
Nächste Welle der Deindustrialisierung rollt an
Der dritte Golfkrieg kann die deutsche Wirtschaft massiv treffen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln rechnet mit einer nächsten Deindustrialisierungswelle bei einem starken Anstieg des Ölpreises – ideal für das 2020 eingeläutete Endspiel.
Ein Preisschock auf den Energiemärkten, wie er sich bereits letzte Woche abzeichnet und am Montag zur Handelseröffnung weitergeht, wird Deutschlands Deindustrialisierung – begonnen ab 2020 – weiter antreiben. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat vergangene Woche simuliert, welche Szenarien welche Wirkungen haben.
In der Untersuchung der Autoren Galina Kolev-Schaefer, Thomas Obst, Thomas Puls und Samina Sultan gehen sie von zwei Alternativszenarien aus – verglichen mit einem Basisszenario von rund 60 US-Dollar pro Barrel Brent-Öl:
- Bei einem Ölpreis von 100 US-Dollar pro Barrel sinkt das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 um 0,3 Prozent und 2027 um 0,6 Prozent. Das entspricht einem kumulierten realen Verlust von etwa 40 Milliarden Euro über zwei Jahre.
- Bei einem drastischen Anstieg auf 150 US-Dollar pro Barrel beträgt der BIP-Rückgang 2026 0,5 Prozent und 2027 sogar 1,3 Prozent – insgesamt ein realer Schaden von über 80 Milliarden Euro in zwei Jahren.
Dieses negative Wachstum würde Deutschlands ohnehin massiv unter Druck stehende Industrie weiter zusetzen. Auch für private Haushalte wären diese Szenarien massiv spürbar: Bei 100 Dollar pro Barrel steigen die Verbraucherpreise 2026 um 0,8 Prozent und 2027 um 1,0 Prozent; bei 150 Dollar sogar um 1,6 bzw. 1,9 Prozent. Indirekte Effekte über ölbasierte Produkte (z. B. Kunststoffe, Dünger, Autoreifen, Kosmetika) kommen hinzu, sind aber schwer exakt zu beziffern. Man darf es vorwegnehmen: Die Teuerung wird wieder zunehmen.
Trotz der eigentlich bereits gescheiterten „Energiewende“ sind Öl und Gas für Deutschland weiterhin unverzichtbar. Deutschland verbraucht etwa zwei Prozent des weltweiten Öls – viel davon fließt in energieintensive Branchen wie Chemie, Maschinenbau, Automobilindustrie und Güterverkehr. Höhere Diesel- und Frachtkosten treffen Logistik und Exporte hart.
Am heutigen Montag notiert das Barrel Brent-Öl bei über 100 US-Dollar (teilweise sogar deutlich darüber, Berichte reichen bis 110 USD und mehr). Ein de facto blockierter Persischer Golf an der Straße von Hormus, brennende Ölfelder im Iran und Bahrain sowie US- und israelische Angriffe auf die iranische Ölinfrastruktur treiben die Preise weiter in die Höhe. Nicht wenige Beobachter rechnen damit, dass eine längere Eskalation die Marke von 150 Dollar deutlich überschreiten und weltweite Rezessionseffekte auslösen dürfte.
Auch die Studie aus Köln betont, dass die Auswirkungen stark von Dauer und Intensität des Konflikts abhängen. Das dürfte auch Washington bewusst sein, weshalb man eine Operation von einigen Wochen angekündigt hat. Ob dies aber realistisch ist, ist höchst fraglich.
Neben dem reinen Ölpreiseffekt kommen geopolitische Unsicherheit, Finanzmarkt-Turbulenzen und Lieferkettenstörungen hinzu. Die ohnehin schwächelnde deutsche Industrie wird ein weiteres Mal hart getroffen.
Wenn man nun annehmen will, dass es im Endspiel der Globalisten – das 2020 eingeläutet worden ist – nicht darum geht, US-Hegemonie zu behalten oder ein islamisches Kalifat zu expandieren – sondern um ein Programm zur umfassenden (digitalen) Kontrolle des Lebens und den Entzug bürgerlicher Grundrechte (Erwerbsfreiheit, Reisefreiheit, Gewerbefreiheit, Konsumfreiheit, Meinungsfreiheit), dann käme eine neue Deindustrialisierungswelle, die nicht nur Deutschaland sondern die gesamte EU treffen wird, gerade recht.
Verstehe ich nicht! Was hat Deindustrialisierung mit Grundrechtentzug zu tun? Da trifft man wohl die Annahme die Leute könnten nicht autark?
Mal sehen, wie hoch noch die Schmerzgrenze der Deutschen ist, bis sie endlich mal aufstehen und Konsequenzen von der Regierung fordern. Mal davon abgesehen ist das Kind schon sowieso in den Brunnen gefallen. Um das alles zurück zu drehen wie es noch vor ein paar Jahren gewesen ist, würde Jahrzehnte dauern! Und da sowieso eine neue Weltordnung fest eingeplant ist, wird es wohl kein Zurück mehr geben!
Die meisten haben noch nicht verstanden, dass wir uns nicht in einer Krise befinden, aus der wir bald herauskommen werden, sondern wir befinden uns mitten in einem kompletten strukturellen Umbruch, bei dem das alte System absichtlich zerstört wird, um ein neues aufzubauen! Und das neue System wird definitiv deutlich schlechter für die Masse der 99% werden als das alte! Aber das Erwachen wird erst in einigen Jahren stattfinden, obwohl wer genau hinsieht, kann das heute schon alles erkennen!
Der Bund muss ja abgewickelt werden nach Völkerrecht (auch wenn die GBUSraels auf das Völkerrecht kacka dünnschiss machen haben sie Angst vor den Konsequenzen in Deutschland).
Das ist für die transatlantischen Guten sowoeso G´
hupft wie Ghatch`t – warum?Das Embargo gegen den Iran ist (bis zum aktuellen US-zionistischen Überfall) vor allem ein Ballett der Heuchelei und ein zynisches Spiel. Die USA haben sich über Scheinfirmen Ausnahmeregelungen gewährt, während sie anderen Ländern (in Europa oder Asien) den Handel mit dem Iran verbieten.
Die ungesunde Wirkung des Embargos trifft zudem die Bevölkerung und nicht die Regierung oder die Eliten, die weiterhin Zugang zu Öl-, Gas- oder Zollressourcen haben. Es schafft auch eine perverse Form der Solidarität zwischen den Isolationisten innerhalb des iranischen Staates, die alle Beziehungen zum Westen abbrechen wollen, und den westlichen Lobbys oder Politikern, die den Iran auf internationaler Ebene isolieren wollen.
Es festigt auch eine interessengeleitete Komplizenschaft zwischen staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen , die dank des Embargos den Schwarzmarkt und eine Schattenwirtschaft kontrollieren, und vor allem US-amerikanischen Geschäftskreisen, die dank paralleler Kanäle und von Sanktionen ausgenommener Unternehmen, die mit dem Iran Handel treiben, diskret Vermögen anhäufen…
…Wir leben in einer paradoxen Zeit. Nie zuvor wurde so viel über Intelligenz (künstlich oder nicht) gesprochen, und nie zuvor standen uns so viele Daten und Informationen zur Verfügung. Gleichzeitig waren in den meisten westlichen Ländern die politischen und militärischen Führer, ihre Berater und Diplomaten noch nie so gefährlich ignorant, unbewusst und unverantwortlich.
Quelle: Globalbridge – „Warum der Iran den Krieg bereits gewonnen hat“
08. März 2026 Patrick Ringgenberg
Zitat: sondern um ein Programm zur umfassenden (digitalen) Kontrolle des Lebens und den Entzug bürgerlicher Grundrechte (Erwerbsfreiheit, Reisefreiheit, Gewerbefreiheit, Konsumfreiheit, Meinungsfreiheit),
Nennt das Kind doch beim Namen: faschistische Diktatur
Dieses Mal aber ohne die hässlichen braunen Hemden.
Der Lieferstopp des Nahostöls ist die Folge der Kündigung aller diesbezüglichen Schiffsversicherungen am Freitag durch die Rückversicherer. Der Enthauptungsschlag hat eine iranische Doktrin ausgelöst, wonach 31 eigenständige militärische Kommandos feuern dürfen. Damit ist die Region nicht mehr versicherbar, die Versicherungskosten übersteigen den Warenwert.
Der Rückgang des Öls wird in der EU 20% betragen, das entspricht etwa dem Rückgang während der Lockdowns. Diese Menge ist nicht alternativ, nuklear oder durch andere Importe ersetzbar.
Auf den Weltmärkten werden 30% Öl fehlen. Preissteigerungen werden das nicht ändern. Das hat Auswirkungen auf eine Reihe von Lieferketten, darunter: Kupfer, Halbleiter, Textilien, Dünger.
Ums nochmal klar zu sagen: die Waren werden nicht nur teurer, sondern sind einfach nicht mehr verfügbar. Wie in der DDR. Das ist ein Unterschied zu den Lockdowns.
Das bedeutet, die Energiewende kann nicht weitergebaut werden, mit billiger Kleidung ist es vorbei und es kann zu Hungersnöten kommen. Unternehmen können ihre Ersatzteile und Vorprodukte zu 30% nicht mehr bekommen!
Digitale Währung und KI sind nicht umsetzbar, da Netze und Energie nicht sicher sind.
Meine Glaskugel sagt, die meisten EU-Regierungen werden noch heuer fallen, einschließlich der inkompetenten Leyen. Leider wird es nicht viel nutzen, aber möglicherweise zumindest eine Basisversorgung ermöglichen. Die Pensionen werden fallen müssen und die Bürokratie wird massiv verschlankt werden, was die Arbeitslosigkeit verstärkt.
Selensky-Milliarden und Aufrüstung werden nicht möglich sein.
Die Nahoststaaten werden die muslimische Expansion nicht mehr zahlen können.
Bangladesh dürfte es hart treffen, auch aus Australien kommen Besorgnis erregende Nachrichten, der japanische Nikkei ist um 7,2% gefallen. Die Märkte haben die Risiken noch nicht eingepreist, man hofft noch auf Trumps Ankündigung von 5 Wochen. Die werden aufgrund der versicherungstechnischen Probleme nicht halten.
Die Büchse der Pandora ist geöffnet.
Sofern das Diktum: „Verschleiß fördert den Konsum!“ aufgegeben wird, soll es mir (sehr) Recht sein!