Änderung der Lebenserwartung 2019 versus 2021 in 20 Ländern

18. Mai 2022von 1.8 Minuten Lesezeit

Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung gibt es ziemlich gravierende Unterschiede. Die Stringenz der Maßnahmen in den vergangenen beiden Jahren hat sich offenbar negativ auf die Entwicklung der Lebenserwartung ausgewirkt.

Bei fünf Ländern liegt sie über 63 Jahren, nämlich in absteigender Reihenfolge bei Schweiz (83,85 Jahre), Südkorea (83,65), Norwegen (83,33), Schweden (83,22) und Spanien (83,06). Bis auf Spanien haben die Länder bei der Lebenserwartung zugelegt, Spanien hat etwas abgebaut. Im Stringency Index, also wie streng die Maßnahmen in den Ländern gehandhabt werden, sind auch diese Länder am lockersten.

Am schlechtesten schneiden die USA ab. Die Maßnahmen in den USA gehören zumindest in den von den Demokraten regierten Bundesstaaten zu den schärfsten. Die Abnahme von 78,86 auf 76,60 Jahre ist dramatisch.

Auch Österreich und Deutschland schneiden nicht gut ab. In Österreich sank die Lebenserwartung von 81,91 auf 81,28 Jahre, und in Deutschland 81,16 auf 80,67. Österreich und Deutschland fallen noch immer durch extrem schikanöse Maßnahmen auf, Österreich wird, wenn es nach den „Experten“ und den Grünen geht, das einzige Land mit Maske auch im Sommer sein. Da kommt einfach die Freude am Quälen von Menschen durch.

Deutschland ist das Schlusslicht bei den Ländern von Festland-Europa.

Die Studie ist als Preprint erschienen. Die Sterbedaten der USA und der Vergleichsländer für 2019-2021 wurden vom National Center for Health Statistics, der Human Mortality Database und statistischen Ämtern der jeweiligen Länder bezogen. Die Lebenserwartung wurde für 2019 und 2020 berechnet und für 2021 anhand einer zuvor validierten Modellierungsmethode geschätzt.

Der Rückgang der Lebenserwartung in den USA war stark rassistisch geprägt: Während die größten Rückgänge im Jahr 2020 bei der hispanischen und der nicht-hispanischen schwarzen Bevölkerung zu verzeichnen waren, ging die Lebenserwartung im Jahr 2021 nur bei der nicht-hispanischen weißen Bevölkerung zurück.


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7 Kommentare

  1. Nightbird 18. Mai 2022 at 20:39Antworten

    Die Lebenserwartung verkürzt man, indem man denen auf den Leim geht.
    Das beabsichtigen sie ja auch.
    Hängt stark mit einer labilen Psyche zusammen.

    Gesunde Psyche = gesundes Immunsystem!

    am Besten ist es, den eigenen Lebensstil beibehalten. Besser noch: verbessern.
    Auf die Psychofolter erst gar nicht reagieren.
    Corona-Berieselung nicht ernstnehmen.
    Auf zivilen Ungehorsam umschalten.

    Und wenn einem einer blöd kommt, die Knarre rausziehen.

    Wofür eine Knarre? (hat mich mal so ein Maksenfetischist gefragt)
    Für Leute, die zuviel Fragen stellen!

    Nightbird.

  2. Gerhard 18. Mai 2022 at 12:48Antworten

    Ja, noch nie wurde unser Leben wie seit Corona verkürzt. Neben diesen ganzen Wahnsinn ist ja noch ein ungesunden Lebensstil. Bequemlichkeit und kaum Bewegung. 25 Kg Gewicht (soviel wiegt ein Kopf) immer nach vorn geneigt durch Smartphon verkürzt die Gesundheit der Wirbelsäule. Viel zu viel Fett (Pizza und Co) wird gegessen und viel zu viel Lieferservice statt sich selbst in die Küche zu stellen .

    Und die Impfkampange hat den I-Tüpfelchen draufgesetzt. Wenn uns das Klima nicht in die Quere kommt, dann können wir glücklich sein zum 50. Lebensalter. Der Rest ist bereits vorprogrammiert. Hart aber das ist die Realität und die wollen die meisten nicht sehen.

  3. Elisabeth H. 18. Mai 2022 at 12:22Antworten

    Ich bezweifle das in Deutschland die meisten Menschen dieses Alter von 81,16 erreichen werden. Dafür sind die Zustände und Nahrungsmitteln schlechter geworden.

  4. Franz 18. Mai 2022 at 10:11Antworten

    Unser Angstschober Mückenstich Nachfolger setzt sich aktuell lieber für das Wohlergehen der Fiakerpferde ein und quält die Beschäftigten des Einzelhandels weiter mit der Maskenpflicht.
    Tiere sind scheinbar wichtiger als die Bevölkerung. Oh Herr, lass für diesen Rauch Hirn regen.

  5. Grimcat 18. Mai 2022 at 7:27Antworten

    Abgesehen vom ersten (eher kurzen) Lockdown im Frühjahr 2020, betrafen die Lockdown-Maßnahmen doch überwiegend das Jahr 2021. In D beispielsweise vom 02.November 2020 bis Ende Juni 2021 und später in 2021 nochmal mehr.
    Die Daten in der Tabelle oben zeigen einen massiven Rückgang der Lebenserwartung im Jahr 2020 und eine leichte Erholung in fast allen genannten Ländern in 2021 (trotz mehr Lockdown 2021). Die Veränderung 2019-2020 ist viel auffälliger als die Veränderung 2019-2021.
    Ich verstehe deshalb den Zusammenhang zwischen Lockdown und Lebenserwartung anhand der Daten hier wirklich nicht. Handelt es sich um eine Art Ernte-Effekt? Die Schwächsten hat es schon beim eher kurzen Lockdown 2020 erwischt und der deutlich längere Lockdown in 2021 macht dem Rest der Bevölkerung nicht mehr so viel aus?
    Und müsste sich nicht auch die Aussage „in 2020 gab es keine Übersterblichkeit – in 2021 schon“ irgendwie in der Lebenserwartung widerspiegeln? Also anders, als die Tabelle oben zeigt?

    • Tsukeyo 18. Mai 2022 at 10:44Antworten

      Mir fallen dazu spontan zwei Dinge ein:
      Zum einen hat eine sinkende durchschnittliche Lebenserwartung ja nichts direkt mit Übersterblichkeit zu tun – also sagen wir mal als theoretisches Beispiel in 2023 würden in Deutschland aus irgendwelchen Gründen 1 Million Kinder sterben und dafür kein einziger Erwachsener, dann würden ja in Gesamtzahlen nicht mehr Menschen sterben, aber das durchschnittsalter währe Massiv verändert.

      Scheinbar gab es also 2020 irgendeinen Effekt der dafür gesorgt hat, dass mehr jüngere Menschen sterben als ältere…und Corona kann das ja nicht wirklich gewesen sein, weil da lag selbst laut offiziellen Zahlen das durschnittliche Sterbealter weit über dem allgemeinen durschnittlichen Sterbealter.

      Das zweite was mir einfällt ist, dass vielleicht 2020 der Lockdown insgesamt „kürzer“ war als in 2021, aber die Panik im allgemeinen sehr hoch war und ja auch propagiert wurde, dass man nicht mit „kleinigkeiten“ zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen soll, weil die ihre Kapazitäten für die ganzen Corona-Fälle brauchen würden. Und wenn man länger zögert Hilfe zu suchen bei gesundheitlichen Problemen könnte ich mir schon vorstellen, dass als Folge auch mehr jüngere Menschen sterben. (Zynisch ausgedrückt: sehr alte Menschen sterben vermutlich ähnlich viel, unabhängig davon ob sie im Krankenhaus sind oder nicht, während „jüngeren“ Menschen noch öfter im Krankenhaus geholfen werden kann). Speziell dieser Effekt zu zögern, bevor man sich mit gesundheitlichen Problemen Hilfe sucht war in meiner subjektiven Wahrnehmung 2020 am stärksten…

      • Grimcat 18. Mai 2022 at 11:56

        @Tsukeyo:
        Danke. Ja, die Panik war 2020 deutlich höher. Ich habe z.B. nur im allerersten Lockdown wirklich ein deutlich niedrigeres Verkehrsaufkommen auf den Straßen wahr genommen. Und man kann an den Daten oben dann wieder sehen: Panik ist nicht förderlich für die Gesundheit :-)

        Der krasse Unterschied zwischen USA und Europa könnte sich z.B. auch durch Remdesivir erklären. Auch in Europa könnten die Behandlungsmethoden (invasive Beatmung) eine größere Rolle als der Lockdown gespielt haben. Zumal der Wert 2020 im lockdownfreien Schweden etwas mehr abgesunken ist, als in Deutschland.
        Wenn die Daten für 2021 nur „modelliert“, also geschätzt sind, lässt sich sowieso keine verbindliche Aussage treffen.

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