Neuer britischer Premier Rishi Sunak: Milliardär, WEF-Mann und Goldman Sachs Banker

25. Oktober 2022von 2,7 Minuten Lesezeit

Nach dem Fiasko der Kurzzeit Premierministerin Liz Truss, die darüber gestolpert ist, Steuern nur von den weniger Verdienenden zu kassieren und die Reichen ungeschoren zu lassen, kommt nun ein noch schärferes Kaliber an Spitze. Und wie der Mirror schreibt, ein Mann den niemand gewählt hat, der keine einzige Stimme aus der Bevölkerung bekommen hat.

Bei den britischen Medien wird es nie langweilig. Die Schlagzeilen nach der Machtergreifung durch den Tory Rishi Sunak haben es in sich. Aber nur der Mirror hat die richtige Frage gestellt.

„Wer hat für Sie gestimmt?“

Nun, ein Haufen Tory-Muppets. Rishi Sunak, ehemals Goldman Sachs Banker, „reicher als der König“ (wegen seiner Frau), ist ein erstklassiger Aktivposten für den WEF und dessen Great Reset. Und da das WEF eine CIA Gründung ist, stärkt Sunak damit auch wieder den Einfluss der US-Oligarchen von Rockefeller und Rothschild abwärts auf die Weltpolitik durch eine Stärkung der anglo-amerikanischen Achse.

Der Mirror schreibt auch ganz ganz klar was die Politik von Sunak sein wird:

Rishi Sunak übernimmt die Macht, ohne eine einzige Stimme zu gewinnen, da die Angst vor einer Rückkehr zur Sparpolitik wächst

Rishi Sunak hat das Rennen um den Vorsitz der Konservativen Partei und den Posten des Premierministers gewonnen, nachdem seine letzte Gegenkandidatin Penny Mordaunt aus dem Rennen ausgeschieden ist.

Rishi Sunak hat ohne eine einzige Abstimmung die Schlüssel für das Amt des Premierministers erhalten.

Er wurde von den Tory-Abgeordneten zum Nachfolger von Liz Truss gewählt, die letzten Monat von den Parteimitgliedern der Nation aufgezwungen wurde.

Doppelt so reich wie der König, wird Herr Sunak nun über brutale Kürzungen der öffentlichen Ausgaben walten.

Angela Rayner von der Labour Party sagte: „Rishi Sunak hat kein Mandat. Wir brauchen eine Parlamentswahl.“

Rishi Sunak wird sich heute Morgen zum Buckingham Palast begeben, wo der König ihn bitten wird, eine Regierung zu bilden, ohne zu wissen, was der letzte Tory-Premierminister für die Nation plant.

Sunak hat die Macht errungen, ohne ein einziges Wort in der Öffentlichkeit darüber zu verlieren, wie er mit der Lebenshaltungskostenkrise oder dem wirtschaftlichen Chaos umgehen will, das Liz Truss in den sieben Wochen ihrer Amtszeit in Nr. 10 verursacht hat.

Sein Schweigen hat bei den Familien die Sorge geweckt, dass er und Jeremy Hunt – sollte er im Amt des Schatzkanzlers bleiben – eine neue Ära der Austerität einleiten wollen, indem sie Leistungen und öffentliche Dienste kürzen, die bereits bis auf die Knochen gekürzt worden sind.

Und hier eine Stimme aus Deutschland des Analysten Ernst Wolff:

Es werden mittlerweile schon Wetten abgeschlossen, wie lange es Sunak schaffen wird im Amt zu bleiben. Sein Rückhalt im Land scheint von Anfang enden wollend.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat nach der Wahl Sunacks zum britischen Premierminister vorgezogene Parlamentswahlen gefordert und erklärt, Schottland werde nicht für ihn stimmen.


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20 Kommentare

  1. Charly1 26. Oktober 2022 at 12:19Antworten

    Der Britischen Bevölkerung wurde das Denken abgenommen wie bei den Restlichen Europäern,
    die Mehrheit ist politisch gesteuert….

  2. Bernhard 25. Oktober 2022 at 23:31Antworten

    Immerhin hat Sunak als Finanzminister von Johnson dessen Corona-Maßnahmen kritisiert. Und nachträglich als verheerend bezeichnet.
    Da müssen mal irgendwelche westlichen Politiker mithalten können.
    Milliardär hin, Inder her, es zählen nur die Taten mehr. Offizielle Corona-Maßnahmen-Kritiker hierzulande? Würde man sich wünschen sehr.
    Egal von woher.

  3. G. Kanten 25. Oktober 2022 at 19:00Antworten

    In der britischen Politik wird es nie langweilig. Milliardäre werden also auch gewählt. Das kann Lustig werden. Sunak lehnt Steuersenkungen für Spitzenverdiener ab. Er ist der erste Premierminister mit asiatischen Wurzeln. Er gilt als einer der reichsten Abgeordneten im Unterhaus. Lustiger wirds immer.

  4. Germann 25. Oktober 2022 at 18:37Antworten

    So wird immer mehr aus den fremden Federn gesteuert. Politik wechselt die Masken.

  5. Dr. med. Veronika Rampold 25. Oktober 2022 at 15:59Antworten

    Er werde „liefern“ (deliver) hat Herr Sunak bei seiner Antrittsrede markig versprochen.
    Fragt sich nur, was und wem.
    To deliver heisst auch ausliefern. Und gebären, was hier nicht gemeint ist, der Mann hat keine Plauzze ;-)
    Bei Hindus in GB hat der Amtsantritt Sunaks ausgerechnet an Diwali, dem Lichterfest Krishnas, das sie so heilig halten wie wir Weihnachten, vermutlich Erwartungen geweckt. Hoffe, sie werden nicht zu bitter enttäuscht. Der Mann glaubt nicht an Krishna und Rama, sondern nur an Geld.
    An dieser Stelle muss ich anfügen, dass mir eine Vorliebe des US Geldadels für Hinduismus auffällt… zumindest will die Familie Biden wohl diesen Trend haben, sie feiert öffentlich Diwali zusammen und hat zu diesem Anlass einen sehr lieben Gruß an die Hindus in USA geschickt. Hmm, werden sie wohl auch ganz normalwestlich WEihnachten feiern und die Mehrheit in ihrem Land dann ebenso herzlich grüßen?

    • Dr. med. Veronika Rampold 25. Oktober 2022 at 17:47Antworten

      nachtrag: India Today behauptet, Sunak sei doch praktizierender Hindu. Na, wenn auch. Bei uns gingen Politiker früher demonstrativ in die Kirche, wenn sie wollten, dass Christen sie gut finden.

  6. majestyk74 25. Oktober 2022 at 15:11Antworten

    Wenn nicht Leute wie Nigel Farage das Kommando übernehmen, haben die Briten in Großbritanien nichts mehr zu vermelden. Zum Teil sind die einstmaligen Kriegsgewinner ja noch ausgedünnter als die Deutschen. Wenn ein Inder nun Premier von Großbritannien wird, mag man das ja auch als historische Ironie werten als Brite lief mir nun die Galle über. Der Tag ist aber auch in Deutschland nicht mehr fern, aber einen Bevölkerungsaustausch den gibt es nicht, gibt auch keine Impfschäden, keine Bargeldverbote, keine Enteigung und auch keinen Great Reset.

    • majestyk74 25. Oktober 2022 at 19:06Antworten

      Die Moderation dauert aber ganz schön lange. Paßt was nicht?

  7. Michael R 25. Oktober 2022 at 12:07Antworten

    Ungewählt, demokratisch nicht legitimiert. Wie die EU Kommission inklusive Präsidentin. WER hat denn von der Leyen gewählt? MERKEL hat sie dort platziert. Im Deal mit Frankreich. –

    Und wieder ein wichtiger Posten den das WEF, sprich CIA, sprich die USA, in Europa nach ihren Wünschen besetzen konnten.

    • Hannibal Murkle 25. Oktober 2022 at 12:31Antworten

      Damit wird der westliche suizidale Kurs noch etwas mehr beschleunigt – dieser wird schon jetzt mit der Schlussszene von „Thelma und Louise“ verglichen. Einfach nach „Thelma und Louise Ukraine“ googeln oder der Link oben zum Nicknamen – ich finde den Vergleich einfach köstlich (egal, ob Europa Thelma oder Louise sein mag…)

      • Markus Lindermayr 25. Oktober 2022 at 14:14

        Rishi hat sich aber sehr pragmatisch bei Covid zeigt. Er war bei den Protagonisten des Freedom days.
        Nun eigentlich ist nun egal wer jetzt in GB regiert. Der fiskalische Spielraum wurde von der Vorgängerin Truss ausgelotet. Mit duesterem Ergebnis. Da die Bank of England keine Gilts mehr kaufen Kann wegen der Preisinflation hatte die blosse Ankündigung von höheren Defiziten eine Neubewertung der Staatsanleihen bewirkt. Klartext: Bei weiter Verschuldung zahlen die Steuerzahler heftig höhere Zinsen auf die Staatsschulden. Egal wer GB regiert es wird eine Mischung aus Steuererhöhungen und Austeritaet kommen. Egal was die Voter wollen. Schulden kann nicht wegwählen.
        Die Entwicklung in GB gilt als Vorbote für EU Japan und US.
        Die Zeiten für EUrettung, Covidpackete und andere fiskalische Feuerwerke neigen sich dem Ende zu. Es sei denn, die Verantwortlichen sind bereit die betreffenden Währung zu schrotten.

  8. Glass Steagall Act 25. Oktober 2022 at 11:25Antworten

    Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe, heutige Spitzenpolitiker werden nicht mehr gewählt, sondern „installiert“! Daran erkennt man den tatsächlichen Zustand einer Demokratie.

    • Kathreinerle 25. Oktober 2022 at 12:28Antworten

      Ja! Der wurde nicht mal von seiner Fraktion gewählt.

  9. Jurgen 25. Oktober 2022 at 10:41Antworten

    Die Hydra hat viele Köpfe…

  10. Spottdrossel 25. Oktober 2022 at 9:58Antworten

    Modell Europa – oder wie die ZEIT am 16.09.19 schrieb:

    „Es bleibt ein Skandal“ […] „Ihre Kür zur EU-Kommissionspräsidentin hat das erst 2014 eingeführte Spitzenkandidatenprinzip, das die EU näher an ihre Bürger rücken und demokratischer machen sollte, ad absurdum geführt. „Die EU“, wie die drei Institutionen – der Rat, die Kommission und das Parlament – vielerorts in Europa bezeichnet werden, hat ihre Bürger getäuscht. Wochenlang waren Weber und Timmermanns als Spitzenkandidaten der beiden größten europäischen Parteifamilien durch den Kontinent getourt und hatten sich in TV-Duellen gestritten. Doch am Ende bekommt den Job eine Person, die Anfang Juni die wenigsten der 500 Millionen Bürger überhaupt kannten.“
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-07/ursula-von-der-leyen-eu-kommissionspraesidentin-wahlsieg

  11. audiatur et altera pars 25. Oktober 2022 at 9:28Antworten

    Die in der Überschrift enthaltenen Eigenschaften Sunaks sagen weniger über ihn aus, als die Art und Weise, mit der er seinen Einzug in 10 Downing Street im Sommer dieses Jahres eingeleitet hat: Er ist seinem Chef Boris Johnson per Rücktritt in den Rücken gefallen. Vorwurf: Pfui Moral Missconduct in der „Affäre Pincher“. Die Euro-Insulaner scheinen nun endlich einen richtigen Saubermann als Premier zu haben. Was in diesen schizophrenen Zeiten perfekt mit der britischen Hands-On-Mentalität in der Ukraine vereinbar ist: Blut? Wird abgewaschen.

  12. Grld 25. Oktober 2022 at 9:22Antworten

    Ungewählte Personen an der Spitze –
    DAS Charakteristikum der westlichen Werte- Demokratie.
    Im Gegensatz zu den demokratisch gewählten Diktatoren, wie z. B. In Russland.

  13. Hans Wurstiger 25. Oktober 2022 at 8:49Antworten

    „Rishi Sunak hat ohne eine einzige Abstimmung die Schlüssel für das Amt des Premierministers erhalten“
    Mehr gibt es wohl nicht zu sagen. Wenn eine Wahl nicht passt, wird sie eben passend gemacht auch nachträglich. DA braucht auch niemand auf das 1/3 Nichtwähler zanken. Das ist traurig aber wahr.

  14. Joachim Rammer 25. Oktober 2022 at 8:43Antworten

    Ja, jetzt wird im „Werte“-westen nicht einmal mehr zum Schein versucht, die Oligarchie zu tarnen, die wir hier schon lange haben. Der Neoliberalismus ist fast am Ziel angekommen. Den kleinen Schritt zum Feudalismus schafft er auch noch.

  15. federkiel 25. Oktober 2022 at 8:06Antworten

    Die Briten haben jetzt auch so viel Premierminister wie Österreich Bundeskanzler🤡

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