Diesel oder Nahrungsmittel – die Doppelmühle von NATO und EU

2. August 2022von 6,2 Minuten Lesezeit

Als Russland seine spezielle Militäroperation in der Ukraine begann und der Westen mit Sanktionen und der Drohung, die Energielieferungen aus Russland vollständig abzuschneiden, reagierte, war den europäischen Staaten kaum bewusst, dass ihre Drohung innerhalb weniger Monate auf sie zurückfallen würde. Die ständig steigenden Lebenshaltungskosten in Europa (und den USA) und das Schreckgespenst der Gasknappheit für den kommenden Winter haben ihrem Versuch, Russland zu „isolieren“ und zu „besiegen“, den Wind aus den Segeln genommen.

Infolgedessen steht Europa nun vor einer akuten „Gaskrise„. Obwohl die europäischen Staats- und Regierungschefs ursprünglich nicht beschlossen hatten, ihre Gaslieferungen für Europa abzuschneiden (sie waren eher darauf erpicht, die Öl- und Kohleversorgung zu unterbrechen), waren sie naiv genug, um zu übersehen, dass Russland diese Entscheidung sehr gut verkraften könnte. Während die Europäer glaubten, dass eine Unterbrechung der Energielieferungen aus Russland Moskau schaden würde, trieb diese Entscheidung zur Unterbrechung die Energiepreise (Öl und Gas) so weit in die Höhe, dass Russland mehr Einnahmen als im Vorjahr erzielen konnte, während Europa selbst in eine Krise der „steigenden Lebenshaltungskosten“ geriet.

Die Diesel Krise

Diesel ist der Treibstoff der Logistiker, der Landwirtschaft, der Baubranche und von kostenbewussten Autofahrern. Ein genauerer Blick auf den Zustand der weltweiten Versorgung mit Dieselkraftstoff ist alarmierend. Der Generaldirektor von Fuels Europe, das zum Verband der europäischen Erdölraffinerien gehört, erklärte kürzlich: „… es gibt eine klare Verbindung zwischen Diesel und BIP, weil fast alles, was in eine Fabrik hinein und aus ihr heraus geht, mit Diesel betrieben wird.“

Am Ende der ersten Woche der russischen Militäraktion in der Ukraine, in der noch keine Sanktionen gegen Russlands Dieselkraftstoffexporte verhängt wurden, lag der europäische Dieselpreis bereits auf einem Dreißigjahreshoch. Das hatte nichts mit dem Krieg zu tun. Es hatte mit den drakonischen globalen Covid-Lockdowns seit März 2020 zu tun und der gleichzeitigen Desinvestition der Wall Street und globaler Finanzunternehmen in Öl- und Gasunternehmen, der sogenannten Grünen Agenda.

Eine weltweite Verknappung von Dieselkraftstoff, ob vorübergehend oder längerfristig, ist ein katastrophales Ereignis. Waren können nicht von Containerhäfen ins Landesinnere transportiert werden. Ohne Dieselkraftstoff können Lastwagen keine Lebensmittel in den Supermarkt liefern, und auch sonst nichts. Die gesamte Versorgungskette ist eingefroren. Und es gibt keine Möglichkeit, Benzin in einem Dieselmotor zu ersetzen, ohne den Motor zu zerstören.

Bis zu den schlecht durchdachten weltweiten Abriegelungen von Industrie und Verkehr, die im März 2020 begannen, waren Angebot und Nachfrage nach Dieselkraftstoff ausgeglichen. Durch die plötzlichen Lockdowns brach jedoch die Dieselnachfrage im Lkw-Verkehr, in der Autoindustrie, im Baugewerbe und sogar in der Landwirtschaft zusammen. Unrentable Raffinerien wurden geschlossen. Die Kapazität ging zurück. Jetzt, da die Weltproduktion wieder zu einem halbwegs normalen Niveau zurückkehrt, sind die Dieselvorräte weltweit gefährlich niedrig, vor allem in der EU, dem größten Dieselverbraucher der Welt, aber auch in den USA.

Gezielte Sabotage und Diesel aus Getreide

In den USA passieren ganz eigenartige Dinge, die die Energie- und Nahrungsmittelkrise drastisch verschärfen. So berichtet F. William Engdahl:

„In der kritischen Phase der Frühjahrsaussaat in den USA hat CF Industries aus Deerfield, Illinois, der größte US-Lieferant von Stickstoffdünger und einem wichtigen Dieselmotoradditiv, eine Pressemitteilung herausgegeben, in der es heißt: „Am Freitag, den 8. April 2022, hat Union Pacific CF Industries ohne Vorankündigung mitgeteilt, dass sie bestimmte Verlader anweist, das Volumen von Privatwaggons auf ihrer Eisenbahn mit sofortiger Wirkung zu reduzieren.“ Union Pacific ist eine von nur vier großen Eisenbahngesellschaften, die zusammen etwa 80 % des gesamten US-Agrargüterverkehrs auf der Schiene befördern. Tony Will, CEO von CF, erklärte: „Der Zeitpunkt für diese Maßnahme von Union Pacific könnte für die Landwirte nicht schlechter sein. Durch diese Transportbeschränkungen wird sich nicht nur die Auslieferung von Düngemitteln verzögern, sondern zusätzliche Düngemittel, die für die Frühjahrsausbringung benötigt werden, können die Landwirte möglicherweise gar nicht erreichen. Indem Union Pacific diese willkürliche Beschränkung nur einer Handvoll Verlader auferlegt, gefährdet sie die Ernten der Landwirte und verteuert die Lebensmittel für die Verbraucher.“ CF hat sich mit dringenden Appellen an die Biden-Administration gewandt, um Abhilfe zu schaffen, bisher ohne Erfolg.

„Das Transportverbot betrifft Stickstoffdünger wie Harnstoff und Harnstoff-Ammoniumnitrat (UAN) sowie Dieselabgasadditiv AdBlue. AdBlue ist ein Produkt zur Emissionskontrolle, das heute für Diesel-Lkw vorgeschrieben ist. Ohne es können die Motoren nicht laufen. Es wird aus Harnstoff hergestellt. CF Industries ist der größte Hersteller von Harnstoff, UAN und AdBlue in Nordamerika, und sein Donaldsonville-Komplex ist die größte einzelne Produktionsanlage für diese Produkte in Nordamerika.

„Gleichzeitig hat die Biden-Administration eine Scheinlösung für die rekordhohen Benzinpreise angekündigt. Washington kündigte an, dass die EPA für den Sommer eine 50-prozentige Erhöhung der Kraftstoffmischung aus Biodiesel und Ethanol auf Maisbasis erlauben wird. Am 12. April kündigte der Landwirtschaftsminister eine „mutige“ Initiative der US-Regierung an, um die Verwendung von im Inland angebauten Mais-Ethanol-Biokraftstoffen zu erhöhen. Minister Tom Vilsack behauptete, die Maßnahme würde „die Energiepreise senken und die steigenden Verbraucherpreise, die durch Putins Preiserhöhung (sic) verursacht werden, bekämpfen, indem sie eine starke und vielversprechende Zukunft für die Biokraftstoffindustrie in Autos und Lastwagen sowie im Schienen-, Schiffs- und Luftfahrtsektor erschließt und die Verwendung von 15-Euro-Kraftstoff in diesem Sommer unterstützt.“

„Nur die großgeschriebene „Putin-Preiserhöhung“ ist nicht das Ergebnis russischer Maßnahmen, sondern der Brüsseler und Washingtoner Beschlüsse zur grünen Energie, aus Öl und Gas auszusteigen. Die Energiepreisinflation wird in den kommenden Monaten aufgrund der Wirtschaftssanktionen der USA und der EU gegen den Export von russischem Öl und Gas noch erheblich höher ausfallen.

„Der zentrale Punkt ist jedoch, dass jeder Hektar Ackerland in den USA, der für den Anbau von Mais für Biokraftstoffe genutzt wird, der Nahrungskette entzogen wird, um ihn als Kraftstoff zu verbrennen.“

Soweit Engdahl. Also nochmal zusammengefasst. Man setzt hier eine Kettenreaktion in Gang:

  • die Lockdowns reduzieren den Verkehr, die Dieselproduktion wird gesenkt, Kapazitäten stillgelegt
  • die Wirtschaft läuft wieder an, es fehlt aber an Diesel und die Preise für Diesel und in der Folge für alles was transportiert werden muss, steigen mit, insbesondere für Nahrungsmittel
  • Putin ist schuld
  • Die größte Eisenbahn-Gesellschaft in den USA reduziert den Transport von Düngemitteln und AdBlue
  • Es fehlt an Düngemittel in den Anbaugebieten, weil der Transport von der Fabrik zum Feld absichtlich gedrosselt wird
  • Die Biden Administration erhöht den Anteil von erlaubten Bio-Diesel, was die verfügbare Fläche für den Anbau von Nahrungsmitteln senkt
  • Die Preise für Nahrungsmittel steigen und es gibt nicht genug zu essen
  • Putin ist schuld
  • Die Zentralbanken heben die Zinsen und als nächstes kommt es zu Insolvenzen im Mittelstand und Arbeitslosigkeit – siehe Video unten

So macht uns also die EU arm. Offenbar agieren die Behörden in Brüssel nach den Vorgaben aus Washington.

Was als Konsequenz des oben geschilderten für Herbst und Winter zu erwarten ist, besprechen der Analyst und Autor Ernst Wolff und Rechtsanwalt Rainer Füllmich:

Bild von Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge uns auf Telegram und GETTR


Mit Vollgas in den großen Finanz-Crash

UNO, WEF, EU organisieren globalen Krieg gegen Landwirte

Yanis Varoufakis: aus dem Kapitalismus wird gerade ein Techno-Feudalismus

12 Kommentare

  1. rudi & Maria fluegl 2. August 2022 at 15:02Antworten

    Hilfreich in der Kakophonie der Verschwörungen und Planungen sind schon Modelle der 70er Jahre.
    Obwohl auf Regeln der Wirtschafts „wissenschaften“ aufgebaut und daher weit weg von der Realität, schafften Personen mit alleinigem Zugriffsrecht auf Parameter des Tana Landes nicht die Gegebenheiten zu verbessern.
    Sie ruinierten das Land meist! Das vernetzte Denken -Frederic Vester“ mit Rückwirkungen etc. zeigt vor allem die Funktionsweise des Gehirns mit kausalen Ketten. Nicht die Fähigkeit die Wirklichkeit zu kontrollieren.
    Und dann erst die hybriden Führer mit ihren nicht weniger hybriden Vasallen im Wettstreit um die Parameter.
    Die Schuld an eigener Unmündigkeit weicht der selbstverschuldeten Lächerlichkeit!
    Die sind zumeist Ziele für Satire. Als Ziele zur Abschaffung von Tyrannei sind die für gesunde Menschen viel zu schade!
    Physisch kranke sollten auch im Kreis Ihrer liebsten sein. Für psychische Krankheit die offenbar als umfangreicher Kollateralschaden in Kauf genommen wird, können die Zauberlehrlinge gefälligst selber die Verantwortung übernehmen!
    Rudi Fluegl

  2. Holger 2. August 2022 at 13:33Antworten

    Nichts von all den Szenarien wird eintreten. Weder geht der Verkehr zurück, noch machen die etwas gestiegenen Benzinpreise irgendwem zu schaffen, wie 100 km Stau quer durch Österreich am letzten Reisewochenende beweisen. Auch eine „Gaskrise“ gibt es nicht, denn Russland wird liefern und gerne unser Geld nehmen, wie man täglich sieht.
    Die herbeigeschreibene Wirtschaftskrise kommt nicht. Nicht nur, weil angesagte Katastrophen niemals stattfinden, sondern auch weil die Finanzmärkte keine Reaktion auf all diese Schauergeschichten zeigen.
    Alleine das lächerliche Gerede von irgendwelchen Aktionen der Chinesen, wegen der Pelosi-Reise spiegelt sich genau NICHT in den Finanzmärkten wieder.
    eine Kriegsgefahr bedeutet: Aktien runter, Öl und Anleihen rauf. Nichts dergleichen passiert.
    Der Papiertiger China ist viel zu abhängig vom Export und muss liefern, denn sonst wird seine eigene Bevölkerung unruhig, wenn das Wachstum fehlt.
    Die Finanzmärkte sind der beste Gradmesser und der sagt: Bellende Köter beißen nicht.

    Die deutschen Aktien steigen. Beispiel Lanxess – als Chemieunternemen voll von Gas abhängig. Seit Tiefstand Anfang Juni 11% im Plus. Continental als Autozulieferer detto. Und Delivery Hero (Unternehmen, das vom Luxus der Menschen lebt, sich Essen ins Haus liefern zu lassen) vom Tiefstand im Mai mal locker 90% Plus. Wer eine Wirtschaftskrise erwartet, erwartet sicher nicht, daß sich die Menschen in steigendem Umfang Luxus leisten und investiert in ein Unternehmen, das bisher nur Verluste macht, aber durch den enormen Aufschwung in die Gewinnzone kommen soll, oder?
    Kurzum, es wird keine Krise geben, der Markt hat immer Recht.
    Woher soll auch die Hyperinflation entstehen? Die Menschen haben ja nicht unglaublich mehr Geld zur Verfügung, also kommt es nicht in der Wirtschaft an und das was etwas mehr für Energie ausgegeben werden muss, wird eben bei anderen Ausgaben fehlen und damit dort keine höheren Preise ermöglichen, da die Nachfrage fehlt.
    Die Crashpropheten leiern schon seit Jahren die selben Schauermärchen herunter. Ich weiß nicht, wer denen noch glaubt.
    Der Markt sagt das Gegenteil und hat Recht.

    • Andreas I. 3. August 2022 at 12:52Antworten

      Hallo,
      es ist eine allgemeine Inflation und speziell bei Nahrungsmitteln und Heizkosten sind Steigerungen im zweistelligen %-Bereich zu verbuchen.
      Ob ausgerechnet die Gewinn_erwartungen_ , die sich üblicherweise in Aktienkursen ausdrücken, besser sind als andere Prognosen?! Wer Volker Pispers mag, den erinnert das an einige Auftritte.
      „In diesen Kursen steckt sehr viel Phantasie .“ Ja genau! :-)
      Außerdem kann man aktuell die Aktienkurse auch zur Inflation zählen, schließlich wird seit 2008 „Geld gedruckt“ und das wird „angelegt“ – unter anderem in Aktien.
      Es ist Krieg in Syrien (Gemengelage USA, Russland, Türkei, Iran), Ukraine (Gemengelage USA, restliche Nato, Russland), Jemen (Gemengelage Saudi-Arabien (traditioneller Verbündeter von USA), Iran) und im Irak (Gemengelage USA, Iran, Türkei).
      In einer solchen geopolitischen Lage kann eine Provokation eine Kettenreaktion auslösen. Und wenn es kein militärischer Krieg wird, dann wird es ein Wirtschaftskrieg, wie es das Beispiel Russland gezeigt hat: ist ein Staat zu stark um ihn zu zerbomben wie Jugoslawien, Irak und Libyen (das mit Russland zu versuchen wäre nicht so clever), dann wählt USA „Sanktionen“.
      Also ist zu erwarten, dass USA aktuell Vorwände für „Sanktionen“ gegen China sucht. Nichts weiter ist das Säbelrasseln um den Besuch dieser USA-Politikerin Pelosi in Taiwan, da bahnt sich ein Wirtschaftskrieg an, aber okay, das ist sooo neu nun auch wieder nicht.
      Die Inflation in der EU ist hausgemacht. Seit 2008 wurde versucht zu verhindern, dass die Mengen gedruckten Geldes in der Wirtschaft ankommen und das ist hat auch lange funktioniert – aber es kann eben nicht ewig funktionieren, jetzt ist die Inflation da. Na gut, die Inflation alleine ist ein Problem, aber noch keine große Krise.
      Aber wenn außer der Inflation noch andere Probleme dazu kommen, beispielsweise „Sanktionen“ und deren Rückwirkungen …

  3. Fritz Madersbacher 2. August 2022 at 10:09Antworten

    „… war den europäischen Staaten kaum bewusst“ … „So macht uns also die EU arm. Offenbar agieren die Behörden in Brüssel nach den Vorgaben aus Washington“
    Der westliche Imperialismus hat in seiner Überheblichkeit übersehen, dass „die Welt“ nicht mehr seiner Autosuggestion von „internationaler (Unter-)Ordnung“ entspricht, Seine Sanktionen sind nicht „intelligent und zielgerichtet“, wie der Bundespräsident und der Bundeskanzler hierzulande „diagnostizieren“, sondern selbstmörderisch, ähnlich der glorreichen „Pandemie“,. die uns nicht mehr losläßt …

    • Andreas I. 2. August 2022 at 20:09Antworten

      Hallo,
      „Der westliche Imperialismus … Seine Sanktionen sind nicht „intelligent und zielgerichtet“, wie der Bundespräsident und der Bundeskanzler … “

      Schach-Anfänger freuen sich, wenn sie sehen, dass sie dem Gegenspieler eine Figur schlagen können – und sie tun es.
      Nun war der globale Westen fast 500 Jahre lang gut im Weltschach, aber die anderen haben dazugelernt und die aktuelle Generation der westlichen Strategen scheint andere Talente geerbt zu haben als Schach spielen zu können.

  4. Andreas I. 2. August 2022 at 9:13Antworten

    Hallo,
    es ist schon merkwürdig bzw. man könnte sich wundern; wenn es in der EU doch um Umweltschutz geht, warum werden dann nicht die Anreize abgeschafft, Produkte innerhalb der EU ein paar mal kreuz und quer hin und her zu fahren?! Das wäre doch naheliegend, vor allem wenn doch CO² das größte Problem sein soll …

    Ansonsten reiht sich das ein in die Inflation, ein weiterer Faktor.

  5. Jan 2. August 2022 at 9:04Antworten

    In der Diskussion zu den Ursachen gibt es zwei Ansätze:

    a) Die Annahme, sämtliche Beschränkungen seien künstlich und willkürlich und basierten auf unnötigen, quasi-religiösen Zielen, zB die Inszenierung der Apokalypse oder die überhöhte Bedeutung eines menschengemachten Klimawandels oder die Einführung eines Zentralbankgeldes.

    b) Die Annahme, die Beschränkungen basierten auf real zwingenden, kurzfristigen Notwendigkeiten, das ist vor allem die Unterfinanzierung der Öl- und Gasförderung und deren allmählicher Rückgang. Das Problem: Dieser wurde aus brancheninternen und naturwissenschaftlichen Überlegungen heraus bereits länger erwartet. Dazu ist allerdings auch zu sagen, dass die Angabe von Reserven zu den gehütetsten Staatsgeheimnissen überhaupt gehört. Auf der anderen Seite ist der Rückgang der Reserven in den einzelnen Nationen, zB Österreich, Deutschland, Schottland, und die Verschiebung der Förderung hin zu einigen, wenigen Big Playern nicht zu übersehen. Deutlich erkennbar ist auch die gestiegende Weltnachfrage im Zuge vin Globalisierung und Aufstieg der BRICs.

    Werden wir jemals eine Ursache nachweisen können? Oder handelt es sich gar um eine self-fullfilling prophecy?

    Oder ist a) die Verschleierung von b), um die Reaktion der Finanzmärkte zu kalmieren?

    • Andreas I. 2. August 2022 at 9:23Antworten

      Hallo,
      meistens ist beides zu beobachten, es gibt Entwicklungen aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten heraus und es gibt Akteure, die versuchen die Entwicklungen zu ihrem Vorteil zu beeinflussen. Die Frage ist dann, wie gut ihnen das jeweils gelingt. Jetzt mit der Inflation sehen ja einige eher wie Zauberlehrlinge aus.

  6. Jens Tiefschneider 2. August 2022 at 8:29Antworten

    Alles hausgemacht. Wobei ich den Eindruck habe, dass Russland Teil, nicht nur des Planes, sondern auch der Planung ist. Es passt mit dem Ukraine Krieg einfach alles zu gut zur Agenda des WEFs. Was Corona an Zerstörung nicht geschafft hat, das erledigt jetzt der Ukraine Krieg. Weitere werden folgen – Kosovo und Serbien boxen sich gerade warm. Die Frage ist, was bekommt Putin anschließend als Entschädigung, denn es kostet ihn viel, nicht nur seinen Ruf? Vielleicht den Osten und Süden der Ukraine? Die Ostukraine wäre ohnehin immer ein Konfliktareal geblieben, auch bei Europäisierung der Ukraine. Ich denke, Russland ist bewusster Mitmacher, beweisen kann ich es nat. nicht. So wie es jetzt läuft, ist alles gewollt. Die Ökofaschisten um Klaus-Adolf Schwab machen ihren menschenverachtenden Job und werden ebenfalls dafür einen Lohn bekommen. Vielleicht wird ihnen schon jetzt eine grüne Oase an einer der schönsten Küsten der Welt versprochen, während der Rest der Menschheit in unzähligen „Germanias“ eingepfercht sind, wie der geplanten Tristate-City in Holland (deswegen die Enteignungen). Das Böse ist längst noch nicht besiegt. Es ist steil auf der Zielgeraden.

  7. MG 2. August 2022 at 8:28Antworten

    Her Mayer:

    Waren sie schon länger nicht mehr auf der Autobahn unterwegs ?

    Der LKW Verkehr rollt wie eh und jeh.
    Die Autobahnen sind voll.
    Von Dieselknappheit keinen Spur.
    Die Wirtschaft brummt, es sind neue Arbeitskräfte zu bekommen.
    Die Szenarien die sie heraufbeschwören werden meiner Meinung nach nicht zur Realität werden.
    Ich kann auch den Sinn hinter dem Artikel nicht identifizieren.
    Dient er der Panikmache, der theoretischen Information oder als Hetze gegen die Politik des Westens, im Bezug auf den Ukraine Krieg?
    Von Herrn Wolff´s Thesen halte ich gar nichts. Der redet viel und vor allem schnell

    • Nordlicht 2. August 2022 at 22:58Antworten

      Versuche nicht, finstere Pläne dirt zu entdecken, wo Dummheit und ligische Verknüpfungen zu Erklärung ausreichen.

  8. Josef 2. August 2022 at 8:11Antworten

    Entschuldigung, aber der Herr Wollf hat sie doch nnicht mehr alle beisammen.
    Seit Jahren verkundet er seine Zusammenbrüche in der Hoffnung dass seinen Theorienj nun dann doch endlich mal eintreten mögen.
    Der Mann ist ein wichtigtuender Dummschwätzer.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge