Pilz doch ein starkes Aphrodisiakum sein. Inzwischen wird meist eine wirksame Zuchtform (Cordiceps militaris) gehandelt. Der Cordiceps wirkt sehr beruhigend und ausgleichend auf das gesamte Nervensystem. Er ist ein gutes Mittel gegen Stress und Angst, für besseren Schlaf und bei starker geistig-seelischer Erschöpfung, weil u. a. viel L-Tryptophan (wichtig zur Bildung des Glückshormons Serotonin) enthalten ist – höchst willkommen nach all dem Covid- und Maßnahmenwahnsinn. Cordiceps gilt außerdem als „der“ Anti-Aging-Pilz.

Soweit nur ein winziger Einblick in das wunderbare Universum der Mykotherapie, ihr wird zweifellos noch großer Erfolg beschieden sein. Neueste Forschungen zeigen auch, dass etwa der Heilpilz Hericium („Affenkopfpilz“) sogar neuro-regenerativ wirkt, damit also Alzheimer bzw. Demenz bessert. All das ist ein weiterer Beweis, wie wichtig es uns sein muss, die Natur zu schützen und sauber zu halten, denn sie bietet überall auf Erden die wirksamsten Heilmittel quasi auf den Präsentierteller an, wenn wir klug genug sind, sie zu nutzen.

Vitalpilze in tadelloser Qualität bekommt man beispielsweise in Österreich hier und in Deutschland bei Vitalpilze Hawlik. Zahlreiche weitere Bezugsquellen findet man auf den im Artikel genannten Portalen. Vor allem beim Online-Kauf ist die Prüfung guter Quellen empfohlen, jeder seriöse Vertrieb gibt hier gerne Auskunft. In minderwertigen, auffallend billigen Pilzpulvern finden sich oft Anteile von Nährsubstrat oder es gibt toxische Belastungen.

Heilpilze und tibetische Pflanzenmedizin

Heilpilze lassen sich in idealer Weise mit original-tibetischen Kräuterformeln kombinieren, wobei sich hier – richtig ausgewählt – die Kräfte von Pilzen und den völlig naturbelassenen getrockneten Pflanzen ausgezeichnet ergänzen. Durch die synergistische (gesamtheitliche) Wirkung aller Inhaltsstoffe bringen sie Körper und Seele neu in Harmonie. Dieses fragile, dynamische Gleichgewicht ist eine unabdingbare Basis für Gesundheit, denn die wichtigste Ursache jeder Krankheit ist die systemische Disharmonie – eine Erkenntnis, die traditionelle Medizinlehren in aller Welt niemals außer Acht lassen. Auch mein neues Buch „Padma“ über Tibetische Medizin im Westen enthält ein informelles Kapitel und phytotherapeutische Hinweise zu Krebs. Einen Gratisartikel zur tibetischen Kräutermedizin finden Sie in diesem Newsletter.

Buchtipps zum Thema

  • Philip Rebensburg: Gesund mit Heilpilzen, Riva Verlag 2020
  • Franz Schmaus: Heilen mit Pilzen, Myko Troph Verlag 2018
  • Jürgen Guthmann: Heilende Pilze, Quelle & Meyer Verlag 2017
  • GFV Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition – neu entdeckt, Gfv 2014
  • Prof. Dr. Jan Lelley: Die Heilkraft der Pilze. Gesund durch Mykotherapie, ECON-Verlag 1997 (wohl nur noch antiquarisch)
  • Gabriele Feyerer: Padma – Die Kraft tibetischer Pflanzenmedizin. Heilkunst für ein neues Jahrtausend. Synergia Verlag 2021
Bild von Andreas auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

© Dr. Gabriele Feyerer, Juristin, freie Autorin / Journalistin: Es bestehen keine „Interessenskonflikte“. Ich verdiene nichts an den genannten Produkten. Meine Artikel liefern Information und stellen keine Anleitung zur Selbstbehandlung dar.


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23 Kommentare

  1. Ralph 3. November 2022 at 14:35Antworten

    „Er ist z. B. ein idealer Speisepilz bei Übergewicht, Diabetes und Gicht oder, wegen seines Gehalts an dem Enzym Tyrosin …“

    Kurzer Klugscheisser-Kommentar bzw. Korrektur ;-) Meines Wissens nach ist Tyrosin kein Enzym, sondern eine Aminosäure, siehe z.B.

    https://www.naturheilzentrum-nuernberg.de/lexikon/t/tyrosin.html

    • Gabriele 4. November 2022 at 10:11Antworten

      @Ralph: Auch Klugscheißer-Antwort: Tyrosin ist eine Aminosäure mit enzymatischen Aufgaben…und Klugscheißer schreibt man mit ß – außer Sie wären Schweizer.
      Liebe Grüße

  2. Andreas I. 3. November 2022 at 13:23Antworten

    Hallo,
    „wie wichtig es uns sein muss, die Natur zu schützen und sauber zu halten, denn sie bietet überall auf Erden die wirksamsten Heilmittel“

    Vor allem, wenn man den Menschen und damit vor allem auch sich selbst als Natur begreift.

  3. Gabriele 3. November 2022 at 11:45Antworten

    @ Ganz bestimmt die Wahrheit. Könnten Pilze und/oder Pflanzendekokte gewesen sein…bzw. auch tibetische Medizin, die weiltläufig im restlichen China auch angewendet wird. Was hier alles an regelrechten „Wundern“ möglich ist, dazu muss man sich nur den Doku-Film „Das Wissen vom Heilen“ von Franz Reichle anschauen (überall erhältlich – beste Dokumention der TTM). Die traditionellen asiatischen Medizinsysteme TCM, TTM und Ayurveda schlagen alles, was der westliche Chemo-Techno-Markt zu bieten hat, um Längen. Der weltberühmte tibetische Mönchsarzt Chimit D. Dugarov ist ein Meister seiner Klasse und der verstorbene ehem. Leibarzt des Dalai Lama Tenzin Choedrak heilte reihenweise Tschernobyl-Opfer von Strahlenschäden. Das waren keine Wunder, sondern reinstes jahrtausendealtes Erfahrungswissen.

    • Gabriele 4. November 2022 at 10:13Antworten

      Dieser Kommentar bezog sich auf einen gelöschten Beitrag von jemandem, der wohl auch „falsche“ Absichten damit verbunden hat. Was ich sage, stimmt trotzdem. Dr. Dugarov heilte einen Fall von schwerem Nierenkrebs auf diese Weise (Doku-Film)

  4. Mine 3. November 2022 at 7:42Antworten

    Da die mRNA-Technologie bald ein Mittel gegen Krebs (wie sinnig, dass das eine der Nebenwirkungen der Spikungen sein kann, weil es mit dem Immunsystem zusammenhängt) herausbringen môchte, muss jetzt wieder analog der Covidgrippe so vorgegangen werden, dass nichts anderes dagegen hilft als die Gen-Spritze.

  5. Glass Steagall Act 2. November 2022 at 11:58Antworten

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Den werde ich mir abspeichern. Ich sehe schon, das ist wirklich ein völlig neues Feld in das man sich lange einarbeiten muss. Ich selbst bin zwar ungeimpft und völlig gesund, aber man kann ja nie wissen und Vorbeugung ist in dieser Zeit immens wichtig, da die Schulmedizin immer weniger das Interesse hat dem Menschen zu helfen.

    Ich bewundere Menschen, die ein profundes Wissen über Naturprodukte wie Kräuter und Pilze haben. Ich stehe da noch ganz am Anfang. Aber mich freut es, hier auf TKP immer wieder in neue Denkrichtungen angestoßen zu werden! Bitte weiter so!

    Es nützt nichts immer nur über schlechte Zustände zu schimpfen, man muss auch selber handeln!

  6. Heike G 2. November 2022 at 10:32Antworten

    Es freut mich, dass die leider noch viel zu wenig bekannte Mykotherapie hier mal thematisiert wird.
    Vielleicht in diesem Zusammenhang eine Ergänzung zu Lentinan, einem der Hauptinhaltsstoffe des Shiitake: 1992 wies das RKI (!!!) eine Wirkung von Lentinan gegen virale Infektionen des Respirationstraktes nach. Dies testete man an Mäusen, die mit tödlichem Influenzavirus infiziert waren. In diesem Fall überlebten alle Mäuse (Mortalität sonst bei 75%). Die Behandlung erfolgte bei dieser Studie intranasal und intravenös. …
    Auch bei Tieren ist die Mykotherapie erfolgreich anwendbar – es gibt z. B. in Deutschland Tierheilpraktiker mit Schwerpunkt oder Zusatzausbildung „Mykotherapie“.

  7. Michael 2. November 2022 at 10:14Antworten

    danke für diesen Beitrag

    • Gabriele 2. November 2022 at 10:32Antworten

      @ Der Dank ist gegenseitig. Darin sehe ich meine Existenzberechtigung als (Medizin)journalistin – anderen Menschen zu helfen. Leute, die anderen bloß schaden (wollen), gibt es auf der Welt eh schon genug…Da ich selber dank einer Impfschädigung schwerst krank war (Folgen begleiten mich bis heute), weiß ich sehr gut, wie es ist, keinen Ausweg mehr zu sehen.

  8. anamcara 2. November 2022 at 10:14Antworten

    Ergänzend der link
    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S094471132200294X
    zur Studie
    „GMI, a protein from Ganoderma microsporum, induces ACE2 degradation to alleviate infection of SARS-CoV-2 Spike-pseudotyped virus“

  9. Pro Dotto Diddi Otto 2. November 2022 at 9:59Antworten

    „Schon der legendäre ‚Ötzi‘ trug einen Birkenporling bei sich.“

    Ich überlege ja immer noch wegen des dicken Eichenporlings hier im Park. Aber der ist noch nicht angeknabbert, und Sherlock Holmes würde jetzt messerscharf schlussfolgern, dass dazu noch keine Tierversuche stattgefunden haben.

  10. anamcara 2. November 2022 at 9:53Antworten

    -Danke für den interessanten, umfassenden Artikel, der uns einen Einblick in die faszinierende Welt der Pilze verschafft.

    Ich bin von Kind auf, als ich mit meinem Grossvater durch die Wälder streifen durfte, ein begeisterter Pilzsammler. Letzte Woche hatte ich das Glück noch einige Steinpilze und Krause Glucken zu finden.

    Pilze enthalten viele Nährstoffe und Vitamine:
    So besteht z.b. die Krause Glucke zu großen Teilen aus Wasser und Ballaststoffen. Sie hat wenige Kalorien, viele Nährstoffe und Vitamine: A, B2 und B6, Folsäure und Vitamin E und K, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente: Magnesium, Selen, Calcium, Mangan, Eisen, Zink und Kupfer.

    -Übrigens Forscher aus Taiwan fanden heraus, dass das aus dem Pilz isolierte immunmodulatorische Protein (GMI) von Ganoderma microsporum, eine in Taiwan beheimatete Ganoderma-Art, einen Präventivmechanismus gegen SARS-CoV-2 (COVID-19) aufweist und die Infektion durch Beeinflussung der Wirtszellen wirksam blockieren kann.

    GMI verhindert die Virusinfektion auf zweierlei Weise:
    Zum einen heftet sich GMI an das Spike-Protein des COVID-19-Virus, zum anderen reduziert GMI die ACE2-Expression in den Wirtszellen.

    Die Studie deutet ebenfalls darauf hin, dass GMI nicht nur die Bindung des Virus an die Wirtszellen beeinträchtigen, sondern auch den Schweregrad der Virusinfektion verringern kann.
    Herausgestellt hat sich, dass die vernebelte Form von GMI wirksamer ist, da Viren die Wirtszellen über das Atmungssystem infizieren.

    Daher experimentierte das Forschungsteam mit der Vernebelung des Medikaments, indem es Mäusen erlaubte, das Protein durch einen Vernebler zu inhalieren.
    Sie fanden heraus, dass die aerosolisierte Verabreichung des Medikaments die ACE2-Expression in der Lunge von Mäusen wirksamer reduzierte, was bestätigt, dass die aerosolisierte Verabreichung von GMI eine neue Option zur Prävention von COVID-19 darstellen könnte.

    Die Entdeckung des Teams wurde auf dem Moskauer Internationalen Salon für Erfindungen und innovative Technologien ARCHIMEDES mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

    • Cantar 16. November 2022 at 10:59Antworten

      Vielen Dank erstmal an die Autorin und Danke für diesen Kommentar, man kann gar nicht genug für diese wundervollen Informationen danken.

  11. Michael 2. November 2022 at 9:38Antworten

    Chinesen und Japaner haben hochgerechnet auf die Bevölkerung gleich viele Krebsfälle wie Europa oder USA.
    Die Wirkung des Pilzes ist deshalb mehr als fragwürdig.

    • Dr. Peter F. Mayer 2. November 2022 at 11:49Antworten

      „Hochgerechnet“ auf die Bevölkerung ergibt keinen Sinn. Wenn dann muss man pro 100.000 oder pro 1 Mio ermitteln. Und was genau ist Ihre Quelle dafür?

      • Michael 2. November 2022 at 12:38

        Dr. Peter F. Mayer
        2. November 2022 at 11:49Antworten

        Quelle: Dr. Rurainsky Stiftung.
        Österreich liegt pro 100.000 gleichauf mit China
        Japan liegt pro 100.000 gleichauf mit Europa.
        Es gibt kein Wunderheilmittel gegen Krebs, auch keinen Pilz.

      • Dr. Peter F. Mayer 2. November 2022 at 12:42

        So jemand als „Quelle“ anzugeben ist mutig. Und natürlich nicht in der Form, dass man mittels Link etwas findet, was Behauptung stützen würde. Verständlich, denn selbst die Statistiken die dort zu finden sind, widerlegen ihre Behauptungen.

      • Michael 3. November 2022 at 8:22

        danke

  12. Proteasom 2. November 2022 at 9:33Antworten

    Zu den neuen mRNA-Impfstoffen gegen Krebs sei hier klar gesagt, dass die Hersteller dafür hinter Schloss u. Riegel gehören.
    Fakt ist doch, die mRNA-Baupläne werden liposomal verpackt in Fette und transfektieren mit der Zielzelle, der Zellmembran, eines jeden Zelltyps im Menschen. Also Nervenzellen, Leberzellen, Immunzellen, Keimzellen, Gehirnzellen u.a.
    Jeder Zelltyp hat für die Ablesung der Impf-mRNA einen bestimmten Set an tRNA’s vorliegen. In den Zelltypen werden die menschlichen Baupläne (mRNA-Transkripte) mit den tRNA’s abgelesen durch die Anticodons. Von der Natur aus sind sowohl am Leseanfang der mRNA seltene Codons vorhanden, um genügend Platz zum nächsten Ribosom zu lassen und damit Staus zu vermeiden, als auch in Mitten der menschlichen mRNA’s-Transkripte, um eben gezielt damit bestimme Sekundär- u. Tertiärstrukturen des entstehenden Proteins in seinen Faltungen zu erreichen.
    Gelangen nun solche mRNA’s , in verschiedene Zelltypen des Menschen, dann entstehen keine exakten Faltungen der Proteine (Polypeptidkette) mehr, sind fehlerhaft, haben andere Eigenschaften und führen zu Krankheiten. Die Impf-mRNA gelangt durch ihre Verpackung in künstliche Fette aber unweigerlich in jeden Zelltyp des Menschen. Die entstehenden Schäden sind unkontrollierbar katastrophal und nicht rückgängig zu machen.
    Solche Impf-mRNA-Baupläne in den menschlichen Körper zu bringen unter Umgehung aller natürlichen immunologischen Barrieren sind aus meiner Sicht eine absolute Straftat.

    Zu den Krebsbehandlungen mit mRNA-Impfstoffen sei hier erwähnt, es handelt sich um Oligonukleotide (sehr kurze mRNA-Stränge von ca. 15 Basen) die als Liganden fungieren, um das Immunsystem des bereits erkrankten Krebspatienten zu stimulieren. in-vivo Transfektionen werden aber auch außerhalb in Zellen eingebracht, um beispielsweise fehlende Proteine herzustellen und anschließend in den menschlichen Körper zurück gebracht.

    • Gustav Pfaff 3. November 2022 at 20:51Antworten

      Ich habe den Eindruck daß sie über ein breiteres Wissen in dieser Sache verfügen. Wie kann ich mich weiterbilden um, nicht nur das „Fenster“ welches sie hier gezeigt haben, sondern die ganze Breite selbst wahrzunehmen?

      • Proteasom 4. November 2022 at 11:38

        https://d-nb.info/1028798911/34
        das zum Beispiel ist eine Dissertation wo das Thema seltene Codons mit behandelt wird. Man muss viele Dissertationen lesen.
        Weiterbilden muss man sich selbst. Man sollte mit der Proteinbiosynthese anfangen, sich Videos anschauen zur Translation. Die Affen mit den Basecap auf dem Kopf und vielen Buntstiften in der Hand, die alles an einer Schultafel erklärend kritzeln, sollten Sie sich keinesfalls ansehen. Das bringt nichts. Das sind Spinner -sorry-.
        Themen wie die Code-Sonne oder die vielen Modifizierungsarten an RNA’s müssen Sie selbst googlen. Dann mal dazu eine Studie aus dem Jahr 2005 von Katalin Karikó & Drew Weissmann lesen …. Suppression of RNA Recognition by Toll-like Receptors: The Impact of Nucleoside Modification and the Evolutionary Origin of RNA …. u.s.w.

        Die angeborene u. adaptive Immunantworten sollten Sie sich auch aneignen. Viele Sachen mit den Codons werden immer im Zusammenhang mit den Immunantworten beschrieben.

        Im Grunde genommen ist das alles nicht schwer, man muss nur wollen um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht von Politikern steuern zu lassen.

  13. Andreas K 2. November 2022 at 9:26Antworten

    Vielen herzlichen Dank für diese Zusammenstellung!!!!!!!!
    Ich war wie elektrisiert, als ich bei TKP bereits vor Tagen las, dass ostasiatische Trameten-Arten Bauchspeicheldrüsenkrebs besiegen könnten. Mein eigener Schwager erlag vor Jahren dieser furchtbaren Krankheit. Das Thema ist hochaktuell – für viele Menschen mag diese Therapie Hoffnung und Heilung bringen
    Danke nochmals

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