Israelische Regierung ehrt extremistischen Rabbiner

23. April 2026von 2,6 Minuten Lesezeit

Rabbiner Avraham Zarbiva bediente in Gaza einen Bulldozer zur Zerstörung von Wohnhäusern und forderte, Israel solle das palästinensische Gebiet „dem Erdboden gleichmachen“.

Während einer Feier zum Unabhängigkeitstag in Israel am Dienstag ehrte die israelische Regierung einen extremistischen Rabbiner, der dafür bekannt ist, Häuser in Gaza mit Bulldozern zu zerstören und dazu aufzurufen, das palästinensische Gebiet „plattzumachen“.

Laut The Guardian war Rabbiner Avraham Zarbiv einer von vierzehn Personen, die von der israelischen Regierung aufgrund ihres „außergewöhnlichen Beitrags zur Gesellschaft und zum Staat“ ausgewählt wurden, um bei der Feier eine Fackel zu entzünden.

Zarbiv fungiert als rabbinischer Richter für eine illegale jüdische Siedlung im von Israel besetzten Westjordanland, und ein israelischer Ombudsmann entschied kürzlich, dass er gegen ethische Richtlinien verstoßen habe, indem er „extremistische Ansichten“ äußerte, darunter seine Forderung, Gaza dem Erdboden gleichzumachen, sowie seine Prahlerei über die Zerstörung von Wohnhäusern und die Massenmorde der IDF an Palästinensern.

„Israel, ich sage euch, wir haben sie vernichtet. Es gibt Zehntausende Tote. Die Hunde und Katzen haben sie gefressen, weil niemand sie eingesammelt hat“, sagte Zarbiv letztes Jahr in einem Fernsehinterview. „Zehntausende Familien – sie haben kein Stück Papier, kein Kinderfoto, keine Ausweise, sie haben nichts. Kein Zuhause, es gibt nichts. Sie kommen, sie haben keine Ahnung, wo ihr Haus ist. Das ist etwas Unglaubliches.“

Zarbiv wurde in Israel bekannt, weil er Videos von sich selbst veröffentlichte, in denen er Häuser in Gaza zerstörte, und sein Name ist zum Slangbegriff für Zerstörung geworden. „Wir sind hier in Beit Hanoun und greifen dieses verfluchte Dorf an, bis wir es erledigt haben“, sagte Zarbiv in einem seiner Videos, das von der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem geteilt wurde. „Bis zum Sieg, bis zur Besiedlung. Wir werden nicht aufgeben, bis dieses Dorf ausgelöscht ist.“

Die isralische Menschenrechtsorganisation B’Tselem verurteilte scharf die Entscheidung der israelischen Regierung, Zarbiv zu ehren. „Die Verleihung einer der höchsten zivilen Auszeichnungen Israels an einen Bürger, der Kriegsverbrechen begangen hat, verdeutlicht, wie tief die Entmenschlichung der Palästinenser im israelischen Mainstream verwurzelt ist. Es ist ein weiteres erschreckendes Signal dafür, dass Völkermord offiziell Teil des nationalen Ethos geworden ist“, erklärte die Organisation.

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4 Kommentare

  1. Der Zivilist 24. April 2026 um 10:48 Uhr - Antworten

    Kann man Rabbi sein, wenn man so krass den antijüdischen Zionismus vertritt ?

  2. VerarmterAdel 23. April 2026 um 12:26 Uhr - Antworten

    Dreisatz für Fortgeschrittene: Wenn die Operation Covid eine kleine Störung war, was ist dann die Operation Iran? – https://coronistan.blogspot.com/2026/03/dreisatz-fur-anfanger-wenn-die.html

    Wie ein kleines Land von Psychopathen die Weltherrschaft anstrebt, und alle machen mit.

  3. Varus 23. April 2026 um 9:37 Uhr - Antworten

    „Bis zum Sieg, bis zur Besiedlung. Wir werden nicht aufgeben, bis dieses Dorf ausgelöscht ist.“

    So etwas zeigt besonders genau den wahren Charakter der T@deskult-Entität, die in Westeuropa immer noch viel zu oft angehimmelt wird.

  4. Patient Null 23. April 2026 um 9:29 Uhr - Antworten

    Die isralische Menschenrechtsorganisation B’Tselem verurteilte scharf die Entscheidung der israelischen Regierung, Zarbiv zu ehren. „Die Verleihung einer der höchsten zivilen Auszeichnungen Israels an einen Bürger, der Kriegsverbrechen begangen hat, verdeutlicht, wie tief die Entmenschlichung der Palästinenser im israelischen Mainstream verwurzelt ist.

    Die habens gut auf den Punkt gebracht. Das ist nicht nur Nethanjahu. Irgendeine Mehrheit der Bevölkerung hat diese Regierung gewählt.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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