Europas Führer können ihre katastrophalen Fehlentscheidungen nicht länger leugnen – Wall Street Journal

11. Mai 2026von 4,5 Minuten Lesezeit

Selbst das Wall Street Journal, sonst nicht gerade als Kritikerin des transatlantischen Establishments bekannt, kann es nicht mehr schönreden. In einem aktuellen Bericht räumt das Blatt ein, was jeder aufmerksame Beobachter seit Jahren sieht: Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind so unbeliebt wie nie zuvor.

Während Brüssel und die etablierten Medien noch vor Kurzem jede Kritik an der EU-Politik als „rechtspopulistisch“ oder „russische Propaganda“ abtaten, kommt nun selbst aus den Reihen der transatlantischen Leitmedien eine bemerkenswerte Einsicht. Das Wall Street Journal berichtet von einer historischen Unbeliebtheit europäischer Staats- und Regierungschefs angesichts schwacher Volkswirtschaften, Masseneinwanderung und der selbstverschuldete Ukraine-Krieg haben zu einem historischen Vertrauensverlust geführt. Die Folge: Ein regelrechter Aufstand der Wähler zugunsten populistischer Parteien.Die WSJ schreibt wörtlich:

„Europe’s leaders face historic unpopularity amid weak economies, immigration backlash and rising support for populist parties across the continent.“
(Europas Staats- und Regierungschefs sehen sich angesichts schwacher Konjunktur, einer ablehnenden Haltung gegenüber Einwanderung und wachsender Unterstützung für populistische Parteien auf dem gesamten Kontinent mit historisch niedriger Beliebtheit konfrontiert.)

Und das kommentiert der russische RDIF-Chef Kirill Dmitriev auf X/Twitter so:

„All true. Why @WSJ epiphany all of a sudden? EU bureaucrats simply cannot deny their catastrophic failures. Reckoning soon.“
(Das stimmt alles. Warum @WSJ plötzlich diese Erleuchtung?

Die EU-Bürokraten können ihre katastrophalen Versäumnisse einfach nicht leugnen. Die Abrechnung steht kurz bevor.)

Jahrelang haben Brüssel, Berlin, Paris und die anderen Hauptstädte den Bürgern erzählt, dass Sanktionen gegen Russland „funktionieren“, dass Masseneinwanderung „Bereicherung“ sei und dass die grüne Energiewende „Zukunft“ bedeute. Das Ergebnis ist ein Kontinent in der Abwärtsspirale:

  • Wirtschaft am Boden: Deindustrialisierung in Rekordtempo, vor allem in Deutschland. Fabriken schließen, Energiepreise bleiben trotz aller Propaganda hoch. Die Bürger spüren jeden Tag, was die „Zeitenwende“ wirklich kostet.

  • Immigrations-Desaster: Grenzen weit offen, Parallelgesellschaften, steigende Kriminalität und ein spürbarer Kulturbruch. Die Wähler haben genug von No-Go-Zonen und der Verharmlosung der Probleme.

  • Populisten im Höhenflug: Von der AfD in Deutschland über die FPÖ in Österreich, die PVV in den Niederlanden bis hin zu den Fratelli d’Italia – die etablierten Parteien verlieren massiv. Die Bürger strafen die Altparteien ab, weil sie ihre eigenen Interessen nicht mehr vertreten.

Das ist kein Zufall. Das ist das logische Ende einer Politik, die jahrelang ideologische Dogmen über reale Lebensverhältnisse der eigenen Bevölkerung gestellt hat.

Wirtschaftliche Schwäche und Deindustrialisierung

Die Folgen der selbstzerstörerischen Sanktions- und Energiepolitik sind unübersehbar. Hohe Energiepreise, massive Wettbewerbsnachteile gegenüber den USA und China sowie eine schleichende Deindustrialisierung prägen das Bild.

Der Ukraine-Krieg fungiert als Multiplikator der Krise. Die bedingungslose Unterstützung Kiews hat Europa nicht nur Unsummen gekostet, sondern auch die Energiekrise verschärft und die eigene Sicherheitspolitik ad absurdum geführt. Während man Russland „schwächen“ wollte, hat man vor allem die europäische Wettbewerbsfähigkeit geschwächt.

Das Wall Street Journal verkündete kürzlich in einem Leitartikel unter dem Titel „Ukraine Is Europe’s War Now“, dass der Krieg in der Ukraine ab sofort Europas Krieg sei – und die EU bereits einen weiteren Finanzbedarf von 19 Milliarden Euro festgestellt habe, obwohl gerade erst ein 90-Milliarden-Kredit verabschiedet wurde.

Die Bürger spüren die Auswirkungen täglich in Form steigender Lebenshaltungskosten und sinkender Reallöhne. Statt pragmatischer Politik setzt man weiter auf grüne Ideologie und Abhängigkeit von intermittierenden „Erneuerbaren“. Massive gesundheitliche Schäden und höhere Strompreise, die dadurch verursacht werden, nimmt man billigend in Kauf. Und die Schäden sind spätestens seit der großen epidemiologischen Studie der Universität Mainz nicht mehr zu leugnen: Windparks verschulden Herzinfarkte wie aus den Daten der Krankenkassen hervorgeht.

Einwanderung und kultureller Bruch

Die Masseneinwanderung, die von vielen europäischen Hauptstädten jahrelang als „Bereicherung“ gefeiert wurde, stößt inzwischen auf breiten Widerstand. Kriminalität, Parallelgesellschaften und Überforderung der Sozialsysteme haben zu einem massiven Ablehnung geführt.

Die Menschen wollen weder ihre Kultur aufgeben noch die steigenden Kosten für Integration tragen, die in Wirklichkeit oft gar nicht stattfindet.

Historische Unbeliebtheit als logische Konsequenz

Die Wall Street Journal spricht von „historischer Unbeliebtheit“ der Amtsinhaber. Das sei keine vorübergehende Delle, sondern das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen. Die Wähler strafen die etablierten Parteien ab und wenden sich verstärkt Alternativen zu – in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und vielen anderen Ländern. Die Eliten nennen das „Populismus“. Die Bürger nennen es gesunden Menschenverstand.

Die Wall Street Journal ist kein Freund Russlands und schon gar kein Freund von „Populisten“. Wenn selbst dieses Blatt jetzt die katastrophale Lage der europäischen Führer einräumen muss, dann ist das System nicht mehr zu retten.

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8 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 11. Mai 2026 um 21:38 Uhr - Antworten

    Wollen wir hoffen, dass das System der Realitätsverweigerer nicht mehr zu retten ist und bald zusammenbricht. Welche Bedeutung das für den Krieg gegen Russland hätte, habe ich zum vorherigen Artikel kommentiert.

  2. triple-delta 11. Mai 2026 um 14:58 Uhr - Antworten

    Zu diesem Thema empfehlte ich einen aktuellen Beitrag von der globalbridge.ch
    globalbridge.ch/12-denkfabriken-30-studien-ein-auftrag-wie-washington-den-plan-zur-china-einhegung-schrieb/

  3. Jan 11. Mai 2026 um 14:02 Uhr - Antworten

    In ihrem Unverstand bereiten die Selbstvergöttlichten lauter verfassungsfeindliche Maßnahmen vor, die von Autoritären genutzt werden könnten, um die Opposition auszuschalten. Es muss ja nicht so kommen, aber wie kann man so dämlich sein, das nicht zu erkennen, während man sich gerade auf eine langfristige Opposition vorbereitet?

  4. Jurgen 11. Mai 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    Die Frage die sich mir stellt: Haben Europas Führer hierzulande überhaupt das Sagen?
    Ich habe da große Zweifel.
    Und wenn sie tatsächlich das sagen hätten, dann erinnere ich an den Grundsatz: Wehret den Anfängen, denn der Aufwand für eine Wende wird exponentiell immer größer, je länger man abwartet.

  5. VerarmterAdel 11. Mai 2026 um 9:39 Uhr - Antworten

    Solange die Politik und die Medien in EUropa von Kriminellen und Schwarzköpfen beherrscht werden, wird sich nichts ändern.

    Aus meiner Sicht gehört jeder Politiker, der den Klima-Bullshit und den Virus-Bullshit und den ISrahell-Bullshit (Gottes auserwähltes Volk von Massenmrödenr, die fast alle aus der Region Schwarzes Meer stammen?) vorantreibt, sofort seines Amtes enthoben und für alle Zeiten weggesperrt.

    Leider glauben die meisten Sklaven aber auch diesen verlogenen hirnrissigen Bullshit, der nur ganz wenigen Leuten dient, und sie glauben es, weil sie über Jahrzehnte von den eingangs genannten Kriminellen und Schwarzköpfen dazu gebracht wurden. Sie sollten auf Christine Anderson hören:

    „Hören Sie um Gottes will hört auf, Ihren demokratisch gewählten Regierungen zu vertrauen. Sie haben es nicht verdient. Hören Sie auf, das Handeln Ihrer Regierung zu rechtfertigen. Hören Sie auf zu rationalisieren und ihnen gute Absichten zu unterstellen. Sie haben keine guten Absichten. Wie ich bereits sagte, gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte noch nie eine politische Elite, die sich um das Wohl der einfachen Bevölkerung gekümmert hat, und daran hat sich nichts geändert. Warum auch? Hören Sie auf, ihnen zu vertrauen, denn ich kann Ihnen sagen: Man kann sich nicht aus einer Tyrannei herausgehorchen.“

    Nichts wird sich ändern, es wird nur alles nur noch immer schlimmer werden.

    Wenn ich die Berichterstattung über das sog. Hantavirus oder Huntervirus (das die Menschen jagt und tötet?) höre und ihre supertolle neue Heatmap sehe, ahne ich, was sie vorhaben: Covid 2.0 nur um Lichtjahre schlimmer.

    Zuerst wird durch Hormuz Energie zum Luxusgut, und wenn dann die große Hungersnot ausbricht, alle krank werden wegen der Sorgen, ob und wie man überlebt, und weil man nichts mehr zu essen hat – vom Krieg ganz zu schweigen -, kommen die Schwaine des medizinisch-industriellen Krankheits- und Eugenikkomplexes um die Ecke mit einer neuen Pandemie und ihre „Rettung“: die obligatorische Spritze dreimal täglich, auch aus Verantwortung für die noch Lebenden.

    Echt, mir reicht es! Mir reicht es, dass diese Psychopathen einfach immer weitermachen, egal verlogen, hirnrissig, gemeingefährlich und kriminell es auch ist, und mir reicht es, dass alle den Zirkus mitmachen und ihren Irrsinn nachquatschen, statt auf den Tisch zu hauen und sie stoppen.

    • mattes 11. Mai 2026 um 13:23 Uhr - Antworten

      Es reicht aber leider nicht, dass es uns reicht; wir müssen etwas drastisches dagegen TUN.

    • triple-delta 11. Mai 2026 um 14:42 Uhr - Antworten

      Zitat: „Solange die Politik und die Medien in EUropa von Kriminellen und Schwarzköpfen beherrscht werden, wird sich nichts ändern.“
      Wieder wird Ursache und Wirkung verwechselt. Warum werden denn Politik und Medien von Kriminellen etc. beherrscht? Die Beantwortung dieser Frage führt zur Lösung des Problems.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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