Haben Lockdowns Infektionsverbreitung beschleunigt?

22. Februar 2022von 2 Minuten Lesezeit

Die seit März 2020 erstmals angewendeten Pandemiemaßnahmen haben nachweislich keinen Nutzen gebracht. Möglicherweise haben sie die Situation sogar verschlechtert. Das Abstand halten, Hände waschen, Masken tragen und die Menschen zu Hause einsperren, verursachten vermutlich mehr Schaden als zu nützen. Studien hoher Qualität, die einen Nutzen nachweisen, gibt es nicht.

Von Dr. Peter F. Mayer

Viren verbreiten sich fast ausschließlich als Aerosole, was offenbar für Politiker und Virologen so ziemlich unverständlich ist. Damit sind alle nichtpharmazeutischen Maßnahmen sinnlos. Das zeigt sich auch in den Daten. So sind aus den Google Mobilitätsdaten eindeutig große Unterschiede zwischen UK, Schweden, Niederlanden und Spanien erkennbar. Diese Unterschiede wirken sich aber auf das Infektionsgeschehen nicht aus, wie die Sterbedaten zeigen.

Hier noch die Grafiken etwas größer:

Entgegen der üblichen Begründung für Einsperren und alles zumachen, sind Aktivitäten außerhalb des eigenen Haushaltes nicht nur gesund, sie verhindern auch Infektionen, wie die Daten zeigen.

Lockdowns pferchen Menschen zusammen und fast alle Infektionen passieren genau in diesen Situationen. Nicht jedoch in Supermärkten, Restaurants, Parks, Fitnesscenters oder in Parks.

Mitglieder von Großfamilien neigen dazu, auch während der Abriegelungen miteinander zu kommunizieren. Da sich aber Großfamilien mit anderen Großfamilien in einem Netzwerk überschneiden, breitet sich die Infektion weiter aus. Das könnte bedeuten, dass Abriegelungen die Situation verschlimmern. Der gesunde Menschenverstand sagt uns nicht, ob Infektionen beschleunigt werden oder nicht.

Gelegentlich Hände waschen ist sicher vernünftig, Hände desinfizieren auch, so man eine offen Wunde anzugreifen hat. Dauernd Hände desinfizieren zerstört die natürliche Schutzschicht und fördert alle Arten von Infektionen. Über die Schädlichkeit von Masken haben wir schon ausführlich berichtet.

Bild von Couleur auf Pixabay

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8 Kommentare

  1. Nightbird 19. Mai 2022 at 13:13Antworten

    „Haben Lockdowns Infektionsverbreitung beschleunigt?“

    Natürlich haben sie das.
    Aber das war ja auch so beabsichtigt.
    Verantwortliche wie Politiker oder „Wirrologen“ können und werden das auch nicht zugeben.
    Hat jemand schon davon gehört, daß einer dieser Verbrecher je gesagt hat „Ja, ich gebe zu, ich bin ein Verbrecher und ich stehe dazu!“

    Wie erreicht man also einen Virenbefall der gesamten Bevölkerung?
    Indem man sie dort einsperrt, wo sie sich mit Sicherheit ansteckt.

    Um dann daherzukommen, man habe mit dieser sogenannten „Impfung“ die einzig gültige Wahrheit in einer Spritze verpackt.
    Wie dumm muß man sein, um DAS zu glauben?

    Wer das nicht kapiert, hat das Leben nicht begriffen.

    Nightbird.

  2. Fritz Madersbacher 22. Februar 2022 at 16:39Antworten

    „Mitglieder von Großfamilien neigen dazu, auch während der Abriegelungen miteinander zu kommunizieren. Da sich aber Großfamilien mit anderen Großfamilien in einem Netzwerk überschneiden, breitet sich die Infektion weiter aus. Das könnte bedeuten, dass Abriegelungen die Situation verschlimmern. Der gesunde Menschenverstand sagt uns nicht, ob Infektionen beschleunigt werden oder nicht“
    Nicht nur Mitglieder von Großfamilien (ich komme selber aus einer). Nur von der Realität unbeleckte Biotechnologen und „Sozial-Ingenieure) können sich der Dummheit hingeben, ein Atemwegsviren-Infektionsgeschehen steuern oder eliminieren zu können. Für Eugeniker und Pharma-Goldgräber (oder beides in Personalunion) ein gefundenes Fressen: zuerst Angst erzeugen, dann kassieren!

    • Fritz Madersbacher 22. Februar 2022 at 16:42Antworten

      „Sozial-Ingenieure“ (in der Tradition des 19. Jahrhunderts)

  3. Peter1 22. Februar 2022 at 16:30Antworten

    Ich glaube auch, es gibt noch keine wissenschaftlichen Studien dazu, bzw. ist die laufende Pandemie diese Studie..hoffentlich lernt man was daraus..
    Es gibt auch keine Studie zu dieser Sache mit dem Baby-Elefanten, soviel ich weiss…

  4. Der Don 22. Februar 2022 at 16:05Antworten

    Wie auch immer sich dieses Virus verbreitet, es ist völlig falsch, sein Leben danach auszurichten, bzw. die Menschen politisch dazu zu zwingen. Es war spätestens nach dem 1. Lockdown klar, dass wir es mit keiner Todesseuche zu tun haben. Jede Maßnahme hatte daher keinen medizinisch gesundheitlichen, sondern einen politisch gesellschaftlichen Aspekt, nämlich die Bevölkerung zu disziplinieren, um das eigentliche Ziel zu erreichen („Durchimpfung“, etc.). Die Politik war dabei immer auf der „sicheren Seite“, weil das Virus relativ harmlos ist, sie konnte daher jede noch so vertrottelte Maßnahme als Erfolg verkaufen.
    Man nehme nur als aktuelles Einzelbeispiel die Queen: Die Frau ist „geimpft“, meidet mittlerweile die Öffentlichkeit, hält Abstand und ist weitgehend „isoliert und geschützt“, und trägt bei ihren wenigen Auftritten Maske. Außerdem ist jeder in ihrer Nähe „geimpft“ und getestet. Selbst wenn Charles manchmal bei ihr war, hätte sie sich nie und nimmer anstecken dürfen, ginge es nach den „Experten“. Die Welt ist aber schon so verkehrt, dass jetzt alle Zeugen Coronas behauten werden, zum Glück ist sie „geimpft“ und hat deshalb keinen schweren Verlauf. In Wahrheit beweist ihr Fall aber nur, dass jede Maßnahme praktisch sinnlos ist, und dass sie trotz Infektion nichts zu befürchten hat… Verkehrte Welt…

    • Andreas I. 22. Februar 2022 at 18:06Antworten

      Hallo,
      selbst die ersten (im Vergleich überhöhten) Zahlen aus Wuhan passten nicht ganz zur darauf folgenden Panikmache.
      Es war spätestens ab März 2020 eineindeutig, dass es Schweinegrippe 2.0 ist.

  5. Markus Schwarz-Greindl 22. Februar 2022 at 15:34Antworten

    Lieber Herr Dr. Mayer,

    ich vermisse eine Studie, bei der sich ein Team mit Expertise auf den ganzen Weg eines Falles machen wollte.

    Es darf z.B. die Monte-Carlo-Methode dienen mit n „Straßenkreuzungen“.

    Die Studie darf auch gern das Pferd von hinten aufzäumen, bei der Viren-Replikationen durch Zellteilungen gezeigt werden.

    Die Studie muss aber „mikroskopischen“ Wahrheitsgehalt für den Einzefall bieten.

    Mich würde interessieren, wo kam bei der infizierten Person das Virus genau her?

    Die fahndende Polizei wurde anderweitig beschäftigt.

    Die Politik plapperte nur Nachverfolgung durch komische Warn-Apps nach.

    Wo sind nun die Öffentlich-Rechtlichen mit der Berichterstattung der Nachverfolgung von einem Fall?

    Das Plausibelste war noch die chinesische Dozentin in Bayern ganz am Anfang. Danach verlief sich nicht nur etwas im Sand.

    Hauptsache wir haben „allen Mist“ für ein Chaos, aber EBEN NICHTS BELASTBARES UND RICHTIGES.

  6. Elisabeth H. 22. Februar 2022 at 15:16Antworten

    Ja, offenbar ist das für Poltiiker und Virologen so ziemlich unverständlich. Wissen scheint bei Virologen stehengeblieben zu sein.
    Hände waschen 30 Sekunden lang reicht vollkommen. Ich habe meine Hände nie danach desinfiziert. Das tue schon immer so und nicht erst seit Corona. Bin gesund und bleibe es auch.
    Die Lockdowns haben mehr geschadet als geholfen und das Immunsystem wird durch diesen Stress bestimmt geschwächt. Definitiv.

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