Das vorprogrammierte Ukraine-Desaster

29. Juni 2022von 4,6 Minuten Lesezeit

NATO-Schachspieler in Washington und eine tragische ukrainische Figur auf deren Schachbrett. Ein Blick in die jüngere Zeitgeschichte zeigt uns eine erstaunliche Entwicklung. Aktuelle Akteure haben vor dem gewarnt, was sie heute tun.

 

(Buchdeckel-Bild)

Bemerkenswerterweise hat der Autor des Buches “Ukraine, Zbigs Grosses Schachbrett” das sieben Jahre vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 veröffentlicht wurde, die kriegerische Entwicklung prophetisch vorausgesehen. Anstatt die NATO nach der Auflösung ihres sowjetischen Gegenstücks aufzulösen, wollten der frühere nationale Sicherheitsberater der USA, Zbigniew “Zbig” Brzezinski, und andere einflussreiche US-Falken die NATO nutzen, um die globale Dominanz der USA auszuweiten und Waffenkäufe und -verkäufe nicht nur beizubehalten, sondern zu beschleunigen. So verkündete “Zbig”, dass „eine erweiterte NATO sowohl den kurzfristigen als auch den längerfristigen Zielen der US-Politik gut dienen wird“. Bezeichnenderweise „bestimmte“ er die Ukraine als das zentrale Land, um Russland zu besiegen. Es macht den Anschein, dass versucht wird, jetzt diesen Schachzug energisch umzusetzen.

(screenshot @felixabt twitter account)

Als Komiker zu der Zeit, als Barack Obama Präsident der USA war, brachte Volodimyr Selenskyj diese bittere Wahrheit hier zum Ausdruck: „Heute hat unser Präsident – der wichtigste, Barack Obama – versprochen, dass wir der NATO als Handlanger der Amerikaner beitreten werden. Bitte schicken Sie uns Exemplare von ‚Mein Kampf‘, es ist hier ausverkauft.“ Die Ironie der Geschichte ist, dass ausgerechnet er nun in genau diese tragigkomische Rolle als Handlanger Amerikas gedrängt wurde.

Im Jahr 2014, lange bevor Volodomyr Selenskyj, der im Westen als Held verehrte Präsident der Ukraine, ins höchste Amt des Landes gewählt wurde, erklärte er: „Im Osten und auf der Krim wollen die Menschen Russisch sprechen. Lasst sie in Ruhe, lasst sie einfach in Ruhe. Geben Sie ihnen das Recht, Russisch zu sprechen. Die Sprache darf unser Land nicht spalten. … Wir haben die gleiche Hautfarbe, das gleiche Blut, unabhängig von der Sprache.“

(screenshot @felixabt Twitter account)

Seitdem wurden in dem Land neue Gesetze verabschiedet, die russischsprachige Ukrainer diskriminieren. Darüber hinaus zensierte Präsident Selenskyj, der mit dem ehemaligen Komiker Selenskyj nicht mehr viel gemeinsam hat, russischsprachige ukrainische Journalisten und verbot alle Oppositionsparteien, von denen die meisten russischsprachige Ukrainer vertreten. Ende 2019 distanzierte er sich auch offen vom Minsker Abkommen, einem völkerrechtlichen Vertrag, der das Verhältnis zwischen den östlichen Donbass-Regionen mit mehrheitlich russischsprechenden Ukrainern und dem westlichen Kiew klären sollte. Selbst russische Bücher und Musik wurden kürzlich verboten. Offensichtlich waren dies alles „gute“ Maßnahmen, denn sie störten niemanden im Westen, wo Selenskyj als Verfechter der Demokratie und der Meinungsfreiheit gefeiert wird.

Jahrzehnte vor dem Ukraine-Krieg warnten führende amerikanische Politiker vor der Osterweiterung der NATO und der dadurch zu erwartenden heftigen Reaktion Russlands. Zu ihnen gehörte Robert McNamara, der als Verteidigungsminister während des Vietnamkriegs den unrühmlichen Rekord aufstellte, Vietnam zum am meisten bombardierten Land der Menschheitsgeschichte zu machen. Mindestens drei Millionen Vietnamesen und 58.000 Amerikaner verloren ihr Leben. Henry Kissinger, der das Pol-Pot-Regime in Kambodscha, eines der blutrünstigsten der Menschheitsgeschichte, unterstützte, sprach sich ebenfalls gegen die NATO-Erweiterung aus. Sie haben ihre Hände mit Blut besudelt für den Ruhm und die Ehre des amerikanischen Imperiums und sind unbestreitbar amerikanische Patrioten, die nicht als Verräter verdächtigt werden können, weil sie gegen die NATO-Osterweiterung waren.

Ein seltener, schockierender Moment der Ehrlichkeit von Senator Joe Biden, als er zugab, dass das System korrupt ist: „Ich denke nicht, dass Sie annehmen sollten, ich sei nicht korrupt. Man braucht eine Menge Geld, um in ein Amt zu kommen. Und die Leute mit diesem Geld wollen immer etwas.“

US-Präsident Joe Biden verurteilte die russische Invasion in der Ukraine scharf als „unprovoziert“ und löste anschliessend massive Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland aus. Dabei gehörte er zu der gleichen Gruppe von US-Politikern, die vor der katastrophalen US-Politik gegenüber Russland und der NATO-Erweiterung gewarnt hatten.

Bereits 1997 sagte Senator Joe Biden, ranghöchstes Mitglied des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des Senats, voraus, dass die NATO-Erweiterung um die baltischen Staaten eine „energische und feindselige“ militärische Antwort Russlands hervorrufen würde. Anstatt diese vorhersehbare Reaktion durch eine Sicherheitsgarantie für Russland zu verhindern, was für alle Beteiligten kostengünstig und schmerzlos gewesen wäre, hat er aktiv dazu beigetragen, sie zu provozieren!

Was kann man noch hinzufügen, wenn der bekennende korrupte und kriegstreiberische Demokrat Joe Biden sogar von seinen republikanischen Konkurrenten als „der beste Mann, den Gott je geschaffen hat“ gelobt wird?

(Twitter screenshot)

Bild von Markus Kammermann auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht die von TKP. Wir veröffentliche sie aber gerne, um ein vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Felix Abt ist Schweizer Unternehmer und Autor von “A Capitalist in North Korea: My Seven Years in the Hermit Kingdom” und von “A Land of Prison Camps, Starving Slaves and Nuclear Bombs?


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16 Kommentare

  1. Steve Acker 29. Juni 2022 at 22:02Antworten

    Habe kürzlich diesen Satz als Umschreibung der Nato-Politik gelesen:

    ‚kick the dog until it bites, then call it a mad dog and shoot it.’…

    ich finde dass er gut passt. Zum Kicken bedient sich die Nato eines Handlangers, der grade ganz übel zerbissen wird.
    Nur mit dem Shooten wird das nichts, denn die Nato weiss dass es sie dann auch erwischt.

    Dazu ein passender Artikel von Willy Wimmer, ehemaliger CDU Politiker, mit Jahrzentelanger Erfahrung in Aussen- und Sicherheitspolitik

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=85320

    • Andreas I. 30. Juni 2022 at 7:23Antworten

      Hallo,
      das British Empire hatte Kanonenboote, das USA-Imperium hat Flugzeugträger-Verbände, dementsprechend ist Souveränität heutzutage eine Frage der Luftabwehr.

  2. rudi & Maria fluegl 29. Juni 2022 at 14:09Antworten

    Vielleicht hätte sich Selensky von Leonluca Orlando dem Bürgermeister von Palermo Rat holen sollen?

  3. Steve Acker 29. Juni 2022 at 11:48Antworten

    interview mit Jacques Baud, über die Ukraine. Sehr aufschlussreich.
    Insbesondere wie sich Selensky gewandelt hat.

    www .thepostil.com /our-interview-with-jacques-baud/

  4. Marcel 29. Juni 2022 at 10:36Antworten

    Mal wieder ein echter fachartikel. Man merkt gleich die Expertise des Autors. Nicht. Es gibt in der Ukraine keine Diskriminierung gegen russischsprachige Ukrainer. Und selbst wenn nach dem Angriffskrieg der Russen die Ukrainer jetzt russische Bücher verbrennen würden. Wer würde es ihnen vergelten. Nochmal zum mit Schreiben. Es gibt niemals eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg

    • I.B. 29. Juni 2022 at 11:25Antworten

      Nein, es gibt keine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg. Es sei denn, man lässt Friedensbomben über Länder fallen, um zumindest einen Regime-Change herbeizuführen, wie es die USA so gerne tun und wobei die NATO so gerne mitspielt, oder man muss unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen (ohne dass man selbst angegriffen wurde)
      Oder wie halten Sie es mit der Meldung von Schröder beim Angriff auf Jugoslawien: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute Abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen. Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.
      Sollten sie das befürworten, wie wäre es dann mit dem Satz: Putin will nun endlich das friedensstiftende Abkommen von Minsk mit militärischen Mitteln durchsetzten.

      Wenn Ihnen Brzezinski nicht genügt, dann versuchen Sie es doch mit dem Vortrag von George Friedman 2015. Sie werden fündig werden, was die Wünsche der USA anbelangt.

      Aber ich stimme Ihnen zu: Angriffskriege sind völkerrechtswidrig und zu verurteilen, aber eben ALLE, auch die des guten Westens.

      • Harald Eitzinger 29. Juni 2022 at 20:04

        Genau das wäre notwendig um die Geschichte um diesen Krieg von Anfang an zu verstehen. Denke aber, dass Viele das auch so verstehen und aus Scheu vor Amerikanischen Restriktionen das Ganze gutheissen. Das Schäbigste daran ist, dass die Amis die Nato, das vermeintliche Verteidigungsbündnis für ihre Rache- und Angriffskriege mißbrauchen!

      • Fritz Madersbacher 29. Juni 2022 at 22:10

        @Harald Eitzinger
        29. Juni 2022 at 20:04
        „Das Schäbigste daran ist, dass die Amis die Nato, das vermeintliche Verteidigungsbündnis für ihre Rache- und Angriffskriege mißbrauchen!“
        Und diese NATO plustert sich jetzt auf, synchron zum G7-Gipfel in Elmau:
        „Nicht kleckern, sondern klotzen – und nur ja keinen Anflug von Schwäche zeigen. Schon bevor der Gipfel in Madrid am Mittwoch so wirklich begonnen hatte, hat die Nato sich diese Prinzipien zu Herzen genommen: Am Montag trat Generalsekretär Jens Stoltenberg vor die Presse, um einen fetten Ausbau der schnellen Eingreiftruppen von 40.000 auf 300.000 Personen zu verkünden“ („Der Standard“, 29/06/2022).
        Jedoch, auch ihren eingefleischten Anhängern scheint langsam der Glaube an ihre bisher gefeierte „Übermacht“ abhanden zu kommen:
        „Für die Nato selbst wird aber eine weitere Weichenstellung kritisch sein: Allen Umfragen nach wird sich das politische Klima in den USA verschärfen, dass eine neue Führung ab 2024 sich weiter zur Verteidigung Europas bekennt, ist nicht sicher. Auf diesen Moment muss der Rest der Allianz vorbereitet sein – und zwar ab jetzt, allerspätestens“ („Der Standard“, ebd.)
        Noch schlimmer: Die glorreiche US-Army verfault von innen heraus, hat Selbstmord- und „Pandemie“(„Impf“-)Probleme und erreicht ihre Rekrutierungsziele nicht mehr. Die Unterstützung der („restlichen“) Welt ist ohnehin dahin dank der überall auf dem Globus vollbrachten Schandtaten im Namen von „Demokratie“, „Menschenrechten“ und einer „internationalen Ordnung“ der Doppelmoral. Die europäischen NATO-Maulhelden müssen selber ihre wohl eher nicht sehr „kriegstüchtigen“, Pandemie-verängstigten und geschädigten Gesellschaften dazu bringen, den Heldentod für die hehren westlichen „Werte“ anzustreben: das wird diesen eher lächerlichen Figuren nicht gelingen. Um den neuerdings „in“ gewordenen Pandemieschwindel-Jargon zu bemühen: aus der NATO-„Wildvariante“ ist eine „Delta“-Variante und jetzt eine „Omikron“-Variante geworden. Bald wird es eine „Omega“-Variante sein, wird die NATO am Ende des Alphabets (nicht wörtlich ein grosses O – o mega) angelangt sein -ihre Großmäuler werden noch sehr klein werden wie ihre Vorgänger anno nazimal, in deren Fußstapfen der „Weltbeherrschung“ sie getreten sind …

    • Josef D. 29. Juni 2022 at 11:35Antworten

      @Marcel:
      So etwas kann nur ein Troll schreiben! Im Donbass, Luhansk und Donezk wurden die Menschen erniedrigt. Die großen Fabriken wurde geschlossen, damit sie kein Einkommen hatten und die Rente wurde auch gestrichen, die Kinder misshandelt! Krieg ist keine Lösung, aber für diese Menschen war es eine Erlösung vom ukrainischen Nazi-Regime befreit zu werden!

    • Lucie Zimmer 29. Juni 2022 at 12:41Antworten

      Mein dieser Marcel das ernst?

      Es gibt keine Diskriminierung von Russen in der Ukraine?
      Marcel, ich kenne mehrere von dort, die ihre Eltern dort haben. Dort gibt es Angst und Terror seit 2014,einfach so. Die Leute dort wollen befreit werden.
      Da geht mir die Hutschnur hoch, unglaublich solche Trolle wie Marcel.
      Marcel, schau bitte zur Einstimmung zum Thema…. Auf Youtube… Der verschwiegene Krieg… an.
      Das beschreibt zu 100 Prozent was da die letzten Jahre passiert ist. Die bittere Wahrheit.
      Ich denke, du solltest dich dann hier in aller Form entschuldigen.

    • Jan 29. Juni 2022 at 15:27Antworten

      Krieg entsteht aus einem unhaltbaren Zustand, von dem man sich durch Krieg Linderung verspricht. Moralische Kategorien spielen keine Rolle. Wenn ein Land dem anderen das Trinkwasser abschneidet, kommt es zu Krieg. Wenn Öl und Kohle zuende gehen. Wenn Russland in der Schweinebucht Raketen installiert. Wenn die USA die Krim nehmen und Georgien und Aserbaidschan als Öllieferanten aus dem Kaspischen Meer die Unabhängigkeit versprechen.

    • Andreas I. 29. Juni 2022 at 19:46Antworten

      @ Marcel Hallo,
      „Es gibt niemals eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg.“

      Es gibt immer genügend Leute, die ohne Klärung des Sachverhaltes Vorverurteilungen vornehmen; hier in dem Fall einfach behaupten, es wäre ein Angriffskrieg – und zwar nicht ein Angriff Ukraine auf LPR und DPR und schon gar kein Angriff USA auf Russland oh nein niemals, nur ein Angriff Russlands auf Ukraine ist in diesem Korridor zugelassen – und mit dieser Vorverurteilung …
      … aber haben diese Leute mal Geschichtsbücher gelesen, welche Halbwertzeiten solche Vorverurteilungen haben?
      Rein polemische Frage, die Menschen vor Ort erleben unmittelbar, was passiert, und werden sich entsprechend verhalten.

    • Al 30. Juni 2022 at 9:24Antworten

      Oh, der „alles ganz genau und immer besser Wisser, ohne jeden Belege und völlig argumentenfrei“, in neuem Gewand, jetzt als „Marcel“ aufgeschlagen.

      „Es gibt in der Ukraine keine Diskriminierung gegen russischsprachige Ukrainer.“? Gar nicht? Kein kleinstes Bisschen? Hat der Marcel auch wirklich in jedem Dorf, in jedem Amt, in Ost und West, in Kiew und in Odessa, …, an jede Ecke genau nachgeschaut?

      Und was ist mit dem Sprachgesetz?

      Ach, ist ja sinnlos.

      Diese Leute „argumentieren“ ja per pure Behauptung.

      (Diese Accounts sollen Personen simulieren, die den offiziellen Narrativen bedingungslos glauben schenken. Damit soll eine angebliche Mehrheitsmeinung suggeriert werden – der sich nach Solomon Asch dann immer mehr anschließen, um so schließlich einen echte, herbeimanipulierte Mehrheit zu erlangen. Nach Solomon-Asch-Experiment gukkeln.)

  5. Elisabeth H. 29. Juni 2022 at 10:02Antworten

    Vor lauter Lob stinkt die Welt. Jeder wird am Ende Kleiderlos stehen und die Wahrheit schreit ihnen ins Gesicht. Es ist alles nach dem Prinzip Ursache und Wirkung. Dabei verlieren sie alle den Blick und Realität.

  6. Jens Tiefschneider 29. Juni 2022 at 9:01Antworten

    Wenn einer so erfolgreich umprogrammiert und quasi zu einem anderen Menschen gemacht wird, wie es mit Selenskyj geschehen ist, dann wird er entweder erfolgreich erpresst, oder es wird ihm viel Geld dafür gezahlt. Oder beides. Tatsächlich schätzt das Magazin Forbes Selensky’s Vermögen auf 30 Millionen Dollar. Das ist natürlich wenig, wenn man in der Liga der Oligarchen mitspielen wollte, aber es wäre viel für einen kleinen Bühnenkomiker. Auch seine Fernsehserie dürfte ihm nicht dieses Vermögen eingespielt haben – die Ukraine ist nicht Hollywood (politisch gesehen schon) und zahlt dementsprechend auch nicht solche Gagen. Und wer könnte ihn erpressen? Vermutlich die eigenen Nazis. Denn davon gibt es in der Ukraine, trotz der Asow-Niederlage in Mariupol, genug und diese Nazi-Brigaden sind in der Ukraine das, was in den USA der Deep State ist. Die eigentlichen Machthaber. Mit Selenskyj haben die USA die perfekte Marionette an die Macht geschmiert (offiziell „Wahl“ genannt). Er ist korrumpierbar, hat Angst vor den von den USA finanzierten Nazis und Null Persönlichkeit. Letztere hätte ihn immerhin noch Nein sagen lassen können. Aber Konjunktive bei rückgratlosen Witzfiguren sind Verschwendung von sprachlichen Differenzierungen.

    • Steve Acker 29. Juni 2022 at 11:24Antworten

      als Selensky gewählt wurde, habe ich mich gefreut. Ich dachte jetzt gibt es endlich Aussichten für Frieden und Aussöhnung.
      Umso schockierter war ich, als ich sah wie er sich komplett ins Gegenteil gewendet hat. Offenbar wurde er erfolgreich gedreht, als er in die MÜhlen der Oligarchen geriet.

      Ein Auszug aus einem Interview des Schweizer Offiziers Jacques Baud, in der Zeitschrift „the postil“.

      „…In May 2019, on the Ukrainian media Obozrevatel, Dmytro Yarosh, head of the “Pravy Sektor” militia and adviser to the Army Commander in Chief, openly threatened Zelensky with death, if he came to an agreement with Russia. In other words, Zelensky appears to be blackmailed by forces he is probably not in full control of. …“

      Mit anderen Worten: Selenksy hat offene Mordrohhungen bekommen, in einem genannten Medium, nicht in einer obskuren Telegram chatgruppe.

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