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Meinung

Der Präsident und sein Wahlvolk

1 Kommentare 10. Mai 2022 2 Minuten Lesezeit von Andrea Drescher

Im Herbst steht in Österreich die Präsidentenwahl an. Was der aktuelle Inhaber dieses Amtes von seinen Wählern hält, zeigt der Briefwechsel mit der Linzer „Wutwirtin“.

Am 6.5. schickte Alexandra Pervulesko folgendes Mail an den Österreichischen Präsidenten.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident

Ich, als österreichische Staatsbürgerin, Mutter und Geschäftsfrau habe eine große Bitte an Sie.

Denken Sie ganz genau darüber nach, ob eine weitere Amtszeit als Bundespräsident, unserem Land und dessen Volk nicht mehr schadet, als nützt.

Machen Sie bitte den Weg frei für eine Nachfolgerin, oder einen Nachfolger, die oder der den Mut und die Weitsicht besitzt, diese unsäglichen Skandale, in die unsere Regierenden verstrickt sind, zu ahnden. Durch ihr untätiges, immer mehr und neue Minister, wortlos zu ersetzen, haben Sie unserem Land einen Schlag mitten in sein demokratisches Herz verpasst.

Ich bitte Sie, sollten Sie dieses, unser Österreich respektieren und lieben, dann geben Sie den Weg zum Wandel frei.

sorgenvolle, dennoch hoffnungsvolle Grüße aus Linz

Alexandra Pervulesko

Noch am gleichen Tag kam die Antwort, die völlig aussagefrei ausfiel und eigentlich besser nicht geschrieben worden wäre. Sie macht deutlich, was der Präsident von seinen Bürgern hält. Nichts.

Warum soll ein Präsident auch mit einer Silbe auf das Gesagte eingehen?
Eben.

Bildquelle


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1 Kommentar

  1. Peter Pan

    „der aktuelle Inhaber dieses Amtes“
    Das heißt Machthaber, wenn es sich um ein Regime handelt. ;-)

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