Wie analysiert das RKI Studien zur Impfeffektivität?

1. Juli 2022von 12,9 Minuten Lesezeit

Das RKI analysiert Studien zur Impfeffektivität eigentlich nach hohen Maßstäben. Im Detail werden diese Ansprüche aber vernachlässigt. Die fragwürdige Qualität der Daten fließt nicht in die Bewertung ein. Nüchtern betrachtet ergibt sich daraus keinerlei Evidenz für nachhaltige oder relevante positive Wirkungen der Impfungen, weder für symptomatische Erkrankungen noch für schwere Verläufe oder gar Vermeidung von Tod. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass die Impfungen sogar mit einer Zunahme der Gesamtsterblichkeit einhergehen.

Hintergrund

In seiner Videokolumne Karltext vom 16. Juni 2022 gestand der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach erstmals ein, dass nach Covid-19 Impfungen „in sehr seltenen Fälle auch entsprechende Nebenwirkungen vorkommen können“, darunter auch schwere. Das Risiko, durch die Impfung zur sterben sei aber „extrem gering“. Explizit nannte er „Thrombosen im Gehirn“. Weniger als 1 von 25.000 würden überhaupt Komplikationen entwickeln und davon sei nur in einem kleinen Teil die Komplikation tödlich. Dagegen sei die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu versterben sei „viel, viel, viel höher“.

Worauf basiert aber die Einschätzung des Ministers, dass die Covid-Impfungen derart nützlich seien, dass sie viele Todesfälle und schwere Verläufe vermeiden könnten? Und das auch noch unterm Strich, also unter Berücksichtigung aller Risiken. Denn für die Betroffenen ist es ja egal, ob er an Covid-19 oder an der Impfung stirbt.

Ein paar Hinweise dazu gab Dr. Wichmann vom RKI in der Verhandlung zur Duldungspflicht bei der Bundeswehr vom 6. Juni 2022 vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Dort erklärte er, dass das RKI sorgfältig und systematisch alle Studien zur Wirksamkeit auswerte. Details nannte er dort nicht, aber auf einer FAQ-Seite des RKI (dort „Wie wirksam sind die COVID-19-Impfstoffe“) findet man Verlinkungen zu Living Systematic Reviews (LSR), die von einer Reihe von RKI-Mitarbeitern verfasst wurden, darunter auch Dr. Wichmann als Koautor. An dieser Stelle möchte ich nur die aktuelle, die dritte Imterimanalyse vom 27. Mai 2022 eingehen, die das Thema „Omikron-Variante“ behandelte. Denn nach offizieller Darstellung ist diese ja die derzeit vorherrschende Variante. Zudem man kann davon ausgehen, dass frühere Varianten, also insbesondere die Wuhan-Variante, aber vermutlich auch die „Delta-Variante“ ausgestorben sind.

In der Tat erfüllt dieser Living Systematic Review formal höchste wissenschaftliche Ansprüche. Vorbildlich sind:

  • Das Risiko für Verfälschungen (risk of bias, auch Neigung) wurde nach den Kriterien von ROBINS-I bewertet. Die Kategorien sind low (gering, dies ist eigentlich nur randomisierte Studien von hoher Qualität zu erreichen), moderate (mäßig), serious (schwerwiegend) und critical (kritisch, bedenklich).
  • Die Zuverlässigkeit der Evidenz wurde nach dem GRADE-Schema bewertet.
  • Der Analysenplan wurde registriert und vor Beginn der Auswertungen veröffentlicht.

Auch die Zusammenfassung trägt diesen Qualitätsansprüchen im Prinzip Rechnung, denn dort heißt es:

Risk of bias was moderate to critical across studies and outcomes. GRADE-certainty was very low for all outcomes.”
<Das Risiko für Verfälschungen (oder Neigung) war mäßig bis kritisch über alle Studien und alle Endpunkte hinweg. Die Zuverlässigkeit nach GRADE war sehr niedrig für alle Endpunkt.>

Angesichts dieser Bewertungen verwundern die Schlussfolgerungen in den darauffolgenden Zeilen:

Under the Omicron variant, effectiveness of EU-licensed COVID-19 vaccines in preventing any SARS-CoV-2 infection or mild disease is low and only short-lasting after primary immunization, but can be improved by booster vaccination. VE against severe COVID-19 remains high and is long-lasting, especially after receiving the booster vaccination.”
<Unter der Omikronvariante ist die Wirksamkeit der in der EU zugelassenen COVID-19 Impfstoffe zur Vermeidung von SARS-CoV-2 Infektionen oder leichten Erkrankungen gering und nur von kurzer Dauer nach primärer Immunisierung, aber kann durch Booster-Impfungen verbessert werden. Die Impfwirksamkeit (vaccine efficacy, VE) gegen schwere COVID-19-Verläufe bleibt hoch und ist anhaltend, insbesondere nach der Booster-Impfung.>

Nun muss man unbedingt noch die folgende, sehr naheliegende Regel berücksichtigen, die die Autoren von ROBINS-I ausdrücklich empfahlen:

We recommend against including studies assessed as at “Critical risk” of bias in any meta-analysis, and advocate caution for studies assessed as at “Serious risk” of bias.”
<Wir sprechen uns gegen den Einschluss von Studien mit der Bewertung „kritisches Bias-Risiko“ in irgendwelchen Meta-Analysen aus und raten zu Vorsicht bei Studien mit „schwerwiegendem Bias-Risiko“. >

Es gab tatsächlich keine Meta-Analyse in jener dritten Imterimanalyse vom 27. Mai 2022, also ein „Poolen“, d.h. Zusammenrechnung aller Ergebnisse zu einem einzigen Punktschätzer. Gleichwohl berücksichtigen die Schlussfolgerungen diese Problematik unzureichend. Eigentlich hätte man betonen sollen, dass die Schlussfolgerungen auf nur einer einzigen Studie basieren. Und selbst dann wären die Schlussfolgerungen noch fragwürdig – von der empfohlen Vorsicht keine Spur.

Qualitativ hochwertige Analysen lassen derart massive Einschränkungen auch explizit in den Schlussfolgerungen eingehen (z.B. zu probiotics, polio vaccines, impact of vaccination on antibiotic usage).

Risk of bias

Die obige Aussage („Risk of bias was moderate to critical …“) ist allein schon etwas irreführend. Denn die Aussage wäre sowohl mit einer starken Häufung bei mäßigem Bias, einer Normalverteilung oder einer starken Häufung bei kritischem Bias kompatibel. Nur sollten sich Schlussfolgerungen im letzteren Fall zur Fragestellung eigentlich verbieten. Tatsächlich ist es so, dass die Analyse der RKI-Mitarbeiter eine extreme Häufung bei kritischem Bias herausarbeitete.

“Prevention of infection with SARS-CoV-2 Omicron variant (without differentiation between asymptomatic or symptomatic cases)

Risk of bias was serious to critical for all assessed studies (see figure 3). Key concern was no or insufficient adjustment for confounders.”

Graphisch stellten die Autoren dies so dar (leider ist keine bessere Auflösung verfügbar):

Das bedeutet, dass in der Gesamtbetrachtung alle Einzelstudien mit serious or critical risk of bias bewertet wurden (Spalte rechts außen mit den roten Punkten). Fast im gleichen Sinne geht es weiter bei den beiden anderen Analysen:

“Prevention of symptomatic COVID-19

Risk of bias was serious to critical for all but one of the assessed studies (see figure 5). The remaining study was rated to have a moderate risk..”

Dazu die entsprechende Graphik (leider ist keine bessere Auflösung verfügbar):

Hervorgehoben habe ich die einzige Studie mit lediglich moderate risk of bias.

Und weiter geht es mit dem eigentlich heißen Thema. Auch hier das gleiche Bild:

“Prevention of severe COVID-19 (hospitalization, ICU-admission, or death)

In all but one studies risk of bias was serious to critical (see figure 7). The remaining study was rated to have a moderate risk due to the potential for residual confounding.”

Graphisch stellten die Autoren dies so dar (leider ist keine bessere Auflösung verfügbar):

Die einzige Studie, die die RKI-Mitarbeiter zweimal mit lediglich mäßigem Risiko für Verfälschungen bewerteten, war die UK HSA 2022. Bei allen anderen war das Risiko für Verfälschung mindestens schwerwiegend. Keine solide Basis für weitreichende Empfehlungen.

Wie war die Schutzwirkung gegen symptomatische Verläufe?

In Sachen symptomatische COVID-19 Erkrankung schätzte diese Studie die Impfeffektivität bereits 3 Monate nach der Impfung nur noch mit rund 20% ein (siehe LSR, Figure 4). Voraussetzung für eine Zulassung wären aber mindesten 50% Impfeffektivität; und das auf Basis wenigstens einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie, die stets von den Sponsoren auf maximale Trennschärfe hin gestaltet wird. Das Ergebnis kann man also nicht anders als höchst bedenklich für die Impfkampagne bewerten.

Zumal es so ist: Es dürfte eine en Kgeorrelation zwischen der Anzahl symptomatischer Verläufe und der Anzahl schwerer Verläufe geben, denn schwere Verläufe sind ja nur eine Teilmenge aller Verläufe. Warum eine prophylaktische Intervention, die zwar nicht vor milden oder mäßigen Verläufen schützt, dann aber vor schweren Verläufen, die naheliegenderweise selten sind, schützen soll, hat noch niemand plausibel bio–logisch erklärt. Wenn Hersteller aber von einem solchen Effekt überzeugt sind: Warum machen sie dann nicht eine randomisiert-kontrollierte klinische Studie zu dieser Fragestellung?

Die Schätzwerte der UK HSA 2022 für die erste Booster-Impfung waren etwas besser, nämlich bei rund 80% Impfeffektivität. Allerdings gibt es da eine Reihe von schweren Bedenken:

  1. Diese Schätzung basiert auf Daten 14 Tage bis 3 Monate nach der Impfung.
  2. Hier wie auch sonst war bereits ein Trend zur Abnahme der Impfeffektivität über die Zeit erkennbar.
  3. Bei langen Zeiträumen ist zu befürchten, dass durch zwischenzeitlich erfolgte Durchbruchinfektionen die Schutzwirkung auf natürliche Weise gestärkt wurde, also die Wirksamkeit allzu positiv beeinflusst hat.
  4. Durch die immer unschärfer werdende Trennung bzw. die immer größer werdenden zeitlichen Abstände und Ungleichgewichte zwischen Geboosterten und Ungeimpften beziehen sich Aussagen zur Impfeffektivität der Booster nur noch auf vermeintlich Vollimmunisierte, aber nicht mehr auf Ungeimpfte.

Angesichts dieser Probleme erscheint die Bewertung von lediglich moderate bias fragwürdig.

Wie war die Schutzwirkung gegen schwere Verläufe oder Tod?

Wie oben gezeigt, war auch hier die UK HSA 2022 die einzige Studie, die die RKI-Mitarbeiter mit lediglich mäßigem Bias bewerteten. Die entsprechenden Schätzwerte aus dieser Studie waren etwas günstiger als die oben genannten Werte, z.B. um die 50% Impfeffektivität 3-6 Monate bzw. rund 30% mehr als 6 Monate nach „vollständiger Immunisierung“ (siehe LSR, Figure 6). Immerhin wurden 2 Wochen bis 3 Monate nach der ersten Booster-Impfung eine Impfeffektivität von rund 80-90% berechnet. Die oben genannten vier Bedenken gelten hier selbstverständlich ebenfalls.

Die etwas höhere Impfeffektivität sollte aber stutzig machen. Denn hier blieb eine riesige Quelle von Bias gänzlich berücksichtigt. Denn diese Impfeffektivität bezog sich, wie in fast allen Beobachtungsstudien zum Thema COVID-19 Impfungen, streng auf Todesfälle mit einem positiven SARS-CoV-2-Test. Spätestens bei Todesfällen führt eine derart begrenzte Sichtweise vollkommen in die Irre, denn alle Todesfälle durch die Impfung, die ja keineswegs so selten sind und meistens innerhalb der ersten 14 Tage nach Impfung auftreten, fallen dabei unter den Tisch. Dies mag bei „symptomatischen Erkrankungen“ noch keine quantitativ bedeutende Rolle spielen, allerdings drehen sich diese Verhältnisse bei schwere Verläufen und erst recht Todesfällen komplett um. Eine selektive Betrachtung von Todesfällen, also Fokussierung of COVID-19 Tote ohne alle anderen Todesursachen zu berücksichtigen, ist völlig wertlos. Behörden, Methodiker und Verbraucherschützer hatten deshalb immer schon, z.B. bei Krebstherapien, gefordert, primär die all cause mortality zu betrachten. Selbst wenn man dies nur sekundär betrachten würde: Eine ungünstige all cause mortality sollte das Ende einer Therapie einläuten.

Was wäre sinnvoll?

Es liegt auf der Hand, dass große randomisierte, Placebo-kontrollierte klinische Studien das Ideal darstellen, um Fragen zur all cause mortality, aber auch zu allen anderen schwerwiegenden Ereignissen zu klären. Die Zulassungsstudien von Pfizer-Biontech und Moderne waren beide groß genug dafür.

Einschließlich des Follow-ups, also mit Beobachtungen bis zum 13. März 2021, fand man in der Pfizer-Biontech Studie (die Gruppen waren etwa gleich groß).

  • 21 Todesfälle nach Comirnaty, 17 nach Placebo
  • 268 Teilnehmer mit schwerwiegend unerwünschte Ereignissen (SAE) in beiden Gruppen

Die entsprechenden Daten zu Spikevax, bei einem Median Follow-up von 4 Monaten nach Dosis 2 waren (die Gruppen waren ebenfalls etwa gleich groß):

  • 16 Todesfälle in beiden Gruppen.
  • 268 Teilnehmer der Spikevax-Gruppe und 292 der Placebo-Gruppe mit SAE.

Eine Gruppe um Peter Doshi fand neulich etwas andere, aber keineswegs günstigere Inzidenzen. Diese Gruppe errechnete sogar für beide Produkte zusammen sogar eine signifikante Erhöhung der schwerwiegenden Ereignisse von besonderem Interesse, welche die Hospitalisierungen wegen COVID-19 aufwog.

Unterm Strich kann daher keine Rede davon sein, dass diese Impfstoffe einen relevanten Nutzen hätten. Leider brachen diese Hersteller danach ihre Studien ab und lösten die vormalige Placebo-Gruppe auf. Ein schwere Verstoß gegen die Auflagen der Zulassungsbehörden und eigentlich nichts anderes als ein Sabotageakt in eigenem Interesse. Erkenntnisgewinn zu Langzeitrisiken ist somit unwiederbringbar verloren.

Mindestens bei der Pfizer-Biontech-Studie muss noch deren Problem in Sachen Good Clinical Practice (GCP) berücksichtigt werden. Wie bei vielen Firmen üblich, stellte der Prüfplan nämlich bereits auf der Titelseite klar, dass man sich an GCP halten werde. Ebenso stellte der Studienbericht ebenfalls auf der Titelseite klar, dass man sich an GCP gehalten habe.

Allerdings gab es neulich in den USA einen Prozess zwischen Pfizer und einer der GCP-Monitore um eben diese Fragestellung. Dabei wusste sich Pfizer nicht mehr anders aus der Bredouille zu helfen, als einen Joker zu ziehen und auf ein Abkommen mit dem US-Verteidigungsministerium zu verweisen, wonach man sich doch nicht an die Regularien halten musste. Das bedeutet zwangsläufig, dass Pfizer zugibt, sich nicht an GCP gehalten zu haben; denn es ging ihnen nur noch um Straffreiheit in dieser Sache.

Die Einhaltung von GCP ist aber essentielle Voraussetzung, dass Zulassungsbehörden überhaupt eine Studie akzeptieren. Es gab und gibt aber keine andere Studie. Notwendig wäre also die sofortige Rücknahme der Zulassung wegen fehlender valider Datenbasis.

Würde man nun also jene Placebo-kontrollierte Studie von Pfizer-Biontech heute und mit diesem Wissen einer risk of bias-Analyse unterziehen, dann müsste sie mit critical bias bewertet werden. Zudem sollte man sich fragen, in welche Richtung die Daten wohl verfälscht worden sind. Nebensächlichkeiten hätten Pfizer sicher nicht veranlasst, diesen Joker zu ziehn.

Erhöhtes Todesfallrisiko?

Zahlreiche Analysen der letzten Zeit deuten auf eine stark erhöhte Zunahme von Todesfällen seit Beginn der Impfkampagne hin. So gibt es valide Schätzungen, wonach die Übersterblichkeit in den USA in 2021 bei 400.000 bis 540.000 Personen lag. Die entsprechenden Schätzungen zu Deutschland sehen allerdings nicht ganz so dramatisch aus, eher zwischen 25.000 und 80.000 Personen. Dies alles betrifft die Übersterblichkeit, also Menschen, die nach Altersadjustierung und unter Berücksichtigung von langfristigen Trends mehr als zu erwarten gestorben sind.

Die Meldungen von Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkung mit letalem Ausgang deuten ganz eindeutig auf einen Kausalzusammenhang mit der Impfkampagne ().

  1. Todesfälle nach Impfung in USA und Deutschland
    Daten nach US-VAERS-Zählung bis 11. März 2022, Daten aus Deutschland aus dem Sicherheitsbericht des PEI mit Daten bis 31.12.2021. Tag 0 bei VAERS ist Tag der Impfung, der keine 24 Stunden mehr umfasst. Die deutsche Zählung beginnt dagegen immer mit 1.

Zum Vergleich (fast auf der X-Achse) die Zahlen aller Todesfälle nach irgendeiner Impfung zwischen 2010 und 2019. Die Anzahl der zugrundeliegenden Impfungen zwischen 2010 und 2019 dürfte die Anzahl der COVID-19-Impfungen nach wie vor deutlich übersteigen.

Man erkennt die um mehr als 1 Zehnerpotenz häufigeren Todesfallmeldungen im Vergleich zu allen Impfungen 2010-19. Dabei dürfte der Nenner bei allen Impfungen 2010-19 nach wie vor deutlich größer als die aller in den USA verabreichten Erstimpfung mit Comirnaty oder Spikevax sein.

Ebenfalls klar erkennbar ist, dass diese Problematik in Deutschland ein ähnliches Ausmaß wie in den USA hat. Berücksichtigt man die wesentlich kleinere deutsche Population, sieht dies in Deutschland sogar eher noch schlimmer aus als in den USA. Umgekehrt belegen diese Daten, dass sich die Melderaten zwischen USA und Deutschland nicht wesentlich unterscheiden.

Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht unsere. Wir veröffentlichen sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Dr. Hans-Joachim Kremer verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der klinischen Forschung und ist als freiberuflicher Medical Writer tätig.


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21 Kommentare

  1. Reinhard Gunst 2. Juli 2022 at 18:52Antworten

    Die Klinische Studie 2 von Biontech offenbarte dass der Impfstoff nichts bewirkt. Er ist nichts andres als eine neue implementierte Religion des Wahnsinns.

  2. Anders Bruun Laursen 1. Juli 2022 at 20:15Antworten

    Eine soeben erschienene peer-reviewed internationale Studie widerlegt die immer wieder vorgeführte Argumentation für „Covid“-Grippe -Impfung: Dass schwere Krankheit und Krankenhauseinweisungen reduziert werden. Das Gegenteil ist der Fall: Impfungen machen mehr krank als die „Covid“-Krankheit!
    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4125239

    Methoden. Sekundäre Analyse schwerwiegender unerwünschter Ereignisse in den placebokontrollierten, randomisierten, klinischen Phase-III-Studien mit mRNA-COVID-19-Impfstoffen von Pfizer und Moderna
    (NCT04368728 und NCT04470427).
    Fokussierung der Analyse auf potenzielle unerwünschte Ereignisse von besonderem von der Brighton Collaboration identifiziertem Interesse.

    Ergebnisse. Pfizer- und Moderna-mRNA-COVID-19-Impfstoffe wurden mit einem Anstieg des Risikos schwerwiegender unerwünschter Ereignisse von besonderem Interesse in Verbindung gebracht, mit einem absoluten Risikoanstieg von 10,1 und 15,1 von 10.000 Geimpften gegenüber Placebo-Ausgangswerten von 17,6 und 42,2 (95 % KI -0,4 bis 20,6 und -3,6 bis
    33,8).

    Kombiniert waren die mRNA-Impfstoffe mit einem absoluten Risiko
    des Anstiegs der schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse von besonderem Interesse um 12,5 pro 10.000.

    Das zusätzliche Risiko schwerwiegender unerwünschter Ereignisse von besonderem Interesse überstieg die Risikominderung für
    COVID-19-Krankenhausaufenthalt im Vergleich zur Placebogruppe sowohl in den Pfizer- als auch in den Moderna-Studien (2.3
    bzw. 6,4 pro 10.000 Teilnehmer).

    Die Pfizer-Studie berichtete von einem um 36 % höheren Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, die nichts mit COVID-19 zu tun haben, bei 175 geimpften Teilnehmern als bei Placebo-Empfängern: 67,5 pro 10.000 gegenüber 49,5 pro 10.000; Risiko-Verhältnis 1,36.

    Die Moderna-Studie berichtete von 5 % Mehr-Risiko von schweren Nebenwirkungen, die nicht mit COVID-19 in Zusammenhang stehen, bei geimpften Personen im Vergleich zu denen, die Placebo erhielten: 136 pro 10.000 gegenüber 129 pro 10.000; Risikoverhältnis 1,05.

    Zusammengenommen gab es bei mRNA-Impfstoffen ein um 15 % höheres Risiko für schwere Nebenwirkungen, die nicht mit COVID-19 in Zusammenhang stehen als bei Placebo-Empfängern: 98 pro 10.000 gegenüber 85 pro 10.000; Risikoverhältnis 1,15.

    Grobe Untermeldung der Impfnebenwirkungen durch die KBV https://wiederkunftchristigrosspolitik.wordpress.com/2022/06/29/kbv-untermeldung-der-covid-impfnebenwirkungen-impfjahr-20211-arztbesuch-pro-20-dosen-10-mal-mehr-als-2020/

    Direktor des dänischen Gesundheitsamts: Rswar ein Fehler, Kinder und Jugendliche gegen Covid zu impfen
    https://tkp.at/2022/06/27/daenemark-bestaetigt-impfung-von-kindern-war-ein-fehler/

  3. Pierre 1. Juli 2022 at 12:21Antworten

    Vielen Dank für diese Erklärung. Sehr aufschlussreich.

    Also es gibt damit kaum Hinweise, dass die Spritzen viel Gutes bringen. Eher ist wohl davon auszugehen, dass sie sogar schaden können.

    Ich habe gestern nochmal die Geburtenrate in D angeschaut (Genesis Datenbank von destatis). Eine derartige monatsweise Veränderung der Geburtenrate wie sie von Dezember 2021 zu Januar 2022 auftrat ist seit 1950 niemals vorgekommen. Das ist vollkommen beispiellos. Warum sollte das so passieren? Die Leute waren doch euphorisch wie nie, dass sie März/April 2021 endlich gespritzt werden konnten und dass nun Alles wieder gut wird. Und da sollen plötzlich 16% weniger Paare versucht haben, ein Kind zu zeugen?

    Ich sehe hier eher Anzeichen für eine medizinische Katastrophe. Von Januar bis März 2022 insgesamt etwa 20.000 Lebendgeborene weniger ggü. einem Mittel 2016-2020.

  4. chrissie 1. Juli 2022 at 11:01Antworten

    Dake für diese ungeheuer wertvolle Analyse.
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass all die Menschen die „in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung“ sterben, also bis zu 14 Tage nach Stich, und dann auch noch mit positivem Test, als Coronaopfer gewertet werden, und damit die Statistik der Ungeimpften verschlechtern, und damit auch noch gleichzeitig die „Wirksamkeit der Impfung gegen Tod“ künstlich nach oben verfälschen? Das heisst das bisschen Wirksamkeit gegen Tod, das die noch zu finden vorgeben, ist rein lügenbasiert?

    • Ulf Lorré 1. Juli 2022 at 17:44Antworten

      Vorsichtig geantwortet, diese Fälle muss es zweifellos geben. Das resultiert schlicht aus der gegebenen Regelsetzung, also beispielsweise wer wann als wie immunisiert gilt oder dem „an-und-mit“-Unsinn. Die Frage ist, in welchem Umfang das passiert. Man würde es rauskriegen mit einer statistisch sauberen, repräsentativen Stichprobenuntersuchung, wie sie Gunter Frank seit langem fordert. Vielleicht bringen die Geburtenzahlen einen Meinungsumschwung. Bei den Sterbezahlen mögen viele noch fälschlicherweise Corona als Ursache annehmen, aber bei den Geburten könnte der Groschen fallen.

    • Al 2. Juli 2022 at 13:30Antworten

      Die Hoffnung stirbt zuletzt …

      Was mir gerade Hoffnung macht, sind die sich gerade überstürzenden, panischen Aktionen der Corowahn-Akteuere:

      _ Inhaftnahme von Ballweg
      _ monetäre Angriffe auf Achgut, sciencefile, Reitschuster, und sicher auch andere
      _ und ich sehe auffällige Umstrukturierungen bei dem corona-blog (.net), die für mich darauf hindeuten, dass der „Honigtopf“ nun auf subtil-unterschwellige Infiltration umgeschaltet wird. Ähnlich, wie ich es schon bei SWPRS beobachtet habe.

      Befinden wir uns nach Einschätzung der PR- und Denkfabriken an einem gesellschaftlichen Kipp-Punkt? Ein Bifurkations-Punkt, an dessen Stelle die Einfluss-Agenten und Geheimdienstler alles an Kräften und Mitteln aufbringen müssen, um das Kippen zugunsten der Reichen und Perversen erfolgen zu lassen?

      Dann sollten wir auch diesen Moment nicht ungenutzt verstreichen lassen. Wer, wenn nicht wir; wann, wenn nicht jetzt?

  5. Reinhard 1. Juli 2022 at 11:00Antworten

    Aus meiner Sicht fehlt eine pägnante Formulierung der Kernerkenntnisse. In dieser komplexen Form ist es nur sehr schwer verständlich. Ich hätte den Artikel gern an ein paar Ärzte weitergegeben, die mittlerweile eine Diskussionsbereitschaft entwickelt haben …

    • Hans-Joachim Kremer 5. Juli 2022 at 14:02Antworten

      @Reinhard
      Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
      Ganz oben steht doch eine Art Abstract für die ganz eiligen. Ist Ihnen das noch nicht prägnant genug?
      Sie können doch ein bis drei persönliche Sätze vor eine Verlinkung setzen.
      Interessant finde ich Ihre Ansicht, dass einige Ärzte anfangen, wieder Diskussionsbereitschaft zu zeigen.

  6. chrissie 1. Juli 2022 at 10:55Antworten

    @Taktgefuehl
    Steve Kirsch hat so eine Umfrage gemacht.
    (Ha, und warum sie das nicht finden: unterduecken Suchmaschinen das?….)

    • Hans-Joachim Kremer 5. Juli 2022 at 14:04Antworten

      Allerdings, anscheinend besonders in Österreich.

  7. Jan 1. Juli 2022 at 10:49Antworten

    Danke, sehr interessant!

  8. Pohlmann 1. Juli 2022 at 10:47Antworten

    Lauterbachs Mythen lassen sich aufklären, wenn man sehr gut hinhört. Hier muss dringend und in vielen Bereichen viel ändern. Und wenn diese Botschaft als erster Schritt beim Staat und Lauterbach hängenbleibt, dann haben sie alle ihren Posten verdient. Was er zu bieten hat ist zu wenig Informationen, zu viel Entertainment und zu viele Talkshows die er besucht. Das ist nicht die Aufgaben eines wirklichen Gesundheitsminiters.

  9. G. Kanten 1. Juli 2022 at 10:22Antworten

    Die Impfung ist wie ein Gewinn, entweder man stirbt oder hat schwere Nebenwirkungen oder man hat ein paar Monate oder Jahre Glück bis es einen doch erwischt. Also die Spätfolgen. Was hat es mit diesem neuen COVID-Gesetz auf sich, fragt man sich. Es enthält viele Lügen und verletzt unsere Rechte. Dann wird Widerstand zur Pflicht.

  10. Taktgefühl 1. Juli 2022 at 10:11Antworten

    Der Kommentar ist drinnen, aber erscheint nicht. Geben ich ihn noch mal ein, wird ein doppelter Kommentar entdeckt.

    Das bringt sowieso alles nichts, dafür ist es zu spät. Und mich über das Hickhack mit der komischen Software aufzuregen, das wird mir zu dumm.

  11. Elisabeth H. 1. Juli 2022 at 10:00Antworten

    Wer seine Worte vertraut hat bereits verloren. Lauterbach ist dafür bekannt viel zu sagen und viele dramatische Worte anzuwenden. Über Langzeitrisiken, Nebenwirkungen und Tote verliert er kein Wort darüber. In meinen Augen ist er der schlimmste selbsternannte Gesundheitsminister nach Spahn. Wünsche mir vom Staat sie würde wirklich eine fundierte Prüfung vornehmen bei ihrer Wahl von Ministern.

  12. Taktgefühl 1. Juli 2022 at 9:54Antworten

    Weltweit gab es laut Statista 6,3 Mio. Todesfälle unter den 8 Mrd. Erdbewohnern. Von 80.000 Menschen sind 63 gestorben. Das sind 0,078%, also 78%%.

    „Die meisten dieser Sterbefälle entfielen dabei auf die Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen. Der Altersmedian unter den Todesopfern belief sich auf 80,5 Jahre. „(statista)
    D.h., mit 80,5 Jahren liegt der Medien über der durchschnittlichen Lebenserwartung. Älter werden mit Corona ..
    In Deutschland sterben jeden Monat rund 190 Kinder bis 10 Jahre, rund 200 Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahre, rund 1.300 Erwachsene zwischen 40 und 50 Jahre, rund 5.000 Erwachsene zwischen 50 und 60 Jahre.
    Statista muß auch immer wiederholen, daß das Corona-Virus neuartig ist. Das Virus ist natürlich nicht neuartig, das Handy war neuartig nach dem Schnurtelefon.
    Anrüchig ist ja schon die plötzliche EInsicht des Klimawandels nach 30Jjahren extremen Raubbaus, und daß im Hintergrund die Weltherrschaft angestrebt wird, und der Zufall hilft mit einem „neuartigen“ Virus.
    Diese Leute haben keine Scham. Mach dem 3. Reich gab es keine Reue, es ging genauso schamlos weiter.

  13. Carlo 1. Juli 2022 at 9:51Antworten

    Die Aussagen des Krankministers sind nicht ernst zu nehmen. Er scheint mir wie ein kleiner Junge der unbedingt in die vierte Klasse aufsteigen will. Nur macht er seine Hausaufgaben nicht richtig.

    Es gibt Menschen die Verluste hinnehmen müssen, weil sie dieser Spritze und Aussagen ohne Prüfung vertraut haben. Lauterbachs Einschätzung habent das Leben anderer gekostet.

    Er sollte sich alle Geimpfte anschauen die bereits daran gestorben sind. Dieses Gesicht will ich sehen.

    • Hans-Joachim Kremer 5. Juli 2022 at 14:12Antworten

      „Die Aussagen des Krankministers sind nicht ernst zu nehmen.“
      Ja klar … aber vorhin Diskussion im deutschen ICE wegen Maskerade. Da meinten doch tatsächlich 1 oder 2, dass Lauterkrach der beste Gesundheitsminister sei, den wir je hatten.

  14. Charly1 1. Juli 2022 at 9:16Antworten

    Repräsentative Umfrage in USA enthüllt Dunkelziffer: 750’000 Impftote und 5 Millionen arbeitsunfähige!

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