Covid und Pandemie als Amoklauf des Finanzkapitals

Die Pandemie Maßnahmen haben wirtschaftliche und machtpolitische Ursachen und Hintergründe. Es geht nicht um Gesundheit, zu gering ist der Unterschied zwischen SARS-CoV-2, Influenza, RSV und anderen Atemwegserkrankungen verursachende Viren. Ernst Wolff und andere Analytiker haben gezeigt, dass es Kräfte des finanziell-digitalen Komplexes sind, die die Pandemie treiben.

Bill Clinton brachte es einst in einem Wahlkampf mit dem Slogan „It‘s the economy, stupid“ auf den Punkt. Bei Marx und Engels heißt es „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ um die Dominanz der Ökonomie zu beschreiben.

In einem Artikel mit dem Titel „Der Zentral-Banker Long Covid: ein unheilbarer Zustand“ analysiert Fabio Vighi, Professor für Critical Theory and Italian an der Cardiff University im UK, die Hintergründe und Ursachen, was unter dem Vorwand des Schutzes vor Covid derzeit passiert.

Auch Vighi stellt fest, dass inzwischen klar sein sollte, dass COVID-19 im Wesentlichen ein Symptom des Amok laufenden Finanzkapitals ist. Im weiteren Sinne ist es ein Symptom für eine Welt, die nicht mehr in der Lage ist, sich durch den Gewinn aus menschlicher Arbeit zu reproduzieren, und sich daher auf eine Logik des permanenten Gelddopings verlässt. Während die strukturelle Schrumpfung der arbeitsbasierten Wirtschaft den Finanzsektor aufbläht, kann dessen Volatilität nur durch globale Notfälle, Massenpropaganda und Tyrannei durch Biosicherheit eingedämmt werden.

Seit der dritten industriellen Revolution (Mikroelektronik in den 1980er Jahren) ist der automatisierte Kapitalismus damit beschäftigt, die Lohnarbeit als seine eigene Substanz abzuschaffen. Der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, ist überschritten. Aufgrund des eskalierenden technologischen Fortschritts ist das Kapital zunehmend ohnmächtig gegenüber seiner Aufgabe, den Mehrwert aus der Arbeitskraft herauszuquetschen. Mit der Entfesselung der künstlichen Intelligenz wird dies wahrhaftig zu einer unmöglichen Aufgabe – Game Over.

Das bedeutet, dass die Grundlagen unserer Welt nicht mehr in der gesellschaftlich notwendigen Arbeit liegen, die in Waren wie Autos, Telefonen oder Zahnpasta enthalten ist. Vielmehr liegen sie laut Vighi in Spekulationen auf Finanzwerte wie Aktien, Anleihen, Futures und vor allem Derivate, deren Wert auf unbestimmte Zeit verbrieft ist. Nur der religiöse Glaube, dass die Masse dieser Vermögenswerte einen Wert erzeugt, hindert uns daran, den gähnenden Abgrund unter unseren Füßen zu sehen. Und wenn unser Glaube schwindet, greift die göttliche Vorsehung ein, indem sie uns mit apokalyptischen Ansteckungsgeschichten und den dazugehörigen Heilsgeschichten in kollektive Hypnose versetzt.

Die Zeichen stehen auf Sturm, eine „sanfte Diktatur“ starrt uns bereits an. Heute bedeutet Widerstand gegen die Flut, die unantastbare Dimension der Menschenwürde zu verteidigen, die ein unverhandelbarer Ausgangspunkt für den Aufbau eines alternativen Gesellschaftsprojekts ist. Noch ist Zeit, aber wir brauchen kritisches Bewusstsein, Mut und ein kollektives Erwachen.

Pandexit im Land der Einhörner

Wie nahe sind wir dem Pandexit? Der folgende Auszug aus einem kürzlich erschienenen Bloomberg-Artikel enthält die wahrscheinlichste Antwort: „Für jeden, der hofft, in den nächsten drei bis sechs Monaten Licht am Ende des Covid-19-Tunnels zu sehen, haben die Wissenschaftler eine schlechte Nachricht: Machen Sie sich auf mehr von dem gefasst, was wir bereits durchgemacht haben.“

Um diese Aussage zu entschlüsseln, geht Vighi ähnlich wie Wolff davon aus, dass unsere Zukunft durch die folgenden Ereignisse gekennzeichnet ist:

  1. Die Zentralbanken werden weiterhin übermäßige Geldmengen schaffen, die hauptsächlich dazu bestimmt sind, die Finanzmärkte aufzublähen;
  2. das Ansteckungsnarrativ (oder ähnliches) wird weiterhin ganze Bevölkerungen hypnotisieren, zumindest bis zur vollständigen Einführung des digitalen Gesundheitspasses;
  3. liberale Demokratien werden abgebaut und schließlich durch Regime ersetzt, die auf einem digitalisierten Panoptikum basieren, einem Metaverse von Kontrolltechnologien, die durch ohrenbetäubenden Notlärm legitimiert werden.

Zu düster? Nicht, wenn man bedenkt, dass die Achterbahn der Gesundheitskrise (Schließungen, gefolgt von teilweisen Öffnungen, die sich mit neuen Schließungen durch Mini-Wellen abwechseln) immer mehr einem globalen Rollenspiel gleicht, bei dem die Akteure den Schwarzen Peter weiterreichen, um sicherzustellen, dass der Notfallgeist weiter zirkuliert, wenn auch in abgeschwächter Form.

Der Grund für dieses deprimierende Szenario ist laut Vighi, Wolff und anderen Analysten einfach: Ohne das Virus, das die geldpolitischen Impulse rechtfertigt, würde der verschuldete Finanzsektor über Nacht zusammenbrechen. Gleichzeitig droht jedoch eine steigende Inflation in Verbindung mit Engpässen in der Lieferkette (insbesondere bei Mikrochips) eine verheerende Rezession.

Diese Zwickmühle scheint unüberwindbar zu sein, weshalb die Eliten nicht vom Notfall-Narrativ ablassen können. Aus ihrer Sicht scheint der einzige Ausweg die kontrollierte Zerstörung der Realwirtschaft und ihrer liberalen Infrastruktur zu sein, während die Finanzwerte weiterhin künstlich aufgebläht werden.

Wir sehen die Zerstörung der Realwirtschaft gerade wieder bei uns: 2G bringt dem Gastronomie und Toruismus über Nacht einen Einbruch von 40 Prozent. Und wenn das nicht reicht, kommt der nächste Lockdown. Die Lieferketten sind mittlerweile so beschädigt, dass insbesondere der Mittelstand in Gewerbe und Industrie ums Überleben kämpft und dabei immer mehr unterliegt.

Aber weiter mit Vighi: Die Aufblähung der Finanzwerte umfasst zynische Tricks des finanziellen Greenwashings wie die Investition in ESG-Wertpapiere, ein ökologisch getarntes Schlupfloch zur Legitimierung einer weiteren Schuldenexpansion. Bei allem Respekt für die Greta Thunbergs in unserer Mitte, hat dies nichts mit der Rettung des Planeten zu tun.

Vielmehr werden wir Zeuge der sich beschleunigenden Auflösung des liberalen Kapitalismus, der nun obsolet ist. Die Aussichten sind objektiv deprimierend. Globale finanzielle und geopolitische Interessen werden durch massenhaftes Sammeln von Daten, Blockchain-Ledger und Sklaverei durch digitale Apps, die als ermächtigende Innovation angepriesen werden, gesichert. Der Kern unserer misslichen Lage liegt in der rücksichtslosen evolutionären Logik eines sozioökonomischen Systems, das, um zu überleben, bereit ist, seinen demokratischen Rahmen zu opfern und ein monetäres Regime anzunehmen, das von konzerneigener Wissenschaft und Technologie, Medienpropaganda und Katastrophennarrativen unterstützt wird, begleitet von einem ekelerregenden pseudohumanitären Philanthrokapitalismus nach Art von Gates, Rockefeller, Soros und Co.

Indem sie an unser persönliches Schuldgefühl für die „Zerstörung des Planeten“ appellieren, sind die kommenden Klimablockaden die ideale Fortsetzung der Covid-Beschränkungen. Wenn das Virus die gruselige Vorspeise war, so wird als Hauptmahlzeit bereits eine großzügige Portion der Ideologie des Kohlenstoff-Fußabdrucks, gemischt mit Energieknappheit, serviert. Einer nach dem anderen wird uns eingeredet, dass unser negativer Einfluss auf den Planeten bestraft werden muss.

Erst vom Virus verängstigt und reglementiert und jetzt beschämt, weil wir Mutter Erde geschädigt haben, haben wir das Umweltkommando bereits verinnerlicht: Unser natürliches Recht auf Leben muss durch die Einhaltung ökologischer Diktate verdient werden, die vom Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank auferlegt und von technokratischen Regierungen mit ihrer Polizei ratifiziert werden. Das ist kapitalistischer Realismus in seiner zynischsten Form.

Die digitale Totalüberwachung

Die Einführung des digitalen Gesundheitspasses (der noch vor einem Jahr als Verschwörungstheorie verspottet wurde!) stellt einen kritischen Punkt dar. Die Kennzeichnung der Massen ist entscheidend, wenn die Eliten unser Vertrauen in eine zunehmend zentralisierte Machtstruktur gewinnen wollen, die als Chance zur Emanzipation verkauft wird. Nach dem Überschreiten des Rubikons der digitalen Identität wird das Durchgreifen wahrscheinlich sanft und allmählich weitergehen, wie in Noam Chomskys berühmter Anekdote: Wenn wir einen Frosch in einen Topf mit kochendem Wasser werfen, wird er sofort mit einem gewaltigen Sprung herauskommen; wenn wir ihn dagegen in lauwarmes Wasser tauchen und die Temperatur langsam erhöhen, wird der Frosch nichts bemerken, es sogar genießen; bis er, geschwächt und unfähig zu reagieren, schließlich zu Tode gekocht wird.

Die obige Vorhersage muss jedoch in einem konfliktreichen und äußerst unsicheren Szenario kontextualisiert werden. Erstens gibt es inzwischen (wenn auch stark zensiert) Anzeichen für einen echten Widerstand in der Bevölkerung gegen die Pandemie-Psycho-Operation und den Großen Reset im Allgemeinen.

Zweitens scheinen die Eliten in eine Sackgasse geraten zu sein und wissen daher nicht, wie sie weiter vorgehen sollen, wie die Entscheidung mehrerer Länder zeigt, den Gesundheitsnotstand zu deeskalieren. Es lohnt sich, noch einmal darauf hinzuweisen, dass das Rätsel im Grunde wirtschaftlicher Natur ist: Wie kann man mit extremer finanzieller Volatilität umgehen und gleichzeitig Kapital und Privilegien behalten?

Das globale Finanzsystem ist ein riesiges Schneeballsystem. Würden diejenigen, die es betreiben, die Kontrolle über die Schaffung von Liquidität verlieren, würde die daraus resultierende Explosion das gesamte sozioökonomische Gefüge in Mitleidenschaft ziehen. Gleichzeitig würde eine Rezession die Politiker jeglicher Glaubwürdigkeit berauben. Aus diesem Grund scheint der einzig gangbare Plan der Eliten darin zu bestehen, die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft (Zusammenbruch der globalen Versorgungskette mit der Folge einer „Alles-Knappheit“) mit dem Aufbau einer globalen digitalen Infrastruktur für die technokratische Übernahme zu synchronisieren. Das Timing ist von entscheidender Bedeutung.

Notfall-Sucht

Im Hinblick auf eine mögliche Rezession fasste der Finanzanalyst Mauro Bottarelli die Logik der kommunizierenden Gefäße der Pandwirtschaft wie folgt zusammen: „Ein Zustand eines semipermanenten gesundheitlichen Notstands ist einem vertikalen Marktcrash vorzuziehen, der die Erinnerung an 2008 in einen Spaziergang verwandeln würde.“

Die „Pandemie“ ist ein Rettungsboot, das zur Rettung einer ertrinkenden Wirtschaft ausgesetzt wurde. Streng genommen handelt es sich um ein monetäres Ereignis, das darauf abzielt, die Lebensspanne unserer finanzgetriebenen und todkranken Produktionsweise zu verlängern. Mit Hilfe des Virus versucht der Kapitalismus, sich selbst zu reproduzieren, indem er Bedingungen simuliert, die nicht mehr gegeben sind.

Hier eine Zusammenfassung von Covids wirtschaftlicher Logik. Die Rettung des Finanzsektors im September 2019 – der nach elf glücklichen Jahren der quantitativen Lockerung erneut am Rande des Nervenzusammenbruchs stand – beinhaltete eine noch nie dagewesene Ausweitung der monetären Anreize: die Schaffung von Billionen von Dollar mit dem Zauberstab der Federal Reserve. Die Injektion dieser übermäßigen Geldmenge in die Wall Street war nur möglich, indem der Motor der Main Street abgestellt wurde. Aus der Sicht des kurzsichtigen kapitalistischen Maulwurfs gab es keine Alternative. Computergeld, das in Form von digitalen Bytes erschaffen wurde, darf nicht auf die Wirtschaftskreisläufe vor Ort übergreifen, da dies einen inflationären Tsunami à la Weimar in den 1920er Jahren (der das Dritte Reich einleitete) auslösen würde, nur viel katastrophaler für eine stagnierende und global vernetzte Wirtschaft.

Die (vorsichtige) Wiederaufnahme kreditbasierter Transaktionen in der Realwirtschaft hat unweigerlich zu einem Anstieg der Inflation und damit zu einer weiteren Verarmung vor Ort geführt. Die Kaufkraft der Löhne und Gehälter ist ebenso wie die Einnahmen und Ersparnisse geschwächt worden. Es sei daran erinnert, dass die Geschäftsbanken an der Schnittstelle zwischen der magischen Welt des digitalen Geldes der Zentralbanken und der von den meisten Sterblichen bewohnten, von Notfällen geprägten Ödnis stehen. Daher löst jede wilde Ausweitung der Zentralbankreserven (Geld, das aus dem Nichts geschaffen wurde) eine Preisinflation aus, sobald die Geschäftsbanken Bargeld (d. h. Schulden) in die Gesellschaft leiten.

Der Zweck der „Pandemie“ bestand darin, den bereits bestehenden Makrotrend der Geldmengenausweitung zu beschleunigen und gleichzeitig inflationäre Schäden hinauszuschieben. In Anlehnung an die Federal Reserve haben die Zentralbanker der Welt Ozeane von Liquidität geschaffen und damit ihre Währungen zum Nachteil der Bevölkerungen abgewertet. Während dies so weitergeht, expandiert das transnationale Turbokapital der Eliten in der Finanzwelt weiter und absorbiert die kleinen und mittleren Unternehmen, die es unterdrückt und zerstört hat. Mit anderen Worten: Es gibt (für uns) kein kostenloses Mittagessen. Die Gelddruckmaschine der Zentralbank funktioniert nur für die 0,0001 % – mit Hilfe eines Virus oder einer globalen Bedrohung von gleicher Tragweite.

Zumindest in Europa sind die kleinen und mittleren Unternehmen noch immer das Rückgrat der Wirtschaft. Eine grundlegende Analyse zur Bedeutung dieses Rückgrats wurde schon vor nicht ganz 2.400 Jahren verfasst und zwar von niemandem geringeren als Aristoteles. In seiner Staatslehre schreibt er: „… in der Regel ist diejenige staatliche Gemeinschaft die beste, die auf den Mittelstand gründet; [denn die Bürger des Mittelstandes] begehren weder nach fremden Gut wie die Armen, [sie sind auch nicht] allzu unterwürfig, [lassen sich also nicht] beherrschen in der Art und Weise von Sklaven, [gehören andererseits auch nicht zu den Reichen], die sich überhaupt nicht regieren lassen, sondern nur zu regieren verstehen, und zwar despotisch. Der Staat will möglichst aus Gleichen und Ähnlichen bestehen, und diese Bedingung erfüllt am meisten der Mittelstand.“

Aristoteles führt weiter aus, dass der Mittelstand auch umgekehrt den Staat am Besten erhält. Seine Analyse geht dahin, dass nur ein breiter Mittelstand eine demokratische Verfassung garantiert. Wenn hingegen die Gegensätze zwischen arm und reich überwiegen, kommt es auf Grund von Revolutionen zu radikalen Demokratien oder durch die Vorherrschaft von Großgrundbesitzern (heute auch der Kapitalisten) zur „maßlosesten Oligarchie oder endlich auch, eben infolge des einen wie des anderen beider Extreme, [zu einer] Tyrrannis; denn eine Tyrrannis kann sowohl aus der zügellosesten Form der Demokratie hervorgehen als aus der Oligarchie, hingegen weit weniger aus den gemäßigten vom Mittelstand getragenen Verfassungsformen …“.

Für die Jetztzeit sieht Vighi eine erdrückende Zwickmühle. Wenn den Unternehmen Kredite zur Verfügung gestellt werden sollen, müssen die Zentralbanken die Inflation eindämmen, was sie nur tun können, indem sie Kredite abziehen! Eine galoppierende Inflation kann nur dadurch vermieden werden, dass die störenden Auswirkungen der übermäßigen Geldschöpfung eingedämmt werden, d. h. dass die Arbeitsgesellschaft in die Knie gezwungen wird. Die meisten von uns werden zwischen der Preisinflation bei lebenswichtigen Gütern und dem deflationären Liquiditätsabfluss durch Einkommensverluste und die Aushöhlung von Ersparnissen in die Enge getrieben. Und in einer stagnierenden Wirtschaft, in der die Inflation aus dem Ruder läuft, wird jede unterdrückte Geschäftstransaktion in Finanzanlagen umgelenkt.

Vighi stellt die Frage: Kann eine verheerende Rezession vermieden werden? Die heutige politische Antwort scheint die alte Weisheit zu mobilisieren, dass „extreme Zeiten extreme Maßnahmen erfordern“, was übersetzt bedeutet: kein Verbrechen gegen die Menschheit kann ausgeschlossen werden, wenn die systemische Implosion so hartnäckig geleugnet wird. Ist es nicht das, was uns die Geschichte immer gelehrt hat?

Auch Vighi stellt fest, dass die Krise, die wir erleben, keine epidemiologische Krise ist. In erster Linie geht es darum, die potenziell katastrophale finanzielle Belastung durch toxische Risiken und das damit verbundene Inflationsmanagement in den Griff zu bekommen. Es genügt festzustellen, dass es den Zentralbankern nicht gelingt, die Zinssätze auf 2 % zu erhöhen, während sie in den 1970er Jahren auf 20 % angehoben wurden, um die Inflation zu bekämpfen. Die Finanzakrobatik funktioniert nur unter dem Deckmantel des Notfalls: Blockaden, Lockdowns, Beschränkungen usw. Die Vertuschung hat zwei Ziele: 1. den Untergang der Titanic (finanzgetriebene „Arbeitsgesellschaft“) zu verschleiern; 2. die Umsetzung eines kolossalen monetären Reset zu koordinieren, der auf wirtschaftlicher Depression und zentraler Kontrolle über das Leben der Menschen beruht.

Digitaler Faschismus

Die Folgen des Notstandskapitalismus sind eindeutig biopolitischer Natur. Sie betreffen die Verwaltung eines menschlichen Überschusses, der für ein weitgehend automatisiertes, hochfinanziertes und implosives Reproduktionsmodell überflüssig wird. Deshalb sind Virus, Impfstoff und Covid-Pass die heilige Dreifaltigkeit des Social Engineering.

Die „Virenpässe“ sollen die Massen im Umgang mit elektronischen Geldbörsen schulen, die den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und den persönlichen Lebensunterhalt kontrollieren. Die enteigneten und entlassenen Massen sind zusammen mit denjenigen, die sich nicht an die Vorschriften halten, die ersten, die durch digitalisierte Armutsverwaltungssysteme diszipliniert werden, die direkt vom Monopolkapital überwacht werden. Der Plan ist, menschliches Verhalten in Token zu verwandeln und es auf Blockchain-Geldbörsen zu übertragen, die von Algorithmen gesteuert werden. Und die Verbreitung globaler Angst ist das perfekte ideologische Instrument, um uns zu diesem Ergebnis zu treiben.

Da öffentliche Debatten durch Zensur und Einschüchterung zum Schweigen gebracht werden, werden wir in eine biotechno-kapitalistische Dystopie eskortiert, deren höllischer Charakter sich wahrscheinlich mit der nächsten globalen Krise voll entfalten wird. Dies würde die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) rechtfertigen, die nach den Worten von Agustin Carstens (Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) „die absolute Kontrolle über die Regeln und Vorschriften, die die Verwendung dieser Zentralbankverbindlichkeit [d. h. des Geldes] bestimmen, gewährleisten werden, und wir werden über die Technologie verfügen, um dies durchzusetzen.“ Digitales Bargeld in Verbindung mit digitaler Identität ist eine Abkürzung für die hochtechnologische monetäre Leibeigenschaft, die zuerst auf die Arbeitslosen und möglicherweise auf die meisten von uns ausgedehnt werden wird. Wenn Larry Fink (CEO von BlackRock) sagt, dass „Märkte totalitäre Regierungen den Demokratien vorziehen“, sollten wir ihm besser glauben.

Die Trennung der Bevölkerung auf der Grundlage des Impfstatus ist eine epochale Errungenschaft, die typisch für totalitäre Regime ist. Wenn der Widerstand gebrochen wird, wird ein obligatorischer digitaler Ausweis eingeführt, der die „Tugendhaftigkeit“ unseres Verhaltens erfasst und unseren Zugang zur Gesellschaft regelt.

Covid war das ideale trojanische Pferd für diesen Durchbruch. Ein globales System der digitalen Identifizierung auf der Grundlage der Blockchain-Technologie wird seit langem von der ID2020-Allianz geplant, die von solchen Giganten wie Accenture, Microsoft, der Rockefeller Foundation, MasterCard, IBM, Facebook und Bill Gates‘ allgegenwärtigem GAVI unterstützt wird.

Von hier aus dürfte der Übergang zur monetären Kontrolle relativ reibungslos verlaufen. CBDCs würden es den Zentralbanken nicht nur ermöglichen, jede Transaktion zu verfolgen, sondern vor allem den Zugang zu Liquidität aus jedem als legitim erachteten Grund zu sperren. Das Projekt „Digitalisierung des Lebens“ sieht auch einen „Internet-Pass“ vor, mit dem – vorbehaltlich regelmäßiger Überprüfungen – Personen, die als unwürdig erachtet werden, vom Internet ausgeschlossen werden. Fällt die soziale Kreditwürdigkeit unter ein bestimmtes Niveau, hängt die Suche nach einem Arbeitsplatz, das Reisen oder der Erhalt von Krediten von der Bereitschaft ab, sich „Rehabilitationsprogrammen“ zu unterziehen. Vermutlich wird es einen Schwarzmarkt für die Ausgestoßenen geben.

Ein Eckpfeiler des historischen Faschismus war die staatlich kontrollierte Industrie, die jedoch in privatem Besitz blieb. Es ist erstaunlich, dass die meisten öffentlichen Intellektuellen trotz der überwältigenden Beweise für systematische Drehtüren zwischen öffentlichem und privatem Sektor noch nicht erkannt haben, dass wir auf dieses Ziel zusteuern. Der italienische Schriftsteller Ennio Flaiano sagte einmal, die faschistische Bewegung bestehe aus zwei Gruppen: den Faschisten und den Antifaschisten. Heute, wo die meisten selbsternannten Antifaschisten stillschweigend oder enthusiastisch die medizinisch motivierte autoritäre Wende unterstützen, ist dieses Paradox mehr denn je von Bedeutung.

Von der Verschwörungstheorie zur erfolgreichen Paranoia

Die Erkenntnistheorie der Verschwörungstheorie bestimmt einen Großteil der heutigen Propaganda als Rhetorik der Ausgrenzung. Paranoia qualifiziert die Position jener modernen Torquemadas, deren Inquisitionstribunale jedes „ketzerische“ Denken zum Schweigen bringen, das es wagt, von den Dogmen des Notfallkapitalismus abzuweichen. Die pauschale Beschuldigung der „paranoiden Covid-Leugner“ und „Anti-Vaxxer“ ist nicht nur symptomatisch für die Auflösung des demokratischen Bandes, sondern vor allem für eine von oben nach unten verlaufende Ansteckung mit ideologischen Krankheiten, die es in einem solchen globalen Ausmaß noch nie gegeben hat.

Die „Wissenschaft“, der wir zu folgen haben, wird von den Finanzeliten und ihren politischen Kumpanen gekapert und wirkt so als Barriere gegen das Bewusstsein, dass „unsere Welt“ zerbröckelt. Echte Wissenschaft, die weiterhin hinter dem dicken Vorhang der Zensur operiert, würde niemals diktatorische Mandate auferlegen, wie sie in demokratischen Ländern auf der ganzen Welt immer noch gelten. Der blinde Glaube an die „Covid-Wissenschaft“ verrät also den verzweifelten Wunsch, an der kapitalistischen Macht festzuhalten, einschließlich ihrer autoritären Mutation.

Doch die Geschichte des wissenschaftlichen Fortschritts zeigt, dass die Wissenschaft im Grunde ein Diskurs ist, der sich auf das konzentriert, was ihr fehlt.

Während die treibenden Voraussetzungen des Systems (das wertschaffende Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit) nicht mehr funktionieren, erlaubt der Covid-Köder dem Kapitalismus einmal mehr, jede ernsthafte Untersuchung seiner strukturellen Krankheit und seiner laufenden Transformation auszusetzen.

Und Vighi schließt doch mit einem hoffnungsvollen Ausblick: Und doch ist noch nicht alles verloren. Trotz der unaufhaltsamen Konvergenz von Wissenschaft und Kapitalismus bei der Schaffung eines wasserdichten Glaubenssystems, das abweichende Meinungen ausschließt, wird es unserem erfolgreich paranoiden Universum nicht gelingen, seine Struktur zu totalisieren. Paradoxerweise ist die derzeitige Verfolgung der Menschheit vielleicht die beste Chance für einen radikalen Widerstand gegen das kommende Regime der kapitalistischen Akkumulation und seine unerbittliche Nichterpressung.

Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay

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Ernst Wolff: Die vorsätzliche Zerstörung des Finanzsystems

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Aber, wo wollen WIR hin?

Impfpass medizinisch sinnlos und ein Alptraum für die Privatsphäre

39 Kommentare zu „Covid und Pandemie als Amoklauf des Finanzkapitals

  1. Den letzten offenbar ohne Anführungsstriche zitierten Satz verstehe ich nicht. Abgesehen davon, dass das Regime im Indikativ als „kommend“ angeführt wird, sodass sich der Widerstand nicht bereits gegen dieses „kommen“ richten würde, verstehe ich insbesondere das letzte Wort „Nichterpressung“ nicht, ein Schreib- oder Denkfehler von mir?

    1. Nichterpressung: m. E. ist die angst- bzw. Narrativ getrieben „Freiwilligkeit“ der Teilnahme an jeglichen neuerlichen Maßnahmen gemeint um das Ziel zu erreichen. Schließlich wird auch ständig über globale Gesundheit gesprochen die man haben möchte obwohl es sich um experimentelle Impfstoffe handelt und man wahrscheinlich sogar die Krankheit selber erfunden hat.

  2. Jetzt sind Sie auf der Zielgeraden, jetzt fehlt nur noch wer ist das „Finanzkapital“? Nachdem Sie scharfsinnig analysieren, reicht zur Darstellung eine Exel-Tabelle im A4-Format. Das Geheule wird ihr Blog allerdings nicht überleben! Im Übrigen feiert „dies“ (das Finanzkapital) quasi demnächst Geburtstag, den 23. Dezember 1913 (damals auf einer abgelegenen Insel) sollte eigentlich jeder kennen. So ist das mit den Geschichts- oder doch besser mit den Märchenbüchern!

    1. Nun ja, allein die FED (und deren Geburtstag) als das numinose „Finanzkapital“ anzusehen, dürfte zu kurz gegriffen sein ……

  3. Danke, wie immer ein treffender Beitrag….
    Dieser Plan funktioniert eben auch gegen die Widerständler …
    Der digitale Pass lenkt die Willigen, weil sie bereitwillig zustimmen. Er lenkt aber auch die Unwilligen, weil sie ohne den Pass Restriktionen haben werden. Somit haben sie 2x gewonnen, die Mächtigen …. denn sie haben da und dort ihre Sklaven ….

  4. Ich klinke mich bei MC Kotz ein., denn seine Frage ist berechtigt und führt zur Frage wie wir in diesem System das Problem lösen können. Das Finanzkapital ist ein Konglomerat aus Finanzinstituten ( Hedgefonds und Banken) mit Großkapitalistischen multinationalen global arbeitenden Konzernen der Wirtschaft., wie Bayer, Mercedes, Microsoft, Apple, Google, Amazon etc. zum Beispiel. Sie haben ihre ThingTanks installiert die über die Medien ihre Propaganda ausführen und ihre Rechte über die Politik ( Gesetzgeber) kaufen. Es ist ein allumfassendes System zur Unterdrückung der Massen.. Wenn man sich dieses vernetzte globale Syndikat von Imperialisten anschaut und es wirklich analysiert, wird man feststellen das dieses System nicht mit guten Reden und friedlichen Mitteln zu beseitigen ist. Denn seine Protagonisten sind nicht bereit irgendetwas friedlich zu lösen. Sie suchen den Konflikt durch Spaltung von Klassen und Schichten genauso wie zwischen Ländern durch gegenseitige Hetze. Machtmissbrauch ist ein grundlegendes Problem der Käuflichkeit von Menschen. Und wenn ich es mal zusammenfassen darf ist all das der antagonistische Widerspruch des kapitalistischen Systems selbst. Das heißt wir werden dieses System weder reformieren noch umbauen können. Wir fallen immer wieder in die Radikalität der Herrschenden zurück. Das heißt es wird keine friedliche Lösung dieses Problems geben. Es sind die herrschenden die die Menschen dazu bringen Gewalt los zutreten. Nur das sie die Gewalt gegen die Menschen und Völker selbst inzenieren. Aber selbst mit einer bürgerlichen Revolution fallen wir früher oder später wieder in diesen Kreislauf zurück. Das die Herrschenden jetzt ein neues System installieren wollen ändert nichts daran, denn es ist ein System der Herrschenden gegen die Völker. Und egal was wir unter diesen Herrschaftverhältnissen zu retten versuchen oder ändern wollen, es wird sich immer gegen die Völker insgesamt richten. Es gibt zuviel das wir anpacken müssten. Zuallererst wäre da die Bildung selbst zu nennen. Eine bildung die über die Grenzen dieses System nicht subjektiv allein hinausschaut sondern so objektiv wie möglich. Als nächstes wäre es notwendig das neu erworbene Wissen zu nutzen und es in der Bbevölkerung zu verbreiten. Der kampf für eine bessere Welt mus vom Volk geführt werden, also von unten und nicht von oben. Die Zerschlagung der multinationalen Konzerne und des Bankenwesens gehören als grundlage zur Umgestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse dazu. Das ist keine radikale These von mir, sondern eine objektive Bedingung um die Finanz- und Wirtschaftspolitik im Interesse der Menschheit umzufunktionieren. Und nun könnt ihr mich in der Luft zereissen. Aber ich sage euch nur die Zerschlagung des System des Kapitals gibt der Menschheit eine Zukunft.

    1. Es fragt sich nur, wie diese Zerschlagung 1. bewirkt werden kann und 2. ohne Gewalt und Blutvergießen möglich ist, wobei bei einer Zerschlagung von Machtstrukturen die große Gefahr besteht, dass „warlords“ die Macht übernehmen. Ich denke, eine Abkehr vom bestehenden Abhängigkeitssystem und von der Entwicklung zu einer Ausweitung desselben kann nur in Regionalisierung und dort in der Organisation von Realwirtschaft geschehen. Wenn wir keine Chips aus China mehr brauchen, weil sie nebenan produziert werden, sind wir wenig erpressbar.

    2. dem stimme ich in jedem Wort zu; das kapitalistische System ist nicht reformierbar, es gibt keinen „netten“ Kapitalismus, Profitstreben um jeden Preis, liegt in der Natur des Kapitalismus; das System muß zerschlagen werden; dieses zu erkennen, setzt in der Tat Bildung voraus, und ich habe derzeit die Befürchtung, dass es erst wieder zu Kathastrophen kommen muß, bevor die Menschheit lernt

  5. WIR STEHEN HEUTE VOR DER WELTWEICHE:

    MEHR „KUSCHELN“ oder MEHR EREMITAGE?

    BEI ACHT MILLIARDEN STÜNDEN MIR DIE EREMITAGEN UND GARAGEN ZU ENG NEBENEINANDER.

    DAS „EICHHÖRNCHEN“ VIRUS BZW. KRANKHEIT SPRINGT VON AST ZU AST, SO LANGE SIE DA SIND.

    WIR DÜRFEN WEITER SUCHEN, UM DIE ROSTIGE WEICHE ZU LÖSEN.

  6. Ich möchte daran erinnern, dass Inflation nichts mit der Geldmenge, sondern ausschließlich mit dem Verhältnis zwischen Produktivität und Lohnhöhe zu tun hat.

    Wenn die Lohnhöhe 2 Prozentpunkte angehoben wird und die Produktivitätsrate betrug ebenso 2 Prozent, dann ist die Inflation 0 Prozent.

    Da kann noch so viel Geld daherschwimmen.

    Eine weitere Bemerkung:

    Der sog. Kapitalismus – als Wort nichts als Ideologie – ist sozusagen die Freiheit selbst. Etwas komplett Verschiedenes ist der Staat, bestenfalls der bürgerliche Rechtsstaat, den das bürgerliche Freiheitsbestreben (19. Jahrhundert) für sich schuf. Im Bestreben, in Ruhe reich werden zu können. Und alle gleich vor dem Gesetz zu machen.

    Wenn nun einige Korporationen offensichtlich dazu hergehen, den bürgerlichen Rechtsstaat zu übernehmen, dann ist das nicht das Problem der Korporationen, sondern des Rechtsstaats und seiner Bürger.

    Die Letztgenannten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle vor dem Gesetz gleich bleiben.

    Die „Pandemie“ ist nicht, wie Ihr Artikel insinuiert, ein Agens der Korporationen, sondern eine Erscheinungsform der Demokratie, die nicht hinreichend befestigt zu sein scheint und die man deshalb zu befestigen hat.

    Mein Vorschlag für Deutschland:

    Abschaffung der sogenannten staatlichen Parteienfinanzierung inklusive den Parteien diktierte Deklarierungspflicht ihrer Finanzierung ab einem Cent,
    Abschaffung der 5 Prozent-Hürde,
    Abschaffung des sog. Öffentlichen Rundfunks,
    Abschaffung jedweder Subvention, insbesondere die für sog. NGO (die Amerikaner mit GONGO titulieren – Governmental Organised Non-Governmental Organisations),
    Einführung des Mehrheitswahlrechts, dafür Verkleinerung der Wahlkreise,
    Direktwahl des Bundeskanzlers,
    Austritt aus der EU, dafür bi- oder multilaterale Freizügigkeit.
    Stärkung der NATO als Bollwerk gegen die Barbarei.
    Umfassender Naturschutz.

    Beste Grüße!

    1. Unser Orient-Express steht vor der Weiche „Mehr virales Kuscheln“ oder „Mehr geschützte Eremitage“. Das Signal steht auf Rot.

      Die Zugbegleitung ist feudale Oligarchie, die Passagiere sind wir als Leibeigene.

      Wir jubeln King Musk and King Bezos zu mit „Euere Aktien sind so geil.“

      Ich suche noch nach dem Kapitalismus mit dem universitären Märchenbuch zur Inflation.

      Moskau und Peking nehmen nicht mehr so gern entwerteten Euro, womit wir KLEINEN am Ende der DDR-Bananen-Schlange vor dem Lieferengpass anstehen.

  7. Noch ein Zusatz hinsichtlich Inflation: ein künstlich herbeigeführter Mangel kann natürlich schon zu einer Inflation führen. Weil dann die Preise der Waren steigen. Diesen künstlich herbeigeführten Mangel – ich sehe im Augenblick nur, dass man diesen durch künstlich herbeigeführten „Zusammenbruch der Lieferketten“ zuwegebringen könnte – sollten sich die Leute aber nicht gefallen lassen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich soetwas einfädeln ließe.

  8. @Walter Mai
    Natürlich wäre das „zu kurz gegriffen“, aber wer kennt den die Namen der Herren die sich dort getroffen haben? Irgendwo muss man halt „einsteigen“ und da ist dieser „Geburtstag“ ja nicht unpassend.
    Aber ich verrate ein harmloses Buch (kennen Sie sicherlich!) eines schlauen, jungen Chinesen (kein Bologna-Akademiker!) was meines Wissens noch nicht verbannt & verbrannt wurde:
    „Currency Wars“
    https://en.wikipedia.org/wiki/Currency_Wars

  9. Ein bisschen lustig finde ich Folgendes:

    Da wurde eine „Pandemie“ inszeniert – von den Geldsäcken und ihres Anhangs – , indem man den Leuten Angst machte. Ganz offensichtlich ist das nicht vollständig gelungen, denn ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung hat erkannt, dass es sich um einen Komplott handelt. Der beste Weg, der Perfidie dieses Komplotts zu begegnen: Fakten entgegenhalten und die Widersprüchlichkeiten der „Pandemie“ und ihrer Spritzorgie aufzeigen.

    Wenn man jetzt Angst vor dem Gebaren der Geldsäcke bekommt, weil man meint, sie werden sich weiter alles erlauben können, würde man einen Fehler machen. Man lacht sie wirklich besser aus. Weil sie nackt und lächerlich sind. Es gehört ihnen zwar alles – zuallererst Politik, Presse, Justiz – aber sie sind halt in der Minderheit. Und ihre einzige Absicht ist, dies zu verschleiern.

    Ich darf Sie aus Ihrem letzten Artikel zitieren: Dass nämlich Angst rationales Denken stört.

  10. Die wirklich (leider noch) massgebenden Eliten, auch die, die sich diesen Status bloss anmassen, d.h. die gesamten Regierungen, also die gesamte Menschheitsführung haben kolossal versagt. So oder so.
    Sei es wegen der Einführung und Duldung der ablenkenden Covid-Verarschokratie, sei es wegen dem drohenden Zusammenbruch des Finanzsystems.

    Der italienische Oberindianer Draghi hat selbst vor ca. 1 Woche in einem TV-Interview (Rai News 24) offen zugegeben, dass es einen Zusammenhang zwischen der Pandemie und dem Finanzsystem gibt. Wenn er es nicht weiss, wer dann?

    Es wird immer wichtiger, diese Zusammenhänge zu erkennen. Erster Schritt wäre natürlich die komplette mentale Befreiung von der Covid-Massenpsychose bzw. der „pschychologischen Operation“ Corona die Stirn zu bieten.. Endgültig, unpartiell und restlos!! Die Überwindung der Angstpsychose auf allen Ebenen ist und bleibt der Schlüssel zum Überleben in der Welt in die wir hineingeboren wurden und schätzen, auch weil wir ja nur in dieser wirklich überlebensfähig sind!

    1. »Draghi hat selbst vor ca. 1 Woche in einem TV-Interview (Rai News 24) …«

      Hätten Sie einen Link zu einem Printmedium, das DRAGHIS im Interview geäußerten »Zusammenhang zwischen der Pandemie und dem Finanzsystem« wiedergibt?

  11. „Bei Marx und Engels heißt es „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ um die Dominanz der Ökonomie zu beschreiben.“

    Bei Marx UND Engels?

    Verarmter Marx schrieb am „Hofe“ des Fabrikanten Engels für ihn, damit Engels „Elon Musk“ würde.

    Ich wurde vorsichtiger beim Zitieren.

    Unser Sein wird durch Haut, Haare, Zähne und Nägel gegenüber der Umwelt abgegrenzt.

    Auf unseren Stoffwechsel mit der Umwelt käme es an.

    Damit würde Engels Sein-Auffassung zum Schein des Kapitalismus.

    Auto- und Hauseigentum ist KEIN biologisch abgegrenztes Sein der Eigentümerin. Sie kann es nicht direkt essen oder trinken.

    Ich vermute, Engels und Marx schliefen recht gern in der Vorlesung ihres Lehrers Hegel.

    Dominanz der Ökonomie? Musk und Bezos leben auf dem selben Planeten wie wir.

    In ihrem Spieltrieb sind sie uns ebenso ähnlich, nur ihr Spielzeug ist größer und damit die Wahrscheinlichkeit, dass wir es sind.

  12. u,a. zu jhkua43wt8oklgj 10. November 2021 um 11:51 Uhr
    „sv“ vom 13.33 Uhr und
    Dr. Christian Ortner um 13:04 Uhr

    „Ich klinke mich bei MC Kotz ein., denn seine Frage ist berechtigt und führt zur Frage wie wir in diesem System das Problem lösen können.“

    Da das „System“ das Problem ist, wird es eine systemimmanente Lösung kaum geben können.

    ThingTanks von ThinkTanks finde ich ein lustiges, die wahren Gegebenheiten offenbarendes Wortspiel 😉

    „Machtmissbrauch“: m.E. stellt sich eher die Frage, ob Macht/Herrschaft überhaupt erforderlich ist „gebraucht“ werden muss. Denn ich möchte weder von Macht noch von „Herrschaft“ abhängig sein!

    Von „Radikalität“ der Herrschenden kann meines Erachtens in der eigentlichen Bedeutung dieses Wortes gerade nicht ausgegangen werden. Denn wirkliche Radikalität, nämlich Beheben von der Wurzel her, wäre einer ausreichend kritischen Anzahl möglich, die sich den vielfältigen Imperativen der derzeit Herrschenden verweigern. Denn die Machthaber sind auf Befehlsempfänger angewiesen.

    Ist ein „antagonistischer Widerspruch“ nicht eine Tautologie? Und welcher Widerspruch ist gemeint, meines Erachtens stimmen die Prämissen des mittlerweile globalen „Systems“, wie auch immer es zutreffend zu bezeichnen wäre, nicht.

    Wie dem auch sei, dass die Lösung nicht von oben nach unten zu erwarten ist, dem stimme ich zu!

    Dem „Kampfimperativ“ stimme ich nicht zu. Der Kampfbegriff ist eine Terminologie der vermeintlich Mächtigen/Herrschenden bzw. des Militärischen. Was haben die uns schon alles für Kämpfe gegen XYZ aufzwingen wollen – gegen Terrorismus, gegen das Böse etc… „Zerschlagung“, ist ein ähnlich gewalttätiger Begriff.

    Nichtzusammenarbeit, Verweigerung und damit eine elementarere Durchsetzung zu erreichen, dürfte die angemessenere Reaktion sein, ähnlich dem Wu Wei im Daoismus. Auch auslachen und lächerlich machen, weil der Kaiser in Wirklichkeit nackt ist, finde ich eine sehr gute und zutreffende Anregung von „sv“ vom 13.33 Uhr!

    Und dies in der Tat i.V.m. der von Dr. Christian Ortner um 13:04 Uhr angeführten Regionalisierung mit der Folge von Souveränitäten im überschaubaren und erlebbaren Raum. Denn wer, außer einer signifikanten Anzahl, sollte denn diese „Zerschlagung“ bewirken? Dr. Ortner stellt diese berechtigte Frage.

    Mitunter bemühe ich das Gedankenexperiment, wie sich die menschlichen Bedingungen ändern würden, wenn es etwa eine allseits akzeptierte Vermögensobergrenze meinetwegen sogar bei 1.000.000.000, immerhin 1.000 Millionen, gäbe!? Das allein dürfte der Menschheit zumindest eine ganze Menge Luft für die Zukunft verschaffen!

    Letztlich dürfte ohnehin nichts an einer Nichterfüllung der mit normalen Maßstäben schon längst nicht mehr fassbaren Schulden vorbeiführen. Wie Norbert Haering m.E. nachvollziehbar anführt („Das Endspiel des Kapitalismus“), könnte dafür Island Vorbild sein. Dort sind nicht, wie von unserem „Mutti-Regime“, Banken „gerettet“ worden, was in diesem Land auch nicht möglich gewesen wäre, sondern diese und ihre Gläubiger sind eben sich selbst überlassen worden, übrigens gefördert durch die Veröffentlichungen von Wikileaks, was m.E. einem sehr guten Schritt und „Schnitt in die richtige Richtung gleichkommt!

    zu sv 10.11.2021, 12.39 Uhr:

    „den Kapitalismus“ gibt es ebenso wenig, wie den Rechtsstaat oder die Demokratie. letztere allenfalls fassadär. Von einer nicht hinreichenden Befestigung „der Demokratie“ auszugehen, ist ein Euphemismus.

    Zu den Anregungen von SV:

    Über Art. 146 GG die gegenwärtigen Regelungen unter Eliminierung der Verschlimmbesserungen seit 1948 und einer maßgeblichen Variante unter anderem zu Art. 20 GG zur Verfassung zu etablieren:

    Nach dem gegenwärtigen Art. 20 GG kann sich die vermeintlich souveräne Bevölkerung nur theoretisch wirksam über Wahlen und nicht existierende Abstimmungen und eben nach Art. 21 nur über Parteien „beteiligen“.

    Würde die Willensbildung bzw. die „Gewalt“ tatsächlich vom Volk ausgehen, würde es keiner kontrollierenden Gewaltenteilung bedürfen, die es ebenfalls so gut wie nicht gibt. Faktisch dominiert die Exekutive die Legislative und die Justiz ist nicht wirklich unabhängig, was allein der Umstand zeigt, dass es ein Ministerium für die Justiz gibt, also die Exekutive unmittelbar in diese hinein „regiert“ und „verwaltet“.

    Die nahezu absolute Parteiendominanz nicht nur in den Parlamenten, sondern u.a. auch eben im sogenannten öffentlich-rechtlichen System maßgeblich in die Medien hinein und bei der Wahl der obersten Richter ist unerträglich und obsolet.

    Zur Ermöglichung von Gewaltenteilung sollten u.a. zumindest in Artikel 76 Grundgesetz drei Worte und zwei Absätze gestrichen werden: in Absatz 1 die Worte »durch die Bundesregierung« und die Absätze 2 und 3.

    Die etwa eindeutig in Art. 1 Abs. 1 GG erkennbare ausschließlich der Verwirklichung der elementaren Bedürfnisse der Bevölkerung ausschließlich dienende Funktion “des Staates“ ist weitgehend auf den Kopf gestellt, und zwar schon lange vor dem C-Phänomen.

    Die in Art. 14 formulierte Sozialbindung (“Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.) wird immer weniger, sondern das Gegenteil realisiert.

    Weil durch ständige Kumulation großer Vermögen die Medien immer homogener im Interesse der wenigen immer beschleunigter reicher werdenden Menschen, die faktisch weit weit mehr Gewalt/Macht haben, als Ihnen „demokratisch“ zusteht, entwickelt werden, läuft Art. 5 GG weitgehend Leer (“Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“).

    Schließlich ist das nirgendwo verankerte (vgl. https://www.bundesbank.de/resource/blob/614528/ca4942c86c4f86881309fac3942c3f0a/mL/haeufig-gestellte-fragen-geldschoepfung-data.pdf unter „was ist die rechtliche Grundlage für die Buchgeldschöpfung? Antwort: „Die Möglichkeit zur Buchgeldschöpfung durch Banken wird vom deutschen Recht vorausgesetzt“!) und somit faktische Recht (privater) Banken zur giralen Geld“schöpfung“ bzw. “Absch(r)öpfung“ (Fiat- oder Schuldgeld), die zudem keiner (wirksamen) Kontrolle der Bevölkerung unterliegen, ein grundlegender fataler und weiterhin allgemein tolerierter Grundfehler, der der Bevölkerung Schuld- bzw. Zinsabarbeitungspflichten auferlegt.

    Insoweit stimme ich der Anmerkung von McKotz vom 10.11.2021 um 13:07 Uhr zu und bedanke mich für den Hinweis auf die „Währungskriege“.

    Die anderen von „SV“ genannten Punkte sind im Wesentlichen „Nice to have“. Jedoch die NATO zu stärken halte, ich für einen fatalen Irrweg, bzw. für den Versuch, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Denn insbesondere die Förderung des Militärischen führt keineswegs zu einem „Bollwerk gegen die Barbarei“, sondern nach meinem Eindruck ist gerade das Militärische und insbesondere die NATO als kriminelle Vereinigung anzusehen, wie völkerrechtswidrige Überfälle wie etwa im Balkan usw. zeigen. Bereits die Gründung dieser Vereinigung beruht auf offenbar einem Mythos, der wohl auch als Lüge bezeichnet werden könnte (vgl. etwa https://www.nachdenkseiten.de/?p=43276. Aber auf solch wenig zauberhaften Anfängen, auch Propaganda genannt, beruhen nahezu alle militärischen Auseinandersetzungen/Kriege, ohne dass dabei etwas lebensförderliches herausgekommen wäre.

    Und weil „sv“ schließlich am Ende „umfassender Naturschutz“ anführt:

    Das Militär ist diesbezüglich offensichtlich vollkommen sakrosankt und eine der größten Schmutzschleudern und Ressourcenvernichter!

    Als mich im Frühjahr jemand fragte, ob ich in der Lage sei, meine Vorstellungen zur Wahl, die wir meines Erachtens systemimmanent nicht haben, in drei Sätzen zu formulieren, habe ich dies wie folgt umgesetzt:

    Die Bundesregierung hat die Grundrechte ihres Auftraggebers, des Volkes, nicht nur zu achten, sondern hat ihre Bindung an diese umzusetzen (Art. 1 Grundgesetz).

    An Stelle der sog. „repräsentativen Demokratie“ mit Dominanz der Parteien und der Exekutive ist unmittelbare Gewaltausübung des Volkes nach Art. 20 Grundgesetz nicht nur über Wahlen zu verwirklichen.

    Deutschland sollte aus der NATO austreten und die Milliarden für Militär u.a. für unabhängige Medien, Bildung, Gesundheit und Justiz verwenden.

    Herzlichen Gruß

  13. Vieles, bzw fast alles richtig. Nur sprechen Sie beim vorliegenden System nicht von Kapitalismus ! Es ist reiner Geldsozialismus. Die Einrichtung einer Zentralbank ist elementarer Bestandteil des kommunistischen Manifestes und hat mit „Kapitalismus“ und/oder „freier Marktwirtschaft“ nichts zu tun ! Die Menschheit muß den Staaten das Geldmonopol entziehen, um einen freien Währungswettbewerb einzuführen. Das ist der Knackpunkt. Informieren Sie sich bitte über die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“, dort steht alles geschrieben.

  14. Es ist eben nicht „the economy, stupid“ Es ist die Politik, „stupid“. Economy würde bedeuten, ein Unternehmen entwickelt auf eigenes Risiko ein Produkt, bietet dieses auf dem (freien) Markt an, verpflichtet sich, im Fall der Fälle, zur Produkthaftung. All dies geschah eben nicht im Falle Biontech/Pfizer.
    Man verwechsle bitte nicht Wirtschaft mit Planwirtschaft

    1. Zwar bin ich kein Ökonom, aber nach meinem Verständnis ist Wirtschaft ohne freie Märkte faktisch Planwirtschaft. Denn es planen die potentesten sogenannten „Player“ – und „die Politik“, besteht doch aus von diesen gecasteten Erfüllungsgehilfen/Marionetten, die im Falle der Genexperimente auch brav die Produzenten von der Haftung befreit haben. Ihrerseits haben sie u.a. grundsätzlich ihre „parlamentarische Immunität“ (insofern wird gern die Geltung u.a. des Grundgesetzes in Anspruch genommen, Art. 46 GG) und sind im Regelfall nicht verantwortlich. Somit haben wir die vom Soziologen Beck 1988 so prägnant formulierte organisierte Unverantwortlichkeit! Letztlich allein verantwortlich sind wir, die vermeintlich souveränen Bürger, was auch in dem von mir oben (16,35 Uhr) erläuterten Sinne nach der Bedeutung des Wortes „wirk“lich der Fall ist!

  15. Geldmengen-Steuerung einer Europäischen Zentralbank?

    2008 kamen finanzielle „Rettungsschirme“, favorisiert vom Juristen Dr. Wolfgang Schäuble.

    2020 kam der „Rettungsschirm“ Pandemie.

    WAS WOLLEN WIR EIGENTLICH RETTEN VOR DER SONNE?

    Offensichtlich war die Euro-Rettung der berühmte Schuss in den Ofen, weil das Wertlose Russland und China nicht mehr gern nähmen!?

    Der nicht bildungsarme deutsche Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann geht „freiwillig“.

    Wohin gehen WIR gerade?

    In den Wald zum Hexenhäuschen als Hänsel und Gretel?

  16. Sehr geehrter Herr Dr. Mayer,
    einer ihrer (leider…) „besten“ Artikel.

    Es wird möglicherweise nichts bringen, „gegen“ dieses „System“ auffahren zu wollen.
    Widerstand ist wichtig, wird es aber möglicherweise nicht bezwingen können.
    Man bräuchte eine gute Masse an „gescheiten“ Leuten, die parallel etwas schaffen kann, das in ihren Prinzipien so „echt“ und „ehrlich“ ist… deshalb, und genau deshalb funktioniert, und sich diesem (neuen) System von selbst die Menschen anschliessen. Es werden vielleicht nicht viele sein zu Beginn, aber je mehr die Leute feststellen, was das bisherige System von ihnen will, werden sich viele möglicherweise von ihm abwenden wollen. Im Grunde genommen will doch (fast) jeder nur sein bisschen Glück und Frieden.
    Ein bestehendes System, mit dem man nicht zufrieden ist, zerschlagen zu wollen, und keine Alternative zu bieten, wird schwierig.
    Man müsste versuchen parallel etwas aufzubauen, dem sich die Menschen von sich aus mehr hingezogen fühlen, auch wenn es Reduktion auf das Wesentliche bedeutet. Aber genau das wäre möglicherweise der Schlüssel.

    Alles Liebe

  17. Die Finanzmärkte werden völlig verschwommen wahrgenommen und Gier macht blind.

    Als Draghi nach der Bankenkrise die Druckmaschinen anwarf, waren die Zinsen schon auf Null und die Rohstoffe kamen nicht in die Hufe. Selbst das Öl ist kurz darauf eingebrochen. Dabei sind das die Indikatoren für Inflation. Und da war keine.

    Die Presse hat 2008 die Märe geschürt, es drohe eine Hyperinflation, weil: Fonds das Wort Deflation hassen. Die hätten alles Kapital abgezogen und gebunkert. Das tut man in der Deflation.

    Im Keller liegt die Leiche: der Schuldenberg. Die EZB ist eine Bad Bank geworden mit dem massiven Kauf fauler Anleihen. In der Inflation druckt man kein Geld, da setzt man einfach den Zinssatz hoch und erstickt sie. In der Deflation druckt man Geld.
    Den Great Reset halte ich eher für eine Notgeburt und für keinen ausgereiften Plan.

    Der erste große Börsencrash fand in Japan statt. Ursache war eine Deflation, die schlußendlich die Weltwirtschaft angesteckt hat. Gelddruckerei ist immer das naheliegendste für die Zentralbanker, aber damit bläht man nur eine gewaltige Blase auf, die irgendwann platzen muß.
    Draghi wollte eine Inflation anregen, denn nur bei Inflation wächst die Wirtschaft. In Deutschland gab’s in den 70er Jahren sogar eine Inflation bei 17% und die war gar kein Problem.

    Draghi, aber auch Politiker, wußten, daß es die Ursache des Immobiliencrashs in den USA die Deflation war. Und seither hat sich nichts geändert. Alles ist viel zu billig. Eine Ursache liegt sicher im Überangebot, daß den Druck auf die Anbieter enorm erhöht.
    Die Wirtschaft, die mit der Pandemie scheinbar gewollt zerstört wird, besteht vor allem aus Dienstleistungen, die nach dem Drop Down-Prinzip während der Gelddruckerei entstanden ist. Das ist keine Wirtschaft, die einen Mehrwert erzeugt. Aber mittlerweile kommen auch immer mehr gute Betriebe unter die Räder.

    Die TU Dresden hatte 2008 an den Knotenpunkten des Internets Messungen vorgenommen und stellte fest, daß der Energieverbrauch alleine des Internets 2028 so hoch sein würde wie der Energieverbrauch 2008 insgesamt. Das Internet der Dinge ist eine Meisterleistung verschwommener Wahrnehmung.

    Das Finanzkapital ist leider nur von wenigen anvisiert worden, obwohl es ganz hervoragende Bücher gibt. Bin froh, daß das auf einer Gesundheitsseite so umfassend thematisiert wird.

  18. Natürlich kommt die Inflation, aber mit einem Crash.

    Der Ölpreis steigt und steigt. Leider zu spät für Draghi. Ich glaube, daß wir noch ein weiteres Problem haben, das Öl ist alle. Die Sause ist zuende.

    Der Peak Oil liegt für die gesamten Ölreserven hinter uns. Und wie viele Reserven wirklich vorhanden sind, kann kein Mensch sagen. Darüber schweigen sich die Erdölländer aus.

    Die OPEC hatte vor einigen Jahrzehnten bestimmt, daß die Fördermenge an die ausgewiesenen Reserven gekoppelt sein müssen. Kurz darauf haben alle Erdölförderländer ihre Reserven erhöht, eingeflossen sind auch vermutete Vorkommen und das Schweröl.
    Saudi Arabien weist seither jedes Jahr dieselben Reserven aus. Was gar nicht sein kann.

    Das Nordseeöl hat seinen Peak erreicht und England wird zum Nettoeinkäufer von Öl. Alle Förderländer können die prognostizierten Fördermengen schon lange nicht mehr einhalten. Und dann kam China noch dazu. Es wurde gefördert auf Teufel komm‘ raus, aber, je mehr man fördert, desto eher ist das Öl alle. Das ist der Nachteil.

    Die Amis fracken seit dem Umweltschützer Obama ihr Land kaputt. Dabei sind Schiefergas und -öl viel teurer als konventionelles Öl. Was mir ein Rätsel ist? Die konventionelle Suche kostet zwischen 200 bis 500 Millionen Dollar ohne Gewähr, daß Öl gefunden wird. Die Exploartion von Schiefergas und -öl nur 2 bis 3 Millionen Dollar. Allerdings hat Schiefergas und -öl den Fehler, daß ein Bohloch nach 2 Jahren alle ist.

    Kanada fördert Ölsande, was eigentlich Bergbau ist. Die Rafinierung des Öls ist bis heute kostspielig und wird wohl nie kostendeckend gelöst werden können. Zur Trennung des Öls vom Sand werden gewaltige Mengen Erdgas gebraucht. Und mehr Energie eingesetzt, als schlußendlich gewonnen wird.

    Hier ist sieht man interessantes Bild, wie umweltschonend der Ölsandabbau vor sich geht:

    https://www.planet-wissen.de/technik/energie/erdoel/oeloelsanddpagjpg100~_v-gseagaleriexl.jpg

    Die Fläche ist so groß wie England.

    Wer macht sowas, wenn genug Öl da ist?

  19. Nur mal so ein Gedanke, der nur indirekt zum Thema passt:

    https://www.mas.bg.ac.rs/_media/istrazivanje/fme/vol34/2/3._irena_cosic_71-80.pdf

    Daraus:

    “each specific biological function
    within the protein or DNA is characterised by one
    frequency. It has been shown in previous research that
    all protein sequences with the common biological
    function have common frequency component, which is
    a specific feature for the observed function/interaction
    [17-27]. This characteristic frequency is related to the
    protein biological function [14,15]. Furthermore, it was
    shown that the proteins and their targets have the same
    characteristic frequency in common.“

    Und dann stelle ich mir die Abertausenden Satelliten vor, die im Namen von z.B. “Starlink“ über den gesamten Himmel verteilt sind und deren Frequenzen und Frequenzbänder auf Proteine treffen, die mittels mRNA-“Impfungen“ unsere Zellen zur Proteinsynthese zweckentfremden … Science Fiction, fürwahr.

    1. Ja, leider nicht nur Satelliten, sondern unzählige derartige Emissionsquellen von „Frequenzen“ bzw. elektromagnetischer Strahlung: Mobilfunkanlagen, WLAN etc.. Diese daueremittieren schon längst derartig ubiquitär, dass auch diesbezüglich keine Kontrollgruppe mehr zur Verfügung steht, wie schon vor ca. 20 Jahren absehbar war, als diese Technik „ausgerollt“ wurde, jedoch dieser Aspekt die Masse nicht interessiert oder bewegt hat.

    2. Ich dachte eher an die gezielte Aussendung bestimmter Frequenzen für bestimmte, mittels rRNA-“Impfungen“, geschaffener Proteine, um bestimmte Reaktionen des Körpers dadurch zu provozieren. Eben, Science Fiction. Oder so.

    3. Diese Science-Fiction Erwägung ist doch mit weiteren Emissionsquellen ebenso erweitert denkbar, wie allein mit den von Ihnen angeführten Satelliten. Denn auch damit können gezielte Frequenzen emittiert werden.

  20. Nicht Allmacht, sondern im Gegenteil: Chaos kommt.

    Fakt ist: Dieses heutige Geld hat keine Deckung und wird inflationieren und sich damit selbst zerstören.
    Schon 2011 gabs den Zusammenschluß aller westorientierten Zentralbanken, ab da man sich gegenseitig Geld borgte, rückzahlbar St. Nimmerlein. Das war bereits der allerletzte Notnagel. Die aktuellen Lieferstörungen sind wohl, weil China einen realen Gegenwert haben will für gute Ware und keine wertlosen Zettel mehr.

    Es wird NIE eine Weltregierung geben, weil man sich nicht über die Bedingungen eines geordneten Konkurses einigen kann. Daher flüchtet alles schon lang in Sachwerte.

    Historisch gesehen, ist mit der Einführung der Dimokresis das Prinzip “ viele Köche verderben den Brei und KEINER ist für das GESAMTWOHL zuständig“ als Organisationsprinzip ins Leben gerufen worden. Das ist lustig, solange irgendwer, zB ein alter Ministerialbeamter sich noch ums Gemeinwohl gekümmert hat, aber jetzt sind diese Leute am Aussterben.

    Jetzt ist die Kakophonie da.
    Jetzt tut jeder was er will, und der Stärkste drängt mit Panikmache Spritzen auf, die für nix gut sind, und Schwächere werden erpresst. In der Politik gibts zerfledderte Gesetze ohne Gesamtkonzept und jeder schaut nur wie er den Tag ohne Strafrichter überlebt und viele Heuchler entwickeln sich zu Verhetz-Haien.

    So ist es halt, wenn man keine ehrlichen Oberen über sich duldet. Und meint, man braucht nur wählen gehen und muß sich nicht selbst um sein Essen und seine Gesunderhaltung kümmern und kann bequem mit Tabletten alles lösen.

    Solange alle im Kreis rennen, tausend Medien irgendwas erfinden, und jeder „Wissenschaftler“ vorgaukeln kann weiß Gott was er alles weiß, wird die Zersetzung weitergehen.

    Dieser Zersetzungsprozess FÜHRT aber DAZU, daß die Menschen lernen, daß sie auf sich ALLEINE gestellt sind und daß sie was arbeiten müssen und zusammenhalten und sich um die eigenen Leute kümmern müssen.

    Sobald das Volk das „Selbständig denken“ und „Rückgrat haben“ und das „Zusammenhalten“ wieder gelernt hat, wirds steil aufwärts gehen und diese Pappdeckelfirmen, diese inhaltsleeren Zockfirmen werden im Massenkonkurs entsorgt werden und stabile wertproduzierende Firmen werden obsiegen und das Volk versorgen.
    Es läuft alles in die richtige Richtung.

    Man soll nicht so viel Sorge haben, das wird schon werden, es dauert nicht mehr lange, und man soll einfach nach Hause richten, was man braucht, sobald dieses ach so tragische Viruslein oder ein Kollege desselben im Winter mal vorbeischaut.

  21. „Sobald das Volk das „Selbständig denken“ und „Rückgrat haben“ und das „Zusammenhalten“ wieder gelernt hat, wird es steil aufwärts gehen und diese Pappdeckelfirmen, diese inhaltsleeren Zockfirmen werden im Massenkonkurs entsorgt werden und stabile wertproduzierende Firmen werden obsiegen und das Volk versorgen.“

    Dem zitierten Satz stimme ich zu. Soweit, dass „alles“ in die richtige Richtung läuft, geht meine Perspektive jedoch nicht:

  22. Der Artikel oben ist sehr interessant und bestimmt auch in vielen Hinsichten erhellend. Dennoch möchte ich auf einen Schwachpunkt hinweisen:

    Der Artikel stützt sich größtenteils auf den oben verlinkten Artikel von Prof. Fabio Vighi. Doch Prof. Vighi ist nicht etwa Ökonom oder gar Experte für Finanz-Systeme – vielmehr ist er „Professor of Critical Theory and Italian“, wie es auf der verlinkten webpage heißt. Nun beinhalten aber die Thesen von Prof. Vighi ein Fülle von ökonomischen und finanz-technischen Details. Hat Prof. Vighi wirklich die Expertise, um diese sehr komplexen Zusammenhänge zu durchschauen und korrekt darzustellen?

    Ich weiß es nicht. Dass Prof. Vighi gar kein Mann „vom Fach“ ist, heißt nicht, dass seine Thesen falsch oder auch nun unplausibel sind. Wir aber als Leser sollten uns bemühen, alle seine einzelnen Aussagen so gut wie möglich nachzuprüfen. Die Thesen von Prof. Vighi finden sicherlich dadurch einen Teil Bestätigung, dass der Finanz-Experte Ernst Wollf (oben erwähnt) in eine ganz ähnliche Richtung argumentiert.

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