Was tun um Corona, Krieg und Energiewende durchzubringen? Die Mächtigen brauchen die Angst der Massen. Ohne Angst keine Kontrolle. Und so erleben wir seit Jahrzehnten eine Inszenierung, die Sigmund Freud, hätte er sie noch erleben dürfen, mit größtem psychoanalytischen Interesse seziert hätte — die Erschaffung einer neuen, säkularen Religion namens Klima-Notstand.
Freud schrieb 1927 in Die Zukunft einer Illusion, die Hauptaufgabe der Zivilisation sei es, den Menschen gegen die Natur zu verteidigen. Doch er war Realist genug, um zu erkennen, dass dieser Kampf niemals vollständig gewonnen werden kann:
„Es gibt die Elemente, die aller menschlichen Beherrschung zu spotten scheinen: die Erde, die bebt, aufreißt und alles menschliche Leben und Werk begräbt; das Wasser, das in wildem Aufruhr alles überschwemmt und ertränkt; die Stürme, die alles vor sich herblasen; es gibt Krankheiten […] und endlich das schmerzliche Rätsel des Todes, gegen das kein Kraut gewachsen ist und wahrscheinlich keines gefunden werden wird.“
Die Natur, so Freud, erhebe sich „majestätisch, grausam, unerbittlich“ gegen uns und führe uns immer wieder unsere „Schwäche und Hilflosigkeit“ vor Augen — genau jene Hilflosigkeit, der wir durch die zivilisatorische Arbeit zu entkommen hoffen.
Die Geburt der Götter aus der Angst
Was tut der Mensch angesichts dieser überwältigenden Kräfte? Freuds Antwort ist so einfach wie genial: Er erschafft sich Götter. Die hilflose Kindheit — der schwache kleine Mensch, der Schutz bei übermächtigen Eltern sucht — wird zur Blaupause für das religiöse Empfinden. Die unbezwingbaren Naturgewalten bekommen ein Gesicht, einen Willen, werden zu personifizierten Mächten, die man durch Rituale, Opfer und Unterwerfung gnädig stimmen kann.
Freud dazu in Die Zukunft einer Illusion:
„Das erschreckende Gefühl der Hilflosigkeit in der Kindheit erweckte das Bedürfnis nach Schutz — Schutz durch Liebe —, dem der Vater entsprach; die Erkenntnis, dass diese Hilflosigkeit das ganze Leben anhält, ließ an der Existenz eines Vaters festhalten, diesmal aber eines mächtigeren.“
Die Götter behalten dabei eine dreifache Aufgabe: Sie sollen die Schrecken der Natur bannen, den Menschen mit der Grausamkeit des Schicksals versöhnen und ihn für die Entbehrungen des zivilisierten Lebens entschädigen. PBS dokumentiert diesen Kerngedanken Freuds prägnant: Die Verteidigung gegen kindliche Hilflosigkeit verleiht der erwachsenen Reaktion auf die anerkannte Hilflosigkeit ihre charakteristischen Züge — und genau diese Reaktion ist die Entstehung von Religion.
Klima-Angst als moderne Ersatzreligion
Nun ersetze man „Götter“ durch „Klima“ — und das psychoanalytische Bild ist komplett.
Die gegenwärtige Klima-Hysterie folgt exakt dem von Freud beschriebenen infantilen Muster. Das Wetter, einst bloß das Wetter, wird zum strafenden, allmächtigen Akteur stilisiert. Jeder Hitzetag ein göttlicher Zornesausbruch. Jeder Sturm eine apokalyptische Botschaft. Die Sprache verrät den religiösen Subtext: Von „Klima-Sünden“ ist die Rede, von „Erlösung“ durch CO₂-Neutralität, von „Buße“ in Form von Verzicht.
UN-Generalsekretär António Guterres lieferte im Juni 2026 bei der London Climate Action Week ein Paradebeispiel dieser quasireligiösen Rhetorik: „London isn’t just calling — it’s cooking.“ Wir hätten, so Guterres, die elf heißesten jemals aufgezeichneten Jahre durchlebt. Klimakatastrophen würden „häufiger, zerstörerischer und teurer“. Die UN-Klimarahmenkonvention verbreitete die Rede pflichtschuldig weiter, inklusive der Forderung an KI-Firmen, ihre Umweltauswirkungen offenzulegen — als wären Rechenzentren das Problem und nicht die Sonne. Obwohl Rechenzentren die Umgebung um bis 9 Grad erwärmen, Infraschall erzeugen und den Bauern das Wasser wegnehmen.
Dass die 35,9 °C im britischen Cheltenham während des Sommers 1976 — also vor ziemlich genau 50 Jahren — höher lagen als alles, was London 2026 erlebte, wird selbstverständlich unterschlagen. Keine Panik damals. Keine Angst. Nur gute Zeiten und Eis am Stiel.
Ich selbst habe 1977 in Athen 48 °C erlebt. Wir besuchten die Akropolis — niemand hatte „Hitze-Angst“, niemand kollabierte vor existenzieller Verzweiflung. Man trank Wasser und ging weiter.
Der psychische Mechanismus: Projektion und Schatten
Die tiefenpsychologische Pointe liegt tiefer: Wer unter climate anxiety leidet — das Klima-Derangement-Syndrom —, ist ein zutiefst ängstlicher Mensch. Mit Logik und Vernunft ist solchen Menschen nicht beizukommen, denn ihr Problem ist kein rationales, sondern ein psychisches.
Freud lehrte uns die Projektion: Was der Mensch in sich selbst nicht erträgt, wirft er auf die Außenwelt. Die eigene Kleinheit, die eigene Ohnmacht im Angesicht eines gleichgültigen Kosmos — das ist unerträglich. Also wird das Klima zum übermächtigen Feind aufgeblasen, den es zu bekämpfen gilt. Die „Klima-Krise“ wird zum Gefäß für all das, was der Mensch an existenzieller Angst in sich trägt, aber nicht anzuschauen wagt.
Green-Party-Chef Zack Polanski offenbart diese Projektion unfreiwillig, wenn er erklärt: „Die Klimakrise ist letztlich eine Krise der Ungleichheit… Wir müssen die Gier und die Verschmutzung der Konzerne stoppen, die unsere Umwelt zerstören.“ (Quelle: YouTube) Man beachte die Verschiebung: Nicht die Natur ist das Problem, sondern „Konzerne“, „Gier“, „Ungleichheit“. Der klassische Sündenbock-Mechanismus. Das Wetter als moralische Anklagebank.
Das Oligarchiat als Hohepriester der neuen Religion
Und wer profitiert von dieser säkularen Ersatzreligion? Dieselben Kreise, die schon immer von der Angst der Massen profitiert haben: die globale Oligarchie.
Die Privatjets der Teilnehmer an den COP-Klimakonferenzen sind legendär. Während den kleinen Leuten Verbote und Verzicht gepredigt werden, düsen die Hohepriester des Klima-Kults im Jet nach Baku, Dubai oder sonstwohin, um dort hinter verschlossenen Türen über CO₂-Zertifikate, Emissionshandel und die Umverteilung von Vermögen zu verhandeln — Letzteres natürlich immer von oben nach oben.
Die etablierten Medien spielen dabei die Rolle, die in früheren Zeiten die Priesterkaste innehatte: Sie verbreiten die Angstbotschaft, deuten die Zeichen — jeder Hitzetag ein Menetekel — und verdammen die Ungläubigen. Wer zweifelt, ist „Klimaleugner“, ein moderner Ketzer also. Die Parallele zur Inquisition ist mit Händen zu greifen.
Dabei zeigen die Daten ein anderes Bild. Von österreichischen Forschern in den Alpen gemachte Funde belegen, dass es dort lange Zeiträume gab, die erheblich wärmer waren als heute — die mittelalterliche Warmzeit, das Maunder-Minimum zwischen 1645 und 1715, das Dalton-Minimum zwischen 1800 und 1850. Die Sonne, nicht das CO₂, bestimmt das Klima. Satellitenmessungen zeigen, dass die Abnahme der Wolkenbedeckung (Albedo) mehr solare Strahlungsenergie auf die Erdoberfläche treffen lässt.
Die kurzwellige, energiereiche Sonnenstrahlung dringt hunderte Meter tief in die Ozeane ein. Die langwellige Gegenstrahlung durch Treibhausgase hingegen hat eine Eindringtiefe von gerade einmal 0,01 mm in Wasser. Wie bereits im Oktober 2024 auf TKP ausgeführt: Die aktuelle Erwärmung kommt von der Sonne und der Reduzierung der Wolkenbedeckung. Das wurde gemessen und das ist in jeder Naturwissenschaft das einzig entscheidende Kriterium. CO₂ spielt dabei keine Rolle.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
8 Kommentare
„Nicht die Natur ist das Problem, sondern „Konzerne“, „Gier“, „Ungleichheit“. Der klassische Sündenbock-Mechanismus.“
Gleichzeitig:
„Und wer profitiert von dieser säkularen Ersatzreligion? …die globale Oligarchie.
Die Privatjets der Teilnehmer an den COP-Klimakonferenzen sind legendär. Während den kleinen Leuten Verbote und Verzicht gepredigt werden, düsen die Hohepriester des Klima-Kults im Jet nach Baku, Dubai oder sonstwohin, um dort hinter verschlossenen Türen über CO₂-Zertifikate, Emissionshandel ….“
Diesen Widerspruch an sich finde ich fasziniernd – und beängstigend: Der klassische Sündenbock ist der Gewinner.
„Funde von Holz und Torf, die der Gletscher in den Jahren 2009 bis 2010 freigegeben hat, lassen darauf schließen, dass sich im Zeitraum 5000 bis 1500 v. Chr. Moorvegetation und Weideland im Gebiet der heutigen Pasterze befunden hat. Eine Analyse der Universität Innsbruck konnte Pollen von Gräsern sowie Enzian nachweisen. Koprophile Pilze (Dungpilze) belegen, dass Weideflächen für Viehzucht genutzt wurden. Ein Holzstück, das von der Universität Graz untersucht wurde, gehört zu einer Zirbe mit 200 Jahresringen, die dort vor 7000 Jahren (in der nacheiszeitlichen Wärmephase) wachsen konnte.“
Quelle: wikipedia
Bis vor kurzem gab es auf wikipedia noch ein Bild (2015) wo eine große etwa 6000 Jahre alte Zirbe zu sehen war, die aus dem Eis der Pasterze geborgen wurde.
Es sind Aufs und Abs der Temperatur, Verschiebungen von Kontinenten, Klima, Erhebungen von Gebirgen, deren Erosion und Wiedereinschmelzung im Erdinneren … ein Kreislauf, ein Werden und Vergehen etc.
Sich gegen die Natur und ihre Kräfte aufzulehnen bzw. bis aufs Äußerste zu mißbrauchen, Raubbau zu betreiben, impliziert das Scheitern – früher oder später. Wir befinden uns am Zenit bzw. schon im Untergang unserer Hochkultur mit dem Motto „mache Dir die Erde untertan“.
„Die letzten werden die ersten sein“ – nimmt den Ausgang vorweg – letzte indigene Völker und Menschen, die wissen, wie man MIT der Natur lebt, werden den Zusammenbruch, den great reset der ERDE überleben ….
Ja, das Klima, ständig wandelt es sich, täglich, ja sogar stündlich, wer rettet uns ?
Rettung vor dem Klima ist ein Oximoron.
Oh je, manche haben so eine große Angst vorm Klima, dass sie sogar eine Wetter-App nutzen, die ihren Standort dauerüberwacht…
Die im Beitrag beschriebene Propaganda- und Manipulations-Strategie ist unbestritten und äußerst wirkmächtig. Dennoch würde ich gern die Wetterkapriolen und sonstigen, sich scheinbar häufenden Naturgewalten etwas differenzierter betrachten.
Mittlerweile wissen wir ja anhand diverser Patente und Aussagen von Beteiligten (TKP hat schon mehrmals darüber berichtet), wie mittels Frequenztechnologien oder mit Hilfe von Chemikalien in die Biosphäre des Planeten eingegriffen wird. Das Buch „Kriegswaffe Planet Erde“ von Rosalie Bertell beschreibt detailliert die verschiedenen Technologien und Machenschaften, die seit Jahrzehnten hinterhältig und ohne das Wissen breiter Bevölkerungsschichten angewendet werden. Der Macht- und Geld-Konzentration ist geschuldet, dass gewisse Kreise auf vielen Ebenen schalten und walten können, wie sie wollen. Diese, durch derartige menschliche Technologien hervorgerufenen Veränderungen haben langfristige Auswirkungen. Sie summieren sich, wie zum Beispile die Menge radioaktiver Substanzen in der Atmosphäre, welche dann laut Bertell u.a. die Ozonschicht beeinträchtigen.
Diese Machenschaften, die damit verbundene Ignoranz und der Größenwahn empfinde ich persönlich schon als ungeuerlich, alarmierend und beängstigend!
„Freud lehrte uns die Projektion: Was der Mensch in sich selbst nicht erträgt, wirft er auf die Außenwelt. Die eigene Kleinheit, die eigene Ohnmacht im Angesicht eines gleichgültigen Kosmos — das ist unerträglich. Also wird das Klima zum übermächtigen Feind aufgeblasen, den es zu bekämpfen gilt. Die „Klima-Krise“ wird zum Gefäß für all das, was der Mensch an existenzieller Angst in sich trägt, aber nicht anzuschauen wagt.“
Starker Absatz – guter Artikel.
Freud hatte nicht nur das „Glück“ in einer Stadt wie Wien zu leben (wo man generell viel Verdrängung, Projektion, etc. beobachten kann), sondern auch in einer Zeit, in der der seelische & geistig-emotionale Zustand der Bevölkerung dem heutigen Befinden sehr ähnlich war. Damals drohte nur Deutschland unterzugehen (oder das geschrumpfte Kaiserreich) – und daher reichten auch „irdische Götter“ aus (Führerkult).
Was dem Artikel noch hinzugefügt (oder besser hervorgehoben) werden könnte ist der Umstand, dass der fröhliche Wechsel von „Existenzbedrohung“ zu „Existenzbedrohung“ (Klima-C-Ukraine-…..) bestätigt, dass der Mensch diese Projektionen aktiv sucht, wie Freud vermitteln will. „Der Mensch will belogen werden“ sagt man oft – und das ist der Grund/Mechanismus bzw damit gemeint.
Weiters gilt zu bedenken, wie groß dadurch die „Gefahr“ für die Gläubigen ist, wenn ein „Schwurbler“ ihren „Lebens-Rollator“ zu entwenden droht, sobald er die Projektion offen legt. Darum wird ausgerechnet der klügste Warner zuallererst aus der Gesellschaft gejagt.
Die Machteliten haben auch leichtes Spiel mit den meisten Menschen. Da die meisten nicht selbstständig denken oder selbst recherchieren wollen, übergeben sie die Verantwortung denjenigen, die sie manipulieren. Damit lassen sie zu, dass andere in ihre Gedanken eindringen können und sie dadurch „lenken“ können. Während der Bürger glaubt und auch vehement behauptet, er würde seine Entscheidungen selbst treffen, ist er bereits schon lange ferngelenkt und indoktriniert!
Das beginnt schon im Kindesalter im Kindergarten, in der Schule, der größten Ausbildungsstätte für staatliche Indoktrination! Während der normale Schulabsolvent in die Ausbildung geht, geht der höher Berufene an die Universitäten. Beides sorgt aber für die Vorbereitung und den Erhalt des Systems! In der Uni kommt die nächste Stufe der Indoktrination! Hier werden Intellektuelle auf einen höheren Level der systemischen Indoktrination gehoben, denn sie sollen später die Leitenden und Vordenker des Systems werden! Die Machteliten schicken zum Beispiel ihre Kinder auf Elite-Unis, um sie als Gestalter des System vorzubereiten! So bekommt praktisch jeder das, was er glauben und denken soll!
Allerdings ist damit das Werk der Indoktrination noch lange nicht beendet. Um die Menschen „gefügig“ zu halten, gibt es tägliche Propaganda auf allen nur erdenklichen Informationskanälen. Meistens ist der normal denkende Mensch bereits überfordert, aus der Fülle der Informationen, die richtige Information zu filtern und auch richtig zu bewerten! Und genau das macht sich die Propaganda-Industrie zu Nutze! Da viele durch das System und ihre Jobs bereits schon ausgelastet sind (und das ist auch Absicht), werden sie im sogenannten Hamsterrad ständig für das System am Laufen gehalten, haben aber auch keine Zeit mehr zum Nachdenken! An diese Stelle treten dann die Freizeitbeschäftigungen, für die es auch extra eine Freizeitindustrie gibt. Es ist eine Ablenkungsstrategie, damit der Bürger nicht über den miserablen Zustand des Systems nachdenkt!
Wohin man auch sieht, nirgendwo wird kritisches Denken wirklich gefördert! Weder in der Schule, noch in der Ausbildung, noch in den Mainstream Medien! Im Gegenteil, in den letzten Jahren wird sogar kritisches Denken bestraft! Corona-Leugner, Querdenker und weitere Schlagwörter wollen diejenigen denunzieren, die nachdenken wollen und nicht dem normalen System folgen! Und da sich die meisten nicht der Masse entgegenstellen wollen, folgen sie lieber der Masse! Nur wenige haben den Mut und die Kraft, selbstständig zu denken und das auch mitzuteilen! Der Rest der Masse folgt leider blindlings den Vorgaben, getrieben durch Angst, Bequemlichkeit und Überforderung! Aber damit sind sie leichte Beute für die Ziele der Machteliten!
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