Florian Schilling über Mitochondrien, Corona & das Spike-Protein: Ein unterschätztes Problem

27. August 2022von 21,9 Minuten Lesezeit

Die Biochemie des Menschen verfügt über ausreichende Mittel um Virusinfektionen erfolgreich zu bekämpfen. Eine entscheidende Funktion kommt dabei den Mitochondrien zu. Hier werden die Wechselwirkungen zwischen Infektion und Erkrankungen wie Krebs mit den Mitochondrien analysiert und erklärt. Dazu gibt es Tipps wie man seine Kraftwerke pflegen und stärken kann.

Wir wissen inzwischen, dass Covid-19 nicht das moderne Äquivalent der mittelalterlichen Pest ist, die ganze Landstriche entvölkerte und Europas Population um geschätzte 30% reduzierte. Vielmehr ist seit langem klar, dass eine Corona-Infektion v.a. klar definierte Risikogruppen gefährdet, für Menschen außerhalb dieser Risikogruppen aber regelmäßig unproblematisch ist.

Wenige machen sich dabei die Mühe, über die Kriterien, die diese Gruppen definieren, etwas genauer nachzudenken. Bei einer akuten respiratorischen Infektionskrankheit würde man spontan Risikofaktoren wie die folgenden assoziieren: Vorerkrankung der Atmungsorgane (COPD, Asthma, Emphysem, Fibrose, etc.) und natürlich Abwehrschwäche. Letztere findet sich auch auf der Liste offiziell anerkannter Risiken – in Form fortgeschrittenen Alters. Dieses bringt ein Phänomen namens „Immun-Seneszenz“ mit sich, ein altersbedingter Funktionsverlust des Immunsystems, insbesondere auf Ebene der adaptiven (d.h. lernfähigen) Abwehr.

Erkrankungen der Atmungsorgane oder immunschädigende Prozesse (z.B. Krebs) aber sucht man vergebens. Stattdessen wurden Übergewicht (Adipositas) und Diabetes mellitus Typ 2 als Hauptrisiken ausgemacht. Das verlangt eigentlich nach einer Erklärung, da diese Pathologien in keinem direkten Zusammenhang zur Virenabwehr bzw. Vulnerabilität der Atmungsorgane stehen.

Tatsächlich gibt es drei Phänomene, die allen drei „Major Risks“ (Alter, Diabetes, Adipositas) gemein sind und deren disruptive Effekte auf die Covid-Morbidität erklären: Inflammation, Radikale und Mitochondriopathie. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Ursachen und Mechanismen des Alterns hat mittlerweile den Begriff „Inflammaging“ geprägt – Altern durch Entzündungi. Adipositas und Diabetes sind anhaltende Entzündung („Silent inflammation“) und Radikalenbildung inhärent und leisten deren Entstehung, Progression und Komplikationen Vorschubii. Beide, chronische Entzündung und Radikalenbelastung münden letztlich in einem weiteren Phänomen: Dem Funktionsverlust der Mitochondrien, einer sogenannten Mitochondriopathieiii,iv. Diese ergibt sich auch altersbedingt, da Anzahl und Funktionalität dieser Zellorganellen mit dem Alter abnehmenv.

Mitochondriopathie ist der Kulminationspunkt und vielleicht der Morbiditätsfaktor schlechthin, betrachtet man chronische Krankheiten (und hier insbesondere als Zivilisations- und Alterskrankheiten bezeichnete) auf zellulärer Ebenevi. Von A wie Alzheimer bis Z wie Zoster, egal ob Krebs, allgemeine Degeneration, orthopädische Probleme oder Abwehrschwäche – immer taucht die Mitochondriopathie als zellulär-pathologische Grundlage auf.

Dabei ist es wichtig, sich von dem Bild der Mitochondrien als reine Energieproduzenten zu verabschieden. Mitochondrien sind sehr viel mehr als einfache „Kraftwerke“ unserer Zellen. Neben ihrer Aufgabe Energie zu produzieren, steuern und regulieren sie unser Genom (Epigenetik), die Zellteilung sowie den kontrollierten Zelltod (Apoptose). Anhaltende Mitochondriopathien induzieren entsprechend eine Kettenreaktion biochemischer und (epi)genetischer Effekte, deren pathophysiologische Konsequenzen Multimorbidität in Reinform mit sich bringen.

Mitochondrien und Immunsystem

Im Kontext unserer Betrachtung hier interessiert uns natürlich insbesondere die Bedeutung der Mitochondrien für unser Immunsystem, und diese kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sowohl angeborene als auch die adaptive Abwehrzellen sind in punkto Aktivierung und Funktion extrem abhängig von den Mitochondrienvii, dies betrifft in besonderem Maß die Abwehr von Viren – in Form des Interferonsystemsviii.

Schlechte Mitochondrienfunktion, wenig Interferone. Wenig Interferone, schnelles Anwachsen der Viruslast sowie virale Persistenz, mit allen negativen Konsequenzen.

Bei Corona besonders kritisch: Interferondefizite erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine überschießende, aber unproduktive Tätigkeit des unspezifischen Immunsystems. Mögliche Folge ist der gefürchtete Zytokinsturmix. Der Mitochondrienstatus ist prädikativ für den Verlauf der Infektionx. Interferone sind auch entscheidend bei der Elimination von bösartigen Zellen – entsprechende Defizite erhöhen das Krebserkrankungsrisiko bzw. verschlechtern die Prognose einer Krebserkrankung dramatisch xi,xii.

Abbildung 1: Verminderte Interferon-Antwort erhöht das Risiko für schwere Infektionsverläufe und Zytokinsturm; Quelle: Jamilloux, 2020

Auch ist zu bedenken, dass die Beziehung zwischen Inflammation, Radikalen und Mitochondrien wechselwirkend ist – erstere schädigen die Mitochondrien, Mitochondriopathie wiederum befördert Entzündung und Radikalenbildungxiii.

Hier liegt ein erhebliches Potential für einen Circulus vitiosus vor, einen Teufelskreis, der in einer sich selbst beschleunigenden Abwärtsspirale mündet. Erschwerend kommt hinzu, dass ein intakter Mitochondrienstoffwechsel entscheidend ist für die erfolgreiche Differenzierung von Vorläuferzellen. Dies betrifft die Bildung reifer Immunzellen ebenso, wie die permanente Regeneration verschleißträchtiger Gewebe (Epithel, Endothel, weiße Substanz im Nervensystem)xiv.

Unzureichende Differenzierung ist aber nicht nur ein Regenerationsproblem, sondern kann ad extremum zur Zellentartung führen. Folgerichtig finden wir die volle Ausprägung einer Mitochondriopathie bei Krebs: Vollständiger Verlust der physiologischen Zellfunktion, unkontrollierte Zellteilung bei gleichzeitig fehlender Differenzierung und Verlust der Apoptosefähigkeit.

Die Mitochondrien maligner Zellen sind zahlenmäßig dezimiert, funktional tot und bar jeder epigenetischen Kontrollfunktionxv. Krebs ist eine Mitochondrienerkrankung par excellence, Mitochondrien-orientierte Therapien gleichzeitig vielversprechende Instrumente in der onkologischen Therapiexvi.

Die betroffenen Zellen sind nicht mehr nur funktional Ausfälle, sie haben sich in Feinde unseres Organismus entwickelt. Die Mitochondriopathie schlägt in diesem Kontext also mehrfach zu: Auf Ebene des Zellstoffwechsels fördert sie die Bildung maligner Zellen, gleichzeitig sabotiert sie das Immunsystem und damit die Bekämpfung der bösartigen Zellen.

SARS-CoV-2, das Spike und Mitochondrien

Zurück zum Ausgangsthema: Viren kennen die Bedeutung der Mitochondrien für ihren Wirt, insbesondere wissen sie um die große Gefahr, die für sie von diesen Zellorganellen ausgeht. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass Viren Strategien entwickelt haben, um die Mitochondrien auszuschalten bzw. für ihre Bedürfnisse zu kapern.

SARS-CoV-2 stellt hier keine Ausnahme dar und folgerichtig finden sich bei genauerer Betrachtung auch zahlreiche Schadmechanismen. Wir wollen die wichtigsten kurz anreißen. Bereits 2020 prognostizierten Analysen in silico die Translation von Corona-RNA in den Mitochondrien (und damit nicht nur klassisch durch die Ribosomen der infizierten Zelle)xvii. Dies konnte wenig später durch die Probe aufs Exempel bestätigt werden – die Hemmung der mitochondrialen Translation führt zum Zusammenbruch der Virusreplikationxviii,

Transcriptomics-Analysen (RNA-Nachweis in unterschiedlichen Zellkompartimenten) belegen Corona-RNA in den Mitochondrienxix. Diese werden also durch das Virus gezwungen, Virusproteine zu bauen – anstatt eigener, für die Funktion notwendiger Proteine.

Ein weiteres Problem: Der Eintritt des Virus in die Zelle erfolgt bekanntlich über die ACE2-Rezeptoren, die bei diesem Vorgang zerstört werden. Unglücklicherweise ist ACE2 ein Schlüsselregulator der Mitochondrien. Dessen Depletion lässt die ATP-Synthese kollabieren, schaltet mitochondriale Gene ab, hemmt die Atmungskette und senkt das Membranpotential der Mitochondrienxx.

Inzwischen wissen wir, dass das Impf-Spike in freier Form im Körper Geimpfter zirkuliert, ebenfalls an ACE2 binden und diesen schädigen kannxxi,xxii. Der Spiegel liegt dabei über dem akut Erkrankter, die Spike-Bildung hält zudem über Monate anxxiii.

Mittlerweise ist auch bekannt, dass die toxische Wirkung einer Corona-Infektion auf unser Gefäßsystem zu weiten Teilen auf der Schädigung der Mitochondrien endothelialer Zellen durch das Spike beruht. Dieses hochgradig mitotoxische Eiweiß zerstört die mitochondrialen Netzwerke einer Zelle und lässt ihre Funktion kollabierenxxiv. Es ist darüber hinaus stark inflammatorisch und induziert die massive Bildung freier Radikalexxv.

Impfung und Infektion haben zudem die Gemeinsamkeit, dass sie Entzündungen und Radikale triggern, die, wie wir bereits gesehen haben, grundsätzlich mitotoxisch sind. Die Lipidnanopartikel der Impfung tun sich hier besonders hervor, nicht nur bezüglich ihrer allgemeinen Reaktionsstärkexxvi, sondern im Speziellen was ihre unabwendbare systemische Verteilung im Körper angehtxxvii – anders als bei einer Infektion sind automatisch alle Organe und Gewebe akut bedroht.

Wir haben uns nun einmal entschieden, die Impfung auf die toxischste SARS-CoV-2-Komponente aufzubauen, unter Verwendung einer technischen Plattform, die maximalen Schaden bei der Einbringung von Spike in den Körper gewährleistet. Hier mag aber in Zukunft mit der Verwendung selbstreplizierender mRNA noch Luft nach oben sein.

Ein weiterer, für die Mitochondrien problematischer Umstand, kommt zu der bisherigen Misere hinzu. Antikörper gegen das Spike-Protein vom IgG-Typ besitzen ein signifikantes Autoreaktionspotential. Dies ist der hohen Ähnlichkeit des Spikes zu körpereigenen Strukturen geschuldet. Ganz oben auf der Liste besonders gefährdeter Strukturen stehen Neurofilamente – und die Mitochondrienxxviii. Ist diese Autoreaktion gegeben, werden die Mitochondrien durch das eigene Immunsystem attackiert, die eintretenden Verluste können enorm sein.

Gerade Geimpfte weisen häufig einen Anteil nicht-neutralisierender Spike-IgG-AK von über 95% auf. Hier sind Risiken im Sinne der geschilderten Autoreaktion aber auch in Richtung ADE (Infektionsverstärkende Antikörper) dringend in Erwägung zu ziehen!

Verschärft wird die Situation noch durch die häufig parallel gegebene Unterversorgung der Mitochondrien mit Sauerstoff. Hier wirken sich Mikrogerinnselxxix und Endotheliitisxxx negativ aus, wobei beide regelmäßige Befunde bei Long-Covid und Post-Vakzin-Syndrom sind. Letztere lässt sich durch Biomarker passabel erkennen (VEGF, RANTES, IL-6), erstere leider nicht immer. Negatives D-Dimer schließt Mikrogerinnsel nicht aus, hier empfiehlt sich immer der probatorische Einsatz von Nattokinase (NSK-SD, >2.000 FU/d). Im Besserungsfall und bei negativem D-Dimer lautet der Verdachtsbefund dann Amyloid-Gerinnsel – mehr dazu in diesem Amyloid-Artikel.

Mitochondriopathie: Folgen und Diagnostik

In Anbetracht dieser katastrophalen Gefährdungssituation ist es wenig verwunderlich, dass Patienten mit Long-Covid oder Post-Vakzin-Syndrom in fast allen Fällen positiv auf Mitochondriopathie testen. Deren Folgen für das Immunsystem haben wir bereits umrissen, auch was ihr Potential als Wegbereiter einer Krebserkrankung angeht.

Was aber ist jenseits davon zu erwarten? Nun ganz allgemein wird jede mitochondriopathische Zelle, bedingt durch den obligaten Energiemangel, Funktionseinbußen aufweisen. Gewebe und ganze Organe werden so hypofunktional, die Symptome ergeben sich aus der Aufgabe der individuell betroffenen Strukturen. Besonders häufig sind Muskelschwäche, allgemeiner Fatigue, Brain Fog, Unterfunktion endokriner Drüsen (Schilddrüse, Nebenniere, Eierstöcke), generell herabgesetzte Regenerationsfähigkeit und Infektanfälligkeit.

Die Verschlechterung bestehender Krebserkrankungen und deren Neuauftreten sind ebenfalls gehäuft beobachtete Phänomene. In vielen Fällen wird die Mitochondriopathie hier einen (individuell unterschiedlich großen) Beitrag leisten. Es stellt sich also die Frage, wie wir Mitochondrienschäden sichtbar machen können. Schulmedizinisch leider gar nicht, Mitochondrien genießen hier keine nennenswerte Aufmerksamkeit – wenn überhaupt nur als sehr seltene, primär-genetische Pathologie.

Eine sekundäre (d.h. erworbene) Mitochondriopathie ist in der Leitlinienmedizin gänzlich unbekannt, ja wird als Tatbestand verworfen. Zunächst bieten sich einfache, kostengünstige Suchtests an. Der Klassiker schlechthin sind die LDH Isoenzyme (LDH 1-5). Eine Erhöhung der Isoformen 4 und/oder 5 ist ein Positivbefund, da dies vermehrte Gärung anstelle der mitochondrialen Verbrennung belegtxxxi. Einer ähnlichen Logik folgt die Messung der M2PK im Plasma, deren Anstieg ebenfalls eine Abnahme der Zellatmung anzeigtxxxii.

Aufwändiger aber hochgradig sinnvoll, wenn spezifisch maligne Risiken angeschaut werden sollen (Rezidivrisiko, Progress aktiver Krebserkrankungen), ist die Messung von TKTL1/Apo10xxxiii. Alle genannten Parameter werden routinemäßig u.a. vom Labor Biovis angeboten. Die größte Detailtiefe in punkto Mitochondriendiagnostik erreicht der sogenannte BHI (Bioenergetic Health Index), der eine Art Mitochondrien-TÜV darstellt. Standgas, Vollgas, Beschleunigungs- und Bremsverhalten, Abgaszusammensetzung und Spritverbrauch – hier werden fast alle relevanten Eckdaten und Funktionswerte der Mitochondrien geprüftxxxiv. Allerdings sind derlei Messungen finanziell aufwändiger, die Interpretation erfordert Expertise und Erfahrung. Insbesondere bei verknüpften toxikologischen oder immunologischen Fragestellungen ist ein BHI aber durchaus sinnvoll, besonders empfehlenswert ist hier das MMD-Labor unter Leitung von Prof. Brigitte Königxxxv.

Verbesserung der mitochondrialen Gesundheit

Es empfiehlt sich, mitochondriale Gesundheit auf mehreren Ebenen zu denken: Bildung, Pflege und Regeneration, funktionelle Unterstützung und Schutz. Am grundlegendsten ist die Aktivierung der mitochondrialen Gene, welche in hervorragender Weise von Polyphenolen geleistet wird: Apigenin, Curcumin, EGCG, Quercetin und Resveratrol xxxvi. Da diese gleichzeitig entzündungshemmendxxxvii und antioxidativxxxviii wirken und auf diese Weise die Mitochondrien vor klassischen Schadmechanismen schützen, stellen Polyphenole die Königsklasse der pro-mitochondrialen Wirkstoffe dar.

Sowohl Gen-aktivierend als auch die Sauerstoffversorgung verbessernd wirken apparative Ansätze wie HBO (Hyperbarer Sauerstoff)xxxix, intravenöse Ozontherapiexl, intravenöser Sauerstoff (Oxyvenierung) und IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie)xli.

Genaktivierung greift allerdings ins Leere, wenn die Substrate fehlen, um sie umzusetzen. Der Mikro- und Makronährstoffbedarf der Mitochondrien ist gewaltig, Dutzende von essentiellen, semi- und nicht-essentiellen Nährstoffen werden hier benötigt. Hier bieten sich zwecks Kosteneffizienz und Einfachheit in der Einnahme Kombipräparate an, beispielsweise die Mitochondrien Formula Sportxlii. Diese besitzt besonderen Charme, da sie außer den angesprochenen Mikro- und Makronährstoffen auch noch Vitamin-D-Bindeprotein bereitstellt. Dieses verbessert die Funktion des VDR (Vitamin-D-Rezeptor), dessen Dysfunktion wiederum ein geradezu klassisches Problem bei zahlreichen Gesundheitsstörungen darstellt – u.a. allen chronisch-entzündlichen Erkrankungen, post-infektiösen Zuständen und CFS.

Ohne intakten VDR arbeitet Vitamin-D nicht, wie es soll – eine Substitution des Sonnenhormons erbringt dann nicht die gewünschten Effekte und kann im Schlimmstfall kontraproduktiv wirkenxliii,xliv. Unbehandelt fördert eine VDR-Dysfunktion Entzündungen und hemmt die Mitochondrien.

Bei chronisch Erkrankten oder direkt post-akut sollten auch die basalen „Bausteine des Lebens“ großzügig substituiert werden, ihr Verschleiß ist in beiden Fällen häufig massiv. Hierzu zählen Nukleotide sowie essentielle Aminosäuren und Fettsäuren. Gerade die Nukleotide bieten ein häufig ungenutztes aber großes Potential – sei es bzgl. allgemeiner Regenerationxlv, Antioxidationxlvi, Immunfunktionxlvii oder Anti-Fatigue-Therapiexlviii.

Historisch wurden hier zur Genesung/Unterstützung Innereien und Kraftbrühen eingesetzt, alternativ und insbesondere für Vegetarier können Nukleotide aber auch problemlos substituiert werdenxlix. Die hoch-beanspruchte innere Mitochondrien-Membran leidet häufig unter Radikalen und benötigt zur Pflege Phospholipide, insbesondere Phosphatidylcholin.

Elegant ist die Kombination aus Radikalenfängern und Phospholipiden, z.B. durch liposomales Glutathionl. Weitere mitochondriale Scavenger, die vor Schäden durch Radikale schützen, sind v.a. ALA (Alpha-Liponsäure), der Glutathion-Vorläufer NAC, NADH und Q10 (das durch PQQ erheblich potenziert wirdli). Gerade Q10-Defizite schlagen erheblich zu Buche und erfordern nicht selten hochdosierte Substitutionlii. Selbiges gilt für NAC, auch hier sind häufig hohe Dosierungen erforderlich (50mg/kg/d), insbesondere im Kontext Long-Covid/Post-Vakzin-Syndrom. Grund: Es ist zugleich ein Spike-Antidot, das dieses (zumindest teilweise) neutralisiert und von ACE2 fernhältliii. Dieser Kontext, es sei nochmals daran erinnert, erfordert auch zwingend die Abklärung auf und ggf. die Behandlung von Endotheliitis und Mikrogerinnseln (vgl. oben).

Bei moderater Ausprägung oder zur allgemeinen diesbezüglichen Prophylaxe kann statt der einschlägigen Off-Label-Präparate (Statine, Maraviroc, Naltrexon, Ivermectin) mit Polyphenolen, ASS (<100mg/d), Nattokinase und Serrapeptaseliv gearbeitet werden. Am erfolgversprechendsten ist erfahrungsgemäß eine Kombination möglichst vieler der angesprochenen Werkzeuge – zumal diese nur eine Auswahl möglicher Kandidaten darstellt, eine Art Best-of. Die Liste möglicher unterstützender Instrumente ist bedeutend länger.

Mittlerweile ist für alle, die sich näher mit dem Thema mitochondriale Gesundheit befassen wollen, auch eine Fülle an Literatur verfügbar. Besonders empfehlenswert (wenn auch nur bedingt leichte Kost) sind aus meiner Sicht „Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie“ von Dr. Kuklinski, „Chronisch gesund“ von HP Ralf Meyer sowie „Cancer as a metabolic disease“ von Prof. Seyfried.

Abschließend möchte ich noch einige Punkte betonen. Erstens: Zwar existieren inzwischen zahlreiche, darunter auch durchaus potente Protokolle zur Behandlung von Long-Covid und Post-Vakzin-Syndrom. Darunter sind aber viele, die entweder Mitochondriopathie nicht berücksichtigen, oder umgekehrt „zu sehr“ auf diese fokussieren ohne Themen wie Amyloide, Mikrogerinnsel und Endotheliitis ausreichend zu würdigen (Beispiel für letzteres ist das Protokoll der von mir ansonsten sehr hoch geschätzten FLCCC).

Zweitens: Wir sollten uns auch ein Stück weit vom aktuellen Kontext Post-Covid/Post-Impfung lösen, und mitochondriale Gesundheit als ein Thema allerhöchster Priorität für Gesundheit im Allgemeinen und gesundes Altern im Besonderen begreifen. Wer sich hier Gutes tun will (und alles andere läuft auf eine vorzeitige Entlastung der Rentenkassen hinaus), kommt um pro-aktive Pflege der eigenen Mitochondrien nicht herum.

Die Leitlinien-Medizin (Ich kann sie nicht mehr als Schulmedizin oder Evidence-based-medicine bezeichnen, dazu wurden die zu Grunde liegenden Standards zu oft und zu brutal unterschritten) kennt dieses Arbeitsfeld nicht. Schlimmer noch: Sie verwendet vielfach und anhaltend Wirkstoffe, die erhebliches Schadpotential für die Mitochondrien besitzenlv. Wer hier sein Heil sucht, wird enttäuscht werden.

Drittens: Die Befunde und Laborberichte werden gerade anfangs wenig erbaulich sein. Oberstes Gebot: Ruhe bewahren und ins Handeln kommen. Jahrzehnte der Mitochondrienmedizin haben uns einen prall gefüllten Werkzeugkasten beschwert, der es uns erlaubt, uns der Mitochondriopathie entschlossen, effektiv und nachhaltig entgegenstellen zu können.

Bereits einfachste Dinge wie Bewegung, Sonnenlicht, eine ausgeglichene Ernährung, (Intervall)Fasten – Verhaltensweisen, die sich seit Jahrausenden bewährt haben, erweisen sich auch in Zeiten von Genomanalyse, Molekularbiologie und Biochemie als effektive Instrumente. Wir können sie heutzutage einfach technisch versierter deuten als Paracelsus oder Hippokrates.

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Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

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22 Kommentare

  1. Jochen Schmidt 31. August 2022 at 11:23Antworten

    In Bezug auf die Mitochondrien gibt es ein interessantes Buch:

    Lane, N. (2018). Power, Sex, Suicide: Mitochondria and the Meaning of Life. Oxford Landmark Science. Oxford • New York, NY: Oxford University Press, 2nd edition.

  2. Heiko 29. August 2022 at 10:36Antworten

    Florian Schiliing ist ein Trojanisches Pferd. Unter dem Deckmantel des Kritikers versucht er alles, die Menschen unters Pandemienarrativ zu bringen. Es gibt keine Krankheit Covid-19 und das angebliche SARS-CoV-2 ist auch nichts besonderes unter den Coronaviren. Solche Beiträge richten mehr Schaden an als Nutzen. Aber es lebt sich offensichtlich als Pseudokritiker ganz gut unter dem Pandemienarrativ. Was wäre Isreal ohne die Hamas? Was wären Pandemiekritiker ohne Pandemie?

    • Glass Steagall Act 29. August 2022 at 12:54Antworten

      @Heiko
      Merkwürdige Aussage an der rein gar nichts stimmt! Ich empfinde nur Bedauern über Ihre Argumentation. Leider gibt es genügend freiwillige Unterstützer des Neoliberalismus. Gehören Sie auch zu den 110.000 beauftragten Influencern vom WEF und der UN? Sieht für mich danach aus, da der Beitrag erst am Ende der Diskussion ganz oben stehen sollte und Sie sich damit einer sachlichen Diskussion entziehen.

      Ich kann nur jeden auffordern, sich selbst zu informieren und sich nicht informieren zu lassen.

    • HelmutK 29. August 2022 at 16:17Antworten

      @Heiko
      „Florian Schiliing ist ein Trojanisches Pferd. Unter dem Deckmantel des Kritikers versucht er alles, die Menschen unters Pandemienarrativ zu bringen.“

      So ein Quatsch. Es gibt eine Virus-Erkrankung mit diesen besonderen Symptomen (Geschmacksverlust, Brain Fog, langanhaltende Erschöpfung). Das passiert halt wenn schlechter Lebenswandel (bsw. die Ansicht für jedes Gesundheitsproblem gäbe es die passende Pille und man selbst sei sowieso für nichts verantwortlich) und ein eigentlich harmloser Virus aufeinandertreffen.

      „Es gibt keine Krankheit Covid-19 und das angebliche SARS-CoV-2 ist auch nichts besonderes unter den Coronaviren.“

      SARS-CoV-2 unterscheidet sich durchaus von den üblichen Corona-Viren. Insbesondere kann es sich durch den ACE2-Rezeptor überall im Körper ausbreiten und in Reservoiren, vor allem im Fettgewebe überleben (aufgrund zerstörtem adaptivem Immunsystem) und dann dauerhafte Entzündungen (Long Covid) hervorrufen.

      Normalerweise wird das Immunsystem das tiefere Eindringen des Virus in den Körper aber problemlos verhindern. Nur durch schlechtem Lebenswandel, bsw. durch dem Befolgen der unsinnigen destruktiven Maßnahmen der Politik wird der Weg zu Long Covid geebnet.

      Wer besonders viel Wert auf Long Covid legt, sollte sich „impfen“ lassen. Da steht der Spike-Flut gar nichts mehr im Weg und Long Covid, umgangssprachlich auch als „plötzlich und unerwartet“ bezeichnet, lässt grüßen. An der Excess-Mortalität fängt das ja inzwischen langsam an sichtbar zu werden.

    • Florian Schilling 31. August 2022 at 11:02Antworten

      @Heiko: Dass wir keine Pandemie haben ist korrekt, alles andere was sie schreiben eher weniger. Die Krankheit Covid-19 existiert, ebenso wie das Spike-Protein. Um das ging es im Artikel, insbesondere im Kontext Mitochondrien. Spike kann ja auf mehr als eine Art im Körper auftauchen was man so hört. Ihre Antwort blendet die pharmakogenetische Spikung der breiten Bevölkerung einfach mal aus. Der Artikel versucht auch eine etwas breitere Perspektive aufzuzeigen, was die Bedeutung mitochondrialer Gesundheit angeht, auch jenseits des großen C. Ansonsten muss ich sagen ist das Leben als Pseudokritiker recht anstrengend, Lorbeeren von offizieller Stellen gibt es nicht, dafür Trolle und Anfeindungen en masse und frei Haus. Zudem sind die allermeisten Inhalte kostenfrei (inklusive dieses Artikels) – reich wird man damit auch nicht.

  3. Florian Schilling 28. August 2022 at 12:10Antworten

    Wie bei allem anderen, gibt es auch bei einem Artikel keine eierlegende Wollmilchsau. Würde man das Ganze „einfacher“ formulieren, käme der Vorwurf fehlender Wissenschaftlichkeit und Tiefe. Würde man allein darauf abstellen, käme „nicht lesbar“ für den Normalverbraucher. Der Artikel stellt dahingehend, wie so oft, einen Kompromiss dar. Ich denke das vorliegende Konstrukt ist für engagierte und/oder „vorbelastete“ Laien zu meistern – wer sich entschließt an diesem Thema praktisch zu arbeiten kommt ohne eine Vertiefung ohnehin nicht herum. Wenn hier gefragt wird, in wie weit die Ausführungen wissenschaftlich oder Werbung seien – nun dann sei empfohlen, die bewusst zahlreich gesetzten Fußnoten zu prüfen und die Papers zu lesen. Das sollte insbesondere für Mediziner keine allzu große Herausforderung darstellen. Dadurch sollte sich diese Frage beantworten lassen. Was die Nennung von Produkten angeht: Auch dies ist ein chronischer Zankapfel. Nennt man keine, wird moniert, es fehlten praktische Tipps. Nennt man sie, wird alles als Werbung abgestempelt. Es gibt nun einmal wenig Hersteller, die sich bewusst und jahrelang auf die Entwicklung mitochondrien-spezifischer Produkte spezialisiert und hier entsprechende Expertise entwickelt haben. Niemand ist gezwungen, derlei Produkte zu verwenden. Man kann sie als Beispiel aufgreifen und verwenden was immer man will. Wer sich an Beispielen bereits so stört, dass er alles in Bausch und Bogen verwirft, dem kann ohnehin schlecht geholfen werden. Alltägliche und basale Maßnahmen werden im Artikel genannt, ganz bewusst auch am Ende. Das Problem ist nur, dass basale Maß nahmen für Spike-geschädigte bei weitem nicht mehr ausreichen, diese werden um Interventionen nicht herumkommen. Der Artikel enthält sowohl Denkanstöße als auch praktische Beispiele. Dem einen zu viele, dem andere zu wenige, das Thema selbst ist ohnehin zu bedeutend, komplex und weitgreifend um es in einem Artikel darzustellen. Deswegen wird auch weiterführende Literatur genant. Ich hoffe das stellt nochmals ein paar Punkte klar.

  4. Veron 28. August 2022 at 11:17Antworten

    Vielen Dank für diesen sehr informativen Text! Den Mitochondrien wird tatsächlich viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
    Ergänzend möchte ich auf die Möglichkeit der SOD-2-Mutation hinweisen, darauf sollten alle „unsportlichen“ bzw. schwächlichen Menschen untersucht werden (einfacher Gen-Test), damit sie nicht Maßnahmen ergreifen bzw. sich dazu zwingen, die normalen Menschen gut tun, ihren Mitochondrien aber schaden. Zum Beispiel Sport, zu dem Ärzte gerne raten.
    Krank werden sollte man mit diesem Gendefekt und bereits fortgeschrittener Mitochondrien-Zerstörung möglichst nicht, aber Impfen mit dieser Genspritze schon gar nicht, das war mir „von Anfang an“ klar.

    • Florian Schilling 28. August 2022 at 12:13Antworten

      Korrekt. Insbesondere NAC und GSH, indirekt auch Q10/PQQ können ein SOD-Defizit mehr als passabel kompensieren, weswegen diesen „Basics“ eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zukommt. Wir wissen aus unseren intelligene-Untersuchungen, dass über 50% in der ein oder andere Form von mitochondrialen Scavenger-Defiziten betroffen sind (SOD, GPX, CAT, NQO1). Ein unterschätztes Problem.

    • Dr. med. Veronika Rampold 28. August 2022 at 13:25Antworten

      Natürlich haben Ergänzungspräparate ihren Wert und ihren Platz im Leben.
      Mir gings nur wieder mal – wie bei sehr vielen meiner posts gestern und heute – darum, dass die Leute seit Dekaden dazu dressiert wurden, alles mit KAUFEN zu regeln
      und ich zum Gegenteil auffordere. Bei jeder Gelegenheit. Sorry falls es als unpassend oder naiv ankam.
      Ich hab mir über das Thema schon in den 1970ern Gedanken gemacht, hier sind sie in Kürze.
      Kaufen war seit undenklichen Zeiten eine schöne Sache NEBEN Selbstversorgen und Selbermachen und ich glaube, so will es die Natur – UNSERE eingeborene Natur.
      Wenn wir fast nur kaufen und machen-lassen und wenn wir vorwiegend fahren statt laufen, verlieren wir uns selbst… werden untüchtig und unglücklich… weil wir unsere angebornen Handlungsmuster kaum noch oder nur als Spiel ohne Zweck ausführen, ähnlich Käfigtieren… ich glaube, so entsteht Dekadenz. Es scheint ein psychobiologischer negativer Mechanismus zu sein, der jede Zivilisation befallen kann und der primär von den Städten ausgeht…
      Von hier aus denke jeder einfach aufgrund seiner eigenen Emmpfindungen und Erfahrungen weiter.
      (NB Oswald Spengler habe ich nie gelesen – falls meine Sätze an was von ihm erinnern sollten, oder an einen anderen „FAchmann der Massenpsychologie“ von früher oder heute, ists rein zufällig)

      • Frühling 28. August 2022 at 20:35

        @Veronika Rampold. Ihrem Post von 13.25 Uhr ist nichts hinzuzufügen. Jedenfalls nichts von mir. Ich habe den Eindruck, dass Sie eine sehr genaue Beobachterin sind. Im Übrigen drücken Sie sich glasklar aus. Ihre Kommentare sind eine Bereicherung für diesen Blog.

  5. Dr. med. Veronika Rampold 28. August 2022 at 8:03Antworten

    Auch für den Mediziner ist obiger Artikel nicht leicht zu lesen, und noch schwieriger ist es, zu beurteilen, wie viel davon Wissenschaft und wie viel Werbung für die unten abgebildeten Produkte ist.
    Ich las ihn daher mit dem Ziel, Hilfsempfehlungen zu finden, für die man nicht bei der beworbenen Arzneifirma einkaufen gehn muss.
    „Mitochondrienpflege“ muss im normalen Alltag integrierbar und preiswert sein.
    Hier sind sie:

    1) „Bewegt euch im Freien, schafft euch frische Luft!“ Jawohl, und zwar so viel als möglich. Wer dauermüde ist, MUSS sich zwingen, rauszugehn und MUSS sich zwingen, sene Muskeln zu benutzen. Aber „Sport“, diese Hamsterradertüchtigung, macht den meisten nicht mehr ganz Jungen keinen Spaß mehr – sie wollen sich NÜTZLICH bewegen und das SOLLEN sie auch. Gärtnern, Beeren Pilze Teepflanzen suchen, Streuobst holen, Arbeiten am Auto oder Eigenheim, Ausführen eines Hundes… das alles ist „Sport“, der was Greifbares einbringt, so dass man sich nicht künstlich aufraffen muss.

    2) Gemüse und Gewürze, die Polyphenole enthalten, pflegen die Mitochondrien.
    Ws sind Polyphenole? Eine Gerbstoffsorte. Um die einzunehmen, muss man nicht Kurkuma mögen! Herbe Apfelsorten, wie Boskoop, enthalten v.a. in und unter der Schale viel davon. Das besonders gepriesene Resveratrol findet sich in allerlei essbaren Wildpflanzen und im Grüntee. Das Einfachste, was man „für die Mitos“ tun kann, ist also, Gerbstoffgeschmack nicht zu meiden, wie es die Stadtbewohner meist tun, sondern ihn zu geniessen. Z. B. Boskoop oder Streuobstäpfel mit Schale zu essen und gut zu kauen, und im Frühling Wildkräuter zu sammeln und als Salat zu essen. Rote Trauben, v.a. herbe, sond eine Polyphenolquelle… wenn ihr eine Rebe im Garten habt, ESST ihre Trauben, gerade WENN sie nicht so süß und füllig sind, lasst sie nicht den Amseln. Und nutzt den zu Recht als Immunbooster berühmten Holunder! Die Beeren sind jetzt reif, man kocht sie auf und läßt den Saft durch ein Sieb abtropfen.

    3) Konsumiert, falls ihr keine Vegetarier seid, wieder öfter Innereien und selbstgekochte Fleischbrühe. Die gute Hühnerbrühe, aus einer alten Suppenhenne gekocht, nicht aus einem Masthähnchen, ist also wirklich viel mehr als nur ein Wärmespender bei Grippe und im Winter… und wenn ihr das Huhn selbst großgefüttert hättet, mit Küchenabfällen, wie früher, wäre es optimal.

    Möge es bald in jedem Hinterhof wieder blühen und gackern! Gerade in Großstädten! Das ist gesund!!!

  6. Glass Steagall Act 27. August 2022 at 23:11Antworten

    Der Artikel von Florian Schilling ist schon eine hohe Hausnummer und der Durchschnittsleser dürfte damit überfordert sein. Die Videos auf seiner Website sind aber sehr verständlich und besser als alles was es sonst irgendwo zu den Impfungen zu erfahren gibt!
    Da frage ich mich, die gleichen Leute, die sich sich leichtfertig die Spritze haben geben lassen, werden mit der Wiederherstellung ihrer Gesundheit noch so ihre Probleme bekommen. Was Herr Schilling zur Genesung auflistet, ist nichts für Anfänger. Was für ein gewaltiger Aufwand nach einer billigen mRNA-Spritze. Besser man lässt gleich die Finger von den Impfungen!

    • Florian Schilling 28. August 2022 at 12:15Antworten

      Tragisch ist insbesondere, dass die Mediziner, die sehr bereitwillig die Genspritze gesetzt haben, nun mit deren Auswirkungen heillos überfordert sind – und stattdessen leugnen was nicht sein darf.

      • Glass Steagall Act 28. August 2022 at 22:47

        Mein Hausarztehepaar hat im Minutentakt geimpft und verwies bei Information zu den Impfungen auf das Internet, so berichtete man mir. Zum Glück musste ich schon lange nicht mehr zum Arzt und werde wahrscheinlich seit dem Covid-Wahnsinn nur noch zum Arzt gehen, wenn es nicht mehr anders geht. Die Impfungen werde ich niemals an mich heranlassen! Wenn solche Ärzte tatsächlich einen Heilungsprozess beginnen würden, hätten sie gleichzeitig damit zugegeben, dass sie sich mit den Impfungen geirrt hätten. Deswegen glaube ich nicht, dass solche Ärzte den Patienten wirklich heilen würden.

        Bevor das passiert, müssten die betroffenen Menschen erst einmal selbst zugeben, dass ihre Nebenwirkungen von den Impfungen kommen. Da haben die meisten schon eine Blockade. Ich kenne einige, die mit den bekannten Nebenwirkungen herumlaufen. Sie wollen nicht einsehen, dass ihre Beschwerden von eben diesen Impfungen kommen. Sie lassen sich auch nichts sagen. Diese Leute argumentieren sogar, dass alles noch viel schlimmer gekommen wäre, wenn sie sich nicht hätten impfen lassen. Ich kann nur noch darüber den Kopf schütteln.

        Machen Sie weiter so Herr Schilling! Großes Lob! Die richtigen Menschen werden sie finden.

  7. Jurgen 27. August 2022 at 19:46Antworten

    Könnte wohl ein weiteres Problem sein. Die Sterblichkeit kommt allerdings hautsächlich von den Gerinnseln, die keine Blutgerinnsel sind. Bei Diabetes hat man auch schon ähnliche Gerinnsel gesehen. Die Gerinnselentstehung wird daher noch verstärkt und ergibt demnach eine höhere Morbidität. Wer näheres wissen will hier auf englisch https://www.naturalnews.com/2022-08-17-elemental-analysis-results-released-vaccine-clot-composition-not-blood-clots.html bzw. hier auf deutsch https://uncutnews.ch/natural-news-veroeffentlicht-die-ergebnisse-der-icp-ms-elementaranalyse-nach-der-impfung-und-vergleicht-die-gerinnsel-mit-menschlichem-blut-die-ergebnisse-zeigen-dass-diese-gerinnsel-keine-blut/

  8. Bettina 27. August 2022 at 19:40Antworten

    wenn ich diese ganzen Dosen nehme, brauche ich sonst nix mehr – das Essensbudget fürs ganze Monat dahin …

    • Florian Schilling 28. August 2022 at 12:17Antworten

      Wenn ich mir durchschnittliche Therapie bei Post-Vac ansehe, dann sind die Fälle, die mit „Dosen“ hinkommen, noch die glücklichen. Off-Label-Therapien wie Maraviroc, Apherese oder die teils temporär erforderliche Immunsuppression sind noch ganz andere Dimensionen. Mitochondrien lassen sich noch vergleichsweise „leicht“ flicken, VAIDS wird uns hier noch vor ganz andere Herausforderungen stellen. Die Therapie bei Post-Vac ist bei schweren Fällen übel aufwändig, die Budgets liegen hier regelmäßig im fünfstelligen Bereich. Da darf man sich nichts vormachen.

      • Glass Steagall Act 28. August 2022 at 23:00

        Wieviele Menschen kommen weltweit nach ihren Genspritzen überhaupt noch in den Genuss einer anschließenden Heiltherapie? Vielleicht bestenfalls 1%. Ich denke sogar 0,1% oder weniger. Die Mehrheit wird wohl leiden müssen bis zum bitteren Ende.

        Wenn man bedenkt, dass jetzt 98 weitere mRNA Impfungen vor der Zulassung stehen, wird das noch eine Apokalypse! Deutschland hat die Impfpflicht für die Grundimpfungen für Kinder seit ein paar Jahren. Wenn die auch noch gegen die neuen mRNA-Impfungen ausgetauscht werden und das niemand vorher stoppt, dann gute Nacht.

  9. Oma 27. August 2022 at 19:27Antworten

    Bekommen am Ende der Busfahrt auch eine Heizdecke dazu, wenn wir die Produkte von Mito Care kaufen?

    PS: Wunderschön, diese alt-römischen Zahlen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal in meinem Leben so viele in einem Werk sehen werde.

  10. Ralf Tillenburg 27. August 2022 at 15:19Antworten

    Florian Schilling ist derzeit für mich einer der führenden wissenschaftlich denkenden Menschen, wenn es um Diagnostik und Therapie von Covid-19, Post-Vakzin-Syndrom und postviralen Erschöpfungssyndromen betrifft. Wer sich therapeutisch mit diesem Thema befassen möchte, kommt um sein Wissen, seine Bücher und seine Fortbildungsangebote nicht herum!
    Danke für diesen exzellenten Beitrag.

  11. Holger Lundstrom 27. August 2022 at 11:31Antworten

    Insgesamt guter Artikel, aber Antikörper gegen Mitochondrien? Würde nicht stören, da die Mitochondrien sich innerhalb der Zelle befinden, ein Antikörper als 150+ kDa Monstrum aber draußen bleiben muss.

    Oft unterschätzt wird auch die Mitophagie: was Übergewicht und Diabetes nämlich auch mit Mitochondrien gemeinsam haben, ist dass bei einem konstanten Kalorienüberschuss die Autophagie (und somit auch Mitophagie) unterdrückt wird, und die Mitochondrien nicht recycelt werden können. Vielleicht hilft eine mehrtätige Fastenkur?

  12. Proteasom 27. August 2022 at 11:17Antworten

    Oh Mann, diese ganzen Dosen da im Bilde sieht ja richtig nach einer Herbalife-Produktpalette aus.

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