Twitter vor Verkauf an Elon Musk

25. April 2022von 1.7 Minuten Lesezeit

Elon Musk, Oligarch und Plutokrat aus den USA, will ein Unternehmen der US-Digitalindustrie übernehmen, angeblich um die Zensur dort zu beenden. Nun scheint es soweit zu sein. Ob sich etwas verändert, wenn ein Oligarch die anderen ablöst, darf bezweifelt werden.

Twitter Inc. steht nun kurz davor, sich für 54,20 Dollar pro Aktie in bar an Elon Musk zu verkaufen, so die EconomicTimes. Das ist der Preis, den er dem Social-Media-Unternehmen ursprünglich angeboten hatte und den er als sein „bestes und endgültiges“ Angebot bezeichnete, so mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Twitter könnte den 43-Milliarden-Dollar-Deal im Laufe des Montags bekannt geben, sobald sich der Vorstand getroffen hat, um den Twitter-Aktionären die Transaktion zu empfehlen, so die Quellen. Es ist immer möglich, dass das Geschäft in letzter Minute scheitert, fügten die Quellen hinzu.

Twitter war bisher nicht in der Lage, im Rahmen seiner Vereinbarung mit Musk eine „Go-Shop“-Klausel zu erwirken, die es dem Unternehmen erlauben würde, andere Angebote von potenziellen Übernehmern einzuholen, sobald das Geschäft unterzeichnet ist, so die Quellen. Dennoch wäre es Twitter erlaubt, ein Angebot von einer anderen Partei anzunehmen, indem es Musk eine Ablösesumme zahlt, fügten die Quellen hinzu.

Gesetze statt Männer

So wie Zuckerberg sich auf die „freie Rede“ beruft, um korrupte Informationsflüsse zu rechtfertigen, die die Datenextraktion vorantreiben, steht Musk mit derselben Rhetorik im Mittelpunkt. Es ist eine schamlose Verzerrung der Grundrechte auf Meinungs- und Pressefreiheit.

Wenn wir unsere Informationsräume der privaten Kontrolle überlassen, konzentriert sich die unkontrollierbare Macht im Regime des Überwachungskapitalismus. Unser Schicksal sollte nicht von den Launen Einzelner abhängen. Was sie heute entscheiden, kann morgen wieder rückgängig gemacht werden. Keine Demokratie kann unter diesen Bedingungen überleben.

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13 Kommentare

  1. Ben 6. Mai 2022 at 20:49Antworten

    Mitarbeiter von Soros, Clinton und Obama schießen Anti-Moschus-Brief ab, um Twitter zu boykottieren

    Nachdem 26 aktivistische Organisationen und NGOs einen Brief an Twitter-Werbetreibende unterzeichnet haben, in dem sie aufgefordert werden, die Plattform zu boykottieren, wenn Elon Musk Änderungen an der Moderation von Inhalten vornimmt, wurde bekannt, dass einige dieser Gruppen mit dem milliardenschweren Philanthropen George Soros aus den USA finanziert oder verbunden sind Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama.

    Quelle:
    https://www-iol-co-za.translate.goog/news/world/soros-clinton-obama-staffers-shoot-off-anti-musk-letter-to-boycott-twitter-865ee5d4-8d28-5ff6-8ef4-d7a26d2821b8?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

    „Enthüllt: George Soros, Clinton- und Obama-Mitarbeiter und europäische Regierungen stecken hinter der Anti-Musk-Kampagne, die große Unternehmen zum Boykott von Twitter zwingen soll – nachdem Elon wissen wollte, „wer diese Organisationen finanziert“.“

  2. Henning 26. April 2022 at 12:43Antworten

    Wir brauchen keine zentralisierten Plattformen mehr. Mastodon und das Fediverse gibt es schon lange.

  3. Al 26. April 2022 at 9:16Antworten

    Und zu den Bots hier: Euch zwingt auch keiner, hier Dummpfiff zu posten.

  4. Elisabeth 25. April 2022 at 22:06Antworten

    „Der Kauf von Twitter erfolgte kurz nachdem die US-Regulierungsbehörden angekündigt hatten, dass sie befugt sind, den Tesla-CEO wegen seiner Tweets vorzuladen, und einen Bundesrichter aufforderten, ihn nicht ohne Aufsicht twittern zu lassen. Daraufhin twitterte Musk, dass er „ernsthaft darüber nachdenkt“, eine eigene Social-Media-Plattform aufzubauen. 20 Tage später machte er sein Angebot für Twitter.“

    Trump hätte das auch gerne so gelöst, aber so reich ist er nicht. Vielleicht aber lässt Musk ihn wieder twittern. Bin ziemlich sicher. Da gehts dann wieder rund …:-)

  5. Chris 25. April 2022 at 21:35Antworten

    Ohne Musk jetzt als großen Verteidiger der Menschenrechte zu propagieren… wer gerade die Hass- und Heultiraden der woken Presse und ihrer Anhänger auf Medien wie DailyBeast, Arstechnica, Golem, etc liest, der kann sehen… das sind exzellente Nachrichten. Den Woken wird ihr Lieblingsspielzeug zum Hass erzeugen unter der Nase wegstibizt und sie können nichts machen außer bockig ihren Account zu löschen. Die Reichweite, die sie bisher auf twitter hatten, bekommen sie nirgendwo jemals wieder. Ob sich Musk an twitter verschluckt, kann einem dann ganz egal sein, denn in dem Fall ist weg weg.
    Und btw Herr Mayer: Haupteigentümer von twitter waren bisher so Freunde der freien Meinung wie der Staatsfond von Saudi Arabien, Vanguard (die kleine Schwester von Blackrock) und JP Morgan

    • Al 26. April 2022 at 9:13Antworten

      Genau so funktioniert doch PsyOp: Man installiert einen scheinbaren Widerständler, der dann langsam und vorsichtig, unauffällig und sachte, sich wieder umdreht.

      Für mich steht fest: Menschen, die über Milliarden von Dollar verfügen, KÖNNEN gar nicht auf meiner Seite stehen. So jemand lebt doch in einer völlig fremden, abgehobenen, unrealistischen Schein-Welt.

      Wer würde denn sich selbst bleiben, wenn er statt nur über hunderte Dollar über hunderte Milliarden Dollar verfügen würde?

      Selbst wenn Musk ein echter Idealist wäre – ist das Gates mit seinem Eugenik-Programm nicht auch?

      Den Launen eines Milliardärs ausgeliefert sein ist keine Freiheit und kein anstrebenswerter Zustand. Soll doch Musk seine Milliarden verschenken. Dann könnte man über ihn wieder wie über einen Menschen reden.

  6. J A 25. April 2022 at 19:52Antworten

    Für 43 Milliarden gerade gekauft:)

  7. Kumpelstilzchen 25. April 2022 at 18:29Antworten

    weniger Interesse an Free Speech als das saudische Königshaus kann Musk kaum haben, auch nicht als Vanguard oder Blackrock.
    wird wenigstens endlich mal über Meinungsfreiheit und Zensur diskutiert – und die „tolerant, gendered woke society“ hat die Gelegenheit sich einmal so richtig zu outen und zu beweisen wie gern sie ihr nicht genehme Meinungen unterdrückt.

  8. Jürgen 25. April 2022 at 18:05Antworten

    Ist mir egal. Twitter, Telegramm etc. verwende ich nicht.
    Und auch euch zwingt keiner das zu verwenden.

  9. wellenreiten 25. April 2022 at 15:59Antworten

    Ich mag Elon Musk. Die woken Artischocken bei Twitter sind wegen der Sache ganz aus dem Häuschen und das find ich amüsant und entlarvend. Wird Zeit, dass mal jemand den Laden aufmischt. Die weiteren Entwicklungen werden interessant. Wer möchte, der kann ja eine eigene neue Plattform auf die Beine stellen.

  10. Jens Tiefschneider 25. April 2022 at 15:52Antworten

    Jemand, der niemanden gefragt hat, ob er den Nachthimmel aller Länder dieser Erde mit 30.000 reflektierenden 5G-Satelliten verseuchen darf und der für seine Giga-Factory in D-Land einen kompletten, organisch gewachsenen Wald fällen ließ (mit Zustimmung der Grünen), der wird auch bei Twitter niemanden fragen, bevor er zensiert. Wer sich obendrein in einem freundschaftlichen Kontext mit jemandem wie Selenskyj trifft, der bei informierten Menschen einen tiefbraunen Eindruck hinterlässt, weil er mit Neonazis kollaboriert, der wird auch Begriffe wie Meinungsfreiheit und Demokratie dehnbar auslegen. Ich würde mich sehr gerne eines Besseren belehren lassen. Man stelle sich vor, Elon Musk als Good Guy und potenter Gegenspieler zu Gates und Soros! Aber so etwas gibt es nur in schlechten Filmen. Die Realität wird eine andere sein.

  11. Thomas Holzer 25. April 2022 at 15:33Antworten

    Mit Verlaub, es ist doch die Politik, welche die Einschränkung der Meinungsfreiheit fördert, indem sie die Überwachung eben dieser rechtlich an die Unternehmen auslagert. Die Kontrolle von Impfausweisen wurde ja auch an jeden einzelnen Unternehmer in diesem Land ausgelagert 🙈🙉🙊😱😎🥃🇮🇱

    • Rainer G. 25. April 2022 at 19:33Antworten

      Tja, und die Politik wird kontrolliert von global agierenden (und sich um nationale Rechtsprechung nicht scherende) Konstrukte wie WEF, EU, WHO, die wohl wiederum von der nächsthöheren Ebene gesteuert werden. Je höher man in der Machtpyramide schaut, desto weniger sichtbar sind die jeweiligen Aktuere. Die Politiker sind doch nur die Theaterdarsteller. Man sieht weder den Regissieur, noch den Theaterpächter noch den eigentlichen Besitzer. Und schon gar nicht die Geldgeber, bei dem sich Letzterer Geld leihen musste…

      https://web.archive.org/web/20180331015440im_/http://www.medialeaks.org/wp-content/uploads/demokratie_machtelite_hierarchie021.jpg

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