Neue Allianzen verändern geopolitische Kräfteverhältnisse – die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

7. August 2022von 5,3 Minuten Lesezeit

Durch den Konflikt in der Ukraine und die Sanktionen der USA und der EU gegen Russland verschiebt sich das geopolitische Kräfteverhältnis immer rascher. Es entstehen neue Allianzen und es ist weltweit eine Abwendung von Staaten vom „Westen“ zu beobachten. Die BRICS+ Allianz wird laufend gestärkt aber auch die Shanghai Cooperation Organization (SCO).

Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die sich aus China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan zusammensetzt und im Jahr 2001 in Shanghai gegründet wurde.

Ursprünglich als vertrauensbildendes Forum zur Entmilitarisierung der Grenzen gegründet, haben sich die Ziele und die Agenda der Organisation inzwischen auf eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Militär und Terrorismusbekämpfung sowie den Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse ausgeweitet.

 

Die SOZ hat auch ihren Fokus auf regionale Wirtschaftsinitiativen wie die kürzlich angekündigte Integration des von China geführten Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels und der von Russland geführten Eurasischen Wirtschaftsunion verstärkt.

Zehn weitere Länder wollen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) beitreten, die unter anderem die sicherheitspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit in Zentralasien fördert, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Syrien, Katar und Saudi-Arabien.

Dies berichteten zwei gut informierte Quellen, die dem Organisationskomitee der Organisation nahe stehen, der Iswestija. Der Einfluss der USA in den arabischen Ländern, insbesondere auf der arabischen Halbinsel ist rapide in Schwinden, wie die US-Führungsspitze kürzlich beim Besuch des Präsidenten in Saudi-Arabien feststellen musste.

Einige Experten bezeichnen diese Organisation als Bollwerk gegen die USA. Es handelt sich um das größte regionale Bündnis der Welt, das etwa 60 % der Fläche Eurasiens, 40 % der Weltbevölkerung und mehr als 30 % des globalen BIP umfasst.

Sie gaben an, dass die VAE darum gebeten haben, sofort Mitglied der SOZ zu werden und das bürokratische Verfahren zu überspringen – die Angelegenheit wird auf dem Gipfel in Samarkand am 15. und 16. September erörtert werden.

Zu den weiteren Kandidaten für die SOZ-Mitgliedschaft gehören Myanmar, Kambodscha und Nepal. Die Staatsduma bestätigte teilweise die von den Quellen gelieferten Informationen und stellte klar, dass Aserbaidschan und Armenien bald den Mitgliedsstatus in der Organisation erhalten könnten.

Es gibt eine Schlange derer, die der SOZ beitreten wollen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, als er den Erfolg der Organisation während des jüngsten Rates der SOZ-Staatschefs in Taschkent kommentierte.

Das russische Außenministerium teilte nach den Gesprächen in der usbekischen Hauptstadt mit, dass auf dem Gipfeltreffen in Samarkand „die Unterzeichnung von Memoranden über die Gewährung einer Dialog-Partnerschaft an Ägypten, Katar und Saudi-Arabien sowie Entscheidungen über die Einleitung des Verfahrens zur Aufnahme von Belarus in die SOZ und die Gewährung des Status eines Dialog-Partners an Bahrain (und die Malediven) geplant sind.

Eine hochrangige Quelle erklärte gegenüber der Iswestija, dass die SOZ in naher Zukunft eine „große Expansionswelle“ unter Einschluss der arabischen Länder und der Staaten Südostasiens erleben werde. So haben beispielsweise die Emirate darum gebeten, der Organisation direkt beizutreten.

Nicht weniger als zehn Länder haben sich um die Aufnahme in die SOZ beworben. Darunter sind auch Vertreter der arabischen Welt: Syrien, Ägypten, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Emirate haben darum gebeten, der Organisation sofort beizutreten. Aus Südostasien wollen Myanmar, Kambodscha und Nepal Mitglied werden. Armenien und Aserbaidschan aus dem nahen Ausland. „Wir sehen ein noch nie dagewesenes Interesse an der SOZ„, so die Quelle.

Usbekistan plane, die meisten dieser 10 Kandidaten zum Gipfel in Samarkand einzuladen.

Das usbekische Außenministerium teilte mit, dass es den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu der Veranstaltung im September eingeladen habe. Und das knapp nach dem Besuch von Biden in Riad.

Medien berichteten danach, dass der Besuch das Interesse Saudi-Arabiens stark gefördert habe, der BRICS beizutreten. Einem Bericht von CNN zufolge haben die US-Geheimdienste festgestellt, dass Saudi-Arabien jetzt aktiv seine eigenen ballistischen Raketen mit Hilfe Chinas herstellt, eine Beziehung, die zu Dominoeffekten in den Ländern des Nahen Ostens führen könnte. Seit Biden wird der amerikanische Staatschef auf der internationalen Bühne offen verspottet. Die Verbündeten der USA wenden sich nun China und Russland zu. Saudi-Arabien etwa gab im März bekannt, dass es erwägt, bei künftigen Transaktionen den chinesischen Yuan anstelle des US-Dollars zu akzeptieren.

Die Informationen über die geplante Erweiterung der Organisation wurden auch von einer dem SCO-Organisationskomitee nahestehenden Quelle bestätigt.

Es besteht weiter Konsens darüber, Aserbaidschan und Armenien den Beobachterstatus zu gewähren, da sie seit 2016 SCO-Dialogpartner sind. Ein ähnlicher Vorschlag liegt auch für Kambodscha und Nepal vor“, so der Gesprächspartner gegenüber Iswestija. – Außerdem wird in Samarkand das Verfahren zur Aufnahme von Belarus in die SOZ eingeleitet.

Die ungewöhnlichste Situation sei der Antrag der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Land hat einen Antrag auf Mitgliedschaft in der SOZ gestellt. Wie die Quelle gegenüber „Iswestija“ erklärte, sieht die Verordnung über die Aufnahme neuer Länder jedoch vor, dass ein Antragsteller entweder den Status eines Beobachters oder eines Dialogpartners der SOZ haben muss, bevor er einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen kann.

In die die geopolitischen Allianzen ist also offenbar durch die Sanktionen der USA und ihrer Gefolgschaft mehr Bewegung gekommen, als in den Jahren seit dem Ende der Sowjetunion insgesamt. Der Führung der EU und den Regierungen der Mitgliedsländer sind die Konsequenzen diese Veränderungen entweder nicht klar, oder sie haben noch gar nie darüber nachgedacht. Zu Bden BRICS Staaten gehören noch Indien, Brasilien, und Südafrika und es assozieren sich immer mehr Länder in Afrika, Lateinamerika, sowie Iran, Türkei und weitere asiatische Staaten, sow sie dies nicht über SOZ machen.

Russland und China stellen offenbar für diese Länder auch den nuklearen Schutzschirm.

Wirtschaftlich entsteht ein Bündnis, das über den überwiegenden Großteil der Rohstoffe und der fossilen Energie verfügt. Der Westen dagegen mit USA, Kanada, UK, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland könnte sich sehr bald enormen Schwierigkeiten gegenüber sehen. Treffen werden Inflation, Rezession wie immer nicht die Oligarchen, sonder die Menschen, die ohnehin nicht viel haben.


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13 Kommentare

  1. Andreas I. 8. August 2022 at 11:11Antworten

    Hallo,
    „Russland und China stellen offenbar für diese Länder auch den nuklearen Schutzschirm.“

    Oder sie liefern Luftverteidigungs-Systeme, Anti-Schiffs-Raketen usw. mit denen sich ein Staat selber verteidigen kann. Beispielsweise stellen Russland und Indien schon länger in Kooperation die „Brahmos“ her, eine Anti-Schiffs-Rakete.

  2. Pedro 7. August 2022 at 15:02Antworten

    Der Geist denkt, das Geld lenkt.
    (Oswald Spengler)

  3. Fritz Madersbacher 7. August 2022 at 11:56Antworten

    Dr. Peter F. Mayer weitet mit seinem TKP-Blog unseren Blick auf die Welt, dafür ist ihm sehr zu danken. Ein Gegenbild zum vorliegenden Artikel zeichnet heute der politisch offenbar bereits demente ehemalige Finanzminister Androsch in der „Tiroler Tageszeitung“ („Dem Aggressor den Appetit verderben“, 07/08/2022). Er malt das verharmlosende Wolkenkuckucksheim eines zum Ertragen der kommenden „Mangelsituationen“ bereiten Österreich, um daraus zu schlußfolgern: „Putin glaubt, dass die Zeit und die gravierenden ökonomischen Folgen im Westen auf seiner Seite sind. Um ihm seinen Irrglauben klarzumachen, braucht es neben Waffenlieferungen an die Ukraine vor allem den europäischen Schulterschluss. Nur aus einer Position der Stärke kann es zu Verhandlungen kommen, um die mutwillig zerstörte europäische Friedensordnung wiederherzustellen und die eingetretenen Schäden zu beseitigen“
    Der notorische kalte Krieger und NATO-Quisling Rauscher nähert sich mit zunehmender Aussichtslosigkeit für den lebenslang publizistisch herbeiphantasierten Endsieg des westlichen Imperialismus dem Überschnappen: „Die „Freundschaft“ zwischen den beiden autokratischen Systemen [Rußland, China] … beruht auf einer gemeinsamen Feindschaft gegenüber dem demokratischen, liberalen Westen und seinen Werten … man kann auch der begründeten Meinung sein, dass man gegenüber Despotien mit klar geäußertem Weltherrschaftsanspruch keine Beschwichtigungspolitik betreiben darf“ („Der Standard“, 05/08/2022).
    Rauschers Bruder im Geiste Paul Lendvai fordert von einer möglichen nächsten Kanzlerin präventiv (um sie vorbehaltlos unterstützen zu können): „Die innenpolitisch so lernfähige SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner sollte sich jedenfalls in der Russland-Politik an die klare und auch international beachtete Linie des Bundespräsidenten halten und das „Brückenbau“-Gewäsch der Unbelehrbaren ignorieren“ („Der Standard“, „Der Weckruf des Bundespräsidenten und die Unbelehrbaren“, 02/08/2022)
    Die diversen NATO-Quislinge und Lakaien des westlichen Imperialismus hierzulande befinden sich offensichtlich in höchster Aufregung …

    • Heiko 10. August 2022 at 9:48Antworten

      Die Infantilisierung der Gesellschaft ist am Zustand der Medien und der Reaktion der Bevölkerung darauf am Besten abzulesen. Eigentlich ist das Schöne an Lügen, dass ihnen im Laufe der Zeit die Logik abhanden kommt. Man muss gar nicht alle Fakten haben, logisches Denken reicht meistens. Dagegen haben die Mächtigen aber die ständigen Bildungsreformen und die mediale Verblödung eingesetzt. Wenn z.B. Deutschland der drittgrößte Außenhandelspartner Russlands ist, wie logisch ist es, dass Russland diesen Partner wirtschaftlich zerstören will?

  4. Pedro 7. August 2022 at 10:55Antworten

    Um den kapitalistischen Neoliberalismus zu überwinden bedarf es eines internationalen Zusammenschluss wie er in der Grundidee der ALBA (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker) aus den Jahren 2004 bis 2006 verankert ist. Aufgebaut auf wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kooperationen unter gleichrangigen Staaten (übrigens eine Idee der UNO aus 1945, bevor die Atlantik Charter von Roosevelt und Churchill aus 1941 die UNO-Charta aus San Francisco konterkarierte) sieht die ALBA solidarischen Tauschhandel als Mittel zum Zweck vor, z.B. venezolanisches Erdöl und Erdgas im Austausch für Waren und Dienstleistungen.

    • Heiko 10. August 2022 at 9:51Antworten

      Das wird nicht reichen. Der Entwicklungsstand des Kapitalismus lässt sich nicht wieder zurückdrehen. Die technologische Entwicklung hat ihn an sein Ende gebracht. Deshalb versuchen die Superreichen ja gerade, die Uhr anzuhalten, um ihre Macht zu retten. Eine Stärkung der Nationalstaaten gegen die Macht der Konzerne geht im Kapitalismus nicht. Man wird nicht umhinkommen, über den Sozialismus nachdenken zu müssen. Dass der funktioniert, zeigt China ja mehr als deutlich.

  5. Elisabeth H. 7. August 2022 at 10:15Antworten

    Danke für diesen ausführlichen Bericht.
    Hier kommt eine Mischung zusammen was nie zusammenkommen sollte. Es verursacht langsam Angst und die Frage wie sieht das in den nächsten Monate aus? Jedenfalls nicht besser. Auch das Leben von früher schwindet immer mehr. Krass. Somit zeigt es uns einmal wieder, dass Zukunft nicht planbar ist. Viele sind ins Wasser gefallen.

  6. avstriavsky 7. August 2022 at 9:41Antworten

    Die aktuellen Entwicklungen, die außerhalb der westlichen Filterblase stattfinden, deuten auf eine beschleunigte Ablösung des Liberalismus. Der Liberalismus ist die letzte verbliebene politische Ideologie des 19. Jahrhunderts. Er ist der in die Jahre gekommene Allmachtsanspruch des Westens, ist die Idee des Kolonialismus in Floskeln von Freiheit und Demokratie verpackt.

    Liberal ist dieser Liberalismus ohnehin nur dem Namen nach. Faktisch erhebt er in seiner aktuellen Form einen kolonialen Dominanzanspruch, der die Souveränität der Mehrzahl aller Länder untergräbt. Das „liberale“ Machtzentrum in Washington D.C. und dessen Vasallen in der EU diktieren, nach welchen Regeln die übrigen Länder der Welt zu existieren haben. Völlig willkürlich, einfach nur mit wirtschaftlicher und militärischer Macht, eingekleidet in moralische Hybris. Länder, die ihre eigenen, souveränen Ziele verfolgen, werden militärisch mit Krieg und wirtschaftlich mit Sanktionen überzogen.

    Die politischen Protagonisten dieses pervertierten Liberalismus – Pelosi, Baerbock und von der Leyen, um nur einige namentlich zu nennen – nennen diese Barbarei des aktuell noch Stärkeren die „Verteidigung westlicher Werte“ und eine „regelbasierte Ordnung“. Nach diesem westlichen Diktat namens „regelbasierter Ordnung“ haben sich bitte alle zu richten. Der Liberalismus ist nur noch ein tragischer Witz, der in seiner intellektuellen Widersprüchlichkeit dringend seine Ablösung fordert.

    Überall in der Welt unterstützt der Liberalismus, der angeblich „westliche Werte“ vertritt und verteidigt, rechte, autoritäre Regime. Er unterstützt überall in der Welt eine Politik, die sich gegen die Interessen der Bürger richtet und damit den Konzernen und dem großen Kapital dient. Die vom Liberalismus favorisierte regelbasierte Ordnung meint das Recht des Stärkeren – etwas anderes ist nicht gemeint.

    Der Liberalismus ist eine Schreckensherrschaft. Er bringt Krieg, Leid und Hunger für Abermillionen. Für die Mehrheit der Weltbevölkerung bedeutet er ökonomischen Abstieg und Perspektivlosigkeit. Für einige wenige bringt er unermesslichen Reichtum. Selbst in seinen Kernländern ist er immer weniger in der Lage, seine Versprechungen zu halten. Die Gesellschaften spalten sich auf, die Mittelschicht steigt in weiten Teilen ab. Kleine Minderheiten profitieren, während die Mehrheit politisch nicht mehr repräsentiert wird.

    Der westliche Liberalismus ist moralisch das Allerletzte. Er muss dringend durch eine neue Ordnung ersetzt werden. Es sind die BRICS-Staaten, die nun an einer neuen Leitwährung arbeiten, die sich aus einem Währungskorb zusammensetzt, in welchem die westlichen Währungen voraussichtlich nicht mehr enthalten sein werden. Der Westen kann diese Währung nicht mehr politisieren, sein Sanktionsregime wird so gebrochen. Es wird Zeit!

  7. Frank Dom 7. August 2022 at 9:24Antworten

    Für den sogenannten WerteWesten gilt – Isch over nau.

    Figuren wie Faeser, Habeck, Truss oder Baerbock ua können zwar noch eine Weile Ideologie getrieben Terror nach Innen und Außen verbreiten, aber die BRICS und deren assoziierten Institutionen werden den Westen bald einfach links liegen lassen. Da hilft dann auch kein Knicks von Habeck mehr. Es iwird ihnen niemand mehr zuhören noch empfangen.

  8. Tony X 7. August 2022 at 8:18Antworten

    Selbst als jemand der im Westen wohnt und für den diese neue Entwicklung wohl kaum ein Vorteil ist, bin ich sehr froh dass sich so viele Länder vom Westen abwenden und endlich unabhängig werden. Das ist wohl das Positivste am Ukraine-Krieg … wobei natürlich auch die Woke- und LGBTQ-Ideologie maßgeblich dazu beigetragen hat.
    Unsere Politiker im Westen strotzen nur mehr so von allerhöchster Arroganz und wollen der Welt mit allen Mitteln ihr Weltbild aufzwingen.
    Kann man den „Osten“ (+ natürlich Südamerika und Afrika) Wünschen dass ihre Pläne aufgehen.
    Der heuchlerische imperialistische Westen schafft sich gerade selbst ab, und im Falle der EU ist es sogar Selbstmord.

    • Jan 7. August 2022 at 21:24Antworten

      Die Ressourcen sind mit den BRICs, da beißt die Maus keinen Faden ab. Der aufkeimende Krieg wird natürlich um Ressourcen geführt, nicht um Klima und Gendersternchen.

      Durch die Spritzungen hat man kräftig Ballast abgeworfen, fürchte ich. Das vakante Erbe und die eigen erzeugten Nahrungsmittel können nun auf den Rest verteilt werden.

      Offenbar rechnet man sich echte Chancen aus! Nun, der Westen ist technologisch noch immer überlegen, die mieserable Verwaltung und Politik werden bald weg sein und wenn dann der Westen Teilressourcen in die Hand bekommt, kann er ewig und von einem überlegenen Standpunkt aus agieren.

      Die BRICs dürfen sich inzwischen mit dem Hunger ihrer exponentiell wachsenden Gesellschaften auseinander setzen. Und ich nehme an, ein Teil der SCA-Interessenten sind U-Boote.

      Nicht dass man bitte Analyse und Wunschtraum verwechselt und meine Moral in Frage stellt. Solange sich die einen Spritzen wunschen und die anderen exponentiellen Nachwuchs, haben die Demagogen aber leichtes Spiel.

      • Heiko 10. August 2022 at 9:53

        Das Problem liegt fundamentaler. Der Kapitalismus funktioniert nicht mehr.

    • Heiko 10. August 2022 at 10:01Antworten

      Die Politiker sind nur die schlechten Schauspieler, damit die Menschen die wahren Mächtigen nicht mitbekommen. Im Falle von Selensky ist das sogar klar zu sehen. Alle politischen Projekte wurden in Thinktanks erdacht und designed, um die Gesellschaftin einen Zustand der geistigen und körperlichen Agonie zu versetzen.

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