Mit Vollgas in den großen Finanz-Crash

26. Juni 2022von 11,4 Minuten Lesezeit

Manche glauben, dass dank der angekündigten Rücknahme der Impfpflicht schon alles vorbei sei. Tatsächlich geht es im Herbst nach den Plänen der EU aber weiter mit Impfzwang und Kampagnen zu Impfung von Kindern, bisher Ungeimpften und Booster für alle. Das Ziel war offensichtlich nicht Immunität, denn das ist nicht erreichbar, sogar das Gegenteil findet statt. Es geht vielmehr um den Impfpass und um digitale Zertifikate für alle Menschen. Denn parallel wird vermutlich im Herbst die ungeheure Finanzblase platzen und das Sanktionsregime der USA und ihrer Gefolgsleute in der EU zu massiven wirtschaftlichen Problemen, Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger führen.

In einem Artikel mit dem Titel „Der Zentral-Banker Long Covid: ein unheilbarer Zustand“ analysierte Fabio Vighi, Professor für Critical Theory and Italian an der Cardiff University im UK, die Hintergründe und Ursachen, was unter dem Vorwand des Schutzes vor Covid seit 2 Jahren passiert.

Vighi stellt fest, dass inzwischen klar sein sollte, dass COVID-19 im Wesentlichen ein Symptom des Amok laufenden Finanzkapitals ist. Im weiteren Sinne ist es ein Symptom für eine Welt, die nicht mehr in der Lage ist, sich durch den Gewinn aus menschlicher Arbeit zu reproduzieren, und sich daher auf eine Logik des permanenten Gelddopings verlässt. Während die strukturelle Schrumpfung der arbeitsbasierten Wirtschaft den Finanzsektor aufbläht, kann dessen Volatilität nur durch globale Notfälle, Massenpropaganda und Tyrannei durch Biosicherheit eingedämmt werden.

In einer weiteren Analyse mit dem TitelVon Covid-19 bis Putin-22: Wer braucht schon Freunde mit solchen Feinden?stellt Vighi fest, dass die Deeskalation des Krieges gegen Covid nahtlos in die Eskalation des Krieges in der Ukraine überging, wobei Wladimir Putin das Virus als Staatsfeind Nummer eins ablöste, wie aus dem Lehrbuch der Hollywood-Kontinuität. Auch wenn die Umstellung auf den Ernstfall vorhersehbar war, schien der Zeitpunkt der Überschneidung fast zu glatt, um glaubwürdig zu sein. Die kreative Choreografie der Konzernmedien hat jedoch für eine eindimensionale Darstellung von Putins Krieg gesorgt.

F. William Engdahl ist strategischer Risikoberater und Dozent, er hat einen Abschluss in Politik von der Princeton University und ist ein Bestseller-Autor über Öl und Geopolitik. Auf seiner Webseite analysiert und prognostiziert er die gegenwärtige und zukünftige Entwickelung der Finanzmärkte und der realen Wirtschaft.

In einem Artikel mit dem Titel „Global Plannend Financial Tsunami has just begun“ schreibt er:

Seit der Gründung der US-Notenbank vor über einem Jahrhundert wurde jeder größere Zusammenbruch der Finanzmärkte von der Zentralbank bewusst aus politischen Motiven ausgelöst. Die Situation ist heute nicht anders, denn die US-Notenbank agiert eindeutig mit ihrer Zinswaffe, um die größte spekulative Finanzblase der Menschheitsgeschichte zum Platzen zu bringen, eine Blase, die sie selbst geschaffen hat. Globale Crash-Ereignisse beginnen immer an der Peripherie, wie bei der österreichischen Creditanstalt 1931 oder dem Zusammenbruch von Lehman Bros. im September 2008. Die Entscheidung der US-Notenbank vom 15. Juni, die größte Zinserhöhung seit fast 30 Jahren vorzunehmen, während die Finanzmärkte bereits zusammengebrochen sind, garantiert nun eine globale Depression und Schlimmeres.

Das Ausmaß der Blase des billigen Kredits“, die die Fed, die EZB und die Bank of Japan durch den Aufkauf von Anleihen und die Aufrechterhaltung beispielloser Null- oder sogar Negativzinsen seit nunmehr 14 Jahren geschaffen haben, ist unvorstellbar. Die Finanzmedien überschlagen sich täglich mit unsinnigen Berichten, während die Weltwirtschaft auf eine sogenannte „Stagflation“ oder Rezession vorbereitet wird. Was in den kommenden Monaten auf uns zukommt, ist die schlimmste wirtschaftliche Depression in der Geschichte, wenn es nicht zu einer dramatischen politischen Wende kommt. Vielen Dank, Globalisierung und Davos.

Globalisierung

Der politische Druck, der hinter der Globalisierung und der Schaffung der Welthandelsorganisation (WTO) aus den GATT-Handelsregeln von Bretton Woods mit dem Marrakesch-Abkommen von 1994 stand, sorgte dafür, dass die fortgeschrittene industrielle Fertigung des Westens, insbesondere der USA, ins Ausland flüchten und die Produktion in Länder mit extrem niedrigen Löhnen „auslagern“ konnte. Kein Land bot in den späten 1990er Jahren mehr Vorteile als China. China trat 2001 der WTO bei, und von da an waren die Kapitalströme aus dem Westen in die chinesische Produktion atemberaubend. Das Gleiche gilt für die Anhäufung der chinesischen Dollarschulden. Nun beginnt diese globale Weltfinanzstruktur, die auf Rekordschulden beruht, zu zerfallen.

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Seit der Krise von 2008 haben die US-Notenbank und andere große Zentralbanken weltweit Kredite in noch nie dagewesenem Umfang geschaffen, sogenanntes „Helikoptergeld“, um die großen Finanzinstitute zu retten. Die Gesundheit der Realwirtschaft war dabei kein Ziel. Im Falle der Fed, der Bank of Japan, der EZB und der Bank of England wurden in den letzten 14 Jahren durch den Ankauf von Anleihen und zweifelhaften Vermögenswerten wie hypothekarisch gesicherten Wertpapieren im Rahmen der quantitativen Lockerung“ insgesamt 25 Billionen US-Dollar in das Bankensystem gepumpt.

Quantitativer Wahnsinn

An dieser Stelle begann es richtig böse zu werden. Die größten Wall-Street-Banken wie JP MorganChase, Wells Fargo, Citigroup oder in London HSBC oder Barclays vergaben Milliarden an ihre großen Firmenkunden. Die Kreditnehmer wiederum nutzten die Liquidität nicht, um in neue Produktions- oder Bergbautechnologien zu investieren, sondern um den Wert ihrer Unternehmensaktien aufzublähen, sogenannte Aktienrückkäufe, die als „Maximierung des Shareholder Value“ bezeichnet werden.

BlackRock, Fidelity, Banken und andere Investoren freuten sich über diesen Freifahrtschein. Vom Beginn der Lockerungsmaßnahmen der Fed im Jahr 2008 bis Juli 2020 wurden rund 5 Billionen Dollar in solche Aktienrückkäufe investiert und sorgten für die größte Aktienmarktrallye der Geschichte. In diesem Prozess wurde alles finanzialisiert. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 haben die Unternehmen 3,8 Billionen Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Unternehmen wie Tesla, die nie einen Gewinn erwirtschaftet hatten, wurden wertvoller als Ford und GM zusammen. Kryptowährungen wie Bitcoin erreichten bis Ende 2021 eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar. Mit dem frei fließenden Geld der Fed investierten Banken und Investmentfonds in risikoreiche, hochprofitable Bereiche wie Junk Bonds oder Schwellenländeranleihen in Ländern wie der Türkei, Indonesien oder, ja, China.

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Eine rücksichtslose Biden-Regierung begann, Billionen an so genannten Konjunkturprogrammen zu verteilen, um die Wirtschaft für die unnötig Lockdowns zu entschädigen. Die US-Bundesverschuldung stieg von überschaubaren 35 % des BIP im Jahr 1980 auf heute mehr als 129 % des BIP. Nur die quantitative Lockerung der Fed, der Kauf von US-Staats- und Hypothekenschulden in Billionenhöhe und die Zinssätze nahe Null machten dies möglich. Jetzt hat die Fed damit begonnen, diese Maßnahmen rückgängig zu machen und der Wirtschaft mit QT oder Straffung und Zinserhöhungen Liquidität zu entziehen. Dies geschieht absichtlich. Es geht nicht darum, dass die Fed die Inflation falsch eingeschätzt hat.

Energie treibt den Zusammenbruch

Traurigerweise lügen die Fed und andere Zentralbanker. Die Anhebung der Zinssätze dient nicht der Bekämpfung der Inflation. Es geht darum, eine globale Neuordnung der Kontrolle über die Vermögenswerte der Welt, ihren Reichtum, zu erzwingen, seien es Immobilien, Ackerland, Rohstoffproduktion, Industrie oder sogar Wasser. Die Fed weiß sehr wohl, dass die Inflation in der Weltwirtschaft erst am Anfang steht. …

Die weltweite Verknappung von Düngemitteln, die explodierenden Erdgaspreise und die Verluste bei den Getreidevorräten aufgrund der weltweiten Dürre oder der explodierenden Kosten für Düngemittel und Treibstoff oder des Krieges in der Ukraine garantieren, dass wir spätestens zur Erntezeit im September/Oktober eine zusätzliche globale Explosion der Lebensmittel- und Energiepreise erleben werden. All diese Knappheiten sind das Ergebnis einer bewussten Politik.

In ähnlicher Weise hat die Europäische Union beschlossen, aus dem russischen Öl und Gas auszusteigen, da es keinen brauchbaren Ersatz gibt, während ihre führende Volkswirtschaft, Deutschland, ihren letzten Atomreaktor abschalten und weitere Kohlekraftwerke schließen will. In Deutschland und anderen EU-Ländern wird es daher in diesem Winter zu Stromausfällen kommen, und die Erdgaspreise werden weiter steigen. Allein in der zweiten Juniwoche stiegen die Gaspreise in Deutschland um weitere 60 %. Sowohl die grün-geführte deutsche Regierung als auch die grüne Agenda „Fit for 55“ der EU-Kommission fördern weiterhin unzuverlässige und teure Wind- und Solarenergie auf Kosten der weitaus billigeren und zuverlässigeren Kohlenwasserstoffe und sorgen so für eine noch nie dagewesene energiebedingte Inflation.

Die Fed hat den Stecker gezogen

Mit der größten Zinserhöhung der Fed seit fast 30 Jahren um 0,75 % und dem Versprechen, dass weitere folgen werden, hat die US-Notenbank nun nicht nur den Zusammenbruch der US-Schuldenblase, sondern auch eines Großteils der weltweiten Schulden von 303 Billionen Dollar nach 2008 garantiert. Steigende Zinssätze nach fast 15 Jahren bedeuten einen Zusammenbruch der Anleihenwerte. Anleihen, nicht Aktien, sind das Herzstück des globalen Finanzsystems.

Die Hypothekenzinsen in den USA haben sich in nur fünf Monaten auf über 6 % verdoppelt, und der Verkauf von Eigenheimen war bereits vor der letzten Zinserhöhung rückläufig. Die US-Unternehmen haben sich aufgrund der jahrelang extrem niedrigen Zinsen in Rekordhöhe verschuldet. Etwa 70 % dieser Schulden haben ein Rating, das knapp über dem „Ramsch“-Status liegt. Die Verschuldung der Unternehmen außerhalb des Finanzsektors belief sich 2006 auf 9 Billionen Dollar. Heute sind es mehr als 18 Billionen Dollar. Nun werden viele dieser marginalen Unternehmen nicht in der Lage sein, die alten Schulden durch neue zu ersetzen, und es wird in den kommenden Monaten zu Insolvenzen kommen. Der Kosmetikriese Revlon hat gerade Konkurs angemeldet.

Der hochspekulative, unregulierte Kryptomarkt, angeführt von Bitcoin, bricht zusammen, da die Anleger erkennen, dass es dort keine Rettung gibt. Letzten November hatte die Kryptowelt eine Bewertung von 3 Billionen Dollar. Heute ist es weniger als die Hälfte, und ein weiterer Zusammenbruch ist im Gange. Schon vor der jüngsten Zinserhöhung der Fed hatte der Aktienwert der US-Megabanken rund 300 Milliarden Dollar verloren. Jetzt, da weitere Panikverkäufe am Aktienmarkt garantiert sind, weil der weltweite wirtschaftliche Zusammenbruch zunimmt, sind diese Banken auf eine neue schwere Bankenkrise in den kommenden Monaten vorprogrammiert.

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Die Bundesregierung wird nun feststellen, dass die Zinskosten für ihre Rekordschulden in Höhe von 30 Billionen Dollar sehr viel teurer sind. Anders als in der Großen Depression der 1930er Jahre, als die Bundesverschuldung fast bei Null lag, ist die Regierung heute, insbesondere seit den Haushaltsmaßnahmen von Biden, am Limit. Die USA werden zu einer Dritte-Welt-Wirtschaft. Wenn die Fed keine US-Schulden in Billionenhöhe mehr kauft, wer dann? China? Japan? Unwahrscheinlich.

Abbau der Schuldenblase

Da die Fed nun eine quantitative Straffung durchführt, monatlich Dutzende von Milliarden in Anleihen und anderen Vermögenswerten abzieht und die Leitzinsen anhebt, haben die Finanzmärkte mit dem Abbau von Fremdkapital begonnen. Er wird wahrscheinlich ruckartig verlaufen, da wichtige Akteure wie BlackRock und Fidelity versuchen, die Kernschmelze für ihre Zwecke zu kontrollieren. Aber die Richtung ist klar.

Außerhalb der USA werden wir jetzt, da die Schweizerische Nationalbank, die Bank von England und sogar die EZB gezwungen sind, den Zinserhöhungen der Fed zu folgen, eine weltweite Zunahme von Zahlungsausfällen und Konkursen inmitten einer rasant ansteigenden Inflation erleben, die von den Zinssätzen der Zentralbanken nicht mehr kontrolliert werden kann. Etwa 27 % der weltweiten Unternehmensschulden außerhalb des Finanzsektors werden von chinesischen Unternehmen gehalten und auf 23 Billionen Dollar geschätzt. Weitere 32 Billionen Dollar an Unternehmensschulden werden von US- und EU-Unternehmen gehalten. Nun befindet sich China inmitten seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit 30 Jahren und es gibt kaum Anzeichen für eine Erholung. Da die USA, Chinas größter Kunde, in eine wirtschaftliche Depression geraten, kann sich Chinas Krise nur verschlimmern. Das ist nicht gut für die Weltwirtschaft.

Italien hat mit einer Staatsverschuldung von 3,2 Billionen Dollar eine Schuldenquote von 150 % des BIP. Nur die Negativzinsen der EZB haben verhindert, dass diese Schulden in einer neuen Bankenkrise explodieren. Jetzt ist diese Explosion trotz der beruhigenden Worte von Lagarde von der EZB vorprogrammiert. Japan ist mit einer Verschuldung von 260 % das Schlusslicht unter den Industrienationen und befindet sich mit einer Staatsverschuldung von mehr als 7,5 Billionen Dollar in einer Nullzinsfalle. Der Yen ist im Begriff, ernsthaft zu fallen, und destabilisiert ganz Asien.

Das Herz des Weltfinanzsystems sind entgegen der landläufigen Meinung nicht die Aktienmärkte. Es sind die Anleihemärkte – Staats-, Unternehmens- und Agenturanleihen. Dieser Anleihemarkt verliert an Wert, da die Inflation in den USA und der EU seit 2021 sprunghaft angestiegen ist und die Zinssätze zugenommen haben. Weltweit umfasst dies etwa 250 Billionen Dollar an Vermögenswerten – eine Summe, die mit jeder Zinserhöhung der Fed weiter an Wert verliert. Das letzte Mal, dass wir einen so starken Rückgang der Anleihenwerte hatten, war vor vierzig Jahren in der Ära von Paul Volcker mit 20 % Zinsen, um „die Inflation auszudrücken“.

Wenn die Anleihekurse fallen, sinkt auch der Wert des Bankkapitals. Am stärksten von einem solchen Wertverlust betroffen sind die französischen Großbanken und die Deutsche Bank in der EU sowie die größten japanischen Banken. Man geht davon aus, dass US-Banken wie JP MorganChase nur geringfügig weniger von einem großen Anleihecrash betroffen sind. Ein Großteil ihres Risikos ist in bilanzunwirksamen Derivaten und dergleichen versteckt. Anders als im Jahr 2008 können die Zentralbanken heute jedoch kein weiteres Jahrzehnt mit Nullzinsen und QE mehr erleben. Wie Insider, wie der ehemalige Chef der Bank of England, Mark Carney, bereits vor drei Jahren feststellten, wird die Krise dieses Mal dazu genutzt werden, die Welt zu zwingen, eine neue digitale Zentralbankwährung zu akzeptieren, eine Welt, in der alles Geld zentral ausgegeben und kontrolliert wird. Das ist es auch, was die WEF-Leute in Davos mit ihrem Great Reset meinen. Das wird nicht gut sein.

Ein globaler geplanter Finanz-Tsunami hat gerade erst begonnen.

Bild von Sergei Tokmakov Terms.Law auf Pixabay

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Die Hintergründe der Pandemie – eine Analyse von Prof. Fabio Vighi

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Vom Krieg gegen Covid zur Eskalation des Krieges in der Ukraine – eine Analyse von Fabio Vighi

30 Kommentare

  1. Ökologe 29. Juni 2022 at 8:19Antworten

    Das drohende Zentralbankgeld, wie soll das gehen? Was ist mit Verkäufen, z.B. von Privateigentum. Was ist wenn man z.B. ein Auto verkauft? Dazu finde ich keine Infos, wer weiss da bescheid?

    Hier einige Hintergründe zu dem sagenumwobenen Begriff:
    https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2019/heft/5/beitrag/digitales-zentralbankgeld-als-neues-instrument-der-geldpolitik.html
    Am Beispiel Schweden wird das Tema beleuchtet, Zitat:

    „Genaue Wirkungsweise des digitalen Zentralbankgelds schwer vorherzusagen

    Wie in Schweden gut zu beobachten ist, führt die technologische Entwicklung zu einer Verdrängung der Nachfrage nach Bargeld und zu einer Privatisierung des Zahlungsverkehrs. Die sachgerechte Reaktion der Zentralbanken ist die Einführung des digitalen Zentralbankgelds (Konto für Jedermann bei der Zentralbank). Dessen breite Implementierung ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. Der Zinssatz für Einlagen bei der Zentralbank ist ein neues geldpolitisches Instrument, das makroökonomische Effizienzgewinne und eine verbesserte stabilitätspolitische Reaktion speziell auf monetäre Schocks verspricht.

    Allerdings ist die Unsicherheit über die genaue Wirkungsweise dieses Instruments immens. Dies gilt insbesondere für die Einführungsphase, da mangels Erfahrungen die Anpassungsreaktionen der Akteure schwer einzuschätzen sind. Damit dieses neue Instrument nicht selbst als monetärer Schock wirkt, ist die Vorgehensweise der schwedischen Reichsbank zu begrüßen. Sie wird dieses In­strument zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts und in Form eines wertbasierten Systems testen, um auf Basis der Erfahrungen über die weiteren Ausgestaltungsmerkmale zu entscheiden.“

  2. Al 27. Juni 2022 at 14:14Antworten

    “ dass die fortgeschrittene industrielle Fertigung des Westens, insbesondere der USA, ins Ausland flüchten und die Produktion in Länder mit extrem niedrigen Löhnen „auslagern“ konnte. Kein Land bot in den späten 1990er Jahren mehr Vorteile als China. …“

    Und das westliche „blame game“ geht so: Die ‚Bösen‘ Chinesen erzeugen immer mehr ‚böses‘ CO2 während sich die westlichen Industriestaaten doch so zusammenreissen und reduzieren und einsparen …“
    dabei wird das Chinesische CO2 vorwiegend für im Westen gekaufte Produkte herausgehauen.

    Unsere angeblichen „Klimaziele“ werden nur deshalb erreicht – wenn überhaupt – weil wir unsere Produktions ausgelagert haben. Aber der westliche Konsum ist nach wie vor der Umweltzerstörer und Lebensraumzerstörer und Ressourcenverbraucher NUMMER EINS.
    Nur die Politik kann sich dadurch mit den „tollen erreichten Zielen“ brüsten und weiter so tun, wie wenn dem Luxus und Konsumwahn völlig „klimaneutral“ weiter gehuldigt werden könnte – und alles Schlechte der restlichen Welt zudichten.

    Russland und China ist das egal – weil unterm Strich die die Gewinner sein werden, wenn dann der vollverblödete Westen wieder in Höhlen hockt – und wir für die Chinesen Plastikbadeenten und McWürger-Fraßbeigabe-Gimmicks produzieren dürfen.

  3. Pierre 27. Juni 2022 at 6:55Antworten

    Schulden gibt es nur, wenn jemand Anderes einen Kredit vergibt (Saldenmechanik) und damit eine Forderung hat.

    Die reichsten Personen des Planeten sollten bis auf einen meinetwegen großzügigen Rest enteignet werden. Dann sind wir auch die größten Staats-Schulden los. Ein definiertes Maximalvermögen wäre auch nicht schlecht.
    Der überbordende Finanzmarkt muss geschlossen werden.

    Aber das wollen die zu Enteignenden selbstverständlich nicht und ihre Lakaien an den politischen Schaltstellen werden das auch nicht tun.

    Daher wohl der Trend zu vollüberwachtem Neuem Geld.

    Die Reichen behalten ihre Forderungen und der „kleine Mann“ wird über das digitale Geld ausgenommen und darf zahlen.

  4. rudi & Maria fluegl 27. Juni 2022 at 5:55Antworten

    Da hat er wohl wieder bezüglich Verständlichkeit vergessen zu schreiben “ —Bruchstücke ..beitragen kann..
    Ich bitte um Verzeihung und werde mich zukünftig zum 2x durchlesen zwingen!
    Rudi Fluegl

  5. Rolf Lindner 26. Juni 2022 at 20:40Antworten

    Hätt‘ ich doch

    Wenn wieder ‚mal in Scherben fällt
    die doch für sie so heile Welt,
    schau’n Menschen nicht wie ich und du,
    dem bösen Treiben kaum noch zu.

    Die Politik ist für sie nichtig,
    nicht viel mehr als ihr Ich ist wichtig,
    dass ihr Denken wird betreut,
    noch nie haben sie es bereut.

    Die schnallen nicht mal ansatzweise,
    dass mehr und mehr übelste Kreise,
    die nach Geld und Macht nur streben,
    diktieren, wie sie sollen leben.

    Ihr Horizont ist eingeengt,
    ihr Gehirn allzu gern verdrängt,
    dass die in Wahrheit Macht erringen,
    die Untertänigkeit erzwingen.

    Egal ob doofe Frauenquoten
    oder die durch Giftimpfung Toten,
    der Klimawahn kostet ihr Geld,
    haben noch nie bis drei gezählt.

    Ihr Blick reicht grad zum Gartenzaun,
    lassen von Rotgrün sich beklau’n,
    wollen nur bei den Guten sein,
    so dumm ist nicht das dümmste Schwein.

    Bricht sich der Lauf der Dinge Bahn,
    auch weil sie huldigten dem Wahn,
    wird alles, was sie aufgebaut,
    im Leib des Geldmolochs verdaut.

    Von Gut und Geld entblößt ich wette,
    fällt ihnen ein zu sagen hätte,
    hätt‘ ich doch damals revoltiert,
    hätten die mich nicht angeschmiert.

    Drum, lieber Bürger, wache auf,
    halte das Rad der Schwindler auf,
    denn bist du zu spät aufgewacht,
    hat es dich bereits platt gemacht.

  6. rudi & Maria fluegl 26. Juni 2022 at 20:06Antworten

    https://unterguggenberger.org/oesterreichische-komplementaerwaehrungen-im-ueberblick/

    Da es mir bei dieser Pseudowissenschaft ohnehin immer die Haare sträubt und ich bezüglich Staatsverschuldung etc, nur so Bruchstücke wie “ Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Inlandsverschuldung und Auslandsverschuldung“ und schon vor 30 Jahren betrug der Geldwert von Transaktions-hin -und -herschiebungen das 40 fache von dem was üblicher weise unter wirtschaftlichem Wert verstanden wird!“ Die Quelle war dazumals die Microsoft.enzyklopedie um auch mal etwas positives über den größten Narrenturm -Zauberlehrling an – zu-bringen.
    Wesentlich erscheinen mir so Versuche, wie sie der Wörgl Bürgermeister gestartet hatte und die vom Zentralstaat -Paradebeispiel für Kleinstaaterei — wieder abgewürgt wurden.
    Wenn es um Zusammenhalt der Menschen geht dann kann unterschieden werden in den materiellen–ist gleich regional und den geistigen–den behindert Globalisierung nicht!
    Wir glauben „Ganz im Gegenteil“!
    Oben ist eine Liste in der so manche bereits „produzierte“ Opfe,r Lösungen finden könnten!
    In dieser oder ähnlicher Art agieren wir seit längerem.
    Und wenn sich so mancher Kommentator seine Handlungen genauer überlegt wird er feststellen ähnliches auch schon gemacht zu haben.
    Sogar der, den wir für den im Politgefielde als Menschenfeind Nummer 1 gehalten haben (Wer wenn nicht er?) hat in seiner Dissertation geschrieben–Das steht ziemlich hinten– “ Die Schattenwirtschaft ist ein notwendiges Korrektiv!“
    Der andere “ kleinwüchsige“ Mann allerdings ohne napoleonische Züge, dem menschliches Maß, Anliegen war, der Oberndorfer „Small is beautifull“ bietet jede Menge anderer Anregungen!
    Und zur Erinnerung -die hiesigen schaffen einen Schattenwirtschaftsanteil von 10% –Freidrich Schneider UNI Linz-!
    Die Zentral- EU im Schnitt von 16% mit der Spitze von 26%!
    Rudi Fluegl

  7. Geox 26. Juni 2022 at 17:19Antworten

    Sorry, das hilft alles nicht weiter. Zusammenhalten für die die eine Chance sehen und die Zeit nutzen, die uns noch bleibt. MFG

  8. 1150 26. Juni 2022 at 17:10Antworten

    von der schadensbegrenzung auf 500 millionen hat man schon beim club of rome und kissinger vor der uno 1972 gesprochen. an der umsetzung haperte es nur wegen des kalten krieges.
    wirklich aktiv waren nur die chinesen mit ihrer ein kind politik

  9. PALLA Manfred 26. Juni 2022 at 16:27Antworten

    M O N A T L I C H um EINE B i l l i o n USD sind die Global-Schulden seit „CORONA“ gestiegen – RekordWert im MAI ’22 von „305“ Billionen (Tsd.Mrd.) US-Dollar erreicht (siehe global-debt-monitor) – Vor C-Lockdown belief sich das Global-BIP auf etwa „84“ Bill. USD !!! – Fazit: „Jetzt geht’s l o o s“ ;-)

  10. wellenreiten 26. Juni 2022 at 16:14Antworten

    Doom and gloom … ungefähr so wie bei der Impfpflicht. Panik- und Angstmache wird nicht nur vom Mainstream betrieben.
    Ich wünsche allen eine erholsame Sommerzeit. Geht raus in die Natur, ans Wasser, in den Wald, streichelt eine Katze oder einen Hund oder ein Pferd, umarmt einen Baum oder einander, esst frisches Sommerobst und Gemüse, hört den Vögeln zu, legt euch in eine Wiese und schaut euch die Wolken oder Sterne am Himmel an.
    Der nächste Winter kommt bestimmt und jetzt ist die beste Gelegenheit, dafür Energie zu tanken.

    „God, grant me the serenity to accept the things I cannot change, the courage to change the things I can, and the wisdom to know the difference.“ (Reinhold Niebuhr)

    • Hans im Glück 26. Juni 2022 at 18:38Antworten

      Schöner Beitrag. Die Panik hat bei mir längst ausgedient. Soll kommen, was da immer kommen mag.

  11. Lorbach 26. Juni 2022 at 15:17Antworten

    Neben die ungeheure Finanzblase wird vieles mehr platzen. Der Vorgang bisher konnte nur in einer Sackgasse landen. Ich habe noch nie die Amis getraut und noch weniger die seltsamen Figuren in der Politik.
    Es wird viel beschlossen. Es wird viel gedacht. Es wird falsch gehandelt.

    Es erinnert mich an diese Situation die schon jeder einmal erlebt hat. Man weiß um das gesuchte Teil aber man findet es nicht.

    So riecht unsere Krise.

  12. Bernd 26. Juni 2022 at 15:08Antworten

    Ihr Satz sprang mir aufs Auge: Hintergründe und Ursachen, was unter dem Vorwand des Schutzes vor Covid seit 2 Jahren passiert.
    Wir wissen inzwischen Bescheid worauf es hinausläuft. Jetzt gilt es zusammenhalten und sich nicht einschüchtern lassen. Sich nicht entmutigen lassen. Schon gar nicht sich demoralisieren lassen. Wir beweisen Widerstandskraft, Integrität und Entschlossenheit. Zumindest ich. Eines ist ganz sicher, es ist noch lange nicht vorbei.

    Es wird noch mehr kommen und was sich durchsetzt, hängt von uns allen ab. Hier endet meine Aufmunterung und Unterstützung.

    Bleiben Sie gesund.

  13. Elisabeth 26. Juni 2022 at 14:55Antworten

    Meine Form des Neustarts
    Wir führen wieder den Schilling ein – alles wird übernommen – nur die Guthaben, Schulden werden gestrichen.
    Jeder kriegt 1 Mio ATS als Startgeld, nur, wer mehr Ersparnisse hat, der nicht.

    Und es müssen dann Gesetze geschaffen werden, die solche Verschuldungen in Zukunft nicht mehr möglich machen usw. Wir fangen neu an, aber ohne Dystopie, sondern mit voller Freiheit und Wiedererlangen aller Menschenrechte. ZB gehören die Subventionen weg, auch die Presseförderung, der Staatsfunk wird privatisiert, indes Infrastruktur darf verstaatlicht sein, denn die sollmja auch in Regionen funktionieren, wo es keinen Gewinn gibt. Alles zur Grundversorgung geht zum Staat usw.

    Aber das wichtigste ist, wir müssen schleunigst raus aus dem Euro! Der ganze Schuldenschmarrn wird einfach gestrichen, existiert ja ohne hin nur im Computer bzw. auf dem Papier.

    • asisi1 27. Juni 2022 at 9:29Antworten

      Das wichtigste für einen „Neustart“ wäre , die Anzahl der Politiker und Beamten auf ca. 25% zu reduzieren.
      Durch diese Parasiten haben wir doch erst diese großen Probleme bekommen. Das zeigt sich in dem immer weiter aufgeblähten Beamtenapparat, welcher durch die gemachten Fehler erst entstanden ist.

      • Elisabeth 27. Juni 2022 at 14:01

        Ja!

  14. Fritz Madersbacher 26. Juni 2022 at 14:25Antworten

    „Im weiteren Sinne ist es ein Symptom für eine Welt, die nicht mehr in der Lage ist, sich durch den Gewinn aus menschlicher Arbeit zu reproduzieren, und sich daher auf eine Logik des permanenten Gelddopings verlässt“
    Diese „eine Welt“ ist die des fortgeschrittenen imperialistischen Monopolkapitalismus des Westens, die jetzt offenbar ihrem Untergang entgegenwankt.
    „… wird die Krise dieses Mal dazu genutzt werden, die Welt zu zwingen, eine neue digitale Zentralbankwährung zu akzeptieren, eine Welt, in der alles Geld zentral ausgegeben und kontrolliert wird. Das ist es auch, was die WEF-Leute in Davos mit ihrem Great Reset meinen“
    „Die Welt“ läßt sich aber eben nicht mehr zwingen, sie zwingt uns vielmehr, unsere europäisch/westlich zentrierte Sichtweise, die uns ständig die westliche Welt mit der Welt verwechseln läßt, aufzugeben …
    Auch die „internationale Weltordnung“, die uns, „unseren“ Politikern und Medien wie ins Hirn eingebrannt erscheint, war und ist nie etwas anderes gewesen als das der ganzen Welt aufgezwungene Diktat imperialistischer Mächte. Das schließt nicht aus, dass aus dieser mit Blut geschriebenen (Willkür-)Ordnung dereinst eine friedliche („multipolare“) Ordnung des gegenseitigen Respekts wird …

  15. A. O. 26. Juni 2022 at 13:45Antworten

    Wir versuchen alle, mehr oder weniger also mit einer instabilen Welt bestmöglich psychisch zurecht zu kommen. Doch die Situation spitzt sich dramatisch zu. Und die verantwortlichen ignorieren es. Worauf steuert dieWelt jetzt schon wieder zu? Schon letztes Jahr sagte mir mein Vater die Krise spitzt sich zu. Recht hat er damit.

    Wo führt uns das hin? Bedeutet jetzt ein Leben in Angst? Hitze und Dürre werden Menschen durchdrehen lassen. Alles fühlt sich wie geträumt an. Droht eine Massenabwanderung weil Menschen denken auf der andere Seite der Erde sei besser? Ist es nicht. Aber es wird geglaubt. Man könnte meinen die Erde würde bald Seitenschlag bekommen, wenn die Bevölkerung sich auf eine Seite beschränkt. Zum Normalzustand werden wir nie zurückkehren. Dafür sorgt das Chaos auf dem Erdball schon dafür.

    Millionen Menschen sind schon jetzt arm. Und Millionen Menschen werden ihr Leben lassen, dank unfähige Politiker und Co.

  16. federkiel 26. Juni 2022 at 13:44Antworten

    Übrigens, sehr empfehlenswertes Video von Ernst Wolff:

    „Der kommende Systemcrash“

  17. Most-Rad-Anus 26. Juni 2022 at 13:17Antworten

    Der Versuch eines kontrollierten Crashs – das behaupte ich schon lange, weil einfach niemand so dämlich sein kann, unabsichtlich permanent das exakte Gegenteil des Gebotenen zu unternehmen.

    Lockdowns, Schulschließungen, Gewerbeschließungen,….hatte alles den Zweck die unteren Schichten auszuhungern und wehrlos zu machen, damit sie die neuen Diktate der Mächtigen schlucken. „Atomisierung“, weiß der Demagoge.

    Bezeichnend, dass ausgerechnet Bio-FPÖ („Grüne“) und SPÖ am eifrigsten daran mitwirken – und darum habe ich für diese auch nur noch Verachtung übrig.

    Es hilft nix: raus aus vielem – wie dem Euro – und wieder kleinere, aber dafür eigene Brötchen backen. Denn die multilateralen Handelsgespräche zur Sicherung des Wohlstandes und Austauschs (und damit des Friedens) sind zu Verabredungen globaler und pauschaler Unterdrückung mutiert.

    Würde mich nicht wundern, wenn das „rote Wien“ in diesen Zeiten zum Mythos der Vergangenheit schrumpft. Bei solchen Protagonisten führt wohl kein Weg daran vorbei.

  18. Utmann 26. Juni 2022 at 13:17Antworten

    Werden jetzt die Reichen immer ärmer? Das wäre doch mal was zur Abwechslung. Bei dem KatastrophenTempo bleibt kaum was über.

    • Elisabeth 26. Juni 2022 at 13:23Antworten

      Na, DAS wäre mal wirklich ein Grund zum feiern :-)

      Besonders diese Börsenspekulanten, die jetzt zB auf die Pleite der großen Betriebe in Europa wetten, hab ich einen Gizi :-)

      „Der weltgrößte Hedgefonds Bridgewater Associates von Ray Dalio hat Wetten gegen europäische Unternehmen in zweistelliger Milliardenhöhe abgeschlossen.“ DWN

  19. Kuhrbach 26. Juni 2022 at 13:09Antworten

    Vorbei ist nichts. Im Hintergrund treffen das Pack den nächsten Schritt. Kein Geld der Welt ist mehr wert als unser Leben. Sind 30 Billionen Dollar das alles wert? Ist man schon so Blind geworden? Ja, Und Ja. Egal was sie alles versuchen werden, es wird nicht erreichbar sein. Außer einer Zerstörung.

  20. Elisabeth 26. Juni 2022 at 12:59Antworten

    War alles abzusehen. Wer davor gewarnt hat, war ein Verschwörungstheoretiker. Ja, und der Gipfel ist, sie machen das jetzt alles absichtlich – die Plandemie, ebenso wie der Ukrainekrieg, der schuld an allem sein soll, aber auch nur wegen der irren Sanktionen zur Selbstschädigung. Noch nie hat es so einen Blödsinn gegeben. Und die dritte Agenda zur Selbstvernichtung ist der Klimawahn. Wenn das Klima sich ändert, so können wir uns anpassen. Die Anpassung kostet wesentlich weniger als der Versuch, das mittels CO2-Reduktion aufhalten zu wollen.

    Naja, wie rettet man sich? Ich habe nie Schulden gemacht und das auch immer kritisiert. Was hilfts? Ich halte still und warte ab. Bald geht es sowieso nur noch um das nackte Überleben. Wenigstens habe ich einen Küchenherd, mit dem man auch heizen kann. Man kann auch in den Wäldern T@tholz sammeln.

    • Elisabeth 26. Juni 2022 at 13:34Antworten

      Man kann ja CO2 reduzieren. Aber doch nicht mit totaler Überwachung, Errichtung einer Diktatur, Zerstörung der Industrie, der Zivilisation bzw. der Menschenleben. Bei allem, was recht ist! Ich hab auch etwas gegen das Abholzen der Urwälder, denn es hinterlässt Wüsten. Sie sind die grünen Lungen der Erde. Ich mag auch die Massentierhaltung nicht. Wie wir die Tiere behandeln, ist eine Schande für die Menschheit. Aber das geht doch nicht so radikal, dass man Kinder durch Veganismus unterernährt usw. Geht denn das nie nur nach Vernunft? Muss denn alles zur Religion/Ideologie werden? Die ja am Ende sowieso vergessen hat, worum es ursprünglich ging und stets Wein säuft und das Wasser nur für die anderen predigt. Auch diese ganze Klimahysterie ist nur eine Agenda und ein Geschäft für die einen und wir werden immer mehr versklavt.

      • 1150 26. Juni 2022 at 16:18

        @elisabeth,ein beispiel, herausgegriffen von vielen:
        population ägyptens 1960 ~ 20 millionen, 2020 ~ 95 millionen, d.h. 500% plus bei gleichbleibender fläche……..
        in deutschland beklagte man vor 2015 die stetige abnahme der bevölkeurung und entleerung ganzer landstriche.
        seit 2015 wird höchst erfolgreich gegengesteuert. leider nur in der quantität und deren folgen

      • Elisabeth 26. Juni 2022 at 20:12

        @Quantität … darum sollen ja die Alten länger arbeiten, wegen des Fachkräftemangels …

        Die Überbevölkerung hat schon Konrad Lorenz als Problem erkannt. Aber die Lôsung ist nicht Geburtenkontrolle mittels Giftspritze, sondern Emanzipation. Warum sind bei uns die Geburten zurückgegangen? Nicht wegen der Pille, sondern primär wegen der Emanzipation der Frau. Sie gehen jetzt arbeiten und verdienen ihr eigenes Geld. Sie definieren sich nicht mehr über ihren Mann und die Kinder, zumind. mehr als anderswo. Und so ist das.

        Die muslimische Frauen haben allerdings erkannt, dass Kinderkriegen eine Waffe ist..denn bald werden sie mehr als wir sein. Das ist nicht mehr zu ändern. Es gab da mal Prozentsätze, ab wann eine Gesellschaft kippt und zum Islamstaat wird. Das ist für uns vorgezeichnet. Wurde auch aus Hass auf „uns“ absichtlich gefördert … ich meine, selbst wenn die emanzipiert wären, würden sie jedes Jahr ein Kind kriegen. Sie sind zielstrebig.

  21. federkiel 26. Juni 2022 at 12:50Antworten

    Was hier fehlt,isit die Aufhebung des Goldstandards durch Nixon am 15.8.1971, das ja im Bretton Woods Abkommen als Versprechen inkludiert war.
    Und das zweite ist die Deregulierung durch Maggie Thatcher, der eisernen Lady im Zusammenhang mit den Bergarbeiterstreiks in UK Ende 1986. Das gab den Banken freie Hand.

  22. Elisabeth H. 26. Juni 2022 at 12:49Antworten

    Nichts wird gut sein. Es folgt eine Krise nach der anderen. während Klimawandel im Hintergrund aufläuft. Symptom Selbstzerstörung läuft auf Hochtouren. Nun beginnt diese globale Gier auseianderzufallen. Wann sind wie alle dran, Lieber Klimawandel? Jeder Wahnsinn endet in einer Sackgasse. Wenn die Dürre zugeschlagen hat, dann werden alle Gierlappen daran ersticken inkl. unschuldige. Hoher Preis für die Globalisierung. Die Qualität Leben und Natur geht immer mehr verloren. Und wir mit ihnen. Alles von Menschen verursacht, die den Hals nie genug voll bekommen.

    • Al 27. Juni 2022 at 14:26Antworten

      „Klimawandel“? Und sonst geht’s gut?

      Klima wandelt sich wie die Jahreszeiten. Das ist kein Wandel sondern das sind Zyklen. Das ist der normale Lauf der Welt. Und uns auf dieser Welt ging es schon immer besser, wenn „das Klima“ wärmer war. Die Klimawandler freuen sich sicher darauf, wenn in der nächsten Eiszeit die Hungersnöte endlich ausbrechen und die Weltbevölkerung eingeschrumpft wird.

      Mensch, lernt denken!

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