DMSO bei neurologischen Erkrankungen

22. April 2026von 5,7 Minuten Lesezeit

Warum ein vergessenes, hochpotentes Heilmittel Parkinson, ALS und psychiatrische Leiden revolutionieren könnte.

In den letzten zwei Jahren haben wir auf TKP immer wieder über DMSO (Dimethylsulfoxid) berichtet – ein altes, unglaublich potentes und daher oft unterdrücktes oder ignoriertes Heilmittel. Ob bei chronischen Schmerzen, Krebs, Rückenmarksverletzungen oder Alzheimer: Die Evidenz aus Studien und beeindruckenden Fallberichten häuft sich. Der unabhängige US-Arzt A Midwestern Doctor (AMD) hat in seiner Substack-Serie die neurologischen Anwendungen detailliert aufgearbeitet. Im zweiten Teil zur Neurologie (veröffentlicht am 21. April 2026) zeigt er auf, wie DMSO bei Parkinson, ALS, Huntington-Krankheit, Bewegungsstörungen, Epilepsie und sogar psychiatrischen Erkrankungen wirkt – oft dort, wo die Schulmedizin wenig zu bieten hat. Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen. Er ergänzt frühere Artikel, über die wir hier und hier berichtet haben

DMSO ist kein neues Wundermittel aus der Pharma-Pipeline. Es ist ein einfaches, natürliches Lösungsmittel, das die Blut-Hirn-Schranke durchdringt, stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, die Mikrozirkulation verbessert und als „chemischer Chaperon“ fehlgefaltete Proteine stabilisieren kann. Es schützt Nervenzellen vor oxidativem Stress, Toxinen und Entzündungen – genau den Prozessen, die bei vielen neurologischen Erkrankungen eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig verstärkt es andere Wirkstoffe.

Warum wird es dann nicht standardmäßig eingesetzt? Die Antwort liegt wie so oft bei DMSO in der Geschichte: Billig, nicht patentierbar, von der FDA stark reglementiert und von der Pharmaindustrie weitgehend ignoriert oder sogar bekämpft.

Parkinson: Neuroprotektion gegen Umweltgifte und Toxine

Bei der Parkinson-Krankheit (PD) sterben dopaminproduzierende Neuronen in der Substantia nigra ab. DMSO schützt diese Zellen in zahlreichen Tiermodellen vor bekannten Neurotoxinen wie MPTP, Rotenon, Paraquat und Organophosphaten. Es reduziert die Mortalität, beschleunigt die Entgiftung, stabilisiert Mikrotubuli, hemmt Lipidperoxidation und schützt Gliazellen.

Eine epidemiologische Fall-Kontroll-Studie (63 PD-Patienten vs. 68 Kontrollen) ergab: Parkinson-Patienten waren nur ein Zehntel so häufig DMSO-exponiert wie die Kontrollgruppe – während Insektizid-Exposition das Risiko sechsfach und Herbizide dreifach steigerten (siehe PubMed-Studie).

In Tiermodellen verhindert DMSO MPTP-induzierte Schäden, verbessert Rotenon-bedingte Veränderungen und schützt vor 6-OHDA. Der Metabolit DMS wirkt über das Enzym MsrA neuroprotektiv.

Russische Monographien empfehlen topisches DMSO mit Novocain bei Parkinson. Klinische Berichte und Leserzuschriften auf AMD bestätigen dramatische Verbesserungen: Ein Ehemann erlangte nach IV-DMSO während einer Stammzelltherapie wieder Treppensteigen und Sprachfähigkeit; ein Forscher eliminierte Bradykinesie und Schmerzen mit oraler DMSO (1,2–1,5 g/Tag).

Kombinationen mit Curcumin, Resveratrol, Ginsenosiden oder anderen Polyphenolen verstärken die Wirkung weiter. DMSO selbst entfernt Radikale aus Paraquat – einem weit verbreiteten Herbizid.

ALS: Fortschritt stoppen und Funktion verbessernBei der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) zeigt DMSO in Mausmodellen mit 5 % oraler Gabe verlängerte Überlebenszeit, bessere neurologische Scores und motorische Funktion. Es stabilisiert fehlgefaltetes SOD1.

Leserberichte sind besonders eindrucksvoll: Ein Patient namens Todd erlebte nach topischer und intravenöser Anwendung dramatische Besserung; in einem Buch wird von „sofortigen Wundern“ bei einem ALS-Patienten berichtet. Andere berichten von nachlassenden Krämpfen, besserem Schlaf und Absetzen von Medikamenten bei ALS-ähnlichen Syndromen. IV-DMSO scheint den Verlauf in manchen Fällen aufzuhalten.

Huntington, Bewegungsstörungen und Epilepsie

Bei der Huntington-Krankheit unterdrückt DMSO die Toxizität von Polyglutamin und verhindert in Zellmodellen den Zelltod durch aggregiertes Huntingtin (1–4 % DMSO erhöht Viabilität). Bei Bewegungsstörungen wie Steif-Person-Syndrom, essenziellem Tremor oder Restless-Legs-Syndrom berichten Anwender von rascher Linderung durch topisches DMSO – teils mit Absetzen von Medikamenten.

Tierärztliche Fälle (Pferde, Hunde) zeigen Verbesserungen bei Ataxie und Vestibularsyndromen.

Bei Epilepsie wirkt DMSO dosisabhängig: Niedrige Dosen unterdrücken Anfälle (z. B. Reduktion von Spike-Wave-Komplexen in Ratten), hohe können provozieren. Es hemmt Calcium-Influx über NMDA/AMPA-Rezeptoren und fängt Radikale.

Klinisch half orales DMSO bei Niemann-Pick-C-Patienten, Anfälle zu reduzieren und Antikonvulsiva abzusetzen. Kombinationen mit Resveratrol oder Quercetin verstärken den Effekt.

Psychiatrische Erkrankungen: Durchblutung und oxidativen Stress beheben

Stressbedingte zerebrale Hypoperfusion und Hypoxie spielen bei Schizophrenie, Depression, Manie und Angststörungen eine unterschätzte Rolle. Russische Studien zeigten, dass DMSO (oft mit Vitamin E) in Tiermodellen Radikale abfängt, SOD erhöht und Phospholipid-Profile normalisiert.

Eine peruanische Studie von 1967 (42 Patienten mit akuten Psychosen) berichtete: Intramuskuläre DMSO-Injektionen führten bei allen akuten Schizophrenikern innerhalb von 45 Tagen zur Entlassung ohne Rezidiv. Chronische Fälle zeigten Remissionen.

DMSO verbesserte auch therapieresistente Depressionen (82 % Besserung in Kombination mit Antidepressiva) und reduzierte Angst.

Fazit: Ein einfaches Mittel mit riesigem Potenzial – warum wird es ignoriert?

Die Daten aus Tiermodellen, alten klinischen Berichten und Hunderten von Leserzuschriften zum AMD sprechen eine klare Sprache: DMSO bietet bei vielen neurologischen Erkrankungen neuroprotektive, durchblutungsfördernde und entzündungshemmende Effekte – oft dort, wo teure, nebenwirkungsreiche Standardtherapien versagen. Es ist günstig, einfach anzuwenden (topisch, oral, IV) und hat ein hervorragendes Sicherheitsprofil. Dennoch bleibt es in der Schulmedizin ein Randphänomen.

Genau wie bei Ivermectin, Vitamin D oder anderen preiswerten Therapien scheint die Pharmaindustrie wenig Interesse an einem nicht patentierbaren Stoff zu haben, der die Blut-Hirn-Schranke überwindet und als Trägerstoff andere Wirkstoffe potenziert. Die FDA hat DMSO seit Jahrzehnten in enge Grenzen verwiesen. Dabei könnten Millionen Patienten profitieren. Ärzte, die bereit sind Therapien damit zu begleiten sind mittlerweile schon zu finden. Für Deutschland bietet die MWGFD Hilfe und man kann auch mit Begriffen wie „Orthomolekular Mediziner“ oder ähnlichem suchen.

Wer mehr über DMSO erfahren möchte, dem sei die gesamte AMD-Serie empfohlen sowie unsere früheren TKP-Artikel:

Mehr Information zu DMSO

Es gibt einen umfangreichen Schatz an Wissen in einer ganzen Reihe von Büchern:

DMSO und Mischungen sind entweder in Fach-Drogerien, Apotheken (die auch Mischungen auf Bestellung machen wie etwa für Augentropfen)  oder im Versandhandel zu finden:

Dazu passend auch das TKP-Buch über wichtigsten Erkenntnisse und Studien über die Heilkraft der Pilze:

Über Protokolle für die Anwendung von DMSO:

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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Die wichtigsten Anwendungen:

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