Neue Studie: Wichtiger Hochpunkt des Grönlandeisschilds verschwand komplett vor nur 7000 Jahren

23. April 2026von 3,1 Minuten Lesezeit

Während die Klimawandler und die Mainstream-Medien immer wieder vom „schmelzenden Grönlandeis“ und dem bevorstehenden Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel warnen, wirft eine neue Studie aus Nature Geoscience das gesamte Narrativ wieder einmal über den Haufen.

Forscher haben unter einem der zentralen Hochpunkte des grönländischen Eisschilds – dem Prudhoe Dome im Nordwesten – Sedimente gefunden, die beweisen: Dieser wichtige Teil des Eisschilds ist vor etwa 7000 Jahren komplett verschwunden. Und das geschah in der frühen Holozän-Zeit, einer Phase, die als „klimastabil“ gilt und weit vor jeder industriellen CO₂-Emission lag.

Die Studie von Caleb K. Walcott-George et al mit dem TitelDeglaciation of the Prudhoe Dome in northwestern Greenland in response to Holocene warming“ (Entgletscherung des Prudhoe-Doms im Nordwesten Grönlands als Reaktion auf die Erwärmung im Holozän) wurde von einem internationalen Team unter Beteiligung der University at Buffalo (UB) und der Columbia University (Lamont-Doherty Earth Observatory) durchgeführt – im Rahmen des GreenDrill-Projekts.

Die Wissenschaftler bohrten im Jahr 2023 bis in 509 Meter Tiefe unter dem Gipfel des Prudhoe Dome und zogen Sedimentkerne. Mit der Lumineszenz-Datierung (die misst, wann Mineralien zuletzt Tageslicht gesehen haben) stellten sie fest: Das Sediment unter dem Eis war zwischen 6000 und 8200 Jahren vor heute zuletzt der Sonne ausgesetzt. Das bedeutet: Der Eisschild an diesem zentralen Hochpunkt war vollständig weg – und blieb möglicherweise sogar mehrere Tausend Jahre verschwunden.

Bisher hatten die meisten Modelle und Annahmen diesen Hochpunkt als vergleichsweise stabil und uralt eingestuft. Nun zeigt sich: Er ist „viel fragiler als bisher gedacht“, wie die Autoren selbst zugeben. Das Ganze passierte während der frühen Holozän-Wärmeperiode, als die regionalen Sommertemperaturen in Grönland 3 bis 5 Grad Celsius höher lagen als heute – eine Erwärmung, die durch natürliche Faktoren (Sonnenaktivität, Ozeanzyklen, Orbitalparameter) verursacht wurde, nicht durch SUVs oder Kohlekraftwerke.

Co-Leiter Jason Briner von der UB bringt es auf den Punkt: „Das war eine Zeit, die als klimastabil gilt, in der die Menschheit erstmals Ackerbau entwickelte und Schritte in Richtung Zivilisation unternahm. Dass eine natürliche, milde Klimaänderung dieser Epoche den Prudhoe Dome zum Schmelzen gebracht und ihn möglicherweise Tausende von Jahren zurückgehalten hat, zeigt, wie empfindlich dieser Teil des Eisschilds ist.“ (Zitat aus der Studie via ScienceDaily)

Das Argument wird übrigens häufig und gerne umgedreht: „Dann könnte es ja wieder passieren – durch uns!“ Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Studie beweist einmal mehr die enorme natürliche Variabilität des Grönlandeisschilds. Der Eisschild ist nicht erst seit 1850 oder 1950 in Bewegung – er hat in den letzten 11.000 Jahren des Holozäns schon weitaus dramatischere Veränderungen erlebt, ohne dass der Mensch irgendetwas damit zu tun hatte. Und danach hat er sich wieder aufgebaut. Der Prudhoe Dome existiert heute schließlich wieder.

Das passt hervorragend zu anderen Beobachtungen, die das offizielle Narrativ seit Jahren konterkarieren: Der grönländische Eisschild wächst in manchen Regionen sogar wieder (siehe frühere TKP-Berichte), und die Gesamtmassenbilanz widersetzt sich hartnäckig den Untergangsprognosen.

Statt panisch von „Tipping Points“ zu sprechen, sollte man endlich anerkennen: Grönland hat in der jüngeren Erdgeschichte schon ganz andere Dinge überstanden – und wird es auch diesmal tun.

Die Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass fundierte Feldforschung und direkte Messungen (Bohrer statt Modelle) das CO₂-Narrativ immer mehr demontieren. Statt Milliarden in sinnlose „Net-Zero“-Phantasien zu pumpen, wäre es Zeit, die reale Klimageschichte zu studieren. Die Natur hat schon viel Extremeres erlebt – ohne Twitter-Threads und Weltklimakonferenzen.

Das Klima war nie stabil – und wird es auch nie sein.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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